Research data and study information about „Keywords: Schulentwicklung” (16)

1
Das Forschungsvorhaben ging der Frage nach, inwiefern Verfahren der Schulinspektion einen Einfluss auf den Bereich der Qualitätsentwicklung von Schulen haben. Dies wurde exemplarisch an zwei Bundesländern, Hamburg und Thüringen, untersucht. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden zwei methodische Zugänge gewählt: (1) Quasi-Längsschnitt-Datenerhebung zu drei Zeitpunkten. [Dabei wurden] alle im ersten Halbjahr 2011 in Hamburg und Thüringen begutachteten Schulen zwei Wochen vor sowie drei Mona ... Das Forschungsvorhaben ging der Frage nach, inwiefern Verfahren der Schulinspektion einen Einfluss auf den Bereich der Qualitätsentwicklung von Schulen haben. Dies wurde exemplarisch an zwei Bundesländern, Hamburg und Thüringen, untersucht. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden zwei methodische Zugänge gewählt: (1) Quasi-Längsschnitt-Datenerhebung zu drei Zeitpunkten. [Dabei wurden] alle im ersten Halbjahr 2011 in Hamburg und Thüringen begutachteten Schulen zwei Wochen vor sowie drei Monate und ein Jahr nach dem Schulbesuch anhand standardisierter Fragebögen befragt, basierend auf dem theoretischen Rahmenmodell von Ehren und Visscher (...). (2) Qualitative Fallstudien an ausgewählten Schulen der Untersuchungsstichprobe. (...) Mithilfe der Fallstudien wurden tiefergehende Erkenntnisse zum Verarbeitungsprozess (=Fall) der Schulinspektion gewonnen. Es wurden vier Schulen ausgewählt, deren Ergebnisverarbeitungsprozesse in Leitfadeninterviews rekonstruiert wurden. Dem Konzept des Schulsystems als Mehrebenensystem entsprechend, wurden auf der Mesoebene schulische Akteure, auf der intermediären Ebene Schulinspektoren und auf der Makroebene Mitglieder der Schulaufsicht in den Blick genommen. Die standardisierte Befragung lieferte Informationen über den innerschulischen Prozess der Rezeption und Reflexion der Inspektionsergebnisse und deren Verarbeitung im Sinne einer kooperativen Maßnahmenplanung und Maßnahmenumsetzung, und zwar in Abhängigkeit von Merkmalen des Inspektionsverfahrens und der Verfahrensdurchführung sowie von innerschulischen und außerschulischen Merkmalen. Mithilfe der qualitativen Fallstudien wurde eine chronologische und umfassende Rekonstruktion der Abläufe aus Sicht verschiedener Beteiligter möglich. Darüber hinaus wurde in den Interviews ermittelt, inwiefern das Verfahren der Schulinspektion zu Veränderungen der schulischen Organisation, der Aufgaben bestimmter schulischer Akteure sowie der Professionalität der schulischen Akteure geführt hat. (DIPF/Projektträger)
2
Das Projekt untersucht verschiedene Funktionen der Schulinspektion für unterschiedliche Akteure - für Steuerungsakteure eine Erkenntnisgenerierungsfunktion, für Schulen vor allem eine wissensbasierte Entwicklungsfunktion sowie für die bildungspolitische Öffentlichkeit vornehmlich eine Legitimationsfunktion. Diese Funktionen werden governanceanalytisch untersucht, das heißt eingebettet in Akteurkonstellationen, Instrumentenkonstellationen und Datenkonstellationen. Operationalisiert wird dies im T ... Das Projekt untersucht verschiedene Funktionen der Schulinspektion für unterschiedliche Akteure - für Steuerungsakteure eine Erkenntnisgenerierungsfunktion, für Schulen vor allem eine wissensbasierte Entwicklungsfunktion sowie für die bildungspolitische Öffentlichkeit vornehmlich eine Legitimationsfunktion. Diese Funktionen werden governanceanalytisch untersucht, das heißt eingebettet in Akteurkonstellationen, Instrumentenkonstellationen und Datenkonstellationen. Operationalisiert wird dies im Teilprojekt Hannover durch objektiv-hermeneutische Interviewstudien zu administrativen Legitimationsweisen der Schulinspektion. In der Triangulation der Ergebnisse des Verbundprojekts werden die Interdependenzen der drei Funktionen sichtbar. (1) Rekonstruktion der Programmatik der Schulinspektion im Zeitverlauf (Dokumentenanalysen). (2) Sekundäranalyse der Intervieweinstiege aus dem vorangegangenen Forschungsprojekt (Argumentationsmuster der Legitimation). (3) Interviewerhebung. (4) Rekonstruktionen der Interviews (Typologie von Argumentationsmustern zur Legitimation). (5) Triangulation der Befunde. (DIPF/Projektträger)
3
Das Projekt zielte auf die Erforschung der Bedingungen pädagogischer Arbeit an Schulen in sozialstruktuell und ethnisch segregierten Quartieren deutscher Großstädte. In Fallstudien zu ausgewählten Schulen wurden handlungsleitende Orientierungen verschiedener an schulischer Arbeit und schulischem Alltag beteiligter Akteure (Schulleitung, Lehrkräfte, Sozialpädagogen und andere) rekonstruiert. Vor dem Hintergrund dieser Analysen zu den empirisch abgeleiteten Schwerpunktbereichen Lehren und Lernen, ... Das Projekt zielte auf die Erforschung der Bedingungen pädagogischer Arbeit an Schulen in sozialstruktuell und ethnisch segregierten Quartieren deutscher Großstädte. In Fallstudien zu ausgewählten Schulen wurden handlungsleitende Orientierungen verschiedener an schulischer Arbeit und schulischem Alltag beteiligter Akteure (Schulleitung, Lehrkräfte, Sozialpädagogen und andere) rekonstruiert. Vor dem Hintergrund dieser Analysen zu den empirisch abgeleiteten Schwerpunktbereichen Lehren und Lernen, Schulmanagement und Kooperation wurden Perspektiven der Schulentwicklung unter Bedingungen der sozialen Segregation abgeleitet und davon ausgehend Reflexionsimpulse für Schulen formuliert. Das methodische Design der Studie basierte auf dokumentarischen Rekonstruktionen zu Material aus Gruppendiskussionen und Interviews mit schulischen Akteuren (Lernenden, Lehrkräften, Akteuren aus der Schulsozialarbeit und der Schulleitung, Eltern) und außerschulischen Akteuren (Schulverwaltung und Kooperationspartnern der Schulen) sowie Audioaufzeichnungen pädagogischer Praxis. So wurden an einer ersten Untersuchungsschule insgesamt 84 Interviews und Gruppendiskussionen geführt, aufgezeichnet, verschriftlicht und dokumentarisch interpretiert. Diese Fallstudie wurde durch eine stärker fokussierte Untersuchung einer zweiten Schule ergänzt (Anzahl der Gruppendiskussionen und Interviews: N=19). Im Rahmen des Projekts konnten Praktiken, Routinen, Möglichkeitsräume und Grenzen schulischen Arbeitens unter Bedingungen von Segregation und Benachteiligung identifiziert werden. Die Ergebnisse weisen dabei auf jeweils schulspezifische Formen des Umgangs mit Bedingungen der Segregation hin, die maßgeblich von der individuellen Schulkultur und von den mit ihr verbundenen habitualisierten Praktiken der Akteure einer Schule abhängig sind, dies manifestiert im Handeln verschiedener Professionen ebenso wie in Formen der intraprofessionellen und interprofessionellen Kooperation oder in der Beschaffenheit der an Schulen vorherrschenden Schülerbilder. Weiterhin wurden Entwicklungsimpulse für Schulen in schwieriger Lage erarbeitet, die auf einer projekteigenen Homepage veröffentlicht und im Rahmen von Transferveranstaltungen vermittelt werden. (DIPF/Projektträger)
4
Bei dem Modellprogramm handelte es sich um ein Schulentwicklungsprogramm, bei dem Bund und Länder im Rahmen der BLK (Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung) zusammenwirkten. Das Ziel bestand darin, die demokratiepädagogischen Möglichkeiten von Schule neu zu erkunden und zu erweitern. Im Zentrum des Programms standen deshalb die Förderung von demokratieförderlichen Haltungen und Verhaltensweisen [bzw. die Förderung von demokratischer Handlungskompetenz] sowie die Entwi ... Bei dem Modellprogramm handelte es sich um ein Schulentwicklungsprogramm, bei dem Bund und Länder im Rahmen der BLK (Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung) zusammenwirkten. Das Ziel bestand darin, die demokratiepädagogischen Möglichkeiten von Schule neu zu erkunden und zu erweitern. Im Zentrum des Programms standen deshalb die Förderung von demokratieförderlichen Haltungen und Verhaltensweisen [bzw. die Förderung von demokratischer Handlungskompetenz] sowie die Entwicklung einer demokratischen Schulkultur. In 13 Bundesländern beteiligten sich insgesamt rund 200 allgemeinbildende und berufliche Schulen. Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) führte die externe Evaluation des Programms durch. Kern der Evaluation waren zwei Haupterhebungen, die jeweils im Frühsommer 2003 und 2006 durchgeführt wurden. (DIPF/Projekt)
5
StEG ist ein Kooperationsprojekt zur Analyse der Entwicklung der deutschen Ganztagsschullandschaft und wird seit 2005 als länderübergreifendes Forschungsprogramm durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, Rahmenbedingungen an Ganztagsschulen und Wirkungen von Ganztagsschulen empirisch über einen längeren Zeitraum hinweg zu erfassen und zu prüfen. Dazu wird die Arbeit an den Ganztagsschulen über mehrere Erhebungszeitpunkte hinweg möglichst umfassend abgebildet, um eine Grundlage für eine zielgericht ... StEG ist ein Kooperationsprojekt zur Analyse der Entwicklung der deutschen Ganztagsschullandschaft und wird seit 2005 als länderübergreifendes Forschungsprogramm durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, Rahmenbedingungen an Ganztagsschulen und Wirkungen von Ganztagsschulen empirisch über einen längeren Zeitraum hinweg zu erfassen und zu prüfen. Dazu wird die Arbeit an den Ganztagsschulen über mehrere Erhebungszeitpunkte hinweg möglichst umfassend abgebildet, um eine Grundlage für eine zielgerichtete Schulentwicklungsarbeit und deren Unterstützung durch die Bildungspolitik zu schaffen. Dabei knüpft StEG an Theorien zur Schuleffektivität und Schulqualität an und berücksichtigt darüber hinaus Ansätze zur Beschreibung der Bildungsqualität und Wirkungen außerschulischer Angebote. In der ersten Förderphase des Projektes fanden im Längsschnitt angelegte Erhebungen mit allen am Ganztag beteiligten Personengruppen statt: Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen, ihre Eltern/Erziehungsberechtigten, Schulleitungen, Lehrkräfte, das weitere pädagogisch tätige Personal und die an den Ganztagsangeboten beteiligten Kooperationspartner. Insgesamt wurden in drei Erhebungswellen – 2005, 2007 und 2009 – mehr als 50.000 Personen von über 300 Schulen wiederholt befragt. (DIPF/Projekt)
6
Das Projekt war im Bereich der Evaluation von Bildungsinstitutionen (Schulen, Staatliche Schulämter sowie Studienseminare) und der Erforschung ihrer Entwicklungsprozesse beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) angesiedelt. Seit 1998 wurden sogenannte Arbeitsplatzuntersuchungen an zahlreichen Schulen in Hessen und anderen Bundesländern durchgeführt. Der Ansatz wurde zu mehrperspektivischen "Pädagogischen Entwicklungsbilanzen" weiterentwickelt, die seit 2004 auch z ... Das Projekt war im Bereich der Evaluation von Bildungsinstitutionen (Schulen, Staatliche Schulämter sowie Studienseminare) und der Erforschung ihrer Entwicklungsprozesse beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) angesiedelt. Seit 1998 wurden sogenannte Arbeitsplatzuntersuchungen an zahlreichen Schulen in Hessen und anderen Bundesländern durchgeführt. Der Ansatz wurde zu mehrperspektivischen "Pädagogischen Entwicklungsbilanzen" weiterentwickelt, die seit 2004 auch zur systematischen Evaluation von Staatlichen Schulämtern und Studienseminaren verwendet wurden. Bis 2010 wurden diese Evaluationen in der Form von „Pädagogischen EntwicklungsBilanzen mit Studienseminaren“ (PEB-Sem) in Hessen wiederholt. Ziele von PEB-Sem waren die Unterstützung des institutionellen Reflexionsprozesses in den Studienseminaren und die vergleichenden Analysen zwischen der ersten und zweiten Welle der Evaluationen. Im Vordergrund standen die Qualität der Organisation in Studienseminaren, die Beurteilung und Ergebnisse der Ausbildung, das professionelle Selbstverständnis, die Kooperation der unterschiedlichen Akteure und die Berufsfähigkeit für eigenverantwortliche Schulen. Die Erhebungen erfolgten per Fragebogen. (DIPF/Projekt)
7
Im Rahmen des Projekts wurden in Kooperation mit Schulen Methoden und Verfahren der Qualitätssicherung auf der Schulebene und Unterrichtsebene entwickelt und in der Anwendung erprobt. Ziel des Projektes war die Entwicklung und Implementation empirisch und theoretisch fundierter Indikatoren zur Qualität von Schule und Unterricht, die von den Schulen bzw. Lehrkräften selbst als Grundlage zur Aufdeckung und Behebung von Schwächen angewendet werden können. Es wurde auf der Grundlage eines Mehrebenen ... Im Rahmen des Projekts wurden in Kooperation mit Schulen Methoden und Verfahren der Qualitätssicherung auf der Schulebene und Unterrichtsebene entwickelt und in der Anwendung erprobt. Ziel des Projektes war die Entwicklung und Implementation empirisch und theoretisch fundierter Indikatoren zur Qualität von Schule und Unterricht, die von den Schulen bzw. Lehrkräften selbst als Grundlage zur Aufdeckung und Behebung von Schwächen angewendet werden können. Es wurde auf der Grundlage eines Mehrebenenmodells gearbeitet. Die Entwicklung der Erhebungsinstrumente zur Qualität von Schule und Unterricht orientierte sich am QAIT-MACRO-Modell schulischer Qualität (…). In der Untersuchung wurden Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler zur Schule allgemein und bezüglich des fachspezifischen Unterrichts (Deutsch, Mathematik, Englisch) befragt. Bei der Ersterhebung (2000) wurden auch Schulleiterinnen und Schulleiter in die Untersuchung mit einbezogen Im ersten Untersuchungsabschnitt (2000-2002) stand die Entwicklung und Erprobung des Erhebungssystems und Rückmeldesystems im Vordergrund. Im zweiten Abschnitt (bis 2004) lag der Fokus auf der eigentlichen Untersuchung der mit dem Evaluationsansatz einhergehenden Prozesse der Schulentwicklung. (DIPF/Projekt)
8
Die qualitative Teilstudie bestand aus narrativ eingeleiteten Experteninterviews mit zentralen, regionalen und schulischen Akteuren. Diese thematisierten die Konzeption, Wahrnehmung und Entwicklung der Schulinspektion sowie darauf bezogene Erfahrungen unterschiedlicher schulinspektionsbezogener Akteursgruppen: (1) Vertreter von Ministerien, (2) Vertreter der Schulinspektionssysteme, (3) Schulaufsichten, (4) Schulträger, (5) Schulleitungen, (6) Lehrer, (7) Eltern. Aus dem Analyseansatz der Educat ... Die qualitative Teilstudie bestand aus narrativ eingeleiteten Experteninterviews mit zentralen, regionalen und schulischen Akteuren. Diese thematisierten die Konzeption, Wahrnehmung und Entwicklung der Schulinspektion sowie darauf bezogene Erfahrungen unterschiedlicher schulinspektionsbezogener Akteursgruppen: (1) Vertreter von Ministerien, (2) Vertreter der Schulinspektionssysteme, (3) Schulaufsichten, (4) Schulträger, (5) Schulleitungen, (6) Lehrer, (7) Eltern. Aus dem Analyseansatz der Educational-Governance-Perspektive lässt sich die Aussage ableiten, dass sich die Komplexität von Steuerungsprozessen im Bildungswesen auch durch das Aufeinandertreffen vielfältiger Akteure in verschiedenen Handlungskontexten mit je unterschiedlichen Sichtweisen und Interessen ergibt. Die Möglichkeiten der Schulpolitik, ihre Sichtweisen und Interessen einseitig und vollständig durchzusetzen, sind so systematisch begrenzt. Die Anlage der qualitativen Interviewstudie des Verbundprojekts ermöglicht dementsprechend, Schulinspektionen als Ausdruck einer interdependenten Handlungskoordination zu analysieren. Das qualitative Datenmaterial wurde im Rahmen der am Verbundprojekt beteiligten Teilprojekte mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten und unterschiedlichen methodischen Zugriffen analysiert: (1) Analyse von subjektiven Wirkungsvorstellungen einzelner Akteursgruppen in Abhängigkeit der Inspektionsvarianten mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse; (2) thematische Kodierung von akteurspezifischen Positionierungen und Verhältnisbestimmungen innerhalb der schulinspektionsbezogenen Akteurskonstellation sowie Auswirkungen der Schulinspektion in der schulisch-regionalen Akteurskonstellation; (3) objektiv-hermeneutische Rekonstruktionen latenter Strukturlogiken der schulinspektionsbezogenen Handlungskoordination. (DIPF/Projekt)
9
Die Studie gliedert sich in vier Untersuchungsphasen: (1) Um die Rahmenbedingungen, denen Schulleitungshandeln unterliegt, wissenschaftlich präzise erfassen zu können, sollten die Anforderungsprofile an Schulleitungshandeln über die theoriebasierten und professionsbasierten Perspektiven hinaus, aus rechtlicher Perspektive beschrieben werden (Dokumentenanalyse). (2) Quantitative Feldphase: In dieser Phase wurden die Arbeitsbedingungen und die Tätigkeiten von Schulleitern innerhalb ihres Aufgabenb ... Die Studie gliedert sich in vier Untersuchungsphasen: (1) Um die Rahmenbedingungen, denen Schulleitungshandeln unterliegt, wissenschaftlich präzise erfassen zu können, sollten die Anforderungsprofile an Schulleitungshandeln über die theoriebasierten und professionsbasierten Perspektiven hinaus, aus rechtlicher Perspektive beschrieben werden (Dokumentenanalyse). (2) Quantitative Feldphase: In dieser Phase wurden die Arbeitsbedingungen und die Tätigkeiten von Schulleitern innerhalb ihres Aufgabenbereiches erfasst, um ein Maß für die Belastung und Beanspruchung der "Arbeitskraft" Schulleitung zu erhalten. (3) Qualitative Feldphase: In dieser Phase wurden vertiefende Interviews in Schulen durchgeführt. Die Schulen wurden als Subsamples der Gesamtstichprobe gezogen. Kriterium hierfür war, dass deren Leiter quantitative Tätigkeitsbefunde und Belastungsbefunde aufwiesen, die entweder im Widerspruch zu theoretischen Annahmen und Studien stehen oder aber über die bisher kein ausreichendes theoretisches oder aber empirisches Wissen vorliegt. (4) Anschließend wurden der quantitative und qualitative Untersuchungsstrang aufeinander bezogen, um verschiedene Möglichkeiten sowie Formen des Umgangs mit erweiterten Handlungsspielräumen aufzuzeigen. (Projekt)
10
Bei der Studie handelt es sich um eine wissenschaftliche Begleitforschung zum Interventionsprojekt, durchgeführt in Form von problemzentrierten qualitativen Interviews und teilnehmender Beobachtung. Bei der Studie handelt es sich um eine wissenschaftliche Begleitforschung zum Interventionsprojekt, durchgeführt in Form von problemzentrierten qualitativen Interviews und teilnehmender Beobachtung.
11
Die Studie war als Fragebogenerhebung zu Wissen, Überzeugungen und Handungsstrategien in Bezug auf Mehrsprachigkeit unter den an "Mehrsprachigkeit als Handlungsfeld interkultureller Schulentwicklung" (MIKS) teilnehmenden Grundschulkollegien und drei Vergleichsschulen konzipiert. Die Studie war als Fragebogenerhebung zu Wissen, Überzeugungen und Handungsstrategien in Bezug auf Mehrsprachigkeit unter den an "Mehrsprachigkeit als Handlungsfeld interkultureller Schulentwicklung" (MIKS) teilnehmenden Grundschulkollegien und drei Vergleichsschulen konzipiert.
12
In der dritten Förderphase von StEG (2016-2019) arbeitet das Forschungsteam der Justus-Liebig-Universität Gießen in der Teilstudie StEG-Kooperation eng mit drei ausgewählten ganztägig arbeitenden Grundschulen in Hessen zusammen. StEG-Kooperation befasst sich mit der Konzeption und Evaluation einer Schulentwicklungsmaßnahme zu dem Thema „Multiprofessionelle Kooperation“. Gemeinsam mit einem Team aus erfahrenen Schulpraktiker*innen entwickelt das Projektteam eine Fortbildung, die anschließend an d ... In der dritten Förderphase von StEG (2016-2019) arbeitet das Forschungsteam der Justus-Liebig-Universität Gießen in der Teilstudie StEG-Kooperation eng mit drei ausgewählten ganztägig arbeitenden Grundschulen in Hessen zusammen. StEG-Kooperation befasst sich mit der Konzeption und Evaluation einer Schulentwicklungsmaßnahme zu dem Thema „Multiprofessionelle Kooperation“. Gemeinsam mit einem Team aus erfahrenen Schulpraktiker*innen entwickelt das Projektteam eine Fortbildung, die anschließend an den teilnehmenden Ganztagsgrundschulen mit dem pädagogischen Personal durchgeführt wird. Wie die Schulentwicklungsmaßnahme auf die Kooperationspraxis weiterwirkt, wird an den Schulen mittels qualitativer Forschungsmethoden (beispielsweise durch Interviews und teilnehmende Beobachtungen) wissenschaftlich begleitet. Die Studie ist als prozessbegleitende Interventionsstudie angelegt. Sie umfasst zwei Phasen: In der ersten Phase entwickelt das Projektteam gemeinsam mit einem Team aus expertiertem und erfahrenem Schulpersonal in enger Kooperation mit der hessischen Serviceagentur „Ganztägig lernen“ eine Schulentwicklungsmaßnahme zum Thema „Multiprofessionelle Kooperation als Basis für Inklusion“. Die zweite Phase beinhaltet die Umsetzung dieser Schulentwicklungsmaßnahme an den drei teilnehmenden Ganztagsgrundschulen sowie die Untersuchung ihrer Wirkung mittels qualitativer, prozessbegleitender Methoden über einen längeren Zeitraum. (DIPF/Projekt)
13
Bei der Studie handelt es sich um eine wissenschaftliche Begleitforschung des MIKS-Projekts. Zur wissenschaftlichen Untersuchung der Fortbildungen gehörten: Gruppeninterviews mit den Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, teilnehmende Beobachtung der Multiplikatorenschulungen, Fragebogenerhebungen in den Schulkollegien vor Beginn und nach Abschluss der Qualifizierung in allen Projektschulen und in Vergleichsschulen sowie Interviews mit den Schulleitungen aller Projektschulen vor Beginn und nach ... Bei der Studie handelt es sich um eine wissenschaftliche Begleitforschung des MIKS-Projekts. Zur wissenschaftlichen Untersuchung der Fortbildungen gehörten: Gruppeninterviews mit den Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, teilnehmende Beobachtung der Multiplikatorenschulungen, Fragebogenerhebungen in den Schulkollegien vor Beginn und nach Abschluss der Qualifizierung in allen Projektschulen und in Vergleichsschulen sowie Interviews mit den Schulleitungen aller Projektschulen vor Beginn und nach Abschluss der Qualifizierung. Zusätzlich wurden an vier Fokusschulen folgende Maßnahmen durchgeführt: teilnehmende Beobachtung an den Qualifizierungstagen für Kollegien oder Konzeptgruppen sowie teilnehmende Beobachtung im Unterricht.
14
Einstellung zur Schule und zur Schulentwicklung. Themen: Für das älteste schulpflichtige Kind wurden folgende Angaben erhoben: Geburtsjahr; Geschlecht des Kindes; Art der besuchten Schule; Bildungsaspirationsniveau; Klassengröße; Beurteilung der pädagogischen Förderungsmöglichkeiten bei einer solchen Klassengröße; Beurteilung der Zusammenarbeit mit den Lehrern; Jahrgangsklasse bzw. Schuljahr; Betreuung der Kinder bei den Hausaufgaben; Beurteilung des Interesses des Kindes an der Schule; Belastu ... Einstellung zur Schule und zur Schulentwicklung. Themen: Für das älteste schulpflichtige Kind wurden folgende Angaben erhoben: Geburtsjahr; Geschlecht des Kindes; Art der besuchten Schule; Bildungsaspirationsniveau; Klassengröße; Beurteilung der pädagogischen Förderungsmöglichkeiten bei einer solchen Klassengröße; Beurteilung der Zusammenarbeit mit den Lehrern; Jahrgangsklasse bzw. Schuljahr; Betreuung der Kinder bei den Hausaufgaben; Beurteilung des Interesses des Kindes an der Schule; Belastung der Familie durch Klassenarbeiten; Einstellung zur Durch führung von Hausaufgaben unter pädagogischer Anleitung in der Schule; perzipierte Entlastung durch eine Ganztagsschule. Beurteilung der Reformbedürftigkeit der Schulsituation; Einstellung zur integrierten Gesamtschule; Benotung der verschiedenen Schultypen; Beurteilung der schulischen Leistungsanforderungen; Beurteilung der Bemühungen der Schule bei der Erziehung der Kinder zu Disziplin und Ordnung sowie zur Förderung der Kinder; vernachlässigte schulische Ziele; Einstellung zu einer vermehrten Einstellung von Lehrern und Gründe für diese Entscheidung; Einstellung zu verschiedenen Items aus dem Bereich der Schulentwicklung und Schulreform (Skala); politisches Interesse; Gewerkschaftsmitgliedschaft; Religiosität; Wohnstatus; Anwesenheit des Befragten in der Wohnung innerhalb der letzten Tage; Beschäftigung im öffentlichen Dienst; Haushaltsgröße; Anzahl der Kinder unter 14 Jahren bzw. zwischen 14 und 17 sowie über 18 Jahren; Anzahl der schulpflichtigen Kinder; Gemeindegrößenklasse. Demographie: Alter; Geschlecht; Familienstand; Konfession; Kirchgangshäufigkeit; Schulbildung; Berufliche Position; Berufstätigkeit; Haushaltseinkommen; Haushaltsgröße; Haushaltszusammensetzung; Befragter ist Haushaltsvorstand; Wohnstatus; Bundesland; Gewerkschaftsmitgliedschaft.
15
Einstellung zur Schule und zur Schulentwicklung. Themen: Für das älteste schulpflichtige Kind wurden folgende Angaben erhoben: Geburtsjahr; Geschlecht des Kindes; Art der besuchten Schule; Bildungsaspirationsniveau; Klassengröße; Beurteilung der pädagogischen Förderungsmöglichkeiten bei einer solchen Klassengröße; Beurteilung der Zusammenarbeit mit den Lehrern; Jahrgangsklasse bzw. Schuljahr; Betreuung der Kinder bei den Hausaufgaben; Beurteilung des Interesses des Kindes an der Schule; Belastu ... Einstellung zur Schule und zur Schulentwicklung. Themen: Für das älteste schulpflichtige Kind wurden folgende Angaben erhoben: Geburtsjahr; Geschlecht des Kindes; Art der besuchten Schule; Bildungsaspirationsniveau; Klassengröße; Beurteilung der pädagogischen Förderungsmöglichkeiten bei einer solchen Klassengröße; Beurteilung der Zusammenarbeit mit den Lehrern; Jahrgangsklasse bzw. Schuljahr; Betreuung der Kinder bei den Hausaufgaben; Beurteilung des Interesses des Kindes an der Schule; Belastung der Familie durch Klassenarbeiten; Einstellung zur Durch führung von Hausaufgaben unter pädagogischer Anleitung in der Schule; perzipierte Entlastung durch eine Ganztagsschule. Beurteilung der Reformbedürftigkeit der Schulsituation; Einstellung zur integrierten Gesamtschule; Benotung der verschiedenen Schultypen; Beurteilung der schulischen Leistungsanforderungen; Beurteilung der Bemühungen der Schule bei der Erziehung der Kinder zu Disziplin und Ordnung sowie zur Förderung der Kinder; vernachlässigte schulische Ziele; Einstellung zu einer vermehrten Einstellung von Lehrern und Gründe für diese Entscheidung; Einstellung zu verschiedenen Items aus dem Bereich der Schulentwicklung und Schulreform (Skala); politisches Interesse; Gewerkschaftsmitgliedschaft; Religiosität; Wohnstatus; Anwesenheit des Befragten in der Wohnung innerhalb der letzten Tage; Beschäftigung im öffentlichen Dienst; Haushaltsgröße; Anzahl der Kinder unter 14 Jahren bzw. zwischen 14 und 17 sowie über 18 Jahren; Anzahl der schulpflichtigen Kinder; Gemeindegrößenklasse. Demographie: Alter; Geschlecht; Familienstand; Konfession; Schulbildung; Berufstätigkeit; Haushaltseinkommen; Haushaltsgröße; Haushaltszusammensetzung; Bundesland; Ortsgröße.
16
Im Rahmen der Studie StEG-Tandem arbeiteten fünf Integrierte Gesamtschulen in Ganztagsform, ein Forschungsteam und externe Praxisexperten drei Schuljahre lang eng zusammen, um die Hausaufgabenbetreuung oder die Lernzeiten der teilnehmenden Schulen durch die Einführung kooperativer Lernformen weiterzuentwickeln. Schüler der 5. Jahrgangsstufe wurden zur gemeinsamen Aufgabenbearbeitung angeregt (Peer Learning) und dabei von Mentoren aus der 8. bis 10. Jahrgangsstufe unterstützt (Peer Mentoring). Di ... Im Rahmen der Studie StEG-Tandem arbeiteten fünf Integrierte Gesamtschulen in Ganztagsform, ein Forschungsteam und externe Praxisexperten drei Schuljahre lang eng zusammen, um die Hausaufgabenbetreuung oder die Lernzeiten der teilnehmenden Schulen durch die Einführung kooperativer Lernformen weiterzuentwickeln. Schüler der 5. Jahrgangsstufe wurden zur gemeinsamen Aufgabenbearbeitung angeregt (Peer Learning) und dabei von Mentoren aus der 8. bis 10. Jahrgangsstufe unterstützt (Peer Mentoring). Diese Entwicklungsmaßnahmen galten dem Ziel, die individuelle Förderung der Schüler bei der Aufgabenbearbeitung zu stärken. Darüber hinaus sollten dadurch deren fachliche und soziale Kompetenzen gefördert werden. StEG-Tandem ist eine Teilstudie der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) und wurde gemeinsam vom DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Information und der Universität Kassel durchgeführt. Der Erarbeitungsprozess sowie die anschließende Umsetzung der Konzepte zu kooperativem Lernen in Hausaufgabenbetreuung oder Lernzeiten wurden wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Die Treffen der Arbeitsgruppen, bei denen Lehrkräfte, ein Forschungsteam und ein externer Experte zusammen schulspezifische Konzepte zu kooperativem Lernen erarbeiteten, wurden aufgezeichnet und transkribiert. Um die Wirksamkeit der Entwicklungsmaßnahmen zu untersuchen, wurden anhand eines Kohortendesigns mehrmals qualitative und quantitative Daten von Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern mit und ohne Peer Mentoring in Hausaufgabenbetreuung oder Lernzeit erhoben. Auch deren Mentorinnen und Mentoren (Jahrgang 8 bis 10) wurden mehrfach mit qualitativen und quantitativen Methoden befragt. Darüber hinaus nahmen die Eltern und Lehrkräfte des Jahrgangs 5 und Ganztagspersonal an Fragebogenerhebungen teil. (IQB/ Projekt)
Feedback