Daten und Studien zu „Schlagwörter: Studiensituation” (11)

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In der Befragung "Studieren in Zeiten der Corona-Pandemie" werden die verschiedenen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Studierende an deutschen Hochschulen untersucht und ein genauer Blick auf die Besonderheiten, Herausforderungen und Chancen des weitgehend digitalen Sommersemester 2020 geworfen. Ziel der Studie ist es, einen umfassenden Eindruck von der Situation der Studierenden in Deutschland während dieses ungewöhnlichen Semesters zu erhalten. Vor welchen Herausforderungen stehen die Studi ... In der Befragung "Studieren in Zeiten der Corona-Pandemie" werden die verschiedenen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Studierende an deutschen Hochschulen untersucht und ein genauer Blick auf die Besonderheiten, Herausforderungen und Chancen des weitgehend digitalen Sommersemester 2020 geworfen. Ziel der Studie ist es, einen umfassenden Eindruck von der Situation der Studierenden in Deutschland während dieses ungewöhnlichen Semesters zu erhalten. Vor welchen Herausforderungen stehen die Studierenden? Wie gestaltet sich die Erwerbs- und finanzielle Situation? Und inwieweit ist es unter den gegebenen Umständen möglich, erfolgreich zu studieren? Diese und viele weitere Fragen sind leitend für diese Studie. Um ein realistisches Bild der Lage der Studierenden in Deutschland zu gewinnen, wurden ungefähr 28.600 Studierende von 23 bundesweit ausgewählten, staatlichen Hochschulen unterschiedlicher Größe, Fächerstruktur und regionaler Lage befragt. Die Ergebnisse der Erhebung sind für zahlreiche Maßnahmen in den Bereichen Hochschule, Bildung und Sozialpolitik von Relevanz und sollen es der Forschung ermöglichen, verschiedene Fragen, die sich im Zuge der Corona-Pandemie ergeben, zu untersuchen. Die Studie "Studieren in Zeiten der Corona-Pandemie" wird gemeinsam mit der AG Hochschulforschung der Universität Konstanz und dem Deutschen Studentenwerk durchgeführt und findet im Rahmen des Verbundprojekts ?die Studierendenbefragung in Deutschland? statt.
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In der Befragung "Studieren unter COVID19 in Berlin" werden die verschiedenen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Studierende an staatlichen Hochschulen in Berlin untersucht und ein genauer Blick auf die Besonderheiten, Herausforderungen und Chancen des Sommersemesters 2020 geworfen. Ziel der Studie ist es, einen umfassenden Eindruck von der Situation der Studierenden an staatlichen Hochschulen in Berlin während dieses ungewöhnlichen Semesters zu erhalten. Vor welchen Herausforderungen stehen d ... In der Befragung "Studieren unter COVID19 in Berlin" werden die verschiedenen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Studierende an staatlichen Hochschulen in Berlin untersucht und ein genauer Blick auf die Besonderheiten, Herausforderungen und Chancen des Sommersemesters 2020 geworfen. Ziel der Studie ist es, einen umfassenden Eindruck von der Situation der Studierenden an staatlichen Hochschulen in Berlin während dieses ungewöhnlichen Semesters zu erhalten. Vor welchen Herausforderungen stehen die Studierenden? Wie gestaltet sich die Erwerbs- und finanzielle Situation? Und inwieweit ist es unter den gegebenen Umständen möglich, erfolgreich zu studieren? Diese und viele weitere Fragen sind leitend für diese Studie. Um ein realistisches Bild der Lage der Studierenden an staatlichen Hochschulen in Berlin zu gewinnen, wurden ungefähr 12.000 Studierende von 11 staatlichen Berliner Hochschulen befragt. Die Ergebnisse der Erhebung sind für zahlreiche Maßnahmen in den Bereichen Hochschule, Bildung und Sozialpolitik von Relevanz und sollen es der Forschung ermöglichen, verschiedene Fragen, die sich im Zuge der Corona-Pandemie ergeben, zu untersuchen.
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Fachstudium und Hochschulzugang; Ausbildungswahl und Studienerwartungen; Studium und Lehre; Lern- und Arbeitsverhalten; studentische Lebenssituation; Studienerfahrungen und -probleme; Berufswahl und Berufsvorstellungen. Themen: 1.) Fachstudium und Hochschulzugang: Art des Studiums; (Erststudium oder Zweitstudium); Fächerkombination; angestrebter Studienabschluss; Praxissemester; Art der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung und Jahr; Land, in dem die Hochschulreife erwor ... Fachstudium und Hochschulzugang; Ausbildungswahl und Studienerwartungen; Studium und Lehre; Lern- und Arbeitsverhalten; studentische Lebenssituation; Studienerfahrungen und -probleme; Berufswahl und Berufsvorstellungen. Themen: 1.) Fachstudium und Hochschulzugang: Art des Studiums; (Erststudium oder Zweitstudium); Fächerkombination; angestrebter Studienabschluss; Praxissemester; Art der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung und Jahr; Land, in dem die Hochschulreife erworben wurde; Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis; Ausbildung vor und Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife; inhaltlicher Bezug zum Studium bei vorhergehender Berufstätigkeit oder Ausbildung; Zeitspanne zwischen Erwerb der Hochschulreife und Studienbeginn; Anzahl der Hochschulsemester und Fachsemester. 2.) Ausbildungswahl und Studienerwartungen: Charakterisierung der Situation vor Studienbeginn; Studienwahlmotive; Informiertheit über ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Charakterisierung des eigenen Hauptstudienfaches und der gestellten Anforderungen; persönlicher Nutzen des Hochschulstudiums im Hinblick auf Persönlichkeitsbildung, Berufsaussichten, gutes Einkommen, Erreichen hoher sozialer Position, Entwicklung von Vorstellungen und Ideen, Interesse am Fachgebiet, gute wissenschaftliche Ausbildung, Allgemeinbildung, Hinauszögern der Zeit bis zur Berufstätigkeit, Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft, Erprobung alternativer Lebensweisen und Erweiterung des geistigen Horizonts (Skala); Beurteilung der Studienanforderungen in Bezug auf Faktenwissen, Verständnis zugrunde liegender Prinzipien, Entwicklung eigener Interessensschwerpunkte, Kritikfähigkeit gegenüber Lehrmeinungen, Intensität der Arbeit für das Studium, Erbringen regelmäßiger Leistungsnachweise, Beteiligung an Diskussionen in Lehrveranstaltungen, Zusammenarbeit mit Kommilitonen, Kenntnis fremder Fachgebiete und Bezug zu sozialen und politischen Fragen (Skala); Einschätzung der Verbesserung der Berufschancen durch Hochschulwechsel, Forschungspraktika, Auslandsstudium, frühzeitige Spezialisierung, fachübergreifendes Studium, praktische Arbeitserfahrung außerhalb der Hochschule, berufliche Vorbildung, Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor, hochschulpolitisches Engagement, schneller Studienabschluss, EDV und Computerkenntnissen, Zusatzqualifikation durch Zweit- oder Aufbaustudium, gute Examensnote und Promotion. 3.) Studium und Lehre: Lehrsituation im eigenen Fachbereich (Skala); Beurteilung der Qualität der im jetzigen Semester besuchten Veranstaltungen und Dozenten hinsichtlich Verständlichkeit, Praxisbezug und Übersichtlichkeit (Skala); Teilnahme an fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen; momentane oder ehemalige Tätigkeit als Hilfskraft oder Tutor. 4.) Lern- und Arbeitsverhalten: Lernverhalten (Skala): Prüfungsangst und zeitliche Belastung durch das Studium (Skala); Beurteilung des Lernfortschritts hinsichtlich der unterschiedlichen Lehrformen (Skala); Häufigkeit der Beeinträchtigung des Studiums durch hohe Studentenzahlen (Skala); Anzahl und Dauer der im Studiengang vorgeschriebenen Praktika; Reglementierung des Studiums; vorgegebenes und tatsächliches Studienprogramm; Anzahl der Pflichtveranstaltungen in Wochenstunden; Entsprechung des Studienprogramms im jetzigen Semester und den Vorgaben; Zeitverlust durch organisatorische Regelungen wie mangelndes Lehrangebot oder nicht bestandene Klausuren. 5.) Prüfungen und Zeitaufwand: abgelegte Zwischenprüfung/Vordiplom und Durchschnittsnote; Selbstbewertung der eigenen Studienleistungen; Zufriedenheit mit den bisherigen Noten; Art der Prüfungsvorbereitung; Verbesserungsvorschläge zur Prüfungsvorbereitung; Beurteilung der Angemessenheit der Prüfungen im Hauptfach; Zeitbudget für verschiedene studienbezogene Tätigkeiten. 6.) Fragen zur studentischen Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung; Bezug der Tätigkeit zum Studium; Zufriedenheit mit dem Umfang der derzeitigen Erwerbstätigkeit; Wichtigkeit ausgewählter Gründe für die Erwerbstätigkeit; monatlich zur Verfügung stehendes Geld; BAFÖGanteil; ausreichende finanzielle Mittel; Aktivitäten während der letzten Semesterferien: Reisen, Geld verdienen, Praktikum, Sprachkurs; Angebote der Hochschule wahrgenommen, Selbststudium oder Prüfungsvorbereitungen; Hauptfachwechsel; Hochschulwechsel; Hochschulwechsel zwischen den alten und neuen Bundesländern; Praktikum; Sprachkurs im Ausland; Auslandsstudium; Studienunterbrechung; Mitarbeit an Forschungsprojekten; geplanter Studienverlauf und erwogener Hauptfachwechsel bzw. Abbruch des Studiums; voraussichtliche Fachsemesterzahl bei Abschluss; Verzögerung der geplanten Studiendauer; mögliche Gründe für das Nicht-Einhalten der Regelstudienzeit. 7.) Kontakt und Kommunikation: Beschreibung der Kontakthäufigkeit zu Bekannten außerhalb der Universität, zu Familienmitgliedern, zu Studenten des eigenen Faches bzw. anderer Fächer, zu Studierenden aus dem jeweils anderen Teil Deutschlands, zu Assistenten, zu Professoren des eigenen Fachs, zu Personen aus dem zukünftigen Berufsfeld und zu ausländischen Studenten; Zufriedenheit mit Kontakten zu Kommilitonen und Lehrenden; Beratung und Betreuung durch Lehrende; Häufigkeit genutzter Betreuungs- und Beratungsleistungen; Wichtigkeit der Berufsberatungsleistungen hinsichtlich persönlicher Eignung für angestrebten Beruf, Arbeitsbedingungen im angestrebten Tätigkeitsfeld, notwendige Zusatzqualifikationen, alternative Beschäftigungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten im Ausland und Existenzgründungsmöglichkeiten; Wichtigkeit der Studienberatung; Wichtigkeit und Partizipation an Aktivitäten ausgewählter Hochschulgruppen; präferierte Aufgaben für die studentische Vertretung; Repräsentation eigener hochschulpolitischer Ansichten durch den derzeitigen AStA; Studentenvertretung durch die Fachschaft; Ablehnung und Akzeptanz ausgewählter Formen hochschulpolitischen Protests; Selbsteinschätzung als Vollzeit-, Teilzeit- oder Pro-forma-Student; Studienzufriedenheit; Beschreibungen der derzeitigen Lebenssituation; Beurteilung ausgewählter Maßnahmen zur Verkürzung der Studiendauer: Möglichkeit der Prüfungswiederholung im selben Semester, verpflichtende Studienberatung zu Beginn und in der Mitte des Studiums, Erweiterung des Angebots von Tutorien und Arbeitsgruppen, höchstens 6 Monate für Abschlussarbeiten, Studiengebühren für Langzeitstudenten, Studien- und Lernangebote in den Semesterferien, Verringerung der Erwerbsarbeit, Freischuss-Regelung bei frühzeitiger Meldung, zügigere Prüfungsverfahren, frühzeitigere Leistungsüberprüfungen; Verbesserungsvorschläge für die persönliche Studiensituation, wie z.B. stärkerer Praxisbezug, kleinere Lehrveranstaltungen und intensivere Betreuung; Wichtigkeit von Hilfestellungen zum Übergang in den Beruf. 8.) Studienerfahrungen und Studienprobleme: Beurteilung der Struktur, Qualität und der Organisation des eigenen Studiengangs; empfundene soziale, fachliche wie intellektuelle Förderung im Studium; Ausmaß persönlicher Schwierigkeiten und Belastungen im Studium; wichtigste empfundene Belastung; erlebte Studiensituation bezüglich Ansprechpartner, Leistungsanforderungen und Anonymität; perzipierte Unterschiede in der Hochschulsituation von Männern und Frauen; Forderung nach Verbesserung der Situation der Frau an der Hochschule; Computerbesitz und Häufigkeit der Computernutzung zu Hause und an der Hochschule; Qualität des Internetzugangs; Häufigkeit der Nutzung von World Wide Web, E-Mail, Newsgroups und Chat; Gründe zur Nutzung des Internets: Zugang zu Lehrmaterialien, Literaturrecherche, Kontakte zu Lehrenden, Prüfungsvorbereitung interaktive Lehrveranstaltungen, Informationen über Studienangebote, Informationen über den Arbeitsmarkt, Kontakte zu Studierenden und Lehrenden im Ausland und private Nutzung; persönliche Einstellung zum Internet und dessen Nutzung; Beurteilung der Nützlichkeit des Internets hinsichtlich Lehre, Zugang zu Materialien, interaktiven Lehrveranstaltungen und Organisatorischem; Wichtigkeit der Weiterentwicklung der Hochschulen durch Abschaffung von Zulassungsbeschränkungen, Erweiterung der Kapazitäten, inhaltliche Reformen, Beteiligung der Studierenden an der Lehrplangestaltung, Anhebung des Leistungsniveaus, Steigerung der Qualität, strengere Auswahl bei der Zulassung, frühzeitige Eignungsfeststellung im Studienfach, Einrichtung spezieller Studiengänge für Teilzeit-Studenten, Regelstudienzeiten, Personalerweiterung, verstärkte Kooperation von Universität und Wirtschaft, häufigere Anwendung von Multimedia, Kredit-Punkte-System, Bachelor- und Masterstudiengänge; Teilnahme an neuen Formen der Studienorganisation; Zufriedenheit mit der Entscheidung zum gewählten Studienfach oder Interesse an einer anderen Ausbildung. 9.) Berufswahl und Berufsvorstellungen: Berufliche Wertvorstellungen und angestrebte Tätigkeitsbereiche; regionale Präferenzen bei Berufstätigkeit; Einschätzung der Berufsaussichten in den neuen bzw. alten Bundesländern, in der EG und im Allgemeinen für den eigenen Studiengang; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten; Kenntnis von Existenzgründungen von Absolventen des eigenen Studiengangs; eigene Unternehmensgründung; Meinung zu ausgewählten Maßnahmen zur Förderung der Selbstständigkeit und gewünschte Unterstützung durch die Hochschule; Einstellung zum technischen Fortschritt (Skala); Chancengleichheit von Männern und Frauen im angestrebten Berufsfeld; Wichtigkeit der Lebensbereiche. 10.) Gesellschaftlich-politische Vorstellungen: Politikinteresse im Bereich der allgemeinen Politik sowie Interesse an hochschulpolitischen Fragen; Einstellung zur Demokratie und zum politischen System in der Bundesrepublik (Skala); Einstellungen zur politischen Partizipation (Skala); eigene Aktivität in Vereinen oder Organisationen; persönliche Übereinstimmung mit politischen Grundrichtungen; Einstellung zu ausgewählten politischen Zielen; Selbstverwirklichung und Infragestellen etablierter Normen; Ausmaß der Verwirklichung allgemeiner gesellschaftlicher und demokratischer Ziele in den alten und in den neuen Bundesländern; Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum und Vergleich der eigenen Positionierung zu anderen Kommilitonen und der Bevölkerung; Informiertheit über die aktuelle europäische Integration; erwartete Folgen der europäischen Integration (Skala); Einstellung zu Leistungsorientierung und Wettbewerbsprinzip; Einschätzung der sozialen Unterschiede in der Bundesrepublik; Legitimation von sozialer Ungleichheit; Einschätzung zukünftiger Möglichkeiten zum sozialen Aufstieg. Demographie: Alter in Jahren; Geschlecht; Familienstand; Kinderzahl; Studienort und Heimatort; Schul- und Berufsabschluss der Eltern; berufliche Stellung der Eltern.
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Die Sozialerhebung ist eine seit 1951 bestehende Untersuchungsreihe zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland. In drei- bis vierjährigem Abstand wird ein Querschnitt von Studierenden zu Aspekten des Hochschulzugangs, zu Strukturmerkmalen des Studiums, zur sozialen und wirtschaftlichen Lage, u.a. Einnahmen und Lebenshaltungskosten, Erwerbstätigkeit, Wohnsituation, sowie zu sozio-demographischen Merkmalen wie ethnische und soziale Herkunft, Partnerschaftsstatus und Elt ... Die Sozialerhebung ist eine seit 1951 bestehende Untersuchungsreihe zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland. In drei- bis vierjährigem Abstand wird ein Querschnitt von Studierenden zu Aspekten des Hochschulzugangs, zu Strukturmerkmalen des Studiums, zur sozialen und wirtschaftlichen Lage, u.a. Einnahmen und Lebenshaltungskosten, Erwerbstätigkeit, Wohnsituation, sowie zu sozio-demographischen Merkmalen wie ethnische und soziale Herkunft, Partnerschaftsstatus und Elternschaft befragt. Das Datenpaket umfasst die Daten des Kernbestands der 17. bis 21. Sozialerhebung (2003 - 2016). Die fünf einzelnen, im FDZ-DZHW verfügbaren, Scientific Use Files wurden in einem aufwändigen Datenaufbereitungsprozess zu einem integrierten Datensatz gepoolt, der nunmehr elaborierte Verfahren der Zeitreihenanalyse zu den erfassten Aspekten ermöglicht.
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Der Studierendensurvey ist eine Trendstudie zur Entwicklung der Studiensituation und der studentischen Orientierungen an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland. Ziel ist es, im Zeitverlauf vergleichbare Informationen über die Studienbedingungen an deutschen Hochschulen bereitzustellen. Das Konzept des Studierendensurveys zielt darauf ab, ´Leistungsmessungen´ im Hochschulbereich vorzunehmen. Als Gegenstand solcher Leistungsmessungen wurden Ende der 70er Jahre, sechs Bereiche benannt und ... Der Studierendensurvey ist eine Trendstudie zur Entwicklung der Studiensituation und der studentischen Orientierungen an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland. Ziel ist es, im Zeitverlauf vergleichbare Informationen über die Studienbedingungen an deutschen Hochschulen bereitzustellen. Das Konzept des Studierendensurveys zielt darauf ab, ´Leistungsmessungen´ im Hochschulbereich vorzunehmen. Als Gegenstand solcher Leistungsmessungen wurden Ende der 70er Jahre, sechs Bereiche benannt und mit dem Befragungsinstrument erfasst: Effizienz, Qualifikation, Evaluation, Sozialisation, Selektion und Platzierung. Inhaltlich umfasst der Studierendensurvey ein breit gefächertes Themenspektrum: z.B. Hochschulzugang, Fachwahl, Studienverlauf, Studienanforderungen, Studienqualität, Kontakte und soziales Klima, Schwierigkeiten im Studium, Internationalität, Wünsche und Forderungen, aber auch Fragen zur Berufswahl und zu Berufswerten sowie zu gesellschaftlichen und politischen Orientierungen. Der Kern des Fragebogens ist über die verschiedenen Erhebungen hinweg stabil geblieben. Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Fächerkombination; angestrebter Studienabschluss; Lehramt angestrebt; bereits einen Hochschulabschluss erworben und Art dieses Hochschulabschlusses; Art der Hochschulreife bzw. Studienberechtigung und Jahr der allgemeinen Hochschulreife; Bundesland, in dem die Berechtigung zum Hochschulstudium erworben wurde; Abiturnote; Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife und Dauer der Tätigkeit (z.B. Berufspraktikum, berufliche Ausbildung, ggfls. Ausbildungsabschluss); Anzahl der Fachsemester und der Hochschulsemester; Charakterisierung der Situation vor Studienbeginn; Motive für die Studienfachentscheidung; Selbsteinschätzung der Informiertheit über ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; erfahrene Unterstützung beim Übergang an die Hochschule und zur Einführung in das Studium durch ausgewählte Angebote; Beurteilung des Nutzens dieser Angebote für das weitere Studium; Charakterisierung des eigenen Hauptstudienfaches; persönlicher Nutzen des Hochschulstudiums (z.B. interessante Arbeit, gutes Einkommen, hohe soziale Position, etc.); Beurteilung der Studienanforderungen im eigenen Fachbereich in Bezug auf: Faktenwissen, Verständnis zugrunde liegender Prinzipien, Entwicklung eigener Interessenschwerpunkte, Analysefähigkeit komplexer Sachverhalte, Kritikfähigkeit gegenüber Lehrmeinungen, Intensität der Arbeit für das Studium, Erbringen regelmäßiger Leistungsnachweise, Beteiligung an Diskussionen in Lehrveranstaltungen, Zusammenarbeit mit Kommilitonen, Umsetzung des Gelernten auf praktische Fragen und Anwendungen, Befassen mit ethischen Fragestellungen, Auseinandersetzung mit Theorien und theoretischen Systemen sowie selbständige Anwendung von Forschungsmethoden; Einschätzung des Nutzens für die persönliche und geistige Entwicklung sowie der Verbesserung der Berufschancen durch: Hochschulwechsel, Forschungspraktikum, Auslandsstudium, praktische Arbeitserfahrung außerhalb der Hochschule, berufliche Vorbildung, Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor, hochschulpolitisches Engagement, schneller Studienabschluss, gute Examensnote und Promotion, Masterstudium im Anschluss an den Bachelor sowie Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen. 2. Studium und Lehre: Lehrsituation im eigenen Fachbereich (Ausfall einzelner Lehrveranstaltungstermine, Überschneidungen von Lehrveranstaltungen, Hochschullehrerbeurteilung); Beurteilung der Qualität der im aktuellen Semester besuchten Veranstaltungen und Dozenten hinsichtlich Definition des Lernziels, Verständlichkeit des Vortrags, Vergewisserung, dass Stoff verstanden wurde, Motivation, Aufzeigen von Zusammenhängen, Praxisbezug, Zusammenfassungen und Wiederholungen, Hinweise für Prüfungen, vertiefende Beschäftigung mit wissenschaftlichen Problemen, Einführung in die Anwendung von Forschungsmethoden; bisherige sowie beabsichtige Teilnahme an fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen bzw. Weiterbildungen; derzeitige bzw. frühere Tätigkeit als studentische Hilfskraft bzw. Tutor; Semesteranzahl als studentische Hilfskraft bzw. Tutor; Charakterisierung des Studiums (übersichtliche Kursmöglichkeiten, zeitlich erfüllbare Semestervorgaben, auf Lerninhalte abgestimmtes Prüfungssystem, zu viele Einzelprüfungen pro Semester, zu hoher Lernaufwand für Prüfungen); forschungsnahe Studienangebote (zu Forschungsmethoden, zu aktuellen Forschungsarbeiten, eigene Veranstaltungen zu Lehr-Lernforschung, Projektseminare, Mitarbeit in Forschungsprojekten, Forschungspraktikum); praxisorientierte Studienangebote (berufspraktische Tätigkeiten, Vorträge aus der Praxis, Anforderungen in verschiedenen Berufsfeldern, Hochschulprojekte, Hochschulpraktikum). 3. Lern- und Arbeitsverhalten: Sorgen hinsichtlich Studienabschluss, intensives und konzentriertes Arbeiten, Wichtigkeit eines guten Examens, leichtes Erlernen fachbezogener Inhalte, in Prüfungen vor Aufregung vergesslich, Prüfungsangst, Einteilung des Lernstoffs, rascher Studienabschluss); Häufigkeit des persönlichen Engagements über das Fachstudium hinaus: Lesen von Fachliteratur, Interessenschwerpunkte setzen, Problemlösungsverhalten, Forschungsergebnisse hinterfragen, Durchführung kleiner Untersuchungen zu einem bestimmten Thema; Reglementierung des Studiums; Ausrichtung des Studiums an Studienordnungen; vorgeschriebene Wochenstundenzahl für Lehrveranstaltungen; vorgegebenes und tatsächliches Studienprogramm; geschätzter Notendurchschnitt; Zufriedenheit mit den bisherigen Noten; Pflicht-Praktikum im Studiengang bzw. Zeitdauer mehrerer Praktika; bisher erworbene Leistungspunkte (ECTS-Punkte); Semesterzahl, die als Regelstudienzeit vorgesehen ist; Studierende im Masterstudiengang wurden gefragt: zuvor erreichter Abschluss, Zeitraum zwischen dem ersten Abschluss und Aufnahme des Masterstudiums, fachlicher Zusammenhang zwischen Erststudium und Masterstudium; beabsichtigtes Masterstudium nach Erreichen des ersten Abschlusses (z.B. Bachelor); aufgewendete Wochenstunden für Lehrveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Selbststudium, nicht-fachbezogene Veranstaltungen, studienbezogenen Aufwand, Kinderbetreuung, Beschäftigung als Hilfskraft/Tutor und Erwerbstätigkeit. 4. Studentische Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung (Eltern, Einkommen des Partners, BAföG, Kredit, Stipendium, Erwerbstätigkeit während der Vorlesungszeit bzw. der Semesterferien, Anderes); Studienverlauf: geplante Fachsemesterzahl bei Abschluss; Verzug gegenüber der ursprünglichen zeitlichen Studienplanung; Hauptfach- oder Hochschulwechsel bzw. Wechsel der Hochschulart; Praktikum im Inland absolviert und Dauer des Praktikums; Studium unterbrochen und Dauer der Unterbrechung; Mitarbeit an Forschungsprojekten und Dauer; Pläne für: Hochschulwechsel, Praktikum, Promotion, Unterbrechung des Studiums, Wechsel der Hochschulart; Praktikum oder Sprachkurs im Ausland absolviert und jeweilige Dauer; im Ausland studiert und Semesterzahl; Studienabschluss im Ausland; geplante Auslandsaktivitäten im Studienverlauf: Praktikum, Sprachaufenthalt, Studienaufenthalt während des Erststudiums, Erwerb eines Studienabschlusses, Auslandsstudium nach dem ersten Abschluss und Promotion im Ausland; Nutzen eines Praktikums; Fachwechsel oder Aufgabe des Studiums ernsthaft erwogen. 5. Kontakte und Beratung: Kontakthäufigkeit zu: Freunden und Bekannten außerhalb der Hochschule, Familienmitgliedern, Studierenden des eigenen Faches und anderer Fächer, Assistenten, Professoren des eigenen Fachs, Berufstätigen im zukünftigen Berufsfeld und zu ausländischen Studierenden; Zufriedenheit mit den Kontakten zu anderen Studierenden, Assistenten Lehrbeauftragten und Professoren des eigenen Fachs; ausreichend Ansprechpartner in der Hochschule; reine Leistungsorientierung gefragt; Anonymität des Lehrbetriebs; Betreuungs- und Beratungsmöglichkeiten durch Lehrende (regelmäßige Sprechstunden, informelle Beratungs- und Betreuungsmöglichkeiten, Orientierungsveranstaltungen, Veranstaltungen zur Prüfungsvorbereitung, Beratung durch Lehrende per E-Mail bzw. Internet) und Nutzungshäufigkeit dieser Angebote; Häufigkeit der Inanspruchnahme anderer Beratungsformen (Zentrale Studienberatung, studentische Studienberatung und Auslandsamt) sowie Bewertung des Nutzens dieser Beratungsformen. 6. Studienerfahrungen und Studienprobleme: Beurteilung von: Struktur des eigenen Studiengangs, Qualität des Lehrangebots, Art der Durchführung von Lehrveranstaltungen, Betreuung und Beratung durch Lehrende, Raum- und Sachausstattung, Nutzen von Veranstaltungen zur Studieneinführung im eigenen Studiengang sowie des Studienertrags insgesamt; empfundene fachliche, praktische, soziale und intellektuelle Förderung im Studium; Wichtigkeit ausgewählter Gründe für die Wahl der jetzigen Hochschule (z.B. Tradition und Ruf der Hochschule, persönliche Kontakte, etc.); Bereitschaft zur Nutzung neuer Formen der Studienorganisation an den Hochschulen (spezielle Studienorganisation für Teilzeitstudierende, Mischungen aus Präsenz- und Fernstudium (Offene Universität), Studium und Arbeit in abwechselnden Phasen (Sandwich-Studium) und virtuelle Hochschule (E-Learning); erneute Entscheidung für das derzeitige Studium, ein anderes Fach (Fachrichtung), eine berufliche Ausbildung oder Sonstiges; Selbsteinschätzung als Vollzeit-, Teilzeit- oder Pro-forma-Student; Ausmaß persönlicher Schwierigkeiten und Belastungen im Studium; Dringlichkeit ausgewählter Verbesserungsvorschläge für die persönliche Studiensituation (Änderungen im Fachstudiengang, Konzentration der Studieninhalte, Verringerung von Prüfungsanforderungen, stärkerer Praxisbezug, stärkerer Forschungsbezug der Lehrveranstaltungen, Ausrichtung des Lehrangebotes an verbindlichen Leitvorgaben, kleinere Lehrveranstaltungen und intensivere Betreuung, Tutorien, mehr Angebote zur Studienfinanzierung, Verbesserung der Arbeitsmarktchancen, Beteiligungsmöglichkeiten an Forschungsprojekten, Brückenkurse, Betreuungsangebote für Studierende mit Kindern, Erweiterung des Bachelorstudiums auf 4 Jahre; Befragter ist gern Student/in; Häufigkeit der Teilnahme an Evaluationen von Lehrveranstaltungen; Verbesserung der Lehre durch bisherige Evaluationen; hochschulpolitische Partizipation: Interesse und Partizipation an Aktivitäten ausgewählter Hochschulgruppen (Fachschaften, ASTA, Senat, politische Studentenvereinigungen, informelle Aktionsgruppen, Studentenverbindungen, Studentengemeinde, Sport, Kultur); präferierte Aufgaben für die studentischen Vertretungen. 7. Entwicklung der Hochschulen: Wichtigkeit der Weiterentwicklung von Hochschulen in verschiedenen Bereichen (Abschaffung von Zulassungsbeschränkungen, Erweiterung der Kapazitäten, inhaltliche und hochschuldidaktische Reformen, Beteiligung der Studierenden an der Lehrplangestaltung, Anhebung des Leistungsniveaus, strengere Auswahl bei der Zulassung, frühzeitige Eignungsfeststellung im Studienfach, Einrichtung spezieller Studiengänge für Teilzeit-Studenten, Personalaufstockung, verstärkte Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft, Praktikum als fester Bestandteil des Studiums, verstärkte Förderung begabter Studierender, Auswahlgespräche und Zulassungsprüfungen durch die einzelnen Hochschulen, Erhebung bzw. Einführung von Studiengebühren); Ablehnung und Akzeptanz ausgewählter Möglichkeiten zur Kritik an hochschulpolitischen Entwicklungen; perzipierte Umsetzung ausgewählter Ziele zur Gestaltung des Europäischen Hochschulraumes (EHR) und Beurteilung dieser Umsetzung: Modularisierung der Studiengänge, internationale Kooperation mit ausländischen Hochschulen, Qualitätskontrolle und Evaluation der Lehre, studentische Beteiligung an der Umsetzung der Ziele des EHR, Einführung des Kreditpunktesystems, Auslandssemester als fester Bestandteil des Studiengangs, Akkreditierung des Studiengangs, Weiterbildungsangebote, Finanzierungshilfen für Auslandsstudium, Anerkennung von Leistungsnachweisen an ausländischen Hochschulen, einzelne Lehrveranstaltungen in englischer Sprache, Doppelabschluss (gleichzeitig deutscher und ausländischer Abschluss). 8. Berufswahl und Berufsvorstellungen: Gewünschter Beruf steht bereits fest; berufliche Wertvorstellungen; Einschätzung der Berufsaussichten und evtl. Schwierigkeiten bei der Stellensuche; angestrebte dauerhafte Tätigkeitsbereiche (im Schulbereich, im Hochschulbereich, im öffentlichen Dienst, in Organisationen, in der Privatwirtschaft, als Freiberufler oder als Unternehmer); Wunsch nach dauerhafter bzw. zeitweiser Berufstätigkeit in Deutschland, in Europa oder außerhalb Europas sowie Einschätzung der zukünftigen Arbeitsmarktchancen für Absolventen des eigenen Studiengangs in diesen Regionen; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten; Forderungen in Bezug auf die Rolle von Frauen an Hochschulen (Frauen sollten aktiv für ihre Interessen kämpfen, Bevorzugung von Frauen bei der Besetzung von Hochschullehrerstellen, solange sie eine Minderheit bilden, Forderung nach speziellen Stipendien für Promotion und Habilitation ohne Altersbegrenzung nach der Familienphase). 9. Gesellschaftlich-politische Vorstellungen: Wichtigkeit ausgewählter Lebensbereiche; Politikinteresse (allgemeines politisches Geschehen, studentische Politik, Hochschulpolitik, Europapolitik); Einstellung zum politischen System in der BRD und zur politischen Partizipation; Meinung zu ausgewählten Aussagen: Wettbewerb zerstört Solidarität, Chancengleichheit für gesellschaftlichen Aufstieg, ohne Wettbewerb keine Anstrengung, Abschaffen sozialer Unterschiede nicht möglich, leistungsadäquate Bezahlung, Gleichheit vor dem Gesetz existiert nur auf dem Papier, d.h. rechtliche Benachteiligung sozial Benachteiligter; Übereinstimmung bzw. Ablehnung politscher Positionen (christlich-konservative, grüne-alternative, kommunistisch-marxistische, liberale, national-konservative, sozialdemokratische und anarchisch-basisdemokratische Position); Einstellung zu politischen Zielen (Bewahren der Familie, harte Bestrafung der Kriminalität, Verwirklichung der vollen Mitbestimmung der Arbeitnehmer, Förderung technologischer Entwicklung, Begrenzung der Zuwanderung von Ausländern, Gleichstellung der Frau, Abschaffung des Privateigentums an Industrieunternehmen und Banken, Sicherung der freien Marktwirtschaft und des privaten Unternehmertums, Priorität des Umweltschutzes vor wirtschaftlichem Wachstum, Vollendung der politischen und wirtschaftlichen Integration Europas, Ausstieg aus der Kernenergie und Abschaltung der Atomkraftwerke, stärkere finanzielle und personelle Unterstützung der Entwicklungsländer, Abwehr von kultureller Überfremdung, Reduzierung des Wohlfahrtsstaates und der sozialen Sicherungssysteme); Links-Rechts-Selbsteinstufung im Vergleich zur Allgemeinheit und zu Kommilitonen; Entwicklung der gesellschaftlichen Aufstiegschancen; Beurteilung der sozialen Unterschiede in der BRD; soziale Unterschiede im Land eher gerecht oder ungerecht. Demographie: Alter; Geschlecht; Familienstand; Kinderzahl; Studienort (recodiert); Staatsangehörigkeit; Staatsangehörigkeit gewechselt; Geburtsland; Staatsangehörigkeit und Geburtsland der Eltern (Migrationshintergrund); Behinderung oder chronische Erkrankung; Beeinträchtigung des Studiums durch diese Behinderung oder chronische Erkrankung; höchster Schulabschluss und Berufsabschluss der Eltern; Bereich der beruflichen Ausbildung der Eltern; berufliche Stellung der Eltern. Zusätzlich verkodet wurde: Welle; lfd. Nr.; Interviewdatum (Tag und Monat).
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Kumulation der Studierenden-Surveys 1983-2016 Der Studierendensurvey ist eine Trendstudie zur Entwicklung der Studiensituation und der studentischen Orientierungen an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland. Ziel ist es, im Zeitverlauf vergleichbare Informationen über die Studienbedingungen an deutschen Hochschulen bereitzustellen. Das Konzept des Studierendensurveys zielt darauf ab, ´Leistungsmessungen´ im Hochschulbereich vorzunehmen. Als Gegenstand solcher Leistungsmessungen wurden ... Kumulation der Studierenden-Surveys 1983-2016 Der Studierendensurvey ist eine Trendstudie zur Entwicklung der Studiensituation und der studentischen Orientierungen an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland. Ziel ist es, im Zeitverlauf vergleichbare Informationen über die Studienbedingungen an deutschen Hochschulen bereitzustellen. Das Konzept des Studierendensurveys zielt darauf ab, ´Leistungsmessungen´ im Hochschulbereich vorzunehmen. Als Gegenstand solcher Leistungsmessungen wurden Ende der 70er Jahre, sechs Bereiche benannt und mit dem Befragungsinstrument erfasst: Effizienz, Qualifikation, Evaluation, Sozialisation, Selektion und Platzierung. Inhaltlich umfasst der Studierendensurvey ein breit gefächertes Themenspektrum: z.B. Hochschulzugang, Fachwahl, Studienverlauf, Studienanforderungen, Studienqualität, Kontakte und soziales Klima, Schwierigkeiten im Studium, Internationalität, Wünsche und Forderungen, aber auch Fragen zur Berufswahl und zu Berufswerten sowie zu gesellschaftlichen und politischen Orientierungen. Der Kern des Fragebogens ist über die verschiedenen Erhebungen hinweg stabil geblieben. Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Fächergruppe; Fächerkombination; Anzahl der Fachsemester und der Hochschulsemester; Studium außer jetzigem Fachstudium; Studienart (z.B. Erststudium); bereits einen Hochschulabschluss erworben und Art dieses Hochschulabschlusses; angestrebter Studienabschluss; Lehramt angestrebt; Jahr der allgemeinen Hochschulreife, der fachgebundenen Hochschulreife und der Fachhochschulreife; Jahr der Hochschulreife; Fächer der beiden Leistungskurse zur Abiturprüfung; Art der gewählten Leistungskurse; Abiturnote; Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife und Dauer dieser Tätigkeit; Dauer aller Tätigkeiten nach Hochschulreife; berufliche Ausbildung vor der Erstimmatrikulation und Abschluss der Berufsausbildung; Charakterisierung der Situation vor Studienbeginn; Durchschnittsnote Zwischenprüfung; Zufriedenheit mit den bisherigen Noten; Wechsel von Hauptfach, Hochschule bzw. Hochschulart; Mitarbeit an Forschungsprojekten; Praktikum absolviert; Praktikum im Ausland absolviert; Sprachkurs im Ausland absolviert; einige Zeit im Ausland studiert; Studienabschluss im Ausland; Praktikum im Inland absolviert; jeweilige Dauer (Monate, Semester) von Praktika, Sprachkursen, Auslandsstudium, Studienunterbrechung, Mitarbeit an Forschungsprojekten; Pläne im weiteren Studienverlauf (Wechsel von Hochschule, Hochschulart, Hochschulort, Auslandsstudium, Sprachaufenthalt, Praktikum, Praktikum im Ausland bzw. im Inland, Promotion, Unterbrechung des Studiums, Studienabschluss bzw. Promotion im Ausland); Fachwechsel bzw. Aufgabe des Studium ernsthaft erwogen; geplante Fachsemester; verbleibende Semester bis zum geplanten Studienende; Verzug gegenüber der ursprünglichen zeitlichen Studienplanung; gewünschte Ausbildung bei Neubeginn; Fach bei gewünschtem Fachwechsel; Gründe für die Wahl des jetzigen Studiums; Einschätzung des Nutzens für die persönliche und geistige Entwicklung sowie der Verbesserung der Berufschancen durch: Hochschulwechsel, Forschungspraktikum, Auslandsstudium, Spezialisierung, andere Fachgebiete, praktische Arbeitserfahrung außerhalb der Hochschule, berufliche Ausbildung vor Studienbeginn, Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor, hochschulpolitisches Engagement, schneller Studienabschluss, EDV-Kenntnisse, zusätzliche Qualifikationen, gute Examensnote und Promotion, Masterstudium; persönlicher Nutzen des Hochschulstudiums (z.B. interessante Arbeit, gutes Einkommen, hohe soziale Position, etc.); Bereitschaft zur Nutzung neuer Formen der Studienorganisation an den Hochschulen (spezielle Studienorganisation für Teilzeitstudierende, Mischungen aus Präsenz- und Fernstudium (Duales System), Studium und Arbeit in abwechselnden Phasen (Sandwich-Studium) und virtuelle Hochschule); Reglementierung des Studiums; Ausrichtung des Studiums an Studienordnungen; vorgeschriebene Wochenstundenzahl für Lehrveranstaltungen; vorgegebenes und tatsächliches Studienprogramm; Pflicht-Praktikum im Studiengang bzw. Zeitdauer mehrerer Praktika; bisher erworbene Leistungspunkte (ECTS-Punkte); Befragter kann keine ECTS-Punkte angeben; Semesterzahl, die als Regelstudienzeit vorgesehen ist; Studierende im Masterstudiengang wurden gefragt: zuvor erreichter Abschluss, Zeitraum zwischen dem ersten Abschluss und Aufnahme des Masterstudiums, fachlicher Zusammenhang zwischen Erststudium und Masterstudium; beabsichtigtes Masterstudium nach Erreichen des ersten Abschlusses (z.B. Bachelor); forschungsnahe Studienangebote (zu Forschungsmethoden, zu aktuellen Forschungsarbeiten, eigene Veranstaltungen zu Lehr-Lernforschung, Projektseminare); praxisorientierte Studienangebote (berufspraktische Tätigkeiten, Vorträge aus der Praxis, Anforderungen in verschiedenen Berufsfeldern); Beurteilung der Studienanforderungen im eigenen Fachbereich in Bezug auf: Faktenwissen, Verständnis zugrunde liegender Prinzipien, Entwicklung eigener Interessenschwerpunkte, Kritikfähigkeit gegenüber Lehrmeinungen, Intensität der Arbeit für das Studium, Erbringen regelmäßiger Leistungsnachweise, Beteiligung an Diskussionen in Lehrveranstaltungen, Zusammenarbeit mit Kommilitonen, in fremden Fachgebieten Bescheid wissen, Interesse für soziale und politische Fragen, Analysefähigkeit komplexer Sachverhalte, Umsetzung des Gelernten auf praktische Fragen und Anwendungen, Befassen mit ethischen Fragestellungen, Auseinandersetzung mit Theorien und theoretischen Systemen sowie selbständige Anwendung von Forschungsmethoden; Hauptstudienfach charakterisiert durch: spezialisierte Ausrichtung, hohe Leistungsnormen, gut gegliederter Studienaufbau, Klarheit der Prüfungsanforderungen, Vielfalt der Arbeitsanforderungen, gute Berufsvorbereitung, Konkurrenz zwischen den Studierenden, gute Beziehungen zwischen Studierenden und Lehrenden, Benachteiligung von Studentinnen, Auseinandersetzung zwischen politischen Richtungen unter den Studierenden, Forschungsbezug der Lehre, Überfüllung der Lehrveranstaltungen, Einsatz neuer Medien in der Lehre, Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, internationale Ausrichtung und engen Praxisbezug; Selbsteinschätzung der Informiertheit über ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Pflichtpraktikum im Studiengang und Zeitdauer; Wichtigkeit einer Beratung für die berufliche Entscheidung hinsichtlich ausgewählter Aspekte (persönliche Eignung für den angestrebten Beruf, Arbeitsbedingungen im angestrebten Beruf, welche Zusatzqualifikationen erhöhen Chancen, andere Beschäftigungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten im Ausland, Voraussetzungen für Existenzgründung, Möglichkeiten mit dem Bachelor); Fremdsprachenkurse; Studienabschluss Bachelor: Erwartungen und Beurteilungen (z.B. größere Attraktivität für Ausländer, etc.); Protest-Aggressivität; Wissenschaftlicher Nachwuchs; Wissenschaftsorientierung; Wichtigkeit ausgewählter Gründe für die Wahl der jetzigen Hochschule (z.B. Tradition und Ruf der Hochschule, persönliche Kontakte, etc.) 2. Studium und Lehre: Lehrsituation im eigenen Fachbereich (Ausfall einzelner Lehrveranstaltungstermine, Überschneidungen von Lehrveranstaltungen, Hochschullehrerbeurteilung); Beurteilung der Qualität der im aktuellen Semester besuchten Lehrveranstaltungen und Dozenten hinsichtlich Definition des Lernziels, Verständlichkeit des Vortrags, Vergewisserung, dass Stoff verstanden wurde, den Lernerfolg fördernde Beispiele, Motivation, Aufzeigen von Zusammenhängen, Praxisbezug, Zusammenfassungen und Wiederholungen, Hinweise für Prüfungen, Script zur Vorlesung, vertiefende Beschäftigung mit wissenschaftlichen Problemen, Einführung in die Anwendung von Forschungsmethoden; bisherige sowie beabsichtige Teilnahme an fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen bzw. Weiterbildungen; aufgewendete Wochenstunden für Lehrveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Selbststudium, nicht-fachbezogene Veranstaltungen, studienbezogenen Aufwand, Wegzeiten zur Hochschule, Kinderbetreuung, Beschäftigung als Hilfskraft/Tutor und Erwerbstätigkeit (ohne Hilfskraft Tutor und einschließlich Hilfskraft/Tutor, Studium insgesamt, Studium plus Erwerbstätigkeit (offen und gruppiert); Charakterisierung des Studiums (übersichtliche Kursmöglichkeiten, zeitlich erfüllbare Semestervorgaben, auf Lerninhalte abgestimmtes Prüfungssystem, zu viele Einzelprüfungen pro Semester, zu hoher Lernaufwand für Prüfungen). 3. Lern- und Arbeitsverhalten: Perfektionismus hinsichtlich der Studienleistungen, Sorgen hinsichtlich Studienabschluss, Wichtigkeit guter Prüfungsnoten, größere Anstrengungen nach erstem Scheitern, intensives und konzentriertes Arbeiten, Wichtigkeit eines guten Examens, leichtes Erlernen fachbezogener Inhalte, in Prüfungen vor Aufregung vergesslich, Prüfungsangst, Einteilung des Lernstoffs, rascher Studienabschluss, zu wenig Zeit für andere Dinge, Wunsch nach mehr eigenen Gestaltungsmöglichkeiten und weniger Reglementierung; persönliches Engagement im Fachstudium (Lesen von Fachliteratur über den empfohlenen Umfang hinaus, eigene Interessenschwerpunkte gesetzt, eigene Gedanken zur Problemlösung; Forschungsergebnis erforscht, eigenes Experiment durchgeführt, Anzweifeln von Aussagen in Fachliteratur). 4. Studienerfahrungen und Studienprobleme: Ausmaß persönlicher Schwierigkeiten im Studium; erlebte Studiensituation: ausreichend Ansprechpartner in der Hochschule, viele Informationsmöglichkeiten, reine Leistungsorientierung gefragt, Anonymität des Lehrbetriebs, Untergehen in der Masse der Studierenden; Dringlichkeit ausgewählter Verbesserungsvorschläge für die persönliche Studiensituation (Änderungen im Fachstudiengang, Konzentration der Studieninhalte, Verringerung von Prüfungsanforderungen, stärkerer Praxisbezug, Ausrichtung des Lehrangebotes an verbindlichen Leitvorgaben, kleinere Lehrveranstaltungen und intensivere Betreuung, Tutorien, Erhöhung der BAföG-Sätze bzw. Stipendien, Verbesserung der Arbeitsmarktchancen, Beteiligungsmöglichkeiten an Forschungsprojekten, Brückenkurse, Betreuungsangebote für Studierende mit Kindern, mehr Beratung und Schulung in EDV- und Computernutzung); empfundene fachliche, praktische, soziale und intellektuelle Förderung im Studium; Beurteilung von: Struktur des eigenen Studiengangs, Qualität des Lehrangebots, Art der Durchführung von Lehrveranstaltungen, Betreuung und Beratung durch Lehrende, Mitwirkungsmöglichkeiten, Nutzen der Studienberatung, Möglichkeit von Interessenschwerpunkten, Nutzen von Veranstaltungen zur Studieneinführung im eigenen Studiengang, Raum- und Sachausstattung sowie des Studienertrags insgesamt; Befragter ist gerne Student; Selbsteinschätzung als Vollzeit-, Teilzeit- oder Pro-forma-Student; Ausmaß persönlicher Belastungen im Studium; 5. Studentische Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung (Eltern, Einkommen des Partners, BAföG, Stipendien, Erwerbstätigkeit neben dem Studium, während der Vorlesungszeit bzw. während der Semesterferien, Studienkredit, anderes); Gründe für Erwerbstätigkeit bzw. Jobben; derzeitige bzw. frühere Tätigkeit als studentische Hilfskraft bzw. Tutor; Semesterzahl als studentische Hilfskraft bzw. Tutor. 6. Kontakte und Beratung: Tatsächliche und gewünschte Kontakthäufigkeit zu: Freunden und Bekannten außerhalb der Hochschule, Familienmitgliedern, anderen Studierenden des eigenen Fachs und anderer Fächer, aus dem anderen Teil Deutschlands), Assistenten, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Professoren des eigenen Fachs, Berufstätigen im zukünftigen Berufsfeld sowie zu ausländischen Studierenden; Zufriedenheit mit den Kontakten zu anderen Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitern bzw. Lehrbeauftragten und Professoren des eigenen Fachs; Zufriedenheit mit den Kontakten zu Kommilitonen des eigenen Fachs und anderer Fächer, wissenschaftlichen Mitarbeitern bzw. Lehrbeauftragten und Professoren des eigenen Fachs; Betreuungs- und Beratungsmöglichkeiten durch Lehrende (regelmäßige Sprechstunden, informelle Beratungs- und Betreuungsmöglichkeiten, feste Zuordnung von Studierenden zu Hochschullehrern bei regelmäßiger Beratung, Orientierungsveranstaltungen, Veranstaltungen zur Prüfungsvorbereitung, Beratung durch Lehrende per E-Mail bzw. Internet) und Nutzungshäufigkeit dieser Angebote; Häufigkeit der Inanspruchnahme anderer Beratungsformen (Zentrale Studienberatung, Fachstudienberatung durch Lehrende, studentische Studienberatung, spezielle Fachberatung, Akademisches Auslandsamt, Informationsveranstaltungen des Arbeitsamtes und Beratung durch Berufsberater des Arbeitsamtes) sowie Bewertung des Nutzens dieser Beratungsformen; persönlich wichtige Bereiche der Betreuung und Beratung (allgemeine Studienplanung und Studienaufbau, Wahl der fachlichen Schwerpunkte im Studium, Prüfungsvorbereitung, Erläuterungen zur Studien- und Prüfungsordnung, fachwissenschaftliche Fragen, Abfassen von wissenschaftlichen Texten wie Referate, persönliche Lern- und Arbeitsschwierigkeiten, Rückmeldung von Leistungsergebnissen, soziale Schwierigkeiten im Studium, persönliche Probleme über das Studium hinaus, Hilfe bei der Stellensuche bzw. Berufsfindung); hochschulpolitische Partizipation: Interesse und Partizipation an Aktivitäten ausgewählter Hochschulgruppen (Fachschaften, ASTA, Senat, politische Studentenvereinigungen, informelle Aktionsgruppen, Studentenverbindungen, Studentengemeinde, Sport, Kultur, sonstige Gruppen); Spezifizierung Interesse bzw. Teilnahme an offiziellen Gremien, Studentengruppen und politischen Gremien und Gruppen. 7. Entwicklung der Hochschulen: Forderungen in Bezug auf die Rolle von Frauen an Hochschulen (Frauen sollten aktiv für ihre Interessen kämpfen, Bevorzugung von Frauen bei der Besetzung von Hochschullehrerstellen, solange sie eine Minderheit bilden, speziellen Stipendien für Promotion und Habilitation ohne Altersbegrenzung nach der Familienphase, Einrichtung spezieller Schwerpunkte für Forschung und Lehre über Frauenfragen, Amt der Frauenbeauftragten hauptamtlich mit mehr Kompetenzen); Wichtigkeit ausgewählter Lebensbereiche; Wichtigkeit der Weiterentwicklung von Hochschulen in verschiedenen Bereichen (Abschaffung von Zulassungsbeschränkungen, Erweiterung der Kapazitäten, inhaltliche und hochschuldidaktische Reformen, Beteiligung der Studierenden an der Lehrplangestaltung, Anhebung des Leistungsniveaus, strengere Auswahl bei der Zulassung, verstärkte Förderung begabter Studierender, Einführung Planstudienzeit, Bildung von Forschungsschwerpunkten, stärkerer Wettbewerb unter Hochschulen, Personalaufstockung, bessere Einbindung der vorlesungsfreien Zeit in das Studienprogramm, Auswahlgespräche und Zulassungsprüfungen durch die einzelnen Hochschulen, Errichtung von Privathochschulen, Integration von Studiengängen im Rahmen von Gesamthochschulen, Einführung von Kurzstudiengängen, frühzeitige Eignungsfeststellung im Studienfach, Einrichtung spezieller Studiengänge für Teilzeit-Studenten, Brückenkurse, Verkürzung der Semesterferien, größere Selbständigkeit der Hochschulen bei der Ausgestaltung von Studiengängen, stärkerer Ausbau der Fachhochschulen, Einrichtung von Professional Schools, Weiterqualifizierung nach dem Studium an speziellen Professional Schools, verstärkte Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft, häufigere Anwendung von Multimedia/Internet in der Lehre, studienbegleitende Prüfungen mit anrechenbaren Leistungspunkten (Kredit-Punkt-System), Studienabschluss Bachelor, Masterstudiengänge, Praktikum für jeden Studiengang); Bereitschaft zur Nutzung verschiedener neuer Formen der Studienorganisation an Hochschulen (spezielle Studienorganisationen für Teilzeitstudierende, Mischungen aus Präsenz- und Fernstudium, duales System, Sandwich-Studium, Freischuss-Regelung bei frühzeitiger Meldung zum Examen, virtuelle Hochschule, Studienabschluss als Bachelor, studienbegleitende Prüfungen mit anrechenbaren Leistungspunkten, Kurse in Semesterferien, Besuch Professional School); vordringliche Aufgaben der Studentenvertretung an der Hochschule; Ablehnung und Akzeptanz ausgewählter Möglichkeiten zur Kritik an hochschulpolitischen Entwicklungen. 8. Berufswahl und Berufsvorstellungen: Gewünschter Beruf steht bereits fest; angestrebte dauerhafte Tätigkeitsbereiche und für eine Übergangszeit (im Schulbereich, im Hochschulbereich, im öffentlichen Dienst, in Organisationen ohne Erwerbscharakter, in der Privatwirtschaft, als Selbständiger (Unternehmer oder freiberuflich), in alternativen Arbeitsprojekten, als Freiberufler oder Unternehmer); Wunsch nach dauerhafter bzw. zeitweiser Berufstätigkeit in ausgewählten Regionen (in den neuen Bundesländern, in den alten Bundesländern, im Bereich der Europäischen Gemeinschaft, in Europa außerhalb der EG, im außereuropäischen Ausland, in Deutschland bzw. in Europa); Einschätzung der zukünftigen Arbeitsmarktchancen für Absolventen des eigenen Studiengangs in diesen Regionen; Einschätzung der beruflichen Chancen von Frauen im angestrebten Berufsfeld im Hinblick auf Beschäftigungschancen, Bezahlung, Unterstützung der beruflichen Förderung und Weiterbildung, Karriere und selbständige Tätigkeit; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten nach Studienabschluss (z.B. an der Hochschule bleiben, weiterstudieren zur Verbesserung der Berufschancen, Wohnortwechsel, Ausweichen auf Berufsalternativen, finanzielle Einbußen, etc.); Einschätzung der Berufsaussichten nach Studienabschluss bei der Stellensuche; berufliche Wertvorstellungen. 9. Gesellschaftlich-politische Vorstellungen: Politikinteresse (allgemeines politisches Geschehen, Lokalpolitik, studentische Politik an der eigenen Hochschule, Hochschulpolitik allgemein, Europapolitik und europäische Vereinigung); Links-Rechts-Selbsteinstufung im Vergleich zur Allgemeinheit und zu Kommilitonen; Zustimmung bzw. Ablehnung politscher Positionen (christlich-konservative, grüne-alternative, kommunistisch-marxistische, liberale, national-konservative und sozialdemokratische Position); Einstellung zu politischen Zielen (Bewahren der Familie, harte Bestrafung der Kriminalität, Verwirklichung der vollen Mitbestimmung der Arbeitnehmer, Förderung technologischer Entwicklung, Gleichstellung der Frau, Abschaffung des Privateigentums an Industrieunternehmen und Banken, Sicherung der freien Marktwirtschaft und des privaten Unternehmertums, Priorität des Umweltschutzes vor wirtschaftlichem Wachstum, stärkere finanzielle und personelle Unterstützung der Entwicklungsländer, Stabilität der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse, Festlegung einer Einkommenshöchstgrenze, Erhöhung der Verteidigungskraft und der militärischen Anstrengungen, Überprüfung auf Verfassungstreue im öffentlichen Dienst, verstärkte Nutzung der Kernenergie und Errichtung von Atomkraftwerken, Vollendung der politischen und wirtschaftlichen Integration Europas, Ausstieg aus der Kernenergie und Abschaltung der Atomkraftwerke, Angleichung der Lebensbedingungen in den alten und neuen Bundesländern, Abwehr von kultureller Überfremdung, Begrenzung der Zuwanderung von Ausländern, Beteiligung der Bundeswehr an Einsätzen im Rahmen der UN, Reduzierung des Wohlfahrtsstaates und der sozialen Sicherungssysteme, Garantie des Rechts auf Arbeit für alle); Einstellung zum politischen System in der BRD und zur politischen Partizipation; Beurteilung der sozialen Unterschiede in der BRD; soziale Unterschiede im Land eher gerecht oder ungerecht; Meinung zu ausgewählten Aussagen: Wettbewerb zerstört Solidarität, Chancengleichheit für gesellschaftlichen Aufstieg, ohne Wettbewerb keine Anstrengung, Abschaffen sozialer Unterschiede nicht möglich, leistungsadäquate Bezahlung, Gleichheit vor dem Gesetz existiert nur auf dem Papier, soziale Unterschiede führen zu Spannungen zwischen Oben und Unten, gegenseitiger Wettbewerb nötig für Fortschritt, Einkommensunterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern zu groß); Entwicklung der gesellschaftlichen Aufstiegschancen. 10. Europäischer Hochschulraum (EHR): Perzipierte Umsetzung ausgewählter Ziele zur Gestaltung des Europäischen Hochschulraumes (EHR) und Beurteilung dieser Umsetzung (Umstellung des Studiengangs auf die gestufte Studienstruktur, Teile des Studiums im Ausland, Einführung des Kreditpunktesystems, Modularisierung der Studiengänge, einzelne Lehrveranstaltungen in englischer Sprache, internationale Kooperation mit ausländischen Hochschulen, Qualitätskontrolle und Evaluation der Lehre, Auslandssemester als fester Bestandteil des Studiengangs, studentische Beteiligung an der Umsetzung der Ziele des EHR, Akkreditierung des Studiengangs, Weiterbildungsangebote, Finanzierungshilfen für Auslandsstudium, Anerkennung von Leistungsnachweisen an ausländischen Hochschulen, Doppelabschluss (gleichzeitig deutscher und ausländischer Abschluss); besondere Verantwortung von Hochschulstudenten gegenüber der Allgemeinheit; Pläne für ein Auslandsstudium während bzw. nach dem Abschluss des Studiums. Demographie: Geschlecht; Alter; Familienstand; Kinderzahl; höchster Schulabschluss und beruflicher Abschluss der Eltern; höchster Bildungsabschluss der Eltern (schulisch einschl. Hochschulbildung); berufliche Stellung der Eltern; Bereich der beruflichen Ausbildung der Eltern; Bildungsabschluss der Eltern (kombiniert mit beruflichem Abschluss); Hochschulabschluss der Eltern. Zusätzlich verkodet wurde: Welle; lfd. Nr. aus Einzeldateien; Hochschulart; Bundesländer (alte Länder, neue Länder); Summenscore Demokratische Prinzipien; Demokratische Prinzipien (Summenscore gruppiert).
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Die Studie "StuMa" beschäftigt sich mit den Ursachen des Studienabbruchs im Masterstudium und dem weiteren beruflichen Verlauf nach einem Studienausstieg aus dem Masterstudium. Während für grundständige Studiengänge einige Daten vorliegen, die eine Analyse möglicher Ursachen des Studienabbruchs erlauben, existiert für das Masterstudium keine geeignete Datenbasis. Bedingt durch vergleichsweise geringe Studienabbruchquoten im Masterstudium, wurde der Studienabbruch in dieser Studienphase bislang a ... Die Studie "StuMa" beschäftigt sich mit den Ursachen des Studienabbruchs im Masterstudium und dem weiteren beruflichen Verlauf nach einem Studienausstieg aus dem Masterstudium. Während für grundständige Studiengänge einige Daten vorliegen, die eine Analyse möglicher Ursachen des Studienabbruchs erlauben, existiert für das Masterstudium keine geeignete Datenbasis. Bedingt durch vergleichsweise geringe Studienabbruchquoten im Masterstudium, wurde der Studienabbruch in dieser Studienphase bislang auch noch nicht als Forschungsgegenstand in der Hochschulforschung wahrgenommen. StuMa ist die erste bundesweite Befragung, die sich ausschließlich an Masterexmatrikulierte richtet und eine Datenbasis generiert, um die Studiensituation und die Abbruchursachen im Masterstudium zu ermitteln sowie darüber hinaus den beruflichen Verbleib der Exmatrikulierten zu analysieren. Zur Realisierung der Studie wurde eine Online-Befragung mit Exmatrikulierten (mit und ohne Abschluss) aus Masterstudiengängen an staatlichen deutschen Hochschulen des Wintersemesters 2018/19 und des Sommersemesters 2019 durchgeführt.
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Das EUROSTUDENT-Projekt sammelt und analysiert vergleichbare Daten über die soziale Dimension der europäischen Hochschulbildung. Es wird eine breite Palette von Themen im Zusammenhang mit den sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der Studierenden abgedeckt. Das Projekt ist bestrebt, zuverlässige und aufschlussreiche länderübergreifende Vergleiche zu liefern. Dies geschieht durch die Verbindung eines zentralen Koordinationsansatzes mit einem starken Netzwerk von nationalen Partnern in jedem t ... Das EUROSTUDENT-Projekt sammelt und analysiert vergleichbare Daten über die soziale Dimension der europäischen Hochschulbildung. Es wird eine breite Palette von Themen im Zusammenhang mit den sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der Studierenden abgedeckt. Das Projekt ist bestrebt, zuverlässige und aufschlussreiche länderübergreifende Vergleiche zu liefern. Dies geschieht durch die Verbindung eines zentralen Koordinationsansatzes mit einem starken Netzwerk von nationalen Partnern in jedem teilnehmenden Land. Auf diese Weise kann eine Bewertung der Stärken und Schwächen der jeweiligen nationalen Rahmenbedingungen im internationalen Vergleich vorgenommen werden. Die Hauptnutzer unserer Ergebnisse sind hochschulpolitische Entscheidungsträger auf nationaler und europäischer Ebene, Forscher auf diesem Gebiet, Manager von Hochschuleinrichtungen und - natürlich - Studierende in ganz Europa.
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Die Sozialerhebung ist eine seit 1951 bestehende Untersuchungsreihe zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland. In drei- bis vierjährigem Abstand wird ein Querschnitt von Studierenden zu Aspekten des Hochschulzugangs, zu Strukturmerkmalen des Studiums, zur sozialen und wirtschaftlichen Lage, u.a. Einnahmen und Lebenshaltungskosten, Erwerbstätigkeit, Wohnsituation, sowie zu sozio-demographischen Merkmalen wie ethnische und soziale Herkunft, Partnerschaftsstatus und Elt ... Die Sozialerhebung ist eine seit 1951 bestehende Untersuchungsreihe zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland. In drei- bis vierjährigem Abstand wird ein Querschnitt von Studierenden zu Aspekten des Hochschulzugangs, zu Strukturmerkmalen des Studiums, zur sozialen und wirtschaftlichen Lage, u.a. Einnahmen und Lebenshaltungskosten, Erwerbstätigkeit, Wohnsituation, sowie zu sozio-demographischen Merkmalen wie ethnische und soziale Herkunft, Partnerschaftsstatus und Elternschaft befragt. Das Datenpaket umfasst die Daten der Befragung der deutschen, bildungsin- und bildungsausländischen Studierenden im Rahmen der 16. Sozialerhebung (2000), die einen Schwerpunkt zum Thema Computernutzung und neue Medien enthält.
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Die Sozialerhebung ist eine seit 1951 bestehende Untersuchungsreihe zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland. In drei- bis vierjährigem Abstand wird ein Querschnitt von Studierenden zu Aspekten des Hochschulzugangs, zu Strukturmerkmalen des Studiums, zur sozialen und wirtschaftlichen Lage, u.a. Einnahmen und Lebenshaltungskosten, Erwerbstätigkeit, Wohnsituation, sowie zu sozio-demographischen Merkmalen wie ethnische und soziale Herkunft, Partnerschaftsstatus und Elt ... Die Sozialerhebung ist eine seit 1951 bestehende Untersuchungsreihe zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland. In drei- bis vierjährigem Abstand wird ein Querschnitt von Studierenden zu Aspekten des Hochschulzugangs, zu Strukturmerkmalen des Studiums, zur sozialen und wirtschaftlichen Lage, u.a. Einnahmen und Lebenshaltungskosten, Erwerbstätigkeit, Wohnsituation, sowie zu sozio-demographischen Merkmalen wie ethnische und soziale Herkunft, Partnerschaftsstatus und Elternschaft befragt. Das Datenpaket umfasst die Daten der Befragung der deutschen, bildungsin- und bildungsausländischen Studierenden im Rahmen der 15. Sozialerhebung (1997).
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Die Sozialerhebung ist eine seit 1951 bestehende Untersuchungsreihe zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland. In drei- bis vierjährigem Abstand wird ein Querschnitt von Studierenden zu Aspekten des Hochschulzugangs, zu Strukturmerkmalen des Studiums, zur sozialen und wirtschaftlichen Lage, u.a. Einnahmen und Lebenshaltungskosten, Erwerbstätigkeit, Wohnsituation, sowie zu sozio-demographischen Merkmalen wie ethnische und soziale Herkunft, Partnerschaftsstatus und Elt ... Die Sozialerhebung ist eine seit 1951 bestehende Untersuchungsreihe zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland. In drei- bis vierjährigem Abstand wird ein Querschnitt von Studierenden zu Aspekten des Hochschulzugangs, zu Strukturmerkmalen des Studiums, zur sozialen und wirtschaftlichen Lage, u.a. Einnahmen und Lebenshaltungskosten, Erwerbstätigkeit, Wohnsituation, sowie zu sozio-demographischen Merkmalen wie ethnische und soziale Herkunft, Partnerschaftsstatus und Elternschaft befragt. Das Datenpaket umfasst die Daten der Befragung der deutschen, bildungsin- und bildungsausländischen Studierenden im Rahmen der 14. Sozialerhebung (1994).
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