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Suchanfrage: LEHRER (Filter: Schlagwörter)
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Zur diagnostischen Kompetenz von Lehrkräften: Lehrerurteile über die Glaubwürdigkeit von Schülern

Laufzeit: 01.11.2010 - 31.10.2013

Das Projekt beschäftigt sich mit der Kompetenz von Lehrkräften zum Fällen akkurater Glaubwürdigkeitsurteile über Schüler und zielte zum einen auf die Untersuchung des Einflusses von unbewussten Urteilszielen und des Modus der Informationsverarbeitung auf den Entstehungsprozes...    mehr

Das Projekt beschäftigt sich mit der Kompetenz von Lehrkräften zum Fällen akkurater Glaubwürdigkeitsurteile über Schüler und zielte zum einen auf die Untersuchung des Einflusses von unbewussten Urteilszielen und des Modus der Informationsverarbeitung auf den Entstehungsprozess von Glaubwürdigkeitsurteilen und auf die Güte dieser Urteile. Zum anderen wurde der Einfluss von Urteilsziel und Verarbeitungsmodus auf das Lehrer-Schüler-Verhältnis und auf die angegebene Täuschungshäufigkeit von Schülern untersucht. In Studie 1 bis 3 wurden die Annahmen in einem experimentellen Design mit (angehenden) Lehrkräften getestet. Die erste Studie untersuchte den Einfluss unbewusster Urteilsziele (Faktor 1) und des Verarbeitungsmodus (Faktor 2) auf den Prozess der Entstehung von Glaubwürdigkeitsurteilen. Die zweite Studie untersuchte den Einfluss der beiden Faktoren auf die Güte von Glaubwürdigkeitsurteilen. In einer dritten Studie wurde ebenfalls der Einfluss der beiden Faktoren auf die Güte von Glaubwürdigkeitsurteilen untersucht; allerdings wurde hier ein anderes Stimulusmaterial als in Studie 2 verwendet und das Design angepasst, sodass die Befunde mehrebenenanalytisch ausgewertet werden konnten. Hierdurch konnte der Einfluss von Schülermerkmalen auf die Güte der Glaubwürdigkeitsurteile kontrolliert werden. In Studie 4, die mit Lehrkräften und Schülern im Feld durchgeführt wurde, wurden die Faktoren nicht experimentell variiert, sondern anhand von Skalen erfasst. Die Befunde der Studie 1 und 2 deuten darauf hin, dass unbewusste Urteilsziele die Verarbeitung von Schüleraussagen verzerren, dass die durchschnittliche Güte der Glaubwürdigkeitsurteile auf dem Zufallsniveau liegt und dass unbewusste Urteilsziele die Erkennensleistung von wahren und erfundenen Aussagen beeinflusst. Weiter beeinflusst der Verarbeitungsmodus die allgemeine Trefferquote. Studie 3 bestätigt diese Befunde und zeigt, dass die Länge der Antwort der Schüler die Erkennensleistung positiv beeinflusst. (DIPF/Projektträger)    weniger

Kooperation von Lehrkräften an berufsbildenden Schulen zur Umsetzung der lernfeldorientierten Lehrpläne

Laufzeit: 01.02.2009 - 31.01.2012

Ziele der vorliegenden Untersuchung waren eine umfassende Deskription und Analyse der Rahmenbedingungen, Strukturen, Vorgehensweise und Ergebnisse von Lehrergruppen, die, außerhalb von diesbezüglich initiierten Modellversuchen, eine didaktisch ausgerichtete Zusammenarbei...    mehr

Ziele der vorliegenden Untersuchung waren eine umfassende Deskription und Analyse der Rahmenbedingungen, Strukturen, Vorgehensweise und Ergebnisse von Lehrergruppen, die, außerhalb von diesbezüglich initiierten Modellversuchen, eine didaktisch ausgerichtete Zusammenarbeit zur Lernfeldumsetzung praktizieren. Dabei sollten auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Beweggründe bzw. Hintergründe, Erfolgsfaktoren und Misserfolgsfaktoren sowie Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Kooperationsansätze ermittelt werden. Hierzu wurden neun Lehrergruppen (insgesamt 55 Lehrkräfte, davon sechs weiblich) an sechs niedersächsischen berufsbildenden Schulen untersucht. Die Erhebung umfasste Einzelinterviews mit jeweils einem Gruppenmitglied, Gruppendiskussionen und die Beobachtung einer Arbeitssitzung pro Gruppe, die fragebogenbasierte Erfassung sozio-demografischer und berufsbiografischer Daten sowie eine Dokumentenanalyse von Gruppenergebnissen. Die so gewonnenen Daten wurden mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Abschließend erfolgte eine Stärken-Schwächen-Analyse anhand der Gegenüberstellung fallspezifischer Merkmale mit vier zuvor formulierten, theoriebasierten Kernanforderungen an die Lernfeldumsetzung. Fünf der neun Gruppen ließen sich als intensiver, vier als weniger intensiv kooperierend charakterisieren. Während sich Letztere in ihren eher seltenen gemeinsamen Sitzungen überwiegend auf obligatorische Aufgaben beschränkten, übernahmen die Gruppen mit mindestens wöchentlichen Sitzungen freiwillig eine größere Bandbreite zusätzlicher Aufgaben. Die lernfeldbasierte Curriculumentwicklung stellte sich bei ihnen nicht als einmalige, sondern als kontinuierliche Aufgabe dar, indem sie sich auf Grundlage ihrer bildungsgangbezogenen Planungen regelmäßig austauschten und ihre Konzepte gemeinsam weiterentwickelten. (DIPF/Projektträger)    weniger

Subjektive Theorien von Lehrkräften zum Lehren und Lernen von Analysis

Laufzeit: 01.02.2011 - 31.01.2014

Die Studie hatte zum Ziel, zunächst im Querschnitt die Bestandsaufnahme der Subjektiven Theorien von Lehrkräften zur Planung des Analysisunterrichts, bestehend aus Unterrichtsinhalten, Zielen und einer allgemeinen Lehrorientierung, zu identifizieren. Ein weiteres Ziel war e...    mehr

Die Studie hatte zum Ziel, zunächst im Querschnitt die Bestandsaufnahme der Subjektiven Theorien von Lehrkräften zur Planung des Analysisunterrichts, bestehend aus Unterrichtsinhalten, Zielen und einer allgemeinen Lehrorientierung, zu identifizieren. Ein weiteres Ziel war es, über diese Bestandsaufnahme hinaus die Handlungsrelevanz der Subjektiven Theorien der Lehrkräfte in ihrem Analysisunterricht zu identifizieren. Zudem sollte über einen Querschnitt hinausgehend die Entwicklung der Subjektiven Theorien vom Ende des Studiums über das Referendariat bis zum Einstieg in die professionelle Lehrpraxis im Längsschnitt untersucht werden. Die Studie basierte methodisch auf Interviewstudien und Videostudien, die zunächst qualitativ kodierend ausgewertet wurden. Darüber hinaus sollten mit statistischen Methoden Unterschiede zwischen Lehrkräften unterschiedlichen Ausbildungsstands im Querschnitt und die Entwicklung der Lehrkräfte innerhalb der Ausbildung im Längsschnitt identifiziert werden. In der Studie wurden zehn Lehrkräfte am Anfang und am Ende des Referendariats, zehn Lehrkräfte am Ende des Referendariats und am Anfang der professionellen Lehrpraxis sowie zehn erfahrene Lehrkräfte befragt und beobachtet. Die qualitativen Ergebnisse im Querschnitt schaffen gegenüber der bestehenden Vermutung, dass der Analysisunterricht im Allgemeinen von einer deutlichen Orientierung auf Rechnerverfahren gezeichnet sei, ein differenzierteres Bild. Diese Ergebnisse implizieren zwei Typen von Lehrkräften, bezogen auf die Analysis, und erhebliche Unterschiede der Subjektiven Theorien dieser Lehrkräfte in unterschiedlichen Phasen ihrer Ausbildung. (DIPF/Projektträger)    weniger

SEL - Schulentwicklung und Lehrerarbeit

Laufzeit: 1995 - 2010

Das Projekt war im Bereich der Evaluation von Bildungsinstitutionen (Schulen, Staatliche Schulämter sowie Studienseminare) und der Erforschung ihrer Entwicklungsprozesse beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) angesiedelt. Seit 1998 wurden s...    mehr

Das Projekt war im Bereich der Evaluation von Bildungsinstitutionen (Schulen, Staatliche Schulämter sowie Studienseminare) und der Erforschung ihrer Entwicklungsprozesse beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) angesiedelt. Seit 1998 wurden sogenannte Arbeitsplatzuntersuchungen an zahlreichen Schulen in Hessen und anderen Bundesländern durchgeführt. Der Ansatz wurde zu mehrperspektivischen "Pädagogischen Entwicklungsbilanzen" weiterentwickelt, die seit 2004 auch zur systematischen Evaluation von Staatlichen Schulämtern und Studienseminaren verwendet wurden. Bis 2010 wurden diese Evaluationen in der Form von „Pädagogischen EntwicklungsBilanzen mit Studienseminaren“ (PEB-Sem) in Hessen wiederholt. Ziele von PEB-Sem waren die Unterstützung des institutionellen Reflexionsprozesses in den Studienseminaren und die vergleichenden Analysen zwischen der ersten und zweiten Welle der Evaluationen. Im Vordergrund standen die Qualität der Organisation in Studienseminaren, die Beurteilung und Ergebnisse der Ausbildung, das professionelle Selbstverständnis, die Kooperation der unterschiedlichen Akteure und die Berufsfähigkeit für eigenverantwortliche Schulen. Die Erhebungen erfolgten per Fragebogen. (DIPF/Projekt)    weniger

NeFo - Nicht-intendierte Effekte Neuer Steuerung im Schulsystem

Theoretische Konzeptualisierung und Instrumententwicklung zur empirischen Erfassung

Laufzeit: 01.03.2011 - 31.08.2014

Das Forschungsprojekt entwickelte einen theoretisch ausgewiesenen Ansatz zur systematischen Erforschung nicht-intendierter Effekte Neuer Steuerung im Schulsystem und erprobte ihn in vier Bundesländern empirisch. Im Mittelpunkt des Projekts stand eine mehrstufige Instrumen...    mehr

Das Forschungsprojekt entwickelte einen theoretisch ausgewiesenen Ansatz zur systematischen Erforschung nicht-intendierter Effekte Neuer Steuerung im Schulsystem und erprobte ihn in vier Bundesländern empirisch. Im Mittelpunkt des Projekts stand eine mehrstufige Instrumentenentwicklung. Die in diesem Zusammenhang durchgeführten umfangreichen Befragungen von Schulleitern und Lehrern mit qualitativen und quantitativen Untersuchungsinstrumenten hatten vorwiegend deskriptiven Charakter hinsichtlich der Erforschung von Nebenwirkungen und ihrer Verbreitung. Durch die Einbeziehung von kontrastiven Vergleichen auf unterschiedlichen Ebenen (Bundesländer, Schularten, Schulen, Akteursgruppen, Akteure) wurden darüber hinaus Einzelhypothesen überprüft, die Zusammenhänge zwischen den von den Akteuren berichteten und beobachteten nicht-intendierten Einstellungseffekten und Verhaltenseffekten mit anderen Variablen betreffen. Auf diese Weise wurden differentielle Effekte neuer Steuerungsinstrumente insbesondere auf der Mesoebene und Mikroebene des Schulsystems genauer beschreibbar. Durchgeführt wurden: (1) Qualitative Leitfadeninterviews in Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Hauptanliegen war dabei, mögliche Nebenfolgen der Reforminstrumente zu identifizieren. (2) Quantitative Befragungen mit standardisierten Fragebögen von über 2500 Lehrerinnen und Lehrern. Damit wurde die Verbreitung von Nebenwirkungen Neuer Steuerung erfasst. Abgeschlossen wurde das Projekt mit (3) der Entwicklung eines Screening-Instruments, das Kultusministerien, Schulverwaltungen sowie Schulen zur systematischen Reformfolgenforschung zur Verfügung gestellt wird. (DIPF/Projekt/Projektträger)    weniger

Einfluss des fachbezogenen Professionswissens von Lehrkräften auf die Entwicklung der Systemkompetenz von Schülern im Biologieunterricht

Laufzeit: 01.10.2009 - 31.12.2012

[Das Projekt untersuchte] den Einfluss des fachbezogenen Professionswissens von Lehrkräften auf die Entwicklung des Systemdenkens von Schülern im Biologieunterricht. Es wurde erwartet, dass das fachbezogene Professionswissen der Lehrkraft einen Teil der Varianz in der Ent...    mehr

[Das Projekt untersuchte] den Einfluss des fachbezogenen Professionswissens von Lehrkräften auf die Entwicklung des Systemdenkens von Schülern im Biologieunterricht. Es wurde erwartet, dass das fachbezogene Professionswissen der Lehrkraft einen Teil der Varianz in der Entwicklung des Systemdenkens zwischen den Schulklassen einer Jahrgangsstufe erklären kann. Messinstrumente zur Erhebung des fachbezogenen Professionswissens von Lehrkräften wurden entwickelt und pilotiert. Die Ergebnisse der Pilotierung waren zufriedenstellend. Die Messinstrumente wurden in einer Feldstudie mit einer Intervention im Prä-Post-Testdesign eingesetzt. Es konnten reliable und valide Testinstrumente für die Erhebung des fachbezogenen Professionswissens von Lehrkräften zu biologischen Systemen (Lerngegenstand: Die Miesmuschel im Wattenmeer) entwickelt werden. Diese Testinstrumente wurden anschließend in einer Interventionsstudie eingesetzt, in der der Zusammenhang zwischen dem fachbezogenen Professionswissen (Fachwissen und fachdidaktisches Wissen der Lehrkräfte) und der Kompetenzentwicklung der Schüler (Systemdenken) untersucht wurde. (DIPF/Projekt/Projektträger)    weniger

Empirische Prüfung der Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache für die Sekundarstufe I

Laufzeit: 01.07.2009 - 31.12.2010

Ziel des Projekts war die Prüfung der Niveaubeschreibungen DaZ (Deutsch als Zweitsprache) für die Sekundarstufe auf Einhaltung der Gütekriterien Validität, interne Konsistenz, Interraterreliabilität und Beobachtungsgenauigkeit. Zur Feststellung der Validität wurde im Rahmen d...    mehr

Ziel des Projekts war die Prüfung der Niveaubeschreibungen DaZ (Deutsch als Zweitsprache) für die Sekundarstufe auf Einhaltung der Gütekriterien Validität, interne Konsistenz, Interraterreliabilität und Beobachtungsgenauigkeit. Zur Feststellung der Validität wurde im Rahmen des Projekts die Korrelation der Beobachtungsergebnisse von 121 Schülerinnen und Schülern aus 14 verschiedenen Schulen bzw. DaZ-Zentren in Sachsen und Schleswig-Holstein mit einem äußeren Kriteriumswert geprüft (äußere Kriteriumsvalidität). Für die Prüfung der internen Konsistenz wurde dieselbe Stichprobe herangezogen. In der Prüfung der Beobachterübereinstimmung und Beobachtergenauigkeit wurde mit aus Videomaterial und Textmaterial bestehenden Portraits von Schülern unterschiedlicher Aneignungsstände im Deutschen gearbeitet, wobei das gesamte Kompetenzspektrum der Niveaubeschreibungen abgedeckt wurde. Die Videoportraits wurden aus 26 Unterrichtsstunden Videomitschnitt herausgearbeitet; die Portraits wurden von insgesamt 52 Lehrkräften aus vier Landkreisen in Sachsen und Schleswig-Holstein mit den Niveaubeschreibungen geratet. Die Ergebnisse (...) bescheinigen dem Instrument hinreichende Validität sowie hervorragende interne Konsistenz. Im Hinblick auf Interraterreliabilität und Genauigkeit der Beobachtungsergebnisse zeigte sich jedoch Optimierungsbedarf: Beide sind nicht durchgehend zufriedenstellend und verdeutlichen die Notwendigkeit von Entwicklung und Einsatz einer linguistische Kenntnisse und analytische Fähigkeiten vermittelnden Beobachterschulung. Darüber hinaus ist der Bedarf an kleinen Ergänzungen der Deskriptoren deutlich geworden. (DIPF/Projektträger)    weniger

Soziale Ungleichheit durch Konstruktionen von Heterogenität bei Lehrkräften in der Sekundarstufe I

Laufzeit: 01.06.2012 - 31.05.2015

Angesiedelt an den Schnittstellen von sozialer Ungleichheitsforschung und praxeologischer Unterrichtsforschung fokussierte das Forschungsprojekt auf (Re-)Produktionsprozesse sozialer Ungleichheit im Schulunterricht. (...) Das Forschungsprojekt zielte über die Rekonstruk...    mehr

Angesiedelt an den Schnittstellen von sozialer Ungleichheitsforschung und praxeologischer Unterrichtsforschung fokussierte das Forschungsprojekt auf (Re-)Produktionsprozesse sozialer Ungleichheit im Schulunterricht. (...) Das Forschungsprojekt zielte über die Rekonstruktion von im Mathematikunterricht und Deutschunterricht angewandten Unterscheidungspraktiken auf eine Topografie von Heterogenitätskonstruktionen. Zentrales Erkenntnisinteresse war die Frage danach, wie und welche Differenzkategorien Lehrkräfte in ihren unterrichtsbezogenen Handlungen anwenden und in welchem Zusammenhang diese unter anderem mit schulstrukturellen Bedingungen, unterscheidbaren Unterrichtsvarianten oder Fachkulturen stehen. Weiter wurde gefragt, wie dies mit der (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit verknüpft ist. (...) Der Studie lag ein qualitativ-rekonstruktives Design zugrunde. In drei vierwöchigen Feldphasen wurden drei kontrastierende Schulen in den Blick genommen. Damit wurde ein praxistheoretischer Zugang gewählt, dessen Ausgangspunkt in der Annahme lag, dass sich in den Praktiken der Akteure soziale Ordnungen zeigen und diese insbesondere durch teilnehmende Beobachtung empirisch zugänglich gemacht werden können. Ausgewählt wurden eine reformorientierte, ehemalige Gesamtschule mit sozial schlecht gestellter Schülerschaft, ein "durchschnittliches" Kleinstadtgymnasium sowie eine kleinstädtische Sekundarstufenschule mit mittelständiger Schülerschaft und damit in Bezug auf die Heterogenität der Schülerschaft unterschiedliche Schulformen der Sekundarstufe. An jeder Schule wurde jeweils eine 5. Klasse ausgewählt, die in ihrem ersten Jahr an der neuen Schule in den Fächern Deutsch, Mathematik und Klassenrat begleitet wurde. Schwerpunkte lagen auf der Erhebung von Sozialformen, Bewertungssituationen sowie Disziplinarsituationen. Die pädagogisch-didaktischen Handlungen der Lehrkräfte wurden durch teilnehmende Beobachtung und Videografie, die Einstellungen mit leitfadengestützten Interviews erhoben. Weiter wurden Gruppendiskussionen mit Schülern durchgeführt und Artefakte wie Übergangsempfehlungen, Fragebogen und Steckbriefe erhoben. Die Datenauswertung orientiert sich mit sequenzanalytischem Vorgehen an der Grounded Theory. (DIPF/Projekt/Projektträger)    weniger

StEG - Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen

1. Förderphase

Laufzeit: 2005 - 2011

StEG ist ein Kooperationsprojekt zur Analyse der Entwicklung der deutschen Ganztagsschullandschaft und wird seit 2005 als länderübergreifendes Forschungsprogramm durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, Rahmenbedingungen an Ganztagsschulen und Wirkungen von Ganztagsschulen...    mehr

StEG ist ein Kooperationsprojekt zur Analyse der Entwicklung der deutschen Ganztagsschullandschaft und wird seit 2005 als länderübergreifendes Forschungsprogramm durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, Rahmenbedingungen an Ganztagsschulen und Wirkungen von Ganztagsschulen empirisch über einen längeren Zeitraum hinweg zu erfassen und zu prüfen. Dazu wird die Arbeit an den Ganztagsschulen über mehrere Erhebungszeitpunkte hinweg möglichst umfassend abgebildet, um eine Grundlage für eine zielgerichtete Schulentwicklungsarbeit und deren Unterstützung durch die Bildungspolitik zu schaffen. Dabei knüpft StEG an Theorien zur Schuleffektivität und Schulqualität an und berücksichtigt darüber hinaus Ansätze zur Beschreibung der Bildungsqualität und Wirkungen außerschulischer Angebote. In der ersten Förderphase des Projektes fanden im Längsschnitt angelegte Erhebungen mit allen am Ganztag beteiligten Personengruppen statt: Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen, ihre Eltern/Erziehungsberechtigten, Schulleitungen, Lehrkräfte, das weitere pädagogisch tätige Personal und die an den Ganztagsangeboten beteiligten Kooperationspartner. Insgesamt wurden in drei Erhebungswellen – 2005, 2007 und 2009 – mehr als 50.000 Personen von über 300 Schulen wiederholt befragt. (DIPF/Projekt)    weniger

Wer wird Lehrer - und warum?

Ursachen der Studienwahl, Eingangsvoraussetzungen von Studierenden und die Beurteilung des Lehramtsstudiums

Laufzeit: 01.10.2010 - 30.09.2013

Vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussionen über die Entscheidung von Personen mit ungünstigen kognitiven und motivationalen Merkmalen für den Lehrerberuf untersuchte das Promotionsprojekt die Selbstselektion von Abiturienten in das Lehramtsstudium. Ziel des Proje...    mehr

Vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussionen über die Entscheidung von Personen mit ungünstigen kognitiven und motivationalen Merkmalen für den Lehrerberuf untersuchte das Promotionsprojekt die Selbstselektion von Abiturienten in das Lehramtsstudium. Ziel des Projektes war es, auf Basis möglichst repräsentativer Datensätze die leistungsbezogenen, soziodemografischen und motivationalen Eingangsmerkmale von Lehramtsstudierenden im Vergleich mit anderen Studierenden zu untersuchen. Neben Momentaufnahmen wollte das Projekt auch untersuchen, ob sich die oben genannten Aspekte im Zuge der Bildungsexpansion und der sich ändernden Arbeitsmarktoptionen für Hochschulabsolventen über die vergangenen 20 bis 30 Jahre gewandelt haben. Dazu wurde das (...) Potenzial des Studienberechtigtenpanels der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) ausgeschöpft, dessen Panel-Kohorten-Design mit großen Fallzahlen sehr differenzierte Analysen ermöglicht. Weitere Datensätze wie etwa der Konstanzer Studierendensurvey wurden ergänzend analysiert. Der Schwerpunkt des Projektes lag auf Untersuchungen für Deutschland. Durch einen Vergleich mit strategisch ausgewählten Ländern sollte zudem herausgearbeitet werden, welche besonderen (institutionellen) Bedingungen in Deutschland zu einer möglicherweise anderen Rekrutierung von Lehrkräften führ(t)en. (DIPF/Projektträger)    weniger

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