Die PISA-Studie erfasst seit 2000 weltweit Schülerleistungen und vergleicht diese international. Initiator des Programms ist die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Die Studie wird jeweils im Abstand von drei Jahren durchgeführt und untersucht dabei die Leistungen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. In jedem Durchgang wird der Schwerpunkt auf einen dieser drei Kompetenzbereiche gelegt. Darüber h ... Die PISA-Studie erfasst seit 2000 weltweit Schülerleistungen und vergleicht diese international. Initiator des Programms ist die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Die Studie wird jeweils im Abstand von drei Jahren durchgeführt und untersucht dabei die Leistungen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. In jedem Durchgang wird der Schwerpunkt auf einen dieser drei Kompetenzbereiche gelegt. Darüber hinaus werden bereichsübergreifende Basiskompetenzen ("cross-curricular competencies"), die für methodisches, selbstreguliertes und kooperatives Lernen bzw. Arbeiten notwendig sind, sowie zentrale motivationale Kennwerte erfasst. Die Ergebnisse werden unter Berücksichtigung soziodemografischer Merkmale von Schülern und Schulen sowie der Lerngelegenheiten und Instruktionsprozesse in Schulen interpretiert. PISA 2012 untersuchte zum zweiten Mal schwerpunktmäßig die mathematische Grundbildung 15-jähriger Schülerinnen und Schüler. Neben der Lesekompetenz, der mathematischen und der naturwissenschaftlichen Kompetenz wurde zudem die Problemlösekompetenz als zusätzliche Kernkomponente erfasst. Die Aufgaben zum Problemlösen wurden ausschließlich durch computergestützte Testverfahren durchgeführt. Neben den Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern wurden wie auch bei den bisherigen PISA-Studien weitere Daten über Einstellungen der Schülerinnen und Schüler, über den Schulkontext, über demografische Merkmale und Angaben über den sozialen, kulturellen und familiären Hintergrund erhoben. Darüber hinaus dienten Fragebögen für die Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern der Erfassung weiterer relevanter Hintergrundmerkmale. National wurde die Erhebung zudem um eine Folgeuntersuchung im Jahr 2013 sowie eine erweiterte Stichprobe von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf ergänzt. (IQB/Projekt)
Forschungsdesign
  • Beobachtungsdesign
  • Längsschnitt Trend/Wiederholter Querschnitt
Untersuchungsgebiet (geogr.)
  • Deutschland; deutschlandweit
Erhebungseinheit Lehrkräfte; Eltern; Schüler; Schulleitung
Auswahlverfahren
  • Wahrscheinlichkeitsauswahl Geschichtete Zufallsauswahl
Grundgesamtheit / Population
  • 15-jährige Schüler an allgemeinbildenden Schulen (N=ca. 5.000)

Teil des Projekts / der Reihe

Projekttitel
  • PISA - Programme for International Student Assessment (2012)
Projektlaufzeit
  • 2010 - 2013
Leitung Prenzel, Manfred (ORCID: 0000-0002-1357-7867)
Fördereinrichtung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); Kultusministerkonferenz (KMK)
Website

PISA 2012 - Kompetenzmess- und Umfragedaten

Erhebungszeitraum
  • 2012 - 2012
Art der Daten
  • Umfrage- und Aggregatdaten
  • Kompetenz- und Leistungsdaten
Erhebungsverfahren
  • Messungen und Tests Leistungs- und Kompetenztests Paper and Pencil Test
  • Eigenständig auszufüllender Fragebogen Papier
Verfügbarkeit Zu den Daten
Archivierende Einrichtung
Veröffentlichungsdatum 23.03.2016
Zugangsbedingungen Beantragung nötig

Publikationen

  • Brunner, M. & Stallasch, S. & Lüdtke, O. (2024). Empirical benchmarks to interpret intervention effects on student achievement in elementary and secondary school. Meta-analytic results from Germany. Journal of research on educational effectiveness, 17(1), 119-157.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
  • Camarero Garcia, S. (2022). Inequality of educational opportunities and the role of learning intensity. Labour economics, 18 S..
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
  • Camarero Garcia, S. (2020). Inequality of educational opportunities and the role of learning intensity. ZEW.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
  • Andrietti, V. & Su, X. (2019). Education Curriculum and Student Achievement: Theory and Evidence. Education Economics, 27(1), 4-19 (16 Seiten).
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
  • Autorengruppe Bildungsberichterstattung (2018). Bildung in Deutschland 2018. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Wirkungen und Erträgen von Bildung. wbv.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
  • Huebener, M. & Kuger, S. & Marcus, J. (2018). G8-Schulreform verbessert PISA-Testergebnisse - insbesondere leistungsstarke SchülerInnen profitieren. DIW-Wochenbericht, 85(13/14), 265-275.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
  • Mang, J. & Ustjanzew, N. & Schiepe-Tiska, A. & Prenzel, M. & Sälzer, C. & Müller, K. & Gonzaléz Rodríguez, E. (2018). PISA 2012 Skalenhandbuch. Dokumentation der Erhebungsinstrumente. Waxmann.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
  • Andrietti, V. (2016). The causal effects of an intensified curriculum on cognitive skills. Evidence from a natural experiment. Universidad Carlos III de Madrid. Departamento de Economía.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
  • Prenzel, M. & Saelzer, C. & Klieme, E. & Koeller, O. (2013). PISA 2012. Fortschritte und Herausforderungen in Deutschland. Waxmann.
    Literaturnachweis auf fachportal-paedagogik.de
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