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Suchanfrage: SEKUNDAERANALYSE (Filter: Forschungsdesign)
Anzahl der Treffer: 22
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Wer wird Lehrer - und warum?

Ursachen der Studienwahl, Eingangsvoraussetzungen von Studierenden und die Beurteilung des Lehramtsstudiums

Laufzeit: 01.10.2010 - 30.09.2013

Vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussionen über die Entscheidung von Personen mit ungünstigen kognitiven und motivationalen Merkmalen für den Lehrerberuf untersuchte das Promotionsprojekt die Selbstselektion von Abiturienten in das Lehramtsstudium. Ziel des Proje...    mehr

Vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussionen über die Entscheidung von Personen mit ungünstigen kognitiven und motivationalen Merkmalen für den Lehrerberuf untersuchte das Promotionsprojekt die Selbstselektion von Abiturienten in das Lehramtsstudium. Ziel des Projektes war es, auf Basis möglichst repräsentativer Datensätze die leistungsbezogenen, soziodemografischen und motivationalen Eingangsmerkmale von Lehramtsstudierenden im Vergleich mit anderen Studierenden zu untersuchen. Neben Momentaufnahmen wollte das Projekt auch untersuchen, ob sich die oben genannten Aspekte im Zuge der Bildungsexpansion und der sich ändernden Arbeitsmarktoptionen für Hochschulabsolventen über die vergangenen 20 bis 30 Jahre gewandelt haben. Dazu wurde das (...) Potenzial des Studienberechtigtenpanels der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) ausgeschöpft, dessen Panel-Kohorten-Design mit großen Fallzahlen sehr differenzierte Analysen ermöglicht. Weitere Datensätze wie etwa der Konstanzer Studierendensurvey wurden ergänzend analysiert. Der Schwerpunkt des Projektes lag auf Untersuchungen für Deutschland. Durch einen Vergleich mit strategisch ausgewählten Ländern sollte zudem herausgearbeitet werden, welche besonderen (institutionellen) Bedingungen in Deutschland zu einer möglicherweise anderen Rekrutierung von Lehrkräften führ(t)en. (DIPF/Projektträger)    weniger

Bildung_Sucht - Bildung und Sucht: eine biographische Studie zu den pädagogischen Aspekten der Suchtbewältigung

Laufzeit: 01.01.1996 - 01.12.1996

Die Studie entwickelt einen integrativen Ansatz, in dem Sucht als fehlgeleitete menschliche Entwicklungsfähigkeit holistisch beschrieben wird. Aus der jüngeren bildungstheoretischen Debatte und zentralen Ergebnissen empirischer Suchtforschung wird ein erziehungswissenscha...    mehr

Die Studie entwickelt einen integrativen Ansatz, in dem Sucht als fehlgeleitete menschliche Entwicklungsfähigkeit holistisch beschrieben wird. Aus der jüngeren bildungstheoretischen Debatte und zentralen Ergebnissen empirischer Suchtforschung wird ein erziehungswissenschaftliches Modell von »Bildung und Sucht« reformuliert. Es integriert vielseitige Aufnahme-, Verarbeitungs- und Handlungskapazitäten des Individuums, suchtmittelspezifische Beeinflussungen, Interaktionen im familiären und sozialen Nahraum und gesellschaftlich-kulturelle Rahmenbedingungen. Der pädagogische Ansatz wird anhand einer biografischen Studie an 30 langzeitabstinenten Personen mit vormaliger stofflicher Abhängigkeit überprüft. (Projekt)    weniger

Geschlechterunterschiede bei Bildungsverhalten und Bildungserfolg

Zur Relevanz von Familienstrukturen und regionalen Bedingungen im innerdeutschen Vergleich: Teilprojekt A

Laufzeit: 01.03.2012 - 30.06.2015

Das vorliegende Projekt zielte darauf ab, Geschlechterunterschiede im Bildungsverhalten im innerdeutschen Ost-West-Vergleich sowie mit Fokus auf die Bevölkerung mit Migrationshintergrund zu analysieren. In einem breiten Analyseansatz sollte das Zusammenwirken individuel...    mehr

Das vorliegende Projekt zielte darauf ab, Geschlechterunterschiede im Bildungsverhalten im innerdeutschen Ost-West-Vergleich sowie mit Fokus auf die Bevölkerung mit Migrationshintergrund zu analysieren. In einem breiten Analyseansatz sollte das Zusammenwirken individueller, familiärer, kollektiv-normativer und institutioneller Faktoren, schulischer Kompositionseffekte sowie regionaler sozioökonomischer und geografischer Bedingungen untersucht werden. Den Ausgangspunkt und Rahmen des Projekts bildeten umfassende regionalisierte deskriptive Analysen sowie Mehrebenenanalysen / statistische Dekompositionen geschlechtsbezogener Bildungsunterschiede in Deutschland. (...) Ziel der empirischen Mehrebenenanalysen war zunächst eine relative Gewichtung der Bedeutung der Einflussfaktoren auf unterschiedlichen Aggregationsebenen. (1) Ebene 1 (Individuen): individuelle Merkmale, insbesondere auch fachspezifische Leistungsfähigkeit; (2) Ebene 2a (Familien): familiäre Faktoren; Bildungshintergrund und Berufshintergrund der Väter und Mütter, sozialer Status, Einkommen, Anzahl und Folge der Geschwister, Migrationshintergrund; (3) Ebene 2b (Schulen): schulische Kompositionseffekte; leistungsbezogene Zusammensetzung der Schülerschaft, Zusammensetzung nach sozialer Herkunft; (4) Ebene 3 (Regionen): regionale sozioökonomische Faktoren, gegenwärtige (und frühere) Branchenstruktur des regionalen Arbeitsmarktes, geschlechtsspezifische Arbeitslosigkeit, regionale Kaufkraft, Entfernung zu Oberzentren (lokale Gelegenheitsstrukturen); (5) Ebene 4 (Bundesländer bzw. Ländergruppen): institutionelle Faktoren wie Schulsystem, Schulart, regionalspezifische / bundesländerspezifische Art und Weise der Zuweisung auf verschiedene Bildungsgänge und kollektiv-normative Faktoren wie historisch-gesellschaftlicher Hintergrund. Zuerst erfolgte eine umfassende Digitalisierung schulstatistischer Daten älterer Jahrgänge (...). Auf Basis der amtlichen Schulstatistik wurden verschiedene Bildungsindikatoren ausgewählt. Darunter zählen insbesondere Modi der Einschulung, Mobilität zwischen Schulformen sowie Bildungsbeteiligung von Jungen und Mädchen. (...) Im Zuge der deskriptiven Auswertungen standen die zeitliche Entwicklung und bundesländerspezifische Besonderheiten bezüglich geschlechtsspezifischer Unterschiede der Bildungsindikatoren im Vordergrund. (DIPF/Projekt/Projektträger)    weniger

Geschlechterunterschiede bei Bildungsverhalten und Bildungserfolg

Zur Relevanz von Familienstrukturen und regionalen Bedingungen im innerdeutschen Vergleich: Teilprojekt B

Laufzeit: 01.03.2012 - 28.02.2015

Das vorliegende Projekt zielte darauf ab, Geschlechterunterschiede im Bildungsverhalten im innerdeutschen Ost-West-Vergleich sowie mit Fokus auf die Bevölkerung mit Migrationshintergrund zu analysieren. In einem breiten Analyseansatz sollte das Zusammenwirken individuel...    mehr

Das vorliegende Projekt zielte darauf ab, Geschlechterunterschiede im Bildungsverhalten im innerdeutschen Ost-West-Vergleich sowie mit Fokus auf die Bevölkerung mit Migrationshintergrund zu analysieren. In einem breiten Analyseansatz sollte das Zusammenwirken individueller, familiärer, kollektiv-normativer und institutioneller Faktoren, schulischer Kompositionseffekte sowie regionaler sozioökonomischer und geografischer Bedingungen untersucht werden. Den Ausgangspunkt und Rahmen des Projekts bildeten umfassende regionalisierte deskriptive Analysen sowie Mehrebenenanalysen / statistische Dekompositionen geschlechtsbezogener Bildungsunterschiede in Deutschland. (…) Ziel der empirischen Mehrebenenanalysen war zunächst eine relative Gewichtung der Bedeutung der Einflussfaktoren auf unterschiedlichen Aggregationsebenen. (1) Ebene 1 (Individuen): individuelle Merkmale, insbesondere auch fachspezifische Leistungsfähigkeit; (2) Ebene 2a (Familien): familiäre Faktoren; Bildungshintergrund und Berufshintergrund der Väter und Mütter, sozialer Status, Einkommen, Anzahl und Folge der Geschwister, Migrationshintergrund; (3) Ebene 2b (Schulen): schulische Kompositionseffekte; leistungsbezogene Zusammensetzung der Schülerschaft, Zusammensetzung nach sozialer Herkunft; (4) Ebene 3 (Regionen): regionale sozioökonomische Faktoren, gegenwärtige (und frühere) Branchenstruktur des regionalen Arbeitsmarktes, geschlechtsspezifische Arbeitslosigkeit, regionale Kaufkraft, Entfernung zu Oberzentren (lokale Gelegenheitsstrukturen); (5) Ebene 4 (Bundesländer bzw. Ländergruppen): institutionelle Faktoren wie Schulsystem, Schulart, regionalspezifische / bundesländerspezifische Art und Weise der Zuweisung auf verschiedene Bildungsgänge und kollektiv-normative Faktoren wie historisch-gesellschaftlicher Hintergrund. Zuerst erfolgte eine umfassende Digitalisierung schulstatistischer Daten älterer Jahrgänge (…). Auf Basis der amtlichen Schulstatistik wurden verschiedene Bildungsindikatoren ausgewählt. Darunter zählen insbesondere Modi der Einschulung, Mobilität zwischen Schulformen sowie Bildungsbeteiligung von Jungen und Mädchen. (…) Im Zuge der deskriptiven Auswertungen standen die zeitliche Entwicklung und bundesländerspezifische Besonderheiten bezüglich geschlechtsspezifischer Unterschiede der Bildungsindikatoren im Vordergrund. (DIPF/Projekt/Projektträger)    weniger

Bildungsexpansion und Differenzierung der Studienberechtigung

Mechanismen der sozialen Selektivität im Hinblick auf den Zugang zum Studium

Laufzeit: 01.02.2009 - 31.01.2012

Das Vorhaben beschäftigte sich mit der Frage, ob und in welcher Weise die Prozesse der institutionellen Öffnung [des deutschen Bildungssystems in Folge der bildungspolitischen Debatten der 1960er Jahre] einen Beitrag zur Reduktion sozialer Ungleichheiten auf dem Weg zur Ho...    mehr

Das Vorhaben beschäftigte sich mit der Frage, ob und in welcher Weise die Prozesse der institutionellen Öffnung [des deutschen Bildungssystems in Folge der bildungspolitischen Debatten der 1960er Jahre] einen Beitrag zur Reduktion sozialer Ungleichheiten auf dem Weg zur Hochschulbildung geleistet haben. In den empirischen Analysen wurde in erster Linie auf den großen Bestand der amtlichen Daten aus der Schulstatistik und Hochschulstatistik, auf die lange Reihe der Mikrozensuserhebungen sowie auf die seit 1976 regelmäßig durchgeführten Studienberechtigtenbefragungen des Hochschul-Informations-Systems (HIS) zurückgegriffen. (…) Zunächst wurde untersucht, inwieweit die Einbindung des berufsbildenden Sektors bei der Vergabe von Studienberechtigungen sowie die Einführung der Fachhochschulreife zu einem Abbau sozialer Ungleichheit beim Erreichen eines Abschlusses der Sekundarstufe II beigetragen haben. Im zweiten Schritt wurde untersucht, wie sich die dadurch entstandenen Veränderungen der Gruppe der Studienberechtigten auf das sozialgruppenspezifische Übergangsverhalten an die Hochschulen ausgewirkt haben. (…) Die Projektergebnisse deuten darauf hin, dass die Öffnungsprozesse in der oberen Sekundarstufe, insbesondere die Einbindung des berufsbildenden Bereichs sowie die Einführung der Fachhochschulreife, zwar mehr Schüler aus den bisher beim Bildungserwerb benachteiligten sozialen Gruppen zur Studienberechtigung geführt und damit zum Abbau sozialer Ungleichheiten beigetragen hat. Allerdings zeigen sich gerade für Schüler, die ihre Studienberechtigung über nicht-traditionelle Wege erwerben, niedrigere und zudem sinkende Übergangsraten an die Hochschulen. Aus diesem Grund ergibt sich als generelles Fazit des Projekts, dass die Öffnungsprozesse im Sekundarbereich nicht im großen Stil dazu beigetragen haben, die Ungleichheiten beim Zugang zur Hochschulbildung nachhaltig zu reduzieren. (DIPF/Projektwebseite/Projektträger)    weniger

Faire Vergleiche in der Schulleistungsforschung

Methodologische Grundlagen und Anwendung auf Vergleichsarbeiten

Laufzeit: 01.02.2009 - 31.07.2011

Zielstellung des Projektes war es, erste Schritte in Richtung allgemein verbindlicher Standards zum Umgang mit Adjustierungsverfahren in Vergleichsarbeiten zu gehen. Dazu wurde zunächst das Ziel verfolgt, die verschiedenen Adjustierungsstrategien, die bei Vergleichsarbeit...    mehr

Zielstellung des Projektes war es, erste Schritte in Richtung allgemein verbindlicher Standards zum Umgang mit Adjustierungsverfahren in Vergleichsarbeiten zu gehen. Dazu wurde zunächst das Ziel verfolgt, die verschiedenen Adjustierungsstrategien, die bei Vergleichsarbeiten zur Berechnung sogenannter fairer Vergleiche Anwendung finden, zu systematisieren. Ein weiteres Ziel des Projektes bestand darin, anhand der Theorie kausaler Effekte die verschiedenen Adjustierungsstrategien aus Vergleichsarbeiten theoretisch zu fundieren, um die Interpretation der daraus resultierenden Ergebnisse als Unterrichtseffekte bzw. Schuleffekte zu rechtfertigen. Davon ausgehend wurden verschiedene Adjustierungsmodelle mittels einer Reanalyse von Schulleistungsdaten hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit geprüft, um aus den Ergebnissen Kriterien zur Verwendung von Adjustierungsstrategien ableiten zu können. Aktuell existieren im Rahmen von Vergleichsarbeiten verschiedene statistische Adjustierungsverfahren, die sich hinsichtlich der methodischen Vorgehensweise sowie Art und Anzahl der dabei berücksichtigten Kovariaten unterscheiden. Da in der Praxis der Durchführung und Auswertung von Vergleichsarbeiten immer auch Praktikabilitätsaspekte (bspw. hinsichtlich der Erhebung von Kovariaten) eine zentrale Rolle spielen, können die berechneten Effektivitätsmaße stets nur eine Annäherung an Unterrichtseffekte und in diesem Sinne lediglich fairere Vergleiche darstellen. Deswegen sollten die so berechneten Maße nicht als ursächliche (kausale) Effekte des Unterrichts interpretiert werden. Zudem sollte - wann immer möglich - das fachspezifische Vorwissen bei der Berechnung fairerer Vergleiche Berücksichtigung finden. (DIPF/Projektträger)    weniger

Ansatz für ein kleinräumiges Bildungsmonitoring

Eine Analyse des Zusammenhangs zwischen sozialräumlicher Differenzierung und Bildungsbe(nach)teiligung

Laufzeit: 01.04.2009 - 31.08.2011

Auf Basis von kleinräumiger Kommunalstatistik und der amtlichen Schulstatistik wurde im Rahmen dieses Projekts der Zusammenhang zwischen städtischer sozialräumlicher Differenzierung und Bildungsbe(nach)teiligung am Beispiel von 14 Städten des Ruhrgebiets analysiert und die Berü...    mehr

Auf Basis von kleinräumiger Kommunalstatistik und der amtlichen Schulstatistik wurde im Rahmen dieses Projekts der Zusammenhang zwischen städtischer sozialräumlicher Differenzierung und Bildungsbe(nach)teiligung am Beispiel von 14 Städten des Ruhrgebiets analysiert und die Berücksichtigung sozialräumlicher Aspekte für ein kommunales Bildungsmonitoring dargestellt. Dazu wurde auf Basis von Sozialstrukturindikatoren der Bevölkerung eine Stadtteiltypologie erstellt, die die Stadtteile nach dem Grad ihrer sozialen Belastung einteilt. Diese Typen wurden mit den lokalen Übergangsquoten zu den weiterführenden Schulen in Beziehung gesetzt. Angebotsstrukturen wurden über Abstandsanalysen zwischen den Grundschulen und den weiterführenden Schulen sozialräumlich analysiert. Es zeigte sich, dass sich Bildungschancen systematisch entlang der Grenzen von sozialräumlicher Ungleichheit verteilen, das hießt, je mehr ein Stadtteil von benachteiligter Bevölkerung geprägt ist, desto niedriger sind die Übergangsquoten zum Gymnasium und desto höher zur Hauptschule. Eine Trendanalyse zeigte, dass kleinräumige Bildungsdisparitäten in den vergangenen Jahren zugenommen haben. Erreichbarkeitsanalysen zeigten, dass unabhängig von den intellektuellen Kompetenzen und Fähigkeiten der Schüler die geografische Lage der weiterführenden Schulen deren zukünftigen Bildungsweg beeinflusst. Es wurde deutlich, dass sozialgeografische Aspekte eine relevante Größe zum Verständnis von Bildungsdisparitäten darstellen, die in der Bildungsforschung und in der kommunalen Bildungsplanung berücksichtigt werden sollten. (DIPF/Projektträger)    weniger

Bildungsverläufe im Kontext langfristiger sozialer und familialer Dynamiken

Laufzeit: 01.11.2011 - 31.10.2014

Das Verbundprojekt widmete sich den mittelfristigen und langfristigen dynamischen Mechanismen intergenerationaler Bildungsvererbung und Statusvererbung. [Dabei wurde von der These ausgegangen], dass die sozialen Normen, Wertorientierungen, alltäglichen Praktiken und Deutu...    mehr

Das Verbundprojekt widmete sich den mittelfristigen und langfristigen dynamischen Mechanismen intergenerationaler Bildungsvererbung und Statusvererbung. [Dabei wurde von der These ausgegangen], dass die sozialen Normen, Wertorientierungen, alltäglichen Praktiken und Deutungen in Familien von hoher Relevanz sind für den Bildungsverlauf eines Kindes. Das Projekt untersuchte deshalb einerseits, wie sich in quantitativen Daten die Dynamiken elterlicher Lebensverläufe und Bildungsverläufe in den Bildungsverläufen ihrer Kinder niederschlagen. Andererseits wurden mithilfe qualitativer Interviews die schichtspezifischen Alltagsvorstellungen von Familien(mitgliedern) zu ihren Bildungszielen und Statuszielen erforscht und in Beziehung zu den Bildungsverläufen gesetzt. (...) Das Projekt kombinierte längsschnittliche Analysen quantitativer Daten mit qualitativen Interviews. Datenbasis war das Sozio-oekonomische Panel (SOEP). (...) [Diese Kombination erlaubte] Einblicke in den Zusammenhang von äußeren Lebensverläufen mit alltäglichen Deutungspraktiken und Handlungspraktiken. Im Mittelpunkt standen die milieuspezifischen Ausprägungen des Statusbewusstseins sowie der Positionierungsstrategien bzw. Bildungsstrategien von Familienmitgliedern. (...) Darüber wurden die sozialpsychologischen und familienpsychologischen Konzepte Identität (Mead), Delegation und Vermächtnis (Stierlin) herangezogen (...). Die quantitativen Analysen bezogen sich auf die langfristige, mehrere Generationen umfassende Abfolge von Bildungsverläufen (...). Die qualitativen Analysen umfassten Leitfadeninterviews mit je einem Kind sowie (gegebenenfalls) beiden Elternteilen aus einer Familie. (...) Zudem wurden sogenannte Familiengenogramme erhoben. Das Projekt kann bislang ausschließlich quantitative Forschungsergebnisse präsentieren. Als zeitaufwendig hat sich die quantitative Analyse der Zusammenhänge elterlicher Statusdynamiken mit kindlichen Bildungsverläufen herausgestellt. Einkommensschwankungen der Eltern im Vorschulalter und Schulalter des Kindes sind nach den Ergebnissen des Projektes nicht mit systematischen Effekten auf den kindlichen Bildungsverlauf verknüpft. Nach diesem [im Projekt nicht erwarteten] Befund wurde der Zeitraum der Statusdynamik ausgeweitet (...) auf den längeren Zeitraum zwischen dem Bildungsabschluss der Eltern und dem Schulalter des Kindes. Es zeichnete sich ab, dass insbesondere frühe Statusdynamiken der Eltern einen Einfluss auf die Bildungsentscheidungen der Kinder haben. (DIPF/Projektträger)    weniger

Fiskalische Bildungsrenditen und staatliche Bildungsfinanzierung

Eine empirische Analyse für Deutschland

Laufzeit: 01.10.2009 - 30.09.2013

Das Ziel des Promotionsvorhabens bestand in der empirischen Fundierung des Ausgangsansatzes zur Schätzung fiskalischer Bildungsrenditen für Deutschland auf der Basis von Mikrodaten. Das Arbeitsprogramm gliederte sich wie folgt: Zunächst wurde das theoretische Modell um inst...    mehr

Das Ziel des Promotionsvorhabens bestand in der empirischen Fundierung des Ausgangsansatzes zur Schätzung fiskalischer Bildungsrenditen für Deutschland auf der Basis von Mikrodaten. Das Arbeitsprogramm gliederte sich wie folgt: Zunächst wurde das theoretische Modell um institutionelle Besonderheiten des deutschen Bildungssystems und Sozialsystems erweitert. Darauf baute eine mikroökonometrische Schätzung zentraler Modellparameter - private Bildungsrenditen und Berufserfahrungsrenditen, Bildungsrenditen mit Berücksichtigung der Arbeitslosigkeit, Bildungseffekte auf Erwerbsbiografien - auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) auf. Zudem wurde auf dieser Grundlage ein mikroökonometrisches Modell der Bildungsentscheidung entwickelt und geschätzt. Die für Deutschland geschätzten privaten Bildungsrenditen (der Ertrag eines zusätzlichen Bildungsjahres) lagen für Frauen zwischen gut 7 Prozent und knapp 11 Prozent, für Männer zwischen 4 Prozent und 7 Prozent. Wird berücksichtigt, dass durch höhere Bildung das individuelle Arbeitslosigkeitsrisiko reduziert wird, waren die geschätzten Bildungsrenditen noch etwas höher. Im Vergleich zu den langfristigen Renditen auf Finanzinvestitionen waren private Bildungsinvestitionen rentabel. Bei dem Bildungsentscheidungsmodell waren die erwarteten zukünftigen Einkommensströme ein Entscheidungsfaktor für die Bildungsentscheidung. Die geschätzten privaten Bildungsrenditen und die Wahrscheinlichkeiten bestimmter Bildungsabschlüsse wurden in das Simulationsmodell zur Berechnung fiskalischer Bildungsrenditen für Deutschland integriert. (DIPF/Projektträger)    weniger

Veränderungen in familialen Ressourcen und ihre Wirkung auf kognitive und nicht-kognitive Fähigkeiten im frühen Kindesalter und Jugendalter

Eine Analyse auf der Basis von Paneldaten

Laufzeit: 01.10.2009 - 30.09.2012

Das bildungsökonomische und familienökonomische Promotionsprojekt befasste sich mit der Wirkung ausgewählter Umweltfaktoren [auf nichtkognitive Fähigkeiten] bis zum Erwachsenenalter. Dabei war eine dynamische Perspektive von großer Bedeutung, die auf Veränderungen in den Umwel...    mehr

Das bildungsökonomische und familienökonomische Promotionsprojekt befasste sich mit der Wirkung ausgewählter Umweltfaktoren [auf nichtkognitive Fähigkeiten] bis zum Erwachsenenalter. Dabei war eine dynamische Perspektive von großer Bedeutung, die auf Veränderungen in den Umweltfaktoren und den Fähigkeiten im Kindesalter und Jugendalter fokussierte. Drei zentrale Faktoren und deren Veränderungen wurden in diesem Projekt untersucht: Familieninstabilitäten, Erwerbsinstabilitäten und die Qualität von Kindertageseinrichtungen. (…) Die Analysen des Promotionsprojektes basierten auf den Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) sowie auf den Daten der Kinder- und Jugendhilfestatistik. Um den Einfluss der Veränderungen im familialen Umfeld sowie der Qualität der Kindertageseinrichtung auf nichtkognitive Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen zu erfassen, wurden mikroökonometrische Verfahren [wie Sibling Fixed Effect-Modelle, Propensity Score Matching und Conditional Difference-in-Differences Matching] benutzt. Damit konnten Probleme der Selektion, Heterogenität und Endogenität berücksichtigt werden. (…) Die Ergebnisse des Promotionsprojekts zeigen, dass nichtkognitive Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen und auch die Gesundheit von Kindern von Veränderungen familialer Ressourcen, das heißt Familieninstabilitäten und Erwerbsinstabilitäten, und pädagogischen Qualitäten beeinflusst werden. (DIPF/Projektträger)    weniger

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