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Suchanfrage: LESEKOMPETENZ (Filter: Schlagwörter)
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LeA - Learning Acceleration

Laufzeit: 02/2009 - 09/2014

Das Projekt hat sich in seiner ersten Phase mit dem Beschleunigungsphänomen beschäftigt, welches ursprünglich von der israelischen Forscherin Zvia Breznitz entdeckt wurde. Sie konnte in ihren Untersuchungen zeigen, dass die Beschleunigung der individuellen Leserate zu einer...    mehr

Das Projekt hat sich in seiner ersten Phase mit dem Beschleunigungsphänomen beschäftigt, welches ursprünglich von der israelischen Forscherin Zvia Breznitz entdeckt wurde. Sie konnte in ihren Untersuchungen zeigen, dass die Beschleunigung der individuellen Leserate zu einer Reduzierung von Lesefehler und einer Verbesserung des Leseverständnisses führt. Ziel des Projektes war der Transfer des Phänomens in die deutsche Sprache. Zudem sollten weitere Untersuchungen zeigen, inwieweit Charakteristika des Lesematerials die ermittelten Effekte beeinflussen können und inwieweit sich das Phänomen auch auf andere kognitive Bereiche (Mathematikleistung) übertragen lässt. Die empirischen Daten konnten zeigen, dass die Fading Manipulation auch bei deutschen Grundschülern und Grundschülerinnen zu Leseleistungsverbesserungen führen konnte. Zusätzlich zeigte sich, dass nur beim Lesen von Material, das einfach zu verarbeiten ist, Leseverbesserungen durch die Fading Manipulation erzielt werden konnten. Weiterhin führte die Fading Manipulation auch beim Lösen von Multiplikationsaufgaben zu positiven Effekten, was sich in verbesserter Rechengeschwindigkeit und -genauigkeit ausdrückte. In der zweiten Phase wurde ein Beschleunigungstraining im Bereich Lesen pilotiert. Basierend auf den ermittelten Daten wurde ein DFG Antrag gestellt, um das Interventionsprogramm weiterentwickeln zu können. (DIPF/Projekt)    weniger

IQB-Ländervergleich Mathematik und Naturwissenschaften 2012 (IQB-LV 2012)

Laufzeit: 01.01.2012 - 31.12.2012

Der IQB-Ländervergleich 2012 in Mathematik und den Naturwissenschaften ist eine im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) der Bundesrepublik Deutschland bundesweit durchgeführte Studie. Sie dient der systematischen Überprüfung des Erreichens der Bildungsstandards für di...    mehr

Der IQB-Ländervergleich 2012 in Mathematik und den Naturwissenschaften ist eine im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) der Bundesrepublik Deutschland bundesweit durchgeführte Studie. Sie dient der systematischen Überprüfung des Erreichens der Bildungsstandards für die Fächer Mathematik und die Naturwissenschaften in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland. Insgesamt nahmen an der Untersuchung ungefähr 44.500 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe teil. Im Fach Mathematik wurden Aufgaben zu allen allgemeinen und inhaltsbezogenen mathematischen Kompetenzen getestet und in einem Globalwert für mathematische Kompetenz zusammengefasst. In den Naturwissenschaften hingegen bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler Aufgaben zur Erfassung ihrer Kompetenzen in den Bereichen "Fachwissen" und "Erkenntnisgewinnung" in den Fächern Biologie, Chemie und Physik (siehe auch Bildungsstandards in den Fächern). Neben den Kompetenztests kamen auch Fragebögen für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Fachlehrkräfte und die Schulleitungen zum Einsatz. Diese dienten der Erfassung schulischer und außerschulischer Lerngelegenheiten und der Rahmenbedingungen, die zur Optimierung von Lernprozessen genutzt werden können. Außerdem wurden Indikatoren für die Lesekompetenz und die kognitiven Grundfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler erhoben. (IQB)    weniger

Prozessbezogene Diagnostik des Lese- und Hörverstehens im Grundschulalter

2. Förderphase

Laufzeit: 01.09.2012 - 31.08.2015

In der 1. Förderphase des Projekts wurden (...) computergestützte (reaktionszeitbasierte) Messinstrumente zur Bestimmung von Leistungsunterschieden beim Lesenverstehen und Hörverstehen entwickelt und in empirischen Untersuchungen optimiert und validiert. Ziel der zweite...    mehr

In der 1. Förderphase des Projekts wurden (...) computergestützte (reaktionszeitbasierte) Messinstrumente zur Bestimmung von Leistungsunterschieden beim Lesenverstehen und Hörverstehen entwickelt und in empirischen Untersuchungen optimiert und validiert. Ziel der zweiten Förderphase war die Untersuchung der Entwicklungsdynamik individueller Unterschiede in kognitiven Prozessen des Leseverstehens und Hörverstehens im Rahmen einer bereits begonnenen Längsschnittuntersuchung mit Grundschulkindern, die vom Beginn der ersten bis zum Ende der vierten Klasse untersucht wurden. Neben theoretischen Beiträgen zur Lesekompetenzforschung erbrachte die zweite Förderphase praktische Erträge für eine differenzierte Förderdiagnostik von Lesefähigkeiten bei schwachen und durchschnittlichen Schülern, für die Optimierung und adaptive Gestaltung des Leseunterrichts sowie für Präventionsmaßnahmen und Fördermaßnahmen im Bereich des Lesenlernens. Im Mittelpunkt der zweiten Förderphase stand die Fortführung der Längsschnittuntersuchung (N=1211) und die Auswertung und Publikation der erhobenen Daten. Schwerpunkte waren Analysen (a) der Entwicklung von Teilfähigkeiten des Leseverstehens auf Wortebene und Satzebene, (b) der Determinanten der Entwicklung dieser Fähigkeiten, (c) ihrer Auswirkungen auf Textverstehen und schulische Leistungen und (d) ihrer Beziehungen zu korrespondierenden Teilfähigkeiten des Hörverstehens. (DIPF/Projektträger)    weniger

StEG - Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen

2. Förderphase

Laufzeit: 2012 - 2015

StEG ist ein Kooperationsprojekt zur Analyse der Entwicklung der deutschen Ganztagsschullandschaft und wird seit 2005 als länderübergreifendes Forschungsprogramm durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, Rahmenbedingungen an Ganztagsschulen und Wirkungen von Ganztagsschulen...    mehr

StEG ist ein Kooperationsprojekt zur Analyse der Entwicklung der deutschen Ganztagsschullandschaft und wird seit 2005 als länderübergreifendes Forschungsprogramm durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, Rahmenbedingungen an Ganztagsschulen und Wirkungen von Ganztagsschulen empirisch über einen längeren Zeitraum hinweg zu erfassen und zu prüfen. Dazu wird die Arbeit an den Ganztagsschulen über mehrere Erhebungszeitpunkte hinweg möglichst umfassend abgebildet, um eine Grundlage für eine zielgerichtete Schulentwicklungsarbeit und deren Unterstützung durch die Bildungspolitik zu schaffen. Dabei knüpft StEG an Theorien zur Schuleffektivität und Schulqualität an und berücksichtigt darüber hinaus Ansätze zur Beschreibung der Bildungsqualität und Wirkungen außerschulischer Angebote. In der zweiten Phase wurde anhand einer Schulleitungsbefragung das Bildungsmonitoring im Bereich ganztägiger Bildung und Betreuung fortgesetzt, welches schon seit der ersten Förderphase durchgeführt wird. Neben der Schulleitungsbefragung gingen die vier Konsortialpartner in unabhängigen, aber inhaltlich und methodisch aufeinander bezogenen Teilstudien Fragen nach Qualität und Wirkung von Ganztagsangeboten nach. Die Projekte sind inhaltlich so verknüpft, dass die Ergebnisse aufeinander bezogen werden können. (DIPF/Projekt)    weniger

CoSMed - Competence Measurement based on Simulations and adaptive Testing in Medical Settings

Teilvorhaben Diagnostik funktionaler Lesekompetenz

Laufzeit: 01.12.2011 - 31.05.2015

Das Verbundvorhaben CoSMed zielte auf die Modellierung und Messung beruflicher Kompetenzen Medizinischer Fachangestellter (MFA) und die Generierung komplexer Erklärungsmodelle zum Einfluss individueller und institutioneller Faktoren. Ein besonderer Stellenwert kam der Mes...    mehr

Das Verbundvorhaben CoSMed zielte auf die Modellierung und Messung beruflicher Kompetenzen Medizinischer Fachangestellter (MFA) und die Generierung komplexer Erklärungsmodelle zum Einfluss individueller und institutioneller Faktoren. Ein besonderer Stellenwert kam der Messung schulischer Kernkompetenzen als bedeutsamen Determinanten beruflicher Fachleistungen zu. Das Teilvorhaben zielte auf die Entwicklung und empirische Prüfung eines Kompetenzmodells funktionaler Lesekompetenz ab. Dazu wurden Items ausgewählt und entwickelt, die typische berufliche Leseanforderungen abbilden (handlungsbezogen und mit beruflich spezifizierten Textsorten) und für computerisiertes adaptives Testen einsetzbar sind. Am Ende des Vorhabens steht ein auf den beruflichen Bildungskontext abgestimmtes und flexibel einsetzbares Instrument zur adaptiven Diagnostik funktionaler Lesekompetenz inklusive Normdaten zur Verfügung. Aufgaben innerhalb des Projekts waren die Entwicklung und Beschreibung eines Kompetenzmodells "Funktionales Lesen" (a priori Bestimmung von Kompetenzniveaus und Entwicklung einer Systematik strukturell typischer beruflicher Leseanforderungen), die Analyse verfügbarer Items, Modifikation und Neuentwicklung für den initialen Itempool, (...) die Kalibrierungsstudie, (...) Pilotierungsstudie, Analysen zur Beschreibung von Kompetenzniveaus und Dimensionen, die methodische Unterstützung der Projekte des ASCOT-Förderschwerpunktes, die Zusammenstellung der Normdaten sowie die Datenaufbereitung und Publikationen. (...) Zudem wird erstmals ein auf Leseanforderungen in beruflichen Kontexten abgestimmtes Testinstrument verfügbar sein. (DIPF/Projektträger)    weniger

Evidenzbasierte Leseförderung in der Grundschule

1. Förderphase

Laufzeit: 01.09.2010 - 30.09.2013

Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde der Frage nachgegangen, welche Teilprozesse des Leseverstehens durch die drei Förderansätze „Phonics-Training“, „Fluency-Training“ und „Förderung von Lesestrategien“ jeweils gefördert werden. Ferner wurde untersucht, welche Maßnahme ...    mehr

Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde der Frage nachgegangen, welche Teilprozesse des Leseverstehens durch die drei Förderansätze „Phonics-Training“, „Fluency-Training“ und „Förderung von Lesestrategien“ jeweils gefördert werden. Ferner wurde untersucht, welche Maßnahme zu welchem Zeitpunkt und unter welchen individuellen Ausgangsvoraussetzungen am Erfolgversprechendsten ist. Neben theoretischen Beiträgen zur Lesekompetenzforschung lieferte das Projekt somit auch praktische Erträge für eine differenzierte und adaptive Förderung von Lesefähigkeiten. [Im Teilvorhaben Gießen lag der Schwerpunkt auf der Durchführung der vorgesehenen Untersuchungen.] Insgesamt wurden 876 Zweitklässler und Viertklässler für eine Trainingsstudie (Prä-Post-Follow-Up-Design) gewonnen und zufällig auf vier verschiedene Fördergruppen verteilt. Beim eingesetzten Phonics-Training (Gruppe 1) handelte es sich um ein basales Lesetraining, das an der systematischen Vermittlung des alphabetischen Prinzips, also der Zuordnung von Buchstaben zu Lauten, ansetzte. Das verwendete Leseflüssigkeitstraining (Gruppe 2) beinhaltete Übungen zum wiederholten, paarweisen Lautlesen. Im Strategietraining (Gruppe 3) wurden basale Lesestrategien vermittelt (Vorwissensaktivierung, Wiederholen, Zusammenfassen), die das Leseverständnis fördern sollten. Die Kontrollgruppe (Gruppe 4) erhielt ein leseunspezifisches Training zur Förderung visuell-räumlicher Gedächtnisfähigkeiten. Die jeweils 25 Sitzungen umfassenden Fördermaßnahmen wurden peer-gestützt und in Kleingruppen mit je zehn Kindern durchgeführt. Die Lesekompetenz der Kinder sowie relevante Drittvariablen wurden mit Hilfe standardisierter Verfahren erfasst. Zur differenzierten Erfassung von Teilprozessen des Leseverstehens kam ein computergestütztes Verfahren zum Einsatz. [Die Planung und Konstruktion der computergestützten Testverfahren und die Auswertung der damit erhobenen Daten einschließlich der vorgesehenen Mediationsanalysen und Moderationsanalysen wurden vor allem im Teilvorhaben in Kassel umgesetzt.] Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Wirksamkeit der eingesetzten Trainingsmaßnahmen von den individuellen Voraussetzungen der Schüler abhängt. (…) Insgesamt ging aus den Analysen hervor, dass die erzielten Fördereffekte vergleichsweise gering ausgeprägt waren. Diesbezüglich konnten im bisherigen Projektverlauf bereits Hinweise für Optimierungspotenziale in der Trainingsdurchführung gewonnen werden. (DIPF/Projektträger)    weniger

IGLU - Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (2011)

Laufzeit: 01.01.2009 - 31.12.2012

Die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) untersucht in Deutschland seit 2001 die Fähigkeiten von Kindern im Leseverständnis am Ende der vierten Jahrgangsstufe. IGLU wird weltweit von der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (...    mehr

Die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) untersucht in Deutschland seit 2001 die Fähigkeiten von Kindern im Leseverständnis am Ende der vierten Jahrgangsstufe. IGLU wird weltweit von der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) unter der Bezeichnung Progress in International Reading Literacy Study (PIRLS) durchgeführt. Hauptanliegen der im Abstand von fünf Jahren durchgeführten Studie ist hierbei, zuverlässige Informationen über den Wissensstand und Fertigkeitsstand der Schüler in den teilnehmenden Staaten zu erlangen. Damit wird das Ziel einer dauerhaften Verbesserung der Qualität von Schule und Unterricht verfolgt, wobei IGLU-PIRLS dazu beitragen soll, konkrete Handlungsempfehlungen zur Unterstützung und Optimierung von Schulen formulieren zu können. In Deutschland erfolgte die Haupterhebung im Frühsommer 2011 in allen 16 Bundesländern. 2011 fiel der Erhebungszeitpunkt von IGLU-PIRLS erstmalig mit TIMSS (Trends in International Mathematics and Science Study), ebenfalls eine Studie der IEA, zusammen. In Deutschland wurden beide Studien mit einer gemeinsamen Stichprobe durchgeführt und so für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler Leistungswerte in drei Kompetenzdomänen ermittelt. IGLU liegt ein Rahmenkonzept zur Erklärung von Leistungsergebnissen zugrunde, das auf die multidimensionalen Verflechtungen von Ursachen und Wirkungen verweist. Neben der Erfassung der Lesekompetenzen werden im Rahmen von IGLU deshalb auch Informationen zu den Rahmenbedingungen des Lesenlernens erhoben. Neben den schulinternen Bedingungen, zu denen Merkmale der Lehrkraft und der Klasse sowie die Qualität des Unterrichts und Merkmale der Schule gehören, weisen auch außerschulische Faktoren - Merkmale des Elternhauses aber auch gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen - einen Zusammenhang mit dem individuellen Lernerfolg auf. Aus diesem Grund wurden neben den Lesetests die relevanten Hintergrundmerkmale mit Hilfe von Fragebögen für die am Lernprozess beteiligten Personengruppen (Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleiter) erhoben. (IQB/Projekt)    weniger

Prozessbezogene Diagnostik des Lese- und Hörverstehens im Grundschulalter

1. Förderphase

Laufzeit: 01.08.2009 - 31.08.2012

Ziel des Verbundprojektes war die Entwicklung und Erprobung eines computergestützten Messinstruments zur prozessorientierten Erfassung interindividueller Leistungsunterschiede in den differenzierbaren kognitiven Teilprozessen des Leseverstehens und Hörverstehens von Gru...    mehr

Ziel des Verbundprojektes war die Entwicklung und Erprobung eines computergestützten Messinstruments zur prozessorientierten Erfassung interindividueller Leistungsunterschiede in den differenzierbaren kognitiven Teilprozessen des Leseverstehens und Hörverstehens von Grundschulkindern. (...) Anhand einer Querschnittsuntersuchung wurden die neu entwickelten Tests auf ihre Konstruktvalidität und Kriteriumsvalidität hin überprüft und optimiert. Die Querschnittsdaten bildeten ferner die Grundlage für psychometrische Analysen zur dimensionalen Struktur der kognitiven Teilprozesse des Hörverstehens sowie zur Beziehung von Fertigkeiten des Lese- und Hörverstehens. Die optimierten Testinstrumente wurden anschließend in einer Längsschnittuntersuchung zur Entwicklung der Effizienz von kognitiven Teilprozessen der Lesekompetenz und Hörkompetenz im Verlauf des Leseerwerbs eingesetzt. Hierfür wurden, beginnend mit dem Schuljahr 2011/2012, zwei Kohorten von Schülern vom Beginn des ersten bis zum Ende des vierten Schuljahres begleitet. Die Datenerhebung fand am Beginn des ersten sowie jeweils am Ende eines jeden Schuljahres statt. Ein weiteres Untersuchungsziel war Art und Umfang der Beeinflussung der Lesekompetenzentwicklung durch entsprechende Vorläuferfertigkeiten aus dem Bereich des Hörverstehens. (...) Es wurden sechs parallelisierte Tests des Lese- und Hörverstehens, PRODI-L und PRODI-H, entwickelt, die die kognitiven Teilprozesse auf Wortebene (phonologischen Vergleichsaufgabe, lexikalische Entscheidungsaufgabe, semantische Klassifikationsaufgabe), Satzebene (Grammatikalitätsurteile, semantische Verifikationsaufgabe) und Textebene (Textverifikationsaufgabe) differenziert erfassen. In einer Querschnittsuntersuchung mit 704 Schülern der ersten bis vierten Klasse wurden die Hörverstehenstests und Leseverstehenstests erprobt und optimiert sowie Belege für die Konstrukt- und Kriteriumsvalidität erbracht. Zudem konnte die Abhängigkeit der Leseleistungen von korrespondierenden Vorläuferfertigkeiten des Hörverstehens gezeigt werden. (DIPF/Projektträger)    weniger

Effekte von spezifischem vs. unspezifischem Training auf Hirnfunktion und Performanz bei kognitiven Subtypen von Dyslexie

Laufzeit: 01.09.2008 - 31.08.2012

Ziel der Studie war der Vergleich dreier verschiedener Arten von Trainings [von Kindern mit einer Lesestörung / Dyslexie], (1) einem defizitspezifischen, d. h. einem reinen phonologischen bzw. aufmerksamkeitsbasierten Training, (2) einem reinen Lesetraining und (3) eine...    mehr

Ziel der Studie war der Vergleich dreier verschiedener Arten von Trainings [von Kindern mit einer Lesestörung / Dyslexie], (1) einem defizitspezifischen, d. h. einem reinen phonologischen bzw. aufmerksamkeitsbasierten Training, (2) einem reinen Lesetraining und (3) einem kombinierten Training. Zusätzlich wurde ein Teil der Kinder vor und nach dem Training mit funktioneller Magnetresonanztomografie (fMRT) untersucht. Die Ergebnisse sollten zeigen, ob sich Dyslektiker neurofunktionell von normal lesenden Kindern unterscheiden und ob es nach einem Training zu einer Angleichung der Hirnfunktion kommt, oder ob die Dyslektiker kompensatorisch andere Hirnregionen aktivieren. Insgesamt 60 leseauffällige Grundschüler der dritten und vierten Klasse wurden über einen Zeitraum von vier Wochen an fünf Tagen pro Woche von Logopädinnen einzeln trainiert. Die Untersuchungsstichprobe bestand aus zwei Untergruppen: Die Hälfte der Kinder (n=30) wies zusätzlich zur Dyslexie ein Defizit bei der phonologischen Bewusstheit auf, die andere Hälfte ein Defizit der Aufmerksamkeit. Pro Untergruppe wurden die Kinder den drei verschiedenen Trainings zugewiesen. In der fMRT-Untersuchung wurden den Kindern vier Aufgaben gestellt: eine Aufgabe zum lauten Lesen, eine rezeptive und eine expressive phonologische Aufgabe und eine Aufgabe zur Aufmerksamkeit. Methodisch wurden neue diagnostische Verfahren für die wiederholte Messung von Lesefähigkeit und ihrer Steigerung und Rapid Automatised Naming entwickelt. Hinsichtlich des Trainings profitieren phonologische Dyslektiker unterschiedlich von verschiedenen Trainings. Während ein phonologisches Lesetraining das Decoding verbessert, fördert ein reines nicht phonologisches Lesetraining das Leseverstehen. Was den Aspekt des Neuroimaging betrifft, zeigten erste Daten, dass kognitive Subtypen von Dyslexie verschiedene neuronale Grundlagen haben. Diese können auch bei gesunden Lesern mit einem neu entwickelten Paradigma simuliert werden. Trainings führten zu Aktivitätssteigerung im linken GFI. (DIPF/Projektträger)    weniger

LexPro - Leseprozesse und Interventionsmethoden bei Kindern mit Leseschwierigkeiten

Laufzeit: 07/2013 - 07/2014

Das Projekt untersuchte Leseprozesse von Kindern mit Leseschwierigkeiten in der 5. und 6. Klasse. Ziel des Projektes war die Verbesserung der Wortverarbeitung bei Kindern mit Leseschwierigkeiten mithilfe computergestützter Lesetrainings. Entwicklungsstudien des Lesens z...    mehr

Das Projekt untersuchte Leseprozesse von Kindern mit Leseschwierigkeiten in der 5. und 6. Klasse. Ziel des Projektes war die Verbesserung der Wortverarbeitung bei Kindern mit Leseschwierigkeiten mithilfe computergestützter Lesetrainings. Entwicklungsstudien des Lesens zeigen, dass beim anfänglichen Leseerwerb zunächst einzelne Grapheme (z. B. einzelne Buchstaben) dekodiert werden. Mit zunehmender Lesekompetenz können immer größere orthographische Einheiten, z. B. ganze Wörter oder Worteinheiten (Morpheme), auf einmal identifiziert und verarbeitet werden. Dafür wird auf Informationen zugegriffen, die im mentalen Lexikon gespeichert sind. Der schnelle Zugang zu diesem mentalen Lexikon spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Leseflüssigkeit. Das erste Ziel dieses Projektes war es daher zu untersuchen, welche Leseprozesse von deutschen Kindern angewendet werden und welche Unterschiede es zwischen Kindern mit und ohne Leseschwierigkeiten gibt. In einem zweiten Schritt sollte geprüft werden, ob die Einführung von Zeitdruck ein effizienteres Lesen bei Kindern mit Leseschwierigkeiten bewirkt. (DIPF/Projekt)    weniger

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