Daten und Studien zu „Schlagwörter: Fehleranalyse” (11)

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Eine mangelnde Sensitivität gegenüber Fehlern beim Schreiben und Lesen kann eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) aufrechterhalten. Befunde der kognitiven Neurowissenschaft zeigen, dass Fehlerdetektion mit Aktivierungen des medialen präfrontalen Kortex einhergeht. (...) In dem Projekt sollte zunächst gezeigt werden, dass (a) bei Normalpersonen für die Detektion von Schreibfehlern ähnliche Aktivitäten des medialen präfrontalen Kortex zu beobachten sind wie bei einer Fehlerdetektion in anderen kog ... Eine mangelnde Sensitivität gegenüber Fehlern beim Schreiben und Lesen kann eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) aufrechterhalten. Befunde der kognitiven Neurowissenschaft zeigen, dass Fehlerdetektion mit Aktivierungen des medialen präfrontalen Kortex einhergeht. (...) In dem Projekt sollte zunächst gezeigt werden, dass (a) bei Normalpersonen für die Detektion von Schreibfehlern ähnliche Aktivitäten des medialen präfrontalen Kortex zu beobachten sind wie bei einer Fehlerdetektion in anderen kognitiven Domänen und (b) dass diese Fehlerkorrelate bei Personen mit LRS vermindert sind. Die kortikale Aktivierung bei der Fehlerdetektion wurde mit ereigniskorrelierten Potenzialen (ERP) erfasst. Vergleichend wurde zwischen Kindern der Klassenstufe 2 und der Klassenstufe 4 untersucht, wie sich die Fehlersensitivität bei normal lesenden Kindern und normal schreibenden Kindern gegen Ende der Grundschulzeit ausgebildet hat. Für die Untersuchung der Selbstüberwachung beim Schreiben wurde ein neuartiger Versuchsaufbau entwickelt, bei dem Eingaben über die Computertastatur erfasst wurden und für die Generierung von Hirnpotenzialen verwendet werden konnten. [Damit] sollten die neuronalen Korrelate der Fehlersensitivität beim Schreiben dargestellt werden. Ausgehend von Befunden, dass (a) extern applizierte Feedbacksignale effektive Lernsignale sind und (b) unter Bedingungen der Fehlerminimierung (errorless learning) schnelleres Lernen erfolgt, wurde ein Interventionsprogramm konzipiert, das Eingaben des Probanden nach einem Diktat in Echtzeit erfasst, Fehler sofort rückmeldet und eine fehlerfreie Eingabe im Sinne eines errorless learning erzielt. Die Analyse der reaktionsbezogenen ERPs zeigte, dass im Vergleich zu Erwachsenen mit und ohne LRS und zu Kindern der 2. Klassenstufe Kinder der 4. Klassenstufe eine ausgeprägte Aktivierung im medialen präfrontalen Kortex zeigen, die auf erhöhte selbstreferenzielle Lernmechanismen schließen lässt. Waren wie bei Erwachsenen mit LRS diese selbstreferenziellen Lernmechanismen nicht valide, konnte ein fehlerfreies Lernen helfen, diese Mechanismen zu konsolidieren. (DIPF/Projektträger)
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In dem Projekt wurde eine Grundhypothese zur Dyslexie überprüft, nämlich, dass (a) mangelnde Fehlerbewusstheit und (b) die durch fortgesetzte Fehlschreibung gleichzeitige Aktivierung verschiedener Schreibweisen dazu beitragen, eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) aufrecht zu erhalten. Im Anwendungsteil bestand das Ziel, ein Schreibtablett für die Therapie von LRS zu entwickeln und in einer Studie auf Alltagstauglichkeit zu testen. Die Überprüfung der Grundhypothese erfolgte mithilfe kognitiv ne ... In dem Projekt wurde eine Grundhypothese zur Dyslexie überprüft, nämlich, dass (a) mangelnde Fehlerbewusstheit und (b) die durch fortgesetzte Fehlschreibung gleichzeitige Aktivierung verschiedener Schreibweisen dazu beitragen, eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) aufrecht zu erhalten. Im Anwendungsteil bestand das Ziel, ein Schreibtablett für die Therapie von LRS zu entwickeln und in einer Studie auf Alltagstauglichkeit zu testen. Die Überprüfung der Grundhypothese erfolgte mithilfe kognitiv neurowissenschaftlicher Verfahren, nämlich einerseits über die Untersuchung von ereigniskorrelierten Hirnpotentialen, hier insbesondere Untersuchungen zu (...) identifizierten Fehler-anzeigenden Komponenten, und andererseits über den Einsatz der Nah-Infrarot-Spektroskopie (NIRS). Für beide Untersuchungsmodalitäten wurden Paradigmen entwickelt, bei denen ein Computerkeyboard für die Eingabe verwendet wurde. Es wurden dann elektrophysiologische bzw. hämodynamische Messungen für die verschiedenen Ereignisse gemittelt und einer statistischen Analyse zugeführt. Im Anwendungsteil wurde ein Schreibtablett so modifiziert (...), dass ein falsch geschriebenes Wort unmittelbar durch die Software erkannt und an den Probanden rückgemeldet wurde. Von den Studien wurden die grundlagenwissenschaftlichen Untersuchungen mittels Elektroenzephalografie (EEG) und NIRS in Lübeck, die Interventionsstudie sowie die zugehörige EEG-Begleitstudie in Hannover durchgeführt. Analysen und Interpretation der Daten erfolgten gemeinsam. (DIPF/Projektträger)
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Ziel der Studie war es, Erkenntnisse bereitstellen zur Frage, ob es möglich ist, mit eng an Arbeitsprozessen ausgerichteten Aufgaben im Paper-Pencil-Format Kompetenzausprägungen abzuschätzen, die gegenwärtig mit hochaufwendigen Simulationen oder realen Arbeitsproben erfassen werden. Erfasst wurden Fehlerdiagnosekompetenz und Fehlerdiagnosewissen, in Eigenentwicklung nach theoretischem Kompetenzverständnis. Die Erweiterung des Tests zur Fehleranalysefähigkeit wurde aus Validitätsgründen notwendig ... Ziel der Studie war es, Erkenntnisse bereitstellen zur Frage, ob es möglich ist, mit eng an Arbeitsprozessen ausgerichteten Aufgaben im Paper-Pencil-Format Kompetenzausprägungen abzuschätzen, die gegenwärtig mit hochaufwendigen Simulationen oder realen Arbeitsproben erfassen werden. Erfasst wurden Fehlerdiagnosekompetenz und Fehlerdiagnosewissen, in Eigenentwicklung nach theoretischem Kompetenzverständnis. Die Erweiterung des Tests zur Fehleranalysefähigkeit wurde aus Validitätsgründen notwendig und zielte insbesondere auf die Einbeziehung zusätzlicher technischer Systeme. Die Optimierung war wegen noch bestehender Reliabilitätsprobleme notwendig. (Projekt)
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Der Datensatz ist eine Verknüpfung der Datensätze zum Fachwissen, zu den Videovignetten und zur Fehleranalysefähigkeit unter Löschung von Probanden, die keine vollständigen Daten zur Verfügung haben. In dieser Studie wurden alle relevanten Subdimensionen (Fachwissen inklusive Subdimensionen, Fehleranalysefähigkeit, Reparatur / Instandhaltung, Standardservice) getestet. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, eine übergreifende Strukturmodellierung vornehmen zu können und Erkenntnisse zu gewin ... Der Datensatz ist eine Verknüpfung der Datensätze zum Fachwissen, zu den Videovignetten und zur Fehleranalysefähigkeit unter Löschung von Probanden, die keine vollständigen Daten zur Verfügung haben. In dieser Studie wurden alle relevanten Subdimensionen (Fachwissen inklusive Subdimensionen, Fehleranalysefähigkeit, Reparatur / Instandhaltung, Standardservice) getestet. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, eine übergreifende Strukturmodellierung vornehmen zu können und Erkenntnisse zu gewinnen, inwieweit die Möglichkeit besteht, einzelne Subdimensionen näherungsweise über die Leistungen in den anderen Subdimensionen abzuschätzen. (Projekt)
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Bei dieser Studie ging es darum, neue Testformate in Prüfungskontexten abzuschätzen. Dies geschah in enger Kooperation mit der Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle (PAL) und der Kfz-Innung Stuttgart. Erfasste Kompetenzen waren: Berufsfachliches Wissen, Fehlerdiagnosekompetenz, Kompetenzen wie in den anderen Datensätzen. Außerdem wurden die Leistungsdaten der Abschlussprüfungen hinzugezogen. (Projekt) Bei dieser Studie ging es darum, neue Testformate in Prüfungskontexten abzuschätzen. Dies geschah in enger Kooperation mit der Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle (PAL) und der Kfz-Innung Stuttgart. Erfasste Kompetenzen waren: Berufsfachliches Wissen, Fehlerdiagnosekompetenz, Kompetenzen wie in den anderen Datensätzen. Außerdem wurden die Leistungsdaten der Abschlussprüfungen hinzugezogen. (Projekt)
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Erfasst und untersucht wurde das berufsfachliche Wissen bei Auszubildenden der KFZ-Mechatronik, Es erfolgte eine Eigenentwicklung nach einem Fachwissensmodell. Außerdem wurde die Generierung einer Eichstichprobe genutzt als Basis des adaptiven Testens. (Projekt) Erfasst und untersucht wurde das berufsfachliche Wissen bei Auszubildenden der KFZ-Mechatronik, Es erfolgte eine Eigenentwicklung nach einem Fachwissensmodell. Außerdem wurde die Generierung einer Eichstichprobe genutzt als Basis des adaptiven Testens. (Projekt)
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Im Rahmen dieser Studie wurde ein reliabler und valider Test zur Erfassung der Leistungsdispositionen im Bereich der Reparatur / Instandhaltung entwickelt, der neben der Fehleranalyse und dem Standardservice zu den wichtigsten Tätigkeitsbereichen von Kfz-Mechatronikern zählt. (Projekt) Im Rahmen dieser Studie wurde ein reliabler und valider Test zur Erfassung der Leistungsdispositionen im Bereich der Reparatur / Instandhaltung entwickelt, der neben der Fehleranalyse und dem Standardservice zu den wichtigsten Tätigkeitsbereichen von Kfz-Mechatronikern zählt. (Projekt)
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Ziel der Studie war die Gewinnung von Erkenntnissen zu den realisierten curricularen Schwerpunktsetzungen in Schule und Betrieb, die nach den vorliegenden Erkenntnissen heterogen und sowohl für die Testgestaltung als auch für die Herausbildung von Kompetenzstrukturen bedeutsam sind. Ergänzt wurde dies durch weitere Daten zu den Items des Fachwissenstests wie die zur Lösung notwendige Wissensart und andere. (Projekt) Ziel der Studie war die Gewinnung von Erkenntnissen zu den realisierten curricularen Schwerpunktsetzungen in Schule und Betrieb, die nach den vorliegenden Erkenntnissen heterogen und sowohl für die Testgestaltung als auch für die Herausbildung von Kompetenzstrukturen bedeutsam sind. Ergänzt wurde dies durch weitere Daten zu den Items des Fachwissenstests wie die zur Lösung notwendige Wissensart und andere. (Projekt)
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Das vorliegende Forschungsvorhaben ist in einem Kernbereich der kaufmännischen Curricula, dem Rechnungswesen, angesiedelt. Dieser Lerninhaltsbereich gilt als zentral für die Entwicklung ökonomischer Kompetenz und als fehleranfällig. Es verfolgte das Ziel, Maßnahmen zur Professionalisierung der Lehrkräfte (Zielvariable: professionelle Fehlerkompetenz) zu entwickeln. Die Analysen lassen darauf schließen, dass die professionelle Fehlerkompetenz bei Studierenden und Referendaren lediglich ein gering ... Das vorliegende Forschungsvorhaben ist in einem Kernbereich der kaufmännischen Curricula, dem Rechnungswesen, angesiedelt. Dieser Lerninhaltsbereich gilt als zentral für die Entwicklung ökonomischer Kompetenz und als fehleranfällig. Es verfolgte das Ziel, Maßnahmen zur Professionalisierung der Lehrkräfte (Zielvariable: professionelle Fehlerkompetenz) zu entwickeln. Die Analysen lassen darauf schließen, dass die professionelle Fehlerkompetenz bei Studierenden und Referendaren lediglich ein geringes Niveau aufweist. Die Entwicklung, die Durchführung und die Evaluation von Maßnahmen zur Förderung der professionellen Fehlerkompetenz wurde beim Übertritt vom Studium in den Vorbereitungsdienst durchgeführt. Die Evaluation der Professionalisierungsmaßnahme wurde mit einem Interventions-Wartekontrollgruppen-Design mit Messwiederholung (Prä-/Post- und Follow-Up-Test) bei Referendaren durchgeführt. Insgesamt wurden drei Versuchsbedingungen realisiert: (1) Fachwissenschaftliche Fortbildung, (2) Fachdidaktische Fortbildung sowie (3) eine Kontrollgruppe ohne Fortbildung (Wartegruppe). (IQB/Projekt)
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Das vorliegende Forschungsvorhaben ist in einem Kernbereich der kaufmännischen Curricula, dem Rechnungswesen, angesiedelt. Dieser Lerninhaltsbereich gilt als zentral für die Entwicklung ökonomischer Kompetenz und als fehleranfällig. Es verfolgte das Ziel, Maßnahmen zur Professionalisierung der Lehrkräfte (Zielvariable: professionelle Fehlerkompetenz) zu entwickeln. Die Analysen lassen darauf schließen, dass die professionelle Fehlerkompetenz bei Studierenden und Referendaren lediglich ein gering ... Das vorliegende Forschungsvorhaben ist in einem Kernbereich der kaufmännischen Curricula, dem Rechnungswesen, angesiedelt. Dieser Lerninhaltsbereich gilt als zentral für die Entwicklung ökonomischer Kompetenz und als fehleranfällig. Es verfolgte das Ziel, Maßnahmen zur Professionalisierung der Lehrkräfte (Zielvariable: professionelle Fehlerkompetenz) zu entwickeln. Die Analysen lassen darauf schließen, dass die professionelle Fehlerkompetenz bei Studierenden und Referendaren lediglich ein geringes Niveau aufweist. Die Entwicklung, die Durchführung und die Evaluation von Maßnahmen zur Förderung der professionellen Fehlerkompetenz wurde beim Übertritt vom Studium in den Vorbereitungsdienst durchgeführt. Die Evaluation der Professionalisierungsmaßnahme wurde mit einem Interventions-Wartekontrollgruppen-Design mit Messwiederholung (Prä-/Post- und Follow-Up-Test) bei Referendaren durchgeführt. Insgesamt wurden drei Versuchsbedingungen realisiert: (1) Fachwissenschaftliche Fortbildung, (2) Fachdidaktische Fortbildung sowie (3) eine Kontrollgruppe ohne Fortbildung (Wartegruppe). (IQB/Projekt)
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Das vorliegende Forschungsvorhaben ist in einem Kernbereich der kaufmännischen Curricula, dem Rechnungswesen, angesiedelt. Dieser Lerninhaltsbereich gilt als zentral für die Entwicklung ökonomischer Kompetenz und als fehleranfällig. Es verfolgte das Ziel, Maßnahmen zur Professionalisierung der Lehrkräfte (Zielvariable: professionelle Fehlerkompetenz) zu entwickeln. Die Analysen lassen darauf schließen, dass die professionelle Fehlerkompetenz bei Studierenden und Referendaren lediglich ein gering ... Das vorliegende Forschungsvorhaben ist in einem Kernbereich der kaufmännischen Curricula, dem Rechnungswesen, angesiedelt. Dieser Lerninhaltsbereich gilt als zentral für die Entwicklung ökonomischer Kompetenz und als fehleranfällig. Es verfolgte das Ziel, Maßnahmen zur Professionalisierung der Lehrkräfte (Zielvariable: professionelle Fehlerkompetenz) zu entwickeln. Die Analysen lassen darauf schließen, dass die professionelle Fehlerkompetenz bei Studierenden und Referendaren lediglich ein geringes Niveau aufweist. Die Entwicklung, die Durchführung und die Evaluation von Maßnahmen zur Förderung der professionellen Fehlerkompetenz wurde beim Übertritt vom Studium in den Vorbereitungsdienst durchgeführt. Die Evaluation der Professionalisierungsmaßnahme wurde mit einem Interventions-Wartekontrollgruppen-Design mit Messwiederholung (Prä-/Post- und Follow-Up-Test) bei Referendaren durchgeführt. Insgesamt wurden drei Versuchsbedingungen realisiert: (1) Fachwissenschaftliche Fortbildung, (2) Fachdidaktische Fortbildung sowie (3) eine Kontrollgruppe ohne Fortbildung (Wartegruppe). (IQB/Projekt)
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