Daten und Studien zu „Schlagwörter: Fachdidaktik” (43)

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Das vorliegende Forschungsvorhaben ist in einem Kernbereich der kaufmännischen Curricula, dem Rechnungswesen, angesiedelt. Dieser Lerninhaltsbereich gilt als zentral für die Entwicklung ökonomischer Kompetenz und als fehleranfällig. Es verfolgte das Ziel, Maßnahmen zur Professionalisierung der Lehrkräfte (Zielvariable: professionelle Fehlerkompetenz) zu entwickeln. Die Analysen lassen darauf schließen, dass die professionelle Fehlerkompetenz bei Studierenden und Referendaren lediglich ein gering ... Das vorliegende Forschungsvorhaben ist in einem Kernbereich der kaufmännischen Curricula, dem Rechnungswesen, angesiedelt. Dieser Lerninhaltsbereich gilt als zentral für die Entwicklung ökonomischer Kompetenz und als fehleranfällig. Es verfolgte das Ziel, Maßnahmen zur Professionalisierung der Lehrkräfte (Zielvariable: professionelle Fehlerkompetenz) zu entwickeln. Die Analysen lassen darauf schließen, dass die professionelle Fehlerkompetenz bei Studierenden und Referendaren lediglich ein geringes Niveau aufweist. Die Entwicklung, die Durchführung und die Evaluation von Maßnahmen zur Förderung der professionellen Fehlerkompetenz wurde beim Übertritt vom Studium in den Vorbereitungsdienst durchgeführt. Die Evaluation der Professionalisierungsmaßnahme wurde mit einem Interventions-Wartekontrollgruppen-Design mit Messwiederholung (Prä-/Post- und Follow-Up-Test) bei Referendaren durchgeführt. Insgesamt wurden drei Versuchsbedingungen realisiert: (1) Fachwissenschaftliche Fortbildung, (2) Fachdidaktische Fortbildung sowie (3) eine Kontrollgruppe ohne Fortbildung (Wartegruppe). (IQB/Projekt)
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In der Hochschulbildung wird zunehmend gefordert, Fragen der Nachhaltigkeit systematisch in die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kompetenzen bei Studierenden der BWL zu integrieren. In dem Verbundprojekt Ko-NaMa wurde ein theoretisch begründetes und empirisch herausgearbeitetes Kompetenzstrukturmodell für das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement in der wirtschafts-wissenschaftlichen Hochschulbildung validiert. Dazu wurden bereits vorliegende Instrumente zur Kompetenzmessung um technologieb ... In der Hochschulbildung wird zunehmend gefordert, Fragen der Nachhaltigkeit systematisch in die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kompetenzen bei Studierenden der BWL zu integrieren. In dem Verbundprojekt Ko-NaMa wurde ein theoretisch begründetes und empirisch herausgearbeitetes Kompetenzstrukturmodell für das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement in der wirtschafts-wissenschaftlichen Hochschulbildung validiert. Dazu wurden bereits vorliegende Instrumente zur Kompetenzmessung um technologiebasierte Testformate erweitert. Damit konnten über authentische Unternehmenssituationen auch Dispositionen zur Interpretation von Situationen, Perspektivenübernahme und Entscheidungsfindung erfasst werden. In den Validierungsstudien standen folgende Aspekte im Zentrum: die curriculare Validität über Analysen von Studienmaterialien und eine Hochschullehrer- und Studierendenbefragung sowie die externe Validität über eine Unternehmensbefragung zur Angemessenheit der Testinhalte und die Konstruktvalidität. Für die Überprüfung der Konstruktvalidität wurden die verschiedenen Wissensbereiche (allgemeines Wissen über Nachhaltigkeit, deklaratives betriebswirtschaftliches Wissen und Begründungswissen sowie strategisches Wissen im betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagement) konfirmatorisch auf konvergente und divergente Validität geprüft. Um die Interpretation der Testwerte als Learning Outcomes der Hochschulausbildung zu validieren, wurden Analysen zur Instruktionssensitivität der verschiedenen Dimensionen durchgeführt. Die Testpopulation waren Studierende der Wirtschaftswissenschaften ab dem 3. Bachelorsemester.(IQB/Projekt)
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Im Zentrum des Projekts steht die Frage, wie Lehrerfortbildungen die Verbreitung von Innovationen im Schulsystem unterstützen können. Anhand des zum Schuljahr 2008/2009 eingeführten neuen Lehrplans für den Mathematikunterricht in der Grundschule in Nordrhein-Westfalen wird diese Fragestellung untersucht. Dabei stellt sich die Frage, wie Fortbildungen für Grundschullehrkräfte gestaltet werden müssen, damit sie den erfolgreichen Transfer von Innovation im Bildungssystem fördern. Im Rahmen des Proj ... Im Zentrum des Projekts steht die Frage, wie Lehrerfortbildungen die Verbreitung von Innovationen im Schulsystem unterstützen können. Anhand des zum Schuljahr 2008/2009 eingeführten neuen Lehrplans für den Mathematikunterricht in der Grundschule in Nordrhein-Westfalen wird diese Fragestellung untersucht. Dabei stellt sich die Frage, wie Fortbildungen für Grundschullehrkräfte gestaltet werden müssen, damit sie den erfolgreichen Transfer von Innovation im Bildungssystem fördern. Im Rahmen des Projekts wurden in einem Prä-Post-Follow-up Design verschiedene Versionen einer mehrphasigen Fortbildung zur Einführung des Lehrplans verglichen: (1) eine fachdidaktisch orientierte Version der Fortbildung, (2) eine Fortbildung, die vor allem die Kooperation der Lehrkräfte stimuliert sowie (3) eine Version der Fortbildung, die beide Merkmale miteinander kombiniert. Zusätzlich wurden noch zwei Vergleichsgruppen untersucht. Untersucht wurde zudem, inwieweit sich Merkmale der Lehrpersonen und der Schulen auf die Wirkung der verschiedenen Versionen der Fortbildungen auswirken. (Projekt)
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