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Daten teilen Wozu Daten teilen?

Data Sharing - Wozu Daten teilen?

Hier können Sie sich informieren zu

Data Sharing als Chance

Qualitätsgesicherte Forschungsdaten bilden einen Grundpfeiler wissenschaftlicher Erkenntnis und können unabhängig von ihrem ursprünglichen Erhebungszweck vielfach Grundlage weiterer Forschung sein.”
(Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, 2010, online abgerufen am 01.04.2016)

Data Sharing eröffnet Chancen und Potentiale fürdie einzelne Forscherin und den einzelnen Forscher ebenso wie für die Wissenschaft insgesamt:

Chancen für den einzelnen Forscher und die einzelne Forscherin

Chancen für die Wissenschaft

  Data Sharing eröffnet neue Forschungspotentiale, und zwar

Exklusives Datenmaterial, dessen Erhebung nicht wiederholbar ist, wie z.B. bei einmaligen historischen Ereignissen, ist von unwiederbringlichem Wert für Wissenschaft und Gesellschaft!

 Data Sharing ist ressourcenschonend für die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die Untersuchungspopulationen und die Forschungsförderung:

Besonders bedeutsam ist die Möglichkeit des Data Sharing für NachwuchswissenschaftlerInnen mit geringeren Zeit- und Finanzbudgets ( Nachwuchsförderung).

Vor dem Hintergrund schwieriger werdender Feldzugänge mit geringeren Responsequoten, hohen Anforderungen an methodisches Knowhow und die methodische Qualität nimmt die Bedeutung von Data Sharing aus  forschungspraktischen Gründen zu.

 Data Sharing fördert Wissenschaftlichkeit. Data Sharing macht Forschungshandeln transparent und Forschungsbefunde vergleichbar.

 

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Rahmenbedingungen: Anreize und Verpflichtungen

Informationen zu


Förderseitige Vorgaben

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Aus den Nebenbestimmungen der Verwendungsnachweise des BMBF:

Die Antragsteller/-innen verpflichten sich, die im Rahmen des Projektes gewonnenen Daten nach Abschluss des Projekts in weitergabefähiger Form einer geeigneten Einrichtung (z. B. GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften oder einem Forschungsdatenzentrum) zur Verfügung zu stellen mit dem Ziel, langfristige Datensicherung, Sekundärauswertungen oder eine Nachnutzung zu ermöglichen. Dort werden die Daten archiviert, dokumentiert und auf Anfrage der wissenschaftlichen Community zur Verfügung gestellt.“

 Neuerdings können auch Mittel hierfür beantragt werden:

„Beantragt werden können Mittel für wissenschaftliches Personal, wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte, Sach- und Reisemittel sowie Mittel für das Management der selbst generierten Daten, für ggf. anfallende Gebühren zur ­Nutzung von Sekundärdaten, für Investitionen und weitere Positionen.“

Bekanntmachung vom 10.10.2012, www.bmbf.de/foerderungen/20319.php , abgerufen am 07.05.2014

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

In den Förderrichtlinien der DFG heißt es:

„... Wenn aus Projektmitteln systematisch Forschungsdaten oder Informationen gewonnen werden, die für die Nachnutzung durch andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geeignet sind, legen Sie bitte dar, ob und auf welche Weise diese für andere zur Verfügung gestellt werden. Bitte berücksichtigen Sie dabei auch – sofern vorhanden – die in Ihrer Fachdisziplin existierenden Standards und die Angebote bestehender Datenrepositorien oder Archive.
www.dfg.de/formulare/54_01/54_01_de.pdf, S.5

 Auch die DFG ermöglicht die Finanzierung von Datenmanagementaufgaben:

Die für die Nachnutzung der Forschungsdaten anfallenden projektspezifischen Kosten können Sie im Rahmen des Projekts beantragen.“
www.dfg.de/formulare/54_01/54_01_de.pdf, S.5

Europäische Union (EU)

Die EU hat Richtlinien zum Data Management für das Rahmenprogramm Horizon 2020 entwickelt:   Guidelines on Data Management in Horizon 2020


Möglichkeiten zur Veröffentlichung von Artikeln über Forschungsdaten


Richtlinien von Journals

Das American Journal of Political Science repliziert Forschungsergebnisse eingereichter Artikel. Zum Interview mit dem Editor (abgerufen am 06.05.2015).


Hinweise für Gutachter zur Beurteilung eines Datenmanagementplans

In anderen Ländern gibt es bereits Richtlinien für Gutachter zur Beurteilung von Datenmanagementplänen. Hier ein Beispiel aus der UK:

Die Datenzentren FDZ Bildung, FDZ am IQB und das Datenarchiv für Sozialwissenschaften der GESIS sind akkreditiert vom RatSWD Der Verbund Forschungsdaten Bildung wird gefördert vom
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