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Die Suche wird nach und nach erweitert. Ziel ist es, Daten der empirischen Bildungsforschung nachzuweisen, die bei den verschiedenen Forschungsdatenzentren mit Bezug zur Bildungsforschung verfügbar sind.

 

 

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Suchanfrage: MIGRATIONSHINTERGRUND (Filter: Schlagwörter)
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AES-Migra-2016 - Erhebung zum Weiterbildungsverhalten von Personen mit Migrationshintergrund (AES 2016 - Germany)

Laufzeit: 08.07.2016 - 08.11.2016

Die Studie Weiterbildungsverhalten von Erwachsenen mit Migrationshintergrund in Deutschland 2016 (AES-­Migra) legt vor dem Hintergrund der in Deutschland anstehenden Integrationsleistungen einen Überblick über die aktuelle Bildungsbeteiligung von Erwachsenen mit Migratio...    mehr

Die Studie Weiterbildungsverhalten von Erwachsenen mit Migrationshintergrund in Deutschland 2016 (AES-­Migra) legt vor dem Hintergrund der in Deutschland anstehenden Integrationsleistungen einen Überblick über die aktuelle Bildungsbeteiligung von Erwachsenen mit Migrationshintergrund vor. Sie ergänzt die Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Weiterbildungsverhalten in Deutschland 2016 (zuletzt BMBF 2017), die unter dem Namen Adult Education Survey 2016 (AES) Teil der europäischen Statistik ist. Die Stichprobe des deutschen AES 2016 wurde um eine Zusatzstichprobe unter Personen mit Migrationshintergrund sowie um einige Zusatzfragen erweitert (AES 2016 Migration). (Projektträger)    weniger

Vertiefende Analysen zu Bedingungen der Wirksamkeit sprachsystematischer und fachbezogener Sprachförderung bei Grundschulkindern nicht-deutscher Herkunftssprache

2. Förderphase

Laufzeit: 01.06.2012 - 30.11.2015

Ziel des Projektes war es, das Potenzial der BeFo -Studie (BeFo I) für die Praxis der Sprachdiagnostik und Sprachförderung zu nutzen. Es wurden drei Arbeitsschwerpunkte bearbeitet: Die Erkenntnisse der ersten Förderphase zur Wirksamkeit der beiden Förderansätze wurden dur...    mehr

Ziel des Projektes war es, das Potenzial der BeFo -Studie (BeFo I) für die Praxis der Sprachdiagnostik und Sprachförderung zu nutzen. Es wurden drei Arbeitsschwerpunkte bearbeitet: Die Erkenntnisse der ersten Förderphase zur Wirksamkeit der beiden Förderansätze wurden durch die Auswertung mündlicher Sprachproben erweitert (A), die Wirkbedingungen der beiden Förderansätze anhand des vorliegenden Videomaterials genauer bestimmt (B) und das in der 1. Projektphase entwickelte Testverfahren zur Erfassung grammatikalischer Basiskompetenzen für Kinder deutscher bzw. nicht-deutscher Herkunftssprache der 2. und 3. Jahrgangsstufe normiert. Zur Auswertung der mündlichen Sprachproben wurden Transkripte der Interviews angefertigt und die Äußerungen der Kinder anhand eines Kodierschemas hinsichtlich sprachlicher Richtigkeit kodiert. Zur Bestimmung der Wirkbedingungen der Förderansätze wurden anhand von Unterrichtsvideos kontrastive qualitative Analysen durchgeführt, um Merkmale der Unterrichtsinteraktion zu identifizieren, die mit dem Lerngewinn der Kinder im Zusammenhang stehen. Es wurde ein Kodierschema erarbeitet, mit dem lernrelevante Aspekte der sprachlichen Interaktion erfasst wurden. Für Detailanalysen wurden zudem Transkripte der Videos angefertigt. Zur Normierung des Testverfahrens wurde im Schuljahr 2012/2013 eine überarbeitete und erweiterte Version des vorliegenden Instruments pilotiert. Die Normierungserhebung erfolgte im Schuljahr 2013/14. Die Ergebnisse des Projekts tragen dazu bei, die wirksamen Elemente der Förderansätze und Bedingungen ihrer Wirksamkeit zu identifizieren, um Hinweise für ihre Umsetzung in der Praxis zu erhalten. (DIPF/Projektwebseite)    weniger

Empirische Prüfung der Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache für die Sekundarstufe I

Laufzeit: 01.07.2009 - 31.12.2010

Ziel des Projekts war die Prüfung der Niveaubeschreibungen DaZ (Deutsch als Zweitsprache) für die Sekundarstufe auf Einhaltung der Gütekriterien Validität, interne Konsistenz, Interraterreliabilität und Beobachtungsgenauigkeit. Zur Feststellung der Validität wurde im Rahmen d...    mehr

Ziel des Projekts war die Prüfung der Niveaubeschreibungen DaZ (Deutsch als Zweitsprache) für die Sekundarstufe auf Einhaltung der Gütekriterien Validität, interne Konsistenz, Interraterreliabilität und Beobachtungsgenauigkeit. Zur Feststellung der Validität wurde im Rahmen des Projekts die Korrelation der Beobachtungsergebnisse von 121 Schülerinnen und Schülern aus 14 verschiedenen Schulen bzw. DaZ-Zentren in Sachsen und Schleswig-Holstein mit einem äußeren Kriteriumswert geprüft (äußere Kriteriumsvalidität). Für die Prüfung der internen Konsistenz wurde dieselbe Stichprobe herangezogen. In der Prüfung der Beobachterübereinstimmung und Beobachtergenauigkeit wurde mit aus Videomaterial und Textmaterial bestehenden Portraits von Schülern unterschiedlicher Aneignungsstände im Deutschen gearbeitet, wobei das gesamte Kompetenzspektrum der Niveaubeschreibungen abgedeckt wurde. Die Videoportraits wurden aus 26 Unterrichtsstunden Videomitschnitt herausgearbeitet; die Portraits wurden von insgesamt 52 Lehrkräften aus vier Landkreisen in Sachsen und Schleswig-Holstein mit den Niveaubeschreibungen geratet. Die Ergebnisse (...) bescheinigen dem Instrument hinreichende Validität sowie hervorragende interne Konsistenz. Im Hinblick auf Interraterreliabilität und Genauigkeit der Beobachtungsergebnisse zeigte sich jedoch Optimierungsbedarf: Beide sind nicht durchgehend zufriedenstellend und verdeutlichen die Notwendigkeit von Entwicklung und Einsatz einer linguistische Kenntnisse und analytische Fähigkeiten vermittelnden Beobachterschulung. Darüber hinaus ist der Bedarf an kleinen Ergänzungen der Deskriptoren deutlich geworden. (DIPF/Projektträger)    weniger

Familiale Bedingungen des Schulerfolgs bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Analysen auf der Basis von Jugend- und Haushaltsdaten des Sozioökonomischen Panels

Laufzeit: 01.10.2009 - 31.03.2013

In dem Promotionsvorhaben wurde der Einfluss familialer Bedingungen auf den Schulerfolg bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund untersucht. Die Analysen basieren auf Daten der seit 1984 laufenden Längsschnittstudie Sozio-ökonomisches Panel (SOEP). (...) Im Fokus der Au...    mehr

In dem Promotionsvorhaben wurde der Einfluss familialer Bedingungen auf den Schulerfolg bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund untersucht. Die Analysen basieren auf Daten der seit 1984 laufenden Längsschnittstudie Sozio-ökonomisches Panel (SOEP). (...) Im Fokus der Auswertungen standen die seit dem Jahr 2000 zusätzlich erhobenen jugendspezifischen Daten in Verbindung mit Angaben aus den Befragungshaushalten sowie Angaben der Eltern. Zunächst erfolgte eine umfassende Beschreibung der familialen Lebenswelt der Jugendlichen. Im Fokus standen hierbei neben der Soziodemografie der Familie das Familienklima (Erziehungsstil und Streit), Bildungsinteresse der Familie (schulisches Engagement und Unterstützung), wohnräumliche Ressourcen, Integrationsindikatoren (Familiensprache, Beherrschung der deutschen Sprache und Herkunftssprache und Ähnliches. In einem zweiten Auswertungsschritt wurden die einzelnen lebensweltlichen Bereiche auf ihren Einfluss auf den Bildungserfolg überprüft, um in einem letzten Schritt relevante Faktoren in ein Gesamtmodell zu übertragen. Bisherige Analysen konzentrierten sich darauf, Faktoren zu identifizieren, die den Bildungsverlauf von Jugendlichen mit Migrationshintergrund beeinflussen. So überrascht es nicht, dass sich ein hohes Bildungsniveau der Eltern positiv auf den Bildungsverlauf von Kindern und Jugendlichen auswirkt. Interessant sind jedoch in diesem Zusammenhang spezifische Einflussbedingungen familialer Unterstützungsformen bei unterschiedlichen Einwanderergruppen. Um vorhandene (Bildungs-)Ungleichheiten abzubauen, benötigt man Informationen über die Wirkungsweisen ungleichheitsproduzierender Strukturen, ohne dabei jedoch herkunftsgruppenspezifische Besonderheiten außer Acht zu lassen. (DIPF/Projektträger)    weniger

BilLe - Bildungssprachförderliches Lehrerhandeln

Eine videobasierte Unterrichtsstudie in migrationsbedingt mehrsprachigen Schulklassen

Laufzeit: 01.06.2012 - 31.10.2014

Ziel des Projekts war es, Merkmale bildungssprachförderlichen Lehrerhandelns in Schulklassen mit hohen Anteilen von Schülern mit Migrationshintergrund und Deutsch als Zweitsprache empirisch fundiert zu untersuchen. Der Begriff Bildungssprache bezeichnet ein spezifisches...    mehr

Ziel des Projekts war es, Merkmale bildungssprachförderlichen Lehrerhandelns in Schulklassen mit hohen Anteilen von Schülern mit Migrationshintergrund und Deutsch als Zweitsprache empirisch fundiert zu untersuchen. Der Begriff Bildungssprache bezeichnet ein spezifisches sprachliches Register, das eine Voraussetzung für schulischen Erfolg darstellt. In einem personenzentrierten Best-Practice-Ansatz wurde der Unterricht von Expertenlehrkräften gefilmt, die ihre Schüler erfolgreich darin unterstützen, Übergänge von der Alltagssprache zur Bildungssprache zu bewältigen. Das Korpus der Unterrichtsfilme ermöglichte die Analyse bildungssprachförderlichen Lehrerhandelns in den Schulstufen 1 bis 10 sowie in verschiedenen Schulformen, Schulfächern und Unterrichtssettings. Bei der Analyse der Filme wurde ein interpretatives Vorgehen (Videointeraktionsanalyse) durch inhaltsanalytische Methoden (niedrig-inferente Kodierung) ergänzt. Ein Ergebnis des Projekts sind Beobachtungskategorien für bildungssprachförderliches Lehrerhandeln im Unterricht. (Projekt)    weniger

MILA - Mehrsprachigkeit und Sprachentwicklungsstörungen als Einflussfaktoren im Spracherwerb

Laufzeit: 08/2008 - 06/2014

Das Projekt untersuchte die sprachlichen Fähigkeiten von Kindern mit Deutsch als Erstsprache und mit Deutsch als Zweitsprache in einem kombinierten Längs- und Querschnittsdesign. Ziel des Projekts war es, den ungestörten und gestörten Zweitspracherwerb des Deutschen zu erfo...    mehr

Das Projekt untersuchte die sprachlichen Fähigkeiten von Kindern mit Deutsch als Erstsprache und mit Deutsch als Zweitsprache in einem kombinierten Längs- und Querschnittsdesign. Ziel des Projekts war es, den ungestörten und gestörten Zweitspracherwerb des Deutschen zu erforschen und Kennzeichen einer Sprachentwicklungsstörung zu identifizieren. Dazu wurden die rezeptiven und produktiven Fähigkeiten von ca. 120 Vorschulkindern in den Bereichen Morphosyntax, Semantik und Phonologie mit verschiedenen psycholinguistischen Erhebungsverfahren erfasst. Erste Ergebnisse zeigen, dass Kinder mit Deutsch als Zweitsprache im Alter von vier Jahren aufgrund ihres späteren Erwerbsbeginns in allen untersuchten Bereichen erwartungsgemäß schlechtere Leistungen im Deutschen zeigen als gleichaltrige Kinder mit Deutsch als Erstsprache. Altersgerecht entwickelte frühe Zweitsprachlerner holen in ihren sprachlichen Fähigkeiten schnell auf und durchlaufen typische Meilensteine des Deutschen teilweise sogar schneller als einsprachige Kinder. Auch bei unauffälligem Erwerbsverlauf zeigen sich bei Eintritt in die Grundschule wie erwartet in spät erworbenen Bereichen der Sprache noch Unterschiede zwischen Kindern mit Deutsch als Muttersprache und Kindern mit Deutsch als Zweitsprache. Sprachauffällige Kinder mit Deutsch als Zweitsprache benötigen im Gegensatz dazu in allen Sprachbereichen wesentlich länger, um ein dem typischen frühen Zweitspracherwerb vergleichbares Niveau im Deutschen zu erreichen. (DIPF/Projekt)    weniger

Bildungsdisparitäten nach Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund

Eine regionale und schulformspezifische Analyse allgemein bildender Schulen in den deutschen Bundesländern

Laufzeit: 01.10.2009 - 30.09.2012

[Das Projekt zielte darauf ab, die unzureichende Differenzierung des staatsangehörigkeitsspezifischen Schulbesuchs zu beheben.] Nichtdeutsche Schüler wurden an allgemein bildenden Schulen nach ihrer spezifischen Staatsangehörigkeit auf der Grundlage von Daten der amtlic...    mehr

[Das Projekt zielte darauf ab, die unzureichende Differenzierung des staatsangehörigkeitsspezifischen Schulbesuchs zu beheben.] Nichtdeutsche Schüler wurden an allgemein bildenden Schulen nach ihrer spezifischen Staatsangehörigkeit auf der Grundlage von Daten der amtlichen Schulstatistik analysiert. Untersucht wurde die staatsangehörigkeitsspezifische Bildungsbeteiligung für Deutschland insgesamt sowie in den Bundesländern. Um Ungleichheiten hinsichtlich des Schulerfolgs feststellen zu können, wurden die erreichten Abschlüsse (bzw. Abgängerquoten) nach Schulform und Staatsangehörigkeit berechnet. Durch Änderungen im Staatsangehörigkeitsrecht und den hieraus resultierenden statistischen Auswirkungen wurde die Aussagefähigkeit des Merkmals Staatsangehörigkeit im Vergleich zum Migrationshintergrund von Schülern untersucht und die (verbleibenden) Potentiale und Limitationen der schulstatistischen Indikatoren ausländische Schüler versus Schüler mit Migrationshintergrund überprüft. Analysen zu Schülern mit Migrationshintergrund wurden für einzelne Bundesländer (...) durchgeführt, die die hierfür erforderlichen amtlichen Schülerindividualstatistiken erheben. Die Ergebnisse zeigen, dass erhebliche Bildungsdisparitäten für Schüler nach Staatsangehörigkeit bestehen, die bisher nur unzureichend betrachtet wurden. (…) Zudem zeigte sich ein - unter anderem durch das geänderte Staatsangehörigkeitsrecht bedingter - Bedeutungsverlust des Staatsangehörigkeitsmerkmals bezogen auf die Erfassung von Schülern mit Migrationshintergrund. Durch fehlende Elterninformationen konnte der Migrationsstatus der Schüler meist nur noch über die Angabe der zu Hause gesprochenen Sprache erfasst werden, deren Erhebung kaum standardisierbar und daher nur wenig geeignet war. (DIPF/Projektträger)    weniger

ELBE - Elternberatung an Grundschulen

Laufzeit: 11/2009 - 06/2014

Das Projekt befasste sich mit der Zusammenarbeit von Lehrpersonen und Eltern - vor allem mit der Beratung im Rahmen von Elterngesprächen. In vorausgegangenen Studien hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit von Eltern und Lehrpersonen eine positive Auswirkung auf die Lei...    mehr

Das Projekt befasste sich mit der Zusammenarbeit von Lehrpersonen und Eltern - vor allem mit der Beratung im Rahmen von Elterngesprächen. In vorausgegangenen Studien hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit von Eltern und Lehrpersonen eine positive Auswirkung auf die Leistungsentwicklung und das Verhalten von Schülerinnen und Schülern hat. Elternberatung ist ein wichtiger Ansatzpunkt zur adaptiven Gestaltung der häuslichen Lernumgebung: Gemeinsam können Strategien besprochen und aufeinander abgestimmt werden, wie das Kind zu Hause und in der Schule unterstützt werden kann. Das Projekt wollte folgende Forschungsfragen beantworten: 1. Wie ist die aktuelle Beratungspraxis an Grundschulen? 2. Wie lässt sich die Beratungskompetenz von (angehenden) Lehrpersonen durch Professionalisierungsmaßnahmen fördern? 3. Welchen Einfluss haben Professionalisierungsmaßnahmen auf den realen Schulalltag? Wie bewerten Eltern die Beratungsgespräche? Und können diese die Gestaltung der häuslichen Lernumgebungen und die damit einhergehende Entwicklung der Kinder positiv beeinflussen? Die Ergebnisse des Projekts liefern einen wichtigen Beitrag zur Forschung zu Lehrerprofessionalität und zur Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus. (DIPF/Projekt)    weniger

Soziale Selektion (Öffnungs- und Schließungstendenzen) in der beruflichen Ausbildung

Laufzeit: 01.02.2009 - 31.12.2012

Ziel des Projektes war es, Muster sozialer Ungleichheit und ihre Dynamik innerhalb der Berufsausbildung herauszuarbeiten. Im Fokus standen die Bedeutung von Geschlecht, Migrationshintergrund, schulischer Vorbildung und sozialer Herkunft als Determinanten für soziale Str...    mehr

Ziel des Projektes war es, Muster sozialer Ungleichheit und ihre Dynamik innerhalb der Berufsausbildung herauszuarbeiten. Im Fokus standen die Bedeutung von Geschlecht, Migrationshintergrund, schulischer Vorbildung und sozialer Herkunft als Determinanten für soziale Strukturierungsprozesse im Zugang zu Ausbildung. Darüber hinaus sollte geklärt werden, ob sich die Muster sozialer Ungleichheit verfestigen, auflösen oder neu strukturieren und ob die Berufsausbildung zu einer Verringerung oder Verstärkung bereits in der Schule wirkender sozialer Bildungsungleichheit führt. Dabei wurde die Berufsausbildung nach ihrer inneren Struktur weiter differenziert, um Unterschiede im Zugang zu Berufen, Ausbildungsformen und Schularten zu prüfen. Es wurden Veränderungen auf der Wirtschaftsseite und Beschäftigungsseite wie auch die Ausweitung und Ausdifferenzierung der allgemeinbildenden Schulabschlüsse systematisch einbezogen. Um solch langfristige Veränderungen in den Blick zu nehmen, begann der Betrachtungszeitraum in den 1960er-Jahren. Auf Basis der theoretischen Diskussion zum Zusammenhang von Berufsbildung und sozialer Ungleichheit wurden große Datensätze - beispielsweise des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), der Mikrozensus-Befragung, der Berufsbildungsstatistik und der Stichproben zu integrierten Erwerbsbiografien des Instituts für Arbeits- und Berufsforschung - einer systematischen deskriptiven und multivariaten Analyse unterzogen. Durch die systematische Prüfung von Analysekonzepten und Klassifikationen von Merkmalsausprägungen in Datensätzen sowie die Weiterentwicklung und Ergänzung von Indikatoren zur sozialen Ungleichheit in der Berufsbildung werden auf der methodischen Ebene die großen Datensätze der wissenschaftlichen Forschung zum Thema zugänglich gemacht und eröffnen für die Bildungsberichterstattung Möglichkeiten zur Konstruktion neuer Indikatoren. (DIPF/Projektträger)    weniger

Effekte sprachsystematischer und fachbezogener Sprachförderung bei Grundschulkindern nicht-deutscher Herkunftssprache

1. Förderphase

Laufzeit: 01.03.2009 - 31.05.2012

Das Verbundvorhaben ging der Frage nach, wie die deutschen Sprachkompetenzen von Kindern nicht-deutscher Herkunftssprache am besten gefördert werden können. Bei der Zielgruppe des Vorhabens handelte es sich um Drittklässler mit Migrationshintergrund. Das Vorhaben gliedert...    mehr

Das Verbundvorhaben ging der Frage nach, wie die deutschen Sprachkompetenzen von Kindern nicht-deutscher Herkunftssprache am besten gefördert werden können. Bei der Zielgruppe des Vorhabens handelte es sich um Drittklässler mit Migrationshintergrund. Das Vorhaben gliedert sich in zwei Teilprojekte, wobei jedes der beiden Teilprojekte jeweils einen der beiden Ansätze, implizite Sprachförderung ("focus on meaning") bzw. explizite Sprachförderung ("focus on form"), auf seine Wirksamkeit untersuchte. Zu diesen beiden Treatmentgruppen gab es eine Kontrollgruppe, welche die zusätzliche Förderung zu einem späteren Zeitpunkt erhalten hat. Im Rahmen des Projektes wurden die Wirksamkeit der Treatments sowie die Nachhaltigkeit der Effekte anhand von Leistungserhebungen zu vier Messzeitpunkten geprüft. Das Teilprojekt aus Berlin war dabei insbesondere für die Weiterentwicklung, Umsetzung und Untersuchung des "focus on meaning"-Ansatzes verantwortlich, welche durch fachbezogenen Unterricht in den Fächern Mathematik und Sachunterricht angewendet wurde. Das Teilprojekt aus Karlsruhe hat sich hingegen insbesondere mit der Weiterentwicklung, Umsetzung und Untersuchung des "focus on form"-Ansatzes auseinandergesetzt. Dieser wurde durch sprachsystematischen Unterricht im Rahmen von "Deutsch als Zweitsprache" (DaZ) durchgeführt. Insgesamt konnten zwei Förderansätze weiterentwickelt und im Feld umgesetzt werden. (...) Die bislang durchgeführten Analysen weisen darauf hin, dass vermutlich nur in einzelnen Bereichen tendenzielle Fördereffekte erzielt werden können. So zeigen die Kinder beider Förderansätze direkt nach Abschluss der Förderung tendenziell bessere Leistungen im Bereich Wortschatz als die nicht geförderten Kinder. Darüber hinaus zeigen die Kinder, die eine fachbezogene Förderung erhalten haben, nach Abschluss der Förderung tendenziell höhere Kompetenzen in Mathematik, nicht jedoch die Kinder der sprachsystematischen Förderung. Für die grammatikalischen Kompetenzen konnte für keinen der beiden Ansätze eine Überlegenheit der Förderkinder im Vergleich zur Kontrollgruppe festgestellt werden. (...) Eine tiefere Analyse der Bedingungen des Fördererfolgs erfolgt in der zweiten Förderphase. (DIPF/Projektträger)    weniger

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