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Erhebung: Unterrichtsbeobachtung - DESI

Im Rahmen der bundesweit durchgeführten Studie „Deutsch-Englisch-Schülerleistungen-International“ (DESI) mit der Untersuchung der sprachlichen Leistungen von Neuntklässlern allgemein bildender Schulen mit Ausnahme von Förderschulen und der Unterrichtswirksamkeit in den Fächern Deutsch und Englisch erhebt die vorliegende Videobeobachtung unter der Leitung der Universität Landau Unterrichtsdaten, basierend auf zwei videografierten Englischstunden mit jeweils unterschiedlichem (interkulturellem oder sprachlernbezogenem) Fokus. Die Erhebung wurde zwischen den zwei Testmesszeitpunkten im Herbst 2003 und Sommer 2004 durchgeführt und betrifft 105 der insgesamt 388 in DESI gezogenen Englischklassen und Englischkurse. Bei der Videostudie wurden neben zwei Videoaufzeichnungen (Schülerkamera und Lehrerkamera) zweierlei Arten von Daten erhoben: Eine Basiskodierung auf der Mikroebene, bei der jede einzelne Äußerung von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern mit Hilfe eines differenzierten Beobachtungssystems kodiert und auf verschiedene Phasen des Unterrichts bezogen wurde, sowie ein kategorienbasiertes Rating auf der Ebene der gesamten Stunde. Neben diesen Daten wurden im Nachhinein zusätzlich die einzelnen Unterrichtsstunden transkribiert. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht im Gesamtkontext die Frage des Kompetenzzuwachses der Lernenden, speziell im Englischunterricht in den Bereichen Hörverstehen und Textrekonstruktion. Darüber hinaus werden Befunde zum mündlichen Sprachgebrauch im Englischen dargestellt, um deutlich zu machen, wie weit die Befragten zum aktiven Gebrauch dieser Sprache in der Lage sind. In diesem Zusammenhang ist auch die Charakterisierung der Unterrichtswirklichkeit der neunten Jahrgangsstufe und Ergebnisse zur Wirksamkeit ausgewählter Unterrichtsvariablen auf die Leistungen in Englisch von Relevanz, die sich einer Befragung weitgehend entziehen. Unter anderem wurden bestimmte Merkmale wie Unterrichtssprache und Sprechanteile, die Eigenschaften von Lehrerfragen im Englischunterricht, der Umgang mit Schülerfehlern, die Wartezeit nach Lehrerfragen und der stattfindende Lehrer-Schüler-Dialog besonders aufmerksam verfolgt. Die DESI-Ergebnisse zeigen dabei Basisdimensionen der Unterrichtsqualität, die auch für das Fach Englisch von Bedeutung sind. (DIPF/Projektbericht/ts)    weniger

StudieDESI - Deutsch Englisch Schülerleistungen International

StudienleitungKlieme, Eckhard

Persistent IdentifierDOI: 10.7477/6:1:1

Erhebungszeitraum2003 - 2004

Erhebungsraum (geogr.)Deutschland

Erhebungsmethode(n)Unterrichtsbeobachtung (Videographie)

AnalyseeinheitLehrkräfte; Schüler

Art der DatenQualitatives, nicht oder gering standardisiertes Datenmaterial
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Sprache(n)Deutsch; Englisch

Anmerkungen zu den DatenDie Erhebung wurde zwischen zwei Testzeitpunkten im Zeitraum zwischen Herbst 2003 und Sommer 2004 an 105 der beteiligten 388 Schulklassen bundesweit durchgeführt.

ZugänglichkeitDie audiovisuellen Daten und die nicht anonymisierten Transkripte sind aus Datenschutzgründen nur für registrierte Nutzer auf Antrag zugänglich. Ebenso verhält es sich mit den Kodierungen und Episoden, die als Videograph-Dateien vorliegen. Die zugehörigen Ratings sind frei verfügbar. Es gelten die allgemeinen Nutzungsbedingungen des Anbieters.

Archivierende EinrichtungForschungsdatenzentrum Bildung am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (FDZ Bildung)

Angaben zur DatenherkunftDatenübergabe der Videobestände sowohl in digitaler Form als auch in Kassettenform (Rohdaten) durch die Universität Koblenz-Landau in Person von Andreas Helmke; Lagerung am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung.

RechteinhaberDESI-Konsortium

Veröffentlichungsdatum07.01.2014

Erhebungen derselben StudieFragebogenerhebung - DESI

Publikationen zur ErhebungHelmke, A., Helmke, T., Kleinbub, I., Nordheider, I., Schrader, F.-W. & Wagner, W. (2007): Die DESI-Videostudie. In: Der fremdsprachliche Unterricht – Englisch (90), S. 37-44, Seelze: Friedrich

Helmke, T., Helmke, A., Schrader, F.-W., Wagner, W., Nold, G. & Schröder, K. (2008): Die Videostudie des Englischunterrichts. In: DESI-Konsortium (Hrsg.), Unterricht und Kompetenzerwerb zu Deutsch und Englisch. Ergebnisse der DESI-Studie, S. 345-363, Weinheim: Beltz

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Daten dieser Erhebung

Anzahl der Treffer: 213
  • 11200101-1

    Die Unterrichtsstunde behandelt inhaltlich den irischen Nationalfeiertag St. Patrick’s Day. Nach einer einführenden Fragerunde mit Tafelanschrieb zum Thema der Stunde, dem St. Patr...    mehr

    Die Unterrichtsstunde behandelt inhaltlich den irischen Nationalfeiertag St. Patrick’s Day. Nach einer einführenden Fragerunde mit Tafelanschrieb zum Thema der Stunde, dem St. Patrick’s Day, vertieft der Lehrer dieses mit Hilfe eines Arbeitsblatts. Die Schüler lesen im Wechsel und unter Aussprachekorrektur den ersten von zwei Texten laut vor. Nach Klärung der Vokabeln auf Englisch erarbeitet der Lehrer anhand des Textes und beigefügter Bilder Charakteristika des St. Patrick’s Day. Diese Arbeitsphase wiederholt sich im Zuge der Behandlung des zweiten Texts. Anschließend leitet der Lehrer zu einem deutsch-irischen Vergleich der Nationalfeiertage über und erschließt im Unterrichtsgespräch die Motivlage und kulturelle Bedeutung des Tags der Deutschen Einheit, abgebildet als Tafelbild. Dieses wird von den Schülern danach per Hefteintrag gesichert. Die Schlussphase des Unterrichts beschäftigt sich mit der Frage, wie der St. Patrick’s Day im Klassenverband gefeiert werden könnte. Hierzu bringen die Schüler mündlich Ideen ein, welche der Lehrer wiederum an die Tafel schreibt und die die Schüler wiederum ins Heft übernehmen. In der ebenfalls aufgezeichneten Folgestunde sollen dann diese Ideen weiter präzisiert werden. (DIPF/mb)    weniger

  • 11200101-2

    In der Unterrichtsstunde wird die Planung eines eigenen St. Patrick’s Day in der Klasse weitergeführt, welche in der direkt davor erfolgten Einführungsstunde begonnen wurde. Nach e...    mehr

    In der Unterrichtsstunde wird die Planung eines eigenen St. Patrick’s Day in der Klasse weitergeführt, welche in der direkt davor erfolgten Einführungsstunde begonnen wurde. Nach einer Erklärung der Zeitform des englischen Going-to-Futures durch den Lehrer formulieren die Schüler unter deren ausschließlicher Verwendung mündlich Beispielsätze in Bezugnahme auf das Tafelbild der Vorstunde und die Organisation des St. Patrick’s Day. In einem nächsten Schritt bilden die Schüler in Partnerarbeit schriftlich sieben bis acht Beispielsätze. Drei davon werden auf separat ausgeteilten farbigen Blättern festgehalten. Unter Verbesserung des Lehrers stellen die Schüler ihre Übungsergebnisse als Ideen vor, die der Lehrer an einem Wandplakat befestigt. Danach stellt der Lehrer hierzu Fragen und bittet die Schüler die Ideen zu notieren, die ihnen am besten gefallen. Zum Ende der Stunde klärt die Klasse den Zeitpunkt ab, an dem die Feier stattfinden soll, und der Lehrer verteilt die damit in Verbindung stehenden Aufgaben. (DIPF/mb)    weniger

  • 12100100-1

    Die Unterrichtsstunde beginnt mit einer Vokabelwiederholung zum Thema Australien. Nachdem die Schüler mithilfe von Karteikästen selbstständig gearbeitet haben, bittet der Lehrer einen ...    mehr

    Die Unterrichtsstunde beginnt mit einer Vokabelwiederholung zum Thema Australien. Nachdem die Schüler mithilfe von Karteikästen selbstständig gearbeitet haben, bittet der Lehrer einen Schüler mit seinem Vokabelkasten vor die Klasse. Der Schüler bildet pro Karteikarte einen Satz, und die Mitschüler bewerten dessen Richtigkeit reihum mit einem Daumenzeichen. Die Leistung des Schülers wird vom Lehrer direkt benotet und jenem die Note gezeigt. Anschließend legt der Lehrer Folien mit Vokabeln auf und lässt die Schüler unter Aussprachekorrektur abwechselnd laut vorlesen. Danach lesen die Schüler drei Texte zu in Australien lebenden fiktiven Personen vor. Im Anschluss stellt der Lehrer einem Schüler Fragen zu einem der im Text vorgestellten Charaktere und wiederholt mit dem selben Schüler eben jene Fragen im Rahmen eines Rollenspiels mithilfe eines im Klassenzimmer fest installierten Telefons. Im Fokus liegt neben der Benutzung des neu erlernten Vokabulars die Verwendung der 3. Person Singular (she/he). Hierauf bittet der Lehrer die Schüler, zwei weitere Telefondialoge mit der gleichen didaktischen Zielsetzung schriftlich im Übungsbuch zu erarbeiten. Zum Ende der Unterrichtstunde präsentieren zwei Schülerpaare nacheinander, wiederum am Telefon, dieses Gespräch unter Verbesserung des Lehrers vor der Klasse. (DIPF/mb)    weniger

  • 12100100-2

    Die Unterrichtsstunde greift das Thema der vorherigen Unterrichtsstunde auf, in welcher fiktive Kurzbiografien dreier australischer Charaktere inhaltlich im Mittelpunkt standen. An...    mehr

    Die Unterrichtsstunde greift das Thema der vorherigen Unterrichtsstunde auf, in welcher fiktive Kurzbiografien dreier australischer Charaktere inhaltlich im Mittelpunkt standen. Anhand von Folien wiederholt der Lehrer durch Nachfragen diese Kernaussagen und führt vier weitere Charaktere mit unterschiedlichem Migrationshintergrund ein. Die Schüler sollen sich im Anschluss deren Selbstbeschreibung und unterschiedliche sprachliche Akzente per Kassettenrekorder anhören und die Sätze phrasenweise möglichst genau unter Zuhilfenahme des Textbuches in derselben Geschwindigkeit und Intonation nachsprechen. Danach lesen die Schüler dieselben Beschreibungen unter Aussprachekorrektur noch einmal laut von Folien ab. Bei der folgenden Hausaufgabenkontrolle lesen die Schüler reihum die sich auf den Stundeninhalt beziehenden Vokabeln und einen damit gebildeten Satz auf ihren Leselernkarten vor. In dieser Phase ist hörbar, dass eine Schülerin bei Antwortgabe stottert. Danach stellt der Lehrer das weitere Vorgehen der Stunde zur Auswahl. Die Schüler entscheiden sich einstimmig für das Würfelspiel „Opinion Game“. Dafür bilden sie drei Gruppen und formulieren in diesen eigene Meinungen zu vorgegebenen Aussagen. Zum Stundenende folgt abschließend eine Gruppenarbeitsphase anhand von Arbeitsblättern, deren Ergebniskontrolle der Lehrer auf die nächste Stunde vertagt. (DIPF/mb)    weniger

  • 12200101-1

    Die Lehrerin wählt einen nonverbalen Unterrichtseinstieg mit der Wandprojektion einer Bildercollage mit Schulszenen aus England. In Reaktion darauf melden sich Schüler ohne spezielle...    mehr

    Die Lehrerin wählt einen nonverbalen Unterrichtseinstieg mit der Wandprojektion einer Bildercollage mit Schulszenen aus England. In Reaktion darauf melden sich Schüler ohne spezielle Arbeitsanweisung und beschreiben ihre Wahrnehmungen. Der Einstieg leitet in das Thema der Stunde, "British School Life", über, das per CD-Aufnahme auf der Ebene des Hörverstehens weitergeführt wird. Die Schüler sollen die jeweiligen Hörbeispiele den entsprechenden Bildern in ihrem Übungsbuch zuordnen. Nach der Ergebniskontrolle stellt die Lehrerin vertiefende Fragen zu den angehörten Szenen. Danach beschreiben die Schüler mündlich ein Schüler in Prüfungssituation zeigendes Foto aus ihrem Englischbuch. Die Schüler lesen anschließend jeder für sich die dem Bild beigeordnete Faktensammlung als Grundlage für die folgende Aufgabe. Hierfür legt die Lehrerin eine Folie mit zehn Aussagen zum Text auf, die die Schüler als richtig oder falsch beurteilen und wenn nötig verbessern sollen. Das neu erlernte Wissen über das englische Prüfungssystem sollen die Schüler zum Stundenabschluss unter verschiedenen Gesichtspunkten und anhand eines Tafelbildes mündlich mit dem deutschen System vergleichen und argumentativ einordnen. Insgesamt kann eine aktive Mitarbeit der Schüler konstatiert werden, die durch das motivierende und durch Gestik unterstützte Verhalten der Lehrerin gefördert wird. (DIPF/mb)    weniger

  • 12200101-2

    Die Lehrerin fragt die Klasse nach den unterschiedlichen Verwendungsformen des Past Participle und leitet damit zum Thema der Stunde, der Passivform, über. Nach dem Lesen von Texte...    mehr

    Die Lehrerin fragt die Klasse nach den unterschiedlichen Verwendungsformen des Past Participle und leitet damit zum Thema der Stunde, der Passivform, über. Nach dem Lesen von Texten in Notizform im Englischbuch sollen die Schüler die in den Texten enthaltenen Passivformen erkennen und diese nach ihrer Zeitform (Simple Present oder Simple Past) oder ihrer Verbindung mit Hilfsverben in die richtige Spalte eines Tafelbildes einordnen. Diese Phase wird von der Lehrerin zweimal durch nähere Ausführungen zur generellen Bildung des Passivs und zu den Hilfsverben unterbrochen, einmal unter Verwendung des akustischen Signals einer kleinen Glocke. Anschließend erarbeitet die Lehrerin mit den Schülern an der Tafel die entsprechenden Regeln für die Passivform des Simple Present und des Simple Past und gibt drei Übungssätze vor. Mithilfe eines Beispielsatzes stellen die Schüler danach Regeln für die Umwandlung von Aktivsätzen in Passivsätze auf und üben dies mündlich anhand vorgegebener Sätze auf einer Folie. Als letzte Übung spielt die Lehrerin eine CD-Aufnahme vor und die Schüler bilden unter Verwendung der einfachen Vergangenheit die Antworten zu den Verständnisfragen in der Passivform. (DIPF/mb)    weniger

  • 12500506-1

    Im Fokus der Unterrichtsstunde steht aufgrund eines anstehenden Tests die Wiederholung der Zeiten. Methodische Grundlage hierfür sind zwei Arbeitsblätter, anhand derer die Schüler di...    mehr

    Im Fokus der Unterrichtsstunde steht aufgrund eines anstehenden Tests die Wiederholung der Zeiten. Methodische Grundlage hierfür sind zwei Arbeitsblätter, anhand derer die Schüler die Zeitformen durch Zuordnung vorgegebener Sätze zu den entsprechenden Zeiten in Gruppenarbeit und innerhalb der Zeitvorgabe von 20 Minuten üben sollen. Die Lehrerin schreibt den konkreten Arbeitsauftrag an die Tafel, während die Schüler entgegen der Vorgabe mit den Aufgaben in Einzel- oder Partnerarbeit beginnen. Durch mehrmaliges Auffordern der Lehrerin kommt es zur vorgesehenen Gruppenarbeit. Nach Beendigung der Aufgabe überprüfen die Gruppen mithilfe eines Kontrollblattes ihre Ergebnisse selbst. Die Schüler brauchen für die vorgegebene Aufgabe länger als von der Lehrerin angedacht. In den letzten Unterrichtsminuten werden die Blätter im Klassenverband besprochen, und die Lehrerin erkundigt sich bei den Schülern nach den generellen Unterschieden zwischen der Verlaufsform (Progressive) und der einfachen Form (Simple) sowie nach Signalwörtern für bestimmte Zeitformen. Als sie noch näher auf eines der Arbeitsblätter eingehen will, ist die Stunde vorbei und die Besprechung muss abgebrochen werden. (DIPF/mb)    weniger

  • 12500506-2

    Im Rahmen der Unterrichtseinheit zum Thema Nordirland sammelt die Lehrerin per Stoffwiederholung stichpunktartig Schülerantworten unter der Überschrift „Irlands Hoffnungen und Probl...    mehr

    Im Rahmen der Unterrichtseinheit zum Thema Nordirland sammelt die Lehrerin per Stoffwiederholung stichpunktartig Schülerantworten unter der Überschrift „Irlands Hoffnungen und Probleme“ an der Tafel. Diese werden von den Schülern per Hefteintrag übernommen. Anschließend lesen die Schüler statistische Angaben und einen Text zu Irland und Nordirland und ergänzen im Unterrichtsgespräch anhand der Fakten das Tafelbild. Im Zentrum steht dabei der religiöse Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken. Es folgt die mündliche Besprechung einer im Lehrbuch abgedruckten themenbezogenen Collage. In der anschließenden Listening Comprehension-Übung hören sich die Schüler zweimal einen Radiobeitrag zum irischen Friedensabkommen an. Beim ersten Durchgang sollen die Schüler nur zuhören, beim zweiten sollen sie sich mithilfe einer von der Lehrerin als Tafelbild vorgegebenen Mind Map Notizen zu bestimmten Sachverhalten machen. Zum Abschluss der Stunde werden die Ergebnisse mündlich besprochen und die Hausaufgabe erläutert. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Antworten von Schülerseite häufig erst nach Aufforderung der Lehrerin oder dem direkten Ansprechen einzelner Schüler gegeben werden. (DIPF/mb)    weniger

  • 13100905-1

    Nach der Begrüßung und dem Umsetzen einiger Schüler steigt die Lehrerin in die Stunde zum Umgang mit Problemen über den Aufhänger „Problem pages“, also Ratgeberseiten, z.B. in Jugendz...    mehr

    Nach der Begrüßung und dem Umsetzen einiger Schüler steigt die Lehrerin in die Stunde zum Umgang mit Problemen über den Aufhänger „Problem pages“, also Ratgeberseiten, z.B. in Jugendzeitschriften, ein. Anhand dieser Thematik sollen die Kinder zunächst im Zuge von drei mitsamt Vokabular an der Tafel vorbereiteten Fragen erste allgemeine Gedanken zur Problemlösung im zwischenmenschlichen Bereich äußern. Diese Ideen werden anhand eines zunächst nur von der Lehrerin vorgelesenen, nach Auffassungsschwierigkeiten per Text und Bild illustrierten Beispiels einer problematischen interreligiösen Liebesbeziehung weitergeführt. Die Lehrerin fragt nach konkreten Ratschlägen und legt nach mangelnder Replik als Hilfestellung eine Folie auf. Die dort enthaltenen Ratschläge lässt sie die Schüler laut vorlesen und übersetzen. Danach sammelt sie an der Tafel Stichpunkte zum Thema „Running away from home“. In Partnerarbeit und unter Hilfestellung der Lehrkraft schreiben die Schüler hierzu anschließend in einem Zeitfenster von zehn Minuten eine Kurzgeschichte, lesen diese vor und entwickeln danach wieder in Partnerarbeit zum gleichen Thema einen Dialog. Dieser wird zum Übungsabschluss von zwei Schülerpaaren am Platz vorgetragen. Der Unterricht endet mit der Hausaufgabenvorgabe und dem lauten Vorlesen des Hausaufgabentextes. (DIPF/mb)    weniger

  • 13100905-2

    Anhand eines projizierten Bildes und dessen Bildbeschreibung durch die Schüler eröffnet die Lehrerin die Stunde mit dem Thema Obdachlosigkeit. Nachdem dieses mithilfe eines vorbere...    mehr

    Anhand eines projizierten Bildes und dessen Bildbeschreibung durch die Schüler eröffnet die Lehrerin die Stunde mit dem Thema Obdachlosigkeit. Nachdem dieses mithilfe eines vorbereiteten stichwortartigen Tafelanschriebs vertieft wird, spielt die Lehrerin den Schülern ein Lied auf Deutsch vor. Zu diesem sollen sich die Schüler auf Englisch Notizen in ihrem Heft machen. Aufgrund geringer Rückmeldung verschiebt die Lehrerin diese Übung in die nächste Stunde. Im Wechsel lesen die Schüler anschließend laut einen Text zu Armut und den sozialen Verhältnissen in den USA und übersetzen diesen satzweise. Die folgende Übung zum Auswendiglernen eines Satzes aus dem gelesenen Text verläuft ebenfalls wenig ergebnisbringend und wird deshalb von der Lehrerin als Hausaufgabe aufgegeben. In der zweiten Unterrichtshälfte sollen die Schüler das in der Stunde erworbene Themenwissen anwenden und in drei Gruppen jeweils eine auf den Text bezogene, aber auch darüber hinausgehende Frage beantworten und schriftlich festhalten. Thematisch treten in dieser Phase Probleme von Immigranten und Migrationshintergründe verstärkt in den Mittelpunkt. Zum Abschluss präsentieren die Schüler ihre Ergebnisse mithilfe der erstellten Plakate eines Flipcharts. Insgesamt lässt sich gelegentlich eine inkonsequente und oberflächliche Handhabung der Aufgabenkontrolle sowie Durchsetzung der Arbeitsanweisungen auf Seite der Lehrerin konstatieren. (DIPF/mb)    weniger

  • 13300103-1

    Zu Beginn der als Wiederholungs- und Fortführungsstunde angelegten Unterrichtstunde zum Thema „Indirekte Rede“ (reported speech) arbeiten die Schüler anhand zweier an die Wand proj...    mehr

    Zu Beginn der als Wiederholungs- und Fortführungsstunde angelegten Unterrichtstunde zum Thema „Indirekte Rede“ (reported speech) arbeiten die Schüler anhand zweier an die Wand projizierter Beispielsätze die Unterschiede und Regeln der direkten und indirekten Rede eigenständig heraus. Die Umwandlung von Sätzen der direkten in die indirekte Rede steht im weiteren Stundenverlauf im Mittelpunkt und wird zunächst schriftlich in Einzelarbeit mit anschließender Ergebniskontrolle und mündlicher Fortführung der Aufgabe mithilfe eines Arbeitsblattes geübt. Danach sollen die Schüler die allgemeinen Regeln für eine solche Transformation schriftlich festhalten. Es folgt eine weitere mündliche Satzumwandlungsphase in Partnerarbeit. Auch der Lehrer bildet mit einer Schülerin ein Übungspaar. Die Schüler sollen sich bei dieser Aufgabe gegenseitig korrigieren. Hierbei diskutiert ein Schülerpaar lautstark über seine Ergebnisse, eine Kontrolle im Klassenverband findet allerdings nicht statt. Für eine letzte Übung bestimmt der Lehrer eine "Expertengruppe" aus drei Schülern. Diese soll in Abstimmung untereinander die von den Mitschülern mündlich vorgetragenen und umgewandelten Sätze beurteilen. Abschließend gibt der Lehrer Hausaufgaben auf und nennt die Namen der nächsten für die Hausaufgabenkontrolle zuständigen Expertengruppe. (DIPF/mb)    weniger

  • 13300103-2

    Die Unterrichtsstunde dient der Vorbereitung der geplanten Lektüre von „Oliver Twist“ im Klassenverband. Hierzu vermittelt der Lehrer in der Stunde verschiedene Hintergrundinformat...    mehr

    Die Unterrichtsstunde dient der Vorbereitung der geplanten Lektüre von „Oliver Twist“ im Klassenverband. Hierzu vermittelt der Lehrer in der Stunde verschiedene Hintergrundinformationen zum Autor Charles Dickens und der Entstehungszeit des Romans, dem Viktorianischen Zeitalter. Die Schüler erarbeiten sich das Hintergrundwissen anhand eines ausgeteilten Textes. Nachdem dieser von den Schülern abschnittsweise laut vorgelesen wird, unterbrochen von Zwischenfragen des Lehrers und der Klärung und dem Tafelanschrieb unbekannter Wörter, dient der Text als Grundlage für die folgende Übung: Für eine vom Lehrer begonnene Mind Map an der Tafel sollen die Schüler drei bis fünf Hauptkategorien aus dem Text ableiten. Der Lehrer schreibt davon schließlich vier an die Tafel und ergänzt die Kategorien mit von den Schülern vorgeschlagenen und aus dem Text entnommenen Details. Danach vertieft der Lehrer die zu Dickens Zeiten verbreitete und im Roman „Oliver Twist“ thematisierte Kinderarbeit im Viktorianischen Zeitalter in Großbritannien anhand verschiedener Folien mit Zeichnungen und lässt die Schüler die Bilder beschreiben. Anschließend teilt der Lehrer zu dieser Thematik noch einen Text aus und kündigt die Hausaufgaben an. Die Schüler sollen anhand des Textes die noch offene Kategorie „Kinderarbeit“ der Mind Map mit Informationen füllen. Zum Unterrichtsende lesen die Schüler den Text laut vor. (DIPF/mb)    weniger

  • 13300501-1

    Der Lehrer beginnt die neue Unterrichtseinheit „Schule“ mit einer Liedbesprechung. Hierfür teilt er den Songtext "School" der Gruppe Supertramp aus. Diesen bearbeiten die Schüler a...    mehr

    Der Lehrer beginnt die neue Unterrichtseinheit „Schule“ mit einer Liedbesprechung. Hierfür teilt er den Songtext "School" der Gruppe Supertramp aus. Diesen bearbeiten die Schüler als Lückentext auf einem Arbeitsblatt, gleichen die Ergebnisse in Partnerarbeit ab und kontrollieren diese eigenständig in der nächsten Unterrichtsphase mithilfe des vorgespielten Liedes. Im Anschluss nennen die Schüler unter Tafelanschrieb des Lehrers die im Lied verwendeten Instrumente. Danach wird der Liedtext strophenweise sowie die vom Lehrer auf dem Blatt vorbereiteten Erklärungen der unbekannten Wörter von den Schülern abwechselnd laut vorgelesen. In der folgenden Textarbeitsphase markieren die Schüler die im Liedtext vorkommenden Erwartungshaltungen von Lehrern und Eltern an Schüler in Partnerarbeit. Die Schüler tragen ihre Antworten unter gegenseitigem Aufrufen zusammen und der Lehrer hält diese an der Tafel fest. Nach Nennung der Hausaufgabe fragt der Lehrer zum Schluss die Meinung zum Lied per Meldung ab. Die Klasse verhält sich auffällig ruhig, was auch vom Lehrer zweimal betont wird. Auf Lehrerseite kann das Bemühen festgehalten werden, die gesamte Klasse in den Unterrichtsverlauf mit einzubeziehen sowie Verständnisschwierigkeiten und Verständnisfragen zu klären. (DIPF/mb)    weniger

  • 13300501-2

    In der Unterrichtsstunde steht die Wiederholung der Konditionalsätze (if-clauses) und ihrer drei Grundtypen inklusive Zeitformen im Mittelpunkt. Zur Reaktivierung des Grammatikstoffe...    mehr

    In der Unterrichtsstunde steht die Wiederholung der Konditionalsätze (if-clauses) und ihrer drei Grundtypen inklusive Zeitformen im Mittelpunkt. Zur Reaktivierung des Grammatikstoffes bilden die Schüler mithilfe des Lehrers zunächst jeweils einen Satz in den unterschiedlichen Konditionalformen I, II und III. Der Lehrer schreibt diese mit farbiger Hervorhebung der Verben an die Tafel und wiederholt dabei die Verwendung der unterschiedlichen Bedingungstypen. Danach teilt er ein Arbeitsblatt aus und projiziert dieses zur gemeinsamen Bearbeitung an die Wand. Die Schüler erarbeiten zusammen mit dem Lehrer die Regel zur Bildung des ersten Konditionaltyps und ergänzen mündlich die Hauptsätze der vorgegebenen Übungssätze. Nachdem Schüler und Lehrer, wiederum zusammen, die weiteren Zeiten formen, bearbeiten die Schüler in Einzelarbeit anschließend die dazugehörigen Sätze. Währenddessen lässt der Lehrer Zettel mit auf das Arbeitsblatt bezogenen Nummern zur Zuordnung der Beispielsätze von den Schülern einzeln ziehen. Zum Schluss ruft er vier davon auf und lässt die entsprechenden Schüler ihren Satz vortragen. Die ganze Übung muss aufgrund Zeitmangels verkürzt und auf eine kommende Stunde verschoben werden. Auffallend ist weiterhin, dass der Lehrer, der sich selbst als nervös bezeichnet, Teile der Stunde nicht statt der Zielsprache die Muttersprache verwendet. (DIPF/mb)    weniger

  • 13301004-1

    In der Unterrichtsstunde wird das britische Schulsystem unter Vergleich mit dem deutschen Schulsystem beleuchtet. Nach einer Sammlung des vorhandenen Schülerwissens zum englischen ...    mehr

    In der Unterrichtsstunde wird das britische Schulsystem unter Vergleich mit dem deutschen Schulsystem beleuchtet. Nach einer Sammlung des vorhandenen Schülerwissens zum englischen Schulalltag an der seitlichen Tafel wird der erste Text von insgesamt je drei Schülerinnen und Schülern und der Lehrerin selbst vorgelesen. Anschließend werden das unbekannte Vokabular und das Textverständnis im Unterrichtsgespräch geklärt. Mit Hilfe eines an die Wand projizierten Schaubilds werden daraufhin die Abfolge der Jahrgangsstufen, Schulformen und Abschlussarten im englischen Schulsystem erläutert. Es folgt das laute Lesen des als Arbeitsblatt ausgeteilten zweiten Textes mit einem direkten Vergleich der im Schaubild dargestellten Wesensmerkmale für das englische und - in Ergänzung - das deutsche Schulsystem. Danach diktiert die Lehrerin einen Arbeitsauftrag zur schriftlichen Textproduktion, angesetzt für zwei Minuten, sichert aber zunächst noch mündlich das Textverständnis, indem sie einen Schüler den letzten Textabschnitt erneut lesen lässt und für sie relevante Aspekte hervorhebt. Schließlich bearbeiten die Schüler den Auftrag trotz optionaler Partnerarbeit überwiegend allein und erhalten danach den Auftrag, ihren Text als Hausaufgabe fertigzustellen. Eine Präsentation einzelner Ergebnisse wird vom Stundenende verhindert. (DIPF/mh)    weniger

  • 13301004-2

    Der zweite Teil der Doppelstunde zum britischen Schulsystem widmet sich den beiden englischen Schultypen Private School und State School. Zunächst wird im Rahmen einer Listening Comp...    mehr

    Der zweite Teil der Doppelstunde zum britischen Schulsystem widmet sich den beiden englischen Schultypen Private School und State School. Zunächst wird im Rahmen einer Listening Comprehension-Übung ein Hörtext zu den Wesensmerkmalen und Unterschieden der beiden Schulformen mit dem Fokus auf der Privatschule abgespielt. Im Anschluss erfolgt der zweite Hörgang der Hörverstehensübung mit der Aufforderung an die Schüler, Notizen anzufertigen. Anhand dieser findet im Anschluss ohne präzisierendes Nachfragen durch die Lehrerin eine mündliche Zusammenfassung des Verstandenen durch die Schüler statt. Daraufhin wird mit Hilfe von Richtig-oder-Falsch-Fragen das Hörverstehen mündlich überprüft. Diese Vertiefung der Hörtextinhalte wird weiter im Unterrichtsgespräch intensiviert durch Fragen im Rahmen eines auch als Folie an die Wand projizierten Arbeitsblattes. Anschließend lässt die Lehrkraft positive und negative Aspekte der englischen Privatschule durch die Lernenden zusammenfassen, schreibt die Ergebnisse an der Tafel als Tabelle an und initiiert deren Abschrift durch die Schüler. Der letzte Arbeitsauftrag der Folie wird als Hausaufgabe gestellt. (DIPF/mh)    weniger

  • 13301106-1

    Nach der formalen Begrüßung richtet der Lehrer als Stundeneinstieg allgemeine Fragen zu Interessen und Freizeitverhalten Jugendlicher an die Schüler. Auffällig ist hierbei die häufig ku...    mehr

    Nach der formalen Begrüßung richtet der Lehrer als Stundeneinstieg allgemeine Fragen zu Interessen und Freizeitverhalten Jugendlicher an die Schüler. Auffällig ist hierbei die häufig kurze Antwortform. Anschließend beginnt eine Phase der Textarbeit. Hierzu lesen sich jeweils meldende Schüler laut absatzweise einen Text aus dem Lehrbuch. Dieser beinhaltet die Geschichte eines Discobesuchs von Jugendlichen unter spezieller Akzentuierung der sozialen Beziehungen und Freundschaft. Anschließend geht der Lehrer auf unbekannte Vokabeln ein und wiederholt in Fragenform Satz für Satz Textinhalte und Kernaussagen im Unterrichtsgespräch mit den Schülern. Darauf folgt eine Übung aus dem Lehrbuch zum Thema Freundschaft und deren grundlegende Werte, abgebildet als „Freundschaftsvertrag“. Die darin enthaltenen Aussagesätze werden von den Schülern kommentiert und mit einer eigenen Meinung bewertet, ebenso wie der generelle Nutzen eines solchen Kontraktes. Nach der Erläuterung der Hausaufgabe für die folgende Stunde schließt der Unterricht mit einer Charakterisierung der im Text behandelten beiden weiblichen Protagonistinnen. (DIPF/ts)    weniger

  • 13301106-2

    Die auch im Hinblick auf eine vom Lehrer angekündigte baldige schriftliche Arbeit gehaltene Grammatikstunde beinhaltet als Schwerpunkt die aktive und passive Partizipialkonstruktio...    mehr

    Die auch im Hinblick auf eine vom Lehrer angekündigte baldige schriftliche Arbeit gehaltene Grammatikstunde beinhaltet als Schwerpunkt die aktive und passive Partizipialkonstruktion im Englischen, das Present Participle und Past Participle. Zu Beginn erklärt der Lehrer in Kurzform die Bildung der beiden Partizipialformen. Über Tafelanschriften, Beispiele und Übungen im Lehrbuch und auf einem Arbeitsblatt lässt der Lehrer im Unterrichtsgespräch über die gesamte Unterrichtsstunde hinweg verschiedene Anwendungsformen von den Schülern bearbeiten. Dies erfolgt teilweise auch in Kombination mit Verben der Sinneswahrnehmung und der adjektivischen Nutzung der Partizipien. Auffällig ist, dass der Lehrer auf wiederholtes Störverhalten einiger Schüler mehrfach nur am Rande reagiert. Zudem fehlt es mitunter an Konsequenz hinsichtlich des Umgangs mit falschen Antworten. (DIPF/ts)    weniger

  • 13301302-1

    Zu Unterrichtsbeginn wählt die Lehrerin als Einstieg eine Bildbeschreibung und projiziert ein Foto an die Wand. Anhand dessen schildern die Schüler über einen circa zehnminütigen Zei...    mehr

    Zu Unterrichtsbeginn wählt die Lehrerin als Einstieg eine Bildbeschreibung und projiziert ein Foto an die Wand. Anhand dessen schildern die Schüler über einen circa zehnminütigen Zeitraum interpretatorisch ihre Eindrücke, stellen den Bezug zu Zukunftsperspektiven fest und vergeben mögliche Betitelungen. Diese werden an der Tafel festgehalten. Anschließend erteilt die Lehrkraft den Arbeitsauftrag, in Einzelarbeit die eigenen Zukunftsaussichten fiktiv und stufenweise aufzuschreiben. Dies geschieht ohne Intervention der Lehrperson. Nach lautem Vorlesen der einzelnen Beiträge folgt in einer weiteren Unterrichtsphase die Anweisung an die Schüler, eine Postkarte aus dem Jahr 2030 an einen imaginären Freund zu schreiben und kreativ eine mögliche eigene Lebenssituation zu fingieren. Auch diese Ergebnisse werden in der Klasse bis zum Ende der Unterrichtsstunde, in positivem Unterrichtsklima, vorgetragen und bei Fehlern von der Lehrerin mündlich korrigiert. (DIPF/ts)    weniger

  • 13301302-2

    Zu Beginn der zweiten Stunde einer Doppelstunde erstellt die Lehrerin mit den Schülern eine Mind Map an der Tafel zum Begriff Familie. Über das Tafelbild wird das Stundenthema, Hoch...    mehr

    Zu Beginn der zweiten Stunde einer Doppelstunde erstellt die Lehrerin mit den Schülern eine Mind Map an der Tafel zum Begriff Familie. Über das Tafelbild wird das Stundenthema, Hochzeit und Heirat, abgeleitet und anhand geschilderter Schülererfahrungen, vor allem von Schülern mit Migrationshintergrund, mit einer interkulturellen Note versehen. Überleitend konfrontiert die Lehrkraft die Schüler mit dem Begriff der virtuellen Heirat („Virtual Wedding“), lässt hierzu Vorstellungen seitens der Schüler äußern und vertieft diese durch das stille Lesen eines Textes aus dem Schulbuch. Nach einer Rekapitulationsphase des Textinhalts samt Bewertung durch die Schüler weist die Lehrerin diese zur Anfertigung einer Pro- und Kontraliste für beziehungsweise gegen eine virtuelle Hochzeit an und lässt die Schüler ihre in Einzelarbeit ermittelten Ergebnisse nach Aufrufen vortragen, nicht ohne Diskussionen zuzulassen. Als Stundenabschluss wird eine Hausaufgabe aufgegeben. Insgesamt ist die erste Unterrichtsphase mitunter noch vom erhöhten Lärmpegel der Schulklasse beeinflusst. Dies ändert sich jedoch im weiteren Verlauf. (DIPF/ts)    weniger

  • 13301701-1

    Nach einer kurzen Wiederholung der Vorstunde greift der Lehrer deren Thema, Hooligans, auf und bestimmt vier Schüler für ein Rollenspiel. Daraufhin klärt der Lehrer vorab die Vokabel...    mehr

    Nach einer kurzen Wiederholung der Vorstunde greift der Lehrer deren Thema, Hooligans, auf und bestimmt vier Schüler für ein Rollenspiel. Daraufhin klärt der Lehrer vorab die Vokabeln im hierfür ausgeteilten Text und bittet diese vier Schüler, am Lehrerpult Platz zu nehmen. Anschließend tragen sie den Text in ihren Charakteren laut vor. Nachdem ein erster Versuch, zehn auf der Rückseite des Bogens verfasste Fragen zu beantworten, kein den Lehrer zufrieden stellendes Ergebnis erzielt hat, erarbeiten sich die Schüler in Stillarbeit anhand der Textvorlage Lösungsvorschläge. Diese werden per Unterrichtsgespräch zur Kenntnis gegeben. In der Folge lässt die Lehrkraft das Rollenspiel erneut, in veränderter Besetzung, laut vortragen. Abschließend wenden sich die Schüler drei Fragen in Einzel- oder Partnerarbeit auf dem Arbeitsblatt zu und verfassen eigene Meinungen zu diesen, die in Diskussionsform bis zum Stundenende erörtert werden. Hierbei spricht der Lehrer bewusst viele Schüler an und fordert am Unterricht weniger beteiligte Schüler auf, ihre eigenen Vorschläge zu äußern. (DIPF/mb)    weniger

  • 13301701-2

    Ohne Stundeneinstieg weist der Lehrer die Schüler an, zwei Stellenanzeigentexte im Textbuch zunächst still, nach Klärung einer formulierten Fragestellung laut in Person einer Schülerin...    mehr

    Ohne Stundeneinstieg weist der Lehrer die Schüler an, zwei Stellenanzeigentexte im Textbuch zunächst still, nach Klärung einer formulierten Fragestellung laut in Person einer Schülerin zu lesen. Anschließende Fragen zum Text werden im Unterrichtsgespräch beantwortet, wobei die Lehrkraft auf Grund eingeschränkter Schülerbeteiligung immer wieder Schüler direkt anspricht. Danach erfolgt unter Verschluss der Textbücher eine Listening Comprehension-Übung, bei der ein - auch im Textbuch enthaltener - Bericht über ein Bewerbungsgespräch wiedergegeben wird. Auf Basis der CD-Abspielung beantworten die Schüler in der Folge Fragen zum Gespräch und lesen in Einzelarbeit diesen Text zur inhaltlichen Vertiefung. Während die Schüler per Hefteintrag die Unterschiede der bisher behandelten Texte individuell ermitteln sollen, beginnt die Lehrkraft mit einem Tafelbild zur Umwandlung der Zeitformen im Zuge der direkten und indirekten Rede. Unter Einbeziehung der Schüler wird das Tafelbild in diesem Sinn vervollständigt und, nach einer weiteren Einzelarbeitsphase mit Hilfestellungen durch den Lehrer, abgeschlossen. Zum Stundenende vergibt der Lehrer zwei verschiedene schriftliche Arbeitsaufträge, eine Grammatikübung und eine Textübung, bricht aus Zeitgründen allerdings beide ab und bespricht die Ergebnisse ersterer in der Klasse. (DIPF/mb)    weniger

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    In der Unterrichtsstunde geht es um die Wiederholung und Festigung von Partizipialkonstruktionen („participle constructions“). In der ersten Unterrichtsphase wird die Hausaufgabe, ...    mehr

    In der Unterrichtsstunde geht es um die Wiederholung und Festigung von Partizipialkonstruktionen („participle constructions“). In der ersten Unterrichtsphase wird die Hausaufgabe, eine Übung aus dem Schulbuch, mündlich überprüft. Anschließend wird der Unterschied zwischen den beiden englischen Partizipien im Unterrichtsgespräch bewusst gemacht. Daraufhin wird ein einleitender Text aus dem Lehrbuch vorgelesen. Auf dieser Basis üben die Schüler freies Sprechen über ihre Lieblingsfilme, mit dem Ziel der Verwendung der wiederholten Strukturen. Diese werden in zwei weiteren Grammatikübungen anhand des Lehrwerks bis etwa zur Hälfte der Stunde vertieft. Im zweiten Teil führt die Lehrkraft eine weitere Verwendungsform des Partizips ein, die mit Hilfe eines Tafelanschriebs erarbeitet und bewusst gemacht wird. Anhand zweier Übungen aus dem Buch und unter Einbeziehung der Schüler wird das neu Erlernte verinnerlicht. In dieser Phase korrigiert die Lehrerin entweder selbst oder lässt andere Schüler die Aussagen der Lernenden berichtigen. Die Stunde endet kurz nach dem Pausenzeichen mit dem mündlichen Erteilen einer Hausaufgabe durch die Lehrerin. (DIPF/mh)    weniger

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    Nach der ritualisierten Begrüßung widmet sich die Lehrkraft der Hausaufgabe. Deren Arbeitsauftrag war die intensive Aufbereitung eines Textes eines ausgeteilten Arbeitsbogens, der i...    mehr

    Nach der ritualisierten Begrüßung widmet sich die Lehrkraft der Hausaufgabe. Deren Arbeitsauftrag war die intensive Aufbereitung eines Textes eines ausgeteilten Arbeitsbogens, der im Detail von einer in Großbritannien lebenden Mutter indischer Herkunft und deren Tochter handelt. Auf Nachfrage der Lehrkraft interpretieren und analysieren die Schüler die zuhause vorbereiteten Textinhalte. Im Fokus steht zunächst die traditionelle, religiöse und moralische Einstellung der Mutter. Hierzu werden die relevanten Aussagen aus dem Text an der Tafel gesammelt. In der zweiten Hälfte der Stunde werden im Vergleich hierzu die im Text enthaltenen Aussagen zur Einstellung der Tochter zusammengetragen. Im Anschluss wird der Mutter-Tochter-Konflikt, der sich aus der interkulturellen Lebenssituation der beiden ergibt, unter verschiedenen Aspekten herausgearbeitet. Schließlich sollen die Lernenden nach Lösungen für den Konflikt suchen, was allerdings nicht mehr schriftlich gesichert wird. Die Stunde endet ohne Zusammenfassung und Hausaufgabenstellung. Insgesamt arbeitet die Lerngruppe konzentriert mit. Dies erfolgt unter neuen Frageimpulsen der Lehrerin zur Vertiefung der Textarbeit. Unbekanntes Vokabular wird von der Lehrerin an der Tafel visualisiert und teilweise semantisiert. Trotz der relativ hohen Redeanteile der Lehrerin haben die Schülerinnen Gelegenheit ihre eigenen Gedanken frei zu formulieren, wobei die Lehrerin mitunter korrigierend eingreift. (DIPF/mh)    weniger

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    Der zentrale Inhalt dieser Stunde ist das dialogische Sprechen, welches anhand eines Rollenspiels und eines Hördialoges geübt wird. Nachdem der Lehrer die Klasse in zwei Gruppen ei...    mehr

    Der zentrale Inhalt dieser Stunde ist das dialogische Sprechen, welches anhand eines Rollenspiels und eines Hördialoges geübt wird. Nachdem der Lehrer die Klasse in zwei Gruppen eingeteilt hat, gibt er jeder Gruppe eine Rolle, Fragende und Antwortende, und erklärt die zu simulierende Gesprächssituation. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit treten die Schüler in dieses Gruppengespräch und praktizieren freies Sprechen. Der Lehrer nimmt sich dabei zurück und macht sich Notizen. Er interveniert lediglich, um das Gespräch in Gang zu halten. Nach dieser Unterrichtsphase macht der Lehrer die Schüler mit Hilfe der Tafel auf einige von ihm gehörte Fehler aufmerksam. In der nun folgenden Übung zur Listening Comprehension hören die Schüler ein fünfminütiges Interview, das der vorher simulierten Gesprächssituation ähnelt. Hierbei machen sich die Schüler eigenständig Notizen. Nach Klärung der unmittelbaren Verstehens- und Vokabelfragen erarbeitet der Lehrer die gehörten Inhalte und Kernaussagen im Unterrichtsgespräch und sichert die Ergebnisse an der Tafel. Im Anschluss schlägt er die Brücke zu den schuleigenen Austauschprogrammen und fordert die Lernenden zu einer persönlichen Einschätzung des Lerneffekts von internationalen Schulaustauschprogrammen auf. Die Schülerreaktionen sammelt er an der Tafel. (DIPF/mh)    weniger


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