Daten und Studien zu „Schlagwörter: Bewertung” (23)

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Augst et al. legten 2007 ein Modell der Entwicklung textsortenspezifischer Schreibkompetenz vor, das als bis dahin elaborierteste Version einer Modellierung dieser Kompetenz von Grundschulkindern galt. Für verschiedene Textsorten wurde ein Modell mit vier Entwicklungsniveaus postuliert. Zudem nahm man an, es handele sich um Varianten eines einzigen Kernmodells. Allerdings überprüften die Autoren das Modell nicht im Hinblick auf dessen Reliabilität und Validität. Das vorrangige Ziel [des Projekts ... Augst et al. legten 2007 ein Modell der Entwicklung textsortenspezifischer Schreibkompetenz vor, das als bis dahin elaborierteste Version einer Modellierung dieser Kompetenz von Grundschulkindern galt. Für verschiedene Textsorten wurde ein Modell mit vier Entwicklungsniveaus postuliert. Zudem nahm man an, es handele sich um Varianten eines einzigen Kernmodells. Allerdings überprüften die Autoren das Modell nicht im Hinblick auf dessen Reliabilität und Validität. Das vorrangige Ziel [des Projekts] bestand [deshalb] darin zu überprüfen, ob sich das erwähnte Modell als hinreichend reliabel erweisen würde. Dazu wurden zwölf Rater anhand von Benchmarktexten geschult. Über diskrepante Bewertungen wurde diskutiert; inkonsistent urteilende Rater wurden letztlich ausgeschlossen. Schülertexte wurden dann von mehreren Beurteilern unabhängig voneinander holistisch kodiert. Die von Augst et al. formulierten Kompetenzniveaumodelle für Erzählen und Argumentieren wurden modifiziert. Die Ergebnisse legen die Annahme nahe, dass zwar für einige Texte eine befriedigende Reliabilität erreicht werden kann. Jedoch kann das Modell nicht für alle Textsorten einer empirischen Überprüfung standhalten. Es zeigte sich, dass die Reliabilitäten textsortenintern sehr unterschiedlich ausfallen und zum Teil unbefriedigend sind. Als Erfolg ist zu werten, dass mit diesem Projekt exemplarisch dargelegt werden konnte, wie die Güte eines anspruchsvollen Modells empirisch fundiert beurteilt werden kann. Insbesondere bei Large-Scale-Studien sind diese Erkenntnisse bedeutsam, bei denen holistische Ratings von Schülertexten, wie im Projekt durchgeführt, sinnvoll eingesetzt werden können. (DIPF/Projektträger)
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Ziel des Promotionsprojektes war es zu untersuchen, inwieweit ein Kompetenzmodell (zum wissenschaftlichen Denken, Teilkompetenz "Experimente planen") als Basis für Leistungsrückmeldungen (Feedback) genutzt werden kann, um somit die bestehende Lücke zwischen wissenschaftlich fundierter Kompetenzmodellierung und deren praktischem Nutzen in Lehrsettings und Lernsettings zu schließen. Der theoretische Hintergrund dieses Promotionsprojektes verknüpft auf innovative Weise die Forschung zu Kompetenzmes ... Ziel des Promotionsprojektes war es zu untersuchen, inwieweit ein Kompetenzmodell (zum wissenschaftlichen Denken, Teilkompetenz "Experimente planen") als Basis für Leistungsrückmeldungen (Feedback) genutzt werden kann, um somit die bestehende Lücke zwischen wissenschaftlich fundierter Kompetenzmodellierung und deren praktischem Nutzen in Lehrsettings und Lernsettings zu schließen. Der theoretische Hintergrund dieses Promotionsprojektes verknüpft auf innovative Weise die Forschung zu Kompetenzmessung und Kompetenzmodellierung sowie die Forschung zu Feedbackeffekten im Lernprozess. Es wurden vier Teilstudien durchgeführt, die alle im Vortest-Nachtest-Design als Laborstudien umgesetzt und mit Lernenden der Sekundarstufe I (8. Klasse) durchgeführt wurden. Die Performanz der Lernenden bei der Planung von Experimenten wurde mithilfe von Papier-Bleistift-Tests erhoben. Es wurde insbesondere untersucht, welche Effekte kompetenzielles Feedback im Vergleich zu keinem Feedback auf die Performanz und Motivation von Lernenden zeigt und welche Effekte des kompetenziellen Feedbacks auf Performanz, Motivation und Genauigkeit der Selbsteinschätzung sich im Vergleich zu einem sozialen Feedback und einer Kontrollgruppe ohne Feedbackinformation zeigen. Zudem wurden differenzielle Effekte kompetenziellen Fremdfeedbacks und Selbstfeedbacks identifiziert und auf Performanz untersucht. Es zeigte sich, dass Feedback in Relation zu den Stufen eines domänenspezifischen Kompetenzmodells positive Effekte auf den Lernprozess hat und dass kompetenzielles Feedback sozialem Feedback überlegen ist. Auch konnte ein Mediatoreffekt der Genauigkeit der Schülerselbsteinschätzung im Hinblick auf die Effektivität von Feedback nachgewiesen werden. Als weiteres Ergebnis zeigt sich, dass Lernende mit kompetenziellem Fremdfeedback signifikant besser abschnitten und das Feedback signifikant effektiver wahrnahmen als Lernende in der internen kompetenziellen Feedbackbedingung. Die wahrgenommene Feedbackeffektivität mediierte die Feedbackeffekte auf Performanz vollständig. (DIPF/Projektträger)
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Ziel des Vorhabens war es zu untersuchen, wie exakt die Pädagogen aus Kindergarten und Grundschule die Kinder circa ein halbes Jahr vor Eintritt in die Grundschule, circa drei Monate nach Beginn sowie am Ende der 1. Klasse hinsichtlich ihrer Kompetenzen in kognitiven wie sozialen Kompetenzbereichen einschätzen können. Zudem sollte analysiert werden, von welchen Faktoren auf Kinder-Ebene oder Pädagogen-Ebene die Genauigkeit der Einschätzungen beeinflusst wird. Hierzu wurden die Kinder mittels ein ... Ziel des Vorhabens war es zu untersuchen, wie exakt die Pädagogen aus Kindergarten und Grundschule die Kinder circa ein halbes Jahr vor Eintritt in die Grundschule, circa drei Monate nach Beginn sowie am Ende der 1. Klasse hinsichtlich ihrer Kompetenzen in kognitiven wie sozialen Kompetenzbereichen einschätzen können. Zudem sollte analysiert werden, von welchen Faktoren auf Kinder-Ebene oder Pädagogen-Ebene die Genauigkeit der Einschätzungen beeinflusst wird. Hierzu wurden die Kinder mittels eines adaptiven, computerbasierten Testverfahrens zu allen drei Messzeitpunkten hinsichtlich ihrer Lernausgangslagen in den Bereichen Wortschatz, Lesen, Lautbewusstheit und Mathematik untersucht und von ihren Erziehern bzw. Lehrern diesbezüglich eingeschätzt. Zu den ersten beiden Messzeitpunkten wurden die Kinder zudem anhand einer Skala zum Sozialverhalten von ihren Pädagogen sowie ihren Eltern beurteilt. Hinsichtlich der Diagnosegenauigkeit in den kognitiven Kompetenzbereichen war dabei von Interesse, wie exakt das Niveau (= exakte Einschätzung, Überschätzung oder Unterschätzung der Testleistung), die Rangreihenfolge (= Einschätzung der relativen Leistungsposition der Kinder innerhalb der Gruppe oder Klasse) und die vorhandene Leistungsstreuung (= exakte Ein-, Über- oder Unterschätzung der Leistungsstreuung innerhalb der Gruppe oder Klasse) von den Pädagogen eingeschätzt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Pädagogen über keine sehr gut ausgeprägte Diagnosegenauigkeit verfügen. So werden zwar die Rangreihenfolgen einigermaßen treffend eingeschätzt, die Kompetenzen der Kinder jedoch in den verschiedenen Bereichen unterschätzt oder überschätzt. Erzieher schätzen in den sozialen Kompetenzbereichen, Lehrer in den kognitiven Kompetenzbereichen präziser ein. (DIPF/Projektträger)
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Das Forschungsprojekt widmete sich der Frage, inwieweit institutionelle und damit politisch veränderbare Rahmenbedingungen dafür verantwortlich sind, dass bestimmte Gruppen von Schülern unter systematischen Abweichungen von meritokratischen Standards bei der Notenvergabe und Übergangsempfehlungen durch Lehrkräfte leiden. (...) Das Vorhaben zielte somit ab auf die Identifikation der Mikromechanismen und Makrodeterminanten von Diskriminierung im Bildungssystem. (...) Die verschiedenen Vorhersagen ... Das Forschungsprojekt widmete sich der Frage, inwieweit institutionelle und damit politisch veränderbare Rahmenbedingungen dafür verantwortlich sind, dass bestimmte Gruppen von Schülern unter systematischen Abweichungen von meritokratischen Standards bei der Notenvergabe und Übergangsempfehlungen durch Lehrkräfte leiden. (...) Das Vorhaben zielte somit ab auf die Identifikation der Mikromechanismen und Makrodeterminanten von Diskriminierung im Bildungssystem. (...) Die verschiedenen Vorhersagen bestimmter Theorien wurden im Rahmen des Vorhabens empirisch überprüft. Dies wurde einerseits anhand eines indirekten Tests der zugrunde liegenden Theorien, andererseits anhand eines Tests zur Bestimmung der Situationen, die mehr oder weniger diskriminierende Entscheidungen von Lehrern nach sich ziehen, untersucht. Diese Situationen entstehen häufig aufgrund bestimmter Charakteristika des deutschen Bildungssystems bzw. der Bildungssysteme der Bundesländer (Makrodeterminanten). Zur Untersuchung der beiden Themenkomplexe "Mikromechanismen" und "Makrodeterminanten" wurden Datensätze verschiedener Querschnittsstudien und Längsschnittsstudien (z. B. IGLU 2006, BiKS) regressionsanalytisch ausgewertet. Die Ergebnisse legen nahe, dass Lehrkräfte an deutschen Grundschulen tatsächlich diskriminierende Urteile gegen Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder unterer sozialer Schichten fällen. Sie tun dies eher in Situationen, in denen sie ihre Entscheidungen auf unvollständige Informationen stützen müssen. Das legt nahe, dass es sich hier eher um einen Rückgriff auf stereotypes Wissen über verschiedene Schülergruppen handelt als um vorurteilsbasierte Urteile gegenüber Kindern, die erkennbar anderen sozialen oder ethnischen Gruppen angehören. (DIPF/Projektträger)
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Mittels einer Onlinbefragung wurde erhoben, welche Lernziele Museumsguides ihren Führungen geben und welche Aspekte einer Führung von Museumsguides als lernrelevant angesehen werden. Mittels einer Onlinbefragung wurde erhoben, welche Lernziele Museumsguides ihren Führungen geben und welche Aspekte einer Führung von Museumsguides als lernrelevant angesehen werden.
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Museumsguides aus deutschen naturkundlichen Museen wurden mittels Experteninterviews zum Aufbau und Ablauf ihrer Führungen befragt. Museumsguides aus deutschen naturkundlichen Museen wurden mittels Experteninterviews zum Aufbau und Ablauf ihrer Führungen befragt.
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Diese Studie beschäftigte sich mit der Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Professionswissen, Unterrichtsqualität und Schülerleistung. Als Merkmal der Unterrichtsqualität wurde auf die sachstrukturelle Vernetztheit fokussiert, welche über das Videokodierungsinstrument der Sachstrukturdiagramme erfasst werden konnte. Es wurde das Professionswissen (Fachwissen, fachdidaktisches Wissen und pädagogisches Wissen) von 35 Gymnasiallehrkräften in Nordrhein-Westfalen mit Papier-und-Bleistift-Tests er ... Diese Studie beschäftigte sich mit der Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Professionswissen, Unterrichtsqualität und Schülerleistung. Als Merkmal der Unterrichtsqualität wurde auf die sachstrukturelle Vernetztheit fokussiert, welche über das Videokodierungsinstrument der Sachstrukturdiagramme erfasst werden konnte. Es wurde das Professionswissen (Fachwissen, fachdidaktisches Wissen und pädagogisches Wissen) von 35 Gymnasiallehrkräften in Nordrhein-Westfalen mit Papier-und-Bleistift-Tests erfasst. Der Fachwissenszuwachs der Lernenden wurde im Prä-Post-Design erhoben. Die Einführungsstunden zum "Kraft"-Begriff wurden videographiert und manualbasiert die zugehörigen Sachstrukturdiagramme bestimmt. Mit den Sachstrukturdiagrammen wurde der zeitliche Ablauf des Inhaltsangebots der videographierten Stunden untersucht und die angebotene Vernetzung analysiert. Das Fachwissen und fachdidaktische Wissen zeigte keine Korrelation zur sachstrukturellen Vernetztheit. Zwischen dem pädagogischen Wissen und der sachstrukturellen Vernetztheit konnte eine mittlere Korrelation gefunden werden. (...) Für die Betrachtung des Einflusses auf den Lernerfolg, gemessen durch das Abschneiden der Schülerinnen und Schüler im Schülerfachwissenstest, wurden Mehrebenenanalysen durchgeführt. Dabei wurde das Abschneiden der Schülerinnen und Schüler im Post-Schülerfachwissenstest unter Kontrolle des Prä-Schülerfachwissenstests, des KFT-Tests, des Geschlechts, der Zuhause gesprochenen Sprache und der Länge der Unterrichtseinheit modelliert. Ein solches Kontrollvariablenmodell wurde anschließend im Likelihood-Ratio-Test gegen mehrere Prädiktorenmodelle verglichen. Das pädagogische Wissen und die sachstrukturelle Vernetztheit konnten als geeignete Prädiktoren für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler der vorliegenden Stichprobe identifiziert werden.
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In dieser Studie wurde der Zusammenhang zwischen dem fachspezifischen Professionswissen (CK & PCK) von Chemielehrkräften zum Umgang mit Fachsprache und Schülervorstellung, ihrem Unterrichtshandeln und dem Lernerfolg sowie der Motivation ihrer Lernenden untersucht. Dazu wurden Daten zum Unterricht nordrhein-westfälischer und bayrischer Lehrender zum Thema Atombau und Periodensystem der Elemente mithilfe von schriftlichen Tests, Fragebögen und Videoaufzeichnungen des Unterrichts erhoben. Erste Ana ... In dieser Studie wurde der Zusammenhang zwischen dem fachspezifischen Professionswissen (CK & PCK) von Chemielehrkräften zum Umgang mit Fachsprache und Schülervorstellung, ihrem Unterrichtshandeln und dem Lernerfolg sowie der Motivation ihrer Lernenden untersucht. Dazu wurden Daten zum Unterricht nordrhein-westfälischer und bayrischer Lehrender zum Thema Atombau und Periodensystem der Elemente mithilfe von schriftlichen Tests, Fragebögen und Videoaufzeichnungen des Unterrichts erhoben. Erste Analysen zeigten einen hohen, signifikanten Lernzuwachs der Lernenden aller Klassen sowie signifikante Unterschiede des Lernzuwachses zwischen den Klassen. Je Lehrkraft wurden zwei Unterrichtsstunden auf Video aufgezeichnet und analysiert. Vorher und nachher wurden Papier-Bleistift-Tests zur Erhebung des Professionswissens der Chemielehrkräfte sowie eigens konzipierte Videokodiermanuale zum Umgang mit Fachsprache und Schülervorstellungen eingesetzt. Der Lernzuwachs der Schüler wurde in einem Pre-Post-Test-Design über Paper-Pencil-Tests erfasst.
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Diese Studie beschäftigte sich mit der Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Professionswissen, Unterrichtsqualität und Schülerleistung. Als Merkmal der Unterrichtsqualität wurde auf die sachstrukturelle Vernetztheit fokussiert, welche über das Videokodierungsinstrument der Sachstrukturdiagramme erfasst werden konnte. Es wurde das Professionswissen (Fachwissen, fachdidaktisches Wissen und pädagogisches Wissen) von 35 Gymnasiallehrkräften in Nordrhein-Westfalen mit Papier-und-Bleistift-Tests er ... Diese Studie beschäftigte sich mit der Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Professionswissen, Unterrichtsqualität und Schülerleistung. Als Merkmal der Unterrichtsqualität wurde auf die sachstrukturelle Vernetztheit fokussiert, welche über das Videokodierungsinstrument der Sachstrukturdiagramme erfasst werden konnte. Es wurde das Professionswissen (Fachwissen, fachdidaktisches Wissen und pädagogisches Wissen) von 35 Gymnasiallehrkräften in Nordrhein-Westfalen mit Papier-und-Bleistift-Tests erfasst. Der Fachwissenszuwachs der Lernenden wurde im Prä-Post-Design erhoben. Die Einführungsstunden zum "Kraft"-Begriff wurden videographiert und manualbasiert die zugehörigen Sachstrukturdiagramme bestimmt. Mit den Sachstrukturdiagrammen wurde der zeitliche Ablauf des Inhaltsangebots der videographierten Stunden untersucht und die angebotene Vernetzung analysiert. Das Fachwissen und fachdidaktische Wissen zeigte keine Korrelation zur sachstrukturellen Vernetztheit. Zwischen dem pädagogischen Wissen und der sachstrukturellen Vernetztheit konnte eine mittlere Korrelation gefunden werden. (...) Für die Betrachtung des Einflusses auf den Lernerfolg, gemessen durch das Abschneiden der Schülerinnen und Schüler im Schülerfachwissenstest, wurden Mehrebenenanalysen durchgeführt. Dabei wurde das Abschneiden der Schülerinnen und Schüler im Post-Schülerfachwissenstest unter Kontrolle des Prä-Schülerfachwissenstests, des KFT-Tests, des Geschlechts, der Zuhause gesprochenen Sprache und der Länge der Unterrichtseinheit modelliert. Ein solches Kontrollvariablenmodell wurde anschließend im Likelihood-Ratio-Test gegen mehrere Prädiktorenmodelle verglichen. Das pädagogische Wissen und die sachstrukturelle Vernetztheit konnten als geeignete Prädiktoren für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler der vorliegenden Stichprobe identifiziert werden.
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In dieser Studie wurde der Zusammenhang zwischen dem fachspezifischen Professionswissen (CK & PCK) von Chemielehrkräften zum Umgang mit Fachsprache und Schülervorstellung, ihrem Unterrichtshandeln und dem Lernerfolg sowie der Motivation ihrer Lernenden untersucht. Dazu wurden Daten zum Unterricht nordrhein-westfälischer und bayrischer Lehrender zum Thema Atombau und Periodensystem der Elemente mithilfe von schriftlichen Tests, Fragebögen und Videoaufzeichnungen des Unterrichts erhoben. Erste Ana ... In dieser Studie wurde der Zusammenhang zwischen dem fachspezifischen Professionswissen (CK & PCK) von Chemielehrkräften zum Umgang mit Fachsprache und Schülervorstellung, ihrem Unterrichtshandeln und dem Lernerfolg sowie der Motivation ihrer Lernenden untersucht. Dazu wurden Daten zum Unterricht nordrhein-westfälischer und bayrischer Lehrender zum Thema Atombau und Periodensystem der Elemente mithilfe von schriftlichen Tests, Fragebögen und Videoaufzeichnungen des Unterrichts erhoben. Erste Analysen zeigten einen hohen, signifikanten Lernzuwachs der Lernenden aller Klassen sowie signifikante Unterschiede des Lernzuwachses zwischen den Klassen. Je Lehrkraft wurden zwei Unterrichtsstunden auf Video aufgezeichnet und analysiert. Vorher und nachher wurden Papier-Bleistift-Tests zur Erhebung des Professionswissens der Chemielehrkräfte sowie eigens konzipierte Videokodiermanuale zum Umgang mit Fachsprache und Schülervorstellungen eingesetzt. Der Lernzuwachs der Schüler wurde in einem Pre-Post-Test-Design über Paper-Pencil-Tests erfasst.
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Diese Studie beschäftigte sich mit der Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Professionswissen, Unterrichtsqualität und Schülerleistung. Als Merkmal der Unterrichtsqualität wurde auf die sachstrukturelle Vernetztheit fokussiert, welche über das Videokodierungsinstrument der Sachstrukturdiagramme erfasst werden konnte. Es wurde das Professionswissen (Fachwissen, fachdidaktisches Wissen und pädagogisches Wissen) von 35 Gymnasiallehrkräften in Nordrhein-Westfalen mit Papier-und-Bleistift-Tests er ... Diese Studie beschäftigte sich mit der Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Professionswissen, Unterrichtsqualität und Schülerleistung. Als Merkmal der Unterrichtsqualität wurde auf die sachstrukturelle Vernetztheit fokussiert, welche über das Videokodierungsinstrument der Sachstrukturdiagramme erfasst werden konnte. Es wurde das Professionswissen (Fachwissen, fachdidaktisches Wissen und pädagogisches Wissen) von 35 Gymnasiallehrkräften in Nordrhein-Westfalen mit Papier-und-Bleistift-Tests erfasst. Der Fachwissenszuwachs der Lernenden wurde im Prä-Post-Design erhoben. Die Einführungsstunden zum "Kraft"-Begriff wurden videographiert und manualbasiert die zugehörigen Sachstrukturdiagramme bestimmt. Mit den Sachstrukturdiagrammen wurde der zeitliche Ablauf des Inhaltsangebots der videographierten Stunden untersucht und die angebotene Vernetzung analysiert. Das Fachwissen und fachdidaktische Wissen zeigte keine Korrelation zur sachstrukturellen Vernetztheit. Zwischen dem pädagogischen Wissen und der sachstrukturellen Vernetztheit konnte eine mittlere Korrelation gefunden werden. (...) Für die Betrachtung des Einflusses auf den Lernerfolg, gemessen durch das Abschneiden der Schülerinnen und Schüler im Schülerfachwissenstest, wurden Mehrebenenanalysen durchgeführt. Dabei wurde das Abschneiden der Schülerinnen und Schüler im Post-Schülerfachwissenstest unter Kontrolle des Prä-Schülerfachwissenstests, des KFT-Tests, des Geschlechts, der Zuhause gesprochenen Sprache und der Länge der Unterrichtseinheit modelliert. Ein solches Kontrollvariablenmodell wurde anschließend im Likelihood-Ratio-Test gegen mehrere Prädiktorenmodelle verglichen. Das pädagogische Wissen und die sachstrukturelle Vernetztheit konnten als geeignete Prädiktoren für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler der vorliegenden Stichprobe identifiziert werden.
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In dieser Studie wurde der Zusammenhang zwischen dem fachspezifischen Professionswissen (CK & PCK) von Chemielehrkräften zum Umgang mit Fachsprache und Schülervorstellung, ihrem Unterrichtshandeln und dem Lernerfolg sowie der Motivation ihrer Lernenden untersucht. Dazu wurden Daten zum Unterricht nordrhein-westfälischer und bayrischer Lehrender zum Thema Atombau und Periodensystem der Elemente mithilfe von schriftlichen Tests, Fragebögen und Videoaufzeichnungen des Unterrichts erhoben. Erste Ana ... In dieser Studie wurde der Zusammenhang zwischen dem fachspezifischen Professionswissen (CK & PCK) von Chemielehrkräften zum Umgang mit Fachsprache und Schülervorstellung, ihrem Unterrichtshandeln und dem Lernerfolg sowie der Motivation ihrer Lernenden untersucht. Dazu wurden Daten zum Unterricht nordrhein-westfälischer und bayrischer Lehrender zum Thema Atombau und Periodensystem der Elemente mithilfe von schriftlichen Tests, Fragebögen und Videoaufzeichnungen des Unterrichts erhoben. Erste Analysen zeigten einen hohen, signifikanten Lernzuwachs der Lernenden aller Klassen sowie signifikante Unterschiede des Lernzuwachses zwischen den Klassen. Je Lehrkraft wurden zwei Unterrichtsstunden auf Video aufgezeichnet und analysiert. Vorher und nachher wurden Papier-Bleistift-Tests zur Erhebung des Professionswissens der Chemielehrkräfte sowie eigens konzipierte Videokodiermanuale zum Umgang mit Fachsprache und Schülervorstellungen eingesetzt. Der Lernzuwachs der Schüler wurde in einem Pre-Post-Test-Design über Paper-Pencil-Tests erfasst.
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Mündliche und schriftliche Argumentationskompetenz stellt eine zentrale Bedingung für schulischen Erfolg dar. Mit dem Projekt wurden Formen der Eltern-Kind-Interaktion identifiziert, die den Erwerb von Argumentationskompetenz begünstigen. Damit tragen sie sowohl zur Erklärung primärer sozialer Disparitäten als auch zur Aufdeckung von Ressourcen zur Förderung der Argumentationskompetenz in der Familie bei. Diese sind auch in sozial schwächeren Familien mobilisierbar. In dem Projekt wurden die Erk ... Mündliche und schriftliche Argumentationskompetenz stellt eine zentrale Bedingung für schulischen Erfolg dar. Mit dem Projekt wurden Formen der Eltern-Kind-Interaktion identifiziert, die den Erwerb von Argumentationskompetenz begünstigen. Damit tragen sie sowohl zur Erklärung primärer sozialer Disparitäten als auch zur Aufdeckung von Ressourcen zur Förderung der Argumentationskompetenz in der Familie bei. Diese sind auch in sozial schwächeren Familien mobilisierbar. In dem Projekt wurden die Erkenntnisse über den Erwerbsverlauf und -kontext (mündlicher, schriftlichen, rezeptiver und produktiver) argumentativer Kompetenzen von der fünften Klassenstufe bis zum Ende der Pflichtschulzeit beschrieben. Die gewonnenen Erkenntnisse mündeten in die Konzeption, Durchführung und Evaluation eines Elterntrainings, das als eine Präventionsmaßnahme auf die Verbesserung der Lernvoraussetzungen weniger privilegierter Kindern abzielte. (IQB/Projekt)
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Vorausgehend: Anwendung eines Propensity Score Matchings zur Auswahl einer Stichprobe von Kitas, die entweder keine zusätzliche Förderung erhalten haben (Kontrollkitas), die einen Zuschuss aus der Sprachförderlinie erhalten haben (Treat1) oder die zusätzlich zum Zuschuss aus der Sprachförderlinie einen Zuschuss für plusKITAs erhalten haben (Treat2). Für eine detaillierte Beschreibung vgl. Bihler et al. (2020). (Projekt/IQB ) Vorausgehend: Anwendung eines Propensity Score Matchings zur Auswahl einer Stichprobe von Kitas, die entweder keine zusätzliche Förderung erhalten haben (Kontrollkitas), die einen Zuschuss aus der Sprachförderlinie erhalten haben (Treat1) oder die zusätzlich zum Zuschuss aus der Sprachförderlinie einen Zuschuss für plusKITAs erhalten haben (Treat2). Für eine detaillierte Beschreibung vgl. Bihler et al. (2020). (Projekt/IQB )
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Das Evaluationsvorhaben richtete sich auf die Begleitung der beiden BiSS-Verbünde Oberfranken-Ost und Oberfranken-West sowie den Verbund "Niemanden zuruücklassen" aus Schleswig-Holstein. Inhaltliche Schwerpunkte dieser Verbünde lagen in den Modulen S3 (Selbstreguliertes Lesen und Schreiben), S4 (Sprachliche Bildung in fachlichen Kontexten) und - etwas weniger zentral - S2 (Lese- und Schreibstrategien im Verbund vermitteln). Im Kern ging es in den Verbünden vor allem um eine diagnosebasierte ... Das Evaluationsvorhaben richtete sich auf die Begleitung der beiden BiSS-Verbünde Oberfranken-Ost und Oberfranken-West sowie den Verbund "Niemanden zuruücklassen" aus Schleswig-Holstein. Inhaltliche Schwerpunkte dieser Verbünde lagen in den Modulen S3 (Selbstreguliertes Lesen und Schreiben), S4 (Sprachliche Bildung in fachlichen Kontexten) und - etwas weniger zentral - S2 (Lese- und Schreibstrategien im Verbund vermitteln). Im Kern ging es in den Verbünden vor allem um eine diagnosebasierte Leseförderung, die auf unterschiedliche fachliche Kontexte bezogen wurde. Zentrale Ziele des Evaluationsvorhabens lagen darin, die von den Verbünden eingesetzten Diagnostik-, Förder und Professionalisierung-Tools in einem formativen Prozess sowohl im Hinblick auf ihre theoretische Fundierung, ihre Wirksamkeit als auch auf ihre Implementierbarkeit zu untersuchen und zu optimieren. Den Verbünden wurde in einem geordneten Rückmeldeverfahren über den gesamten Projektzeitraum hinweg Hinweise zur Optimierung der Tools und ihres Einsatzes gegeben. Im Rahmen einer summativen Evaluation wurden Effekte auf alle an den Fördermaßnahmen Beteiligte (Institutionelle Ebene, Ebene der Lehrer/-innen, Schüler/-innen) erhoben. Am Ende dieses Prozesses steht zum einen eine Dokumentation solchermaßen wissenschaftlich legitimierter Tools (für die BiSSTooldatenbank). Eine zweite Zielsetzung des Projekts lag darin, die Befunde dahingehend auszuwerten und Gelingensbedingungen für die Implementation von Förderkonzepten zum Lesen in Unterricht und Schule zu formulieren. (Projekt/IQB)
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- Intervention: Computerbasierte teiladaptive Klausur zur Vorlesung Statistik im BA-Studiengang Erziehungswissenschaft an der FSU Jena. - Erhebung des emotionalen Erlebens und des subjektiven Kontrollempfindens zu drei Messzeitpunkten: eine Woche vor der Klausur (T1, mit Bezug auf typische Klausur), direkt vor der Klausur (T2, mit Bezug auf typische Klausur) und direkt im Anschluss an die Klausur (T3, mit Bezug auf die soeben geschriebene Klausur) - Zusätzlich Erhebung des akademischen Sel ... - Intervention: Computerbasierte teiladaptive Klausur zur Vorlesung Statistik im BA-Studiengang Erziehungswissenschaft an der FSU Jena. - Erhebung des emotionalen Erlebens und des subjektiven Kontrollempfindens zu drei Messzeitpunkten: eine Woche vor der Klausur (T1, mit Bezug auf typische Klausur), direkt vor der Klausur (T2, mit Bezug auf typische Klausur) und direkt im Anschluss an die Klausur (T3, mit Bezug auf die soeben geschriebene Klausur) - Zusätzlich Erhebung des akademischen Selbstkonzepts zu T1, empfundener Wert der bevorstehenden Klausur zu T2 und Nachbefragung zu T3 Theoretische Grundlage der Studie bildet die Kontrolle-Wert-Theorie der Leistungsemotionen (z. B. Pekrun, 2006). Es wurden drei Erhebungen durchgeführt (eine Woche vor der Klausur, direkt vor der Klausur, direkt nach der Klausur). Als abhängige Variablen wurden das emotionale Erleben während der Klausur, das subjektive Kontrollempfinden sowie der persönliche Wert der Klausurleistung erhoben. Zusätzlich wurden in einer Nachbefragung die technischen Besonderheiten der neuartigen Klausur evaluiert. (IQB/ Projekt)
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Das Ziel der Studie war die Kalibrierung eines Itempools zur Entwicklung einer computerbasierten, kriteriumsorientierten adaptiven Hochschulklausur zur Vorlesung ?Statistik? im Bachelor-Studiengang Erziehungswissenschaft an der FSU Jena. Primäres Ziel dabei war die Itemparameterschätzung (Rasch-Modell) in einem prototypischen Setting. Die Herausforderung hierbei war die geringe Stichprobengröße an der FSU Jena. Daher wurden in dieser Studie verschiedene Universitätsstandorte nach eingehender Tes ... Das Ziel der Studie war die Kalibrierung eines Itempools zur Entwicklung einer computerbasierten, kriteriumsorientierten adaptiven Hochschulklausur zur Vorlesung ?Statistik? im Bachelor-Studiengang Erziehungswissenschaft an der FSU Jena. Primäres Ziel dabei war die Itemparameterschätzung (Rasch-Modell) in einem prototypischen Setting. Die Herausforderung hierbei war die geringe Stichprobengröße an der FSU Jena. Daher wurden in dieser Studie verschiedene Universitätsstandorte nach eingehender Testung für die gemeinsame Kalibrierung genutzt. Die Datenerhebung wurde an drei Standorten durchgeführt. Die Stichproben umfassten N=69 an der FSU Jena, N=27 an der RU Bochum und N=43 an der Universität Ulm. In Jena handelte es sich um eine computerbasierte Präsenzklausur, in Bochum und Ulm um eine Online-Probeklausur kurz vor dem eigentlichen Klausurtermin. Insgesamt kamen 45 Items, davon 30 Items pro Universitätsstandort mit einer Schnittmenge von 15 Items zum Einsatz. (IQB/ Projekt)
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