Logo Forschungsdaten Bildung
Logo DIPF
Daten finden Suche Studiendetails

Neurokognitive Entwicklung durch Musikunterricht

Laufzeit01.02.2007 - 31.03.2008

Ziel des Forschungsprojektes war es, die Auswirkungen eines schulisch angebotenen erweiterten Musikunterrichts auf die musikalische und allgemeine neuropsychologische Entwicklung von Schülern der 5. und 7. Klasse zu untersuchen. Diese Auswirkungen wurden sowohl auf verhaltensphysiologischer als auch auf hirnphysiologischer Ebene erfasst. Es sollten jeweils 25 Schüler der 5. und 7. Klasse, die am erweiterten Musikunterricht teilnahmen, sowie 25 Schüler, die nicht am erweiterten Musikunterricht teilnahmen, untersucht werden. Auf der Verhaltensebene wurden verschiedene Tests zu musikspezifischen Fähigkeiten und spezifischen neurokognitiven Funktionen wie z.B. Aufmerksamkeit und Gedächtnis eingesetzt. Mittels funktioneller Magnetresonanztomographie wurden hirnphysiologische Maße während eines Tests zu emotionalen Reaktionen auf musikalische Regelverletzungen und während eines Aufmerksamkeitstests erhoben. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse darüber zu, wie sinnvoll der Einsatz eines erweiterten Musikunterrichts zur Förderung allgemeiner kognitiver Fähigkeiten ist. (DIPF/Projekt)

ProjektleitungSchwarzer, Gudrun

Beteiligte Institution(en)Fachgebiet Psychologie (Justus-Liebig-Universität Gießen)

Kontakt des Projektsgudrun.schwarzer@psychol.uni-giessen.de

SchlagwörterMusikalische Wahrnehmung; Schüler; Schuljahr 05; Schuljahr 07; Sekundarstufe I; Musikunterricht; Emotionalität; Aufmerksamkeit; Gedächtnis; Wirkung; Gehirn; Verhalten; Kognition; Kognitive Entwicklung; Hirnforschung; Neurophysiologie; Neuropsychologie; Neurowissenschaften; Testverfahren; Magnetresonanzverfahren; Deutschland

Forschungs-/FörderprogrammRahmenprogramm zur Förderung der empirischen Bildungsforschung (EBF)
Schwerpunkt: Lehr-Lern-Forschung unter neurowissenschaftlicher Perspektive

FörderungBundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Förderkennzeichen01GJ0608