EMiL - Einflussgrößen und Mechanismen der sozialen und ethnischen Herkunft für die individuelle Lernentwicklung und schulische Erfolge

In diesem Projekt wurde analysiert, welche Prozesse hinter den beobachtbaren Zusammenhängen von Herkunftsbedingungen und schulischem Erfolg stecken. Ziel des Projektes war es, herauszufinden, wie Eltern durch ihre Einstellungen und ihre alltägliche Handlungspraxis den Schulerfolg ihrer Kinder strukturieren und inwiefern sich diese nach sozialer Herkunft und nach Migrationshintergrund der Eltern unterscheiden. Empirische Grundlage für diese qualitative Studie bildeten leitfadengestützte Interviews mit Müttern und Vätern von Grundschulkindern unterschiedlicher sozialer und migrationsbezogener Hintergründe aus der Region Frankfurt am Main zu den Themen Familie und Schule. Mit Hilfe des gewonnenen Interviewmaterials galt es die habituellen Einstellungen der befragten Eltern unter anderem in den Bereichen Erziehung, Freizeitverhalten und Schulbildung eingehender zu analysieren, um zu beantworten, was letztlich hinter den beobachtbaren Zusammenhängen von Herkunftsbedingungen und schulischem Erfolg steckt. (DIPF/Projekt)
Website
Förderprogramm / Forschungsprogramm
Fördereinrichtung Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE), Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Forschungsdesign
  • Querschnitt
  • Anmerkung: Explorative, qualitative Querschnittserhebung
Untersuchungsgebiet (geogr.)
  • Deutschland; Hessen
Erhebungseinheit Eltern
Grundgesamtheit / Population
  • Eltern von Grundschulkindern (N=28; davon Mütter: n=22; Väter: n=6)

EMiL - Daten

Erhebungszeitraum
  • 2013 - 2014
Art der Daten
  • Qualitatives, nicht oder gering standardisiertes Datenmaterial
  • Umfrage- und Aggregatdaten
Erhebungsverfahren
  • Interview Persönliches Interview
  • Eigenständig auszufüllender Fragebogen Papier
Anmerkungen zu den Daten Die Daten wurden zu internen Zwecken archiviert und sind nicht frei zugänglich. Der Datenzugang ist beschränkt auf die am Projekt beteiligten Wissenschaftler/innen.
Verfügbarkeit Nein

Publikationen

  • Kayser, L. & Betz, T. (2015). "Da hatt' ich mal so ein Thema mit der Lehrerin". Handlungsorientierungen von Eltern als Ausgangspunkt für eine ungleichheitssensible Zusammenarbeit. Zeitschrift für Grundschulforschung, 8(1), 80-94.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
  • Körner, R. & Betz, T. (2012). Die empirische Bestimmung der sozialen Herkunft und des Migrationshintergrunds von Kindern. Das Erhebungsinstrument der standardisierten Elternbefragung. Ergebnisbericht aus dem Projekt EMiL. IDeA.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
  • Betz, T. (2012). Early childhood education and social inequality. Parental models of a "good" childhood. In Richter, M. & Andresen, S. (Eds.), The politicization of parenthood. Shifting private and public responsibilities in education and child rearing (pp. 113-126). Springer.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
  • Betz, T. (2014). Herausforderungen einer Zusammenarbeit zwischen Eltern und Professionellen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen. Expertise im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Gütersloh.
  • Bischoff, S./Kayser, L./Betz, T. (in Vorbereitung, 2015). Leitbild guter Elternschaft aus Elternsicht. Eine Frage der Perspektive. Soziale Passagen.
  • Kayser, L. (in Vorbereitung, 2015). Parental Habitus and Educational Inequality. Practical Sense between Social Position and Primary School. In: Betz, T./Andresen, S. (Hrsg.). Being a Parent Today. Education, child-rearing and promotion of children and parenting education in western societies with increasing inequalities.
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