Daten und Studien zu „Schlagwörter: Intelligenz (Psy)” (18)

1
Das Projekt untersuchte die erfahrungsabhängige Plastizität des kognitiven Systems bei mathematisch befähigten Schülern der Sekundarstufe in Vergleich zu einer nach Alter, Geschlecht, Schultyp und sozioökonomischem Hintergrund parallelisierten Kontrollgruppe. Ziele waren die Aufklärung zerebraler Korrelate mathematischen Denkens und individueller Unterschiede im mathematischen Denken, eine Differenzierung von effizienten und weniger effizienten Lernprozessen auf mathematischem Gebiet (Fokus kurz ... Das Projekt untersuchte die erfahrungsabhängige Plastizität des kognitiven Systems bei mathematisch befähigten Schülern der Sekundarstufe in Vergleich zu einer nach Alter, Geschlecht, Schultyp und sozioökonomischem Hintergrund parallelisierten Kontrollgruppe. Ziele waren die Aufklärung zerebraler Korrelate mathematischen Denkens und individueller Unterschiede im mathematischen Denken, eine Differenzierung von effizienten und weniger effizienten Lernprozessen auf mathematischem Gebiet (Fokus kurzfristiges Lernen) und die Analyse korrelativer Zusammenhänge zu psychometrischen Testscores. Zwei für mathematisches Denken prototypische Anforderungen (analoges Schließen, strukturelles Denken) wurden experimentell mit behavioralen, psychophysiologischen (Pupillomotorik, EDA) und neurowissenschaftlichen Methoden (Magnetresonanztomografie) untersucht. Zusätzlich wurden Intelligenz, Konzentrationsvermögen, Arbeitsgedächtniskapazität, mathematisches Interesse und Persönlichkeitseigenschaften der Probanden erfasst. Im Aufstockungszeitraum wurden die bereits erhobenen Daten hinsichtlich ihrer Ausprägung in fluider und kristalliner Intelligenz und des mathematischen Interesses der Probanden neu gruppiert und differenziert analysiert. Die Ergebnisse erlauben, mathematikbezogene Lernprozesse aufzuklären und Lehrpläne sowie Lernumgebungen zu optimieren. (DIPF/Projekt)
2
Im Rahmen des Vorhabens wurden Indikatoren für die zentralen Fertigkeiten der Informationsreduktion und Prioritätensetzung entwickelt und über latente Strukturgleichungsmodelle empirisch validiert. Das Vorhaben bettete sich in einen von Greiff und Funke zur Beurteilung von Problemlösekompetenz entwickelten Test (MicroDYN), bei dem multiple Problemstellungen, jeweils formalisiert als lineare Gleichungssysteme, durch gezielte Inputs erst exploriert und adäquat repräsentiert werden müssen (Wissense ... Im Rahmen des Vorhabens wurden Indikatoren für die zentralen Fertigkeiten der Informationsreduktion und Prioritätensetzung entwickelt und über latente Strukturgleichungsmodelle empirisch validiert. Das Vorhaben bettete sich in einen von Greiff und Funke zur Beurteilung von Problemlösekompetenz entwickelten Test (MicroDYN), bei dem multiple Problemstellungen, jeweils formalisiert als lineare Gleichungssysteme, durch gezielte Inputs erst exploriert und adäquat repräsentiert werden müssen (Wissenserwerb) und dann in einen gewünschten Zielzustand überführt werden sollen (Wissensanwendung). Das Promotionsprojekt soll einen Beitrag leisten, um weitere Aspekte von Problemlösekompetenz im Rahmen von MicroDYN beurteilen zu können. Das Arbeitsprogramm des Forschungsvorhabens umfasste, nach der Entwicklung von Indikatoren ein Leistungsdiagnostikum auszuweisen, (1) dessen Facetten sich empirisch voneinander trennen lassen, (2) das konvergent valide zu anderen Maßen von Problemlösekompetenz ist und einen empirischen Mehrwert gegenüber Maßen allgemeiner Intelligenz bietet. Dabei galt es, insbesondere auch (3) die Testfairness bezüglich des Geschlechts zu gewährleisten und zu untersuchen. Der MicroDYN-Test konnte erweitert werden um Indikatoren für (a) Informationsreduktion: In der Phase des Wissenserwerbs ist noch vor Angaben zur kausalen Struktur die zentrale Inputvariable zu identifizieren, und (b) Prioritätensetzung: In einer Phase der Wissensanwendung ist unter verschiedenen widersprüchlichen Zielen der beste Kompromiss zu wählen. Der erweiterte Test wurde Studierenden vorgelegt, um seine psychometrische Qualität zu beurteilen. Der Indikator Informationsreduktion erwies sich als der beste Prädiktor für Planungsfähigkeit. Außerdem wurden die Konstruktvalidität und der empirische Mehrwert des erweiterten MicroDYN-Tests gegenüber anderen Leistungstests an einer Stichprobe von 300 Studenten untersucht. (DIPF/Projektträger)
3
Ziel der Studie war die Entwicklung eines (Erst-)Leselehrgangs und dessen empirische Evaluation an Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Der Leselehrgang orientierte sich am silbenbasierten Förderansatz des Kieler Leseaufbaus, der derart aufbereitet wurde, dass die kritische Hürde des Leseerwerbs, das Übersetzen und Zusammenschleifen der Buchstaben (Rekodieren), für einen Großteil der Schüler mit geistiger Behinderung überwindbar werden sollte. Anhand einer Stichprobe von 70 Sc ... Ziel der Studie war die Entwicklung eines (Erst-)Leselehrgangs und dessen empirische Evaluation an Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Der Leselehrgang orientierte sich am silbenbasierten Förderansatz des Kieler Leseaufbaus, der derart aufbereitet wurde, dass die kritische Hürde des Leseerwerbs, das Übersetzen und Zusammenschleifen der Buchstaben (Rekodieren), für einen Großteil der Schüler mit geistiger Behinderung überwindbar werden sollte. Anhand einer Stichprobe von 70 Schülern mit geistiger Behinderung wurde die Wirksamkeit des Förderkonzepts im implementativen Setting überprüft. Über einen Zeitraum von sechs Monaten erhielt ein Teil der Stichprobe zwei bis drei Mal pro Woche eine Förderung mit dem entwickelten Leselehrgang. Die Förderung erfolgte durch zuvor geschulte Lehrkräfte der Schulen (...). Eine Kontrollgruppe folgte dem herkömmlichen Deutschunterricht. Im Rahmen eines Prä-Post-Follow up-Testdesigns wurden die Rechtschreibleistung und Leseleistung (Recodieren, Decodieren und Leseverständnis), die Vorläuferkompetenzen (z.B. phonologische Bewusstheit) sowie die Intelligenz und die Arbeitsgedächtnisleistung gemessen. Zusätzlich wurde der Lernstand in regelmäßigem Abstand über kurze Lerntests im Sinne des curriculumbasierten Messens differenziert erfasst. Die (...) Ergebnisse zeigen, dass die mit dem Silbenlehrgang geförderten Schüler im Förderzeitraum deutlich größere Lernfortschritte im Bereich basaler Lesefertigkeit machten als die mit herkömmlichen Methoden geförderten Kinder der Kontrollgruppe. (DIPF/Projekt/Projektträger)
4
Das Projekt befasste sich mit dem positiven Einfluss körperlicher Bewegung auf kognitive Funktionen. Ziel des Projektes war die Überprüfung, inwieweit die Lernleistung von Schülern im Alter von 14 bis 16 Jahren im Rahmen der Institution Schule durch sportliche Aktivitäten verbessert werden kann. Bei 300 Schülerinnen und Schülern, verteilt auf die Schultypen Hauptschule, Realschule und Gymnasium, sollten im Vorfeld standardisierte Tests zur Intelligenz, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung sowie ... Das Projekt befasste sich mit dem positiven Einfluss körperlicher Bewegung auf kognitive Funktionen. Ziel des Projektes war die Überprüfung, inwieweit die Lernleistung von Schülern im Alter von 14 bis 16 Jahren im Rahmen der Institution Schule durch sportliche Aktivitäten verbessert werden kann. Bei 300 Schülerinnen und Schülern, verteilt auf die Schultypen Hauptschule, Realschule und Gymnasium, sollten im Vorfeld standardisierte Tests zur Intelligenz, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung sowie sportmedizinische Voruntersuchungen durchgeführt werden. Diese vorbereitenden, klassifizierenden Tests und Untersuchungen erfolgten in einem mobilen Labor. (...) Die Vortests waren notwendig, um prüfen zu können, für welche Subgruppen die lernverbessernde Wirkung körperlicher Aktivität (...) besonders stark ausfällt. Im Haupttest wurden Lernleistungen und Behaltensleistungen bei intensiver körperlicher Bewegung und bei fehlender Bewegung in einem fest definierten Zeitrahmen zu jeweils vier Terminen analysiert. Diese Analysen sollen den gezielten Einsatz von Bewegungs-Intermezzi zur Steigerung von Lernleistungen ermöglichen. 321 Schüler nahmen an der Studie teil. Auswertbare Datensätze lagen für 273 Testpersonen vor. Grundsätzlich konnte der positive Effekt körperlicher Bewegung auf die Lernleistung und Gedächtnisleistung bestätigt werden. Darüber hinaus wurde gezeigt, dass die lernförderliche Wirkung sportlicher Aktivitäten insbesondere in der Gruppe leistungsschwächerer Schüler besteht. (...) Aus den Analysen ergab sich zudem als gesundheitsepidemiologischer Aspekt, dass bei Jugendlichen kein Zusammenhang zwischen Body-Mass-Index und Routineaktivität besteht. Dieser Befund deutet darauf hin, dass erhöhtes Körpergewicht Jugendlicher vorrangig auf erhöhte Kalorienaufnahme und nicht auf geringe körperliche Aktivität zurückzuführen ist. (DIPF/Projektträger)
5
Dieses Projekt zielte auf die Untersuchung und Erfassung kognitiver Leistungsschwankungen im Schulalltag mittels Smartphones. Dazu wurden Schwankungen in der Arbeitsgedächtniskapazität von Schulkindern mehrmals täglich über repräsentative Zeiträume von mehreren Wochen innerhalb des Schuljahres erfasst. Im Fokus stand das Arbeitsgedächtnis, das für das simultane Speichern und Verarbeiten von Informationen zuständig ist und Intelligenz- und Schulleistungen beeinflusst. Ziel des Projektes war es, k ... Dieses Projekt zielte auf die Untersuchung und Erfassung kognitiver Leistungsschwankungen im Schulalltag mittels Smartphones. Dazu wurden Schwankungen in der Arbeitsgedächtniskapazität von Schulkindern mehrmals täglich über repräsentative Zeiträume von mehreren Wochen innerhalb des Schuljahres erfasst. Im Fokus stand das Arbeitsgedächtnis, das für das simultane Speichern und Verarbeiten von Informationen zuständig ist und Intelligenz- und Schulleistungen beeinflusst. Ziel des Projektes war es, kognitive Leistungsschwankungen im Schulkontext mit Hilfe von Ambulatory Assessment Methoden zu untersuchen. Auf den mobilen Geräten wurden Arbeitsgedächtnis- und Verarbeitungsgeschwindigkeits-Aufgaben bearbeitet sowie kurze Fragen zu Stimmung, Motivation und Schlaf beantwortet. Bei Teilstichproben wurde die tägliche körperliche Aktivität mittels Actigraphie untersucht. In Prä- und Post-Erhebungen erfolgte die Erfassung von Schulleistungen, fluider Intelligenz und Hintergrund-Variablen. Die Bedeutung tagtäglicher Schwankungen in kognitiven Leistungen für fluide Intelligenz und Schulleistungen sowie deren Zusammenhang mit Schwankungen in Stimmung, Motivation, Schlaf und körperlicher Aktivität wurden sowohl auf Gruppenniveau als auch auf dem Niveau des Individuums mittels Mehrebenen- und Zeitreihenverfahren untersucht. (DIPF/Projekt)
6
Das Projekt RABE untersuchte die differentialdiagnostische Relevanz des Arbeitsgedächtnisses für Kinder mit umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten. Eine differenzierte Betrachtung der einzelnen Funktionsbereiche des Arbeitsgedächtnisses im Entwicklungsverlauf und ihrer Einflüsse auf die Entwicklung unterschiedlicher Lernstörungen waren daher das primäre Anliegen des Projektes. In diesem Zusammenhang wurden folgende Fragestellungen bearbeitet: (1) Lassen sich störungsspezifi ... Das Projekt RABE untersuchte die differentialdiagnostische Relevanz des Arbeitsgedächtnisses für Kinder mit umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten. Eine differenzierte Betrachtung der einzelnen Funktionsbereiche des Arbeitsgedächtnisses im Entwicklungsverlauf und ihrer Einflüsse auf die Entwicklung unterschiedlicher Lernstörungen waren daher das primäre Anliegen des Projektes. In diesem Zusammenhang wurden folgende Fragestellungen bearbeitet: (1) Lassen sich störungsspezifische Funktionsdefizite des Arbeitsgedächtnisses identifizieren? (2) Verändern sich die Funktionsdefizite des Arbeitsgedächtnisses bei Kindern mit diagnostizierten Lernstörungen zwischen acht und zwölf Jahren? (3) Lassen sich Unterschiede in der Arbeitsgedächtnisentwicklung zwischen Kindern feststellen, die ihre Lernstörungen erfolgreich überwinden, und solchen, denen dies nicht gelingt? An den drei Projektstandorten Frankfurt, Hildesheim und Oldenburg fanden im Sommer 2011 diagnostische Voruntersuchungen des Lesens, Rechtschreibens und Rechnens sowie eine Überprüfung der allgemeinen Lernfähigkeit (Intelligenz) bei mehr als 2000 Kindern am Ende der zweiten Klassenstufe statt. Basierend auf diesem Screening wurden des Weiteren 465 Kinder, ohne Lernschwierigkeiten (Vergleichsgruppe) und mit unterschiedlichen Lernstörungen und Lernschwächen, für die Längsschnittstudie ausgewählt und seit der dritten Klasse in halbjährlichen Abständen untersucht. Erfasst wurden Schulleistungen, Arbeitsgedächtnisfunktionen und weitere spezifische Prädiktoren von Schulleistungen wie phonologische Bewusstheit und mathematische Basiskompetenzen. (DIPF/Projekt)
7
Im Projekt wurde überprüft, welche Bedeutung verschiedene Arbeitsgedächtnisfunktionen für das Lernen des Lesens, Schreibens und Rechnens bei Kindern mit niedriger Intelligenz haben. Obwohl bekannt ist, dass Kinder mit niedriger Intelligenz Informationen schlechter verarbeiten als Gleichaltrige, ist bei diesen Kindern der Zusammenhang zwischen Arbeitsgedächtnis und dem Erlernen der Kulturtechniken noch nicht gut untersucht. Im Projekt wurde überprüft, welche Bedeutung bei Förderschülern das Arbei ... Im Projekt wurde überprüft, welche Bedeutung verschiedene Arbeitsgedächtnisfunktionen für das Lernen des Lesens, Schreibens und Rechnens bei Kindern mit niedriger Intelligenz haben. Obwohl bekannt ist, dass Kinder mit niedriger Intelligenz Informationen schlechter verarbeiten als Gleichaltrige, ist bei diesen Kindern der Zusammenhang zwischen Arbeitsgedächtnis und dem Erlernen der Kulturtechniken noch nicht gut untersucht. Im Projekt wurde überprüft, welche Bedeutung bei Förderschülern das Arbeitsgedächtnis sowohl für das Lernen des Lesens, Schreibens und Rechnens als auch für die Entwicklung von deren Vorläuferfähigkeiten hat. Darüber hinaus befasste sich das Projekt mit der Frage, wie es dazu kommt, dass Kinder mit niedriger Intelligenz besondere Probleme bei verbalen Kurzzeitgedächtnisaufgaben haben, bei denen sie sich kurzfristig z.B. Wörter merken sollen. Untersucht wurde, ob sich die Probleme damit erklären lassen, dass die Kinder beim Merken keine inneren Wiederholungsstrategien einsetzen, oder eher damit, dass ihr Erinnern nicht so gut durch Wissen im Langzeitgedächtnis unterstützt wird. (DIPF/Projekt)
8
Es handelte sich hier um eine Experimentalstudie mit mehreren Treatment- und Kontrollgruppen im Prätest-Posttest-Follow-up-Kontrollgruppendesign. Vier Untersuchungsgruppen mit jeweils 30 Probanden des dritten Schuljahres, jeweils eine Trainingsgruppe und eine untrainierte Wartekontrollgruppe aus im Lesen und Schreiben unbeeinträchtigten Kindern sowie eine Trainingsgruppe aus Kindern mit Lese-Rechtschreibstörung bzw. isolierter Rechtschreibstörung (unter Erfüllung des doppelten Diskrepanzkriteriu ... Es handelte sich hier um eine Experimentalstudie mit mehreren Treatment- und Kontrollgruppen im Prätest-Posttest-Follow-up-Kontrollgruppendesign. Vier Untersuchungsgruppen mit jeweils 30 Probanden des dritten Schuljahres, jeweils eine Trainingsgruppe und eine untrainierte Wartekontrollgruppe aus im Lesen und Schreiben unbeeinträchtigten Kindern sowie eine Trainingsgruppe aus Kindern mit Lese-Rechtschreibstörung bzw. isolierter Rechtschreibstörung (unter Erfüllung des doppelten Diskrepanzkriteriums) und eine Gruppe aus Kindern mit Lese-Rechtschreibschwäche bzw. isolierter Rechtschreibschwäche (ohne Erfüllung des doppelten Diskrepanzkriteriums) wurden gebildet. Zu allen drei Messzeitpunkten wurden diverse Arbeitsgedächtnismaße sowie zum Prätest und Follow-Up die Schulleistungen (Lesen, Schreiben, Rechnen) und die Intelligenz erhoben. Für die Trainingsgruppen lag zwischen Prä- und Posttest die Trainingsphase.
9
Vier Gruppen wurden im 2 (Mathematikleistung: durchschnittlich - unterdurchschnittlich) mal 2 (Intelligenz: durchschnittlich - leicht unterdurchschnittlich) faktoriellen Design über zwei Jahre hinweg mit Messwiederholung verglichen. Herangezogen wurden hierfür Kinder mit Minderleistungen in Mathematik, die eine Diskrepanz von min. 1.2 SD zur Intelligenz aufwiesen (Rechenstörung). Jene, die keine Diskrepanz aufwiesen (Rechenschwäche), wurden mit zwei Kontrollgruppen hinsichtlich mathematikrelevan ... Vier Gruppen wurden im 2 (Mathematikleistung: durchschnittlich - unterdurchschnittlich) mal 2 (Intelligenz: durchschnittlich - leicht unterdurchschnittlich) faktoriellen Design über zwei Jahre hinweg mit Messwiederholung verglichen. Herangezogen wurden hierfür Kinder mit Minderleistungen in Mathematik, die eine Diskrepanz von min. 1.2 SD zur Intelligenz aufwiesen (Rechenstörung). Jene, die keine Diskrepanz aufwiesen (Rechenschwäche), wurden mit zwei Kontrollgruppen hinsichtlich mathematikrelevanter kognitiver Variablen wie Arbeitsgedächtnisleistungen, Abruf arithmetischer Fakten, symbolischer und nicht-symbolischer Mengenvergleiche sowie Textaufgaben verglichen. (DIPF/Projekt)
10
We report a 1-year follow-up functional magnetic resonance imaging study of a geometric analogical reasoning task in high fluid intelligence high-school students. This study was designed to characterise the cerebral correlates of geometric analogical reasoning and to improve our knowledge about the impact of general cognitive development on behavioural performance and on cerebral mechanisms underlying geometric analogical reasoning in adolescents. Our data indicate that a fronto-parietal network ... We report a 1-year follow-up functional magnetic resonance imaging study of a geometric analogical reasoning task in high fluid intelligence high-school students. This study was designed to characterise the cerebral correlates of geometric analogical reasoning and to improve our knowledge about the impact of general cognitive development on behavioural performance and on cerebral mechanisms underlying geometric analogical reasoning in adolescents. Our data indicate that a fronto-parietal network comprising the left and right parietal lobes and the left middle frontal gyrus was equally modulated by task difficulty at both measuring time points. At the behavioural level, however, participants showed improvements in performance at the second measuring time point. The behavioural improvements point to a more efficient task processing. As this is not accompanied by differential recruitment of fronto-parietal brain regions, the data suggest an increase in neural efficiency for these brain regions. (Projekt)
11
12
13
Es wurden im Rahmen der Studie effektive diagnostische Instrumente zur Früherfassung gefährdeter Kinder entwickelt und normiert sowie die Auswirkungen von indizierten Präventionsmaßnahmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und des Zahlenverständnisses und Mengenverständnisses untersucht. Weiterhin wurden Aussagen zur kurzfristigen, schulischen Entwicklung von im Kindergartenalter identifizierten Risikokindern getroffen. Erfasste Kompetenzen (Einzelsetting): Leistungsdiagnostik (Intelli ... Es wurden im Rahmen der Studie effektive diagnostische Instrumente zur Früherfassung gefährdeter Kinder entwickelt und normiert sowie die Auswirkungen von indizierten Präventionsmaßnahmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und des Zahlenverständnisses und Mengenverständnisses untersucht. Weiterhin wurden Aussagen zur kurzfristigen, schulischen Entwicklung von im Kindergartenalter identifizierten Risikokindern getroffen. Erfasste Kompetenzen (Einzelsetting): Leistungsdiagnostik (Intelligenz, phonologische Bewusstheit, Sprache, Zahlen- und Mengenverständnis, Arbeitsgedächtnis, spontane Fokussierung auf Numerositäten, Fingergnosie, Abruf aus dem Langzeitgedächtnis, Lesen, Rechtschreiben). Außerdem wurde von Erziehern und Lehrern ein postalisch zugeschickter Fragebogen zur Einschätzung von Verhaltensauffälligkeiten und Leistungsauffälligkeiten ausgefüllt, von den Eltern ein Fragebogen zu soziodemografischen Angaben. (DIPF/Projekt)
14
Die Studie diente der Untersuchung des längerfristigen Verlaufs von Umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (UES) über die Schulzeit. Aufbauend auf dem bereits seit 2005 bestehenden Längsschnittprojekt am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Potsdam wurde [für dieses Projekt] ein dritter Messzeitpunkt realisiert. Die Studiendurchführung erfolgte in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg der Universität Potsdam (DFG-Graduiertenkolleg: Intraper ... Die Studie diente der Untersuchung des längerfristigen Verlaufs von Umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (UES) über die Schulzeit. Aufbauend auf dem bereits seit 2005 bestehenden Längsschnittprojekt am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Potsdam wurde [für dieses Projekt] ein dritter Messzeitpunkt realisiert. Die Studiendurchführung erfolgte in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg der Universität Potsdam (DFG-Graduiertenkolleg: Intrapersonale Entwicklungsrisiken des Kindes- und Jugendalters in längsschnittlicher Sicht). Die Ergebnisse weisen auf hohe Stabilitätsraten der Lese-Rechtschreibstörung und der Rechenstörungen sowie auf eine ungünstige schulische Entwicklung (Klassenwiederholung, weiterführender Schulbesuch) hin. Erfasste Kompetenzen waren: Leistungsdiagnostik (Lese-, Rechtschreib- und Rechenleistungen). Außerdem wurden Daten zu soziodemografischen Angaben (Alter, Klassenstufe, Geschlecht der Kinder, Schulabschluss der Eltern, ausgeübter Beruf der Eltern, Sprache im Haushalt des Kindes) erhoben. (DIPF/Projekt)
15
Die ehemalige Teilstudie und mittlerweile assoziiertes Projekt "Neuronale Korrelate der Dyskalkulie und trainingsinduzierte Langzeiteffekte" konzentriert sich auf die neuronalen Korrelate der Rechenschwäche, welche mittels bildgebendem Verfahren im Querschnittvergleich zwischen Kindern mit und ohne Dyskalkulie und im Langzeitverlauf untersucht werden. (...) Ziel war neben der Messung von Hirnfunktionen während der Zahlenverarbeitung bei Kindern mit und ohne Rechenstörung, auch die Untersuchung m ... Die ehemalige Teilstudie und mittlerweile assoziiertes Projekt "Neuronale Korrelate der Dyskalkulie und trainingsinduzierte Langzeiteffekte" konzentriert sich auf die neuronalen Korrelate der Rechenschwäche, welche mittels bildgebendem Verfahren im Querschnittvergleich zwischen Kindern mit und ohne Dyskalkulie und im Langzeitverlauf untersucht werden. (...) Ziel war neben der Messung von Hirnfunktionen während der Zahlenverarbeitung bei Kindern mit und ohne Rechenstörung, auch die Untersuchung möglicher Unterschiede in den Faserverbindungen mittels "Diffusion Tensor Imaging" (DTI) zwischen den Gruppen. Des Weiteren wurde der Einfluss des Dyskalkulie-Trainings "Rette Calcularis" auf Verhaltensparameter und den weiteren Entwicklungsverlauf der Kinder gezielt getestet. Für die Querschnittvergleiche wurden Kinder mit und ohne Rechenschwäche rekrutiert und mittels Magnetresonanztomographie (MRT) und verschiedenen Verhaltenstests untersucht. Erfasste Kompetenzen (Einzelsetting): Leistungsdiagnostik (Numerische, Rechen- und Leseleistungen, Arbeitsgedächtnis, Aufmerksamkeit, Intelligenzmasse). (DIPF/Projekt)
16
Die ehemalige Teilstudie und mittlerweile assoziiertes Projekt "Neuronale Korrelate der Dyskalkulie und trainingsinduzierte Langzeiteffekte" konzentriert sich auf die neuronalen Korrelate der Rechenschwäche, welche mittels bildgebendem Verfahren im Querschnittvergleich zwischen Kindern mit und ohne Dyskalkulie und im Langzeitverlauf untersucht werden. (...) Ziel war neben der Messung von Hirnfunktionen während der Zahlenverarbeitung bei Kindern mit und ohne Rechenstörung, auch die Untersuchung m ... Die ehemalige Teilstudie und mittlerweile assoziiertes Projekt "Neuronale Korrelate der Dyskalkulie und trainingsinduzierte Langzeiteffekte" konzentriert sich auf die neuronalen Korrelate der Rechenschwäche, welche mittels bildgebendem Verfahren im Querschnittvergleich zwischen Kindern mit und ohne Dyskalkulie und im Langzeitverlauf untersucht werden. (...) Ziel war neben der Messung von Hirnfunktionen während der Zahlenverarbeitung bei Kindern mit und ohne Rechenstörung, auch die Untersuchung möglicher Unterschiede in den Faserverbindungen mittels "Diffusion Tensor Imaging" (DTI) zwischen den Gruppen. Des Weiteren wurde der Einfluss des Dyskalkulie-Trainings "Rette Calcularis" auf Verhaltensparameter und den weiteren Entwicklungsverlauf der Kinder gezielt getestet. (...) Für die Längschnittvergleiche wurden alle Kinder, welche im Rahmen einer Vorgängerstudie das Training "Rette Calcularis" durchgeführt haben und sowohl detailliert neuropsychologisch als auch mittels Magnetresonanz-Tomographie (MRT) untersucht worden sind, für eine Follow-up-Untersuchung aufgeboten. Erfasste Kompetenzen (Einzelsetting): Leistungsdiagnostik (Numerische, Rechen- und Leseleistungen, Arbeitsgedächtnis, Aufmerksamkeit, Intelligenzmasse). (DIPF/Projekt)
17
Es wurden im Rahmen der Studie effektive diagnostische Instrumente zur Früherfassung gefährdeter Kinder entwickelt und normiert sowie die Auswirkungen von indizierten Präventionsmaßnahmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und des Zahlen- und Mengenverständnisses untersucht. Weiterhin wurden Aussagen zur kurzfristigen, schulischen Entwicklung von im Kindergartenalter identifizierten Risikokindern getroffen. (DIPF/Projekt) Es wurden im Rahmen der Studie effektive diagnostische Instrumente zur Früherfassung gefährdeter Kinder entwickelt und normiert sowie die Auswirkungen von indizierten Präventionsmaßnahmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und des Zahlen- und Mengenverständnisses untersucht. Weiterhin wurden Aussagen zur kurzfristigen, schulischen Entwicklung von im Kindergartenalter identifizierten Risikokindern getroffen. (DIPF/Projekt)
18
Die Studie befasste sich mit der Weiterentwicklung und Evaluation eines computerisierten Trainings "Calcularis" für Kinder mit Dyskalkulie und komorbiden Störungen. Dieses verknüpft Aufgaben zur Mengenrepräsentation und Zahlenrepräsentation mit Übungen zu den arithmetischen Operationen. Durch den Wechsel zwischen verschiedenen Spielen und der Auswahl der jeweiligen Aufgabenschwierigkeit passt es sich an das individuelle Leistungsniveau des Kindes an. Im Fokus stand die Überprüfung der Wirksamkei ... Die Studie befasste sich mit der Weiterentwicklung und Evaluation eines computerisierten Trainings "Calcularis" für Kinder mit Dyskalkulie und komorbiden Störungen. Dieses verknüpft Aufgaben zur Mengenrepräsentation und Zahlenrepräsentation mit Übungen zu den arithmetischen Operationen. Durch den Wechsel zwischen verschiedenen Spielen und der Auswahl der jeweiligen Aufgabenschwierigkeit passt es sich an das individuelle Leistungsniveau des Kindes an. Im Fokus stand die Überprüfung der Wirksamkeit von "Calcularis". Neben den unmittelbaren Veränderungen in der Rechenleistung sowie im Mengenverständnis sollten langfristige Trainingseffekte untersucht werden. Im Unterschied zur Evaluation der Vorversion dieses Trainings sollten neben Kindern mit reiner Dyskalkulie insbesondere jene mit komorbiden Störungen wie Lese-Rechtschreibstörung und Aufmerksamkeitsstörungen mit bzw. ohne begleitende Hyperaktivität einbezogen werden. Dabei war von Interesse zu überprüfen, ob sich diese spezifische Trainingsmethoden und Therapiemethode in der Behandlung von Kindern mit komplexen Entwicklungsstörungen unter den gegebenen schulischen, sozialen und klinischen Bedingungen bewährt und einen Beitrag zur schulischen Rehabilitation leisten kann. Die Überprüfung der Trainingseffekte erfolgte über ein Kontrollgruppendesign mit drei verschiedenen, zufällig zugewiesenen Bedingungen. Das spezifische Rechentraining "Calcularis" wurde mit einem unspezifischen Rechtschreibtraining "Dybuster" und einer Wartegruppe verglichen. Die Kinder absolvierten an fünf Tagen in der Woche zuhause eine 20-minütige Trainingseinheit über einen Zeitraum von sechs bis max. acht Wochen. Zu vier Messzeitpunkten wurden in einem Zeitraum von sechs Monaten psychometrische Daten erhoben. Dabei wurden standardisierte Tests zur Messungen der Intelligenz, der Aufmerksamkeit, des Arbeitsgedächtnisses, der Lese- und Rechtschreibleistung, der Zahlenraumentwicklung und des Rechnens sowie Verfahren zur Erfassung mathematikbezogener Angst und zum Erleben und Verhalten durchgeführt. (DIPF/Projekt)
Feedback