Lerninduzierte Verbesserung mathematischen Denkens

Zerebrale Korrelate und individuelle Unterschiede - 1. Förderphase

Studienlaufzeit
  • 2007 - 2008
Leitung van der Meer, Elke / Wartenburger, Isabell (ORCID: 0000-0001-5116-4441)
Mitarbeit Kramer, Jürg / Warmuth, Elke / Beyer, Reinhard / Foth, Manja
Beteiligte Institution
Das Projekt untersuchte die erfahrungsabhängige Plastizität des kognitiven Systems bei mathematisch befähigten Schülern der Sekundarstufe in Vergleich zu einer nach Alter, Geschlecht, Schultyp und sozioökonomischem Hintergrund parallelisierten Kontrollgruppe. Ziele waren die Aufklärung zerebraler Korrelate mathematischen Denkens und individueller Unterschiede im mathematischen Denken, eine Differenzierung von effizienten und weniger effizienten Lernprozessen auf mathematischem Gebiet (Fokus kurzfristiges Lernen) und die Analyse korrelativer Zusammenhänge zu psychometrischen Testscores. Zwei für mathematisches Denken prototypische Anforderungen (analoges Schließen, strukturelles Denken) wurden experimentell mit behavioralen, psychophysiologischen (Pupillomotorik, EDA) und neurowissenschaftlichen Methoden (Magnetresonanztomografie) untersucht. Zusätzlich wurden Intelligenz, Konzentrationsvermögen, Arbeitsgedächtniskapazität, mathematisches Interesse und Persönlichkeitseigenschaften der Probanden erfasst. Im Aufstockungszeitraum wurden die bereits erhobenen Daten hinsichtlich ihrer Ausprägung in fluider und kristalliner Intelligenz und des mathematischen Interesses der Probanden neu gruppiert und differenziert analysiert. Die Ergebnisse erlauben, mathematikbezogene Lernprozesse aufzuklären und Lehrpläne sowie Lernumgebungen zu optimieren. (DIPF/Projekt)
Kontakt der Studie
  • vdmeer@rz.hu-berlin.de; isabell.wartenburger@uni-potsdam.de
Förderprogramm / Forschungsprogramm
Fördereinrichtung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Förderkennzeichen 01GJ0603 / 01Gj0604
Anmerkungen (Projekt)
  • Das Projekt wurde im Verbund durchgeführt. Den psychophysiologischen Teil betreute Elke van der Meer. Der Bildgebungs-Teil unterstand Isabell Wartenburger.
Anmerkungen (Studie)
  • Das Projekt wurde im Verbund durchgeführt. Den psychophysiologischen Teil betreute Elke van der Meer. Der Bildgebungs-Teil unterstand Isabell Wartenburger.

Weitere Projekte / Studien der Reihe

Kurzzeitiges vs. langzeitiges Lernen auf dem Gebiet der Mathematik
  • 2008 - 2011

Publikationen

  • Meer, E. & Foth, M. & Franziska, P. & Wartenburger, I. (2011). Lerninduzierte Verbesserung mathematischen Denkens. Zerebrale Korrelate und individuelle Unterschiede. In Heine, A. & Jacobs, A. (Eds.), Lehr-Lern-Forschung unter neurowissenschaftlicher Perspektive. Ergebnisse der zweiten Förderphase des Programms NIL. Neurowissenschaften - Instruktion - Lernen (pp. 71-80). Waxmann.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
  • Wartenburger, I. (2011). Verbundprojekt. Kurzzeitiges vs. langzeitiges Lernen auf dem Gebiet der Mathematik. Zerebrale Korrelate, Bereichsspezifik und Quellen individueller Unterschiede. Bildgebungsteil. Schlussbericht. Universität Potsdam.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
  • Meer, E. (2008). Lerninduzierte Verbesserung mathematischen Denkens. Zerebrale Korrelate und individuelle Unterschiede. Schlussbericht. Förderzeitraum: 01.01.2007 bis 31.12.2007. Verlängerung: 01.01.2008 bis 31.03.2008. Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Psychologie.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
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