Daten und Studien zu „Schlagwörter: Modellierung” (15)

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Im Kontext beruflicher Prüfungen bestehen vielfältige Bestrebungen, eine Abkehr von reproduktiven Fachwissensprüfungen vorzunehmen und praxisnähere, berufsproblemorientierte Prüfungsformen zu etablieren. Eine dieser sogenannten innovativen Prüfungsformen stellen schriftliche Situationsaufgaben dar, die im Rahmen von IHK-Prüfungen seit Ende der 1990er Jahre zunehmend eingesetzt werden. Punktuell-empirische Betrachtungen mehren jedoch Zweifel daran, dass mit diesen Situationsaufgaben berufsbezogen ... Im Kontext beruflicher Prüfungen bestehen vielfältige Bestrebungen, eine Abkehr von reproduktiven Fachwissensprüfungen vorzunehmen und praxisnähere, berufsproblemorientierte Prüfungsformen zu etablieren. Eine dieser sogenannten innovativen Prüfungsformen stellen schriftliche Situationsaufgaben dar, die im Rahmen von IHK-Prüfungen seit Ende der 1990er Jahre zunehmend eingesetzt werden. Punktuell-empirische Betrachtungen mehren jedoch Zweifel daran, dass mit diesen Situationsaufgaben berufsbezogene Problemlösekompetenz angemessen abgebildet werden kann. Im Rahmen dieser Studie fand daher eine breiter angelegte Analyse der bestehenden IHK-Situationsaufgaben statt. Dazu wurde zunächst in einem ersten Schritt theoriegeleitet die Modellierung der kognitiven Problemlösekomponenten angestrebt mit dem Ziel, problemorientierte Denkprozesse im Umgang mit Fachwissen differenziert beschreiben zu können. Basierend auf diesem berufsbezogenen Problemlösekompetenzmodell erfolgte in einem zweiten Schritt die deduktive Ableitung von Analysekriterien, anhand derer Situationsaufgaben aus vier kaufmännischen Ausbildungsberufen (Bankkaufleute, Bürokaufleute, Industriekaufleute und Einzelhandelskaufleute) bei [mehreren] Abschlussprüfungsterminen inhaltsanalytisch untersucht wurden. Die zentrale Forschungsfrage war, ob die derzeit eingesetzten Situationsaufgaben die kognitiven Aspekte berufsbezogener Problemlösekompetenz angemessen abbilden. Mithilfe des entwickelten Analyseinstruments wurden die verschiedenen kognitiven Profilkomponenten berufsbezogener Problemlösekompetenz auch im Hinblick auf deren Schwierigkeit erfassbar. (DIPF/Projektträger)
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Zentrales Ziel des Forschungsprojekts war die Modellierung der berufsfachlichen Kompetenz für den Ausbildungsberuf des Industriemechanikers. Darüber hinaus sollten erste Erkenntnisse zur Kompetenzentwicklung der Auszubildenden [bis zur Zwischenprüfung] gewonnen werden [mit Schwerpunkt auf der Fachkompetenz]. Hierzu war es notwendig, ein Instrumentarium zur Erfassung der Fachkompetenz im Bereich Metalltechnik (Industriemechaniker) zu entwickeln. Neben der Entwicklung des Instrumentariums zur Erfa ... Zentrales Ziel des Forschungsprojekts war die Modellierung der berufsfachlichen Kompetenz für den Ausbildungsberuf des Industriemechanikers. Darüber hinaus sollten erste Erkenntnisse zur Kompetenzentwicklung der Auszubildenden [bis zur Zwischenprüfung] gewonnen werden [mit Schwerpunkt auf der Fachkompetenz]. Hierzu war es notwendig, ein Instrumentarium zur Erfassung der Fachkompetenz im Bereich Metalltechnik (Industriemechaniker) zu entwickeln. Neben der Entwicklung des Instrumentariums zur Erfassung der Fachkompetenz wurde ein Erklärungsmodell für die Kompetenzentwicklung bei den Industriemechanikern bis zur Zwischenprüfung erarbeitet. Hierzu wurden neben der Fachkompetenz auch motivationale Merkmale, Basiskompetenzen (Lesen / Mathematik) und kognitive Grundfähigkeiten (IQ) sowie zu mehreren Zeitpunkten wahrgenommene schulische und betriebliche Ausbildungsqualitäten erhoben. Die Untersuchung wurde in Baden-Württemberg an zehn Schulen in 22 Klassen durchgeführt. Insgesamt wurden damit etwas mehr als 500 Schülerinnen und Schüler an der Studie beteiligt, die zu drei Zeitpunkten getestet und befragt wurden: am Ausbildungsbeginn, am Ende des ersten Lehrjahres und zur Zwischenprüfung nach ca. eineinhalb Jahren. Die in der Studie zum Einsatz kommenden Tests wurden im Projektverlauf entwickelt und pilotiert. Die Datenauswertung fand auch unter längsschnittlichen Gesichtspunkten statt. (DIPF/Projekt/Projektträger)
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Die Studie überprüft das im Verbundprojekt auf Grundlage einer theoretischen Kompetenzmodellierung entwickelte computerbasierte Verfahren zur Feststellung der beruflichen Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen an einer substanziellen Stichprobe von Schülerinnen und Schülern am Ende ihrer dreijährigen Altenpflegeausbildung. Durch die zusätzliche Berücksichtigung einer Stichprobe von Auszubildenden der Gesundheitspflege und Krankenpflege wird daneben der Aufforderung des Projektträgers ... Die Studie überprüft das im Verbundprojekt auf Grundlage einer theoretischen Kompetenzmodellierung entwickelte computerbasierte Verfahren zur Feststellung der beruflichen Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen an einer substanziellen Stichprobe von Schülerinnen und Schülern am Ende ihrer dreijährigen Altenpflegeausbildung. Durch die zusätzliche Berücksichtigung einer Stichprobe von Auszubildenden der Gesundheitspflege und Krankenpflege wird daneben der Aufforderung des Projektträgers und des Fachbeirats zur Erprobung des Testinstruments in diesem Berufsfeld nachgekommen. Individuelle Hintergrundmerkmale und Merkmale der schulischen und betrieblichen Ausbildungsbedingungen werden in Kooperation mit den Ascot-Querschnittsprojekten MaK-adapt und SiKoFak erhoben, um Hinweise auf Bedingungsfaktoren und Korrelate der pflegerischen Handlungskompetenz zu erhalten. (DIPF/Projekt)
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In einer eigens entwickelten Bürosimulation bearbeiteten die Teilnehmenden drei komplexe Szenarien. Hierfür standen allgemeine und domänenspezfische Software-Funktionen zur Verfügung. Die Auswertung / Kompetenzattribution basierte auf der frei formulierten Antwort (E-Mail), durchgeführten Berechnungen und teilweise auf Logdaten. (Projekt) In einer eigens entwickelten Bürosimulation bearbeiteten die Teilnehmenden drei komplexe Szenarien. Hierfür standen allgemeine und domänenspezfische Software-Funktionen zur Verfügung. Die Auswertung / Kompetenzattribution basierte auf der frei formulierten Antwort (E-Mail), durchgeführten Berechnungen und teilweise auf Logdaten. (Projekt)
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Im Rahmen dieses Teilvorhabens wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Die Erhebung erfolgte im Rotationsdesign. Die Stichprobe setzte sich aus zur Teilnahme bereiten Schulen zusammen. Die Vorabauswahl erfolgte bezogen auf Bundesland und Ausbildungsberuf, Ausbildungsjahr und unter Berücksichtigung testökonomischer Gründe (Schulgröße, Anzahl der Klassen). Das Erhebungsdesign entsprach einem Booklet Design. Zu den eingesetzten Aufgabenformaten zählten offene, halboffene und gesc ... Im Rahmen dieses Teilvorhabens wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Die Erhebung erfolgte im Rotationsdesign. Die Stichprobe setzte sich aus zur Teilnahme bereiten Schulen zusammen. Die Vorabauswahl erfolgte bezogen auf Bundesland und Ausbildungsberuf, Ausbildungsjahr und unter Berücksichtigung testökonomischer Gründe (Schulgröße, Anzahl der Klassen). Das Erhebungsdesign entsprach einem Booklet Design. Zu den eingesetzten Aufgabenformaten zählten offene, halboffene und geschlossene Antwortformate. Fehlende Werte wurden differenziert bewertet. Außerdem wurden Messmodelle der Item Response Theory (IRT) in dem Softwareprogramm Acer Conquest eingesetzt. Erfasst wurde das Konstrukt der kaufmännischen Kompetenz am Beispiel des Ausbildungsberufes Industriekaufmann bzw. Industriekauffrau. Zur Abbildung und Messung der kaufmännischen Kompetenz von Industriekaufleuten wurde ein Kompetenzmodell zugrunde gelegt, welches im Kern zwischen allgemeinen berufsbezogenen Kompetenzen (Konzept der kaufmännischen Literalität) sowie berufsspezifischen Kompetenzen differenziert (Geschäftsprozesskompetenz). Das eingesetzte Testinstrument ist eine Weiterentwicklung der von Achtenhagen und Winther (2008) entwickelten Testplattform ALUSIM. (DIPF/Projekt)
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Im Rahmen dieses Teilvorhabens wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Die Erhebung erfolgte im Rotationsdesign. Die Stichprobe setzte sich aus zur Teilnahme bereiten Schulen zusammen. Die Vorabauswahl erfolgte bezogen auf Bundesland, Ausbildungsberuf und Ausbildungsjahr. Das Erhebungsdesign entsprach einem Booklet Design. Zu den eingesetzten Aufgabenformaten zählten offene, halboffene und geschlossene Antwortformate. Fehlende Werte wurden differenziert bewertet. Außerdem wurd ... Im Rahmen dieses Teilvorhabens wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Die Erhebung erfolgte im Rotationsdesign. Die Stichprobe setzte sich aus zur Teilnahme bereiten Schulen zusammen. Die Vorabauswahl erfolgte bezogen auf Bundesland, Ausbildungsberuf und Ausbildungsjahr. Das Erhebungsdesign entsprach einem Booklet Design. Zu den eingesetzten Aufgabenformaten zählten offene, halboffene und geschlossene Antwortformate. Fehlende Werte wurden differenziert bewertet. Außerdem wurden Messmodelle der Item Response Theory (IRT) in dem Softwareprogramm Acer Conquest eingesetzt. Erfasst wurde das latente Konstrukt der kaufmännischen Kompetenz im Bereich Spedition und Logistik. Das eingesetzte Testinstrument ist eine Weiterentwicklung der von Achtenhagen und Winther (2008) entwickelten Testplattform ALUSIM, welches um den Bereich Spedition und Logistik erweitert wurde. (DIPF/Projekt)
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Im Zuge der Untersuchung wurden 160 Stunden Videoaufnahmen erstellt von Schülern des Jahrgangs 9 eines Gymnasiums, die in zehn Kleingruppen (je 4 bis 6 Lernende) - betreut von fünf Tutorentandems - über drei Tage eine komplexe Modellierungsfragestellung bearbeiteten mit dem Ziel, das Ergebnis in einer Präsentation vorzustellen. Die Interaktionen zwischen Lehrpersonen und Lernenden wurden transkribiert. Diese Interaktionen wurden mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse codiert und interpretiert ... Im Zuge der Untersuchung wurden 160 Stunden Videoaufnahmen erstellt von Schülern des Jahrgangs 9 eines Gymnasiums, die in zehn Kleingruppen (je 4 bis 6 Lernende) - betreut von fünf Tutorentandems - über drei Tage eine komplexe Modellierungsfragestellung bearbeiteten mit dem Ziel, das Ergebnis in einer Präsentation vorzustellen. Die Interaktionen zwischen Lehrpersonen und Lernenden wurden transkribiert. Diese Interaktionen wurden mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse codiert und interpretiert mit dem Ziel, wirksames Lehrerhandeln zu identifizieren, dass Schüler dabei unterstützt, komplexe Modellierungsfragestellungen in Gruppen mit möglichst hoher Selbstständigkeit zu bearbeiten und dabei ein sinnvolles Ergebnis zu erhalten. (Projekt)
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Längsschnittstudie bei zwei Kohorten, eine Kohorte (K1) von der siebten bis zur neunten Jahrgangsstufe und eine zweite Kohorte (K2) von der achten bis zehnten Jahrgangsstufe am Gymnasium. Die Modellkompetenz wurde mit Hilfe von bereits validierten offenen und Multiple-Choice Items erfasst und anhand der Item-Response-Theorie in einem dreidimensionalen Modell ausgewertet, bei dem jede Dimension einen Messzeitpunkt darstellt. (Projekt) Längsschnittstudie bei zwei Kohorten, eine Kohorte (K1) von der siebten bis zur neunten Jahrgangsstufe und eine zweite Kohorte (K2) von der achten bis zehnten Jahrgangsstufe am Gymnasium. Die Modellkompetenz wurde mit Hilfe von bereits validierten offenen und Multiple-Choice Items erfasst und anhand der Item-Response-Theorie in einem dreidimensionalen Modell ausgewertet, bei dem jede Dimension einen Messzeitpunkt darstellt. (Projekt)
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Ziel der Studie war es, Erkenntnisse bereitstellen zur Frage, ob es möglich ist, mit eng an Arbeitsprozessen ausgerichteten Aufgaben im Paper-Pencil-Format Kompetenzausprägungen abzuschätzen, die gegenwärtig mit hochaufwendigen Simulationen oder realen Arbeitsproben erfassen werden. Erfasst wurden Fehlerdiagnosekompetenz und Fehlerdiagnosewissen, in Eigenentwicklung nach theoretischem Kompetenzverständnis. Die Erweiterung des Tests zur Fehleranalysefähigkeit wurde aus Validitätsgründen notwendig ... Ziel der Studie war es, Erkenntnisse bereitstellen zur Frage, ob es möglich ist, mit eng an Arbeitsprozessen ausgerichteten Aufgaben im Paper-Pencil-Format Kompetenzausprägungen abzuschätzen, die gegenwärtig mit hochaufwendigen Simulationen oder realen Arbeitsproben erfassen werden. Erfasst wurden Fehlerdiagnosekompetenz und Fehlerdiagnosewissen, in Eigenentwicklung nach theoretischem Kompetenzverständnis. Die Erweiterung des Tests zur Fehleranalysefähigkeit wurde aus Validitätsgründen notwendig und zielte insbesondere auf die Einbeziehung zusätzlicher technischer Systeme. Die Optimierung war wegen noch bestehender Reliabilitätsprobleme notwendig. (Projekt)
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Der Datensatz ist eine Verknüpfung der Datensätze zum Fachwissen, zu den Videovignetten und zur Fehleranalysefähigkeit unter Löschung von Probanden, die keine vollständigen Daten zur Verfügung haben. In dieser Studie wurden alle relevanten Subdimensionen (Fachwissen inklusive Subdimensionen, Fehleranalysefähigkeit, Reparatur / Instandhaltung, Standardservice) getestet. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, eine übergreifende Strukturmodellierung vornehmen zu können und Erkenntnisse zu gewin ... Der Datensatz ist eine Verknüpfung der Datensätze zum Fachwissen, zu den Videovignetten und zur Fehleranalysefähigkeit unter Löschung von Probanden, die keine vollständigen Daten zur Verfügung haben. In dieser Studie wurden alle relevanten Subdimensionen (Fachwissen inklusive Subdimensionen, Fehleranalysefähigkeit, Reparatur / Instandhaltung, Standardservice) getestet. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, eine übergreifende Strukturmodellierung vornehmen zu können und Erkenntnisse zu gewinnen, inwieweit die Möglichkeit besteht, einzelne Subdimensionen näherungsweise über die Leistungen in den anderen Subdimensionen abzuschätzen. (Projekt)
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Bei dieser Studie ging es darum, neue Testformate in Prüfungskontexten abzuschätzen. Dies geschah in enger Kooperation mit der Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle (PAL) und der Kfz-Innung Stuttgart. Erfasste Kompetenzen waren: Berufsfachliches Wissen, Fehlerdiagnosekompetenz, Kompetenzen wie in den anderen Datensätzen. Außerdem wurden die Leistungsdaten der Abschlussprüfungen hinzugezogen. (Projekt) Bei dieser Studie ging es darum, neue Testformate in Prüfungskontexten abzuschätzen. Dies geschah in enger Kooperation mit der Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle (PAL) und der Kfz-Innung Stuttgart. Erfasste Kompetenzen waren: Berufsfachliches Wissen, Fehlerdiagnosekompetenz, Kompetenzen wie in den anderen Datensätzen. Außerdem wurden die Leistungsdaten der Abschlussprüfungen hinzugezogen. (Projekt)
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Erfasst und untersucht wurde das berufsfachliche Wissen bei Auszubildenden der KFZ-Mechatronik, Es erfolgte eine Eigenentwicklung nach einem Fachwissensmodell. Außerdem wurde die Generierung einer Eichstichprobe genutzt als Basis des adaptiven Testens. (Projekt) Erfasst und untersucht wurde das berufsfachliche Wissen bei Auszubildenden der KFZ-Mechatronik, Es erfolgte eine Eigenentwicklung nach einem Fachwissensmodell. Außerdem wurde die Generierung einer Eichstichprobe genutzt als Basis des adaptiven Testens. (Projekt)
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Im Rahmen dieser Studie wurde ein reliabler und valider Test zur Erfassung der Leistungsdispositionen im Bereich der Reparatur / Instandhaltung entwickelt, der neben der Fehleranalyse und dem Standardservice zu den wichtigsten Tätigkeitsbereichen von Kfz-Mechatronikern zählt. (Projekt) Im Rahmen dieser Studie wurde ein reliabler und valider Test zur Erfassung der Leistungsdispositionen im Bereich der Reparatur / Instandhaltung entwickelt, der neben der Fehleranalyse und dem Standardservice zu den wichtigsten Tätigkeitsbereichen von Kfz-Mechatronikern zählt. (Projekt)
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Ziel der Studie war die Gewinnung von Erkenntnissen zu den realisierten curricularen Schwerpunktsetzungen in Schule und Betrieb, die nach den vorliegenden Erkenntnissen heterogen und sowohl für die Testgestaltung als auch für die Herausbildung von Kompetenzstrukturen bedeutsam sind. Ergänzt wurde dies durch weitere Daten zu den Items des Fachwissenstests wie die zur Lösung notwendige Wissensart und andere. (Projekt) Ziel der Studie war die Gewinnung von Erkenntnissen zu den realisierten curricularen Schwerpunktsetzungen in Schule und Betrieb, die nach den vorliegenden Erkenntnissen heterogen und sowohl für die Testgestaltung als auch für die Herausbildung von Kompetenzstrukturen bedeutsam sind. Ergänzt wurde dies durch weitere Daten zu den Items des Fachwissenstests wie die zur Lösung notwendige Wissensart und andere. (Projekt)
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In der Hochschulbildung wird zunehmend gefordert, Fragen der Nachhaltigkeit systematisch in die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kompetenzen bei Studierenden der BWL zu integrieren. In dem Verbundprojekt Ko-NaMa wurde ein theoretisch begründetes und empirisch herausgearbeitetes Kompetenzstrukturmodell für das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement in der wirtschafts-wissenschaftlichen Hochschulbildung validiert. Dazu wurden bereits vorliegende Instrumente zur Kompetenzmessung um technologieb ... In der Hochschulbildung wird zunehmend gefordert, Fragen der Nachhaltigkeit systematisch in die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kompetenzen bei Studierenden der BWL zu integrieren. In dem Verbundprojekt Ko-NaMa wurde ein theoretisch begründetes und empirisch herausgearbeitetes Kompetenzstrukturmodell für das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement in der wirtschafts-wissenschaftlichen Hochschulbildung validiert. Dazu wurden bereits vorliegende Instrumente zur Kompetenzmessung um technologiebasierte Testformate erweitert. Damit konnten über authentische Unternehmenssituationen auch Dispositionen zur Interpretation von Situationen, Perspektivenübernahme und Entscheidungsfindung erfasst werden. In den Validierungsstudien standen folgende Aspekte im Zentrum: die curriculare Validität über Analysen von Studienmaterialien und eine Hochschullehrer- und Studierendenbefragung sowie die externe Validität über eine Unternehmensbefragung zur Angemessenheit der Testinhalte und die Konstruktvalidität. Für die Überprüfung der Konstruktvalidität wurden die verschiedenen Wissensbereiche (allgemeines Wissen über Nachhaltigkeit, deklaratives betriebswirtschaftliches Wissen und Begründungswissen sowie strategisches Wissen im betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagement) konfirmatorisch auf konvergente und divergente Validität geprüft. Um die Interpretation der Testwerte als Learning Outcomes der Hochschulausbildung zu validieren, wurden Analysen zur Instruktionssensitivität der verschiedenen Dimensionen durchgeführt. Die Testpopulation waren Studierende der Wirtschaftswissenschaften ab dem 3. Bachelorsemester.(IQB/Projekt)
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