Daten und Studien zu „Erhebungsverfahren: Nicht-teilnehmend” (13)

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Die videobasierte Unterrichtsstudie bildete den Schwerpunkt der im Projekt geleisteten Forschungsarbeit und untersuchte die Bedeutung unterrichtlicher und außerunterrichtlicher Variablen für die Leistungsentwicklung und Interessenentwicklung im Mathematikunterricht. Anknüpfend an die Ergebnisse der internationalen Schulleistungsstudien TIMSS und PISA sollte zudem ein Beitrag zur Klärung der Frage geleistet werden, wodurch sich der Leistungsvorsprung von Schweizer Schülerinnen und Schülern erklär ... Die videobasierte Unterrichtsstudie bildete den Schwerpunkt der im Projekt geleisteten Forschungsarbeit und untersuchte die Bedeutung unterrichtlicher und außerunterrichtlicher Variablen für die Leistungsentwicklung und Interessenentwicklung im Mathematikunterricht. Anknüpfend an die Ergebnisse der internationalen Schulleistungsstudien TIMSS und PISA sollte zudem ein Beitrag zur Klärung der Frage geleistet werden, wodurch sich der Leistungsvorsprung von Schweizer Schülerinnen und Schülern erklären lässt. Für die Studie wurde neben Leistungstests und Fragebögen für Schülerinnen und Schülern der Unterricht aus der Videoperspektive erfasst (Modul "Einführung in die Satzgruppe des Pythagoras" und Modul "Umgang mit Textaufgaben") sowie schriftliche und mündliche Befragungen mit Lehrkräften durchgeführt. Aufgrund der unterschiedlichen Curricula in Deutschland und der Schweiz (ausschlaggebend war die Einbettung des Themas "Pythagoras" in das lokale Curriculum) wurden in den beiden Ländern unterschiedliche Jahrgangsstufen untersucht. (Studie)
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Im Projekt werden existierende Bestände historischer Unterrichtsaufzeichnungen unterschiedlicher Provenienz gesammelt und erschlossen. Im Projekt werden existierende Bestände historischer Unterrichtsaufzeichnungen unterschiedlicher Provenienz gesammelt und erschlossen.
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In der DESI-Studie wurde eine Zweipunktmessung der Deutschleistungen und Englischleistungen in 440 Schulklassen in 220 Schulen aller Schularten der 9. Klassenstufe (Messzeitpunkt 1: Herbst 2003; Messzeitpunkt 2: Sommer 2004) durchgeführt. Zwischen beiden Messzeitpunkten wurde in 105 ausgewählten Klassen der Englischunterricht videografiert. In der DESI-Studie wurde eine Zweipunktmessung der Deutschleistungen und Englischleistungen in 440 Schulklassen in 220 Schulen aller Schularten der 9. Klassenstufe (Messzeitpunkt 1: Herbst 2003; Messzeitpunkt 2: Sommer 2004) durchgeführt. Zwischen beiden Messzeitpunkten wurde in 105 ausgewählten Klassen der Englischunterricht videografiert.
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Mitte der 60er Jahre begann Alfons Otto Schorb an der Pädagogischen Hochschule Bonn damit, systematisch Unterricht aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen in der Lehrerbildung einzusetzen. Anfänglich wurde der Unterricht mit Filmkameras aufgenommen, bald aber experimentierten Schorb und sein Team auch mit Videos. Bei seinem Wechsel an die Münchener Universität gründete Alfons Otto Schorb auch dort ein „Institut für Unterrichtsmitschau“. Das „Institut für Unterrichtsmitschau“ wurde zu einer festen ... Mitte der 60er Jahre begann Alfons Otto Schorb an der Pädagogischen Hochschule Bonn damit, systematisch Unterricht aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen in der Lehrerbildung einzusetzen. Anfänglich wurde der Unterricht mit Filmkameras aufgenommen, bald aber experimentierten Schorb und sein Team auch mit Videos. Bei seinem Wechsel an die Münchener Universität gründete Alfons Otto Schorb auch dort ein „Institut für Unterrichtsmitschau“. Das „Institut für Unterrichtsmitschau“ wurde zu einer festen Größe in der pädagogischen Wissenschaft der alten Bundesrepublik und fand Nachahmungen an anderen Hochschulen und Universitäten. Anfang der 80er Jahre flaute die Bedeutung der Unterrichtsaufzeichnungen ab. Dezentral und lokal kamen sie insbesondere in der Fachdidaktik oder in den Seminaren zum Referendariat noch immer zum Einsatz, die großen Institute zur Unterrichtsmitschau aber blieben oft ungenutzt und verwalteten vor allen Dingen den Bestand an Aufzeichnungen. In diesem Projekt werden die Aufzeichnungen unterschiedlicher Provenienzen gesammelt, die aus diesen Beständen noch zugänglich und technisch zu rekonstruieren sind. Damit werden sie nicht nur vor dem Verfall gerettet, sondern auch der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Darüber hinaus sind auch jüngere Aufzeichnungen Gegenstand dieser Studie. (Projekt)
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Im Rahmen des Projektes erfolgte zu Beginn des Schuljahrs im Oktober 2005 eine internet-gestützte Erfassung der Leistungen in den Fächern Deutsch und Mathematik. Im Laufe des Schuljahres wurden in allen beteiligten Klassen Videoaufzeichnungen von mindestens einer Deutschstunde sowie einer Mathematikstunde durchgeführt. Am Ende des Schuljahres im Juni 2006 wurde die Leistung in beiden Fächern mit einem Leistungstest erneut erfasst. Außerdem wurden lernrelevante und leistungsrelevante Schülermerkm ... Im Rahmen des Projektes erfolgte zu Beginn des Schuljahrs im Oktober 2005 eine internet-gestützte Erfassung der Leistungen in den Fächern Deutsch und Mathematik. Im Laufe des Schuljahres wurden in allen beteiligten Klassen Videoaufzeichnungen von mindestens einer Deutschstunde sowie einer Mathematikstunde durchgeführt. Am Ende des Schuljahres im Juni 2006 wurde die Leistung in beiden Fächern mit einem Leistungstest erneut erfasst. Außerdem wurden lernrelevante und leistungsrelevante Schülermerkmale (sozialer Hintergrund, Bildungsnähe, motivationale Merkmale, Unterrichtswahrnehmung) erhoben. Zusätzlich wurden die beteiligten Lehrkräfte schriftlich zu ihrem Unterricht und unterrichtsrelevanten Lehrermerkmalen befragt. Bei den untersuchten Klassen handelt sich um eine Teilstichprobe von Klassen, die an dem in Bremen und Rheinland-Pfalz flächendeckend durchgeführten Vergleichsarbeiten-Projekt VERA (Leitung: A. Helmke & Hosenfeld) teilgenommen haben. (Studie)
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Ausgehend von der Frage, wie im Unterricht „adaptive Lernumgebungen“ angeboten werden können, war es das Ziel des Projekts, verschiedene Unterrichtsmethoden individueller Förderung im naturwissenschaftlichen Sachunterricht an Grundschulen zu evaluieren. Trotz der wesentlichen Fortschritte der Unterrichtsforschung in den vergangenen Jahren besteht weiterhin Forschungsbedarf dazu, wie (a) Kinder allgemein und insbesondere mit weniger günstigen Lernvoraussetzungen im Unterricht gefördert und (b) cu ... Ausgehend von der Frage, wie im Unterricht „adaptive Lernumgebungen“ angeboten werden können, war es das Ziel des Projekts, verschiedene Unterrichtsmethoden individueller Förderung im naturwissenschaftlichen Sachunterricht an Grundschulen zu evaluieren. Trotz der wesentlichen Fortschritte der Unterrichtsforschung in den vergangenen Jahren besteht weiterhin Forschungsbedarf dazu, wie (a) Kinder allgemein und insbesondere mit weniger günstigen Lernvoraussetzungen im Unterricht gefördert und (b) curriculare Basisstandards für alle Kinder erreicht werden können. Wie also kann Unterricht "adaptive Lernumgebungen" bieten? Im Projekt wurden dazu verschiedene Methoden (Kognitive Strukturierung, lernbegleitende Diagnostik und Peer Learning) im naturwissenschaftlichen Sachunterricht an Grundschulen evaluiert. In einer Interventionsstudie wurden 54 Lehrkräfte per Zufall zu den verschiedenen Methoden bzw. einer Kontrollgruppe zugeteilt und erhielten Fortbildungen zu einem Sachunterrichtsthema sowie zur jeweiligen Methode. Anschließend setzten die Lehrkräfte die Inhalte in ihren Klassen um. Zur wissenschaftlichen Begleitung fanden Befragungen von Lehrkräften und Schülern sowie Videographierungen des Unterrichts statt. Leitende Fragen der Auswertung waren: (1) In welchem Umfang lassen sich Wissen, Überzeugungen und Handeln durch die Fortbildungen verändern? (2) Welche kognitiven und motivationalen Effekte zeigen sich bei den Schülern im Vergleich zur Kontrollgruppe? (3) In welchem Umfang profitieren Kinder mit weniger günstigen Lernvoraussetzungen (z.B. niedriges Vorwissen) von den Unterrichtsmethoden? (4) In welchem Verhältnis stehen Unterrichtsmethoden, Selbstreguliertes Lernen und Unterrichtsqualität? (DIPF/Projekt)
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Erhebungen in ersten Klassen bei Kindern, deren Klassen- und Fachlehrkräften und Eltern; drei Erhebungsphasen; Erhebungen im Feld; Mix-Methods-Design: persönliche Befragungen und Kompetenzmessungen (Kinder), schriftliche Befragungen (Lehrkräfte), Telefoninterviews (Eltern), Videografie des Unterrichts Erhebungen in ersten Klassen bei Kindern, deren Klassen- und Fachlehrkräften und Eltern; drei Erhebungsphasen; Erhebungen im Feld; Mix-Methods-Design: persönliche Befragungen und Kompetenzmessungen (Kinder), schriftliche Befragungen (Lehrkräfte), Telefoninterviews (Eltern), Videografie des Unterrichts
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Die TALIS-Videostudie ist eine internationale Unterrichtsstudie, die die unterschiedliche Wirksamkeit von Mathematikunterricht in verschiedenen Ländern untersucht. Ziel der OECD-Studie TALIS-Video ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, was guten und erfolgreichen Mathematikunterricht in verschiedenen Ländern ausmacht und wie Unterrichtsprozesse mit dem Lernerfolg sowie motivationalen Merkmalen von Schülerinnen und Schülern in Verbindung stehen. Um einen Vergleich innerhalb und zwischen den L ... Die TALIS-Videostudie ist eine internationale Unterrichtsstudie, die die unterschiedliche Wirksamkeit von Mathematikunterricht in verschiedenen Ländern untersucht. Ziel der OECD-Studie TALIS-Video ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, was guten und erfolgreichen Mathematikunterricht in verschiedenen Ländern ausmacht und wie Unterrichtsprozesse mit dem Lernerfolg sowie motivationalen Merkmalen von Schülerinnen und Schülern in Verbindung stehen. Um einen Vergleich innerhalb und zwischen den Ländern zu ermöglichen, wird in allen Klassen dieselbe Unterrichtseinheit zum Thema „quadratische Gleichungen“ untersucht. Durch das Längsschnitt-Design umschließt die TALIS-Videostudie Lernvoraussetzungen, Lehr-Lern-Prozesse und Lernergebnisse der mehrwöchigen, exemplarisch ausgewählten Unterrichtseinheit. (Projekt)
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Vorausgehend: Anwendung eines Propensity Score Matchings zur Auswahl einer Stichprobe von Kitas, die entweder keine zusätzliche Förderung erhalten haben (Kontrollkitas), die einen Zuschuss aus der Sprachförderlinie erhalten haben (Treat1) oder die zusätzlich zum Zuschuss aus der Sprachförderlinie einen Zuschuss für plusKITAs erhalten haben (Treat2). Für eine detaillierte Beschreibung vgl. Bihler et al. (2020). (Projekt/IQB ) Vorausgehend: Anwendung eines Propensity Score Matchings zur Auswahl einer Stichprobe von Kitas, die entweder keine zusätzliche Förderung erhalten haben (Kontrollkitas), die einen Zuschuss aus der Sprachförderlinie erhalten haben (Treat1) oder die zusätzlich zum Zuschuss aus der Sprachförderlinie einen Zuschuss für plusKITAs erhalten haben (Treat2). Für eine detaillierte Beschreibung vgl. Bihler et al. (2020). (Projekt/IQB )
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Das Team des Teilprojekts Köln führte über mehrere Monate eine videogestützte Ethnografie in drei Grundschulklassen durch. Während der ersten Feldaufenthalte wurden zunächst nur Feldnotizen und Beobachtungsprotokolle erstellt. In den Monaten vor der Haupterhebung wurde der Kontakt zu zwei weiteren Grundschulen aufgebaut. Die Haupterhebungsphase zog sich über mehrere Monate von September 2017 bis Juli 2018. Bei den ersten Besuchen wurden erneut lediglich Feldnotizen und Beobachtungsprotokolle ang ... Das Team des Teilprojekts Köln führte über mehrere Monate eine videogestützte Ethnografie in drei Grundschulklassen durch. Während der ersten Feldaufenthalte wurden zunächst nur Feldnotizen und Beobachtungsprotokolle erstellt. In den Monaten vor der Haupterhebung wurde der Kontakt zu zwei weiteren Grundschulen aufgebaut. Die Haupterhebungsphase zog sich über mehrere Monate von September 2017 bis Juli 2018. Bei den ersten Besuchen wurden erneut lediglich Feldnotizen und Beobachtungsprotokolle angefertigt. Danach kamen zwei Videokameras zum Einsatz, mit denen der Unterricht für jeweils zwei Schulstunden aufgenommen wurde. Angeschlossen an die videogestützte Ethnografie in den drei Klassen wurden außerdem insgesamt sieben Interviews mit Lehrerkräften und Schulbegleitern geführt. Zudem wurden Gruppendiskussionen mit Schülern erhoben. Da sich die Klasse einer Schule in der Analysearbeit als Ankerfall herauskristallisierte, fand die Nacherhebung nur an dieser Schule statt. Während der Feldaufenthalte wurden erneut Beobachtungsprotokolle und Videoaufnahmen angefertigt sowie fokussierte Beobachtungen vorgenommen. (DIPF/Projekt)
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