Studiensituation und studentische Orientierungen 1984/85 (Studierenden-Survey)

Mitarbeit Peisert, Hansgert
Beteiligte Institution
  • Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, Bonn
Studiensituation und studentische Orientierung. Themen: 1.) Fachstudium und Hochschulzugang: Erststudium oder Zweitstudium; Fächerkombination; Bewerbung über ZVS; angestrebter Studienabschluß; Art der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung; Art des Gymnasiums. 2.) Erfahrungen und Schwerpunkte in der Oberstufe: Besuch der reformierten Oberstufe; Abiturfächer; Durchschnittsnote im Abschlußzeugnis; Ausbildung vor und Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife; inhaltlicher Zusammenhang zwischen Ausbildung bzw. Berufstätigkeit und dem Studienfach; Gründe für die Aufnahme eines Studiums nach der Ausbildung; Charakterisierung der Situation vor Studienbeginn; Berücksichtigung von Alternativen zum Studium. 3.) Ausbildungswahl und Studienerwartungen: Studienwahlmotive; Informiertheit über ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Einschätzung der Nützlichkeit von Hochschulwechsel, Forschungspraktika, Auslandsstudium, Spezialisierung, fachübergreifendem Studium, praktischer Arbeitserfahrung außerhalb der Hochschule, beruflicher Ausbildung, hochschulpolitischem Engagement, schnellem Studienabschluß, Zusatzqualifikation durch Zweitstudium sowie Promotion für die persönliche Entwicklung und die Verbesserung von Berufsaussichten; Nutzen des Hochschulstudiums; Präferenz für neigungsorientiertes oder an späteren Berufschancen orientiertes Studium; Charakterisierung des eigenen Hauptstudienfaches und der gestellten Anforderungen. 4.) Lern- und Arbeitsverhalten: Beherrschte Fertigkeiten und Arbeitstechniken in bezug auf ein optimales Lernen und Studieren; Selbsteinschätzung von Konzentrationsfähigkeit, Eigeninitiative, Auffassungsgabe, Entdeckerfreude, Kritikfähigkeit, Sorgfalt und Genauigkeit beim Arbeiten; Bewertung des schulisch vermittelten Wissens; Beteiligung an Vor- bzw. Brückenkursen; Wochenstundenzahl für ausgewählte Studientätigkeiten; Besuch fachübergreifender Lehrveranstaltungen; Lern- und Leistungsorientierung; Selbstbewertung der Studienleistungen; Zufriedenheit mit den Studienleistungen; Lernverhalten; Prüfungsangst und zeitliche Belastung durch das Studium; Reglementierung des Studiums; Studienverlauf und Studienplanung; Semesterverlust durch organisatorische Regelungen wie mangelndes Lehrangebot oder nicht bestandene Klausuren. 5.) Studienweg und Studienverlauf: Abgelegte Zwischenprüfung und Durchschnittsnote; Selbstbewertung der eigenen Studienleistungen; Determinanten des bisherigen Studienerfolgs; Beschäftigung als studentische Hilfskraft oder Tutor. 6.) Fragen zur studentischen Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung; ausreichende finanzielle Mittel und monatlich zur Verfügung stehendes Geld; Wochenstundenzahl der Erwerbstätigkeit neben dem Studium; Bezug dieser Erwerbstätigkeit zum Studium; Erwerbstätigkeit in den letzten beiden Semestern; tatsächliche und präferierte Wohnsituation; Beurteilung der derzeitigen Wohnsituation; Zulassung über die ZVS; Gründe für die Hochschulwahl; Auslandsstudium; Studienunterbrechung und Hochschulwechsel; Sprachkurs und Praktikum im Ausland; Mitarbeit in Forschungsprojekten; geplanter Studienverlauf und erwogener Fachwechsel bzw. Abbruch des Studiums; Semesterzahl. 7.) Kontakt und Kommunikation: Beschreibung der Kontakthäufigkeit zu Bekannten außerhalb der Universität, zu Familienmitgliedern, zu Studenten des eigenen Faches bzw. anderer Fächer, zu Assistenten, Professoren und Personen im zukünftigen Berufsfeld sowie Wunsch nach vermehrten Kontakten zu diesen Gruppen; Zufriedenheit mit den Kontakten zu Kommilitonen und Lehrenden; Beratung und Betreuung durch Lehrende; Häufigkeit genutzter Betreuungs- und Beratungsleistungen; Wichtigkeit der Betreuung und Beratung in ausgewählten Bereichen des Studiums; empfundene Isolation und Anonymität an der Hochschule (Skala); Partizipation an Aktivitäten ausgewählter Hochschulgruppen und Hochschulaktivitäten; präferierte Aufgaben für die studentische Vertretung; Repräsentation eigener hochschulpolitischer Ansichten durch den derzeitigen ASTA; perzipierte Unterschiede in der Hochschulsituation von Männern und Frauen; Forderung nach Verbesserung der Situation der Frau an der Hochschule. 8.) Studienprobleme: Ausmaß persönlicher Schwierigkeiten und Belastungen im Studium; Beurteilung der Struktur, Qualität und Organisation des eigenen Studiengangs; wichtigste Änderung zur Verbesserung der persönlichen Studiensituation; empfundene soziale, fachliche wie intellektuelle Förderung im Studium; Beurteilung der neuen Bafögregelung; erfolgreicher Abschluß von ausgewählten Lehrveranstaltungen; Zufriedenheit mit der Entscheidung zum gewählten Studienfach oder Interesse an einer anderen Ausbildung. 9.) Rolle als Student: Vorteilhafte Aspekte des studentischen Lebens; Beurteilung des Ansehens von Studierenden in der Gesellschaft; Zufriedenheit mit dem Studentendasein. 10.) Vorstellungen über Hochschule und Wissenschaft: Derzeitig festgestellte sowie gewünschte wichtigste Aufgaben der Hochschule; präferierte Ziele einer Hochschulreform; Einstellung zu ausgewählten Formen hochschulpolitischen Protestes oder Kritik; Einstellung zum technischen Fortschritt. 11.) Rolle und Chancen von Hochschulabsolventen: Höhere Verantwortung von Hochschulabsolventen gegenüber der Allgemeinheit; Spezifizierung besonderer Eigenschaften und Fähigkeiten von Hochschulabsolventen im Vergleich zu Nichtakademikern; Einstellung zu erhöhtem Einkommen und sozialem Status von Hochschulabsolventen; perzipierte Veränderungen der Chancen des gesellschaftlichen Aufstiegs; Beurteilung der Aufstiegschancen. 12.) Berufswahl und Berufsvorstellungen: Berufliche Wertvorstellungen und angestrebte Tätigkeitsbereiche; Berufsaussichten; Bemühungen um einen Arbeitsplatz; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten. 13.) Einstellung zu verschiedenen Lebensbereichen: Wichtigkeit der Lebensbereiche; Einstellung zur Erwerbstätigkeit von Frauen und Präferenz für Familie oder Beruf; Charakterisierung der eigenen Persönlichkeit. 14.) Politisches Interesse und Standort: Politikinteresse im Bereich der allgemeinen Politik sowie auch an hochschulpolitischen Belangen; Einstellung zur Demokratie und zum politischen System in der Bundesrepublik (Skala); demokratische Überzeugung; Beurteilung politischer Verhältnisse; Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum im Vergleich zu verschiedenen Gruppen; Einstellung zu ausgewählten politischen Zielen; alternative Orientierungen und Tätigkeiten (Beteiligung an Wohngemeinschaften, Bürgerinitiativen, Friedensbewegung, autonomen Arbeitskollektiven und Frauengruppen); Ausmaß der Verwirklichung allgemeiner gesellschaftlicher und demokratischer Ziele in der Bundesrepublik; Einschätzung der sozialen Unterschiede im Lande; Legitimation von sozialer Ungleichheit; Einstellung zur Leistungsorientierung und zum Wettbewerbsprinzip; Selbsteinstufung auf einer Oben-Unten- Skala; soziale Herkunft; erwartete Entwicklung der eigenen gesellschaftlichen Stellung in den nächsten zehn Jahren. Demographie: Alter; Geschlecht; Familienstand; Berufliche Stellung der Eltern; Kinder; Schulbildung der Eltern; Schulbildung; Selbsteinschätzung der Schichtzugehörigkeit; Studienort; Studienort ist Heimatort.
Forschungsdesign
  • Querschnitt
Untersuchungsgebiet (geogr.)
  • Deutschland; BRD einschl. West-Berlin
Erhebungseinheit Studierende
Auswahlverfahren
  • Wahrscheinlichkeitsauswahl
Grundgesamtheit / Population
  • Studenten an den Universitäten München, Hamburg, Bochum, Frankfurt,
    Freiburg, der TU Berlin, der TH Karlsruhe und der Gesamthochschule
    Essen sowie den Fachhochschulen Coburg, Frankfurt, Hamburg, Kiel,
    Koblenz, München
Provenienz
  • da|ra-Import

Erhebungszeitraum
  • 1985 - 1985
Art der Daten
  • Umfrage- und Aggregatdaten
(Datensatz)
Erhebungsverfahren
  • Interview Persönliches Interview PAPI (Papierfragebogen)
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Verfügbarkeit Zu den Daten
Archivierende Einrichtung
Veröffentlichungsdatum 31.03.2016
Zugangsbedingungen (Anmerkungen) A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.

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