Logo Forschungsdaten Bildung
Logo DIPF
Daten finden Suche Studiendetails

Schulbezogene Umschriebene Entwicklungsstörungen (SCHUES)

Prävention und Therapie unter Einbezug neuronaler Korrelate und des Entwicklungsverlaufs - 1. Förderphase

Laufzeit01.10.2010 - 30.09.2013

Das Projekt zielte darauf ab, eine frühe Erkennung von gefährdeten Kindern mit Lesestörung und Rechtschreibstörung sowie Rechenstörungen und eine spezifischen Förderung von Vorläuferfertigkeiten zu erleichtern. Dies erfolgte durch die Untersuchung der Evidenz von Therapiemethoden bei Dyskalkulie und deren neuronalen Korrelate im Langzeitverlauf. Das Vorhaben bestand aus drei Teilprojekten. Die Ziele des Teilprojekts A bestanden darin, (1) effektive diagnostische Instrumente zur Früherfassung gefährdeter Kinder bereits im Kindergartenalter zu optimieren bzw. weiterzuentwickeln und diese an einer großen, unausgelesenen Stichprobe zu normieren, (2) die Effektivität von Präventionsmaßnahmen im Kindergarten, die gezielt mit Risikokindern (d. h. Kindern mit Defiziten in den Vorläuferfähigkeiten) durchgeführt werden, zu evaluieren, (3) Aussagen zur kurzfristigen schulischen Entwicklung im Kindergartenalter identifizierter Risikokinder zu treffen und (4) neue Erkenntnisse zum Langzeitverlauf von Rechenstörungen zu gewinnen. Das Teilprojekt B befasste sich mit der Evaluation des computerisierten Trainings "Calcularis". Dies erfolgte anhand eines Kontrollgruppendesigns, wobei die Effekte des spezifischen Rechentrainings mit einem unspezifischen Rechtschreibtraining und einer Wartegruppe bei Kindern mit und ohne Dyskalkulie verglichen wurden. Das Teilprojekt C setzte den Schwerpunkt auf die neuronalen Korrelate der Dyskalkulie, welche mittels Magnetresonanztomografie (MRT) im Querschnittvergleich zwischen Kindern mit und ohne Dyskalkulie und im Langzeitverlauf untersucht wurden. Dabei wurden nicht nur die Hirnfunktionen während der Zahlenverarbeitung gemessen, sondern auch Unterschiede in den Faserverbindungen mittels "Diffusion Tensor Imaging" (DTI). Im Teil A wurde eine umfangreiche Testbatterie zur Untersuchung der prognoserelevanten Vorläuferfertigkeiten erstellt und normiert. (...) Die Auswirkungen der Prävention auf die Schulleistungen wurden 2013 untersucht. In Teil B wiesen erste Resultate des Trainings "Calcularis" auf eine Verbesserung der Rechenleistung sowie eine Verringerung der mathematikbezogenen Angst gegenüber unbehandelten Kindern hin. Im ersten Quartal 2013 erfolgte die Auswertung des Drei-Monats-Verlaufs. In Teil C konnten klare Defizite in den Faserverbindungen im Gehirn von Kindern mit Dyskalkulie gezeigt und Daten zur neuronalen Entwicklung erhoben werden. Zudem wurde erstmals nachgewiesen, dass Kinder mit Dyskalkulie weniger stark spontan auf Anzahligkeiten achten. (DIPF/Projektwebseite)

ProjektleitungEsser, Günter; von Aster, Michael

Beteiligte Wissenschaftler/innenKucian, Karin; Höse, Anna; Kohn, Juliane; Moraske, Svenja; Poltz, Nadine; Quandte, Sabine; Rauscher, Larissa; Wyschkon, Anne; Käser, Tanja; Grond, Ursina; Richtmann, Verena

Beteiligte Institution(en)Exzellenzbereich Kognitionswissenschaften, Humanwissenschaftliche Fakultät (Universität Potsdam)

Kontakt des Projektsgesser@uni-potsdam.de

AlternativtitelSCHUES: Prävention und Therapie schulbezogener umschriebener Entwicklungsstörungen

Projektwebsitehttp://www.esf-koordinierung.de/projects/schues; http://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/de/440.php

SchlagwörterEntwicklungsstörung; Rechenschwäche; Rechenschwierigkeit; Lese-Rechtschreib-Schwäche; Frühdiagnostik; Prävention; Therapie; Wirksamkeit; Intervention; Kind; Vorschulalter; Kindergarten; Schüler; Grundschule; Schuljahr 01; Risikokind; Leistung; Training; Rechnen; Rechtschreibung; Fonologie; Bewusstheit; Intelligenz (Psy); Arbeitsgedächtnis; Lesen; Korrelation; Diagnostik; Erhebungsinstrument; Testentwicklung; Testverfahren; Neurowissenschaften; Evaluation; Magnetresonanzverfahren; Leistungsmessung; Befragung; Deutschland; Schweiz

Forschungs-/FörderprogrammRahmenprogramm zur Förderung der empirischen Bildungsforschung (EBF)
Schwerpunkt: Forschung zu Diagnostik und Intervention bei Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten

FörderungBundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Förderkennzeichen01GJ1011

Verwandte ProjekteWeitere Förderphase: SCHUES - 2. Förderphase

AnmerkungenIm Laufe des Projekts wurden die einzelnen Studien als Teilprojekte (A-C) definiert, die unter dem offiziellen Förderkennzeichen zusammengefasst werden. Das Teilprojekt C ("Neuronale Korrelate der Dyskalkulie und trainingsinduzierte Langzeiteffekte") unter der Leitung von Karin Kucian mit seinen beiden Studien wird mittlerweile laut Projektwebsite als assoziiertes Projekt geführt, ist hier aber noch integriert.

Es wurden im Rahmen der Studie effektive diagnostische Instrumente zur Früherfassung gefährdeter Kinder entwickelt und normiert sowie die Auswirkungen von indizierten Präventionsmaßnahmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und des Zahlenverständnisses und Mengenverständnisses untersucht. Weiterhin wurden Aussagen zur kurzfristigen, schulischen Entwicklung von im Kindergartenalter identifizierten Risikokindern getroffen. Erfasste Kompetenzen (Einzelsetting): Leistungsdiagnostik (Intelligenz, phonologische Bewusstheit, Sprache, Zahlen- und Mengenverständnis, Arbeitsgedächtnis, spontane Fokussierung auf Numerositäten, Fingergnosie, Abruf aus dem Langzeitgedächtnis, Lesen, Rechtschreiben). Außerdem wurde von Erziehern und Lehrern ein postalisch zugeschickter Fragebogen zur Einschätzung von Verhaltensauffälligkeiten und Leistungsauffälligkeiten ausgefüllt, von den Eltern ein Fragebogen zu soziodemografischen Angaben. (DIPF/Projekt)

StudienleitungEsser, Günter; von Aster, Michael

Beteiligte Wissenschaftler/innenHöse, Anna; Poltz, Nadine; Quandte, Sabine; Wyschkon, Anne

Laufzeit der Studie01.10.2010 - 30.09.2013

UntersuchungsdesignLängsschnitt
Details: Epidemiologische Längsschnittuntersuchung inklusive Instrumentenentwicklung

Erhebungsmethode(n)Eigenständig auszufüllender Fragebogen
Messungen und Tests: Leistungs- und Kompetenztests (Paper and Pencil Test)

Untersuchungsgebiet (geogr.)Deutschland (Brandenburg; Berlin)

UntersuchungseinheitSchüler; Lehrkräfte; Eltern; Pädagogisches Personal; Vorschulkinder

AuswahlverfahrenNicht-Wahrscheinlichkeitsauswahl: Willkürliche Auswahl

Population / StichprobeKindergartenkinder (Erster Messzeitpunkt im vorletzten Kindergartenjahr: N=1868; zweiter Messzeitpunkt im letzten Kindergartenjahr: N=1704); Grundschüler (Dritter Messzeitpunkt, 1. Klasse: N=1338)

Es wurden im Rahmen der Studie effektive diagnostische Instrumente zur Früherfassung gefährdeter Kinder entwickelt und normiert sowie die Auswirkungen von indizierten Präventionsmaßnahmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und des Zahlen- und Mengenverständnisses untersucht. Weiterhin wurden Aussagen zur kurzfristigen, schulischen Entwicklung von im Kindergartenalter identifizierten Risikokindern getroffen. (DIPF/Projekt)

StudienleitungEsser, Günter; von Aster, Michael

Beteiligte Wissenschaftler/innenHöse, Anna; Poltz, Nadine; Quandte, Sabine; Wyschkon, Anne

Laufzeit der Studie01.10.2010 - 30.09.2013

Untersuchungsgebiet (geogr.)Deutschland (Brandenburg; Berlin)

UntersuchungseinheitVorschulkinder

AuswahlverfahrenNicht-Wahrscheinlichkeitsauswahl: Willkürliche Auswahl

Population / StichprobeKindergartenkinder (N=91), eingeteilt in Trainingsgruppen: Kinder mit Risiko für die Entwicklung von Lese-Rechtschreibstörung und Rechenstörung (n=23); Kinder mit Risiko für die Entwicklung von Lese-Rechtschreibstörung (n=30); Kinder mit Risiko für die Entwicklung von Rechenstörung (n=38)

Die Studie diente der Untersuchung des längerfristigen Verlaufs von Umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (UES) über die Schulzeit. Aufbauend auf dem bereits seit 2005 bestehenden Längsschnittprojekt am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Potsdam wurde [für dieses Projekt] ein dritter Messzeitpunkt realisiert. Die Studiendurchführung erfolgte in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg der Universität Potsdam (DFG-Graduiertenkolleg: Intrapersonale Entwicklungsrisiken des Kindes- und Jugendalters in längsschnittlicher Sicht). Die Ergebnisse weisen auf hohe Stabilitätsraten der Lese-Rechtschreibstörung und der Rechenstörungen sowie auf eine ungünstige schulische Entwicklung (Klassenwiederholung, weiterführender Schulbesuch) hin. Erfasste Kompetenzen waren: Leistungsdiagnostik (Lese-, Rechtschreib- und Rechenleistungen). Außerdem wurden Daten zu soziodemografischen Angaben (Alter, Klassenstufe, Geschlecht der Kinder, Schulabschluss der Eltern, ausgeübter Beruf der Eltern, Sprache im Haushalt des Kindes) erhoben. (DIPF/Projekt)

StudienleitungEsser, Günter; von Aster, Michael

Beteiligte Wissenschaftler/innenKohn, Juliane; Wyschkon, Anne

Laufzeit der Studie01.11.2011 - 31.03.2013

UntersuchungsdesignQuerschnitt

Erhebungsmethode(n)Eigenständig auszufüllender Fragebogen
Messungen und Tests: Leistungs- und Kompetenztests (Paper and Pencil Test)

Untersuchungsgebiet (geogr.)Deutschland (Brandenburg; Berlin)

UntersuchungseinheitSchüler; Jugendliche

AuswahlverfahrenWahrscheinlichkeitsauswahl: Klumpenauswahl

Population / StichprobeKinder und Jugendliche im Alter von neun bis 19 Jahren (N=1474)

AlternativtitelWirksamkeit und Effektstabilität des computerisierten Trainings "Calcularis" bei Kindern mit Dyskalkulie und komorbiden Störungen

Die Studie befasste sich mit der Weiterentwicklung und Evaluation eines computerisierten Trainings "Calcularis" für Kinder mit Dyskalkulie und komorbiden Störungen. Dieses verknüpft Aufgaben zur Mengenrepräsentation und Zahlenrepräsentation mit Übungen zu den arithmetischen Operationen. Durch den Wechsel zwischen verschiedenen Spielen und der Auswahl der jeweiligen Aufgabenschwierigkeit passt es sich an das individuelle Leistungsniveau des Kindes an. Im Fokus stand die Überprüfung der Wirksamkeit von "Calcularis". Neben den unmittelbaren Veränderungen in der Rechenleistung sowie im Mengenverständnis sollten langfristige Trainingseffekte untersucht werden. Im Unterschied zur Evaluation der Vorversion dieses Trainings sollten neben Kindern mit reiner Dyskalkulie insbesondere jene mit komorbiden Störungen wie Lese-Rechtschreibstörung und Aufmerksamkeitsstörungen mit bzw. ohne begleitende Hyperaktivität einbezogen werden. Dabei war von Interesse zu überprüfen, ob sich diese spezifische Trainingsmethoden und Therapiemethode in der Behandlung von Kindern mit komplexen Entwicklungsstörungen unter den gegebenen schulischen, sozialen und klinischen Bedingungen bewährt und einen Beitrag zur schulischen Rehabilitation leisten kann. Die Überprüfung der Trainingseffekte erfolgte über ein Kontrollgruppendesign mit drei verschiedenen, zufällig zugewiesenen Bedingungen. Das spezifische Rechentraining "Calcularis" wurde mit einem unspezifischen Rechtschreibtraining "Dybuster" und einer Wartegruppe verglichen. Die Kinder absolvierten an fünf Tagen in der Woche zuhause eine 20-minütige Trainingseinheit über einen Zeitraum von sechs bis max. acht Wochen. Zu vier Messzeitpunkten wurden in einem Zeitraum von sechs Monaten psychometrische Daten erhoben. Dabei wurden standardisierte Tests zur Messungen der Intelligenz, der Aufmerksamkeit, des Arbeitsgedächtnisses, der Lese- und Rechtschreibleistung, der Zahlenraumentwicklung und des Rechnens sowie Verfahren zur Erfassung mathematikbezogener Angst und zum Erleben und Verhalten durchgeführt. (DIPF/Projekt)

StudienleitungEsser, Günter; von Aster, Michael; Kucian, Karin

Beteiligte Wissenschaftler/innenRauscher, Larissa; Kohn, Juliane; Richtmann, Verena; Käser, Tanja

Laufzeit der Studie01.10.2010 - 30.09.2013

UntersuchungsdesignLängsschnitt
Details: Kontrollgruppendesign mit drei verschiedenen, zufällig zugewiesenen Bedingungen: das Rechentraining, das nicht-mathematikspezifische Kontrolltraining und eine Warte-Kontrollgruppe. Diese drei Bedingungen wurden für eine Gruppe mit Rechenschwierigkeiten als auch eine Kontrollgruppe mit durchschnittlichen Rechenleistungen realisiert. Die Kinder wurden zu vier Messzeitpunkten im Abstand von ca. 8 Wochen (t1 - t2 - t3) bzw. 3 Monaten (t3 - t4) untersucht.

Erhebungsmethode(n)Messungen und Tests: Leistungs- und Kompetenztests (Paper and Pencil Test)
Messungen und Tests: Leistungs- und Kompetenztests (Computerbasierter Test)
Eigenständig auszufüllender Fragebogen

Untersuchungsgebiet (geogr.)Deutschland (Brandenburg; Berlin); Schweiz

UntersuchungseinheitSchüler

AuswahlverfahrenWahrscheinlichkeitsauswahl

Population / StichprobeSchüler (N=135) der 2. bis 5. Klasse (7;0 - 10;11 Jahre)

Die ehemalige Teilstudie und mittlerweile assoziiertes Projekt "Neuronale Korrelate der Dyskalkulie und trainingsinduzierte Langzeiteffekte" konzentriert sich auf die neuronalen Korrelate der Rechenschwäche, welche mittels bildgebendem Verfahren im Querschnittvergleich zwischen Kindern mit und ohne Dyskalkulie und im Langzeitverlauf untersucht werden. (...) Ziel war neben der Messung von Hirnfunktionen während der Zahlenverarbeitung bei Kindern mit und ohne Rechenstörung, auch die Untersuchung möglicher Unterschiede in den Faserverbindungen mittels "Diffusion Tensor Imaging" (DTI) zwischen den Gruppen. Des Weiteren wurde der Einfluss des Dyskalkulie-Trainings "Rette Calcularis" auf Verhaltensparameter und den weiteren Entwicklungsverlauf der Kinder gezielt getestet. (...) Für die Längschnittvergleiche wurden alle Kinder, welche im Rahmen einer Vorgängerstudie das Training "Rette Calcularis" durchgeführt haben und sowohl detailliert neuropsychologisch als auch mittels Magnetresonanz-Tomographie (MRT) untersucht worden sind, für eine Follow-up-Untersuchung aufgeboten. Erfasste Kompetenzen (Einzelsetting): Leistungsdiagnostik (Numerische, Rechen- und Leseleistungen, Arbeitsgedächtnis, Aufmerksamkeit, Intelligenzmasse). (DIPF/Projekt)

StudienleitungKucian, Karin; von Aster, Michael; Grond, Ursina

Laufzeit der Studie01.10.2010 - 30.09.2013

UntersuchungsdesignLängsschnitt
Details: Längsschnittstudie mit einer Messwiederholung: Kinder mit und ohne Rechenstörung wurden erneut mittels Magnetresonanz und auf Verhaltensebene untersucht.

Erhebungsmethode(n)Messungen und Tests: Physische Tests
Messungen und Tests: Leistungs- und Kompetenztests (Paper and Pencil Test)
Messungen und Tests: Leistungs- und Kompetenztests (Computerbasierter Test)

Untersuchungsgebiet (geogr.)Schweiz

UntersuchungseinheitSchüler

AuswahlverfahrenWahrscheinlichkeitsauswahl

Population / StichprobeKinder (N=17) mit Dyskalkulie: 1. Testung mit 9.6 (0.8 SD) Jahren, 2. Testung mit 13.8 (1.0 SD) Jahren; Kontrollkinder (N=11): 1. Testung mit 9.1 (0.9 SD) Jahren, 2. Testung mit 13.5 (0.9 SD) Jahren

Die ehemalige Teilstudie und mittlerweile assoziiertes Projekt "Neuronale Korrelate der Dyskalkulie und trainingsinduzierte Langzeiteffekte" konzentriert sich auf die neuronalen Korrelate der Rechenschwäche, welche mittels bildgebendem Verfahren im Querschnittvergleich zwischen Kindern mit und ohne Dyskalkulie und im Langzeitverlauf untersucht werden. (...) Ziel war neben der Messung von Hirnfunktionen während der Zahlenverarbeitung bei Kindern mit und ohne Rechenstörung, auch die Untersuchung möglicher Unterschiede in den Faserverbindungen mittels "Diffusion Tensor Imaging" (DTI) zwischen den Gruppen. Des Weiteren wurde der Einfluss des Dyskalkulie-Trainings "Rette Calcularis" auf Verhaltensparameter und den weiteren Entwicklungsverlauf der Kinder gezielt getestet. Für die Querschnittvergleiche wurden Kinder mit und ohne Rechenschwäche rekrutiert und mittels Magnetresonanztomographie (MRT) und verschiedenen Verhaltenstests untersucht. Erfasste Kompetenzen (Einzelsetting): Leistungsdiagnostik (Numerische, Rechen- und Leseleistungen, Arbeitsgedächtnis, Aufmerksamkeit, Intelligenzmasse). (DIPF/Projekt)

StudienleitungKucian, Karin; von Aster, Michael; Grond, Ursina

Laufzeit der Studie01.10.2010 - 30.09.2013

UntersuchungsdesignQuerschnitt
Details: Vergleich der neuronalen Korrelate zwischen Kindern mit und ohne Rechenstörung

Erhebungsmethode(n)Messungen und Tests: Physische Tests
Messungen und Tests: Leistungs- und Kompetenztests (Paper and Pencil Test)
Messungen und Tests: Leistungs- und Kompetenztests (Computerbasierter Test)

Untersuchungsgebiet (geogr.)Schweiz

UntersuchungseinheitSchüler

AuswahlverfahrenWahrscheinlichkeitsauswahl

Population / StichprobeKinder mit Dyskalkulie (N=17): 9.8 (1.1 SD) Jahre; Kontrollkinder (N=20): 9.4 (1.0 SD) Jahre

Projekt- und studienbezogene Publikationen (Auswahl)Kaufmann, Liane; Mazzocco, Michele; Dowker, Ann; von Aster, Michael; Göbel, Silke M.; Grabner, Roland H.; Henik, Avishai; Jordan, Nancy C.; Karmiloff-Smith, Annette D.; Kucian, Karin; Rubinsten, Orly; Szucs, Denes; Shalev, Ruth; Nuerk, Hans-Christoph: Dyscalculia from a developmental and differential perspective. - In: Frontiers in psychology, 4 (2013) 516, S. 5, URL: https://doi.org/10.3389/fpsyg.2013.00516 - ISSN: 1664-1078

Käser, Tanja; Busetto, Alberto Giovanni; Solenthaler, Barbara; Kohn, Juliane; von Aster, Michael; Gross, Markus; International Artificial Intelligence in Education Society.: Cluster-based prediction of mathematical learning patterns. - Aus: Lane, H. Chad (Hrsg.); Yacef, Kalina (Hrsg.); Mostow, Jack (Hrsg.); Pavlik, Philip (Hrsg.): Artificial Intelligence in Education. 16th International Conference, AIED 2013, Memphis, TN, USA, July 9-13, 2013. Proceedings. Berlin u.a.: Springer (2013), S. 389-399, URL: https://doi.org/10.1007/978-3-642-39112-5_40 - Lecture Notes in Computer Science. 7926 - ISBN: 978-3-642-39112-5 ; 978-3-642-39111-8

Käser, Tanja; Baschera, Gian-marco; Kohn, Juliane; Kucian, Karin; Richtmann, Verena; Grond, Ursina; Gross, Markus; von Aster, Michael: Design and evaluation of the computer-based training program Calcularis for enhancing numerical cognition. - In: Frontiers in psychology, 4 (2013) 489, S. 12, URL: https://doi.org/10.3389/fpsyg.2013.00489 - ISSN: 1664-1078

Kucian, Karin; Schwizer Ashkenazi, Simone; Hänggi, Jürgen; Rotzer, Stephanie; Jäncke, Lutz; Martin, Ernst; von Aster, Michael: Developmental dyscalculia. A dysconnection syndrome? - In: Brain structure & function, 219 (2014) 5, S. 1721-1733, URL: https://doi.org/10.1007/s00429-013-0597-4 - ISSN: 1863-2653; 1863-2661

Kaufmann, Liane; von Aster, Michael: Diagnostik und Intervention bei Rechenstörung. - In: Deutsches Ärzteblatt, 109 (2012) 45, S. 767-778, URL: https://doi.org/10.3238/arztebl.2012.0767 - ISSN: 2199-7292; 0012-1207

Käser, Tanja; Busetto, Alberto Giovanni; Baschera, Gian-Marco; Kohn, Juliane; Kucian, Karin; von Aster, Michael; Gross, Markus: Modelling and optimizing the process of learning mathematics. - Aus: Intelligent tutoring systems. 11th international conference. proceedings. Berlin; Heidelberg: Springer (2012), S. 389-398, URL: https://doi.org/10.1007/978-3-642-30950-2_50 - Lecture notes in computer science. 7315 - ISBN: 978-3-642-30949-6; 978-3-642-30950-2

Göthe, Katrin; Esser, Günther; Gendt, Anja; Kliegl, Reinhold: Working memory in children. Tracing age differences and special educational needs to parameters of a formal model. - In: Developmental psychology, 48 (2018) 2, S. 459-476, URL: https://doi.org/10.1037/a0025660 - ISSN: 0012-1649; 1939-0599

Käser, Tanja; Kucian, Karin; Ringwald, Milanka; Baschera, Gian-Marco; von Aster, Michael; Gross, Markus: Therapy software for enhancing numerical cognition. - Aus: Özyurt, Jale (Hrsg.); Anschütz, Andrea (Hrsg.); Bernholt, Sascha (Hrsg.); Lenk, Jan Charles (Hrsg.): Interdisciplinary perspectives on cognition, education and the brain. Oldenburg: BIS-Verlag (2012), S. 207-2016, URL: https://doi.org/10.5167/uzh-64859 - Hanse-Studien. 7 - ISBN: 978-3-8142-2242-4

Von Aster, Michael; Weinhold-Zulauf, Monika; Horn, R.: ZAREKI-R-NL: Neuropsychologische Testbatterij voor Getalverwerking en Rekenen bij Kinderen. - Amsterdam: Pearson Assessment (2013), URL: https://www.pearsonclinical.nl/zareki-r-nl

Aster, Michael von; Käser, Tanja; Kucian, Karin; Gross, Markus: Calcularis - Rechenschwäche mit dem Computer begegnen. - In: Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, (2012) 6, S. 32-36 - ISSN: 1420-1607

Kucian, Karin; Kohn, Juliane; Hannula-Sormunen, Minna M.; Richtmann, Verena; Grond, Ursina; Käser, Tanja; Esser, Günther; Aster, Michael von: Kinder mit Dyskalkulie fokussieren spontan weniger auf Anzahligkeit. - In: Lernen und Lernstörungen, 1 (2012) 4, S. 241-253, URL: https://doi.org/10.1024/2235-0977/a000024 - ISSN: 2235-0977

Kohn, Juliane; Wyschkon, Anne; Esser, Günter: Psychische Auffälligkeiten bei Umschriebenen Entwicklungsstörungen: Gibt es Unterschiede zwischen Lese-Rechtschreib- und Rechenstörungen? - In: Lernen und Lernstörungen, 2 (2013) 1, S. 7-20, URL: https://doi.org/10.1024/2235-0977/a000027 - ISSN: 2235-0977

Aster, Michael von (Hrsg.); Lorenz, Jens Holger (Hrsg.): Rechenstörungen bei Kindern. Neurowissenschaft, Psychologie, Pädagogik. 2., überarb. und erw. Aufl. - Göttingen u.a.: Vandenhoeck & Ruprecht (2013), 283 S., URL: https://doi.org/10.13109/9783666462580; http://www.ciando.com/ebook/bid-521132 - ISBN: 3-525-46258-1; 978-3-525-46258-4

Kohn, Juliane; Wyschkon, Anne; Ballaschk, Katja; Ihle, Wolfgang; Esser, Günter: Verlauf von Umschriebenen Entwicklungsstörungen: Eine 30-Monats-Follow-up-Studie. - In: Lernen und Lernstörungen, 2 (2013) 2, S. 77-89, URL: https://doi.org/10.1024/2235-0977/a000032 - ISSN: 2235-0977

Kohn, Juliane; Richtmann, Verena; Rauscher, Larissa; Kucian, Karin; Käser, Tanja; Grond, Ursina; Esser, Günther; Aster, Michael von: Das Mathematikangstinterview (MAI): Erste psychometrische Gütekriterien. - In: Lernen und Lernstörungen, 2 (2013) 3, S. 177-189, URL: https://doi.org/10.1024/2235-0977/a000040 - ISSN: 2235-0977

Aster, Michael von; Kucian, Karin: Diagnosen bezeichnen immer nur Modelle von der Wirklichkeit. Replik auf die Kommentare in diesem Heft zu Kucian et al. (2012): Kinder mit Dyskalkulie fokussieren spontan weniger auf Anzahligkeit. Lernen und Lernstörungen, 1, 241-253. - In: Lernen und Lernstörungen, 2 (2013) 4, S. 255-257, URL: https://doi.org/10.1024/2235-0977/a000047 - ISSN: 2235-0977

Literaturrecherche im Fachportal Pädagogik