ReAL - Neurobehavioral Development of Reading and Arithmetic Skills - A Longitudinal Study

Studienlaufzeit
  • 2008
Leitung Hasselhorn, Marcus / Fiebach, Christian (ORCID: 0000-0003-0827-1721) / Lindberg, Sven / Lonnemann, Jan
Mitarbeit Linkersdörfer, Janosch / Jurcoane, Alina / Pauly, Hanno / Stawowsky, Cerisa / Weber, Susanne / Ehm, Jan-Henning
Beteiligte Institution
Im Projekt wurde die Leseentwicklung und Rechenentwicklung von Grundschülern mittels entwicklungspsychologischer und neurowissenschaftlicher Methoden (EEG, MRT) über die ersten vier Schuljahre längsschnittlich untersucht. Die Kinder nahmen jährlich an drei Untersuchungen teil: In einer Verhaltensuntersuchung wurde mittels Videoanalyse und Befragung erfasst, welche Strategien Kinder mit verschiedenen Leistungsvorrausetzungen bei der Bearbeitung von Lese- und Rechenaufgaben verschiedener Schwierigkeit verwenden. In einer zweiten Sitzung wurden die Kinder gebeten, entsprechende Aufgaben zu bearbeiten, während mittels Elektroenzephalographie (EEG) die elektrische Aktivität des Gehirns abgeleitet wurde. So konnte das zeitliche Zusammenspiel neuronaler Systeme bei der Bearbeitung der Lese- und Rechenaufgaben untersucht werden. Ergänzend zu dieser Methode bearbeiteten die Kinder in der dritten Sitzung dieselben Aufgaben in einem Magnetresonanztomographen (MRT), wodurch die Quellen der neuronalen Aktivität räumlich sehr genau bestimmt werden konnten. Zusätzlich konnten Rückschlüsse auf den Zusammenhang zwischen individuellen Lese- und Rechenleistungen bzw. -strategien und dem Aufbau des Gehirns der Kinder ermöglicht werden. (DIPF/Projekt)
Kontakt der Studie
  • lonnemann@dipf.de
Website
Förderprogramm / Forschungsprogramm
Fördereinrichtung Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE), Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Forschungsdesign
  • Längsschnitt
Untersuchungsgebiet (geogr.)
  • Deutschland; Hessen
Erhebungseinheit Schüler
Grundgesamtheit / Population
  • Grundschulkinder (M1: N=94; M2: N=81; M3: N=69; M4: N=62)

ReAL: Kompetenz- und Leistungsdaten

Erhebungszeitraum
  • 2010 - 2010
  • 2011 - 2011
  • 2012 - 2012
  • 2013 - 2013
Art der Daten
  • Kompetenz- und Leistungsdaten
Erhebungsverfahren
  • Messungen und Tests Leistungs- und Kompetenztests Paper and Pencil Test
  • Messungen und Tests Leistungs- und Kompetenztests Computerbasierter Test
  • Messungen und Tests Physische Tests
Anmerkungen zu den Daten Zum Einsatz kamen verschiedene standardisierte Schulleistungstests zum Lesen (ELFE1-6; SLRT-II), Rechtschreiben (DERET) und Rechnen (DIRG; DEMAT) sowie kognitive Testverfahren (H-LAD; D2; CPM; ZVT; AGTB5-12; ISBI). Außerdem wurden elektroenzephalografische Messungen (EEG) und magnetomografische Verfahren (MRT) hinzugezogen. Die Daten wurden intern archiviert und sind nicht zugänglich. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Projektleitung.
Verfügbarkeit Nein

Publikationen

  • Pauly, H. & Linkersdörfer, J. & Lindberg, S. & Woerner, W. & Hasselhorn, M. & Lonnemann, J. (2011). Domain-specific Rapid Automatized Naming deficits in children at risk for learning abilities. Journal of neurolinguistics, 24(5), 602-610.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
  • Lindberg, S., Linkersdörfer, J., Lehmann, M., Hasselhorn, M., & Lonnemann, J. (2013). Individual Differences in Children's Early Strategy Behavior in Arithmetic Tasks. Journal of Educational and Developmental Psychology, 3 (1), 192–200.
  • Lonnemann, J., Linkersdörfer, J., Hasselhorn, M., & Lindberg, S. (2013). Gender differences in both tails of the distribution of numerical competencies in preschool children. Educ Stud Math, 84201-208.
  • Lindberg, S., Linkersdörfer, J., Ehm, J.-H., Hasselhorn, M., & Lonnemann, J. (2013). Gender Differences in Children's Math Self-Concept in the First Years of Elementary School. Journal of Education and Learning, 2 (3), 1–8.
  • Lonnemann, J., Linkersdörfer, J., Hasselhorn, M., & Lindberg, S. (2013). Developmental changes in the association between approximate number representations and addition skills in elementary school children. Front Psychol, 4 (783)
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