Daten und Studien zu „Schlagwörter: Mathematische Kompetenz” (68)

41
42
Ziel des Projektes war die Entwicklung, Durchführung und Evaluation einer Intervention zur Förderung des mathematischen Basisstoffs für schwache Rechnerinnen und Rechner in der Sekundarstufe I (Haupt- und Gesamtschulen in Klasse 5, Förderschule Lernen in Klasse 7). Vor dem Hintergrund [von] Forschungsergebnisse[n] wurde angenommen, dass eine Förderung im mathematischen Basisstoff auch eine Verbesserung der Mathematikleistung bewirkt. Zudem wurde der Frage nachgegangen, ob die Form der Förderung ... Ziel des Projektes war die Entwicklung, Durchführung und Evaluation einer Intervention zur Förderung des mathematischen Basisstoffs für schwache Rechnerinnen und Rechner in der Sekundarstufe I (Haupt- und Gesamtschulen in Klasse 5, Förderschule Lernen in Klasse 7). Vor dem Hintergrund [von] Forschungsergebnisse[n] wurde angenommen, dass eine Förderung im mathematischen Basisstoff auch eine Verbesserung der Mathematikleistung bewirkt. Zudem wurde der Frage nachgegangen, ob die Form der Förderung die Leistungsfortschritte beeinflusst. Die Untersuchungsstichprobe der schwachen Rechnerinnen und Rechner wurde in zwei Interventionsgruppen und eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Die Interventionsgruppen erhielten über 14 Wochen eine Förderung im mathematischen Basisstoff. Hierbei wurden zum einen ein Konzept für den Förderunterricht in einer kleinen Lerngruppe mit enger Begleitung durch die Lehrperson und zum anderen ein teilintegrierter Klassenunterricht umgesetzt (zwei Schulstunden pro Woche selbstständiges Arbeiten mit einem diagnosegeleiteten Material, in einer zusätzlichen Stunde Begleitung). Die Kontrollgruppe erhielt keine spezifische Förderung. Nach Ende der Förderung sowie drei Monate später wurde erneut ein Mathematiktest durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schüler der drei Experimentalgruppen im Verlauf des Untersuchungszeitraums einen signifikanten Leistungszuwachs in der Mathematikleistung erzielt haben. (DIPF/Projektträger)
43
Mittels einer Interventionsstudie (2. Schuljahr Grundschule/ 4. Schuljahr Förderschule Lernen) wurde in diesem Projekt geprüft, ob sich zählendes Rechnen durch eine gezielte, unterrichtsintegrierte Förderung ablösen lässt und ob diese Zielsetzung durch kooperativ-strukturiertes Mathematiklernen erreicht werden kann. Diese Studie wurde mit einer Stichprobe von 143 zählenden Rechnerinnen und Rechnern in 46 Schulkassen (38 Grundschulklassen, 8 Förderschulklassen Lernen) durchgeführt. Nach dem Vorte ... Mittels einer Interventionsstudie (2. Schuljahr Grundschule/ 4. Schuljahr Förderschule Lernen) wurde in diesem Projekt geprüft, ob sich zählendes Rechnen durch eine gezielte, unterrichtsintegrierte Förderung ablösen lässt und ob diese Zielsetzung durch kooperativ-strukturiertes Mathematiklernen erreicht werden kann. Diese Studie wurde mit einer Stichprobe von 143 zählenden Rechnerinnen und Rechnern in 46 Schulkassen (38 Grundschulklassen, 8 Förderschulklassen Lernen) durchgeführt. Nach dem Vortest wurde die Stichprobe nach Mathematikleistung (DEMAT 1+), Einzeltest zur Erfassung zählenden Rechnens, IQ (CFT 1), Alter und Geschlecht parallelisiert und auf die drei Untersuchungsbedingungen (a) individuellstrukturiertes Mathematiklernen, (b) kooperativ-strukturiertes Mathematiklernen und (c) Kontrollgruppe ohne spezifische Förderung verteilt. Fortgebildete Mathematiklehrer führten zweimal 30 Minuten pro Woche anhand eines Unterrichtsskriptes die jeweilige Förderung mit der gesamten Klasse über zehn Wochen hinweg durch. Nach der Intervention wurden die zählend rechnenden Kinder erneut getestet. Am Ende des Schuljahres wurde 2011 ein zweiter Nachtest durchgeführt, bei dem alle Kinder der Klasse am Mathematiktest (DEMAT 2+) und die zählend rechnenden Kinder zusätzlich am Einzeltest teilnahmen. Um den Erfolg der Intervention zu überprüfen, wurden die Ergebnisse der zählenden Rechnenden in den einzelnen Untersuchungsgruppen verglichen und varianzanalytisch ausgewertet. Erste Ergebnisse zeigen einen signifikanten Interaktionseffekt zwischen Zeit und Förderung, der maßgeblich von den Lernfortschritten der zählenden Kinder im kooperativ-strukturierten Mathematikunterricht beeinflusst wurde. Regressionsanalysen zeigen einen signifikanten Effekt für die kooperative Förderung für den ersten Nachtest, jedoch nicht für den zweiten Nachtest. (DIPF/Projektträger)
44
In Studie 1 wurden die Schwierigkeiten im Umgang mit multiplen Repräsentationen näher analysiert. Es sollten die Verbalisierungsdefizite auf Ebene der mathematischen Syntax, der mathematischen Semantik und der kontextbezogenen Semantik näher untersucht werden. Anhand eines selbstentwickelten Aufgabenhefts wurden die Verbalisierungen untersucht. Dabei wurden die mathematischen Repräsentationen Term, Graph und Tabelle als Ausgangsrepräsentation verwendet. Untersucht wurde, auf welcher Verarbeitung ... In Studie 1 wurden die Schwierigkeiten im Umgang mit multiplen Repräsentationen näher analysiert. Es sollten die Verbalisierungsdefizite auf Ebene der mathematischen Syntax, der mathematischen Semantik und der kontextbezogenen Semantik näher untersucht werden. Anhand eines selbstentwickelten Aufgabenhefts wurden die Verbalisierungen untersucht. Dabei wurden die mathematischen Repräsentationen Term, Graph und Tabelle als Ausgangsrepräsentation verwendet. Untersucht wurde, auf welcher Verarbeitungsebene die Schüler die Inhalte dieser gegebenen Repräsentationen verbalisieren. Es wurde zudem untersucht, auf welcher Ebene die Schüler und Studierenden am besten verbalisieren, indem sie durch sogenannte prompts aufgefordert wurden, auf einer der genannten Ebenen zu verbalisieren. In Studie 1 wurde ein Within-subject-Design bei Gymnasiasten der 9. Klasse gewählt. Die abhängige Variable war die Lösungsgüte, welche über Aufgaben erfasst wurde, in denen die Schüler die mathematischen Aspekte verbalisieren sollten. Darüber hinaus wurden die kognitiven Fähigkeiten als Kontrollvariable erfasst (Heller & Perleth, 2000). (...) Es zeigte sich, dass Schüler bei Graphen und Tabellen spontan auf Ebene der mathematischen Syntax verbalisieren, wohingegen bei einem Funktionsterm die Ebene der mathematischen Semantik gewählt wurde. Dies wurde nicht erwartet, da die Schüler hierfür eine Transferleistung erbringen müssen. Jedoch ist die Güte der Verbalisierung unzureichend. (DIPF/Projekt)
45
In Studie 3 wurden die Effekte eines lehrervermittelten Trainings zur Förderung von Transformationsprozessen beim Lernen mit multiplen Repräsentationen in der Mathematik analysiert. Es wurde erwartet, dass sich die Prozesse der Rezeption, Produktion, Integration und Übersetzung durch das Training verbessern und diese Verbesserungen langfristig sind. Es wurde ein quasi-experimentelles Wartekontrollgruppendesign in den 8. und 9. Klassen eines Gymnasiums durchgeführt, um mögliche Verbesserungen der ... In Studie 3 wurden die Effekte eines lehrervermittelten Trainings zur Förderung von Transformationsprozessen beim Lernen mit multiplen Repräsentationen in der Mathematik analysiert. Es wurde erwartet, dass sich die Prozesse der Rezeption, Produktion, Integration und Übersetzung durch das Training verbessern und diese Verbesserungen langfristig sind. Es wurde ein quasi-experimentelles Wartekontrollgruppendesign in den 8. und 9. Klassen eines Gymnasiums durchgeführt, um mögliche Verbesserungen der Lernenden hinsichtlich Rezeption, Produktion, Integration und Übersetzung zu untersuchen. Die Stichprobe setzte sich aus einer Experimentalgruppe (EG), einer Kontrollgruppe (KG1) und einer Wartekontrollgruppe (KG2) zusammen. Die Lehrkräfte der EG und KG2 nahmen an einem Workshop zum Projekt "Fit in der Mathematik" teil. Anschließend wurden die Schüler der EG über zwei Monate im Unterricht durch die Lehrkräfte trainiert. Um die Effekte des Trainings zu erfassen, wurde als abhängige Variable der Zuwachs der errechneten Lösungswahrscheinlichkeit entsprechender Aufgaben zur Erfassung der Rezeption, Produktion, Integration und Übersetzung bestimmt. Dabei umfasste die Studie drei Messzeitpunkte: vor dem Training (t0), nach dem Training in der EG (t1) und nach zwei Monaten nach dem Training (t2). Als Kontrollvariablen wurden verbale und logische Fähigkeiten, Alter und Geschlecht verwendet. Auch bei der lehrervermittelten Förderung zeigten sich bedeutsame Effekte auf die Rezeptionsfähigkeiten, Produktionsfähigkeiten und Integrationsfähigkeiten der Schüler. Es wurde jedoch direkt nach dem Training kein Effekt auf die Übersetzung von Repräsentationen gefunden. In dieser Studie wurden auch langfristige Effekte erfasst. Es ergaben sich langfristige Trainingseffekte für alle Transformationsprozesse, auch der Übersetzung. (DIPF/Projekt)
46
In Studie 2 wurde aufbauend auf der Analyse der Defizite der Lernenden beim Verbalisieren mathematischer Repräsentationen eine Laborstudie zur Förderung der Transformationsprozesse durchgeführt. Die Förderung erfolgte durch einen Experten. Als abhängige Variable wurden die Fertigkeiten zur Rezeption, Produktion, Integration und Übersetzung erfasst. Es konnten bedeutsame Trainingseffekte für die Prozesse der Rezeption, Integration und Übersetzung gefunden werden, wohingegen kein Effekt für den Pr ... In Studie 2 wurde aufbauend auf der Analyse der Defizite der Lernenden beim Verbalisieren mathematischer Repräsentationen eine Laborstudie zur Förderung der Transformationsprozesse durchgeführt. Die Förderung erfolgte durch einen Experten. Als abhängige Variable wurden die Fertigkeiten zur Rezeption, Produktion, Integration und Übersetzung erfasst. Es konnten bedeutsame Trainingseffekte für die Prozesse der Rezeption, Integration und Übersetzung gefunden werden, wohingegen kein Effekt für den Produktionsprozess zu finden war. Die gefundenen Trainingseffekte zeigten sich nicht nur im Vergleich zu einer untrainierten Kontrollgruppe, sondern auch im Vergleich zu einer Gruppe mit Alternativtraining, so dass ein Zuwendungseffekt ausgeschlossen werden konnte. (DIPF/Projekt)
47
We report a 1-year follow-up functional magnetic resonance imaging study of a geometric analogical reasoning task in high fluid intelligence high-school students. This study was designed to characterise the cerebral correlates of geometric analogical reasoning and to improve our knowledge about the impact of general cognitive development on behavioural performance and on cerebral mechanisms underlying geometric analogical reasoning in adolescents. Our data indicate that a fronto-parietal network ... We report a 1-year follow-up functional magnetic resonance imaging study of a geometric analogical reasoning task in high fluid intelligence high-school students. This study was designed to characterise the cerebral correlates of geometric analogical reasoning and to improve our knowledge about the impact of general cognitive development on behavioural performance and on cerebral mechanisms underlying geometric analogical reasoning in adolescents. Our data indicate that a fronto-parietal network comprising the left and right parietal lobes and the left middle frontal gyrus was equally modulated by task difficulty at both measuring time points. At the behavioural level, however, participants showed improvements in performance at the second measuring time point. The behavioural improvements point to a more efficient task processing. As this is not accompanied by differential recruitment of fronto-parietal brain regions, the data suggest an increase in neural efficiency for these brain regions. (Projekt)
48
49
50
Datengrundlage der empirischen Studie waren sprachbezogene Eingangstests zur Auswahl der Probanden, standardisierte Prätests und Posttests zu Darstellungsvernetzungen und zum verständigen Umgang mit Brüchen in Experimentalgruppe und Kontrollgruppe, Videodaten und Transkripte aus den Förderprozessen sowie halboffene Fragebögen zur Sprachbiographie. (Projektwebsite) Datengrundlage der empirischen Studie waren sprachbezogene Eingangstests zur Auswahl der Probanden, standardisierte Prätests und Posttests zu Darstellungsvernetzungen und zum verständigen Umgang mit Brüchen in Experimentalgruppe und Kontrollgruppe, Videodaten und Transkripte aus den Förderprozessen sowie halboffene Fragebögen zur Sprachbiographie. (Projektwebsite)
51
Überprüft wurden Zusammenhänge zwischen motivationalen Komponenten und Leistungsdaten beim frühen naturwissenschaftlichen Lernen. (Projekt) Überprüft wurden Zusammenhänge zwischen motivationalen Komponenten und Leistungsdaten beim frühen naturwissenschaftlichen Lernen. (Projekt)
52
Für die im Prä-Posttest-Design konzipierte Untersuchung wurde ein eigener Test entwickelt. Erfasst wurden naturwissenschaftliches Wissen und Wissenschaftsverständnis (Multiple Choice) sowie Komponenten der Lernmotivation und Leistungsmotivation (4-stufige Likertskala). (DIPF/Projekt) Für die im Prä-Posttest-Design konzipierte Untersuchung wurde ein eigener Test entwickelt. Erfasst wurden naturwissenschaftliches Wissen und Wissenschaftsverständnis (Multiple Choice) sowie Komponenten der Lernmotivation und Leistungsmotivation (4-stufige Likertskala). (DIPF/Projekt)
53
Im Projekt wurde die Bedeutung von Sprachhintergründen für Mathematikleistungen untersucht. Hierzu wurde der Frage nachgegangen, welche Maßnahmen sprachintegrierter und fachintegrierter Förderung zur Entwicklung des konzeptuellen Verständnisses und der Sprachleistung beitragen können: sind es eher die ganzheitlichen Anregungen zur Kommunikation oder zusätzlich fokussiertere Sprachangebote auf Wortebene und Satzebene? In der Interventionsstudie wurden am Beispiel des Umgangs mit Brüchen zwei Vari ... Im Projekt wurde die Bedeutung von Sprachhintergründen für Mathematikleistungen untersucht. Hierzu wurde der Frage nachgegangen, welche Maßnahmen sprachintegrierter und fachintegrierter Förderung zur Entwicklung des konzeptuellen Verständnisses und der Sprachleistung beitragen können: sind es eher die ganzheitlichen Anregungen zur Kommunikation oder zusätzlich fokussiertere Sprachangebote auf Wortebene und Satzebene? In der Interventionsstudie wurden am Beispiel des Umgangs mit Brüchen zwei Varianten der fach- und sprachintegrierten Förderung verglichen. Im Prä-Post-Follow-up-Design wurden sie bzgl. zweier abhängiger Variablen untersucht: 1. verstehensbezogene Mathematikleistung und 2. themenbezogene Sprachleistung. Verglichen wurden als unabhängige Variable zwei Interventionsformen (plus Kontrollgruppe): ganzheitliche Förderung des konzeptuellen Verständnisses mit ganzheitlicher Kommunikationsanregung und eine Förderung, die zusätzlich fokussierte Erarbeitung der themenbezogenen Sprachmittel auf Wortebene und Satzebene anbot.Die quantitative Untersuchung der Wirksamkeit wurde trianguliert durch qualitative Beforschung der Lernprozesse während der Förderungen. Dabei wurden die situativen Wirkungen einzelner Fördermaßnahmen aus den zwei Förderungen auf die Erweiterung des Repertoires sprachlicher Mittel und auf die Vertiefung der verstehensbezogenen Mathematikleistung interpretativ rekonstruiert. Die quantitativen Befunde und die qualitativen Detailanalysen der Prozesse leisteten je spezifische Beiträge zur Theoriebildung bzgl. fachbezogener Sprachförderung. (Projekt/DIPF)
54
Sprachförderung spielt in allen Unterrichtsfächern der Sekundarstufe 1 eine wichtige Rolle. Untersucht wurde in der Studie, exemplarisch in der Mathematik, wie unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit die Förderung von fachlich-konzeptuellem Verständnis und verstehensprozessierendem sprachlichen Handeln integriert werden können, und welchen Einfluss das (mehr-)sprachige Vermögen auf Verstehensprozesse nimmt. Für die quantitative Untersuchung der Wirksamkeit der Intervention wurde ein quasi-exp ... Sprachförderung spielt in allen Unterrichtsfächern der Sekundarstufe 1 eine wichtige Rolle. Untersucht wurde in der Studie, exemplarisch in der Mathematik, wie unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit die Förderung von fachlich-konzeptuellem Verständnis und verstehensprozessierendem sprachlichen Handeln integriert werden können, und welchen Einfluss das (mehr-)sprachige Vermögen auf Verstehensprozesse nimmt. Für die quantitative Untersuchung der Wirksamkeit der Intervention wurde ein quasi-experimentelles Prä-Post-Follow-up-Design gewählt. Abhängige Variable waren die Leistungszuwächse im fachlichkonzeptuellen Verständnis zu Brüchen und in themenbezogenen bildungssprachlichen Leistungen, differenziert nach mehrsprachigen Ressourcen der Lernenden. Die Intervention wurde variiert nach Förderung mit und ohne Einbezug der Erstsprache (unabhängige Variable). Die qualitativen Analysen der Wirkungen nutzten die videographierten Förderprozesse. Im mathematikdidaktischen Teilprojekt Dortmund wurden auf der Basis mathematikdidaktischer Mikroanalysen Fallkontrastierungen nach Interventionsform durchgeführt, insbesondere im Hinblick auf fachlich-konzeptuellles Verständnis, im linguistischen Teilprojekt Hamburg sprachliche Analysen. Als Ertrag leitete sich eine differenzierte Einschätzung ab, wie lohnend die systematische Aktivierung der Erstsprache als verstehens-prozessierende Arbeitssprache ist. Zudem entstanden zwei konkret evaluierte, schulpraktisch nutzbare fachintegrierte und sprachintegrierte Förderkonzepte. (Projekt)
55
TIMSS ist eine international vergleichende Schulleistungsuntersuchung. Im Fokus stehen mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen. Ein zentrales Anliegen der Studie ist es, langfristige Entwicklungen in den teilnehmenden Bildungssystemen zu dokumentieren. Mit der Erhebung im Jahr 2015 hat sich Deutschland das dritte Mal mit Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe an TIMSS beteiligt (im Jahr 1995 nahm Deutschla ... TIMSS ist eine international vergleichende Schulleistungsuntersuchung. Im Fokus stehen mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen. Ein zentrales Anliegen der Studie ist es, langfristige Entwicklungen in den teilnehmenden Bildungssystemen zu dokumentieren. Mit der Erhebung im Jahr 2015 hat sich Deutschland das dritte Mal mit Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe an TIMSS beteiligt (im Jahr 1995 nahm Deutschland an der Mittel- und Oberstufenuntersuchung teil). Die Teilnahme Deutschlands erfolgte als Teil der Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring in Deutschland auf Beschluss der KMK und einer Vereinbarung zwischen der KMK und dem BMBF. Die Erhebung fand in Deutschland in allen 16 Bundesländern statt. Untersucht wurde eine für Deutschland repräsentative Stichprobe von ca. 4000 Kindern der vierten Jahrgangsstufe an 200 Grund- und Förderschulen. Die in TIMSS eingesetzten Leistungstests umfassten Aufgaben unterschiedlichen kognitiven Anforderungsgrades (z. B. Problemlösen) aus unterschiedlichen inhaltlichen Bereichen (z. B. Arithmetik oder Biologie). Zusätzlich wurden in TIMSS die teilnehmenden Kinder, ihre Eltern, die unterrichtende Lehrperson in den Fächern Mathematik und Sachunterricht und die Schulleitungen schriftlich befragt. (IQB/Projekt)
56
Bereitgestellt werden hier die Daten aus der Erhebung der sechsten Erhebungsrunde des "Programme for International Student Assessment" (PISA) im Jahr 2015. Die im Einzelnen bereitgestellten Daten beziehen sich lediglich auf die beiden deutschen Teilstichproben, welche im Rahmen des internationalen Programms gezogen wurden. Bei den fünfzehnjährigen Schülern (PISA-Sample) handelt es sich um eine repräsentative Stichprobe für die deutsche Population. Die Stichprobe der Schüler der neunten Klassen b ... Bereitgestellt werden hier die Daten aus der Erhebung der sechsten Erhebungsrunde des "Programme for International Student Assessment" (PISA) im Jahr 2015. Die im Einzelnen bereitgestellten Daten beziehen sich lediglich auf die beiden deutschen Teilstichproben, welche im Rahmen des internationalen Programms gezogen wurden. Bei den fünfzehnjährigen Schülern (PISA-Sample) handelt es sich um eine repräsentative Stichprobe für die deutsche Population. Die Stichprobe der Schüler der neunten Klassen besteht aus einer zufälligen Auswahl von 15 Schülern einer 9. Klasse der für das ?PISA-Sample? gezogenen Schulen. Darüber hinaus werden Daten für die Lehrer, Eltern und Schulleiter für den Erhebungszeitraum 2015 bereitgestellt. (IQB/ Projekt)
57
Die TALIS-Videostudie ist eine internationale Unterrichtsstudie, die die unterschiedliche Wirksamkeit von Mathematikunterricht in verschiedenen Ländern untersucht. Ziel der OECD-Studie TALIS-Video ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, was guten und erfolgreichen Mathematikunterricht in verschiedenen Ländern ausmacht und wie Unterrichtsprozesse mit dem Lernerfolg sowie motivationalen Merkmalen von Schülerinnen und Schülern in Verbindung stehen. Um einen Vergleich innerhalb und zwischen den L ... Die TALIS-Videostudie ist eine internationale Unterrichtsstudie, die die unterschiedliche Wirksamkeit von Mathematikunterricht in verschiedenen Ländern untersucht. Ziel der OECD-Studie TALIS-Video ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, was guten und erfolgreichen Mathematikunterricht in verschiedenen Ländern ausmacht und wie Unterrichtsprozesse mit dem Lernerfolg sowie motivationalen Merkmalen von Schülerinnen und Schülern in Verbindung stehen. Um einen Vergleich innerhalb und zwischen den Ländern zu ermöglichen, wird in allen Klassen dieselbe Unterrichtseinheit zum Thema „quadratische Gleichungen“ untersucht. Durch das Längsschnitt-Design umschließt die TALIS-Videostudie Lernvoraussetzungen, Lehr-Lern-Prozesse und Lernergebnisse der mehrwöchigen, exemplarisch ausgewählten Unterrichtseinheit. (Projekt)
58
Das Projekt beschäftigte sich mit der Thematik der Verbesserung von pädagogischer Qualität an Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen, Schulen mit gemeinsamem Unterricht und berufsqualifizierenden Schulen. Die Studie hat mit Hilfe von Leistungstests und Fragebögen die Wissensstände und deren Hintergründe von Schülern (N=4.481) erfasst. Im Rahmen der Untersuchung im Sommer 2006 wurden standardisierte Fachleistungstests für die allgemeinen Fachleistungen in Mathematik und Deutsch, ein Test zur In ... Das Projekt beschäftigte sich mit der Thematik der Verbesserung von pädagogischer Qualität an Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen, Schulen mit gemeinsamem Unterricht und berufsqualifizierenden Schulen. Die Studie hat mit Hilfe von Leistungstests und Fragebögen die Wissensstände und deren Hintergründe von Schülern (N=4.481) erfasst. Im Rahmen der Untersuchung im Sommer 2006 wurden standardisierte Fachleistungstests für die allgemeinen Fachleistungen in Mathematik und Deutsch, ein Test zur Informationsgewinnung aus so genannten "diskontinuierlichen Texten", ein Test zum Problemlösen, ein Test zum technischen sowie ein Test zum ökonomischen Verständnis eingesetzt. Die kognitiven Fähigkeiten der beteiligten Schüler wurden mit der Kurzform des sprachfreien Intelligenztests CFT 20 gemessen. Einstellungen und Bewertungen zu schul- und unterrichtsbezogenen Kriterien sowie zur Arbeit in den Schülerfirmen wurden mit einem speziell für die vorliegende Studie entwickelten allgemeinen Fragebogen und einem Schülerfirmenfragebogen erfasst. (Projekt/IQB)
59
Die erste Erhebung der Messwiederholungsstudie fand im Juni 2014 statt. In der ersten Erhebungsphase wurden sowohl die im Projekt entwickelten Hörverstehens,- Konnektoren- sowie Wortschatzaufgaben als auch bereits etablierte Aufgaben zur Erfassung des allgemeinen Wortschatzes, der Grammatik, der kognitiven Grundfähigkeiten und des phonologischen Arbeitsgedächtnisses eingesetzt. Insgesamt nahmen 1145 Zweit- und Drittklässler an den Erhebungen teil. Zudem wurden die Eltern dieser Schülerinnen und ... Die erste Erhebung der Messwiederholungsstudie fand im Juni 2014 statt. In der ersten Erhebungsphase wurden sowohl die im Projekt entwickelten Hörverstehens,- Konnektoren- sowie Wortschatzaufgaben als auch bereits etablierte Aufgaben zur Erfassung des allgemeinen Wortschatzes, der Grammatik, der kognitiven Grundfähigkeiten und des phonologischen Arbeitsgedächtnisses eingesetzt. Insgesamt nahmen 1145 Zweit- und Drittklässler an den Erhebungen teil. Zudem wurden die Eltern dieser Schülerinnen und Schüler schriftlich u. a. zur Spracherwerbssituation der Kinder und zum sozioökonomischen und bildungsbezogenen Hintergrund der Familie befragt. Den Lehrkräften wurde ebenfalls ein Fragebogen ausgehändigt, mit der Bitte, Fragen zu ihrer Lehrtätigkeit, ihrer Unterrichtsgestaltung sowie der Zusammensetzung ihrer Schülerschaft zu beantworten. Die Erhebungen des zweiten Messzeitpunkts fanden im Juni 2015 statt. Neben den im Projekt entwickelten Aufgaben zum bildungssprachlichen Hörverstehen, zum Verständnis von Satzverbindungen mit Konnektoren und zum bildungssprachlichen Wortschatz wurden zum zweiten Messzeitpunkt auch Aufgaben zum Leseverständnis und zu mathematischen Kompetenzen eingesetzt, um zentrale schulisch vermittelte Kompetenzen zu erfassen. Am zweiten Messzeitpunkt nahmen 1018 Schülerinnen und Schüler teil, von denen 993 bereits zum ersten Messzeitpunkt teilgenommen hatten. Beide Erhebungen wurden durch das IEA DPC durchgeführt. Eltern, die den Elternfragebogen im Vorjahr noch nicht ausgefüllt hatten, bekamen diesen erneut vorgelegt. In Klassen, in denen es zwischen beiden Messzeitpunkten zu einem Lehrer-wechsel gekommen war, wurden auch die neuen Lehrkräfte gebeten, den Lehrerfragebogen auszufüllen. (Projekt/IQB)
60
Das Projekt PISA Plus 2012-2013 ergänzt die internationale PISA Haupterhebung aus dem Jahr 2012 um eine Längsschnittkomponente mit einem zweiten Messzeitpunkt. Dieselben Schülerinnen und Schüler wurden bei der regulären Erhebung im Jahr 2012 sowie ein Jahr später in der zehnten Jahrgangsstufe erneut getestet. Im Rahmen des Projektes bietet sich die Möglichkeit, Veränderungen im Verlauf eines Schuljahres abzubilden. Zusätzlich erlaubt diese längsschnittliche Betrachtung die Analyse von Bedingun ... Das Projekt PISA Plus 2012-2013 ergänzt die internationale PISA Haupterhebung aus dem Jahr 2012 um eine Längsschnittkomponente mit einem zweiten Messzeitpunkt. Dieselben Schülerinnen und Schüler wurden bei der regulären Erhebung im Jahr 2012 sowie ein Jahr später in der zehnten Jahrgangsstufe erneut getestet. Im Rahmen des Projektes bietet sich die Möglichkeit, Veränderungen im Verlauf eines Schuljahres abzubilden. Zusätzlich erlaubt diese längsschnittliche Betrachtung die Analyse von Bedingungen, die den Kompetenzerwerb beeinflussen. Die Erweiterung des internationalen PISA-Untersuchungsdesigns um einen zweiten Messzeitpunkt ermöglicht - im Gegensatz zum reinen Querschnitt - die Suche nach kausal bedeutsamen Einflussgrößen und Bedingungsfaktoren der Veränderung.
Feedback