Daten und Studien zu „Schlagwörter: Bildungsverlauf” (52)

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Ziel des Vorhabens war es, biografische Verläufe erfolgreicher und nicht erfolgreicher Bildungskarrieren männlicher Adoleszenter aus italienischen Migrantenfamilien zu kontrastieren, um Aufschlüsse über die Faktoren zu gewinnen, die die Unterschiede in den Bildungsverläufen bedingen. Den theoretischen Hintergrund des Vorhabens bildete die Annahme, dass Bildungskarrieren entscheidend von der Art und Weise beeinflusst werden, wie Jugendliche mit der doppelten Herausforderung von Adoleszenz und Mig ... Ziel des Vorhabens war es, biografische Verläufe erfolgreicher und nicht erfolgreicher Bildungskarrieren männlicher Adoleszenter aus italienischen Migrantenfamilien zu kontrastieren, um Aufschlüsse über die Faktoren zu gewinnen, die die Unterschiede in den Bildungsverläufen bedingen. Den theoretischen Hintergrund des Vorhabens bildete die Annahme, dass Bildungskarrieren entscheidend von der Art und Weise beeinflusst werden, wie Jugendliche mit der doppelten Herausforderung von Adoleszenz und Migration umgehen. Im Zuge dessen war zu prüfen, wie in den Transformationsprozessen der Adoleszenz der bildungserfolgreichen und weniger erfolgreichen jungen Männer die Erfahrungen in Generationenbeziehungen verarbeitet werden. Die familialen Generationenbeziehungen wurden sowohl aus der Perspektive der Adoleszenten als auch aus der Perspektive der Eltern untersucht. Zugleich sollten die jeweiligen Sichtweisen auf außerfamiliale Bereiche erhoben werden. Durchgeführt wurden Interviews mit jeweils zehn bildungserfolgreichen und weniger erfolgreichen Söhnen sowie deren Eltern (60 Interviews). Nach der Auswertung der Einzelinterviews wurden Familienporträts erstellt, um durch Fallvergleiche zu einer Typologie intergenerationaler Transmissionsweisen und Transformationsweisen unter Berücksichtigung adoleszenter Ablösungsprozesse und Bildungskarrieren zu gelangen. (DIPF/Projektträger)
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Das Verbundvorhaben "AdaptiMus" ging der Frage nach, inwiefern es weiterführenden Schulen gelingt, die bisherigen musikbezogenen Erfahrungen, die Schülerinnen und Schüler in der Grundschule gesammelt haben, im Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule aufzugreifen und zu berücksichtigen. Von Interesse waren dabei vor allem die musikbezogenen Bildungsverläufe von Kindern, die zuvor in der Grundschulzeit am Programm "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi) in Nordrhein-Westfalen teilgenomm ... Das Verbundvorhaben "AdaptiMus" ging der Frage nach, inwiefern es weiterführenden Schulen gelingt, die bisherigen musikbezogenen Erfahrungen, die Schülerinnen und Schüler in der Grundschule gesammelt haben, im Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule aufzugreifen und zu berücksichtigen. Von Interesse waren dabei vor allem die musikbezogenen Bildungsverläufe von Kindern, die zuvor in der Grundschulzeit am Programm "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi) in Nordrhein-Westfalen teilgenommen haben. Das Bielefelder Teilprojekt videographierte dazu Einstiegsphasen ausgewählter musikalischer Bildungsformate im 5. Schuljahr und berücksichtigte dabei sowohl regulären Musikunterricht als auch die Arbeit in ergänzenden Ensembles der Schulen. Ziel war eine Tiefenanalyse des Unterrichts hinsichtlich adaptiver Lernsituationen in ihrem Zusammenspiel von Planungskompetenz und Handlungskompetenz der Lehrenden und den entsprechenden unterrichtlichen Interaktionsmustern. Dazu wurde eine kontinuierliche videographische Begleitung der Einstiegsphasen durch Verfahren mehrperspektivischer Unterrichtsforschung in ausgewählten Einzelstunden ergänzt. Hierbei wurden Video-Vignetten als stimulated recall bei der Befragung von Lehrenden und Schülern eingesetzt. Zur Auswertung der Daten wurden sowohl inhaltsanalytische als auch mikroanalytische Verfahren angewandt. (DIPF/Projektwebseite)
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Das Verbundvorhaben "AdaptiMus" fokussierte die spezifische Situation von Schülerinnen und Schülern, die das Programm "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi) durchlaufen haben. Ziel des Kölner Teilprojekts war es, sowohl Auskunft zu erhalten über konkrete adaptive Maßnahmen in musikbezogenen Angeboten an weiterführenden Schulen als auch über die von den Lehrenden wahrgenommenen Schwierigkeiten und Chancen bei deren Umsetzung. Mit Hilfe der Schülerbefragung wurde erhoben, welche adaptiven Lernangebote ... Das Verbundvorhaben "AdaptiMus" fokussierte die spezifische Situation von Schülerinnen und Schülern, die das Programm "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi) durchlaufen haben. Ziel des Kölner Teilprojekts war es, sowohl Auskunft zu erhalten über konkrete adaptive Maßnahmen in musikbezogenen Angeboten an weiterführenden Schulen als auch über die von den Lehrenden wahrgenommenen Schwierigkeiten und Chancen bei deren Umsetzung. Mit Hilfe der Schülerbefragung wurde erhoben, welche adaptiven Lernangebote die Schüler wahrnehmen und welche sie für sich selbst nutzen können. Das übergeordnete Ziel bestand darin, die Adaptivität der musikbezogenen Lernangebote an weiterführenden Schulen in der Wahrnehmung der Beteiligten näher zu beschreiben und sie in ihren Chancen und Herausforderungen aus der Perspektive der Schüler sowie aus der Perspektive der Lehrenden zu rekonstruieren. Hierzu wurden narrative leitfadengestützte Interviews mit Schülern sowie Lehrkräften geführt und mit Hilfe der Grounded Theory Methodologie ausgewertet. Neben Einzelinterviews mit ehemaligen JeKi-Schülern sowie Nicht-JeKi-Schülern und Lehrenden wurden im Rahmen eines mehrperspektivischen Designs in Kooperation mit dem Teilprojekt "AdaptiMus_Video" zudem Interviews geführt und ausgewertet, in denen gemeinsam erlebte Unterrichtsstunden bzw. Ensembleproben reflektiert wurden. (DIPF/Projektwebsite)
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Bei der Studie handelt es sich um eine längsschnittliche Untersuchung zu Aspekten musikalischer Bildungsverläufe in der späten Kindheit. Sie nahm den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule in den Blick und untersuchte die Entwicklung und Bedingtheiten des Instrumentallernens von ehemaligen JeKi (Jedem Kind ein Instrument)-Kindern und Nicht-JeKi-Kindern von der 5. bis zur 7. Klasse. Die Studie untersuchte die Entwicklung des Instrumentallernens, des Übeverhaltens, der Übemotivati ... Bei der Studie handelt es sich um eine längsschnittliche Untersuchung zu Aspekten musikalischer Bildungsverläufe in der späten Kindheit. Sie nahm den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule in den Blick und untersuchte die Entwicklung und Bedingtheiten des Instrumentallernens von ehemaligen JeKi (Jedem Kind ein Instrument)-Kindern und Nicht-JeKi-Kindern von der 5. bis zur 7. Klasse. Die Studie untersuchte die Entwicklung des Instrumentallernens, des Übeverhaltens, der Übemotivation und des musikalischen Selbstkonzepts nach dem Ende des JeKi-Programms und prüfte, welche Faktoren diese Entwicklung beeinflussen. Zudem wurde nach individuellen und institutionellen Anschlussmodellen für Instrumentalunterricht, nach dem Einfluss von Aspekten der Lehrerkompetenz und der Adaptivität der Angebote auf die Teilhabe am Instrumentallernen gefragt. Die Studie verfolgte einerseits die Entwicklung der Schüler weiter, die bereits an der BEGIn-Studie (Bielefelder Evaluationsstudie zum Gruppen-Instrumentalunterricht) teilgenommen hatten, und ermöglichte so eine Sicht auf musikalische Bildungsverläufe von der 1. bis zur 7. Klasse. Zudem wurden aus dieser Kohorte weitere Klassen hinzugenommen, um der erwartbaren Reduktion des Samples zu begegnen. Die quantitative Erhebung umfasste jeweils drei Messzeitpunkte bei Schülern sowie Eltern. (GESIS/Projektträger)
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Die Teilstudie Startkohorte Klasse 9 untersucht, welche Ausbildungswege Jugendliche nach Ende der 9. Jahrgangsstufe des allgemeinbildenden Schulsystems einschlagen. Die Wege in und durch die Sekundarstufe II werden im Rahmen der Panelstudie ebenso untersucht wie die Übergänge in das berufliche Bildungssystem, in ein Studium sowie in den Arbeitsmarkt. Die gewonnenen Daten sollen es ermöglichen, unter anderem zentrale Fragestellungen zu folgenden Themen zu bearbeiten: * Welche Faktoren beeinfl ... Die Teilstudie Startkohorte Klasse 9 untersucht, welche Ausbildungswege Jugendliche nach Ende der 9. Jahrgangsstufe des allgemeinbildenden Schulsystems einschlagen. Die Wege in und durch die Sekundarstufe II werden im Rahmen der Panelstudie ebenso untersucht wie die Übergänge in das berufliche Bildungssystem, in ein Studium sowie in den Arbeitsmarkt. Die gewonnenen Daten sollen es ermöglichen, unter anderem zentrale Fragestellungen zu folgenden Themen zu bearbeiten: * Welche Faktoren beeinflussen den Kompetenzerwerb? Wie entwickeln sich Kompetenzen im Laufe der Schulzeit in Abhängigkeit von der besuchten Schulform? * Inwieweit kommt es zu Wechseln der Schulform und wodurch werden diese beeinflusst? * Wie gut gelingt die Vorbereitung auf das Studium im Rahmen der gymnasialen Oberstufe? * Wie erleben Jugendliche den Wechsel von der allgemeinbildenden Schule in das berufliche Bildungssystem? Wodurch wird der Zugang zu beruflicher Bildung beeinflusst? * Welche Erfahrungen werden in berufsvorbereitenden Maßnahmen oder in der Berufsausbildung gesammelt? Welche Determinanten sind maßgeblich für eine erfolgreiche Berufsausbildung? * Aus welchen Gründen wird ein Studium aufgenommen? * Welche Auswirkungen haben Studienbedingungen, die finanzielle Situation und die Studienvoraussetzungen auf den Studienverlauf und den Studienerfolg? * Wie gestaltet sich der Übergang in den Arbeitsmarkt für junge Erwachsene? Die im Jahr 2010 repräsentativ ausgewählten und teilnahmebereiten Zielpersonen werden regelmäßig befragt und in Domänen wie ?Sprache?, ?Mathematik?, ?Naturwissenschaften?, ?ICT? und ?kognitive Problemlösefähigkeiten? getestet. Die erste Erhebung fand im Herbst/Winter 2010 mit Neuntklässlerinnen und Neuntklässlern aller allgemeinbildenden Schultypen in Deutschland statt. Auch deren Kontextpersonen - Eltern, Lehrer und Schulleiter - wurden regelmäßig bis zum Jahr 2014 befragt, solange die Zielpersonen sich noch an einer allgemeinbildenden Schule befanden. Nach dem Schuljahr 2014/2015 wird die gesamte Stichprobe die allgemeine Schulbildung abgeschlossen haben und individuell weiterverfolgt werden.
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Der Sekundarstufe I kommt als Bindeglied zwischen der Grundschule und dem allgemeinbildenden oder beruflichen Sekundarschulbereich II (bzw. dem direkten Eintritt in den Arbeitsmarkt) eine entscheidende Bedeutung zu. Trotzdem konnten wichtige Fragestellungen noch nicht eindeutig und abschließend geklärt werden, da entsprechende Daten fehlen. Dies betrifft beispielsweise die Wahl der Schulform, Schulformwechsel oder Klassenwiederholungen, aber auch den zentralen Themenkomplex der Bildungswege durc ... Der Sekundarstufe I kommt als Bindeglied zwischen der Grundschule und dem allgemeinbildenden oder beruflichen Sekundarschulbereich II (bzw. dem direkten Eintritt in den Arbeitsmarkt) eine entscheidende Bedeutung zu. Trotzdem konnten wichtige Fragestellungen noch nicht eindeutig und abschließend geklärt werden, da entsprechende Daten fehlen. Dies betrifft beispielsweise die Wahl der Schulform, Schulformwechsel oder Klassenwiederholungen, aber auch den zentralen Themenkomplex der Bildungswege durch die Sekundarstufe I und den Übergang in die Sekundarstufe II. An dieser Teilstudie nehmen repräsentativ ausgewählte und teilnahmebereite Schülerinnen und Schüler der Regelschulen sowie Schülerinnen und Schüler einer überrepräsentierten Anzahl Förderschulen mit dem Förderbereich Lernen teil. In den jährlich stattfindenden Erhebungswellen werden die Zielpersonen wiederholt befragt und gebeten, Aufgaben aus verschiedenen Kompetenzbereichen zu bearbeiten. Die erste Erhebung erfolgte im Herbst/Winter 2010 in der Klassenstufe 5. Generell ist vorgesehen, die einzelnen Schülerinnen und Schüler solange innerhalb der ursprünglich besuchten Schule zu begleiten, bis sie diese Schule oder das allgemeinbildende Schulsystem insgesamt verlassen. Danach werden die (dann ggf. ehemaligen) Schülerinnen und Schüler individuell – d. h. außerhalb der Institution Schule – weiterbefragt. Die Einbeziehung von Personen mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Lernen ist dabei eine große Herausforderung, da es sich um eine Schülergruppe mit sehr heterogenen Leistungsprofilen handelt. Die Erhebungen an Förderschulen unterliegen daher einem experimentellen Design. Sie sind Teil einer Serie von Machbarkeitsstudien, in denen empirisch geprüft wird, ob und unter welchen Bedingungen Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischem Förderbedarf Lernen valide und vergleichbar in die längsschnittlichen Erhebungen des NEPS einbezogen werden können. Im Rahmen von Kompetenzerhebungen kommen Aufgaben aus den Bereichen Sprache (Orthografie, Lese- und Hörverstehen im Deutschen, Englisch als Fremdsprache sowie Kenntnisse in der Erstsprache bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund), Mathematik und Naturwissenschaften zum Einsatz. Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler gebeten, Aufgaben zu kognitiven Grundfähigkeiten und Metakompetenzen (ICT-Literacy und Metakognition) zu bearbeiten. Um die Lernumwelten der Schülerinnen und Schüler zu erfassen, werden auch Eltern, Lehrkräfte und Schulleitungen regelmäßig befragt. Leitende Forschungsfragen: Die zentralen Fragen dieser NEPS-Teilstudie thematisieren neben der Entwicklung von Kompetenzen der Schülerinnen und Schülern auch die Bedingungen und Voraussetzungen von Bildungsprozessen, mögliche individuelle Konsequenzen für den weiteren Bildungsverlauf und -erfolg und die Einbindung der Schülerinnen und Schüler in soziale Netzwerke. Die Befragungen der Lehrkräfte und Schulleitungen der teilnehmenden Regel- und Förderschulen thematisieren beispielsweise die Klassengröße, die Zusammensetzung der Schülerschaft, die Ausstattung der Schule, aber auch den Unterricht im Allgemeinen.
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In den beteiligten Ländern wurden jeweils Stichproben der 25- bis 64-jährigen Bevölkerung (in Deutschland der 18-64-jährigen Bevölkerung) zu ihren Lernaktivitäten in den letzten 12 Monaten befragt. Die Erfassung der Lernaktivitäten erfolgte nach der "Classification of Learning Activities" (Eurostat [Hrsg.], Luxemburg 2006) getrennt nach formaler Bildung, non-formaler Bildung und informellem Lernen. Darüber hinaus wurden soziodemografische Daten der befragten Personen erhoben und weitere Themen a ... In den beteiligten Ländern wurden jeweils Stichproben der 25- bis 64-jährigen Bevölkerung (in Deutschland der 18-64-jährigen Bevölkerung) zu ihren Lernaktivitäten in den letzten 12 Monaten befragt. Die Erfassung der Lernaktivitäten erfolgte nach der "Classification of Learning Activities" (Eurostat [Hrsg.], Luxemburg 2006) getrennt nach formaler Bildung, non-formaler Bildung und informellem Lernen. Darüber hinaus wurden soziodemografische Daten der befragten Personen erhoben und weitere Themen angesprochen, die das Weiterbildungsverhalten in einen breiteren Kontext stellen. In Deutschland fanden bisher fünf Erhebungen nach der AES-Methodik statt (in den Jahren 2007, 2010, 2012, 2014 und 2016). (Projektträger)
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Auf Basis der erweiterten Gesamtstichprobe werden erstmals genauere Aussagen über die Bildungsbeteiligung Erwachsener mit Migrationshintergrund möglich. Das deutschsprachige AES-2016-Fragenprogramm wurde in die vier Sprachen Türkisch, Polnisch, Russisch und Englisch übersetzt und den Interviewer/innen als Printfassung und ggf. Übersetzungshilfe des in deutscher Sprache programmierten AES-Fragenprogramms für die Zusatzerhebung an die Hand gegeben. (Projektträger) Auf Basis der erweiterten Gesamtstichprobe werden erstmals genauere Aussagen über die Bildungsbeteiligung Erwachsener mit Migrationshintergrund möglich. Das deutschsprachige AES-2016-Fragenprogramm wurde in die vier Sprachen Türkisch, Polnisch, Russisch und Englisch übersetzt und den Interviewer/innen als Printfassung und ggf. Übersetzungshilfe des in deutscher Sprache programmierten AES-Fragenprogramms für die Zusatzerhebung an die Hand gegeben. (Projektträger)
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Fragestellung Ziel dieser Teilstudie ist der Aufbau einer Längsschnittkohorte, die mit Vierjährigen im Kindergarten startet. Es werden umfangreiche, theoriegeleitete Erhebungen mit den Kindern (als Zielpersonen), ihren Eltern, Erzieherinnen und Erziehern sowie den Leiterinnen und Leitern des besuchten Kindergartens, später mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern und den Leiterinnen und Leitern der besuchten Grundschule durchgeführt. Mit den daraus gewonnen Daten können Bildungsprozesse, B ... Fragestellung Ziel dieser Teilstudie ist der Aufbau einer Längsschnittkohorte, die mit Vierjährigen im Kindergarten startet. Es werden umfangreiche, theoriegeleitete Erhebungen mit den Kindern (als Zielpersonen), ihren Eltern, Erzieherinnen und Erziehern sowie den Leiterinnen und Leitern des besuchten Kindergartens, später mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern und den Leiterinnen und Leitern der besuchten Grundschule durchgeführt. Mit den daraus gewonnen Daten können Bildungsprozesse, Bildungsverläufe und Kompetenzentwicklung beschrieben und analysiert werden. Leitende Forschungsfragen: * die Kompetenzentwicklung und Bildungsverläufe in dieser Altersgruppe, * die Lernumwelten Kindergarten, Grundschule und Familie sowie Lerngelegenheiten in non-formalen/informellen Settings, * den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule und die damit zusammenhängenden Bildungsentscheidungen, * das Ausmaß und die Bedeutung sozialer und ethnischer Disparitäten in Kindergarten und Grundschule und * frühe Bildungsrenditen.
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Fragestellung In vielen Ländern der Bundesrepublik vollziehen sich derzeit Änderungen in Struktur und Inhalt der gymnasialen Oberstufe, beispielsweise durch die Verkürzung der Gymnasialzeit von 9 Jahren (G9) auf 8 Jahre (G8). Eine derartige Reform, verbunden mit einer Umorientierung der Lehrsteuerung, wurde 2004 auch in Baden-Württemberg umgesetzt. Im Rahmen dieser Teilstudie des NEPS wurden diese Änderungen gezielt untersucht und ihre Effekte dokumentiert. Es wurde geprüft, welche Auswirkungen ... Fragestellung In vielen Ländern der Bundesrepublik vollziehen sich derzeit Änderungen in Struktur und Inhalt der gymnasialen Oberstufe, beispielsweise durch die Verkürzung der Gymnasialzeit von 9 Jahren (G9) auf 8 Jahre (G8). Eine derartige Reform, verbunden mit einer Umorientierung der Lehrsteuerung, wurde 2004 auch in Baden-Württemberg umgesetzt. Im Rahmen dieser Teilstudie des NEPS wurden diese Änderungen gezielt untersucht und ihre Effekte dokumentiert. Es wurde geprüft, welche Auswirkungen die Einführung der auf acht Jahre verkürzten Gymnasialzeit auf den Leistungsstand und die Motivation der Schülerinnen und Schüler hatte. Im Herbst 2003 traten die letzten Schülerinnen und Schüler in den G9-Zug mit Lehrplan-Steuerung ein, im Herbst 2004 die ersten in den G8-Zug mit Bildungsstandard-Steuerung. Diese beiden Jahrgänge machten gleichzeitig im Jahr 2012 das Abitur und wurden in der Kursstufe (also den letzten zwei Schuljahren) gemeinsam unterrichtet. Das Design der Studie zur G8-Reform in Baden-Württemberg sah drei Querschnittswellen vor; es handelte sich hierbei also um keine Panelbefragung. In den drei Erhebungswellen wurden jeweils die Abschlussjahrgänge getestet und befragt. In den drei Erhebungswellen werden jeweils die Abschlussjahrgänge getestet und befragt: (1) der Abiturjahrgang 2010/11, in dem fast alle Abiturientinnen und Abiturienten 13 Jahre lang die Schule besucht haben. (Ausnahme ist eine Minderheit von ca. 15 Prozent der Schülerinnen und Schüler, die freiwillig schon vor der offiziellen Einführung des G8 eine verkürzte Gymnasialzeit wählen konnten.) (2) der Abiturjahrgang 2011/12, in dem sowohl G8- als auch G9-Schülerinnen und -Schüler das Abitur machen ("Doppeljahrgang"); (3) der Abiturjahrgang 2012/13, in dem sich erstmals nur Schülerinnen und Schüler befinden, die nach 12 Jahren das Abitur erlangen. Zusätzlich zur Befragung der Schülerinnen und Schüler werden Kompetenztests in den Fächern Englisch, Mathematik, Biologie und Physik eingesetzt. Zur Erfassung der kognitiven Fähigkeiten wird auf einen spezifisch für NEPS entwickelten Test zurückgegriffen. Außerdem werden am Schuljahresende die Noten der Kursstufe sowie die Abiturprüfungsnoten in den Schulen erfragt. In Ergänzung zur Befragung und Testung der Schülerinnen und Schüler werden auch die Fachleiterinnen und Fachleiter der Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch sowie die Schulleitungen befragt, um Informationen zur Lernumwelt und zu strukturellen Rahmenbedingungen zu erhalten.
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Fragestellung Viele Bundesländer reformieren gegenwärtig das Curriculum und die Organisation der gymnasialen Oberstufe. Im Allgemeinen zielen diese Veränderungen auf eine stärkere Betonung der Allgemeinbildung und eine Einschränkung der Differenzierung (Konsolidierung) des Leistungskurs-Grundkurs-Systems in den beiden letzten Oberstufenjahren. Die Untersuchung zur Reform des Leistungskurs-Grundkurs-Systems im Rahmen des Nationalen Bildungspanels erfolgte in Thüringen an Absolventenjahrgängen in ... Fragestellung Viele Bundesländer reformieren gegenwärtig das Curriculum und die Organisation der gymnasialen Oberstufe. Im Allgemeinen zielen diese Veränderungen auf eine stärkere Betonung der Allgemeinbildung und eine Einschränkung der Differenzierung (Konsolidierung) des Leistungskurs-Grundkurs-Systems in den beiden letzten Oberstufenjahren. Die Untersuchung zur Reform des Leistungskurs-Grundkurs-Systems im Rahmen des Nationalen Bildungspanels erfolgte in Thüringen an Absolventenjahrgängen in den Jahren 2010 (letzter Jahrgang, der nicht von der Reform betroffen ist) und 2011 (erster reformierter Jahrgang). Die Studie zur organisatorischen Reform der gymnasialen Oberstufe in Thüringen fand an 32 Schulen der Sekundarstufe II statt. In den ausgewählten Schulen wurden alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 (entsprechende Einverständniserklärung vorausgesetzt) einmal getestet und befragt. Es handelt sich hierbei also um keine Panelbefragung. Zum Einsatz kamen Fachleistungstests in den Bereichen Mathematik, Physik, Biologie und Englisch, Fragen zum sozialen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler, ein Test zu kognitiven Fähigkeiten sowie Fragebogeninstrumente zur Erfassung möglicher Auswirkungen der Reform. Zusätzlich wurden die Eltern und die Fachlehrkräfte der Jahrgangsstufe 12 in die Untersuchung eingebunden.
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Fragestellung Ziel dieser Teilstudie ist der Aufbau einer Längsschnittkohorte, die mit Säuglingen im ersten Lebensjahr startet. Die Familien werden zu Hause besucht. Es werden umfangreiche, theoriegeleitete Erhebungen mit den Kindern (als Zielpersonen) und ihren Eltern sowie außerhäuslichen Betreuungspersonen (Gruppenleiter der Kinderkrippe oder des Kindergartens, Tagesmütter oder -väter) durchgeführt. Mit den daraus gewonnen Daten wird es möglich sein, Bildungsprozesse, Bildungsverläufe und Ko ... Fragestellung Ziel dieser Teilstudie ist der Aufbau einer Längsschnittkohorte, die mit Säuglingen im ersten Lebensjahr startet. Die Familien werden zu Hause besucht. Es werden umfangreiche, theoriegeleitete Erhebungen mit den Kindern (als Zielpersonen) und ihren Eltern sowie außerhäuslichen Betreuungspersonen (Gruppenleiter der Kinderkrippe oder des Kindergartens, Tagesmütter oder -väter) durchgeführt. Mit den daraus gewonnen Daten wird es möglich sein, Bildungsprozesse, Bildungsverläufe und Kompetenzentwicklung zu beschreiben und zu analysieren. Leitende Forschungsfragen: ? Wie entwickeln sich bildungsrelevante frühe Fähigkeiten und Fertigkeiten von Kindern unter vier Jahren und wie werden Entwicklungs- und Bildungsprozesse in familialen und außerfamilialen Betreuungs- und Bildungssettings gefördert? ? Wie interagieren familiale und außerfamiliale Settings? ? Ab welchem Alter werden außerfamiliale Betreuungs- und Bildungssettings genutzt und inwiefern hängt die Nutzung ab vom Entwicklungsstand des Kindes und/oder dem familialen Hintergrund, einschließlich der familialen Lernumwelt, elterlichen Bedürfnissen und Orientierungen?
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Fragestellung Die deutschen Hochschulen sind mit einer Reihe von Herausforderungen und Entwicklungen konfrontiert, die neue Forschungsfragen aufwerfen. Zu nennen sind u. a. die Einführung der zweistufigen Studienstruktur, die zunehmende Forderung nach Outcome-Orientierung, die Entwicklung der Hochschulen zu Einrichtungen des lebenslangen Lernens, die Erhöhung der (internationalen) Wettbewerbsfähigkeit und der sich abzeichnende Mangel an hochqualifizierten Fachkräften. Gleichzeitig haben die zen ... Fragestellung Die deutschen Hochschulen sind mit einer Reihe von Herausforderungen und Entwicklungen konfrontiert, die neue Forschungsfragen aufwerfen. Zu nennen sind u. a. die Einführung der zweistufigen Studienstruktur, die zunehmende Forderung nach Outcome-Orientierung, die Entwicklung der Hochschulen zu Einrichtungen des lebenslangen Lernens, die Erhöhung der (internationalen) Wettbewerbsfähigkeit und der sich abzeichnende Mangel an hochqualifizierten Fachkräften. Gleichzeitig haben die zentralen Themen der vergangenen Dekaden, wie z. B. Studienabbruch, soziale Selektivität des Hochschulzugangs und das Verhältnis von Hochschule und Beruf, nicht an Aktualität verloren. Um die damit verbundenen Forschungsfragen zu beantworten, wird eine Kohorte von Studienanfängerinnen und Studienanfängern auf ihrem Weg durch das Studium bis in den Beruf hinein begleitet werden. Untersucht werden dabei insbesondere die Bildungsentscheidungen, die Entwicklung von Kompetenzen, die Erträge eines Studiums und der Übergang in den Beruf. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Kompetenzen von Studierenden und Kompetenzentwicklung im Studienverlauf: *Über welche fachlichen und außerfachlichen Kompetenzen verfügen Studierende? Inwieweit korrespondieren diese mit den Anforderungen des Beschäftigungssystems? Inwieweit hängt der Kompetenzerwerb vom Hochschultyp und von der Fachrichtung ab? In welcher Weise beeinflussen unterschiedliche Lernumwelten und individuelle Lernstrategien die Kompetenzentwicklung? * Bildungsentscheidungen im Studienverlauf und Studienerfolg: Was sind die Determinanten für Entscheidungen im Studium - wie z. B. Studienabbruch, Studienfachwechsel, Auslandsstudium, Aufnahme eines Masterstudiums - und für den Studienerfolg? Welche Rolle spielen hierbei Kompetenzen, welche Rolle spielen soziale Faktoren wie soziale Herkunft, Geschlecht und Migrationserfahrungen? Welche Konsequenzen haben getroffene Entscheidungen für den weiteren Bildungs- und Berufsverlauf? * Übergänge in den Beruf und beruflicher Erfolg: Welche Bedeutung für Berufseintritt und Berufserfolg (z. B. berufliche Position, Einkommen, Beschäftigungssicherheit) haben erworbene Kompetenzen auf der einen Seite und formale Qualifikationen (Zeugnisse), soziale Herkunft, Geschlecht sowie soziales und kulturelles Kapital auf der anderen Seite? Welche Rolle spielen fachübergreifende Kompetenzen im Vergleich zu fachspezifischen Kompetenzen?
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Fragestellung Im Rahmen dieser Teilstudie werden Bildungs- und Erwerbsverläufe sowie die Kompetenzentwicklung im Lebensverlauf von Erwachsenen erhoben. Um Bildung im Erwachsenenalter untersuchen zu können, wird die ganze Bandbreite von Bildungsaktivitäten und Lernprozessen (formale, nicht-formale und informelle Bildung), Entscheidungen, die zu ihrer Beteiligung führen und der bisherige Lebensverlauf der Befragten (insbesondere die Bildungs- und Erwerbsgeschichte, Partnerschaften sowie Kinder) d ... Fragestellung Im Rahmen dieser Teilstudie werden Bildungs- und Erwerbsverläufe sowie die Kompetenzentwicklung im Lebensverlauf von Erwachsenen erhoben. Um Bildung im Erwachsenenalter untersuchen zu können, wird die ganze Bandbreite von Bildungsaktivitäten und Lernprozessen (formale, nicht-formale und informelle Bildung), Entscheidungen, die zu ihrer Beteiligung führen und der bisherige Lebensverlauf der Befragten (insbesondere die Bildungs- und Erwerbsgeschichte, Partnerschaften sowie Kinder) detailliert erfasst. Ebenso wie das Wissen über Erwachsenenbildung in Deutschland ist auch das Wissen über Kompetenzausstattung und -veränderung nach der Schullaufbahn sehr gering. Deshalb werden im Rahmen dieser Teilstudie Lese-, Mathematik-, naturwissenschaftliche und ICT-Kompetenzen sowie nicht-kognitive Fähigkeiten (wie Persönlichkeit, Motivation und soziale Kompetenzen) erhoben. Inhaltlich ermöglichen die erhobenen Daten, ? die Bildungsverläufe von Erwachsenen über ihren Lebensverlauf hinweg, insbesondere über ihre Erwerbsgeschichte, nachzuzeichnen und die Bildungs- und Erwerbsverläufe jüngerer Kohorten nach dem Eintritt ins Erwerbsleben weiterzuverfolgen; ? die Determinanten für Entscheidungen, an formalen oder nicht-formalen Lernaktivitäten nach der Erstausbildung teilzunehmen oder nicht teilzunehmen, zu identifizieren; ? die Kompetenzausstattung unterschiedlicher Gruppen von Erwachsenen in Deutschland zu beschreiben und die Kompetenzentwicklung im Erwachsenenalter sowie die Rolle, die die Erwerbssituation dabei spielt, zu erklären; ? die Wirkungen spezifischer Bildungskontexte im Erwachsenenalter, vor allem der Erwerbssituation und der Familienkonstellation, auf Bildungsentscheidungen und die Weiterbildungsbeteiligung zu analysieren; ? die Erträge von formalen Qualifikationen, Kompetenzen und Erwerbserfahrung in Form von Löhnen, Erwerbskarrieren und anderen Lebensbereichen wie z.B. dem Wohlbefinden oder dem sozialem Engagement zu bestimmen; ? empirische Ergebnisse zur Kompetenzausstattung von Migranten, zu ihren Ressourcen, ihrer Weiterbildungsbeteiligung und zu deren Erträgen zu generieren; ? Gelegenheiten und Hindernisse für Lernprozesse und Bildung im höheren Erwachsenenalter zu identifizieren. Diese Teilstudie startete bereits im Jahr 2007, also vor der Gründung des Nationalen Bildungspanels (NEPS). Die Erwachsenenbefragung 2007/08 (Welle 1) wurde unter dem Namen ?Arbeiten und Lernen im Wandel? (ALWA) vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführt. Aufbauend auf ALWA wurde die erste Haupterhebung der Erwachsenenbefragung im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS) von November 2009 bis Juni 2010 (Welle 2) durchgeführt. Darauf folgten Wiederholungsbefragungen im jährlichen Abstand. In der 4. Befragungswelle 2011/12 wurde die Stichprobe einmalig um neue Befragte aufgefrischt.
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Dieser Datensatz enthält Kompetenzwerte (plausible values) für die befragten Personen in den Bereichen - Lesekompetenz - alltagsmathematische Kompetenz - technologiebasiertes Problemlösen sowie Hintergrundinformationen zu den Befragten. Der Hintergrundfragebogen für CiLL ist identisch mit dem Hintergrundfragebogen für PIAAC und ist in folgende Themen untergliedert: A: Allgemeine Informationen wie Alter und Geschlecht; B: Bildung wie der höchste Bildungsabschluss, gegenwärtige Ausbildun ... Dieser Datensatz enthält Kompetenzwerte (plausible values) für die befragten Personen in den Bereichen - Lesekompetenz - alltagsmathematische Kompetenz - technologiebasiertes Problemlösen sowie Hintergrundinformationen zu den Befragten. Der Hintergrundfragebogen für CiLL ist identisch mit dem Hintergrundfragebogen für PIAAC und ist in folgende Themen untergliedert: A: Allgemeine Informationen wie Alter und Geschlecht; B: Bildung wie der höchste Bildungsabschluss, gegenwärtige Ausbildung, Teilnahme an Weiterbildung; C: Erwerbsstatus und Werdegang wie die bezahlte Tätigkeit und unbezahlte Tätigkeit für einen Familienbetrieb, Informationen zur Arbeitssuche; D: Informationen zur derzeitigen Erwerbstätigkeit wie Beruf, Selbstständigkeit und Einkommen; E: Informationen zur letzten Erwerbstätigkeit wie Beruf, Selbstständigkeit, Grund des Ausscheidens; F: Bei der Arbeit eingesetzte Fertigkeiten wie Einflussnahme und körperliche Fertigkeiten; G: Lesen, Schreiben etc. während der Arbeit; H: Lesen, Schreiben etc. im Alltag; I: Einstellung und Selbsteinschätzung zu z. B. Lernen und ehrenamtlichem Engagement; J: Hintergrundinformationen wie Geburtsland, Staatsangehörigkeit, Sprache, Berufe der Eltern. Zusätzlich enthält der Datensatz weitere abgeleitete Hintergrundvariablen, Informationen zur Kompetenzmessung, Informationen zum Sampling und zur Gewichtung, eingeschränkte Regionaldaten sowie Zeitangaben zum Interview.
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In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt ?Studie zum Zusammenhang von Kompetenzen und Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten in Deutschland? (Fördernummer PLI3061) wurden die Kompetenzen und Arbeitsmarktchancen 26- bis 55-jähriger Personen in Deutschland näher untersucht. Dabei handelt es sich um eine Altersgruppe, die sich in der aktiven Erwerbsphase befindet und ihre Ausbildungsphase in der Regel beendet hat. Um belastbare Aussagen über diese Gruppe mac ... In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt ?Studie zum Zusammenhang von Kompetenzen und Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten in Deutschland? (Fördernummer PLI3061) wurden die Kompetenzen und Arbeitsmarktchancen 26- bis 55-jähriger Personen in Deutschland näher untersucht. Dabei handelt es sich um eine Altersgruppe, die sich in der aktiven Erwerbsphase befindet und ihre Ausbildungsphase in der Regel beendet hat. Um belastbare Aussagen über diese Gruppe machen zu können, wurde zeitgleich mit der Ziehung der PIAAC-Stichprobe eine Aufstockungsstichprobe von 26- bis 55-jährigen, in Ostdeutschland lebenden Personen, gezogen. Die 560 zusätzlich erhobenen Fälle sind nicht Bestandteil der Hauptstichprobe in den PIAAC-Public- und Scientific-Use-Files (ZA 5845), wurden aber zu einem späteren Zeitpunkt mit den Nettofällen der PIAAC-Hauptstichprobe (im Alter von 26 bis 55 Jahre) in dem vorliegenden Datensatz vereint. Der vorliegende Datensatz umfasst somit die Aufstockungs-/Ergänzungsstichprobe für Ostdeutschland sowie die 26 bis 55-Jährigen Befragten aus der Hauptstichprobe (Studiennummer ZA 5845). Für diese Personen liegen Kompetenzwerte (plausible values) in den Bereichen - Lesekompetenz - alltagsmathematische Kompetenz - technologiebasiertes Problemlösen sowie Hintergrundinformationen vor. 26 bis 55-Jährige Befragte aus der PIAAC-Hauptstichprobe können im vorliegenden Datensatz in einigen Variablen geringfügig andere Werte aufweisen. Dies betrifft unter anderem die Kompetenz-, Einkommens- und Gewichtungsvariablen. Der Grund dafür ist, dass die Imputations- und Skalierungsprozeduren für diese Variablen für beide Datensätze getrennt durchgeführt wurden, um eine maximale interne Konsistenz der jeweiligen Datensätze zu gewährleisten. Der Hintergrundfragebogen für PIAAC ist in folgende Themen untergliedert: A: Allgemeine Informationen wie Alter und Geschlecht B: Bildung wie der höchste Bildungsabschluss, gegenwärtige Ausbildung, Teilnahme an Weiterbildung C: Erwerbsstatus und Werdegang wie die bezahlte Tätigkeit und unbezahlte Tätigkeit für einen Familienbetrieb, Informationen zur Arbeitssuche D: Informationen zur derzeitigen Erwerbstätigkeit wie Beruf, Selbstständigkeit und Einkommen E: Informationen zur letzten Erwerbstätigkeit wie Beruf, Selbstständigkeit, Grund des Ausscheidens F: Bei der Arbeit eingesetzte Fertigkeiten wie Einflussnahme und körperliche Fertigkeiten G: Lesen, Schreiben etc. während der Arbeit H: Lesen, Schreiben etc. im Alltag I: Einstellung und Selbsteinschätzung zu z. B. Lernen und ehrenamtlichem Engagement J: Hintergrundinformationen wie Geburtsland, Staatsangehörigkeit, Sprache, Berufe der Eltern Zusätzlich enthält der Datensatz weitere abgeleitete Hintergrundvariablen, Informationen zur Kompetenzmessung, Informationen zum Sampling und zur Gewichtung, eingeschränkte Regionaldaten sowie Zeitangaben zum Interview. Aus Datenschutzgründen sind die Angaben zur Gemeindegrößenklasse eingeschränkt verfügbar. Weiterhin wurden die Angaben zum Herkunftsland, zur Staatsangehörigkeit und zum Land, in dem der höchste Schulabschluss erreicht wurde, vergröbert. Die Kategorisierung dieser Angaben erfolgte in Anlehnung an den Mikrozensus.
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Dieser Datensatz enthält Kompetenzwerte (plausible values) für die befragten Personen in den Bereichen - Lesekompetenz - alltagsmathematische Kompetenz - technologiebasiertes Problemlösen sowie Hintergrundinformationen zu den Befragten. Er enthält detailliertere Hintergrundangaben zu den Befragten in Deutschland als der von der OECD angebotene Public-Use-File (erhältlich unter http://www.oecd.org/site/piaac/publicdataandanalysis.htm). Der Hintergrundfragebogen für PIAAC ist in folgende Them ... Dieser Datensatz enthält Kompetenzwerte (plausible values) für die befragten Personen in den Bereichen - Lesekompetenz - alltagsmathematische Kompetenz - technologiebasiertes Problemlösen sowie Hintergrundinformationen zu den Befragten. Er enthält detailliertere Hintergrundangaben zu den Befragten in Deutschland als der von der OECD angebotene Public-Use-File (erhältlich unter http://www.oecd.org/site/piaac/publicdataandanalysis.htm). Der Hintergrundfragebogen für PIAAC ist in folgende Themen untergliedert: A: Allgemeine Informationen wie Alter und Geschlecht; B: Bildung wie der höchste Bildungsabschluss, gegenwärtige Ausbildung, Teilnahme an Weiterbildung; C: Erwerbsstatus und Werdegang wie die bezahlte Tätigkeit und unbezahlte Tätigkeit für einen Familienbetrieb, Informationen zur Arbeitssuche; D: Informationen zur derzeitigen Erwerbstätigkeit wie Beruf, Selbstständigkeit und Einkommen; E: Informationen zur letzten Erwerbstätigkeit wie Beruf, Selbstständigkeit, Grund des Ausscheidens; F: Bei der Arbeit eingesetzte Fertigkeiten wie Einflussnahme und körperliche Fertigkeite; G: Lesen, Schreiben etc. während der Arbeit; H: Lesen, Schreiben etc. im Alltag; I: Einstellung und Selbsteinschätzung zu z. B. Lernen und ehrenamtlichem Engagement; J: Hintergrundinformationen wie Geburtsland, Staatsangehörigkeit, Sprache, Berufe der Eltern. Zusätzlich enthält der Datensatz weitere abgeleitete Hintergrundvariablen, Informationen zur Kompetenzmessung, Informationen zum Sampling und zur Gewichtung, eingeschränkte Regionaldaten sowie Zeitangaben zum Interview.
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International vergleichende Studie über die Sozialisation, das Bildungsverhalten bzw. das Berufsbild und die Wertorientierung von Jugendlichen. Themen: Chronologische Erfassung der primären Sozialisationsinstanzen in den einzelnen Lebensphasen; Charakterisierung des Erziehungsstils der Eltern; Entscheidungsstruktur innerhalb der Familie; Beschreibung von Erfahrungen im Kindergarten und im Internat; Spielmöglichkeiten im Haus und in der Nähe des Hauses; Einschulungsalter; Schulwegdauer und benut ... International vergleichende Studie über die Sozialisation, das Bildungsverhalten bzw. das Berufsbild und die Wertorientierung von Jugendlichen. Themen: Chronologische Erfassung der primären Sozialisationsinstanzen in den einzelnen Lebensphasen; Charakterisierung des Erziehungsstils der Eltern; Entscheidungsstruktur innerhalb der Familie; Beschreibung von Erfahrungen im Kindergarten und im Internat; Spielmöglichkeiten im Haus und in der Nähe des Hauses; Einschulungsalter; Schulwegdauer und benutztes Verkehrsmittel; Klassenfrequenz; Erziehungsstil und Lernthemen in der Primarschule; Freude an der Schule; Alter beim Übergang in die zweite Schulstufe; Schulfächer; Ausbildungsziele; Bewertung der eigenen Schulbildung, der Berufsaussichten und der Berufsausbildungsqualität; Übereinstimmung von Berufswunsch und Berufsausbildungsqualität bzw. ausgeübtem Beruf; Alter bei Beginn der Berufsausbildung; Bewertung der Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen; Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen; Bewertung der Bildungschancen; Aufgaben von Familie und Schule; Selbsterziehung; Normenkonformität; Einstellung zur Aufteilung der Hausarbeit zwischen Mann und Frau; Entscheidungsspielraum gegenüber den Eltern; Einstellung zum vorehelichen Geschlechtsverkehr bei Mädchen und zur Homosexualität; Einsamkeit; Bezugsperson; Einschätzung des eigenen Durchsetzungsvermögens; politisches Interesse und politische Partizipation; Bewertung des Gesellschaftssystems; Nationalstolz; Leseverhalten und Mediennutzung; Fremdsprachenkenntnisse und Auslandsreisen bzw. Auslandsarbeit; Charakterisierung von Franzosen, Engländern und Deutschen; Interesse für das Europaparlament; Mitgliedschaft in Vereinen und Jugendgruppen; Wunsch nach Parteimitgliedschaft. Demographie: Wohnverhältnisse; Geschwister im Haushalt und Vollständigkeit der Familie; soziale Herkunft; Ortsgröße; Alter (klassiert); Geschlecht; Familienstand; Familienzusammensetzung; Konfession; Schulbildung; Berufsausbildung; Beruf; Einkommen; Haushaltseinkommen; Haushaltsgröße; Politikinteresse; soziale Herkunft; Bundesland.
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Bildungsbewußtsein sowie Kenntnis und Einschätzung von Weiterbildungsmöglichkeiten. Bildungsbereitschaft und Teilnahme an Bildungsveranstaltungen. Themen: 1.) Zur Bildung allgemein: Beurteilung der eigenen Erziehung und Ausbildung; Schwerpunkte der eigenen Erziehung; vermutete Einstellung des Ehepartners zum Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen; vermuteter Einfluß der gesellschaftlichen Stellung der Eltern auf die Schulausbildung der Kinder; bevorzugte Ausbildung der Kinder; Meinung über di ... Bildungsbewußtsein sowie Kenntnis und Einschätzung von Weiterbildungsmöglichkeiten. Bildungsbereitschaft und Teilnahme an Bildungsveranstaltungen. Themen: 1.) Zur Bildung allgemein: Beurteilung der eigenen Erziehung und Ausbildung; Schwerpunkte der eigenen Erziehung; vermutete Einstellung des Ehepartners zum Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen; vermuteter Einfluß der gesellschaftlichen Stellung der Eltern auf die Schulausbildung der Kinder; bevorzugte Ausbildung der Kinder; Meinung über die Klassenstruktur der Gesellschaft; vermutete Gründe für die angenommene Schichtung der Gesellschaft; Vorschläge zur Hebung des allgemeinen Bildungsstandes in der BRD; Begründung für den Wert eines hohen Bildungsstandes. 2.) Zur Weiterbildung: Einstellungen zu Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Kenntnis von Weiterbildungseinrichtungen, wie z.B. Volkshochschule; Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen; Lektüre von Büchern und Zeitschriften; allgemeiner Wunsch nach Lernen; Einstellung zu Erwachsenen auf der Schulbank; Bedeutung des Fernsehens für die Bildung bzw. Weiterbildung; Nutzung des dritten Fernsehprogramms; Mediennutzung. 3.) Sonstiges: wichtige Aspekte der Arbeitszufriedenheit (Skala); Einfluß des technischen Fortschritts auf den ausgeübten Beruf; Interesse an Mitbestimmung; Autoritätsstruktur in der Familie; politisches Interesse; Ausbildung und Beruf des Ehepartners; regionale Mobilität; Ortsgröße; Betriebsgröße; Parteipräferenz; Parteimitgliedschaft; PKW- und Telefonbesitz; vermutete Einkommensentwicklung; Religiosität; eigene sowie des Vaters Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft; soziale Herkunft. Demographie: Alter (klassiert); Familienstand; Konfession; Schulbildung; Berufstätigkeit; Art des Betriebs; Haushaltseinkommen; Berufsgruppe; Haushaltszusammensetzung; Wohnstatus; Schichtzugehörigkeit des Befragten; Ortsansässigkeit; Bundesland. Interviewerrating: Interviewdauer. Zusätzlich verkodet wurde: Intervieweridentifikation.
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Ermittlung von Qualifikation und Verlauf der beruflichen Karriere. Die Untersuchung teilt sich in folgende Abschnitte auf: 1. Bildung und Ausbildung 2. Fortbildung und Umschulung 3. Karriereverlauf 4. Derzeitige Berufstätigkeit 5. Mobilität Themen: 1. Bildung und Ausbildung: Schulbildung; Schulleistungen; Abschlußniveau und Abschlußjahr; Fachrichtung mit Jahr des Abschlusses der Berufsausbildung; Beginn und Abschluß der betrieblichen Berufsausbildung; Ausbildungsberuf; Beurteilung der ... Ermittlung von Qualifikation und Verlauf der beruflichen Karriere. Die Untersuchung teilt sich in folgende Abschnitte auf: 1. Bildung und Ausbildung 2. Fortbildung und Umschulung 3. Karriereverlauf 4. Derzeitige Berufstätigkeit 5. Mobilität Themen: 1. Bildung und Ausbildung: Schulbildung; Schulleistungen; Abschlußniveau und Abschlußjahr; Fachrichtung mit Jahr des Abschlusses der Berufsausbildung; Beginn und Abschluß der betrieblichen Berufsausbildung; Ausbildungsberuf; Beurteilung der Praxisrelevanz der in der schulischen Ausbildung und in der Lehre erworbenen Kenntnisse für die heutige Berufstätigkeit; Betriebsgröße, Wirtschaftsbereich und Wirtschaftszweig des Ausbildungsbetriebs; Verbleib bzw. Ausscheiden aus dem Ausbildungsbetrieb und Gründe für den Weggang. 2. Fortbildung und Umschulung: Teilnahme an inner- bzw. außerbetrieblichen Lehrgängen zur beruflichen Fortbildung und Umschulung innerhalb der letzten fünf Jahre; Art der Lehrgänge; Verwertbarkeit des dort erworbenen Wissens für die derzeitige berufliche Tätigkeit; Lehrgangsdauer. 3. Karriereverlauf: a) Zur ersten Berufstätigkeit: Beschäftigung im Ausbildungsberuf; Art der ersten Erwerbstätigkeit; Wirtschaftsbereich, Wirtschaftszweig, Betriebsgröße und Stellung im Beruf. b) Für die Zeitpunkte 1970 sowie 1974 (später noch genauer für das Erhebungsjahr 1979) wurden Angaben über die damalige Tätigkeit ermittelt: Art der Tätigkeit; Branchenzugehörigkeit des Betriebes; Betriebsgröße und Dauer der Betriebszugehörigkeit. c) Im Falle von Arbeitslosigkeit seit dem Jahre 1974 wurde erfragt: Häufigkeit und Dauer der Arbeitslosigkeit. 4. Derzeitige Berufstätigkeit: Wiederum erhoben wurden: Wirtschaftszweig und Wirtschaftsbereich sowie Betriebsgröße und ausgeübter Beruf; Arbeitsbereiche, detaillierte Ermittlung der Anforderungen am Arbeitsplatz und der arbeitsspezifischen Kenntnisse; Charakteristika der Tätigkeit; verwendete Arbeitsmittel; detaillierte Angaben über die körperliche Haltung und Anstrengungen bei der Arbeit; Ort des Qualifikationserwerbs für die derzeitige Tätigkeit; Verwertbarkeit erworbener Aus- und Fortbildung; Berufszufriedenheit; (Skalometer). 5. Mobilität: Angaben über Berufswechsel und damit verbundene Karriereveränderungen; Gründe für den Berufswechsel; Zusammenhang von Ausbildung, Fortbildung und Berufswechsel; Anzahl der Arbeitgeber, bei denen man beschäftigt war; Dauer des Beschäftigungsverhältnisses beim derzeitigen Arbeitgeber; Zufriedenheit mit dem bisherigen Verlauf des Berufslebens; Grad eventueller Erwerbsminderung; Ortsgröße; Postleitzahl. Demographie: Alter; Geschlecht; Familienstand; Kinderzahl; Alter der Kinder (klassiert); Einkommen; Soziale Herkunft; Ortsgröße; Bundesland.
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