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familY: Eltern bilden - Kinder stärken

Die formative Evaluation eines Elternqualifizierungsansatzes

Laufzeit01.11.2011 - 31.10.2014

Das Projekt befasste sich mit der Evaluation und Weiterentwicklung eines evidenzbasierten, präventiv angelegten Programms für Eltern bzw. Familien, die aufgrund ihrer sozialen und ethnischen Herkunft als Risikogruppe gelten. Ziel des Vorhabens war die formative Evaluation des Elternqualifizierungsansatzes des familY-Programms, das sozioökonomisch benachteiligte Familien mit Kindern adressiert, die sich in der Übergangsphase von einer vorschulischen Betreuung zur Grundschule befinden, und das auf eine frühzeitige Optimierung der positiven Lernausgangsbedingungen in Familien gerichtet ist. Es zielte auf die Förderung der Bildungschancen von Kindern und soll zusätzlich zur Verringerung sozialer Disparitäten beitragen. Die formative Evaluation diente der Auswertung der Strukturqualität und Prozessqualität des präventiv angelegten Ansatzes des Elternqualifizierungsprogramms. Sie sollte außerdem Fragen zu Voraussetzungen und Barrieren der angestrebten Dissemination untersuchen. (…) Das Vorhaben begleitete mit Hilfe qualitativer Forschungsmethodik eine Auswahl von Elterngruppen in großstädtischem und kleinstädtischem bzw. ländlichem Gebiet, die am Programm teilnahmen. Neben zweimaliger teilnehmender Beobachtung in jeder der Elterngruppen zählten Einzelinterviews und Fokusgruppeninterviews mit teilnehmenden Eltern sowie Einzelinterviews mit Trainern der Elterngruppen zur Forschungsmethodik. Die erhobenen Daten liefern Erkenntnisse zur Akzeptanz des Programms sowie seiner Strukturqualität und Prozessqualität in unterschiedlich zusammengesetzten Elterngruppen verschiedener Lebenskontexte. (DIPF/Projektträger)

ProjektleitungFrank, Susanne

Beteiligte Institution(en)Institut für Erziehungswissenschaft (Pädagogische Hochschule Heidelberg)

Kontakt des Projektsfrank@ph-heidelberg.de

Projektwebsitehttp://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/de/541.php

SchlagwörterProgrammevaluation; Effektivität; Qualifizierungsmaßnahme; Förderungsmaßnahme; Elternbildung; Eltern; Familie; Übergang Vorschulstufe - Primarstufe; Soziale Herkunft; Ethnische Herkunft; Prävention; Benachteiligung; Bildungschance; Chancengleichheit; Evaluation; Formative Evaluation; Beobachtung; Interview; Deutschland

Forschungs-/FörderprogrammRahmenprogramm zur Förderung der empirischen Bildungsforschung (EBF)
Schwerpunkt: Chancengerechtigkeit und Teilhabe. Sozialer Wandel und Strategien der Förderung

FörderungBundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Förderkennzeichen01JC1125

UntersuchungsdesignFallstudie
Querschnitt

Erhebungsmethode(n)Beobachtung: Feldbeobachtung (Teilnehmend)
Interview: Persönliches Interview
Fokusgruppe
Eigenständig auszufüllender Fragebogen: Papier

Untersuchungsgebiet (geogr.)Deutschland (Berlin; Nordrhein-Westfalen)

ErhebungseinheitEltern; Kursleiter

AuswahlverfahrenNicht-Wahrscheinlichkeitsauswahl: Bewusste Auswahl
Anmerkungen: Aufgrund der Struktur des familY-Programms konnte kein theoretisches Sampling vorgenommen werden. Die Auswahl der beforschten Elterngruppen erfolgte nach Maßgabe größter Variationsbreite in den (vermuteten) Merkmalen. Es wurden sowohl Elterngruppen im großstädtischen, kleinstädtischen als auch ländlichen Raum ausgewählt.

Population / StichprobeElterngruppen (N=6); teilnehmende Eltern (N=41); interviewte Eltern (n=21); Kursleiter (N=13); interviewte Kursleiter (n=13)

Verwandte ProjektefamilY: Summative Evaluation des Elternqualifizierungsprogramms "Eltern bilden - Kinder stärken"

Qualitatives Datenmaterial zur Fallstudie

Art der DatenQualitatives, nicht oder gering standardisiertes Datenmaterial

Archivierende EinrichtungForschungsdatenzentrum Bildung am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (FDZ Bildung)

Erhebungszeitraum02.05.2012 - 30.05.2012; 11.09.2012 - 11.12.2012

ErhebungsverfahrenBeobachtung; Feldbeobachtung; Teilnehmende Beobachtung; Interview; Persönliches Interview

VerfügbarkeitNicht verfügbar

Anmerkungen zu den DatenDie Transkripte zu den generierten Audiodateien wurden an das Forschungsdatenzentrum (FDZ) Bildung übermittelt und dort gesichert. Aus Datenschutzgründen können die Daten nicht zur Nachnutzung bereitgestellt werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die archivierende Einrichtung.