Der Einfluss von Feedback auf Lernleistungen bei Kindern

1. Förderphase

Studienlaufzeit
  • 2006 - 2008
Leitung Thiel, Christiane
Mitarbeit Parchmann, Ilka / Moschner, Barbara
Beteiligte Institution
Es handelte sich um ein Projekt zur Lehrforschung und Lernforschung unter neurowissenschaftlicher Perspektive, das sich mit Fehlerrückmeldung beschäftigte. In zwei Studien wurde die Rolle von Fehlerrückmeldung auf Lernleistungen und damit einhergehende Hirnaktivität bei Kindern untersucht. Zehn bis zwölf Jahre alte Kinder wurden in einer funktionellen Magnetresonanztomographiestudie (n=40) und einer Verhaltensstudie (n=200) untersucht. Verwendet wurde ein assoziatives Lernparadigma, das dem Vokabellernen ähnelt. Die Kinder wurden zwei Gruppen zugeordnet. In einer Gruppe wurde Rückmeldung über die richtige Antwort gegeben, die andere Gruppe bekam keine Rückmeldung. In der Verhaltensstudie wurden zudem Daten über individuelle Differenzen bezüglich Intelligenz, Aufmerksamkeit, Gedächtniskapazität, Frustrationstoleranz, Selbstkonzept und weitere erfasst. Ergänzend wurden die gleichen Untersuchungen an einer Erwachsenenkohorte durchgeführt. Die Ergebnisse erbrachten Erkenntnisse über Lernleistungen und damit einhergehende Hirnmechanismen bei vorhandener und fehlender Fehlerrückmeldung und zum Einfluss von interindividuellen Unterschieden. (DIPF/Projekt)
Kontakt der Studie
  • christiane.thiel@uni-oldenburg.de
Förderprogramm / Forschungsprogramm
Fördereinrichtung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Förderkennzeichen 01GJ0602

Weitere Projekte / Studien der Reihe

Der Einfluss von Feedback auf Lernen bei Kindern
  • 2008 - 2011

Publikationen

  • Moschner, B. & Anschütz, A. & Özyurt, J. & Thiel, C. & Parchmann, I. (2008). Fehlerrückmeldungen bei Lernaufgaben. Erste Ergebnisse aus Untersuchungen mit 10- bis 13jährigen. In Lankes, E. (Ed.), Pädagogische Professionalität als Gegenstand empirischer Forschung (pp. 165-176). Waxmann.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
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