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Sprachliche Kompetenzen Pädagogischer Fachkräfte (SprachKoPF)

Untersuchung der Kompetenzen von Pädagogischen Fachkräften in zentralen theoretischen und angewandten Bereichen der Sprachstandseinschätzung und Sprachförderung - 1. Förderphase

Time-period of study

2009 – 2012

Leadership / Management

Tracy, Rosemarie / Thoma, Dieter

Collaboration

Ofner, Daniela / Roth, Christine / Michel, Marije / Seybel, Carolyn

Das Projekt untersuchte die Sprachförderkompetenz elementarpädagogischer Fachkräfte und stellte drei Forschungsfragen: (1) Kann Sprachförderkompetenz standardisiert, computerbasiert und zeitökonomisch so getestet werden, dass die Zielpopulation den Test gut und motiviert bearbeitet? (2) Was wissen pädagogische Fachkräfte über Sprache, Spracherwerb und Mehrsprachigkeit sowie über Sprachdiagnostik und Sprachförderung im Verhältnis zum Kenntnisstand in der Spracherwerbsforschung? (3) Welchen Einfluss haben unterschiedliche Dimensionen der Professionalität auf die Sprachförderkompetenz? Die Beantwortung der Fragen ging einher mit der Untersuchung teststatistischer Gütekriterien sowie der Praktikabilität und der Akzeptanz des Instruments. Zweitens erfolgten Studien zur Validität des zugrunde gelegten Konstrukts von Sprachförderkompetenz. Drittens wurde die empirische Relevanz und Repräsentativität der Testinhalte im Zuge des Vergleichs formal unterschiedlich qualifizierter Fachkräfte und Berufsgruppen analysiert. Nach Kriterien der klassischen Testtheorie wurde das Instrument SprachKoPFv06 entwickelt und optimiert. Es setzt sich aus drei Komponenten zusammen: Wissen, Beobachten-Können und Fördern-Können. Die Werte der teststatistischen Gütekriterien sind insgesamt und für die Wissenskomponente, die den Großteil der Items stellt, gut, für die Können-Komponenten ausreichend. [Insgesamt] liegen Ergebnisse von 144 pädagogischen Fachkräften vor. Die Akzeptanz des Instruments war unerwartet hoch. Die Testleistungen erreichten im Wissen und Beobachten ca. 60 Prozent des Kriteriums, bei den Förderableitungen über 30 Prozent. Die Sprachförderkompetenz wurde von der schulischen und beruflichen Qualifikation bestimmt, aber kaum von Weiterbildungen, Berufserfahrung oder Haltung beeinflusst. Die Projektergebnisse untermauern Forderungen nach einer Professionalisierung in der frühkindlichen Bildung. (...) Das Instrument kann in der empirischen Bildungsforschung und in der Praxis der Ausbildung und Weiterbildung zur Bedarfsanalyse sowie formativen und summativen Evaluation eingesetzt werden. (DIPF/Projektträger)

Funding

Priority: Forschungsinitiative Sprachdiagnostik und Sprachförderung

Funding

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Project number

01GJ0905

Research design

  • Beobachtungsdesign
  • Querschnitt

Geographic coverage

Deutschland; Baden-Württemberg; Hessen; Bayern

Datenerhebung in den folgenden Städten: Stuttgart, Heilbronn, Mannheim, Frankfurt, München

Population

Pädagogisches Personal

Sampling

  • Nicht-Wahrscheinlichkeitsauswahl → Willkürliche Auswahl

Sampled universe

Pädagogische Fachkräfte (N=144)

ZA5848: Sprachliche Kompetenzen Pädagogischer Fachkräfte (SprachKoPF)

Collection mode

2011 – 2011

Resource type

  • Umfrage- und Aggregatdaten
  • Kompetenz- und Leistungsdaten

Collection mode

  • Messungen und Tests → Leistungs- und Kompetenztests → Computerbasierter Test
  • Eigenständig auszufüllender Fragebogen → CASI (Computerunterstützte Selbstbefragung)

Availability

Archiving research data centre

Publication date

31.03.2015

Availability

Schriftliches Einverständnis Datengeber

Availability (Notes)

Zugangsklasse A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.

Publications