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Weiterbildung von älteren Arbeitnehmern

Eine Lösung für die alternde Gesellschaft?

Laufzeit: 01.11.2009 - 31.10.2013

Erforscht wurde die Entwicklung der Teilnahme älterer Arbeitnehmer an beruflichen Weiterbildungsprogrammen in Deutschland. Zunächst sollten die Einflussfaktoren identifiziert werden, die die Wahrscheinlichkeit älterer Arbeitnehmer, an Weiterbildungen teilzunehmen, beeinflusse...    mehr

Erforscht wurde die Entwicklung der Teilnahme älterer Arbeitnehmer an beruflichen Weiterbildungsprogrammen in Deutschland. Zunächst sollten die Einflussfaktoren identifiziert werden, die die Wahrscheinlichkeit älterer Arbeitnehmer, an Weiterbildungen teilzunehmen, beeinflussen. Es sollte überprüft werden, ob sich die Wahrscheinlichkeit im Laufe der Zeit erhöht. Anschließend sollte die Beziehung zwischen der Teilnahme älterer Arbeitnehmer an beruflichen Weiterbildungsprogrammen und ihrer Arbeitszufriedenheit überprüft werden. Eine empirische Analyse auf der Datenbasis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) wurde durchgeführt. Genutzt wurden Daten aus den Jahren 2000, 2004 und 2008. Als Zielgruppe galten erwerbstätige Personen im Alter von 35 bis 64. Als Schätzverfahren kamen das Logit-Modell zur Untersuchung der Trainingswahrscheinlichkeit älterer Arbeitnehmer und das Ordered-Logit-Modell zur Untersuchung der Auswirkungen von Training auf die Arbeitszufriedenheit zum Einsatz. Die Wahrscheinlichkeit für ältere Arbeitnehmer, an Weiterbildungsprogrammen teilzunehmen, erhöht sich im historischen Zeitverlauf. Außerdem wurde eine starke Assoziation zwischen Weiterbildung verschiedener Beschäftigungsgruppen und Arbeitszufriedenheit gefunden. (DIPF/Projektträger)    weniger

Funktionen von Schulinspektion

Erkenntnisgenerierung, wissensbasierte Schulentwicklung und Legitimation - 2. Förderphase

Laufzeit: 01.10.2013 - 30.09.2016

Das Projekt untersucht verschiedene Funktionen der Schulinspektion für unterschiedliche Akteure - für Steuerungsakteure eine Erkenntnisgenerierungsfunktion, für Schulen vor allem eine wissensbasierte Entwicklungsfunktion sowie für die bildungspolitische Öffentlichkeit vo...    mehr

Das Projekt untersucht verschiedene Funktionen der Schulinspektion für unterschiedliche Akteure - für Steuerungsakteure eine Erkenntnisgenerierungsfunktion, für Schulen vor allem eine wissensbasierte Entwicklungsfunktion sowie für die bildungspolitische Öffentlichkeit vornehmlich eine Legitimationsfunktion. Diese Funktionen werden governanceanalytisch untersucht, das heißt eingebettet in Akteurkonstellationen, Instrumentenkonstellationen und Datenkonstellationen. Operationalisiert wird dies im Teilprojekt Hannover durch objektiv-hermeneutische Interviewstudien zu administrativen Legitimationsweisen der Schulinspektion. In der Triangulation der Ergebnisse des Verbundprojekts werden die Interdependenzen der drei Funktionen sichtbar. (1) Rekonstruktion der Programmatik der Schulinspektion im Zeitverlauf (Dokumentenanalysen). (2) Sekundäranalyse der Intervieweinstiege aus dem vorangegangenen Forschungsprojekt (Argumentationsmuster der Legitimation). (3) Interviewerhebung. (4) Rekonstruktionen der Interviews (Typologie von Argumentationsmustern zur Legitimation). (5) Triangulation der Befunde. (DIPF/Projektträger)    weniger

Faire Vergleiche in der Schulleistungsforschung

Methodologische Grundlagen und Anwendung auf Vergleichsarbeiten

Laufzeit: 01.02.2009 - 31.07.2011

Zielstellung des Projektes war es, erste Schritte in Richtung allgemein verbindlicher Standards zum Umgang mit Adjustierungsverfahren in Vergleichsarbeiten zu gehen. Dazu wurde zunächst das Ziel verfolgt, die verschiedenen Adjustierungsstrategien, die bei Vergleichsarbeit...    mehr

Zielstellung des Projektes war es, erste Schritte in Richtung allgemein verbindlicher Standards zum Umgang mit Adjustierungsverfahren in Vergleichsarbeiten zu gehen. Dazu wurde zunächst das Ziel verfolgt, die verschiedenen Adjustierungsstrategien, die bei Vergleichsarbeiten zur Berechnung sogenannter fairer Vergleiche Anwendung finden, zu systematisieren. Ein weiteres Ziel des Projektes bestand darin, anhand der Theorie kausaler Effekte die verschiedenen Adjustierungsstrategien aus Vergleichsarbeiten theoretisch zu fundieren, um die Interpretation der daraus resultierenden Ergebnisse als Unterrichtseffekte bzw. Schuleffekte zu rechtfertigen. Davon ausgehend wurden verschiedene Adjustierungsmodelle mittels einer Reanalyse von Schulleistungsdaten hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit geprüft, um aus den Ergebnissen Kriterien zur Verwendung von Adjustierungsstrategien ableiten zu können. Aktuell existieren im Rahmen von Vergleichsarbeiten verschiedene statistische Adjustierungsverfahren, die sich hinsichtlich der methodischen Vorgehensweise sowie Art und Anzahl der dabei berücksichtigten Kovariaten unterscheiden. Da in der Praxis der Durchführung und Auswertung von Vergleichsarbeiten immer auch Praktikabilitätsaspekte (bspw. hinsichtlich der Erhebung von Kovariaten) eine zentrale Rolle spielen, können die berechneten Effektivitätsmaße stets nur eine Annäherung an Unterrichtseffekte und in diesem Sinne lediglich fairere Vergleiche darstellen. Deswegen sollten die so berechneten Maße nicht als ursächliche (kausale) Effekte des Unterrichts interpretiert werden. Zudem sollte - wann immer möglich - das fachspezifische Vorwissen bei der Berechnung fairerer Vergleiche Berücksichtigung finden. (DIPF/Projektträger)    weniger

Fiskalische Bildungsrenditen und staatliche Bildungsfinanzierung

Eine empirische Analyse für Deutschland

Laufzeit: 01.10.2009 - 30.09.2013

Das Ziel des Promotionsvorhabens bestand in der empirischen Fundierung des Ausgangsansatzes zur Schätzung fiskalischer Bildungsrenditen für Deutschland auf der Basis von Mikrodaten. Das Arbeitsprogramm gliederte sich wie folgt: Zunächst wurde das theoretische Modell um inst...    mehr

Das Ziel des Promotionsvorhabens bestand in der empirischen Fundierung des Ausgangsansatzes zur Schätzung fiskalischer Bildungsrenditen für Deutschland auf der Basis von Mikrodaten. Das Arbeitsprogramm gliederte sich wie folgt: Zunächst wurde das theoretische Modell um institutionelle Besonderheiten des deutschen Bildungssystems und Sozialsystems erweitert. Darauf baute eine mikroökonometrische Schätzung zentraler Modellparameter - private Bildungsrenditen und Berufserfahrungsrenditen, Bildungsrenditen mit Berücksichtigung der Arbeitslosigkeit, Bildungseffekte auf Erwerbsbiografien - auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) auf. Zudem wurde auf dieser Grundlage ein mikroökonometrisches Modell der Bildungsentscheidung entwickelt und geschätzt. Die für Deutschland geschätzten privaten Bildungsrenditen (der Ertrag eines zusätzlichen Bildungsjahres) lagen für Frauen zwischen gut 7 Prozent und knapp 11 Prozent, für Männer zwischen 4 Prozent und 7 Prozent. Wird berücksichtigt, dass durch höhere Bildung das individuelle Arbeitslosigkeitsrisiko reduziert wird, waren die geschätzten Bildungsrenditen noch etwas höher. Im Vergleich zu den langfristigen Renditen auf Finanzinvestitionen waren private Bildungsinvestitionen rentabel. Bei dem Bildungsentscheidungsmodell waren die erwarteten zukünftigen Einkommensströme ein Entscheidungsfaktor für die Bildungsentscheidung. Die geschätzten privaten Bildungsrenditen und die Wahrscheinlichkeiten bestimmter Bildungsabschlüsse wurden in das Simulationsmodell zur Berechnung fiskalischer Bildungsrenditen für Deutschland integriert. (DIPF/Projektträger)    weniger

Bildungsexpansion, berufsstruktureller Wandel und Arbeitsmarkterträge tertiärer Bildung

Eine empirische Analyse der Berufschancen von Hochschulabsolventen im Zeitverlauf

Laufzeit: 01.01.2010 - 31.12.2012

Zentrales Ziel des Projektes war es, die zeitliche Entwicklung der Berufschancen von Absolventen verschiedener Ausbildungsgänge, insbesondere von Absolventen einer Tertiärbildung, zu untersuchen. Dabei verfolgte das Projekt ein multidimensionales Ertragskonzept, d. h. es wu...    mehr

Zentrales Ziel des Projektes war es, die zeitliche Entwicklung der Berufschancen von Absolventen verschiedener Ausbildungsgänge, insbesondere von Absolventen einer Tertiärbildung, zu untersuchen. Dabei verfolgte das Projekt ein multidimensionales Ertragskonzept, d. h. es wurden verschiedene berufliche Aspekte wie Arbeitslosigkeitsrisiko, Klassenposition oder berufliches Prestige umfassend berücksichtigt. Die Berufschancen wurden sowohl in ihren absoluten Erträgen als auch relativ durch den Vergleich der verschiedenen Ausbildungsgruppen analysiert. Weiterhin wurden die Analysen differenziert nach unterschiedlichen Fachrichtungen und unterschiedlichen Hochschultypen (Universität versus Fachhochschule) betrachtet. Für die empirischen Analysen wurde erstmals eine Reihe der Mikrozensus-Daten von 1976 bis 2008 verwendet. Die Ergebnisse des Projekts zu den absoluten Erträgen zeigten, dass es zu keiner kontinuierlichen Entwertung höherer Bildungsabschlüsse auf dem Arbeitsmarkt gekommen ist. Zudem zeigte sich hinsichtlich der relativen Erträge keine Entkopplung zwischen erreichtem Bildungsabschluss und Klassenposition oder beruflichem Prestige. Für Universitätsabsolventen blieb der Vorsprung in den beruflichen Erträgen gegenüber Fachhochschulabsolventen ebenfalls bestehen. Auch hinsichtlich der Berufschancen von Absolventen unterschiedlicher Studienfächer ließ sich kein konsistenter Trend erkennen. Eine wesentliche Entwicklung betrifft dagegen die Geringstqualifizierten: Das Risiko, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein, ist im Vergleich zu Höherqualifizierten im Zeitverlauf dramatisch angestiegen. (DIPF/Projektträger)    weniger

Bildungsexpansion und Differenzierung der Studienberechtigung

Mechanismen der sozialen Selektivität im Hinblick auf den Zugang zum Studium

Laufzeit: 01.02.2009 - 31.01.2012

Das Vorhaben beschäftigte sich mit der Frage, ob und in welcher Weise die Prozesse der institutionellen Öffnung [des deutschen Bildungssystems in Folge der bildungspolitischen Debatten der 1960er Jahre] einen Beitrag zur Reduktion sozialer Ungleichheiten auf dem Weg zur Ho...    mehr

Das Vorhaben beschäftigte sich mit der Frage, ob und in welcher Weise die Prozesse der institutionellen Öffnung [des deutschen Bildungssystems in Folge der bildungspolitischen Debatten der 1960er Jahre] einen Beitrag zur Reduktion sozialer Ungleichheiten auf dem Weg zur Hochschulbildung geleistet haben. In den empirischen Analysen wurde in erster Linie auf den großen Bestand der amtlichen Daten aus der Schulstatistik und Hochschulstatistik, auf die lange Reihe der Mikrozensuserhebungen sowie auf die seit 1976 regelmäßig durchgeführten Studienberechtigtenbefragungen des Hochschul-Informations-Systems (HIS) zurückgegriffen. (…) Zunächst wurde untersucht, inwieweit die Einbindung des berufsbildenden Sektors bei der Vergabe von Studienberechtigungen sowie die Einführung der Fachhochschulreife zu einem Abbau sozialer Ungleichheit beim Erreichen eines Abschlusses der Sekundarstufe II beigetragen haben. Im zweiten Schritt wurde untersucht, wie sich die dadurch entstandenen Veränderungen der Gruppe der Studienberechtigten auf das sozialgruppenspezifische Übergangsverhalten an die Hochschulen ausgewirkt haben. (…) Die Projektergebnisse deuten darauf hin, dass die Öffnungsprozesse in der oberen Sekundarstufe, insbesondere die Einbindung des berufsbildenden Bereichs sowie die Einführung der Fachhochschulreife, zwar mehr Schüler aus den bisher beim Bildungserwerb benachteiligten sozialen Gruppen zur Studienberechtigung geführt und damit zum Abbau sozialer Ungleichheiten beigetragen hat. Allerdings zeigen sich gerade für Schüler, die ihre Studienberechtigung über nicht-traditionelle Wege erwerben, niedrigere und zudem sinkende Übergangsraten an die Hochschulen. Aus diesem Grund ergibt sich als generelles Fazit des Projekts, dass die Öffnungsprozesse im Sekundarbereich nicht im großen Stil dazu beigetragen haben, die Ungleichheiten beim Zugang zur Hochschulbildung nachhaltig zu reduzieren. (DIPF/Projektwebseite/Projektträger)    weniger

Ansatz für ein kleinräumiges Bildungsmonitoring

Eine Analyse des Zusammenhangs zwischen sozialräumlicher Differenzierung und Bildungsbe(nach)teiligung

Laufzeit: 01.04.2009 - 31.08.2011

Auf Basis von kleinräumiger Kommunalstatistik und der amtlichen Schulstatistik wurde im Rahmen dieses Projekts der Zusammenhang zwischen städtischer sozialräumlicher Differenzierung und Bildungsbe(nach)teiligung am Beispiel von 14 Städten des Ruhrgebiets analysiert und die Berü...    mehr

Auf Basis von kleinräumiger Kommunalstatistik und der amtlichen Schulstatistik wurde im Rahmen dieses Projekts der Zusammenhang zwischen städtischer sozialräumlicher Differenzierung und Bildungsbe(nach)teiligung am Beispiel von 14 Städten des Ruhrgebiets analysiert und die Berücksichtigung sozialräumlicher Aspekte für ein kommunales Bildungsmonitoring dargestellt. Dazu wurde auf Basis von Sozialstrukturindikatoren der Bevölkerung eine Stadtteiltypologie erstellt, die die Stadtteile nach dem Grad ihrer sozialen Belastung einteilt. Diese Typen wurden mit den lokalen Übergangsquoten zu den weiterführenden Schulen in Beziehung gesetzt. Angebotsstrukturen wurden über Abstandsanalysen zwischen den Grundschulen und den weiterführenden Schulen sozialräumlich analysiert. Es zeigte sich, dass sich Bildungschancen systematisch entlang der Grenzen von sozialräumlicher Ungleichheit verteilen, das hießt, je mehr ein Stadtteil von benachteiligter Bevölkerung geprägt ist, desto niedriger sind die Übergangsquoten zum Gymnasium und desto höher zur Hauptschule. Eine Trendanalyse zeigte, dass kleinräumige Bildungsdisparitäten in den vergangenen Jahren zugenommen haben. Erreichbarkeitsanalysen zeigten, dass unabhängig von den intellektuellen Kompetenzen und Fähigkeiten der Schüler die geografische Lage der weiterführenden Schulen deren zukünftigen Bildungsweg beeinflusst. Es wurde deutlich, dass sozialgeografische Aspekte eine relevante Größe zum Verständnis von Bildungsdisparitäten darstellen, die in der Bildungsforschung und in der kommunalen Bildungsplanung berücksichtigt werden sollten. (DIPF/Projektträger)    weniger

Bildungsverläufe im Kontext langfristiger sozialer und familialer Dynamiken

Laufzeit: 01.11.2011 - 31.10.2014

Das Verbundprojekt widmete sich den mittelfristigen und langfristigen dynamischen Mechanismen intergenerationaler Bildungsvererbung und Statusvererbung. [Dabei wurde von der These ausgegangen], dass die sozialen Normen, Wertorientierungen, alltäglichen Praktiken und Deutu...    mehr

Das Verbundprojekt widmete sich den mittelfristigen und langfristigen dynamischen Mechanismen intergenerationaler Bildungsvererbung und Statusvererbung. [Dabei wurde von der These ausgegangen], dass die sozialen Normen, Wertorientierungen, alltäglichen Praktiken und Deutungen in Familien von hoher Relevanz sind für den Bildungsverlauf eines Kindes. Das Projekt untersuchte deshalb einerseits, wie sich in quantitativen Daten die Dynamiken elterlicher Lebensverläufe und Bildungsverläufe in den Bildungsverläufen ihrer Kinder niederschlagen. Andererseits wurden mithilfe qualitativer Interviews die schichtspezifischen Alltagsvorstellungen von Familien(mitgliedern) zu ihren Bildungszielen und Statuszielen erforscht und in Beziehung zu den Bildungsverläufen gesetzt. (...) Das Projekt kombinierte längsschnittliche Analysen quantitativer Daten mit qualitativen Interviews. Datenbasis war das Sozio-oekonomische Panel (SOEP). (...) [Diese Kombination erlaubte] Einblicke in den Zusammenhang von äußeren Lebensverläufen mit alltäglichen Deutungspraktiken und Handlungspraktiken. Im Mittelpunkt standen die milieuspezifischen Ausprägungen des Statusbewusstseins sowie der Positionierungsstrategien bzw. Bildungsstrategien von Familienmitgliedern. (...) Darüber wurden die sozialpsychologischen und familienpsychologischen Konzepte Identität (Mead), Delegation und Vermächtnis (Stierlin) herangezogen (...). Die quantitativen Analysen bezogen sich auf die langfristige, mehrere Generationen umfassende Abfolge von Bildungsverläufen (...). Die qualitativen Analysen umfassten Leitfadeninterviews mit je einem Kind sowie (gegebenenfalls) beiden Elternteilen aus einer Familie. (...) Zudem wurden sogenannte Familiengenogramme erhoben. Das Projekt kann bislang ausschließlich quantitative Forschungsergebnisse präsentieren. Als zeitaufwendig hat sich die quantitative Analyse der Zusammenhänge elterlicher Statusdynamiken mit kindlichen Bildungsverläufen herausgestellt. Einkommensschwankungen der Eltern im Vorschulalter und Schulalter des Kindes sind nach den Ergebnissen des Projektes nicht mit systematischen Effekten auf den kindlichen Bildungsverlauf verknüpft. Nach diesem [im Projekt nicht erwarteten] Befund wurde der Zeitraum der Statusdynamik ausgeweitet (...) auf den längeren Zeitraum zwischen dem Bildungsabschluss der Eltern und dem Schulalter des Kindes. Es zeichnete sich ab, dass insbesondere frühe Statusdynamiken der Eltern einen Einfluss auf die Bildungsentscheidungen der Kinder haben. (DIPF/Projektträger)    weniger

Betreuungsbiographien von Kindern im Vorschulalter

Eine Analyse des Sozioökonomischen Panels

Laufzeit: 01.10.2009 - 30.09.2012

Ziel des Projekts war es, eine evidenzbasierte Antwort auf die Frage geben zu können, wie sich der Besuch von Kinderbetreuungseinrichtungen auf die Entwicklung von Kindern auswirkt, wenn unterschiedliche Aspekte wie Besuch und Dauer der Betreuung in einer Kindertagesein...    mehr

Ziel des Projekts war es, eine evidenzbasierte Antwort auf die Frage geben zu können, wie sich der Besuch von Kinderbetreuungseinrichtungen auf die Entwicklung von Kindern auswirkt, wenn unterschiedliche Aspekte wie Besuch und Dauer der Betreuung in einer Kindertageseinrichtung und gleichzeitig kindbezogene Variablen wie soziale Herkunft, kognitiv und sozial anregendes Umfeld in der Familie berücksichtigt werden. Anhand einer Sekundärauswertung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) wurde geprüft, inwiefern verschiedene Merkmale der Betreuungsbiografie von Kindern den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und der kindlichen Entwicklung kompensieren. Weiterhin wurden zur Kontrolle der Rahmenbedingungen institutioneller Betreuung Daten der Kinder- und Jugendhilfestatistik aus dem Jahr 2008 hinzugezogen. Die Analysen beziehen sich auf die Altersgruppe der einjährigen bis sechsjährigen Kinder. Zunächst wurde das Bedingungsgefüge Betreuungsinstitution, Familie und kindliche Entwicklung daraufhin untersucht, wie hoch der Einfluss der sozialen Herkunft bereits vor Schuleintritt ist und durch welche Merkmale er sich erklären lässt. Im zweiten Schritt wurden Moderatoranalysen durchgeführt, um den Effekt des Besuchs einer Kindertagesstätte auf den Zusammenhang zwischen Familienkontext und kindlicher Entwicklung abzubilden. Sowohl das kulturelle Kapital als auch die Aktivitäten der Eltern mit dem Kind erwiesen sich als Haupteinflussfaktoren auf die kindliche Entwicklung. Die Analysen zeigten auch, dass institutionell betreute Kinder die höchsten Werte in den Entwicklungsmaßen der Dreijährigen aufweisen. Dennoch bleibt der Zusammenhang zwischen dem kulturellen Kapital der Eltern und der kindlichen Entwicklung bestehen und verstärkt sich sogar noch bei den sechsjährigen Kindern. Tendenziell profitieren Kinder aus Familien mit hohem kulturellem Kapital mehr von der Kita als Kinder, die aus benachteiligten oder mehrfach sozial belasteten Familien stammen. (DIPF/Projektträger)    weniger

Integrationspotenziale der Erwerbsarbeit und Berufseinstiegsprozesse von Ausbildungsabsolventen in Deutschland seit 1980

Laufzeit: 01.03.2011 - 28.02.2014

Zentrales Ziel dieses Projekts war es, Berufseinstiegsprozesse zu beschreiben, zu unterscheiden und Berufseinstiegsverläufe zu klassifizieren. Dabei wurden nicht nur einzelne Zeitpunkte in der Berufseinstiegsphase analysiert, sondern die ersten drei Berufsjahre im Anschlu...    mehr

Zentrales Ziel dieses Projekts war es, Berufseinstiegsprozesse zu beschreiben, zu unterscheiden und Berufseinstiegsverläufe zu klassifizieren. Dabei wurden nicht nur einzelne Zeitpunkte in der Berufseinstiegsphase analysiert, sondern die ersten drei Berufsjahre im Anschluss an den Ausbildungsabschluss. Die Berufseinstiegsverläufe wurden anhand von drei Zonen beruflicher Integrationspotenziale der Erwerbsarbeit nach Castel klassifiziert: den Zonen der Integration, der Prekarität und der Entkopplung. Datengrundlage war die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) 1975 - 2008, die u. a. amtliche und tagesgenaue Daten aus der Sozialversicherung und der Bundesagentur für Arbeit enthält. Untersucht wurden die Absolventenkohorten der Jahre 1981- 2005. Als Methode zum direkten Vergleich von Verlaufsmustern wurde die Sequenzmusteranalyse verwendet, mit welcher u. a. die Ähnlichkeiten von Berufsverläufen berechnet werden können. Es wurde geprüft, ob prekäre und entkoppelte Berufsverläufe in den vergangenen Jahren zugenommen haben und welche Faktoren einen Einfluss auf die berufliche Integration haben. Eine differenzierte Untersuchung möglicher Einflussfaktoren auf die berufliche Integration erfolgte anschließend mit der Mehrebenenanalyse, bei der zusätzlich zu der individuellen Ebene (z. B. Schulabschluss) die Effekte des Kontextes einbezogen wurden, z. B. die Arbeitslosenquoten im Kontext der Berufsgruppen. (DIPF/Projektträger)    weniger

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