Daten und Studien zu „Erhebungsverfahren: CAWI (Computerunterstützte Web-Befragung)” (59)

1
Im Fokus des Projektes standen Überzeugungen von Grundschullehrkräften zu Gruppenarbeit und Klassenführung. Das Projekt untersuchte in drei Teilstudien die intuitiven Überzeugungen von Lehrkräften sowie die individuellen Faktoren, die die Umwandlung dieser intuitiven Überzeugungen in professionell reflektierte Überzeugungen fördern oder hemmen. Theoretische Grundlage war ein kognitiv-affektives Modell der Überzeugungsveränderung, das davon ausgeht, dass substanzielle Veränderungen in Lehrerüberz ... Im Fokus des Projektes standen Überzeugungen von Grundschullehrkräften zu Gruppenarbeit und Klassenführung. Das Projekt untersuchte in drei Teilstudien die intuitiven Überzeugungen von Lehrkräften sowie die individuellen Faktoren, die die Umwandlung dieser intuitiven Überzeugungen in professionell reflektierte Überzeugungen fördern oder hemmen. Theoretische Grundlage war ein kognitiv-affektives Modell der Überzeugungsveränderung, das davon ausgeht, dass substanzielle Veränderungen in Lehrerüberzeugungen nur unter bestimmten motivationalen Voraussetzungen möglich sind. Studie 1 war eine Interviewstudie, die die intuitiven Überzeugungen der Lehrkräfte zu Gruppenarbeit und Klassenführung, sowie ihre Veränderungsbereitschaft explorierte. Studie 2 untersuchte in einer Fragebogenstudie Zusammenhänge zwischen diesen intuitiven Überzeugungen und motivationalen Variablen der Lehrkräfte. Studie 3 prüfte in einem experimentellen Ansatz, ob die Bewertung der Lerngelegenheit als Bedrohung oder als Herausforderung einen Einfluss auf die Verarbeitungstiefe der neuen Informationen hat. (DIPF/Projekt)
2
Im Projekt "jeps" werden die Auswirkungen gemeinnütziger Tätigkeit auf die Persönlichkeitsentwicklung Jugendlicher und deren Bereitschaft zu politischer Partizipation untersucht. Im Zuge des abnehmenden Interesses Jugendlicher an Politik wird in sozialem Engagement im Jugendalter eine Möglichkeit gesehen, dieses politische Interesse zu stärken und gleichzeitig förderlich für die Identitätsentwicklung im Jugendalter zu sein. Aus dem Identitätskonzept von Erikson (1970) und der Theorie gemeinnützi ... Im Projekt "jeps" werden die Auswirkungen gemeinnütziger Tätigkeit auf die Persönlichkeitsentwicklung Jugendlicher und deren Bereitschaft zu politischer Partizipation untersucht. Im Zuge des abnehmenden Interesses Jugendlicher an Politik wird in sozialem Engagement im Jugendalter eine Möglichkeit gesehen, dieses politische Interesse zu stärken und gleichzeitig förderlich für die Identitätsentwicklung im Jugendalter zu sein. Aus dem Identitätskonzept von Erikson (1970) und der Theorie gemeinnütziger Tätigkeit (Youniss & Yates, 1997) werden Hypothesen dazu abgeleitet, ob und unter welchen Bedingungen gemeinnützige Tätigkeit einen positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung im Jugendalter besitzt. Die Kernaussagen sind, - dass Jugendliche sich sukzessive als aktiver Teil „ihrer“ Gesellschaft begreifen, - gemeinnützige Tätigkeit bei diesem Prozess eine entwicklungsunterstützende Rolle spielt und - insbesondere Tätigkeiten in direkter Interaktion mit Bedürftigen förderlich sind, weil sie die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit Weltsichten und das Erleben von Handlungswirksamkeit im sozialen Kontext ermöglichen. Geprüft werden die Annahmen anhand einer Längsschnittstudie bei gemeinnützig tätigen Jugendlichen im Alter von 14 bis 15 Jahren (t1) bzw. 15 bis 16 Jahren (t2), die mit einer nicht engagierten, vergleichbaren Gruppe über einen Zeitraum von einem Jahr verglichen werden. Ziel der Studie ist es, den postulierten Zusammenhang von gemeinnütziger Tätigkeit und Persönlichkeitsentwicklung sowie politischer Partizipationsbereitschaft theoretisch zu modellieren und empirisch zu prüfen. Im Mittelpunkt stehen dabei differenzielle Verläufe von (a) Jugendlichen mit im Vergleich zu Jugendlichen ohne Erfahrungen gemeinnütziger Tätigkeit, (b) Jugendlichen mit unterschiedlichen Tätigkeitsformen sozialen Engagements sowie (c) der Vergleich von Jugendlichen mit stabilem und sich veränderndem Engagement. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, durch die Vergleiche Veränderungen im theoretisch postulierten Transzendierungsprozess empirisch nachzuzeichnen.
3
In den Erhebungswellen wurden zunächst im Rahmen einer Ausgangserhebung kognitive, motivationale und volitionale Ressourcen, sozioökonomische Hintergrundfaktoren, Berufsorientierungen und berufliche Interessen sowie Berufseinmündungsstrategien der Jugendlichen erfasst. Ein besonderes Augenmerk der zweiten Erhebung lag dann in der individuellen Kompetenzentwicklung und in der Erfassung der institutionellen Förderkontexte in den Maßnahmen des Übergangssystems. Schließlich sollten in zwei Verbleibs ... In den Erhebungswellen wurden zunächst im Rahmen einer Ausgangserhebung kognitive, motivationale und volitionale Ressourcen, sozioökonomische Hintergrundfaktoren, Berufsorientierungen und berufliche Interessen sowie Berufseinmündungsstrategien der Jugendlichen erfasst. Ein besonderes Augenmerk der zweiten Erhebung lag dann in der individuellen Kompetenzentwicklung und in der Erfassung der institutionellen Förderkontexte in den Maßnahmen des Übergangssystems. Schließlich sollten in zwei Verbleibserhebungen Aufschlüsse über die beruflichen Entwicklungswege der Jugendlichen nach Beenden oder auch nach dem vorzeitigen Verlassen der Maßnahmen des Übergangssystems gewonnen werden. (Projektwebsite)
4
Die Längsschnittstudie wurde in insgesamt drei Befragungswellen durchgeführt: zwei davon waren schriftliche, standardisierte, schulisch betreute Erhebungswellen zu Beginn und am Ende des Schuljahres (Messzeitpunkt 1 und 2). Zum dritten Messzeitpunkt wurde eine standardisierte, telefonische Verbleibsbefragung durchgeführt. Die zweite und dritte Befragung wurden (...) beworben. Als Experimentalgruppe [fungierten] Schülerinnen und Schüler aus dem Übergangssystem Baden-Württemberg. Übergangsmaßnahme ... Die Längsschnittstudie wurde in insgesamt drei Befragungswellen durchgeführt: zwei davon waren schriftliche, standardisierte, schulisch betreute Erhebungswellen zu Beginn und am Ende des Schuljahres (Messzeitpunkt 1 und 2). Zum dritten Messzeitpunkt wurde eine standardisierte, telefonische Verbleibsbefragung durchgeführt. Die zweite und dritte Befragung wurden (...) beworben. Als Experimentalgruppe [fungierten] Schülerinnen und Schüler aus dem Übergangssystem Baden-Württemberg. Übergangsmaßnahmen waren Berufseinstiegsjahr (BEJ), Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) und Vorqualifizierungsjahr Arbeit / Beruf (VAB). Als Kontrollgruppe galt für den Untersuchungsraum Baden-Württemberg die einjährige Berufsfachschule (BFS). Dies liegt daran, dass in Baden-Württemberg die einjährige Berufsfachschule (BFS) von vergleichsweise "erfolgreichen" Ausbildungsbewerbern frequentiert wird, da hier pro forma alle Auszubildenden mit Vorvertrag zu finden sind. (DIPF/Projekt)
5
In einer eigens entwickelten Bürosimulation bearbeiteten die Teilnehmenden drei komplexe Szenarien. Hierfür standen allgemeine und domänenspezfische Software-Funktionen zur Verfügung. Die Auswertung / Kompetenzattribution basierte auf der frei formulierten Antwort (E-Mail), durchgeführten Berechnungen und teilweise auf Logdaten. (Projekt) In einer eigens entwickelten Bürosimulation bearbeiteten die Teilnehmenden drei komplexe Szenarien. Hierfür standen allgemeine und domänenspezfische Software-Funktionen zur Verfügung. Die Auswertung / Kompetenzattribution basierte auf der frei formulierten Antwort (E-Mail), durchgeführten Berechnungen und teilweise auf Logdaten. (Projekt)
6
Im Rahmen der Hauptuntersuchung wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Gemeinsam mit allen Verbundpartnern wurde ein aufwändiges Rotationsdesign zur Messung berufsnaher und beruflicher Kompetenz mit den folgenden Testteilen erarbeitet: SiKofak, Mathematik, Lesen, Geschäftsprozesse (mit 5 Teilbereichen), Logistik, Intrapreneurship (mit zwei Teilbereichen) und Wirtschaftsbürgerliche Kompetenz. Im gesamten CoBALIT-Projekt wurden insgesamt 58 Testhefte mit 5 Testheftblöcken und 2 ... Im Rahmen der Hauptuntersuchung wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Gemeinsam mit allen Verbundpartnern wurde ein aufwändiges Rotationsdesign zur Messung berufsnaher und beruflicher Kompetenz mit den folgenden Testteilen erarbeitet: SiKofak, Mathematik, Lesen, Geschäftsprozesse (mit 5 Teilbereichen), Logistik, Intrapreneurship (mit zwei Teilbereichen) und Wirtschaftsbürgerliche Kompetenz. Im gesamten CoBALIT-Projekt wurden insgesamt 58 Testhefte mit 5 Testheftblöcken und 20 inhaltlichen Variationen sowie Variationen in der Reihenfolge verwendet. Es kamen authentische komplexe Aufgaben im Format "open response", "short response" sowie "multiple choice" zum Einsatz. Außerdem wurden der Item Response Theory zugehörige Messmodelle (einfaches Rasch-Modell; eindimensionales Partial Credit-Modell) zum Einsatz unter Verwendung der Software ConQuest 3.0 genutzt. Auf Basis einer umfangreichen Domänenanalyse wurde zudem ein Kompetenzmodell für Intrapreneurship (IP) entwickelt, wobei theoriebasiert zwei Dimensionen angenommen werden: (1) Generierung von Projektideen; (2) Planung und Umsetzung von IP-Projekten. Ausgehend von diesem Modell erfolgte die Entwicklung authentischer technologiebasierter Testaufgaben zur Abbildung der beiden IP-Facetten. Bei der Stichprobenzusammensetzung wurde eine gleichmäßige Verteilung auf alle Regierungsbezirke sowie auf Stadtschulen und Landschulen und die regionalen Arbeitslosenquoten berücksichtigt. Die Stichprobe setzte sich aus freiwillig teilnehmenden Schulen mit hoher Partizipationsbereitschaft zusammen. (DIPF/Projekt)
7
Mittels einer Onlinbefragung wurde erhoben, welche Lernziele Museumsguides ihren Führungen geben und welche Aspekte einer Führung von Museumsguides als lernrelevant angesehen werden. Mittels einer Onlinbefragung wurde erhoben, welche Lernziele Museumsguides ihren Führungen geben und welche Aspekte einer Führung von Museumsguides als lernrelevant angesehen werden.
8
Diese Studie untersuchte die Kompetenzentwicklung vom ersten Semester bis in das 2. Jahr im Beruf. Es wurden die gleichen Institutionen (Fachschulen und Hochschulen/Studiengänge) wie im Längsschnitt 1 rekrutiert, nur andere Jahrgänge (hier: Erstsemester). Die Kriterien für die Rekrutierung der Stichproben der beiden Studien (Längsschnitte) sind daher identisch. Diese Studie untersuchte die Kompetenzentwicklung vom ersten Semester bis in das 2. Jahr im Beruf. Es wurden die gleichen Institutionen (Fachschulen und Hochschulen/Studiengänge) wie im Längsschnitt 1 rekrutiert, nur andere Jahrgänge (hier: Erstsemester). Die Kriterien für die Rekrutierung der Stichproben der beiden Studien (Längsschnitte) sind daher identisch.
9
Diese Studie untersuchte die Kompetenzentwicklung vom vierten Semester bis zum 4. Jahr im Beruf. Es wurden die gleichen Institutionen (Fachschulen und Hochschulen/Studiengänge) wie im Längsschnitt 2 rekrutiert, nur andere Jahrgänge (hier: Viertsemester). Die Kriterien für die Rekrutierung der Stichproben der beiden Studien (Längsschnitte) sind daher identisch. Diese Studie untersuchte die Kompetenzentwicklung vom vierten Semester bis zum 4. Jahr im Beruf. Es wurden die gleichen Institutionen (Fachschulen und Hochschulen/Studiengänge) wie im Längsschnitt 2 rekrutiert, nur andere Jahrgänge (hier: Viertsemester). Die Kriterien für die Rekrutierung der Stichproben der beiden Studien (Längsschnitte) sind daher identisch.
10
Die Studie gliedert sich in vier Untersuchungsphasen: (1) Um die Rahmenbedingungen, denen Schulleitungshandeln unterliegt, wissenschaftlich präzise erfassen zu können, sollten die Anforderungsprofile an Schulleitungshandeln über die theoriebasierten und professionsbasierten Perspektiven hinaus, aus rechtlicher Perspektive beschrieben werden (Dokumentenanalyse). (2) Quantitative Feldphase: In dieser Phase wurden die Arbeitsbedingungen und die Tätigkeiten von Schulleitern innerhalb ihres Aufgabenb ... Die Studie gliedert sich in vier Untersuchungsphasen: (1) Um die Rahmenbedingungen, denen Schulleitungshandeln unterliegt, wissenschaftlich präzise erfassen zu können, sollten die Anforderungsprofile an Schulleitungshandeln über die theoriebasierten und professionsbasierten Perspektiven hinaus, aus rechtlicher Perspektive beschrieben werden (Dokumentenanalyse). (2) Quantitative Feldphase: In dieser Phase wurden die Arbeitsbedingungen und die Tätigkeiten von Schulleitern innerhalb ihres Aufgabenbereiches erfasst, um ein Maß für die Belastung und Beanspruchung der "Arbeitskraft" Schulleitung zu erhalten. (3) Qualitative Feldphase: In dieser Phase wurden vertiefende Interviews in Schulen durchgeführt. Die Schulen wurden als Subsamples der Gesamtstichprobe gezogen. Kriterium hierfür war, dass deren Leiter quantitative Tätigkeitsbefunde und Belastungsbefunde aufwiesen, die entweder im Widerspruch zu theoretischen Annahmen und Studien stehen oder aber über die bisher kein ausreichendes theoretisches oder aber empirisches Wissen vorliegt. (4) Anschließend wurden der quantitative und qualitative Untersuchungsstrang aufeinander bezogen, um verschiedene Möglichkeiten sowie Formen des Umgangs mit erweiterten Handlungsspielräumen aufzuzeigen. (Projekt)
11
Mit dem Lehrerfragebogen sollte in erster Linie erfasst werden, inwieweit Lehrkräfte durch ihre Erwartungen, Einstellungen und Verhaltensweisen einen Sozialisationskontext darstellen, der (...) auf die Studienabsicht der Schülerinnen und Schüler wirkt. Die Erwartungen und Einstellungen von Lehrkräften können als bildungsgangspezifische Sozialisationskontexte angesehen werden: So können beispielsweise geringe Lehrererwartungen einen über die Zeit kumulierenden Effekt auf das Fähigkeitsselbstkonze ... Mit dem Lehrerfragebogen sollte in erster Linie erfasst werden, inwieweit Lehrkräfte durch ihre Erwartungen, Einstellungen und Verhaltensweisen einen Sozialisationskontext darstellen, der (...) auf die Studienabsicht der Schülerinnen und Schüler wirkt. Die Erwartungen und Einstellungen von Lehrkräften können als bildungsgangspezifische Sozialisationskontexte angesehen werden: So können beispielsweise geringe Lehrererwartungen einen über die Zeit kumulierenden Effekt auf das Fähigkeitsselbstkonzept von Schülern besitzen, der sich in zunehmenden bildungsgangspezifischen Differenzen auch bei gleichem Ausgangsniveau zeigen kann. Im Vorfeld war von der Annahme ausgegangen worden, dass dies besonders an beruflichen Schulen von Bedeutung ist, da dort ein eher studienaverser Sozialisationskontext vorherrsche. (Projekt)
12
Im Anschluss an die Erstbefragung der Schülerinnen und Schüler wurde zusätzlich eine Online-Befragung der Schulleiterinnen und Schulleiter durchgeführt, um die Rahmenbedingungen und die Infrastruktur an den Schulen in Bezug auf Beratungstätigkeiten, Angebote zur Berufsorientierung und Kooperationen mit Hochschulen und anderen Akteuren zu erheben. (Projekt) Im Anschluss an die Erstbefragung der Schülerinnen und Schüler wurde zusätzlich eine Online-Befragung der Schulleiterinnen und Schulleiter durchgeführt, um die Rahmenbedingungen und die Infrastruktur an den Schulen in Bezug auf Beratungstätigkeiten, Angebote zur Berufsorientierung und Kooperationen mit Hochschulen und anderen Akteuren zu erheben. (Projekt)
13
Das StEG Systemmonitoring wurde 2012 (Mai bis Oktober) und 2015 (März bis Mai) mit Hilfe einer Online-Befragung durchgeführt, um Informationen darüber zu erhalten, wie Ganztagsschulen strukturiert und organisiert sind. Die bundesweit repräsentative Stichprobe liefert einerseits Daten zur aktuellen Ganztagsschullandschaft und zeichnet andererseits ein Bild über die Veränderung der Ganztagsschullandschaft über die Zeit. Insgesamt wurden elf Dimensionen von Ganztagsschule in den Fragebogen miteinbe ... Das StEG Systemmonitoring wurde 2012 (Mai bis Oktober) und 2015 (März bis Mai) mit Hilfe einer Online-Befragung durchgeführt, um Informationen darüber zu erhalten, wie Ganztagsschulen strukturiert und organisiert sind. Die bundesweit repräsentative Stichprobe liefert einerseits Daten zur aktuellen Ganztagsschullandschaft und zeichnet andererseits ein Bild über die Veränderung der Ganztagsschullandschaft über die Zeit. Insgesamt wurden elf Dimensionen von Ganztagsschule in den Fragebogen miteinbezogen, die auf Basis der Forschungsergebnisse aus der ersten Phase von StEG gebildet wurden. Außerdem wurden die jeweiligen Informationsbedarfe der Kultusministerien berücksichtigt. (Projekt)
14
Das SOEP ist eine repräsentative Wiederholungsbefragung privater Haushalte in Deutschland, die im jährlichen Rhythmus seit 1984 bei denselben Personen und Familien in der Bundesrepublik durchgeführt wird. Bereits im Juni 1990, also noch vor der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion, wurde die Studie auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausgeweitet. Zur adäquaten Erfassung des gesellschaftlichen Wandels in den Jahren 1994/95 wurde die »Zuwanderer-Stichprobe« eingeführt. Seitdem wurden weitere Stic ... Das SOEP ist eine repräsentative Wiederholungsbefragung privater Haushalte in Deutschland, die im jährlichen Rhythmus seit 1984 bei denselben Personen und Familien in der Bundesrepublik durchgeführt wird. Bereits im Juni 1990, also noch vor der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion, wurde die Studie auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausgeweitet. Zur adäquaten Erfassung des gesellschaftlichen Wandels in den Jahren 1994/95 wurde die »Zuwanderer-Stichprobe« eingeführt. Seitdem wurden weitere Stichproben in das Panel integriert, einerseits um besondere Gruppen zu berücksichtigen und andererseits um die Stichprobengrößen zu erhöhen und zu stabilisieren.
15
Die Zentrale Forschungsfrage des Teilprojekts lautete, wie erleben und bewerten Nachwuchswissenschaftler Vertrauen im Rahmen ihrer Karriereentwicklung innerhalb der Hochschule, welche persönlichen Bedingungen spielen dabei eine Rolle und welchen Einfluss haben diese auf bildungsbiographische und erwerbsbiographische Entscheidungen bzw. die Gestaltung der persönlichen Biographie genommen? Besonderer Fokus liegt dabei auf den "Statuspassagen" wissenschaftlicher Karriereverläufe von Nachwuchswissen ... Die Zentrale Forschungsfrage des Teilprojekts lautete, wie erleben und bewerten Nachwuchswissenschaftler Vertrauen im Rahmen ihrer Karriereentwicklung innerhalb der Hochschule, welche persönlichen Bedingungen spielen dabei eine Rolle und welchen Einfluss haben diese auf bildungsbiographische und erwerbsbiographische Entscheidungen bzw. die Gestaltung der persönlichen Biographie genommen? Besonderer Fokus liegt dabei auf den "Statuspassagen" wissenschaftlicher Karriereverläufe von Nachwuchswissenschaftlern unter besonderer Berücksichtigung der unterschiedlichen Qualifizierungsstufen und Qualifizierungserfahrungen, der Form der Beschäftigungsverhältnisse und der Bindung an die Hochschulen, der fachwissenschaftlichen Verortung sowie geschlechtsbezogenen Laufbahnmodelle. Erkenntnisziel ist es, neben der grundlagentheoretischen Systematisierung der Bedeutung des Vertrauensbegriffs in Bildungsprozessen und Qualifikationsprozessen, konstitutive Sozialbeziehungen wie auch Institutionen der Nachwuchsförderung im Hochschulkontext unter Berücksichtigung unterschiedlicher fachwissenschaftlicher Karrierekulturen zu identifizieren und diese aus der Perspektive des wissenschaftlichen Nachwuchses im Hinblick auf das Erleben, die Wahrnehmung, Interpretation und Bewertung von Vertrauen zu analysieren. Daneben wird geprüft, ob es einen Zusammenhang zwischen der Verankerung von Vertrauen in universitären Leitbildern und Förderangeboten für Nachwuchswissenschaftler und dem Selbstvertrauen und Kompetenzzuwachs von Nachwuchswissenschaftler gibt. (GESIS/Projekt)
16
Die Schulleistungsstudie ICILS 2013 (International Computer and Information Literacy Study) der IEA untersuchte erstmalig computerbasiert und im internationalen Vergleich die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen (computer and information literacy, CIL) von Schülerinnen und Schülern der achten Jahrgangsstufe sowie die Rahmenbedingungen ihres Erwerbs in 21 Bildungssystemen. Zur Kompetenzmessung wurden erstmalig im internationalen Vergleich computerbasierte Kompetenztests in einer Live-S ... Die Schulleistungsstudie ICILS 2013 (International Computer and Information Literacy Study) der IEA untersuchte erstmalig computerbasiert und im internationalen Vergleich die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen (computer and information literacy, CIL) von Schülerinnen und Schülern der achten Jahrgangsstufe sowie die Rahmenbedingungen ihres Erwerbs in 21 Bildungssystemen. Zur Kompetenzmessung wurden erstmalig im internationalen Vergleich computerbasierte Kompetenztests in einer Live-Software-Umgebung eingesetzt. Die Erfassung von Rahmenbedingungen des Kompetenzerwerbs erfolgte durch den Einsatz von Hintergrundfragebögen für Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen sowie Schulleitungen und IT-Koordinatorinnen bzw. -koordinatoren. (IQB/Projekt)
17
Das DZHW-Absolventenpanel 2009 ist Teil der DZHW-Absolventenstudienreihe, in der anhand von standardisierten Befragungen Informationen zu Studium, Berufseintritt, Berufsverlauf und Weiterqualifizierung von Hochschulabsolvent(inn)en erfasst werden. Das erste Absolventenpanel wurde 1989 durchgeführt, seitdem wird jeder vierte Absolvent(inn)enjahrgang (Kohorte) untersucht. Für jede Absolvent(inn)enkohorte werden mehrere Befragungswellen durchgeführt, wobei jede Welle in unterschiedlichem zeitlichen ... Das DZHW-Absolventenpanel 2009 ist Teil der DZHW-Absolventenstudienreihe, in der anhand von standardisierten Befragungen Informationen zu Studium, Berufseintritt, Berufsverlauf und Weiterqualifizierung von Hochschulabsolvent(inn)en erfasst werden. Das erste Absolventenpanel wurde 1989 durchgeführt, seitdem wird jeder vierte Absolvent(inn)enjahrgang (Kohorte) untersucht. Für jede Absolvent(inn)enkohorte werden mehrere Befragungswellen durchgeführt, wobei jede Welle in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zum Studienabschluss stattfindet. Beim Absolventenpanel 2009 handelt es sich um die sechste Absolvent(inn)enkohorte der Studienreihe. Wie bei der Absolvent(inn)enkohorte 2005 ist die Studienphase der Kohorte 2009 durch den Hochschulwandel im Rahmen des Bologna-Prozesses geprägt und die berufliche Einstiegsphase durch die Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2008 gekennzeichnet. Im Unterschied zu vorangegangenen Absolvent(inn)enkohorten weist die Absolvent(inn)enkohorte 2009 jedoch neben Absolvent(inn)en mit traditionellen Abschlüssen auch eine große Anzahl an Bachelorabsolvent(inn)en auf. Eine methodische Neuerung der Absolvent(inn)enkohorte 2009 ist im Vergleich zu den vorangegangen Kohorten außerdem, dass die zweite Befragungswelle erstmals online durchgeführt wurde. Zudem umfasst die zweite Befragungswelle neben einer Hauptbefragung auch zwei Vertiefungsbefragungen zu den Themen ?Promotion? und ?regionale Mobilität?.
18
Das DZHW-Absolventenpanel 2005 ist Teil der DZHW-Absolventenstudienreihe, in der anhand von standardisierten Befragungen Informationen zu Studium, Berufseintritt, Berufsverlauf und Weiterqualifizierung von Hochschulabsolvent(inn)en erfasst werden. Das erste Absolventenpanel wurde 1989 durchgeführt, seitdem wird jeder vierte Absolvent(inn)enjahrgang (Kohorte) untersucht. Für jede Absolvent(inn)enkohorte werden mehrere Befragungswellen durchgeführt, wobei jede Welle in unterschiedlichem zeitlichen ... Das DZHW-Absolventenpanel 2005 ist Teil der DZHW-Absolventenstudienreihe, in der anhand von standardisierten Befragungen Informationen zu Studium, Berufseintritt, Berufsverlauf und Weiterqualifizierung von Hochschulabsolvent(inn)en erfasst werden. Das erste Absolventenpanel wurde 1989 durchgeführt, seitdem wird jeder vierte Absolvent(inn)enjahrgang (Kohorte) untersucht. Für jede Absolvent(inn)enkohorte werden mehrere Befragungswellen durchgeführt, wobei jede Welle in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zum Studienabschluss stattfindet. Beim Absolventenpanel 2005 handelt es sich um die fünfte Absolvent(inn)enkohorte der Studienreihe. Im Unterschied zu vorangegangenen Absolvent(inn)enkohorten ist die Studienphase der Kohorte 2005 durch den Hochschulwandel im Rahmen des Bologna-Prozesses geprägt. In diesem Zuge wurden nicht nur Absolvent(inn)en traditioneller Studiengänge, sondern erstmalig auch eine nennenswerte Anzahl an Bachelorabsolvent(inn)en befragt, wobei lediglich Absolvent(inn)en aus Fächern berücksichtigt wurden, für die bereits eine größere Absolvent(inn)enzahl vorlag. Zudem ist die berufliche Einstiegs- und Konsolidierungsphase der Kohorte 2005 durch den Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2008 gekennzeichnet.
19
Die DZHW-Wissenschaftlerbefragung 2016 ist eine Onlinebefragung des hauptberuflichen wissenschaftlich-künstlerischen Personals an deutschen Universitäten, pädagogischen, theologischen, Kunst- und Musikhochschulen sowie medizinischen Hochschulen. Sie wird als Trendstudie in regelmäßigen Abständen wiederholt und schließt an die Wissenschaftlerbefragung 2010 des damaligen Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) an, mit dem das DZHW im Januar 2016 fusionierte. Das Hauptthem ... Die DZHW-Wissenschaftlerbefragung 2016 ist eine Onlinebefragung des hauptberuflichen wissenschaftlich-künstlerischen Personals an deutschen Universitäten, pädagogischen, theologischen, Kunst- und Musikhochschulen sowie medizinischen Hochschulen. Sie wird als Trendstudie in regelmäßigen Abständen wiederholt und schließt an die Wissenschaftlerbefragung 2010 des damaligen Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) an, mit dem das DZHW im Januar 2016 fusionierte. Das Hauptthema der aktuellen wie der vorausgehenden Befragung sind die Forschungsbedingungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Universitäten vor dem Hintergrund der Veränderungen des deutschen Wissenschaftssystems der letzten 20 Jahre. Der Fragebogen enthält u.a. Fragen zu wissenschaftspolitischen Einstellungen, zur Beschäftigungssituation und Karrierechancen des wissenschaftlichen Nachwuchses, zum Begutachtungswesen (Peer Review), zur Leistungsorientierten Mittelvergabe, zur Akquise von Drittmitteln und zu Arbeitszeitbudgets.
20
Mit best2 werden zum zweiten Mal bundesweite Daten zur Situation Studierender mit studienerschwerenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen erhoben. Das Hauptaugenmerk der Befragung liegt auf den Schwierigkeiten und Barrieren, mit denen sich gesundheitlich Beeinträchtigte im Studium und beim Studienzugang konfrontiert sehen. Die Befragung best2 bildet zusammen mit der 21. Sozialerhebung einen Baustein zur Schaffung einer Datengrundlage für die gesetzliche Umsetzung der Behindertenrechtskonvention ... Mit best2 werden zum zweiten Mal bundesweite Daten zur Situation Studierender mit studienerschwerenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen erhoben. Das Hauptaugenmerk der Befragung liegt auf den Schwierigkeiten und Barrieren, mit denen sich gesundheitlich Beeinträchtigte im Studium und beim Studienzugang konfrontiert sehen. Die Befragung best2 bildet zusammen mit der 21. Sozialerhebung einen Baustein zur Schaffung einer Datengrundlage für die gesetzliche Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK). Die Daten der best2-Studie stellen darüber hinaus ? auch im Hinblick auf die HRK-Empfehlung "Eine Hochschule für Alle" ? wichtiges Steuerungswissen für Hochschulleitungen, Berater(innen) und andere hochschulpolitische Akteure für den Abbau von Barrieren bereit. best2 ist ein gemeinsam mit dem Deutschen Studentenwerk (DSW) durchgeführtes und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Verbundprojekt. Das DZHW arbeitete bei der Durchführung und Auswertung der Befragung sowie der Berichterstellung eng mit dem Institut für Höhere Studien in Wien (IHS) zusammen, das bereits die erste Datenerhebung zur Situation Studierender mit Behinderung und chronischer Krankheit im Jahr 2011 durchgeführt hat.
Feedback