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Suchanfrage: KINDERTAGESSTAETTE (Filter: Schlagwörter)
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Betreuungsbiographien von Kindern im Vorschulalter

Eine Analyse des Sozioökonomischen Panels

Laufzeit: 01.10.2009 - 30.09.2012

Ziel des Projekts war es, eine evidenzbasierte Antwort auf die Frage geben zu können, wie sich der Besuch von Kinderbetreuungseinrichtungen auf die Entwicklung von Kindern auswirkt, wenn unterschiedliche Aspekte wie Besuch und Dauer der Betreuung in einer Kindertagesein...    mehr

Ziel des Projekts war es, eine evidenzbasierte Antwort auf die Frage geben zu können, wie sich der Besuch von Kinderbetreuungseinrichtungen auf die Entwicklung von Kindern auswirkt, wenn unterschiedliche Aspekte wie Besuch und Dauer der Betreuung in einer Kindertageseinrichtung und gleichzeitig kindbezogene Variablen wie soziale Herkunft, kognitiv und sozial anregendes Umfeld in der Familie berücksichtigt werden. Anhand einer Sekundärauswertung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) wurde geprüft, inwiefern verschiedene Merkmale der Betreuungsbiografie von Kindern den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und der kindlichen Entwicklung kompensieren. Weiterhin wurden zur Kontrolle der Rahmenbedingungen institutioneller Betreuung Daten der Kinder- und Jugendhilfestatistik aus dem Jahr 2008 hinzugezogen. Die Analysen beziehen sich auf die Altersgruppe der einjährigen bis sechsjährigen Kinder. Zunächst wurde das Bedingungsgefüge Betreuungsinstitution, Familie und kindliche Entwicklung daraufhin untersucht, wie hoch der Einfluss der sozialen Herkunft bereits vor Schuleintritt ist und durch welche Merkmale er sich erklären lässt. Im zweiten Schritt wurden Moderatoranalysen durchgeführt, um den Effekt des Besuchs einer Kindertagesstätte auf den Zusammenhang zwischen Familienkontext und kindlicher Entwicklung abzubilden. Sowohl das kulturelle Kapital als auch die Aktivitäten der Eltern mit dem Kind erwiesen sich als Haupteinflussfaktoren auf die kindliche Entwicklung. Die Analysen zeigten auch, dass institutionell betreute Kinder die höchsten Werte in den Entwicklungsmaßen der Dreijährigen aufweisen. Dennoch bleibt der Zusammenhang zwischen dem kulturellen Kapital der Eltern und der kindlichen Entwicklung bestehen und verstärkt sich sogar noch bei den sechsjährigen Kindern. Tendenziell profitieren Kinder aus Familien mit hohem kulturellem Kapital mehr von der Kita als Kinder, die aus benachteiligten oder mehrfach sozial belasteten Familien stammen. (DIPF/Projektträger)    weniger

Ausbildung und Verlauf von Erzieherinnen-Merkmalen (AVE)

Laufzeit: 01.10.2009 - 31.01.2016

Ziel dieses Projekts war das Gewinnen von Erkenntnissen über den Erwerb von Kompetenzen und Einstellungen angehender Erzieherinnen und Erzieher an Fachschulen und Frühpädagoginnen und Frühpädagogen an Hochschulen. [Das Projekt wurde über zwei Phasen gefördert.] In der erste...    mehr

Ziel dieses Projekts war das Gewinnen von Erkenntnissen über den Erwerb von Kompetenzen und Einstellungen angehender Erzieherinnen und Erzieher an Fachschulen und Frühpädagoginnen und Frühpädagogen an Hochschulen. [Das Projekt wurde über zwei Phasen gefördert.] In der ersten Förderphase wurden zwei Längsschnittstudien mit insgesamt über 1500 Studienteilnehmern durchgeführt. Diese stammten aus insgesamt 30 bundesweit verteilten Ausbildungsinstitutionen. Die beiden Studien setzten in der Ausbildung zeitlich versetzt ein, sodass insgesamt die Kompetenzentwicklung vom Ausbildungsbeginn bis in das zweite Jahr der Berufspraxis in Kindertageseinrichtungen erfasst wurde. Die erhobenen Kompetenzen und Einstellungen wurden einem Qualifikationsrahmen entnommen, der Anforderungen an frühpädagogische Fachkräfte spezifiziert (...), und wurden als Selbsteinschätzungen in Fragebogenform erfasst. Ein besonderer Schwerpunkt (...) lag dabei im Bereich Sprachförderung und der naturwissenschaftlichen Bildung. Für diese beiden Bereiche kamen auch Wissenstests und verhaltensnahe Testverfahren zum Einsatz. (...) In der zweiten Förderphase wurde die Entwicklung von Einstellungen, Wissen und verhaltensnahen Kompetenzen von Beginn der Ausbildung bzw. des Studiums bis in die berufliche Phase untersucht. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei wiederum in den Kompetenzbereichen der Sprachförderung und der Kompetenz zur Förderung naturwissenschaftlichen Denkens. Die erfassten Merkmale der angehenden Fachkräfte waren zentrale Aspekte der Orientierungsqualität und Prozessqualität von Kindertageseinrichtungen, die sich auf die kindliche Entwicklung auswirken können. Neben diesen grundlagenwissenschaftlichen Zielen wurden auch die beiden Ausbildungssysteme "Fachschule" und "Hochschule" empirisch evaluiert und dadurch eine evidenzbasierte Grundlage für die Diskussion über die Akademisierung des Erzieherinnen-Berufs geliefert. [Insgesamt] wurden die zwei in der ersten Förderphase begonnenen Längsschnittstudien fortgesetzt. (DIPF/Projektträger)    weniger

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