TwinLife

Mitarbeit Diewald, Martin / Riemann, Rainer / Spinath, Frank M. / Gottschling, Juliana / Hahn, Elisabeth / Kornadt, Anna E. / Kottwitz, Anita / Mönkediek, Bastian / Schulz, Wiebke / Schunck, Reinhard / Baier, Tina / Bartling, Annika / Baum, Myriam A. / Eichhorn, Harald / Eifler, Eike F. / Hildebrandt, Jannis / Hufer, Anke / Kaempfert, Merit / Klatzka, Christoph H. / Krell, Kristina / Lang, Volker / Lenau, Franziska / Nikstat, Amelie / Paulus, Lena / Peters, Anna-Lena / Ruks, Mirko / Starr, Alexandra / Weigel, Lena
TwinLife ist eine auf zwölf Jahre angelegte repräsentative verhaltensgenetische Studie zur Entwicklung von sozialen Ungleichheiten. Für eine detaillierte Studien-Dokumention besuchen Sie bitte https://www.twin-life.de/documentation/. Das Langfristvorhaben begann im Jahr 2014 und befragt in einem jährlichen Turnus über 4000 in Deutschland lebende Zwillingspaare und deren Familien zu unterschiedlichen Lebensbereichen. Durch den Vergleich von ein- und zweieiigen, gleichgeschlechtlichen Zwillingspaaren können neben sozialen Mechanismen auch genetische Differenzen zwischen Individuen, sowie die Kovariation und Interaktion sozialer und genetischer Einflussgrößen analysiert werden. Um die individuelle Entwicklung unterschiedlicher Einflussfaktoren zu dokumentieren werden die Familien über mehrere Jahre hinweg umfassend untersucht. Inhaltlich wird dabei auf sechs für soziale Ungleichheiten bedeutsame Lebensbereiche fokussiert: 1. Bildung und Kompetenzerwerb, 2. Karriere und Erfolg auf dem Arbeitsmarkt, 3. Integration und Teilhabe am sozialen, kulturellen und politischen Leben, 4. Lebensqualität und wahrgenommene Handlungsmöglichkeiten, 5. physische und psychologische Gesundheit sowie 6. Verhaltensprobleme und abweichendes Verhalten. Im Jahr 2020 fand eine zusätzliche Befragung zu den Einflüssen und Folgen der COVID-19-Pandemie statt. Diese hatte zum Ziel, retrospektiv das Verhalten, die Einstellungen, Belastungen, Gesundheit und sozioökonomische Veränderungen im Leben der Befragten während der ersten Welle der COVID-19-Pandemie von März 2020 bis hin zu den ersten Lockerungen der Lockdown-Maßnahmen zu erfassen.
Forschungsdesign
  • Längsschnitt Panel
Untersuchungsgebiet (geogr.)
  • Deutschland
Erhebungseinheit Eltern; sonstiges; Vorschulkinder; Jugendliche; Erwachsene
Grundgesamtheit / Population
  • Ein- und zweieiige gleichgeschlechtliche Zwillingspaare der Geburtsjahrgänge
    1.) 1990 bis 1993,
    2.) 1997/1998,
    3.) 2003/2004 und
    4.) 2009/2010
    (4 Geburtsjahrgangskohorten in 2 Teilstichproben) + mindestens ein biologischer Elternteil (+ ggf. der andere biologische Elternteil, Stiefeltern(-teile), ein Geschwister und die Partner der Zwillinge)
Provenienz
  • da|ra-Import

Erhebungszeitraum
  • 2014 - 2015
  • 2015 - 2016
  • 2016 - 2017
  • 2017 - 2018
  • 2018 - 2019
  • 2020 - 2020
Art der Daten
  • Numerisch
(Datensatz)
Erhebungsverfahren
  • Interview
  • Interview Persönliches Interview CAPI (Computerunterstützte persönliche Befragung) / CAMI (Computerunterstützte mobile Befragung)
  • Interview Telefonisches Interview CATI (Computerunterstützte telefonische Befragung)
  • Messungen und Tests Leistungs- und Kompetenztests
  • Eigenständig auszufüllender Fragebogen Papier
  • Eigenständig auszufüllender Fragebogen CAWI (Computerunterstützte Web-Befragung)
  • Eigenständig auszufüllender Fragebogen CASI (Computerunterstützte Selbstbefragung)
Anmerkungen zu den Daten Alle im GESIS DBK veröffentlichten Metadaten sind frei verfügbar unter den Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication. GESIS bittet jedoch darum, dass Sie alle Metadatenquellen anerkennen und sie nennen, etwa die Datengeber oder jeglichen Aggregator, inklusive GESIS selbst. Für weitere Informationen siehe https://dbk.gesis.org/dbksearch/guidelines.asp?db=d
Verfügbarkeit Zu den Daten
Archivierende Einrichtung
Veröffentlichungsdatum 31.05.2021
Zugangsbedingungen (Anmerkungen) C - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre nur nach schriftlicher Genehmigung des Datengebers zugänglich. Das Datenarchiv holt dazu schriftlich die Genehmigung unter Angabe des Benutzers und des Auswertungszweckes ein.

Publikationen

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