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ULe - Urbane Lernräume

Praktiken und Wahrnehmungen außerschulischer Räume von Kindern im Frankfurter Bahnhofsviertel

Laufzeit05/2011 - 09/2014

Das Projekt erforschte das Frankfurter Bahnhofsviertel als außerschulischen Lernraum für Kinder in einem qualitativen Längsschnitt. Es wurde danach gefragt, wo Kinder sich vor, neben und nach der Schule aufhalten und wie sie und ihre Eltern diese Räume leben und erleben. Dies geschah in der Perspektive, dass außerschulische Räume große Bedeutung für das Aufwachsen von Kindern besitzen und Lernmöglichkeiten ebenso eröffnen wie auch verschließen können. Wie konkrete Orte vor, neben und nach der Schule zu Lernräumen werden können und welche Veränderungen sich beobachten und analysieren lassen, war das zentrale Anliegen. Die Studie war über drei Jahre als qualitativer Längsschnitt angelegt und begleitete mit ethnographischen Methoden Kinder ab der zweiten Klasse bis zum Übergang in eine weiterführende Schule. In den Blick genommen wurden raumbezogene Praktiken und Deutungen von Kindern im Frankfurter Bahnhofsviertel, das von Urbanität, Migration sowie markanten Gegensätzen von Arm und Reich geprägt ist. Ausgehend von der erziehungswissenschaftlichen Kindheitsforschung standen Kinder als soziale Akteure mit ihren Praktiken und Perspektiven im Zentrum der Forschung, aber auch die Perspektive der Eltern wurde miterhoben. Untersucht wurden die Familie, verschiedene Horte sowie das Stadtviertel als außerschulische Lernräume von Kindern. (DIPF/Projekt)

ProjektleitungAndresen, Sabine; Fegter, Susann

Beteiligte Wissenschaftler/innenBütow, Elena; Iranee, Nora

Beteiligte Institution(en)Goethe-Universität Frankfurt am Main
IDeA-Zentrum für individuelle Entwicklung und Lernförderung

Kontakt des Projektss.andresen@em.uni-frankfurt.de

Projektwebsitewww.idea-frankfurt.eu/de/forschung/programmbereiche/adaptive-lernumgebungen/ule

SchlagwörterLernort; Stadt; Lebensraum; Einflussfaktor; Raum; Wirkung; Urbanität; Bahnhof; Stadtteil; Soziale Ungleichheit; Hort; Kind; Schüler; Eltern; Grundschule; Schuljahr 02; Schuljahr 03; Schuljahr 04; Ethnografie; Methode; Teilnehmende Beobachtung; Interview; Deutschland

Forschungs-/FörderprogrammIndividual Development and Adaptive Education of Children at Risk (IDeA)
Schwerpunkt: Adaptive Bildungskontexte

FörderungLandes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE), Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

UntersuchungsdesignLängsschnitt

Erhebungsmethode(n)Interview
Beobachtung

Untersuchungsgebiet (geogr.)Deutschland (Hessen)

ErhebungseinheitSchüler; Eltern

Population / StichprobeSchüler der Klassenstufe 2 bis 4 (N=8); Eltern (N=6)

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)Fegter, Susann: Räumliche Ordnungen guter Kindheit. Zum Potenzial praxeologischer Zugänge für die Child-Well-being-Forschung. - In: Zeitschrift für Pädagogik, 60 (2014) 4, S. 520-534, URL: http://www.beltz.de/fachmedien/erziehungs_und_sozialwissenschaften/zeitschriften/zeitschrift_fuer_paedagogik/article/Journal.html?tx_beltz_journal[article]=14985&cHash=9e21d76c32890d69061b6f41092dc12e; https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-146702 - ISSN: 0044-3247

Fegter, S. (2014): Technik, Sozialisation, Geschlecht: Wie Jungen und Mädchen urbane Räume (er)leben. In: Berliner Debatte Initial. 25.Jg. 4/2014.

Andresen, S.; Bütow, E.; Fegter, S.; Iranee, N. (2014): Urbane Elternschaft: Wie Eltern das Frankfurter Bahnhofsviertel erleben. In: Fegter u.a. (Hrsg): Transformationen von Familie und Elternschaft. Neue Praxis Sonderheft.

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