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Informieren Datenmanagement Metadaten

Metadaten, Paradaten, Begleitmaterialien

Metadaten

Metadaten liefern zusätzliche Informationen zum Forschungsprojekt (wer, was, wieso), zum Untersuchungsdesign und über die Datenerhebung (wie).

Arten von Metadaten
Metadaten, die durch ein Datenarchiv zusätzlich erstellt werden können

Archive erstellen Metadaten in standardisierten Formaten, die sich durch Maschinenlesbarkeit und Interoperatbilität (automatische Austauschbarkeit zwischen Datenbanksystemen) auszeichnen.

 Über Metadaten werden Forschungsdaten in Datenbanken und Datenbestandskatalogen sichtbar und wiederauffindbar.

 Metadaten dienen der Herstellung und dem Erhalt der Interpretierbarkeit von Forschungsdaten.

 Lesetipp:   Gregory, Arofan, Pascal Heus und Jostein Ryssevik. 2009. Metadata. RatSWD Working Paper No. 57 .

Paradaten

Neuerdings wird zur Beurteilung der Datenqualität verstärkt der Rückgriff auf Paradaten empfohlen.

Paradaten stellen Messungen des Prozesses der Datenerhebung selbst dar. Hierzu gehören z.B. Kontaktprotokolle, Interviewerbeobachtungsprotokolle, Audiomitschnitte der Interviews oder Logfiles bei Online-Befragungen.

Sind diese für Befragte und auch Nicht-Befragte verfügbar (wie bspw. Kontaktprotokolle oder Interviewerbeobachtungen), können sie für Nonresponse-Analysen oder zu Bias-Reduktion bspw. durch Gewichtung verwendet werden. Paradaten, die die Interaktion zwischen Interviewer und Befragten messen (wie bspw. Audiomitschnitte von Telefoninterviews) können zur Analyse von Messfehlern genutzt werden.

 Lesetipp:   Kreuter, Frauke und Carolina Casas-Cordero. 2010. Paradata. RatSWD Working Paper, No. 136 .

Begleitmaterialien

Im Rahmen der Dokumentation sind wichtige Begleitmaterialien zur Datenerhebung aufzubewahren.

Dazu gehören:



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