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Wie das Lesen- und Schreibenlernen Hirnfunktionen beeinflusst

1. Förderphase

Laufzeit01.02.2007 - 30.04.2008

Das angestrebte Ziel dieses im Verbund durchgeführten Projekts war das Verständnis von neurophysiologischen Korrelaten des Schriftspracherwerbs zu einem Entwicklungszeitpunkt, wenn Kinder zu lesen und zu schreiben lernen. In diesem Pilotprojekt wurden Grundschulkinder [und deren Veränderungen des Gehirns] vor der Einschulung und nach einem halben Jahr Unterrichtung im Lesen und Schreiben längsschnittlich untersucht, und zwar mit psycholinguistischen Wort-Tests und mit neurophysiologischen Messungen (ERPs). [Dabei wurden erste, sehr frühe neurophysiologische Unterschiede zwischen Kindern mit einem genetischen Risiko für eine Lese-Rechtschreibstörung und Kindern ohne ein solches Risiko erforscht.] Die Nutzung der Ergebnisse liegt in konkreten unterrichtsdidaktischen Empfehlungen für den Schriftspracherwerb. (DIPF/Projekt)

ProjektleitungSchulte-Körne, Gerd; Thomé, Günther

Beteiligte Institution(en)Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft (Universität Osnabrück)

Kontakt des Projektsgerd.schulte-koerne@med.uni-muenchen.de; gthome@uni-frankfurt.de

AlternativtitelNIL 2

Projektwebsitehttp://www.kjp.med.uni-muenchen.de/forschung/lesenlernen.php

SchlagwörterSchriftspracherwerb; Lesenlernen; Lesen; Schüler; Grundschule; Schuljahr 01; Kind; Übergang Vorschulstufe - Primarstufe; Gehirn; Schreiben; Neurophysiologie; Neurowissenschaften; Psycholinguistik; Testverfahren; Elektroenzephalogramm; Deutschland

Forschungs-/FörderprogrammRahmenprogramm zur Förderung der empirischen Bildungsforschung (EBF)
Schwerpunkt: Lehr-Lern-Forschung unter neurowissenschaftlicher Perspektive

FörderungBundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Förderkennzeichen01GJ0606 / 01GJ0618

Verwandte ProjekteWeitere Förderphase: Wie das Lesen- und Schreibenlernen Hirnfunktionen beeinflusst - 2. Förderphase

AnmerkungenDer neurophysiologische Teil des Verbundvorhabens wurde von Prof. Dr. Schulte-Körne verantwortet, der psycholinguistische Teil von Prof. Dr. Thomé.