Daten und Studien zu „Datenhaltende Einrichtung: Forschungsdatenzentrum am Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen” (102)

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Die erste Erhebung der Messwiederholungsstudie fand im Juni 2014 statt. In der ersten Erhebungsphase wurden sowohl die im Projekt entwickelten Hörverstehens,- Konnektoren- sowie Wortschatzaufgaben als auch bereits etablierte Aufgaben zur Erfassung des allgemeinen Wortschatzes, der Grammatik, der kognitiven Grundfähigkeiten und des phonologischen Arbeitsgedächtnisses eingesetzt. Insgesamt nahmen 1145 Zweit- und Drittklässler an den Erhebungen teil. Zudem wurden die Eltern dieser Schülerinnen und ... Die erste Erhebung der Messwiederholungsstudie fand im Juni 2014 statt. In der ersten Erhebungsphase wurden sowohl die im Projekt entwickelten Hörverstehens,- Konnektoren- sowie Wortschatzaufgaben als auch bereits etablierte Aufgaben zur Erfassung des allgemeinen Wortschatzes, der Grammatik, der kognitiven Grundfähigkeiten und des phonologischen Arbeitsgedächtnisses eingesetzt. Insgesamt nahmen 1145 Zweit- und Drittklässler an den Erhebungen teil. Zudem wurden die Eltern dieser Schülerinnen und Schüler schriftlich u. a. zur Spracherwerbssituation der Kinder und zum sozioökonomischen und bildungsbezogenen Hintergrund der Familie befragt. Den Lehrkräften wurde ebenfalls ein Fragebogen ausgehändigt, mit der Bitte, Fragen zu ihrer Lehrtätigkeit, ihrer Unterrichtsgestaltung sowie der Zusammensetzung ihrer Schülerschaft zu beantworten. Die Erhebungen des zweiten Messzeitpunkts fanden im Juni 2015 statt. Neben den im Projekt entwickelten Aufgaben zum bildungssprachlichen Hörverstehen, zum Verständnis von Satzverbindungen mit Konnektoren und zum bildungssprachlichen Wortschatz wurden zum zweiten Messzeitpunkt auch Aufgaben zum Leseverständnis und zu mathematischen Kompetenzen eingesetzt, um zentrale schulisch vermittelte Kompetenzen zu erfassen. Am zweiten Messzeitpunkt nahmen 1018 Schülerinnen und Schüler teil, von denen 993 bereits zum ersten Messzeitpunkt teilgenommen hatten. Beide Erhebungen wurden durch das IEA DPC durchgeführt. Eltern, die den Elternfragebogen im Vorjahr noch nicht ausgefüllt hatten, bekamen diesen erneut vorgelegt. In Klassen, in denen es zwischen beiden Messzeitpunkten zu einem Lehrer-wechsel gekommen war, wurden auch die neuen Lehrkräfte gebeten, den Lehrerfragebogen auszufüllen. (Projekt/IQB)
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Das Projekt PISA Plus 2012-2013 ergänzt die internationale PISA Haupterhebung aus dem Jahr 2012 um eine Längsschnittkomponente mit einem zweiten Messzeitpunkt. Dieselben Schülerinnen und Schüler wurden bei der regulären Erhebung im Jahr 2012 sowie ein Jahr später in der zehnten Jahrgangsstufe erneut getestet. Im Rahmen des Projektes bietet sich die Möglichkeit, Veränderungen im Verlauf eines Schuljahres abzubilden. Zusätzlich erlaubt diese längsschnittliche Betrachtung die Analyse von Bedingun ... Das Projekt PISA Plus 2012-2013 ergänzt die internationale PISA Haupterhebung aus dem Jahr 2012 um eine Längsschnittkomponente mit einem zweiten Messzeitpunkt. Dieselben Schülerinnen und Schüler wurden bei der regulären Erhebung im Jahr 2012 sowie ein Jahr später in der zehnten Jahrgangsstufe erneut getestet. Im Rahmen des Projektes bietet sich die Möglichkeit, Veränderungen im Verlauf eines Schuljahres abzubilden. Zusätzlich erlaubt diese längsschnittliche Betrachtung die Analyse von Bedingungen, die den Kompetenzerwerb beeinflussen. Die Erweiterung des internationalen PISA-Untersuchungsdesigns um einen zweiten Messzeitpunkt ermöglicht - im Gegensatz zum reinen Querschnitt - die Suche nach kausal bedeutsamen Einflussgrößen und Bedingungsfaktoren der Veränderung.
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Im IQB-Bildungstrend 2016 untersuchte das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) im Auftrag der Kultusministerkonferenz zum zweiten Mal, inwieweit Viertklässlerinnen und Viertklässler die bundesweit geltenden Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz in den Fächern Deutsch und Mathematik für den Primarbereich erreichten. Durch einen Vergleich mit den Ergebnissen des IQB-Ländervergleichs 2011 ist es möglich zu prüfen, inwieweit sich das Kompetenzniveau der Schüler der 4. Jah ... Im IQB-Bildungstrend 2016 untersuchte das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) im Auftrag der Kultusministerkonferenz zum zweiten Mal, inwieweit Viertklässlerinnen und Viertklässler die bundesweit geltenden Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz in den Fächern Deutsch und Mathematik für den Primarbereich erreichten. Durch einen Vergleich mit den Ergebnissen des IQB-Ländervergleichs 2011 ist es möglich zu prüfen, inwieweit sich das Kompetenzniveau der Schüler der 4. Jahrgangsstufe in den einzelnen Ländern in einem Zeitraum von fünf Jahren verändert hat. Am IQB-Bildungstrend 2016 nahmen ca. 30.000 Schüler der 4. Jahrgangsstufe aus über 1.500 Schulen teil. In jeder der nach einem Zufallsverfahren gezogenen Schulen wurde ebenfalls per Zufall eine Klasse bestimmt, die an der Testung teilnahm. In Förderschulen wurde davon abweichend eine größere Testgruppe gebildet, die in der Regel mehrere Lerngruppen umfasste. Der Zeitraum der Datenerhebung erstreckte sich von Mitte Mai bis Mitte Juli 2016, unterschied sich jedoch leicht zwischen den einzelnen Ländern. (IQB)
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Vorausgehend: Anwendung eines Propensity Score Matchings zur Auswahl einer Stichprobe von Kitas, die entweder keine zusätzliche Förderung erhalten haben (Kontrollkitas), die einen Zuschuss aus der Sprachförderlinie erhalten haben (Treat1) oder die zusätzlich zum Zuschuss aus der Sprachförderlinie einen Zuschuss für plusKITAs erhalten haben (Treat2). Für eine detaillierte Beschreibung vgl. Bihler et al. (2020). (Projekt/IQB ) Vorausgehend: Anwendung eines Propensity Score Matchings zur Auswahl einer Stichprobe von Kitas, die entweder keine zusätzliche Förderung erhalten haben (Kontrollkitas), die einen Zuschuss aus der Sprachförderlinie erhalten haben (Treat1) oder die zusätzlich zum Zuschuss aus der Sprachförderlinie einen Zuschuss für plusKITAs erhalten haben (Treat2). Für eine detaillierte Beschreibung vgl. Bihler et al. (2020). (Projekt/IQB )
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Das Evaluationsvorhaben richtete sich auf die Begleitung der beiden BiSS-Verbünde Oberfranken-Ost und Oberfranken-West sowie den Verbund "Niemanden zuruücklassen" aus Schleswig-Holstein. Inhaltliche Schwerpunkte dieser Verbünde lagen in den Modulen S3 (Selbstreguliertes Lesen und Schreiben), S4 (Sprachliche Bildung in fachlichen Kontexten) und - etwas weniger zentral - S2 (Lese- und Schreibstrategien im Verbund vermitteln). Im Kern ging es in den Verbünden vor allem um eine diagnosebasierte ... Das Evaluationsvorhaben richtete sich auf die Begleitung der beiden BiSS-Verbünde Oberfranken-Ost und Oberfranken-West sowie den Verbund "Niemanden zuruücklassen" aus Schleswig-Holstein. Inhaltliche Schwerpunkte dieser Verbünde lagen in den Modulen S3 (Selbstreguliertes Lesen und Schreiben), S4 (Sprachliche Bildung in fachlichen Kontexten) und - etwas weniger zentral - S2 (Lese- und Schreibstrategien im Verbund vermitteln). Im Kern ging es in den Verbünden vor allem um eine diagnosebasierte Leseförderung, die auf unterschiedliche fachliche Kontexte bezogen wurde. Zentrale Ziele des Evaluationsvorhabens lagen darin, die von den Verbünden eingesetzten Diagnostik-, Förder und Professionalisierung-Tools in einem formativen Prozess sowohl im Hinblick auf ihre theoretische Fundierung, ihre Wirksamkeit als auch auf ihre Implementierbarkeit zu untersuchen und zu optimieren. Den Verbünden wurde in einem geordneten Rückmeldeverfahren über den gesamten Projektzeitraum hinweg Hinweise zur Optimierung der Tools und ihres Einsatzes gegeben. Im Rahmen einer summativen Evaluation wurden Effekte auf alle an den Fördermaßnahmen Beteiligte (Institutionelle Ebene, Ebene der Lehrer/-innen, Schüler/-innen) erhoben. Am Ende dieses Prozesses steht zum einen eine Dokumentation solchermaßen wissenschaftlich legitimierter Tools (für die BiSSTooldatenbank). Eine zweite Zielsetzung des Projekts lag darin, die Befunde dahingehend auszuwerten und Gelingensbedingungen für die Implementation von Förderkonzepten zum Lesen in Unterricht und Schule zu formulieren. (Projekt/IQB)
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Die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung/Progress in International Reading Literach Study (IGLU/PIRLS 2016) erfasste unter Berücksichtigung curricularer Vorgaben und zentraler Rahmenbedingungen schulischer Lernumgebungen das Leseverständnis von Schülern am Ende der vierten Jahrgangsstufe. Die Studie wird alle fünf Jahre wiederholt. Deutschland hat sich an allen Erhebungen in den Jahren 2001, 2006, 2011 und 2016 beteiligt und wird auch am Zyklus 2021 teilnehmen. (IQB) Die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung/Progress in International Reading Literach Study (IGLU/PIRLS 2016) erfasste unter Berücksichtigung curricularer Vorgaben und zentraler Rahmenbedingungen schulischer Lernumgebungen das Leseverständnis von Schülern am Ende der vierten Jahrgangsstufe. Die Studie wird alle fünf Jahre wiederholt. Deutschland hat sich an allen Erhebungen in den Jahren 2001, 2006, 2011 und 2016 beteiligt und wird auch am Zyklus 2021 teilnehmen. (IQB)
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Die "LISA 6"-Studie war der sechste Erhebungszeitpunkt der Studie "LISA - Lesen in der Sekundarstufe". Den ursprünglichen Schwerpunkt der Studie bildeten das verkehrssprachliche Leseverstehen und die Lesemotivation sowie die Gestaltung schulischer Lernumwelten. Ab Jahrgangsstufe 8 ("Lisa 3") wurden zusätzlich Lese- und Hörverstehensleistungen in der ersten Fremdsprache Englisch berücksichtigt. Bis einschließlich der Jahrgangsstufe 11 ("LISA 5") wurden in LISA Schulformen des allgemeinbildenden S ... Die "LISA 6"-Studie war der sechste Erhebungszeitpunkt der Studie "LISA - Lesen in der Sekundarstufe". Den ursprünglichen Schwerpunkt der Studie bildeten das verkehrssprachliche Leseverstehen und die Lesemotivation sowie die Gestaltung schulischer Lernumwelten. Ab Jahrgangsstufe 8 ("Lisa 3") wurden zusätzlich Lese- und Hörverstehensleistungen in der ersten Fremdsprache Englisch berücksichtigt. Bis einschließlich der Jahrgangsstufe 11 ("LISA 5") wurden in LISA Schulformen des allgemeinbildenden Systems (Haupt-, Real-, Gesamtschule und Gymnasium) betrachtet. Mit "LISA 6" wurde der Fokus der Studie deutlich erweitert. Neben den verbliebenen LISA-Schülern aus dem allgemeinbildenden System (zu 95 Prozent an Gymnasien) wurden Schüler an beruflichen Gymnasien untersucht. "LISA 6" betrachtete erstens Leistungen unmittelbar vor Erreichen der Hochschulreife. Berücksichtigt wurden Mathematikleistungen, naturwissenschaftliche Kompetenzen, Lesen, Hören und Sprachverständnis in der ersten Fremdsprache Englisch, verkehrssprachliches Lesen und berufsbezogene Kompetenzen. "LISA 6" fokussierte auf eine Beschreibung der Abiturienten an allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien in Schleswig-Holstein (z. B. zurückliegende schulische Karrieren, soziale Herkunft, lernrelevante Merkmale des Elternhauses) sowie auf Perspektiven für die Zeit nach dem Abitur (z. B. Aufnahme von Berufsausbildung oder Studium). Mit Blick auf diese Themenkomplexe können die Ergebnisse von "LISA 6" geeignet sein, die durch TOSCA oder TOSCA-REPEAT für Baden-Württemberg sowie LAU-13 für Hamburg vorgelegten Befunde um ein drittes Bundesland zu erweitern. Als dritte, für "LISA 6" spezifische Fragestellung, resultiert innerhalb des Längsschnitts an allgemeinbildenden Gymnasien die Möglichkeit, die Leistungsentwicklung in Deutsch und Englisch im Verlauf der Sekundarstufe II zu untersuchen und auf inner- und außerschulische Lerngelegenheiten zurückzuführen. (IQB/Projekt)
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Das Projekt nahm für die Abschlussjahrgänge der Berliner Schulen für Lernbehinderte in Form eines Large-Scale-Assessment Fragen zur Situation von Schülern vor dem Übergang in berufsqualifizierende Maßnahmen in den Blick. Das Projekt zielte im Hinblick auf ausgewählte arbeitsrelevante Basiskompetenzen (vgl. Duismann 2002) darauf, in systemischer Perspektive Informationen über die besondere Situation von Schülern gegen Ende ihrer Schulzeit an Schulen für Lernbehinderte bereit zu stellen. Das Pr ... Das Projekt nahm für die Abschlussjahrgänge der Berliner Schulen für Lernbehinderte in Form eines Large-Scale-Assessment Fragen zur Situation von Schülern vor dem Übergang in berufsqualifizierende Maßnahmen in den Blick. Das Projekt zielte im Hinblick auf ausgewählte arbeitsrelevante Basiskompetenzen (vgl. Duismann 2002) darauf, in systemischer Perspektive Informationen über die besondere Situation von Schülern gegen Ende ihrer Schulzeit an Schulen für Lernbehinderte bereit zu stellen. Das Projekt hatte fünf zentrale Zielstellungen: 1. die Bilanzierung erreichter Lernstände der Schüler in der Oberstufe der Schulen für Lernbehinderte in Berlin (Jahrgangsstufen 8-10) in ausgewählten schulischen Fachgebieten, namentlich sprachlicher Art (Wortkenntnis und Leseverständnis), im Umgang mit diskontinuierlichen Texten (Karten, Tabellen und Diagrammen) und in der Mathematik als Schlüsselkompetenzen zur Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen, und zwar insbesondere am Erwerbsleben, 2. die Beschreibung von Einstellungen derselben Schüler hinsichtlich ihrer Zukunftsorientierung in den Bereichen Lernen und Arbeit, 3. die Erfassung der fächerübergreifenden Kompetenz Problemlösen, gemessen über Aufgaben mit offener Problemstruktur in einer Teilstichprobe von Schülern, 4. eine Differenzierung der bilanzierten Lernstände und Einstellungen nach Bezirken, Schulen, Klassenstufen und Klassen innerhalb Berlins und schließlich 5. das Aufdecken von Zusammenhängen zwischen erreichten Lernständen und entwickelten Einstellungen auf der einen Seite und individuellen Schülermerkmalen (Alter, Geschlecht, Herkunftssprache, kognitive Voraussetzungen, Schullaufbahndaten) sowie spezifischen schulischen Angebotsstrukturen (Praktika und insbesondere Schülerfirmen) auf der anderen. (IQB/Projekt)
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- Intervention: Computerbasierte teiladaptive Klausur zur Vorlesung Statistik im BA-Studiengang Erziehungswissenschaft an der FSU Jena. - Erhebung des emotionalen Erlebens und des subjektiven Kontrollempfindens zu drei Messzeitpunkten: eine Woche vor der Klausur (T1, mit Bezug auf typische Klausur), direkt vor der Klausur (T2, mit Bezug auf typische Klausur) und direkt im Anschluss an die Klausur (T3, mit Bezug auf die soeben geschriebene Klausur) - Zusätzlich Erhebung des akademischen Sel ... - Intervention: Computerbasierte teiladaptive Klausur zur Vorlesung Statistik im BA-Studiengang Erziehungswissenschaft an der FSU Jena. - Erhebung des emotionalen Erlebens und des subjektiven Kontrollempfindens zu drei Messzeitpunkten: eine Woche vor der Klausur (T1, mit Bezug auf typische Klausur), direkt vor der Klausur (T2, mit Bezug auf typische Klausur) und direkt im Anschluss an die Klausur (T3, mit Bezug auf die soeben geschriebene Klausur) - Zusätzlich Erhebung des akademischen Selbstkonzepts zu T1, empfundener Wert der bevorstehenden Klausur zu T2 und Nachbefragung zu T3 Theoretische Grundlage der Studie bildet die Kontrolle-Wert-Theorie der Leistungsemotionen (z. B. Pekrun, 2006). Es wurden drei Erhebungen durchgeführt (eine Woche vor der Klausur, direkt vor der Klausur, direkt nach der Klausur). Als abhängige Variablen wurden das emotionale Erleben während der Klausur, das subjektive Kontrollempfinden sowie der persönliche Wert der Klausurleistung erhoben. Zusätzlich wurden in einer Nachbefragung die technischen Besonderheiten der neuartigen Klausur evaluiert. (IQB/ Projekt)
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Das Ziel der Studie war die Kalibrierung eines Itempools zur Entwicklung einer computerbasierten, kriteriumsorientierten adaptiven Hochschulklausur zur Vorlesung ?Statistik? im Bachelor-Studiengang Erziehungswissenschaft an der FSU Jena. Primäres Ziel dabei war die Itemparameterschätzung (Rasch-Modell) in einem prototypischen Setting. Die Herausforderung hierbei war die geringe Stichprobengröße an der FSU Jena. Daher wurden in dieser Studie verschiedene Universitätsstandorte nach eingehender Tes ... Das Ziel der Studie war die Kalibrierung eines Itempools zur Entwicklung einer computerbasierten, kriteriumsorientierten adaptiven Hochschulklausur zur Vorlesung ?Statistik? im Bachelor-Studiengang Erziehungswissenschaft an der FSU Jena. Primäres Ziel dabei war die Itemparameterschätzung (Rasch-Modell) in einem prototypischen Setting. Die Herausforderung hierbei war die geringe Stichprobengröße an der FSU Jena. Daher wurden in dieser Studie verschiedene Universitätsstandorte nach eingehender Testung für die gemeinsame Kalibrierung genutzt. Die Datenerhebung wurde an drei Standorten durchgeführt. Die Stichproben umfassten N=69 an der FSU Jena, N=27 an der RU Bochum und N=43 an der Universität Ulm. In Jena handelte es sich um eine computerbasierte Präsenzklausur, in Bochum und Ulm um eine Online-Probeklausur kurz vor dem eigentlichen Klausurtermin. Insgesamt kamen 45 Items, davon 30 Items pro Universitätsstandort mit einer Schnittmenge von 15 Items zum Einsatz. (IQB/ Projekt)
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In der Hochschulbildung wird zunehmend gefordert, Fragen der Nachhaltigkeit systematisch in die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kompetenzen bei Studierenden der BWL zu integrieren. In dem Verbundprojekt Ko-NaMa wurde ein theoretisch begründetes und empirisch herausgearbeitetes Kompetenzstrukturmodell für das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement in der wirtschafts-wissenschaftlichen Hochschulbildung validiert. Dazu wurden bereits vorliegende Instrumente zur Kompetenzmessung um technologieb ... In der Hochschulbildung wird zunehmend gefordert, Fragen der Nachhaltigkeit systematisch in die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kompetenzen bei Studierenden der BWL zu integrieren. In dem Verbundprojekt Ko-NaMa wurde ein theoretisch begründetes und empirisch herausgearbeitetes Kompetenzstrukturmodell für das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement in der wirtschafts-wissenschaftlichen Hochschulbildung validiert. Dazu wurden bereits vorliegende Instrumente zur Kompetenzmessung um technologiebasierte Testformate erweitert. Damit konnten über authentische Unternehmenssituationen auch Dispositionen zur Interpretation von Situationen, Perspektivenübernahme und Entscheidungsfindung erfasst werden. In den Validierungsstudien standen folgende Aspekte im Zentrum: die curriculare Validität über Analysen von Studienmaterialien und eine Hochschullehrer- und Studierendenbefragung sowie die externe Validität über eine Unternehmensbefragung zur Angemessenheit der Testinhalte und die Konstruktvalidität. Für die Überprüfung der Konstruktvalidität wurden die verschiedenen Wissensbereiche (allgemeines Wissen über Nachhaltigkeit, deklaratives betriebswirtschaftliches Wissen und Begründungswissen sowie strategisches Wissen im betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagement) konfirmatorisch auf konvergente und divergente Validität geprüft. Um die Interpretation der Testwerte als Learning Outcomes der Hochschulausbildung zu validieren, wurden Analysen zur Instruktionssensitivität der verschiedenen Dimensionen durchgeführt. Die Testpopulation waren Studierende der Wirtschaftswissenschaften ab dem 3. Bachelorsemester.(IQB/Projekt)
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StEG wird seit 2005 als länderübergreifendes Forschungsprogramm zur Entwicklung von Ganztagsschulen und individuellen Entwicklungen von Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Das Projekt findet in enger Absprache mit den Ländern statt und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. StEG ist ein Konsortialprojekt des Deutschen Instituts für internationale pädagogische Forschung (DIPF), des Deutschen Jugendinstituts (DJI), des Instituts für Schulentwicklungsforsc ... StEG wird seit 2005 als länderübergreifendes Forschungsprogramm zur Entwicklung von Ganztagsschulen und individuellen Entwicklungen von Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Das Projekt findet in enger Absprache mit den Ländern statt und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. StEG ist ein Konsortialprojekt des Deutschen Instituts für internationale pädagogische Forschung (DIPF), des Deutschen Jugendinstituts (DJI), des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) der technischen Universität Dortmund sowie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Das StEG Systemmonitoring wurde 2012, 2015 sowie 2018 durchgeführt, um Informationen darüber zu erhalten, wie Ganztagsschulen strukturiert und organisiert sind. Die bundesweit repräsentative Stichprobe liefert einerseits Daten zur aktuellen Ganztagsschullandschaft und zeichnet andererseits ein Bild über die Veränderung der Ganztagsschullandschaft über die Zeit. (IQB/Projekt)
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Ziel der Studie "Motivationsförderung im Mathematikunterricht" (MoMa 1.0) war die Überprüfung der Wirksamkeit einer Intervention zur Steigerung der wahrgenommenen Relevanz von Mathematik im Klassenkontext, die auf Grundlage der Erwartungs-Wert-Theorie von Eccles und Kollegen (1983) entwickelt wurde. An der Studie nahmen insgesamt 1978 Schülerinnen und Schüler aus 82 neunten Klassen von 25 Gymnasien in Baden-Württemberg teil. Die teilnehmenden Lehrkräfteund ihre Klassen wurden vor der ersten Date ... Ziel der Studie "Motivationsförderung im Mathematikunterricht" (MoMa 1.0) war die Überprüfung der Wirksamkeit einer Intervention zur Steigerung der wahrgenommenen Relevanz von Mathematik im Klassenkontext, die auf Grundlage der Erwartungs-Wert-Theorie von Eccles und Kollegen (1983) entwickelt wurde. An der Studie nahmen insgesamt 1978 Schülerinnen und Schüler aus 82 neunten Klassen von 25 Gymnasien in Baden-Württemberg teil. Die teilnehmenden Lehrkräfteund ihre Klassen wurden vor der ersten Datenerhebung innerhalb der Schulen zufällig einer von zwei Interventionsbedingungen oder einer Wartekontrollbedingung zugewiesen. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiteten zu drei Zeitpunkten Fragebögen: (1) Prätest zu Beginn des Schuljahres, (2) Posttest durchschnittlich 6 Wochen nach der Intervention, und (3) Follow-Up-Erhebung durchschnittlich 5 Monate nach der Intervention (siehe Tabelle 1). Zum Prätest wurden zudem kognitive Fähigkeiten erfasst. Zum Follow-Up bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler außerdem einen Mathematiktest. Über einen Zeitraum von vier Wochen nach der Intervention wurden zudem die Motivation und das Verhalten bei den Mathematikhausaufgaben über ein Hausaufgabentagebuch erfasst. Außerdem wurden die Eltern sowie die Mathematiklehrkräfte zum Prätest befragt. Die Mathematiklehrkräfte schätzten weiterhin die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zu allen Zeitpunkten ein. In den Klassen der beiden Interventionsbedingungen wurde durch Doktorandinnen eine Doppelstunde zur Relevanz der Mathematik im regulären Unterricht durchgeführt (für mehr Details siehe Brisson et al., 2017; Gaspard et al., 2015). (Projekt/IQB)
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Es ist eine Verlinkung der Englisch-Kompetenztests mit dem LISA 6-Datensatz möglich. Weitere längsschnittliche Verlinkung für Kompetenztests sind nicht möglich. Es können einzelne Konstrukte des Schülerfragebogens über den Längsschnitt betrachtet werden. Es ist eine Verlinkung der Englisch-Kompetenztests mit dem LISA 6-Datensatz möglich. Weitere längsschnittliche Verlinkung für Kompetenztests sind nicht möglich. Es können einzelne Konstrukte des Schülerfragebogens über den Längsschnitt betrachtet werden.
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Ziel der Erhebung war es, separate Normwerte für monolingual deutschsprachige Kinder, für bilingual aufwachsende Kinder und für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache zu erstellen. Aus diesem Grund wurden Schulen mit einem hohen Anteil an Kindern mit Zuwanderungshintergrund überproportional häufig in die Stichprobe aufgenommen. Der Anteil nicht monolingual deutschsprachiger Kinder ist somit in der Normierungsstichprobe höher als in der Gesamtpopulation. Ziel der Erhebung war es, separate Normwerte für monolingual deutschsprachige Kinder, für bilingual aufwachsende Kinder und für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache zu erstellen. Aus diesem Grund wurden Schulen mit einem hohen Anteil an Kindern mit Zuwanderungshintergrund überproportional häufig in die Stichprobe aufgenommen. Der Anteil nicht monolingual deutschsprachiger Kinder ist somit in der Normierungsstichprobe höher als in der Gesamtpopulation.
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Im Rahmen der Studie StEG-Tandem arbeiteten fünf Integrierte Gesamtschulen in Ganztagsform, ein Forschungsteam und externe Praxisexperten drei Schuljahre lang eng zusammen, um die Hausaufgabenbetreuung oder die Lernzeiten der teilnehmenden Schulen durch die Einführung kooperativer Lernformen weiterzuentwickeln. Schüler der 5. Jahrgangsstufe wurden zur gemeinsamen Aufgabenbearbeitung angeregt (Peer Learning) und dabei von Mentoren aus der 8. bis 10. Jahrgangsstufe unterstützt (Peer Mentoring). Di ... Im Rahmen der Studie StEG-Tandem arbeiteten fünf Integrierte Gesamtschulen in Ganztagsform, ein Forschungsteam und externe Praxisexperten drei Schuljahre lang eng zusammen, um die Hausaufgabenbetreuung oder die Lernzeiten der teilnehmenden Schulen durch die Einführung kooperativer Lernformen weiterzuentwickeln. Schüler der 5. Jahrgangsstufe wurden zur gemeinsamen Aufgabenbearbeitung angeregt (Peer Learning) und dabei von Mentoren aus der 8. bis 10. Jahrgangsstufe unterstützt (Peer Mentoring). Diese Entwicklungsmaßnahmen galten dem Ziel, die individuelle Förderung der Schüler bei der Aufgabenbearbeitung zu stärken. Darüber hinaus sollten dadurch deren fachliche und soziale Kompetenzen gefördert werden. StEG-Tandem ist eine Teilstudie der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) und wurde gemeinsam vom DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Information und der Universität Kassel durchgeführt. Der Erarbeitungsprozess sowie die anschließende Umsetzung der Konzepte zu kooperativem Lernen in Hausaufgabenbetreuung oder Lernzeiten wurden wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Die Treffen der Arbeitsgruppen, bei denen Lehrkräfte, ein Forschungsteam und ein externer Experte zusammen schulspezifische Konzepte zu kooperativem Lernen erarbeiteten, wurden aufgezeichnet und transkribiert. Um die Wirksamkeit der Entwicklungsmaßnahmen zu untersuchen, wurden anhand eines Kohortendesigns mehrmals qualitative und quantitative Daten von Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern mit und ohne Peer Mentoring in Hausaufgabenbetreuung oder Lernzeit erhoben. Auch deren Mentorinnen und Mentoren (Jahrgang 8 bis 10) wurden mehrfach mit qualitativen und quantitativen Methoden befragt. Darüber hinaus nahmen die Eltern und Lehrkräfte des Jahrgangs 5 und Ganztagspersonal an Fragebogenerhebungen teil. (IQB/ Projekt)
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siehe Berichtsband siehe Berichtsband
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