Daten und Studien zu „Schlagwörter: Studienwahl” (17)

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Ausgehend von der im Trend gestiegenen Bildungsbeteiligung im Sekundarschulbereich und Hochschulbereich sowie dem institutionellen Ausbau und der Verbreiterung der Zugangswege zum Studium hat sich das Projekt mit verschiedenen Aspekten sozialer Ungleichheit auf dem Weg zum Hochschulabschluss befasst. Neben der Frage, ob und warum ein Studium aufgenommen wird, lag das Ziel der Arbeit darin, die Ungleichheiten bei der Wahl des Fachbereichs, des Abschlussziels sowie des Studienorts aufzuzeigen und ... Ausgehend von der im Trend gestiegenen Bildungsbeteiligung im Sekundarschulbereich und Hochschulbereich sowie dem institutionellen Ausbau und der Verbreiterung der Zugangswege zum Studium hat sich das Projekt mit verschiedenen Aspekten sozialer Ungleichheit auf dem Weg zum Hochschulabschluss befasst. Neben der Frage, ob und warum ein Studium aufgenommen wird, lag das Ziel der Arbeit darin, die Ungleichheiten bei der Wahl des Fachbereichs, des Abschlussziels sowie des Studienorts aufzuzeigen und die zugrunde liegenden Mechanismen und deren zeitliche Veränderung zu analysieren. Hierzu wurden zunächst 18 verschiedene HIS-Studienberechtigtendatensätze synchronisiert und kumuliert. Anhand dieses Längsschnittdatensatzes und Kohortendatensatzes konnten dann mittels Zeitreihenanalysen und Dekompositionsanalysen die Ungleichheitsentwicklung und die sich dabei veränderten Ungleichheitsmechanismen analysiert werden. Insgesamt wird aus den Ergebnissen deutlich, dass auf dem Weg zum Hochschulabschluss (...) Entscheidungen anstehen, die den weiteren Bildungsweg, Berufsweg und Lebensweg beeinflussen. In allen Entscheidungen machen sich die sozialen, finanziellen und kulturellen Merkmale des Elternhauses bemerkbar, und die herkunftsspezifischen Unterschiede in der Bildungsbeteiligung lassen sich durch eine Reihe verschiedener Faktoren auf Mikroebene und Makroebene erklären. Mit Blick auf die zeitliche Entwicklung der Ungleichheiten wird deutlich, dass sich die sozialen Ungleichheiten im Zuge der Bildungsexpansion und Differenzierung des Bildungssystems zunehmend vom oberen Sekundarschulbereich auf den Hochschulbereich verschoben haben und sich zunehmend auch in horizontalen Aspekten der Bildungsbeteiligung widerspiegeln. (DIPF/Projektträger)
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Das Promotionsprojekt umfasste drei Studien zur Hochschulforschung, die Teil einer kumulativen Dissertation sind. Zunächst wurde untersucht, wie die Einführung der neuen Bachelorabschlüsse und Masterabschlüsse die Zahl der Studienanfänger sowie die Zahl der Studienabbrecher beeinflusst. Eine zweite Studie bezog sich auf die Liberalisierung der Studienplatzvergabe in den Rechtswissenschaften im Jahr 2002. (…) Ferner befasste sich eine dritte Untersuchung mit der Qualitätsdiskussion im universitär ... Das Promotionsprojekt umfasste drei Studien zur Hochschulforschung, die Teil einer kumulativen Dissertation sind. Zunächst wurde untersucht, wie die Einführung der neuen Bachelorabschlüsse und Masterabschlüsse die Zahl der Studienanfänger sowie die Zahl der Studienabbrecher beeinflusst. Eine zweite Studie bezog sich auf die Liberalisierung der Studienplatzvergabe in den Rechtswissenschaften im Jahr 2002. (…) Ferner befasste sich eine dritte Untersuchung mit der Qualitätsdiskussion im universitären Bereich. Dabei war von Interesse, wie sich die medienwirksamen Auszeichnungen von Eliteuniversitäten sowie Hochschulrankings auf die Wahl der Universität auswirken. Die (…) zur Verfügung stehenden amtlichen Daten der Hochschulstatistik ermöglichten detaillierte bildungsökonomische Analysen zu diesen Themen. Zusätzlich wurden die (…) Prozessdaten der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) sowie die Ranking-Daten des Centrums für Hochschulentwicklung verwendet. Die Untersuchung der neu eingeführten Bachelor- und Masterabschlüsse zeigte für die meisten Fächer keine signifikanten Auswirkungen der Reform auf die Zahl der Studienanfänger als auch auf die Zahl der Studienabbrecher. (…) In Folge der Dezentralisierung der Studienplatzvergabe in den Rechtswissenschaften zeigten sich eine steigende Zahl an Erstsemestern sowie eine abnehmende Zahl an offenen Studienplätzen. Diese Verbesserung in der Effizienz der Passung ist jedoch vor allem durch die Aufhebung von Zulassungsbeschränkungen getrieben. Des Weiteren scheinen die nicht forschungsbezogenen Rankingdimensionen (z.B. Betreuungsverhältnis, Infrastruktur) die Hochschulwahl stärker zu beeinflussen als die forschungsbezogenen Rankingindikatoren. (DIPF/Projektträger)
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Auf Basis der Daten der Erstbefragung (2012) wurden Schülerinnen und Schüler der zweijährigen (Fachoberschule und Berufsfachschule) und dreijährigen (berufliches Gymnasium und Gesamtschulen) Bildungsgänge mit guten Leistungen und unsicherer Studienabsicht identifiziert, bei denen ein besonderer Beratungsbedarf besteht. Diese Schüler bzw. deren Schulen wurden der Interventionsgruppe oder der Kontrollgruppe I, II oder III zugeordnet. Die ausgewählten Gruppen unterschieden sich somit in Bezug auf d ... Auf Basis der Daten der Erstbefragung (2012) wurden Schülerinnen und Schüler der zweijährigen (Fachoberschule und Berufsfachschule) und dreijährigen (berufliches Gymnasium und Gesamtschulen) Bildungsgänge mit guten Leistungen und unsicherer Studienabsicht identifiziert, bei denen ein besonderer Beratungsbedarf besteht. Diese Schüler bzw. deren Schulen wurden der Interventionsgruppe oder der Kontrollgruppe I, II oder III zugeordnet. Die ausgewählten Gruppen unterschieden sich somit in Bezug auf die Auswahlkriterien zu Beginn der Bildungsgänge nicht, so dass die Wirkung der Interventionen in einem Prä-Post-Kontrollgruppendesign geprüft werden konnte. Ziel war es unter anderem herauszufinden, welche Wirkung auf die Bildungsabsichten der Schüler eine speziell konzipierte "Beratung durch Lehrkräfte" in Bildungsgängen, die zur Studienberechtigung führen, hat. (Projekt)
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Mit dem Lehrerfragebogen sollte in erster Linie erfasst werden, inwieweit Lehrkräfte durch ihre Erwartungen, Einstellungen und Verhaltensweisen einen Sozialisationskontext darstellen, der (...) auf die Studienabsicht der Schülerinnen und Schüler wirkt. Die Erwartungen und Einstellungen von Lehrkräften können als bildungsgangspezifische Sozialisationskontexte angesehen werden: So können beispielsweise geringe Lehrererwartungen einen über die Zeit kumulierenden Effekt auf das Fähigkeitsselbstkonze ... Mit dem Lehrerfragebogen sollte in erster Linie erfasst werden, inwieweit Lehrkräfte durch ihre Erwartungen, Einstellungen und Verhaltensweisen einen Sozialisationskontext darstellen, der (...) auf die Studienabsicht der Schülerinnen und Schüler wirkt. Die Erwartungen und Einstellungen von Lehrkräften können als bildungsgangspezifische Sozialisationskontexte angesehen werden: So können beispielsweise geringe Lehrererwartungen einen über die Zeit kumulierenden Effekt auf das Fähigkeitsselbstkonzept von Schülern besitzen, der sich in zunehmenden bildungsgangspezifischen Differenzen auch bei gleichem Ausgangsniveau zeigen kann. Im Vorfeld war von der Annahme ausgegangen worden, dass dies besonders an beruflichen Schulen von Bedeutung ist, da dort ein eher studienaverser Sozialisationskontext vorherrsche. (Projekt)
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Bei der im Längsschnitt angelegten Untersuchung wurden in zwei Befragungsrunden Daten von über 6000 Schülerinnen und Schülern an 39 Berufskollegs, der zweijährigen Fachoberschule und Berufsfachschule sowie der dreijährigen beruflichen Gymnasien und 11 Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen erhoben, um herauszufinden, welche Einflussfaktoren auf die Bildungsentscheidung wirken. Spezieller Fokus wurde auf Herkunft, Geschlecht sowie Werte und Einstellungen der Schüler gelegt. Von Interesse war dabei, ... Bei der im Längsschnitt angelegten Untersuchung wurden in zwei Befragungsrunden Daten von über 6000 Schülerinnen und Schülern an 39 Berufskollegs, der zweijährigen Fachoberschule und Berufsfachschule sowie der dreijährigen beruflichen Gymnasien und 11 Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen erhoben, um herauszufinden, welche Einflussfaktoren auf die Bildungsentscheidung wirken. Spezieller Fokus wurde auf Herkunft, Geschlecht sowie Werte und Einstellungen der Schüler gelegt. Von Interesse war dabei, wie sich letztere über die Zeit verändern. (...) Die Befragungen der Schüler wurde jeweils in Form einer "Klassenraumbefragung" (d.h. klassenweise/kursweise in Anwesenheit von je 1 bis 2 geschulten Interviewern mit schriftlichen Fragebögen) durchgeführt.Die Erstbefragung fand Zu Beginn des Schuljahres 2012 statt. Auf Basis der hierbei gewonnenen Daten wurden Schülerinnen und Schüler mit guten Leistungen und unsicherer Studienabsicht identifiziert, bei denen ein besonderer Beratungsbedarf besteht. Mit ihnen wurde die Interventionsstudie (Beratungssettings) durchgeführt. Nach Ende der Inteventionsstudie erfolgte die zweite Befragungsrunde. 47 von 50 Schulen, die an der t1- Befragungsrunde 2012 teilgenommen hatten, konnten erneut für eine Teilnahme an der t2-Befragung gewonnen werden (94%). Im Rahmen der zweiten Befragungsrunde (t2) wurden 238 Klassen/Kurse mit 4349 Schülern befragt, nämlich die Schüler in zweijährigen Bildungsgängen (Fachoberschulen/Höhere Berufsfachschule) zu Beginn des zweiten Halbjahrs der 12. Klasse (2014) und Schüler dreijähriger Bildungsgänge (Berufliche Gymnasien und Gesamtschulen) am Anfang des 2. Halbjahrs der 13. Klasse (2015). (DIPF/Projekt)
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Im Anschluss an die Erstbefragung der Schülerinnen und Schüler wurde zusätzlich eine Online-Befragung der Schulleiterinnen und Schulleiter durchgeführt, um die Rahmenbedingungen und die Infrastruktur an den Schulen in Bezug auf Beratungstätigkeiten, Angebote zur Berufsorientierung und Kooperationen mit Hochschulen und anderen Akteuren zu erheben. (Projekt) Im Anschluss an die Erstbefragung der Schülerinnen und Schüler wurde zusätzlich eine Online-Befragung der Schulleiterinnen und Schulleiter durchgeführt, um die Rahmenbedingungen und die Infrastruktur an den Schulen in Bezug auf Beratungstätigkeiten, Angebote zur Berufsorientierung und Kooperationen mit Hochschulen und anderen Akteuren zu erheben. (Projekt)
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Berufliche Entwicklung ehemaliger Soziologiestudenten und ihre Einstellung zum Studium der Soziologie. Themen: Soziale Mobilität; Berufspläne zu Beginn und während des Studiums; wissenschaftliche Interessengebiete; Nutzen der soziologischen Ausbildung für berufliche Entwicklung; Arbeitszufriedenheit; Arbeitsplatzwechsel; Karrierechancen; Einschätzung potentieller Arbeitsfelder für Soziologen; tatsächliches und gewünschtes Berufsbild der Soziologen; Einstellung zur Einführung eines Studi ... Berufliche Entwicklung ehemaliger Soziologiestudenten und ihre Einstellung zum Studium der Soziologie. Themen: Soziale Mobilität; Berufspläne zu Beginn und während des Studiums; wissenschaftliche Interessengebiete; Nutzen der soziologischen Ausbildung für berufliche Entwicklung; Arbeitszufriedenheit; Arbeitsplatzwechsel; Karrierechancen; Einschätzung potentieller Arbeitsfelder für Soziologen; tatsächliches und gewünschtes Berufsbild der Soziologen; Einstellung zur Einführung eines Studienabschlusses als Diplom-Volkswirt mit Soziologie als Schwerpunkt; Vorstellungen über Kindererziehung und Erziehungsziele der Universitäten; Einstellung zum Studium allgemein; Bewertung verschiedener Formen der Wissensaneignung während des Studiums; Studienabschluß; Mitgliedschaften; Religiosität. Demographie: Alter; Geschlecht; Familienstand; Kinderzahl; Alter und Anzahl der Geschwister; Konfession; religiöse Erziehung; Schulbildung; Berufsausbildung; Beruf; berufliche Position; Art des Betriebs; soziale Herkunft; regionale Herkunft.
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Repräsentativerhebung bei Studierenden an wissenschaftlichen Hochschulen und Fachhochschulen in der Bundesrepublik. Folgende Themenkomplexe wurden behandelt: 1.) allgemeine Studiendaten, 2.) Studium und Hochschule im Urteil der Studierenden, 3.) Einstellungen zur Hochschulpolitik und zur Politik allgemein, 4.) Studienfinanzierung und Wohnsituation. Themen: Zu 1.): Art der eigenen Hochschulzugangsberechtigung; Existenz einer Studienordnung sowie einer Zwischenprüfung; belegte Semesterwochen ... Repräsentativerhebung bei Studierenden an wissenschaftlichen Hochschulen und Fachhochschulen in der Bundesrepublik. Folgende Themenkomplexe wurden behandelt: 1.) allgemeine Studiendaten, 2.) Studium und Hochschule im Urteil der Studierenden, 3.) Einstellungen zur Hochschulpolitik und zur Politik allgemein, 4.) Studienfinanzierung und Wohnsituation. Themen: Zu 1.): Art der eigenen Hochschulzugangsberechtigung; Existenz einer Studienordnung sowie einer Zwischenprüfung; belegte Semesterwochenstunden; angestrebte Studienabschlüsse; Gründe für die Verlängerung der eigenen Studienzeit; eigene Betroffenheit von Numerus Clausus und Änderung des ursprünglichen Studienwunsches; eigenes Parkstudium und Hochschulwechsel; eigenes Auslandsstudium; Gründe für Studienfachwechsel; Entscheidungshilfen bei der Studienfachwahl. Zu 2.): Beurteilung der Studienberatung; allgemeine Beurteilung der Situation an den Hochschulen und der Erwartungen an das Studium (Skala); Kontakt zum Lehrpersonal; wöchentliche Studienzeit, aufgegliedert nach Lehrveranstaltungen, Bibliotheksarbeit, Arbeitsgemeinschaften, Repetitor und Hausarbeit. Zu 3.): präferierte, durchgeführte bzw. als wirksam eingestufte Mittel hochschulpolitischer Aktivitäten; Einstellung zum imperativen Mandat für die Studentenvertreter; allgemeine Beurteilung von hochschulpolitischen Gruppen, Parteien und Organen der Universität; Einstellung zu einer Hochschulreform; Beteiligung bei Wahlen in der Universität; eigene Kandidatur für das Studentenparlament und Mitgliedschaft in Hochschulgremien bzw. Hochschulgruppen; Informiertheit über das Hochschulrahmengesetz; eigene Einstellung zur Hochschulreform (Skala); Einstellung zu Radikalen im öffentlichen Dienst; Beurteilung der Erziehungsziele und der Funktionen der Hochschule; politisches Interesse; Parteipräferenz; Beurteilung der Arbeit der Bundesregierung und der Opposition (Skalometer); gewünschtes Bild der Bundesrepublik (semantisches Differential). Zu 4.): Einkommensquellen und erhaltene finanzielle Studienförderungen (BAFÖG); Einstellung zur Darlehnsförderung; präferierte Wohnform; Wohnsituation und monatliche Mietkosten; Geschwisterzahl in der Ausbildung bzw. Bildungsabschlüsse der Geschwister. Demographie: Alter; Geschlecht; Familienstand; Kinderzahl; Schulbildung; Berufsausbildung; Einkommen; Haushaltszusammensetzung; Selbsteinschätzung der Schichtzugehörigkeit; Ortsgröße; Bundesland. Interviewerrating: Interesse und Kooperationsbereitschaft des Befragten. Zusätzlich verkodet wurde: Kennziffer für den Ort.
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Fachstudium und Hochschulzugang, Ausbildungswahl und Studienerwartungen, Studium und Lehre, Lern- und Arbeitsverhalten, studentische Lebenssituation, Kontakte und Kommunikation, Studienerfahrungen und Studienprobleme, Computer und Internetnutzung, Entwicklung der Hochschulen, Berufswahl und Berufsvorstellungen, gesellschaftlich-politische Vorstellungen. Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Art des Studiums (Erst- oder Zweitstudium, Aufbaustudium oder Promotionsvorbereitung); Fächerkombin ... Fachstudium und Hochschulzugang, Ausbildungswahl und Studienerwartungen, Studium und Lehre, Lern- und Arbeitsverhalten, studentische Lebenssituation, Kontakte und Kommunikation, Studienerfahrungen und Studienprobleme, Computer und Internetnutzung, Entwicklung der Hochschulen, Berufswahl und Berufsvorstellungen, gesellschaftlich-politische Vorstellungen. Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Art des Studiums (Erst- oder Zweitstudium, Aufbaustudium oder Promotionsvorbereitung); Fächerkombination; angestrebter Studienabschluss; Praxissemester; Art der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung und Jahr des Erwerbs; Bundesland, in dem die Berechtigung zum Hochschulstudium erworben wurde; Leistungskurse; Abiturnote; Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife; berufliche Ausbildung; Zeitspanne zwischen Erwerb der Hochschulreife und Studienbeginn; Anzahl der Hochschulsemester und Fachsemester. 2. Ausbildungswahl und Studienerwartungen: Charakterisierung der Situation vor Studienbeginn; Studienwahlmotive; Selbsteinschätzung der Informiertheit über ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Charakterisierung des eigenen Hauptstudienfaches; persönlicher Nutzen des Hochschulstudiums (Skala: Interessante Arbeit, gutes Einkommen, Erreichen hoher sozialer Position, Entwicklung von Vorstellungen und Ideen, Interesse am Fachgebiet, gute wissenschaftliche Ausbildung, Allgemeinbildung, Hinauszögern der Zeit bis zur Berufstätigkeit, Hilfe für Andere sein, Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft); Beurteilung der Studienanforderungen in Bezug auf Faktenwissen, Verständnis zugrunde liegender Prinzipien, Entwicklung eigener Interessensschwerpunkte, Analysefähigkeit komplexer Sachverhalte, Kritikfähigkeit gegenüber Lehrmeinungen, Intensität der Arbeit für das Studium, Erbringen regelmäßiger Leistungsnachweise, Beteiligung an Diskussionen in Lehrveranstaltungen, Zusammenarbeit mit Kommilitonen, Umsetzung des Gelernten auf praktische Fragen und Anwendungen, Auseinandersetzung mit theoretischen Fragen und Aussagen und Bezug zu sozialen, politischen und ethischen Fragen, Forschungsmethoden selbständig anwenden (Skala); Einschätzung des Nutzens für die persönliche und geistige Entwicklung sowie der Verbesserung der Berufschancen durch: Hochschulwechsel, Forschungspraktikum, Auslandsstudium, praktische Arbeitserfahrung außerhalb der Hochschule, berufliche Vorbildung, Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor, hochschulpolitisches Engagement, schneller Studienabschluss, EDV- und Computerkenntnisse, gute Examensnote und Promotion, Masterstudium im Anschluss an den Bachelor sowie Erwerb von Fremdsprachen. 3. Studium und Lehre: Lehrsituation im eigenen Fachbereich (Skala: Ausfall einzelner Lehrveranstaltungstermine, Überschneidungen von Lehrveranstaltungen, Hochschullehrerbeurteilung); Beurteilung der Qualität der im aktuellen Semester besuchten Veranstaltungen und Dozenten hinsichtlich Definition des Lernziels, Verständlichkeit, Motivation, Aufzeigen von Zusammenhängen Praxisbezug, Übersichtlichkeit sowie Leistungsnachweise, vertiefende Beschäftigung mit wissenschaftlichen Problemen, Einführung in die Anwendung von Forschungsmethoden (Skala); bisherige sowie beabsichtige Teilnahme an fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen bzw. Weiterbildungen; derzeitige bzw. frühere Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor. 4. Lern- und Arbeitsverhalten: Sorgen, intensives und konzentriertes Arbeiten, Wichtigkeit eines guten Examens, leichtes Erlernen fachbezogener Inhalte, Prüfungsangst, Einteilung des Lernstoffs, rascher Studienabschluss (Skala); Häufigkeit des persönlichen Engagements über das Fachstudium hinaus: Lesen von Fachliteratur, Interessenschwerpunkte sehen, Problemlösungsverhalten, Forschungsergebnisse hinterfragen, Durchführung kleiner Untersuchungen zu einem bestimmten Thema; Pflicht-Praktikum im Studiengang bzw. Zeitdauer mehrerer Praktika; Reglementierung des Studiums; Ausrichtung des Studiums an Studienordnungen; vorgegebenes und tatsächliches Studienprogramm; abgelegte Zwischenprüfung/Vordiplom; Fachsemester und Durchschnittsnote der Zwischenprüfung bzw. des Vordiploms; Zufriedenheit mit den bisherigen Noten; Bachelor-Abschluss und Durchschnittsnote; Studierende im Masterstudiengang wurden gefragt: erster Abschluss; Dauer zwischen erstem Abschluss und Aufnahme des Masterstudiums, Masterstudiengang konsekutiv, vertiefend oder weiterbildend; beabsichtigtes Masterstudium nach Erreichen des ersten Abschlusses (z.B. Bachelor); bisher erworbene Leistungspunkte (ECTS-Punkte); aufgewendete Wochenstunden für Lehrveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Selbststudium, nicht-fachbezogene Veranstaltungen, studienbezogenen Aufwand, Kinderbetreuung, Beschäftigung als Hilfskraft/Tutor und Erwerbstätigkeit. 5. Studentische Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung (Eltern, BAföG, Kredit, Stipendien, Erwerbstätigkeit); Wichtigkeit ausgewählter Gründe für die Erwerbstätigkeit; geplante Fachsemesterzahl bei Abschluss; Verzug gegenüber geplantem zeitlichem Verlauf; Hauptfach- oder Hochschulwechsel bzw. Wechsel der Hochschulart; Absolvieren von Praktikum; Studiumsunterbrechung; Mitarbeit an Forschungsprojekten; Pläne für: Hochschulwechsel, Praktikum, Promotion, Unterbrechung des Studiums, Wechsel der Hochschulart; Praktikum oder Sprachkurs im Ausland und Auslandsstudium; Gedanken an Hauptfachwechsel oder Abbruch des Studiums; Selbsteinschätzung als Vollzeit-, Teilzeit- oder Pro-forma-Student; Einstellung zur Promotion (Skala). 6. Kontakte und Kommunikation: Beschreibung der Kontakthäufigkeit zu: Bekannten außerhalb der Hochschule, Familienmitgliedern, Studierenden des eigenen Faches und aus anderen Fächern, Assistenten, Professoren des eigenen Fachs, Personen aus dem zukünftigen Berufsfeld und zu ausländischen Studenten; Zufriedenheit mit Kontakten zu Kommilitonen und Lehrenden; Existenz von Ansprechpartnern in der Hochschule; reine Leistungsorientierung; Anonymität des Lehrbetriebs; generelle Studienzufriedenheit; Betreuungs- und Beratungsmöglichkeiten durch Lehrende (regelmäßige Sprechstunden, informelle Beratungs- und Betreuungsmöglichkeiten, Orientierungsveranstaltungen, Veranstaltungen zur Prüfungsvorbereitung) und Nutzungshäufigkeit; Häufigkeit der Inanspruchnahme anderer Beratungsformen (Zentrale Studienberatung, studentische Studienberatung und Auslandsamt) sowie Bewertung des Nutzens der jeweiligen Beratung; Wichtigkeit einer Beratung für die Berufsentscheidung hinsichtlich: persönliche Eignung, Arbeitsbedingungen, Zusatzqualifikationen, alternative Beschäftigungsmöglichkeiten und solche im Ausland sowie berufliche Möglichkeiten und Aussichten mit dem Bachelor-Abschluss (Skala). 7. Studienerfahrungen und Studienprobleme: Beurteilung von: Struktur des eigenen Studiengangs, Qualität des Lehrangebots, Art der Durchführung von Lehrveranstaltungen, Betreuung und Beratung durch Lehrende, Raum- und Sachausstattung, Internetzugang an der Hochschule sowie den Nutzen von Veranstaltungen zur Studieneinführung im eigenen Studiengang; empfundene fachliche, soziale und intellektuelle Förderung im Studium; Ausmaß persönlicher Schwierigkeiten und Belastungen im Studium; Dringlichkeit ausgewählter Verbesserungsvorschläge für die persönliche Studiensituation wie z.B. Konzentration der Studieninhalte, Verringerung von Prüfungsanforderungen, stärkerer Praxisbezug, kleinere Lehrveranstaltungen und intensivere Betreuung, Tutorien, BAföG-Sätze, Marktchancen, Brückenkurse, Kinderbetreuung; erneute Entscheidung für ein Studium unter den derzeitigen Voraussetzungen. 8. Internetnutzung: Häufigkeit, Art und Zweck der Internetnutzung privat und an der Hochschule. 9. Hochschulpolitische Partizipation: Interesse und Partizipation an Aktivitäten ausgewählter Hochschulgruppen (ASTA, Senat, Studentenverbindung, Sport, Kultur); präferierte Aufgaben für die studentische Vertretung; Ablehnung und Akzeptanz ausgewählter Formen hochschulpolitischen Protests. 10. Entwicklung der Hochschulen: Wichtigkeit der Weiterentwicklung der Hochschulen durch: Abschaffung von Zulassungsbeschränkungen, Erweiterung der Kapazitäten, inhaltliche und hochschuldidaktische Reformen, Beteiligung der Studierenden an der Lehrplangestaltung, Anhebung des Leistungsniveaus, strengere Auswahl bei der Zulassung, frühzeitige Eignungsfeststellung im Studienfach, Einrichtung spezieller Studiengänge für Teilzeit-Studenten, Personalaufstockung, verstärkte Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft, häufigere Anwendung von Multimedia und Internet, Praktikum als fester Bestandteil des Studiums, verstärkte Förderung begabter Studierender, mehr Wettbewerb unter den Hochschulen, Auswahlgespräche und Zulassungsprüfungen durch die einzelnen Hochschulen; Wichtigkeit ausgewählter Maßnahmen zur Gestaltung des Europäischen Hochschulraumes (EHR): Einführung des Credit-Point-Systems, Bachelor nach sechs Semestern, Masterstudiengänge nach dem ersten Abschluss, internationale Ausrichtung des Studiums, Umstellung des Studiengangs auf die gestufte Studienstruktur (BA/MA), verbesserte Möglichkeiten für Auslandsstudium, Akkreditierung von Studiengängen, Vergleichbarkeit des Standards für Studienleistungen mit ausländischen Hochschulen sowie studentische Partizipation an der Gestaltung des EHR; perzipierte Umsetzung ausgewählter Ziele zur Gestaltung des Europäischen Hochschulraumes (EHR): Umstellung des Studiengangs auf die gestufte Studienstruktur, Einführung des Kredit-Punkt-Systems (ECTS), Modularisierung der Studiengänge, Teile des Studiums im Ausland absolvieren, Lehrveranstaltungen in englischer Sprache, Eurostreaming-Studienangebote, internationale Kooperation mit ausländischen Hochschulen, Qualitätskontrolle und Evaluation der Lehre, Auslandssemester als fester Bestandteil des Studiengangs, studentische Beteiligung an der Umsetzung der Ziele des EHR, Akkreditierung des Studiengangs sowie Weiterbildungsangebote; Interesse an und Nutzung von neuen Formen der Studienorganisation (speziell Studienorganisation für Teilzeitstudierende, offene Universität, Sandwich-Studium, Freischuss-Regelung, virtuelle Universität, Bachelor nach sechs Semestern und studienbegleitende Prüfungen mit anrechenbaren Leistungspunkten); Beurteilung des Bachelorstudiengangs hinsichtlich größerer Attraktivität für ausländische Studierende, Arbeitsmarktchancen, berufsqualifizierendere Hochschulausbildung, besserer Chancen im Ausland, eines geeigneten Abschlusses für nicht wissenschaftlich Interessierte, einfacher Wechsel zwischen Hochschularten, zu geringer wissenschaftlicher Qualität der Ausbildung, zu starker Einschränkung der individuellen Studiengestaltung, unübersichtlicher Mengen an spezialisierten Studienfächern, geringer Förderung von Schlüsselqualifikationen, Hochschulabsolventen zweiter Klasse, Schwierigkeiten eines Auslandsstudiums; Wichtigkeit ausgewählter Motive für die Wahl der Hochschule. 11. Berufswahl und Berufsvorstellungen: Berufsziel; berufliche Wertvorstellungen; angestrebte dauerhafte Tätigkeitsbereiche z.B. in der Hochschule, in der Privatwirtschaft oder als Unternehmer; Einschätzung der Schwierigkeit, eine Arbeitsstelle zu finden; Wunsch nach dauerhafter bzw. zeitweiser Berufstätigkeit in Deutschland, in Europa oder außerhalb Europas sowie Einschätzung der zukünftigen Arbeitsmarktchancen für Absolventen des eigenen Studiengangs in diesen Regionen; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten; Einschätzung der Chancengleichheit von Männern und Frauen im angestrebten Berufsfeld. 12. Gesellschaftlich-politische Vorstellungen: Wichtigkeit ausgewählter Lebensbereiche; Interesse für: studentische Politik an der eigenen Hochschule, allgemeines Politikinteresse, hochschulpolitische Fragen und Entwicklungen sowie Europapolitik und europäische Vereinigung; Einstellung zum politischen System in der BRD und zur politischen Partizipation; Einstellung zu Wettbewerb, Chancengleichheit, sozialen Unterschieden und zur leistungsadäquaten Bezahlung; politische Selbsteinstufung; Einstellung zu politischen Zielen: Bewahren der Familie, harte Bestrafung der Kriminalität, volle Mitbestimmung der Arbeitnehmer, Förderung technologischer Entwicklung, Begrenzung der Zuwanderung von Ausländern, Gleichstellung der Frau, Abschaffung des Privateigentums an Industrieunternehmen, Sicherung der freien Marktwirtschaft, Priorität des Umweltschutzes, politische und wirtschaftliche Integration Europas, Ausstieg aus der Kernenergie, stärkere Unterstützung der Entwicklungsländer, Beteiligung der Bundeswehr an Einsätzen der UN, Abwehr kultureller Überfremdung, Reduzierung des Wohlfahrtsstaates, Garantie des Rechts auf Arbeit; politische Selbsteinschätzung im Vergleich zur Allgemeinheit und zu Kommilitonen auf einem Links-Rechts-Kontinuum. Demographie: Alter; Geschlecht; Familienstand; Kinderzahl; Studienort; Schul- und Berufsabschluss der Eltern; Bereich der beruflichen Ausbildung der Eltern; berufliche Stellung der Eltern. Zusätzlich verkodet wurde: Tag und Monat des Interviews.
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Fachstudium und Hochschulzugang; Ausbildungswahl und Studienerwartungen; Studium und Lehre; Lern- und Arbeitsverhalten; studentische Lebenssituation; Kontakte und Kommunikation; Studienerfahrungen und Probleme; Computer und Internetnutzung; Berufswahl und Berufsvorstellungen. Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Art des Studiums (Erst- oder Zweitstudium); Fächerkombination; angestrebter Studienabschluss; Praxissemester; Art der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung und Jah ... Fachstudium und Hochschulzugang; Ausbildungswahl und Studienerwartungen; Studium und Lehre; Lern- und Arbeitsverhalten; studentische Lebenssituation; Kontakte und Kommunikation; Studienerfahrungen und Probleme; Computer und Internetnutzung; Berufswahl und Berufsvorstellungen. Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Art des Studiums (Erst- oder Zweitstudium); Fächerkombination; angestrebter Studienabschluss; Praxissemester; Art der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung und Jahr; Hochschulreife in alten oder neuen Bundesländern erworben; Leistungskurse; Abiturnote; Ausbildung vor und Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife; Zeitspanne zwischen Erwerb der Hochschulreife und Studienbeginn; Anzahl der Hochschulsemester und Fachsemester. 2. Ausbildungswahl und Studienerwartungen: Charakterisierung der Situation vor Studienbeginn; Studienwahlmotive; Informiertheit über ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Charakterisierung des eigenen Hauptstudienfaches und der gestellten Anforderungen; persönlicher Nutzen des Hochschulstudiums im Hinblick auf: Persönlichkeitsbildung, Berufsaussichten, gutes Einkommen, Erreichen hoher sozialer Position, Entwicklung von Vorstellungen und Ideen, Interesse am Fachgebiet, gute wissenschaftliche Ausbildung, Allgemeinbildung, Hinauszögern der Zeit bis zur Berufstätigkeit, Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft, Erprobung alternativer Lebensweisen und Erweiterung des geistigen Horizonts (Skala); Beurteilung der Studienanforderungen in Bezug auf Faktenwissen, Verständnis zugrunde liegender Prinzipien, Entwicklung eigener Interessensschwerpunkte, Analysefähigkeit komplexer Sachverhalte, Kritikfähigkeit gegenüber Lehrmeinungen, Intensität der Arbeit für das Studium, Erbringen regelmäßiger Leistungsnachweise, Beteiligung an Diskussionen in Lehrveranstaltungen, Zusammenarbeit mit Kommilitonen, Kenntnis fremder Fachgebiete und Bezug zu sozialen, ethischen und politischen Fragen (Skala); Einschätzung der Verbesserung der Berufschancen durch: Hochschulwechsel, Forschungspraktika, Auslandsstudium, frühzeitige Spezialisierung, fachübergreifendes Studium, praktische Arbeitserfahrung außerhalb der Hochschule, berufliche Vorbildung, Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor, hochschulpolitisches Engagement, schneller Studienabschluss, EDV- und Computerkenntnisse, Zusatzqualifikation durch Zweit- oder Aufbaustudium, gute Examensnote und Promotion. 3. Studium und Lehre: Lehrsituation im eigenen Fachbereich (Skala: Hochschullehrerbeurteilung und Veranstaltungsbeurteilung); Beurteilung der Qualität der im aktuellen Semester besuchten Veranstaltungen und Dozenten hinsichtlich Verständlichkeit, Praxisbezug und Übersichtlichkeit (Skala); Teilnahme an fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen; momentane oder ehemalige Tätigkeit als Hilfskraft oder Tutor. 4. Lern- und Arbeitsverhalten: Lernverhalten: Prüfungsangst und zeitliche Belastung durch das Studium (Skala); Beurteilung des Lernfortschritts hinsichtlich der unterschiedlichen Lehrformen (Skala); Häufigkeit der Beeinträchtigung des Studiums durch: Verzögerung bei der Buchausleihe, Schwierigkeiten, Termine bei Professoren zu erhalten, überfüllte Veranstaltungsräume, Labor- und Arbeitsplätze sowie Seminare; Anzahl und Dauer der im Studiengang vorgeschriebenen Praktika; Reglementierung des Studiums; vorgegebenes und tatsächliches Studienprogramm; Anzahl der Pflichtveranstaltungen in Wochenstunden; Entsprechung des Studienprogramms im aktuellen Semester mit den Vorgaben; Zeitverlust durch organisatorische Regelungen wie mangelndes Lehrangebot oder nicht bestandene Klausuren; abgelegte Zwischenprüfung/Vordiplom, Semester und Durchschnittsnote; Zufriedenheit mit den bisherigen Noten; aufgewendete Stunden für: Lehrveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Selbststudium, weiterführende Veranstaltungen, studienbezogenen Aufwand, Wegzeiten zur Hochschule, Kinderbetreuung, Beschäftigung als Hilfskraft/Tutor und Erwerbstätigkeit. 5. Studentische Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung; Bezug der Tätigkeit zum Studium; Zufriedenheit mit dem Umfang der derzeitigen Erwerbstätigkeit; Wichtigkeit ausgewählter Gründe für die Erwerbstätigkeit; Hauptfach- oder Hochschulwechsel; Absolvieren von Praktikum, Sprachkurs im Ausland und Auslandsstudium; Studienunterbrechung; Mitarbeit an Forschungsprojekten; Gedanken an Hauptfachwechsel oder Abbruch des Studiums; geplante Fachsemesterzahl bei Abschluss; Verzug gegenüber geplantem zeitlichem Verlauf; Beurteilung ausgewählter Aussagen, um das Studium zu verkürzen; Selbsteinschätzung als Vollzeit-, Teilzeit- oder Pro-forma-Student; generelle Studienzufriedenheit. 6. Kontakte und Kommunikation: Beschreibung der Kontakthäufigkeit zu: Bekannten außerhalb der Universität, Familienmitgliedern, Studenten des eigenen Faches bzw. anderer Fächer, Assistenten, Professoren des eigenen Fachs, Personen aus dem zukünftigen Berufsfeld und zu ausländischen Studenten; Zufriedenheit mit Kontakten zu Kommilitonen und Lehrenden; Beratung und Betreuung durch Lehrende; Häufigkeit genutzter Betreuungs- und Beratungsleistungen; Bewertung der Nützlichkeit: der zentralen Studienberatung, der Fachstudienberatung durch Lehrende, der studentischen Studienberatung, der Praktikumsstellen des Fachbereichs, des Auslandsamtes, der Informationsveranstaltungen des Arbeitsamtes, der persönlichen Beratung durch das Arbeitsamt; Wichtigkeit der Berufsberatungsleistungen hinsichtlich: persönlicher Eignung für angestrebten Beruf, der Arbeitsbedingungen im angestrebten Tätigkeitsfeld, notwendiger Zusatzqualifikationen, alternativer Beschäftigungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten im Ausland, Existenzgründungsmöglichkeiten und beruflicher Möglichkeiten und Aussichten mit dem Bachelorabschluss; Wichtigkeit der Studienberatung; Wichtigkeit von und Partizipation an Aktivitäten ausgewählter Hochschulgruppen; präferierte Aufgaben für die studentische Vertretung; Interesse für: allgemeines politisches Geschehen, studentische Politik an der eigenen Hochschule sowie hochschulpolitische Fragen und Entwicklungen; Ablehnung und Akzeptanz ausgewählter Formen hochschulpolitischen Protests; politische Selbsteinschätzung; persönliche Einschätzung ausgewählter Aussagen zu technischem Fortschritt und Wettbewerb; Dringlichkeit ausgewählter Verbesserungsvorschläge für die persönliche Studiensituation, wie z.B.: stärkerer Praxisbezug, kleinere Lehrveranstaltungen und intensivere Betreuung; Wichtigkeit von Hilfestellungen zum Übergang in den Beruf. 7. Studienerfahrungen und Studienprobleme: Beurteilung der Struktur, Qualität und Organisation des eigenen Studiengangs; empfundene soziale, fachliche sowie intellektuelle Förderung im Studium; Ausmaß persönlicher Schwierigkeiten und Belastungen im Studium; wichtigste empfundene Belastung; Studienentscheidung unter derzeitigen Voraussetzungen. 8. Computer und Internetnutzung: Häufigkeit der Computernutzung; Qualität des Internetzugangs; Häufigkeit und Art der Internetnutzung; persönliche Meinung zu Internet und dessen Nutzung; Beurteilung der Nützlichkeit des Internets hinsichtlich Lehre, Zugang zu Materialien, interaktiven Lehrveranstaltungen und organisatorischer Regelungen des Studiums; Wichtigkeit der Weiterentwicklung der Hochschulen durch: Abschaffung von Zulassungsbeschränkungen, Erweiterung der Kapazitäten, inhaltliche Reformen, Beteiligung der Studierenden an der Lehrplangestaltung, Anhebung des Leistungsniveaus, Qualitätssteigerung, strengere Auswahl bei der Zulassung, frühzeitige Eignungsfeststellung im Studienfach, Einrichtung spezieller Studiengänge für Teilzeit-Studenten, Regelstudienzeiten, Personalerweiterung, verstärkte Kooperation von Universität und Wirtschaft, häufigere Anwendung von Multimedia, Kredit-Punkte-System, Bachelor- und Masterstudiengänge, Praktikum als fester Bestandteil des Studiums; Nutzung und Teilnahme an: neuen Formen der Studienorganisation für Teilzeitstudenten, offener Universität, Kombination von Studium und Arbeit, virtueller Universität, Bachelor nach sechs Semestern und studienbegleitenden Prüfungen mit anrechenbaren Leistungspunkten; Beurteilung des Bachelorstudiengangs bezüglich: größerer Attraktivität für ausländische Studierende, guter Chancen auf dem Arbeitsmarkt, kürzerer, berufsqualifizierendere Hochschulausbildung, besserer Chancen im Ausland, eines geeigneten Abschlusses für nicht wissenschaftlich Interessierte, zu geringer wissenschaftlicher Qualität, starker Einschränkung der individuellen Studiengestaltung, unübersichtlicher Menge spezialisierter Studienfächer, zu geringer Förderung allgemeiner Fähigkeiten, Hochschulabsolventen zweiter Klasse; Forderung nach Verbesserung der Situation der Frau an der Hochschule. 9. Berufswahl und Berufsvorstellungen: Berufsziel; berufliche Wertvorstellungen und angestrebte Tätigkeitsbereiche; Absicht zur Unternehmensgründung; regionale Präferenzen bei Berufstätigkeit; Einschätzung der Berufsaussichten in den neuen bzw. alten Bundesländern und in der EU für den eigenen Studiengang; Einschätzung der Aufstiegschancen in der derzeitigen Gesellschaft; Einschätzung der Schwierigkeit, eine Arbeitsstelle zu finden; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten; Meinung zu ausgewählten Maßnahmen zur Förderung der Selbstständigkeit und gewünschte Unterstützung durch die Hochschule; Chancengleichheit von Männern und Frauen im angestrebten Berufsfeld; Wichtigkeit ausgewählter Lebensbereiche. Demographie: Alter; Geschlecht; Familienstand; Kinderzahl; Studienort; Schul- und Berufsabschluss der Eltern; berufliche Stellung der Eltern.
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Studiensituation und studentische Orientierung. Themen: 1.) Fachstudium und Hochschulzugang: Erststudium oder Zweitstudium; Fächerkombination; Praxissemester; angestrebter Studienabschluß; Art der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung; Land, in dem die Hochschulreife erworben wurde; Zeitspanne zwischen Erwerb der Hochschulreife und Studienbeginn; Durchschnittsnote im Abschlußzeugnis; Ausbildung vor und Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife. 2.) Ausbildungswahl und S ... Studiensituation und studentische Orientierung. Themen: 1.) Fachstudium und Hochschulzugang: Erststudium oder Zweitstudium; Fächerkombination; Praxissemester; angestrebter Studienabschluß; Art der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung; Land, in dem die Hochschulreife erworben wurde; Zeitspanne zwischen Erwerb der Hochschulreife und Studienbeginn; Durchschnittsnote im Abschlußzeugnis; Ausbildung vor und Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife. 2.) Ausbildungswahl und Studienerwartungen: Charakterisierung der Situation vor Studienbeginn; in die Entscheidung einbezogene Hochschularten; Studienwahlmotive; Informiertheit über ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Einschätzung der Nützlichkeit von Hochschulwechsel, Forschungspraktika, Auslandsstudium, Spezialisierung, fachübergreifendem Studium, praktischer Arbeitserfahrung außerhalb der Hochschule, beruflicher Bildung, hochschulpolitischem Engagement, schnellem Studienabschluß, Zusatzqualifikation durch Zweitstudium oder Promotion für die persönliche Entwicklung und die Verbesserung von Berufsaussichten; persönlicher Nutzen des Hochschulstudiums; Präferenz für neigungsorientiertes oder an späteren Berufschancen orientiertes Studium; Charakterisierung des eigenen Hauptstudienfaches und der gestellten Anforderungen. 3.) Studium und Lehre: Lehrsituation im eigenen Fachbereich; Qualität der im jetzigen Semester besuchten Veranstaltungen und Dozenten; Beurteilung dieser hinsichtlich Verständlichkeit, Praxisbezug und Übersichtlichkeit; Teilnahme an fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen; Art der erfahrenen Beeinträchtigungen aufgrund zu großer Studentenzahlen im derzeitigen Semester. 4.) Lern- und Arbeitsverhalten: Beherrschte Arbeitstechniken in bezug auf ein optimales Lernen und Studieren; Lernverhalten; Prüfungsangst und zeitliche Belastung durch das Studium; Reglementierung des Studiums; vorgegebenes und tatsächliches Studienprogramm; Semesterverlust durch organisatorische Regelungen wie mangelndes Lehrangebot oder nicht bestandene Klausuren. 5.) Studienweg und Studienverlauf: Abgelegte Zwischenprüfung und Durchschnittsnote; Selbstbewertung der eigenen Studienleistungen; Beschäftigung als studentische Hilfskraft oder Tutor; zeitliche Aufwendungen für verschiedene studienbezogene Tätigkeiten; Bezug der Erwerbstätigkeit zum Studium. 6.) Fragen zur studentischen Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung; ausreichende finanzielle Mittel und monatlich zur Verfügung stehendes Geld; Baföganteil; Aktivitäten während der letzten Semesterferien, wie z.B. Reisen oder Praktikum; Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche; tatsächliche und präferierte Studiensituation; Beurteilung der derzeitigen Wohnsituation; Gründe für die Hochschulwahl; Wunschhochschule; Hauptfachwechsel; Hochschulwechsel; Auslandsstudium; Studienunterbrechung; Praktikum im Ausland; Mitarbeit an Forschungsprojekten; geplanter Studienverlauf und erwogener Fachwechsel bzw. Abbruch des Studiums; Hochschulsemesterzahl; Fachsemesterzahl; voraussichtliche Fachsemesterzahl bei Abschluß. 7.) Kontakt und Kommunikation: Beschreibung der Kontakthäufigkeit zu Bekannten außerhalb der Universität, zu Familienmitgliedern, zu Studenten des eigenen Faches bzw. anderer Fächer, zu Assistenten, zu ausländischen Studenten, zu Professoren und Personen aus dem zukünftigen Berufsfeld; Wunsch nach vermehrten Kontakten zu diesen Gruppen; Zufriedenheit mit Kontakten zu Kommilitonen und Lehrenden; Beratung und Betreuung durch Lehrende; Häufigkeit genutzter Betreuungs- und Beratungsleistungen; Wichtigkeit der Betreuung und Beratung in ausgewählten Bereichen des Studiums; persönliches Erleben der Studiensituation; Partizipation an Aktivitäten ausgewählter Hochschulgruppen; präferierte Aufgaben für die studentische Vertretung; Repräsentation eigener hochschulpolitischer Ansichten durch den derzeitigen ASTA; Studentenvertretung durch die Fachschaft; perzipierte Unterschiede in der Hochschulsituation von Männern und Frauen; Forderung nach Verbesserung der Situation der Frau an der Hochschule. 8. Studienerfahrungen und Studienprobleme: Beurteilung der Struktur, Qualität und der Organisation des eigenen Studiengangs; empfundene soziale, fachliche wie intellektuelle Förderung im Studium; Ausmaß persönlicher Schwierigkeiten und Belastungen im Studium; Beurteilung von Bafög-Förderung unter verschiedenen Aspekten; wichtigste Änderung zur Verbesserung der persönlichen Studiensituation; Gründe für oder gegen eine Promotion nach dem Examen; Gespräche mit dem Hochschullehrer über mögliche Promotionsabsichten bzw. Übernahme einer Assistentenstelle; Zufriedenheit mit der Entscheidung zum gewählten Studienfach oder Interesse an einer anderen Ausbildung; Aspekte des studentischen Lebens; die Bedeutung des Studiums in der derzeitigen Lebenssituation bzw. Studiumsorientierung; Bewertung von Aspekten des studentischen Lebens und Zufriedenheit mit dem Studentendasein. 9.) Vorstellungen über Hochschule und Wissenschaft: Geeignete Maßnahmen zur Verkürzung der Studiendauer; präferierte Ziele einer Hochschulreform; Einstellung zu ausgewählten Formen hochschulpolitischen Protestes oder der Kritik; Einstellung zum technischen Fortschritt. 10.) Rolle und Chancen von Hochschulabsolventen: Höhere Verantwortung von Hochschulabsolventen gegenüber der Allgemeinheit; Spezifizierung besonderer Eigenschaften und Fähigkeiten von Hochschulabsolventen im Vergleich zu Nichtakademikern; Einstellung zu erhöhtem Einkommen und sozialem Status von Hochschulabsolventen; perzipierte Veränderungen der Chancen des gesellschaftlichen Aufstiegs für Akademiker. 11.) Berufswahl und Berufsvorstellungen: Berufliche Wertvorstellungen und angestrebte Tätigkeitsbereiche; regionale Präferenz bei Berufstätigkeit; Berufsaussichten in den neuen bzw. alten Bundesländern und in der EG für den eigenen Studiengang; Bemühungen um einen Arbeitsplatz; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten. 12.) Einstellung zu verschiedenen Lebensbereichen: Wichtigkeit der Lebensbereiche; Präferenz für Arbeit oder Familie aus Sicht des Befragten sowie seines Partners bzw. seiner Partnerin; Präferenz für Vollzeit- oder Teilzeitarbeit; Beurteilung von Chancengleichheit bei Männern und Frauen im angestrebten Berufsfeld hinsichtlich Gehalt und beruflichem Aufstieg; Wertewandel in den neuen Bundesländern seit Zeiten der DDR; Politikinteresse im Bereich der allgemeinen Politik sowie Interesse an hochschulpolitischen Fragen; Einstellung zur Demokratie und zum politischen System in der Bundesrepublik (Skala); Bewertung von Aussagen über Mitwirkungsmöglichkeiten in der Politik; persönliche Übereinstimmung mit politischen Grundrichtungen; Einstellung zu ausgewählten politischen Zielen; Ausmaß der Verwirklichung allgemeiner gesellschaftlicher und demokratischer Ziele in den alten bzw. neuen Bundesländern; Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum im Vergleich zu verschiedenen Gruppen; Einschätzung der sozialen Unterschiede im Lande; Legitimation von sozialer Ungleichheit; Einstellung zur Leistungsorientierung und zum Wettbewerbsprinzip; Dominanz von Vorteilen oder Nachteilen durch die deutsche Vereinigung; Beurteilung ausgewählter Aussagen über die deutsche Einheit und die DDR; Fortschritte und Rückschritte durch die deutsche Vereinigung; Informiertheit über die aktuelle europäische Integration; erwartete Folgen durch die europäische Integration (Skala). Demographie: Alter in Jahren; Geschlecht; Familienstand; Kinderzahl; Studienort und Heimatort; soziale Herkunft.
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Studiensituation und studentische Orientierung. Themen: 1.) Fachstudium und Hochschulzugang: Erststudium oder Zweitstudium; Fächerkombination; Praxissemester; angestrebter Studienabschluß; Art der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung; Land, in dem die Hochschulreife erworben wurde; Zeitspanne zwischen Erwerb der Hochschulreife und Studienbeginn; Durchschnittsnote im Abschlußzeugnis; Ausbildung vor und Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife; inhaltlicher Bezug zum Studium bei v ... Studiensituation und studentische Orientierung. Themen: 1.) Fachstudium und Hochschulzugang: Erststudium oder Zweitstudium; Fächerkombination; Praxissemester; angestrebter Studienabschluß; Art der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung; Land, in dem die Hochschulreife erworben wurde; Zeitspanne zwischen Erwerb der Hochschulreife und Studienbeginn; Durchschnittsnote im Abschlußzeugnis; Ausbildung vor und Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife; inhaltlicher Bezug zum Studium bei vorhergehender Berufstätigkeit oder Ausbildung. 2.) Ausbildungswahl und Studienerwartungen: Charakterisierung der Situation vor Studienbeginn; in die Entscheidung einbezogene Hochschularten; Studienwahlmotive; Informiertheit über ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Einschätzung der Nützlichkeit von Hochschulwechsel, Forschungspraktika, Auslandsstudium, Spezialisierung, fachübergreifendem Studium, praktischer Arbeitserfahrung außerhalb der Hochschule, beruflicher Bildung, hochschulpolitischem Engagement, schnellem Studienabschluß, Zusatzqualifikation durch Zweitstudium oder Promotion für die persönliche Entwicklung und die Verbesserung von Berufsaussichten; persönlicher Nutzen des Hochschulstudiums; Charakterisierung des eigenen Hauptstudienfaches und der gestellten Anforderungen; Beurteilung von Veranstaltungsformen hinsichtlich eigener Lernerfolge. 3.) Studium und Lehre: Lehrsituation im eigenen Fachbereich; Qualität der im jetzigen Semester besuchten Veranstaltungen und Dozenten; Beurteilung dieser hinsichtlich Verständlichkeit, Praxisbezug und Übersichtlichkeit; Teilnahme an fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen; Art der erfahrenen Beeinträchtigungen aufgrund zu großer Studentenzahlen im derzeitigen Semester. 4.) Lern- und Arbeitsverhalten: Lernverhalten; Prüfungsangst und zeitliche Belastung durch das Studium; Einstellung zum Studium und Examen; Präferenz von mehr Gestaltungsfreiraum im Studium; Reglementierung des Studiums; vorgegebenes und tatsächliches Studienprogramm; Semesterverlust durch organisatorische Regelungen wie mangelndes Lehrangebot oder nicht bestandene Klausuren; über den vorgegebenen Pflichtrahmen hinausgehendes Lernen und Interesse am Fach; Arbeitsschritte beim Lernen für eine Prüfung, Hausarbeit oder Referat; Anzahl der Pflichtveranstaltungen in Wochenstunden. 5.) Studienweg und Studienverlauf: Abgelegte Zwischenprüfung und Durchschnittsnote; Selbstbewertung der eigenen Studienleistungen; Beschäftigung als studentische Hilfskraft oder Tutor und Zufriedenheit damit; zeitliche Aufwendungen für verschiedene studienbezogene Tätigkeiten; Bezug der Erwerbstätigkeit während der Vorlesungszeit zum Studium; Nutzung verschiedener Prüfungsvorbereitungsmaßnahmen. 6.) Fragen zur studentischen Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung; Zufriedenheit mit derzeitigem Erwerbstätigkeitsumfang; Wichtigkeit ausgewählter Gründe für die Erwerbsttätigkeit; ausreichende finanzielle Mittel und monatlich zur Verfügung stehendes Geld; Baföganteil; Aktivitäten während der letzten Semesterferien, wie z.B. Reisen oder Praktikum; Hauptfachwechsel; Hochschulwechsel; Auslandsstudium; Studienunterbrechung; Praktikum im Ausland; Mitarbeit an Forschungsprojekten; geplanter Studienverlauf und erwogener Fachwechsel bzw. Abbruch des Studiums; Hochschulsemesterzahl; Fachsemesterzahl; voraussichtliche Fachsemesterzahl bei Abschluß; Verzögerung der geplanten Studiendauer; mögliche Gründe für das Nicht-Einhalten der Regelstudienzeit. 7.) Kontakt und Kommunikation: Beschreibung der Kontakthäufigkeit zu Bekannten außerhalb der Universität, zu Familienmitgliedern, zu Studenten des eigenen Faches bzw. anderer Fächer, zu Assistenten, zu ausländischen Studenten, zu Professoren und Personen aus dem zukünftigen Berufsfeld; Wunsch nach vermehrten Kontakten zu diesen Gruppen; Zufriedenheit mit Kontakten zu Kommilitonen und Lehrenden; Beratung und Betreuung durch Lehrende; Häufigkeit genutzter Betreuungs- und Beratungsleistungen; Wichtigkeit der Betreuung und Beratung in ausgewählten Bereichen des Studiums; persönliches Erleben der Studiensituation; Partizipation an Aktivitäten ausgewählter Hochschulgruppen; präferierte Aufgaben für die studentische Vertretung; Repräsentation eigener hochschulpolitischer Ansichten durch den derzeitigen ASTA; Studentenvertretung durch die Fachschaft; perzipierte Unterschiede in der Hochschulsituation von Männern und Frauen; Forderung nach Verbesserung der Situation der Frau an der Hochschule. 8. Studienerfahrungen und Studienprobleme: Beurteilung der Struktur, Qualität und der Organisation des eigenen Studiengangs; empfundene soziale, fachliche wie intellektuelle Förderung im Studium; Ausmaß persönlicher Schwierigkeiten und Belastungen im Studium; wichtigste Änderung zur Verbesserung der persönlichen Studiensituation; Gründe für oder gegen eine Promotion nach dem Examen; Gespräche mit dem Hochschullehrer über mögliche Promotionsabsichten bzw. Übernahme einer Assistentenstelle; Zufriedenheit mit der Entscheidung zum gewählten Studienfach oder Interesse an einer anderen Ausbildung; Aspekte des studentischen Lebens; die Bedeutung des Studiums in der derzeitigen Lebenssituation bzw. Studiumsorientierung; Bewertung von Aspekten des studentischen Lebens und Zufriedenheit mit dem Studentendasein; geeignete Maßnahmen zur Verkürzung der Studiendauer; präferierte Ziele einer Hochschulreform; Einstellung zu neuen Formen der Studienorganisation, wie z.B. offene Universität, Sandwich-Studium und Freischuß-Regelung; Einstellung zu ausgewählten Formen hochschulpolitischen Protestes oder der Kritik; Einstellung zum technischen Fortschritt; Computerbesitz und Häufigkeit der Computernutzung zu Hause und an der Hochschule. 9.) Rolle und Chancen von Hochschulabsolventen: Höhere Verantwortung von Hochschulabsolventen gegenüber der Allgemeinheit; Spezifizierung besonderer Eigenschaften und Fähigkeiten von Hochschulabsolventen im Vergleich zu Nichtakademikern; Einstellung zu erhöhtem Einkommen und sozialem Status von Hochschulabsolventen; perzipierte Veränderungen der Chancen des gesellschaftlichen Aufstiegs für Akademiker. 10.) Berufswahl und Berufsvorstellungen: Berufliche Wertvorstellungen und angestrebte Tätigkeitsbereiche; regionale Präferenz bei Berufstätigkeit; Berufsaussichten in den neuen bzw. alten Bundesländern, in der EG und im allgemeinen für den eigenen Studiengang; Bemühungen um einen Arbeitsplatz; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten. 11.) Einstellung zu verschiedenen Lebensbereichen: Wichtigkeit der Lebensbereiche; Präferenz für Arbeit oder Familie aus Sicht des Befragten sowie seines Partners bzw. seiner Partnerin; Politikinteresse im Bereich der allgemeinen Politik sowie Interesse an hochschulpolitischen Fragen; Einstellung zur Demokratie und zum politischen System in der Bundesrepublik (Skala); Bewertung von Aussagen über Mitwirkungsmöglichkeiten in der Politik; eigene Aktivität in Vereinen oder Organisationen; persönliche Übereinstimmung mit politischen Grundrichtungen; Einstellung zu ausgewählten politischen Zielen; Ausmaß der Verwirklichung allgemeiner gesellschaftlicher und demokratischer Ziele in den alten bzw. neuen Bundesländern; Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum allgemein und im Vergleich zu anderen Kommilitonen; Einschätzung der sozialen Unterschiede im Lande; Legitimation von sozialer Ungleichheit; Einstellung zur Leistungsorientierung und zum Wettbewerbsprinzip; Dominanz von Vorteilen oder Nachteilen durch die deutsche Vereinigung; Beurteilung ausgewählter Aussagen über die deutsche Einheit und die DDR; Fortschritte und Rückschritte durch die deutsche Vereinigung; Informiertheit über die aktuelle europäische Integration; erwartete Folgen durch die europäische Integration (Skala). Demographie: Alter in Jahren; Geschlecht; Familienstand; Kinderzahl; Studienort und Heimatort; Vorliegen einer Behinderung oder chronischer Krankheit; soziale Herkunft.
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Fachstudium und Hochschulzugang, Ausbildungswahl und Studienerwartungen, Studium und Lehre, Lern- und Arbeitsverhalten, studentische Lebenssituation, Kontakte und Kommunikation, Studienerfahrungen und Studienprobleme, Computer und Internetnutzung, Entwicklung der Hochschulen, Berufswahl und Berufsvorstellungen, gesellschaftlich-politische Vorstellungen. Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Art des Studiums (Erst- oder Zweitstudium, Aufbaustudium oder Promotionsvorbereitung); Fächerkombin ... Fachstudium und Hochschulzugang, Ausbildungswahl und Studienerwartungen, Studium und Lehre, Lern- und Arbeitsverhalten, studentische Lebenssituation, Kontakte und Kommunikation, Studienerfahrungen und Studienprobleme, Computer und Internetnutzung, Entwicklung der Hochschulen, Berufswahl und Berufsvorstellungen, gesellschaftlich-politische Vorstellungen. Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Art des Studiums (Erst- oder Zweitstudium, Aufbaustudium oder Promotionsvorbereitung); Fächerkombination; angestrebter Studienabschluss; Praxissemester; Art der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung und Jahr des Erwerbs; Leistungskurse; Abiturnote; Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife; berufliche Ausbildung; Zeitspanne zwischen Erwerb der Hochschulreife und Studienbeginn; Anzahl der Hochschulsemester und Fachsemester. 2. Ausbildungswahl und Studienerwartungen: Charakterisierung der Situation vor Studienbeginn; Studienwahlmotive; Informiertheit über ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Charakterisierung des eigenen Hauptstudienfaches; persönlicher Nutzen des Hochschulstudiums (Skala: Interessante Arbeit, gutes Einkommen, Erreichen hoher sozialer Position, Entwicklung von Vorstellungen und Ideen, Interesse am Fachgebiet, gute wissenschaftliche Ausbildung, Allgemeinbildung, Hinauszögern der Zeit bis zur Berufstätigkeit, Hilfe für Andere sein, Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft; Beurteilung der Studienanforderungen in Bezug auf Faktenwissen, Verständnis zugrunde liegender Prinzipien, Entwicklung eigener Interessensschwerpunkte, Analysefähigkeit komplexer Sachverhalte, Kritikfähigkeit gegenüber Lehrmeinungen, Intensität der Arbeit für das Studium, Erbringen regelmäßiger Leistungsnachweise, Beteiligung an Diskussionen in Lehrveranstaltungen, Zusammenarbeit mit Kommilitonen, Umsetzung des Gelernten auf praktische Fragen und Anwendungen, Kenntnis fremder Fachgebiete und Bezug zu sozialen, politischen und ethischen Fragen (Skala); Einschätzung der Verbesserung der Berufschancen durch: Hochschulwechsel, Forschungspraktika, Auslandsstudium, fachübergreifendes Studium, praktische Arbeitserfahrung außerhalb der Hochschule, berufliche Vorbildung, Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor, hochschulpolitisches Engagement, schneller Studienabschluss, EDV- und Computerkenntnisse, gute Examensnote und Promotion. 3. Studium und Lehre: Lehrsituation im eigenen Fachbereich (Skala: Ausfall einzelner Lehrveranstaltungstermine, Überschneidungen von Lehrveranstaltungen, Hochschullehrerbeurteilung); Beurteilung der Qualität der im aktuellen Semester besuchten Veranstaltungen und Dozenten hinsichtlich Definition des Lernziels, Verständlichkeit, Praxisbezug und Übersichtlichkeit sowie Leistungsnachweise (Skala); Teilnahme an fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen; derzeitige bzw. frühere Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor. 4. Lern- und Arbeitsverhalten: Sorgen, intensives und konzentriertes Arbeiten, Wichtigkeit eines guten Examens, leichtes Erlernen fachbezogener Inhalte, Prüfungsangst, Einteilung des Lernstoffs, rascher Studienabschluss (Skala); Beurteilung des Lernfortschritts hinsichtlich der unterschiedlichen Lehrformen in Vorlesungen, Übungen, Lerngruppen, Selbststudium, Repetitor oder mit Lernsoftware; Häufigkeit der Beeinträchtigung des Studiums durch: Verzögerung bei der Buchausleihe, Terminschwierigkeiten mit Professorensprechstunden, überfüllte Veranstaltungen bzw. Labor- und Arbeitsplätze sowie Seminare; Anzahl und Dauer der im Studiengang vorgeschriebenen Praktika; Reglementierung des Studiums; Ausrichtung des Studiums an Studienordnungen; vorgegebenes und tatsächliches Studienprogramm; Wochenstundenzahl der Pflichtveranstaltungen; Entsprechung des Studienprogramms im aktuellen Semester mit den Vorgaben; Zeitverlust durch organisatorische Regelungen wie mangelndes Lehrangebot oder nicht bestandene Klausuren; abgelegte Zwischenprüfung/Vordiplom; Semester und Durchschnittsnote; Zufriedenheit mit den bisherigen Noten; aufgewendete Stunden für Lehrveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Selbststudium, weiterführende Veranstaltungen, studienbezogenen Aufwand, Wegzeiten zur Hochschule, Kinderbetreuung, Beschäftigung als Hilfskraft/Tutor und Erwerbstätigkeit. 5. Studentische Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung; Bezug der Tätigkeit zum Studium; Zufriedenheit mit dem Umfang der derzeitigen Erwerbstätigkeit; Wichtigkeit ausgewählter Gründe für die Erwerbstätigkeit; Hauptfach- oder Hochschulwechsel; Absolvieren von Praktikum, Sprachkurs im Ausland und Auslandsstudium; Studienunterbrechung; Mitarbeit an Forschungsprojekten; Pläne für: Hochschulwechsel, Auslandsstudium bzw. Sprachkurs im Ausland, Praktikum, Promotion, Unterbrechung des Studiums; Gedanken an Hauptfachwechsel oder Abbruch des Studiums; geplante Fachsemesterzahl bei Abschluss; Verzug gegenüber geplantem zeitlichem Verlauf; Beurteilung ausgewählter Aussagen, um das Studium zu verkürzen; Selbsteinschätzung als Vollzeit-, Teilzeit- oder Pro-forma-Student. 6. Kontakte und Kommunikation: Beschreibung der Kontakthäufigkeit zu: Bekannten außerhalb der Universität, Familienmitgliedern, Studierenden des eigenen Faches bzw. anderer Fächer, Assistenten, Professoren des eigenen Fachs, Personen aus dem zukünftigen Berufsfeld und zu ausländischen Studenten; Zufriedenheit mit Kontakten zu Kommilitonen und Lehrenden; Existenz von Ansprechpartnern in der Universität; reine Leistungsorientierung; Anonymität des Lehrbetriebs; generelle Studienzufriedenheit; Interesse und Partizipation an Aktivitäten ausgewählter Hochschulgruppen; präferierte Aufgaben für die studentische Vertretung; Ablehnung und Akzeptanz ausgewählter Formen hochschulpolitischen Protests. 7. Studienerfahrungen und Studienprobleme: Beurteilung der Struktur, Qualität und Organisation des eigenen Studiengangs; empfundene fachliche, soziale und intellektuelle Förderung im Studium; Ausmaß persönlicher Schwierigkeiten und Belastungen im Studium; Dringlichkeit ausgewählter Verbesserungsvorschläge für die persönliche Studiensituation wie z.B. Konzentration der Studieninhalte, stärkerer Praxisbezug, kleinere Lehrveranstaltungen und intensivere Betreuung; erneute Entscheidung für ein Studium unter den derzeitigen Voraussetzungen. 8. Computer und Internetnutzung: Häufigkeit der Computernutzung privat und an der Hochschule; Qualität des Internetzugangs; Häufigkeit, Art und Zweck der Internetnutzung; Einstellung zum Internet und dessen Nutzung; Beurteilung des Internets hinsichtlich Beratung durch Lehrende, Aufgabenbesprechung, Zugang zu Materialien und Bibliotheken, Beschaffung von Informationen über andere Hochschulen, Präsentation von Hausarbeiten, Rückmeldung von Ergebnissen, inhaltlicher Diskussionen, interaktiver Lehrveranstaltungen, Durchführung von Prüfungen und organisatorischer Regelungen des Studiums. 9. Entwicklung der Hochschulen: Wichtigkeit der Weiterentwicklung der Hochschulen durch: Abschaffung von Zulassungsbeschränkungen, Erweiterung der Kapazitäten, inhaltliche und hochschuldidaktische Reformen, Beteiligung der Studierenden an der Lehrplangestaltung, Anhebung des Leistungsniveaus, Qualitätssteigerung bei der Lehre, strengere Auswahl bei der Zulassung, frühzeitige Eignungsfeststellung im Studienfach, Einrichtung spezieller Studiengänge für Teilzeit-Studenten, Regelstudienzeiten, Personalerweiterung, verstärkte Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft, häufigere Anwendung von Multimedia und Internet, Kredit-Punkte-System, Bachelor- und Masterstudiengänge, Praktikum als fester Bestandteil des Studiums; Nutzen neuer Formen der Studienorganisation und Teilnahme daran (für Teilzeitstudierende, offene Universität, Sandwich-Studium, Freischuss-Regelung, virtuelle Universität, Bachelor nach sechs Semestern und studienbegleitende Prüfungen mit anrechenbaren Leistungspunkten); Beurteilung des Bachelorstudiengangs hinsichtlich größerer Attraktivität für ausländische Studierende, guter Chancen auf dem Arbeitsmarkt, kürzerer, berufsqualifizierendere Hochschulausbildung, besserer Chancen im Ausland, eines geeigneten Abschlusses für nicht wissenschaftlich Interessierte; Einstellung zum Bachelorstudiengang hinsichtlich zu geringer wissenschaftlicher Qualität, starker Einschränkung der individuellen Studiengestaltung, unübersichtlicher Menge spezialisierter Studienfächer, geringe Förderung von Schlüsselqualifikationen und Hochschulabsolventen zweiter Klasse; Einstellung zur Forderung nach Verbesserung der Situation der Frau an der Hochschule. 10. Berufswahl und Berufsvorstellungen: Berufsziel; berufliche Wertvorstellungen; angestrebte dauerhafte bzw. übergangsweise Tätigkeitsbereiche z.B. in der Hochschule, in der Privatwirtschaft oder als Unternehmer; Einschätzung der Schwierigkeit, eine Arbeitsstelle zu finden; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten. 11. Gesellschaftlich-politische Vorstellungen: Wichtigkeit ausgewählter Lebensbereiche; Interesse für: allgemeines politisches Geschehen, studentische Politik an der eigenen Hochschule, hochschulpolitische Fragen und Entwicklungen sowie Europapolitik und europäische Vereinigung; Einstellung zum politischen System in der BRD und zur politischen Partizipation; eigene Beteiligung an Gruppen oder Organisationen und Initiativen; politische Selbsteinschätzung; gesellschaftliche Orientierung: Infragestellen etablierter Parteien, Verzicht auf materiellen Wohlstand, Selbstverwirklichung, Ausstieg aus beruflichen Zwängen, Engagement für Umweltschutzprobleme; Einstellung zu politischen Zielen: Bewahren der Familie, harte Bestrafung der Kriminalität, volle Mitbestimmung der Arbeitnehmer, Förderung technologischer Entwicklung, Begrenzung der Zuwanderung von Ausländern, Gleichstellung der Frau, Abschaffung des Privateigentums an Industrieunternehmen, Sicherung der freien Marktwirtschaft, Priorität des Umweltschutzes, politische und wirtschaftliche Integration Europas, Ausstieg aus der Kernenergie, stärkere Unterstützung der Entwicklungsländer, Beteiligung der Bundeswehr an Einsätzen der UN, Abwehr kultureller Überfremdung, Reduzierung des Wohlfahrtsstaates, Garantie des Rechts auf Arbeit; politische Selbsteinschätzung im Vergleich zur Allgemeinheit und zu Kommilitonen auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Einstellung zu Wettbewerb, Chancengleichheit, sozialen Unterschieden und zur leistungsadäquaten Bezahlung; Einschätzung der Chancengleichheit von Männern und Frauen im angestrebten Berufsfeld; Größe der sozialen Unterschiede in der BRD und Gerechtigkeit dieser Unterschiede; Einschätzung der Entwicklung gesellschaftlicher Aufstiegschancen. Demographie: Alter; Geschlecht; Familienstand; Kinderzahl; Studienort; Schul- und Berufsabschluss der Eltern; Bereich der beruflichen Ausbildung der Eltern; berufliche Stellung der Eltern. Zusätzlich verkodet wurde: Tag und Monat des Interviews.
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Fachstudium und Hochschulzugang, Ausbildungswahl und Studienerwartungen, Studium und Lehre, Lern- und Arbeitsverhalten, studentische Lebenssituation, Kontakte und Kommunikation, Studienerfahrungen und Studienprobleme, Entwicklung der Hochschulen, Berufswahl und Berufsvorstellungen, gesellschaftlich-politische Vorstellungen. Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Fächerkombination; angestrebter Studienabschluss; Lehramt angestrebt; Art des Hochschulabschlusses; Höhe der Studiengebühren im W ... Fachstudium und Hochschulzugang, Ausbildungswahl und Studienerwartungen, Studium und Lehre, Lern- und Arbeitsverhalten, studentische Lebenssituation, Kontakte und Kommunikation, Studienerfahrungen und Studienprobleme, Entwicklung der Hochschulen, Berufswahl und Berufsvorstellungen, gesellschaftlich-politische Vorstellungen. Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Fächerkombination; angestrebter Studienabschluss; Lehramt angestrebt; Art des Hochschulabschlusses; Höhe der Studiengebühren im Wintersemester 2009/10; Art der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung und Jahr des Erwerbs; Bundesland, in dem die Berechtigung zum Hochschulstudium erworben wurde; Leistungskurse; Abiturnote; Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife und Dauer der Tätigkeit (z.B. berufliche Ausbildung); Zeitspanne zwischen Erwerb der Hochschulreife und Studienbeginn; Wehrdienst; Zivildienst; Anzahl der Hochschulsemester und Fachsemester. 2. Ausbildungswahl und Studienerwartungen: Charakterisierung der Situation vor Studienbeginn; Studienwahlmotive; Selbsteinschätzung der Informiertheit über ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Charakterisierung des eigenen Hauptstudienfaches; persönlicher Nutzen des Hochschulstudiums (Skala: Interessante Arbeit, gutes Einkommen, Erreichen hoher sozialer Position, Entwicklung von Vorstellungen und Ideen, Interesse am Fachgebiet, gute wissenschaftliche Ausbildung, Allgemeinbildung, Hinauszögern der Zeit bis zur Berufstätigkeit, Hilfe für Andere sein, Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft); Beurteilung der Studienanforderungen in Bezug auf Faktenwissen, Verständnis zugrunde liegender Prinzipien, Entwicklung eigener Interessensschwerpunkte, Analysefähigkeit komplexer Sachverhalte, Kritikfähigkeit gegenüber Lehrmeinungen, Intensität der Arbeit für das Studium, Erbringen regelmäßiger Leistungsnachweise, Beteiligung an Diskussionen in Lehrveranstaltungen, Zusammenarbeit mit Kommilitonen, Umsetzung des Gelernten auf praktische Fragen und Anwendungen, Interesse für soziale und politische Fragen, Befassen mit ethischen Fragen; Auseinandersetzung mit Theorien und theoretischen Systemen, Forschungsmethoden selbständig anwenden (Skala); Einschätzung des Nutzens für die persönliche und geistige Entwicklung sowie der Verbesserung der Berufschancen durch: Hochschulwechsel, Forschungspraktikum, Auslandsstudium, praktische Arbeitserfahrung außerhalb der Hochschule, berufliche Vorbildung, Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor, hochschulpolitisches Engagement, schneller Studienabschluss, EDV- und Computerkenntnisse, gute Examensnote und Promotion, Masterstudium im Anschluss an den Bachelor sowie Erwerb von Fremdsprachen. 3. Studium und Lehre: Lehrsituation im eigenen Fachbereich (Skala: Ausfall einzelner Lehrveranstaltungstermine, Überschneidungen von Lehrveranstaltungen, Hochschullehrerbeurteilung); Beurteilung der Qualität der im aktuellen Semester besuchten Veranstaltungen und Dozenten hinsichtlich Definition des Lernziels, Verständlichkeit des Vortrags, Vergewisserung, dass Stoff verstanden wurde, Motivation, Aufzeigen von Zusammenhängen, Praxisbezug, Übersichtlichkeit sowie Hinweise auf Prüfungen, vertiefende Beschäftigung mit wissenschaftlichen Problemen, Einführung in die Anwendung von Forschungsmethoden (Skala); bisherige sowie beabsichtige Teilnahme an fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen bzw. Weiterbildungen; derzeitige bzw. frühere Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor; Semesteranzahl als Tutor; Charakterisierung des Studiums (Skala: übersichtliche Kursmöglichkeiten, zeitlich erfüllbare Semestervorgaben, auf Lerninhalte abgestimmtes Prüfungssystem, zu viele Einzelprüfungen, zu hoher Lernaufwand); forschungsnahe Studienangebote (zu Forschungsmethoden, zu aktuellen Forschungsarbeiten, praktische Einführung in die Forschung, Mitarbeit in Forschungsprojekten, Forschungspraktikum); praxisorientierte Studienangebote (berufspraktische Tätigkeiten, Vorträge aus der Praxis, Anforderungen in verschiedenen Berufsfeldern, Hochschulprojekte, Hochschulpraktikum). 4. Lern- und Arbeitsverhalten: Sorgen, intensives und konzentriertes Arbeiten, Wichtigkeit eines guten Examens, leichtes Erlernen fachbezogener Inhalte, in Prüfungen vor Aufregung vergesslich, Prüfungsangst, Einteilung des Lernstoffs, rascher Studienabschluss (Skala); Häufigkeit des persönlichen Engagements über das Fachstudium hinaus: Lesen von Fachliteratur, Interessenschwerpunkte setzen, Problemlösungsverhalten, Forschungsergebnisse hinterfragen, Durchführung kleiner Untersuchungen zu einem bestimmten Thema; Reglementierung des Studiums; Ausrichtung des Studiums an Studienordnungen; vorgeschriebene Wochenstundenzahl für Lehrveranstaltungen; vorgegebenes und tatsächliches Studienprogramm; geschätzter Notendurchschnitt; Zufriedenheit mit den bisherigen Noten; Pflicht-Praktikum im Studiengang bzw. Zeitdauer mehrerer Praktika; bisher erworbene Leistungspunkte (ECTS-Punkte); Studierende im Masterstudiengang wurden gefragt: Masterstudiengang konsekutiv, beabsichtigtes Masterstudium nach Erreichen des ersten Abschlusses (z.B. Bachelor); aufgewendete Wochenstunden für Lehrveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Selbststudium, nicht-fachbezogene Veranstaltungen, studienbezogenen Aufwand, Kinderbetreuung, Beschäftigung als Hilfskraft/Tutor und Erwerbstätigkeit. 5. Studentische Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung (Eltern, Einkommen des Partners, BAföG, Kredit, Stipendium, Erwerbstätigkeit während der Vorlesungszeit bzw. der Semesterferien); Wichtigkeit ausgewählter Gründe für die Erwerbstätigkeit; Studienverlauf: geplante Fachsemesterzahl bei Abschluss; Verzug gegenüber geplantem zeitlichen Verlauf; Hauptfach- oder Hochschulwechsel bzw. Wechsel der Hochschulart; Praktikum absolviert und Dauer des Praktikums; Studiumsunterbrechung und Semesterzahl der Unterbrechung; Mitarbeit an Forschungsprojekten und Semesterzahl; Pläne für: Hochschulwechsel, Praktikum, Promotion, Unterbrechung des Studiums, Wechsel der Hochschulart; Praktikum oder Sprachkurs im Ausland und Auslandsstudium absolviert; geplante Auslandsaktivitäten im Studienverlauf: Praktikum, Sprachaufenthalt, Studienaufenthalt während des Erststudiums, Erwerb eines Studienabschlusses, Auslandsstudium nach dem ersten Abschluss und Promotion im Ausland; Nutzen eines Praktikums; Gedanken an Hauptfachwechsel oder an Studienabbruch. 6. Kontakte, Beratung und Kommunikation: Beschreibung der Kontakthäufigkeit zu: Bekannten außerhalb der Hochschule, Familienmitgliedern, Studierenden des eigenen Faches und aus anderen Fächern, Assistenten, Professoren des eigenen Fachs, Personen aus dem zukünftigen Berufsfeld und zu ausländischen Studenten; Zufriedenheit mit Kontakten zu Kommilitonen und Lehrenden; ausreichend Ansprechpartner in der Hochschule; reine Leistungsorientierung; Anonymität des Lehrbetriebs; generelle Studienzufriedenheit; Betreuungs- und Beratungsmöglichkeiten durch Lehrende (regelmäßige Sprechstunden, informelle Beratungs- und Betreuungsmöglichkeiten, Orientierungsveranstaltungen, Veranstaltungen zur Prüfungsvorbereitung, Beratung durch Lehrende per E-Mail bzw. Internet) und Nutzungshäufigkeit; Häufigkeit der Inanspruchnahme anderer Beratungsformen (Zentrale Studienberatung, studentische Studienberatung und Auslandsamt) sowie Bewertung des Nutzens der jeweiligen Beratung; Wichtigkeit einer Beratung für die Berufsentscheidung hinsichtlich: persönlicher Eignung, Arbeitsbedingungen, Zusatzqualifikationen, alternativer Beschäftigungsmöglichkeiten und solche im Ausland sowie berufliche Möglichkeiten und Aussichten mit dem Bachelor-Abschluss (Skala). 7. Studienerfahrungen und Studienprobleme: Beurteilung von: Struktur des eigenen Studiengangs, Qualität des Lehrangebots, Art der Durchführung von Lehrveranstaltungen, Betreuung und Beratung durch Lehrende, Raum- und Sachausstattung, Nutzen von Veranstaltungen zur Studieneinführung im eigenen Studiengang sowie von bisher erreichtem Wissen und Können; empfundene fachliche, praktische, soziale und intellektuelle Förderung im Studium; Teilnahmehäufigkeit an der Evaluation von Lehrveranstaltungen; Verbesserung der Lehre durch Evaluationen (Skala: Rückmeldungen zu den Lernfortschritten, Präsentation des Lehrstoffs, Motivierung der Studierenden, Verständlichkeit des Vortrages, Engagement der Lehrenden bei der Stoffvermittlung sowie Einbeziehung von Anregungen); erneute Entscheidung für ein Studium unter den derzeitigen Voraussetzungen; Selbsteinschätzung als Vollzeit-, Teilzeit- oder Pro-forma-Student; Ausmaß persönlicher Schwierigkeiten und Belastungen im Studium; Dringlichkeit ausgewählter Verbesserungsvorschläge für die persönliche Studiensituation wie z.B. Konzentration der Studieninhalte, Verringerung von Prüfungsanforderungen, stärkerer Praxisbezug, kleinere Lehrveranstaltungen und intensivere Betreuung, Tutorien, Erhöhung der BAföG-Sätze, günstigere Kreditangebote, Arbeitsmarktchancen, Brückenkurse, Kinderbetreuung, Erweiterung des Bachelorstudiums auf 4 Jahre. 8. Hochschulpolitische Partizipation: Interesse und Partizipation an Aktivitäten ausgewählter Hochschulgruppen (Fachschaften, ASTA, Senat, Studentenvereinigungen, informelle Aktionsgruppen, Studentenverbindungen, Studentengemeinde, Sport, Kultur); präferierte Aufgaben für die studentische Vertretung; Ablehnung und Akzeptanz ausgewählter Formen hochschulpolitischen Protests. 9. Entwicklung der Hochschulen: Wichtigkeit der Weiterentwicklung der Hochschulen durch: Abschaffung von Zulassungsbeschränkungen, Erweiterung der Kapazitäten, inhaltliche und hochschuldidaktische Reformen, Beteiligung der Studierenden an der Lehrplangestaltung, Anhebung des Leistungsniveaus, strengere Auswahl bei der Zulassung, frühzeitige Eignungsfeststellung im Studienfach, Einrichtung spezieller Studiengänge für Teilzeit-Studenten, Personalaufstockung, verstärkte Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft, häufigere Anwendung von Multimedia und Internet, Praktikum als fester Bestandteil des Studiums, verstärkte Förderung begabter Studierender, mehr Wettbewerb unter den Hochschulen, Auswahlgespräche und Zulassungsprüfungen durch die einzelnen Hochschulen, Erhebung von Studiengebühren bzw. deren Einführung; perzipierte Umsetzung ausgewählter Ziele zur Gestaltung des Europäischen Hochschulraumes (EHR) und Beurteilung dieser Umsetzung: Umstellung des Studiengangs auf die gestufte Studienstruktur, Einführung des Kredit-Punkt-Systems (ECTS), Modularisierung der Studiengänge, Teile des Studiums im Ausland absolvieren, Lehrveranstaltungen in englischer Sprache, internationale Kooperation mit ausländischen Hochschulen, Qualitätskontrolle und Evaluation der Lehre, Auslandssemester als fester Bestandteil des Studiengangs, studentische Beteiligung an der Umsetzung der Ziele des EHR, Akkreditierung des Studiengangs, Weiterbildungsangebote, Stipendien, Anerkennung von Leistungsnachweisen an ausländischen Hochschulen, Doppelabschluss (deutscher und ausländischer); Beurteilung des Bachelorstudiengangs hinsichtlich größerer Attraktivität für ausländische Studierende, Arbeitsmarktchancen, berufsqualifizierendere Hochschulausbildung, geeigneter Abschluss für nicht wissenschaftlich Interessierte, einfacher Wechsel zwischen Hochschularten, Möglichkeiten zur individuellen Studiengestaltung, gute Förderung von Schlüsselqualifikationen, gute Möglichkeiten eines Auslandsstudiums, mehr Flexibilität für die Karriere. 10. Berufswahl und Berufsvorstellungen: berufliche Wertvorstellungen; Berufsziel; angestrebte dauerhafte Tätigkeitsbereiche z.B. im Schulbereich, in der Hochschule, in der Privatwirtschaft, in Organisationen oder als Unternehmer; Einschätzung der Schwierigkeit, eine Arbeitsstelle zu finden; Wunsch nach dauerhafter bzw. zeitweiser Berufstätigkeit in Deutschland, in Europa oder außerhalb Europas sowie Einschätzung der zukünftigen Arbeitsmarktchancen für Absolventen des eigenen Studiengangs in diesen Regionen; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten; Einschätzung der Chancengleichheit von Männern und Frauen im angestrebten Berufsfeld; Einstellung zu: Frauen sollten aktiv für ihre Interessen kämpfen, Bevorzugung von Frauen bei der Besetzung von Hochschullehrerstellen, solange sie eine Minderheit bilden, Forderung nach Stipendien für Promotion und Habilitation. 11. Gesellschaftlich-politische Vorstellungen: Wichtigkeit ausgewählter Lebensbereiche; studentisches und allgemeines Politikinteresse, hochschulpolitische Fragen und Entwicklungen sowie Europapolitik; Einstellung zum politischen System in der BRD und zur politischen Partizipation; Einstellung zu ausgewählten Aussagen: Wettbewerb zerstört Solidarität, Chancengleichheit für gesellschaftlichen Aufstieg, ohne Wettbewerb keine Anstrengung, soziale Ungleichheit, leistungsadäquate Bezahlung, soziale Gleichheit existiert nur auf dem Papier; politische Selbsteinstufung; Einstellung zu politischen Zielen: Bewahren der Familie, harte Bestrafung der Kriminalität, volle Mitbestimmung der Arbeitnehmer, Förderung technologischer Entwicklung, Begrenzung der Zuwanderung von Ausländern, Gleichstellung der Frau, Abschaffung des Privateigentums an Industrieunternehmen, Sicherung der freien Marktwirtschaft, Priorität des Umweltschutzes, Vollendung der politischen und wirtschaftlichen Integration Europas, Ausstieg aus der Kernenergie und Abschaltung der Atomkraftwerke, stärkere Unterstützung der Entwicklungsländer, Abwehr kultureller Überfremdung, Beteiligung der Bundeswehr an Einsätzen der UN, Reduzierung des Wohlfahrtsstaates, Garantie des Rechts auf Arbeit; politische Selbsteinschätzung im Vergleich zur Allgemeinheit und zu Kommilitonen auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Entwicklung der gesellschaftlichen Aufstiegschancen; Beurteilung der sozialen Unterschiede in der BRD; perzipierte soziale Unterschiede. Demographie: Alter; Geschlecht; Familienstand; Kinderzahl; Studienort; Schul- und Berufsabschluss von Vater und Mutter; Bereich der beruflichen Ausbildung der Eltern; berufliche Stellung der Eltern. Zusätzlich verkodet wurde: Tag und Monat des Interviews.
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Kumulation der Studierenden-Surveys 1983-2016 Der Studierendensurvey ist eine Trendstudie zur Entwicklung der Studiensituation und der studentischen Orientierungen an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland. Ziel ist es, im Zeitverlauf vergleichbare Informationen über die Studienbedingungen an deutschen Hochschulen bereitzustellen. Das Konzept des Studierendensurveys zielt darauf ab, ´Leistungsmessungen´ im Hochschulbereich vorzunehmen. Als Gegenstand solcher Leistungsmessungen wurden ... Kumulation der Studierenden-Surveys 1983-2016 Der Studierendensurvey ist eine Trendstudie zur Entwicklung der Studiensituation und der studentischen Orientierungen an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland. Ziel ist es, im Zeitverlauf vergleichbare Informationen über die Studienbedingungen an deutschen Hochschulen bereitzustellen. Das Konzept des Studierendensurveys zielt darauf ab, ´Leistungsmessungen´ im Hochschulbereich vorzunehmen. Als Gegenstand solcher Leistungsmessungen wurden Ende der 70er Jahre, sechs Bereiche benannt und mit dem Befragungsinstrument erfasst: Effizienz, Qualifikation, Evaluation, Sozialisation, Selektion und Platzierung. Inhaltlich umfasst der Studierendensurvey ein breit gefächertes Themenspektrum: z.B. Hochschulzugang, Fachwahl, Studienverlauf, Studienanforderungen, Studienqualität, Kontakte und soziales Klima, Schwierigkeiten im Studium, Internationalität, Wünsche und Forderungen, aber auch Fragen zur Berufswahl und zu Berufswerten sowie zu gesellschaftlichen und politischen Orientierungen. Der Kern des Fragebogens ist über die verschiedenen Erhebungen hinweg stabil geblieben. Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Fächergruppe; Fächerkombination; Anzahl der Fachsemester und der Hochschulsemester; Studium außer jetzigem Fachstudium; Studienart (z.B. Erststudium); bereits einen Hochschulabschluss erworben und Art dieses Hochschulabschlusses; angestrebter Studienabschluss; Lehramt angestrebt; Jahr der allgemeinen Hochschulreife, der fachgebundenen Hochschulreife und der Fachhochschulreife; Jahr der Hochschulreife; Fächer der beiden Leistungskurse zur Abiturprüfung; Art der gewählten Leistungskurse; Abiturnote; Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife und Dauer dieser Tätigkeit; Dauer aller Tätigkeiten nach Hochschulreife; berufliche Ausbildung vor der Erstimmatrikulation und Abschluss der Berufsausbildung; Charakterisierung der Situation vor Studienbeginn; Durchschnittsnote Zwischenprüfung; Zufriedenheit mit den bisherigen Noten; Wechsel von Hauptfach, Hochschule bzw. Hochschulart; Mitarbeit an Forschungsprojekten; Praktikum absolviert; Praktikum im Ausland absolviert; Sprachkurs im Ausland absolviert; einige Zeit im Ausland studiert; Studienabschluss im Ausland; Praktikum im Inland absolviert; jeweilige Dauer (Monate, Semester) von Praktika, Sprachkursen, Auslandsstudium, Studienunterbrechung, Mitarbeit an Forschungsprojekten; Pläne im weiteren Studienverlauf (Wechsel von Hochschule, Hochschulart, Hochschulort, Auslandsstudium, Sprachaufenthalt, Praktikum, Praktikum im Ausland bzw. im Inland, Promotion, Unterbrechung des Studiums, Studienabschluss bzw. Promotion im Ausland); Fachwechsel bzw. Aufgabe des Studium ernsthaft erwogen; geplante Fachsemester; verbleibende Semester bis zum geplanten Studienende; Verzug gegenüber der ursprünglichen zeitlichen Studienplanung; gewünschte Ausbildung bei Neubeginn; Fach bei gewünschtem Fachwechsel; Gründe für die Wahl des jetzigen Studiums; Einschätzung des Nutzens für die persönliche und geistige Entwicklung sowie der Verbesserung der Berufschancen durch: Hochschulwechsel, Forschungspraktikum, Auslandsstudium, Spezialisierung, andere Fachgebiete, praktische Arbeitserfahrung außerhalb der Hochschule, berufliche Ausbildung vor Studienbeginn, Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor, hochschulpolitisches Engagement, schneller Studienabschluss, EDV-Kenntnisse, zusätzliche Qualifikationen, gute Examensnote und Promotion, Masterstudium; persönlicher Nutzen des Hochschulstudiums (z.B. interessante Arbeit, gutes Einkommen, hohe soziale Position, etc.); Bereitschaft zur Nutzung neuer Formen der Studienorganisation an den Hochschulen (spezielle Studienorganisation für Teilzeitstudierende, Mischungen aus Präsenz- und Fernstudium (Duales System), Studium und Arbeit in abwechselnden Phasen (Sandwich-Studium) und virtuelle Hochschule); Reglementierung des Studiums; Ausrichtung des Studiums an Studienordnungen; vorgeschriebene Wochenstundenzahl für Lehrveranstaltungen; vorgegebenes und tatsächliches Studienprogramm; Pflicht-Praktikum im Studiengang bzw. Zeitdauer mehrerer Praktika; bisher erworbene Leistungspunkte (ECTS-Punkte); Befragter kann keine ECTS-Punkte angeben; Semesterzahl, die als Regelstudienzeit vorgesehen ist; Studierende im Masterstudiengang wurden gefragt: zuvor erreichter Abschluss, Zeitraum zwischen dem ersten Abschluss und Aufnahme des Masterstudiums, fachlicher Zusammenhang zwischen Erststudium und Masterstudium; beabsichtigtes Masterstudium nach Erreichen des ersten Abschlusses (z.B. Bachelor); forschungsnahe Studienangebote (zu Forschungsmethoden, zu aktuellen Forschungsarbeiten, eigene Veranstaltungen zu Lehr-Lernforschung, Projektseminare); praxisorientierte Studienangebote (berufspraktische Tätigkeiten, Vorträge aus der Praxis, Anforderungen in verschiedenen Berufsfeldern); Beurteilung der Studienanforderungen im eigenen Fachbereich in Bezug auf: Faktenwissen, Verständnis zugrunde liegender Prinzipien, Entwicklung eigener Interessenschwerpunkte, Kritikfähigkeit gegenüber Lehrmeinungen, Intensität der Arbeit für das Studium, Erbringen regelmäßiger Leistungsnachweise, Beteiligung an Diskussionen in Lehrveranstaltungen, Zusammenarbeit mit Kommilitonen, in fremden Fachgebieten Bescheid wissen, Interesse für soziale und politische Fragen, Analysefähigkeit komplexer Sachverhalte, Umsetzung des Gelernten auf praktische Fragen und Anwendungen, Befassen mit ethischen Fragestellungen, Auseinandersetzung mit Theorien und theoretischen Systemen sowie selbständige Anwendung von Forschungsmethoden; Hauptstudienfach charakterisiert durch: spezialisierte Ausrichtung, hohe Leistungsnormen, gut gegliederter Studienaufbau, Klarheit der Prüfungsanforderungen, Vielfalt der Arbeitsanforderungen, gute Berufsvorbereitung, Konkurrenz zwischen den Studierenden, gute Beziehungen zwischen Studierenden und Lehrenden, Benachteiligung von Studentinnen, Auseinandersetzung zwischen politischen Richtungen unter den Studierenden, Forschungsbezug der Lehre, Überfüllung der Lehrveranstaltungen, Einsatz neuer Medien in der Lehre, Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, internationale Ausrichtung und engen Praxisbezug; Selbsteinschätzung der Informiertheit über ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Pflichtpraktikum im Studiengang und Zeitdauer; Wichtigkeit einer Beratung für die berufliche Entscheidung hinsichtlich ausgewählter Aspekte (persönliche Eignung für den angestrebten Beruf, Arbeitsbedingungen im angestrebten Beruf, welche Zusatzqualifikationen erhöhen Chancen, andere Beschäftigungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten im Ausland, Voraussetzungen für Existenzgründung, Möglichkeiten mit dem Bachelor); Fremdsprachenkurse; Studienabschluss Bachelor: Erwartungen und Beurteilungen (z.B. größere Attraktivität für Ausländer, etc.); Protest-Aggressivität; Wissenschaftlicher Nachwuchs; Wissenschaftsorientierung; Wichtigkeit ausgewählter Gründe für die Wahl der jetzigen Hochschule (z.B. Tradition und Ruf der Hochschule, persönliche Kontakte, etc.) 2. Studium und Lehre: Lehrsituation im eigenen Fachbereich (Ausfall einzelner Lehrveranstaltungstermine, Überschneidungen von Lehrveranstaltungen, Hochschullehrerbeurteilung); Beurteilung der Qualität der im aktuellen Semester besuchten Lehrveranstaltungen und Dozenten hinsichtlich Definition des Lernziels, Verständlichkeit des Vortrags, Vergewisserung, dass Stoff verstanden wurde, den Lernerfolg fördernde Beispiele, Motivation, Aufzeigen von Zusammenhängen, Praxisbezug, Zusammenfassungen und Wiederholungen, Hinweise für Prüfungen, Script zur Vorlesung, vertiefende Beschäftigung mit wissenschaftlichen Problemen, Einführung in die Anwendung von Forschungsmethoden; bisherige sowie beabsichtige Teilnahme an fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen bzw. Weiterbildungen; aufgewendete Wochenstunden für Lehrveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Selbststudium, nicht-fachbezogene Veranstaltungen, studienbezogenen Aufwand, Wegzeiten zur Hochschule, Kinderbetreuung, Beschäftigung als Hilfskraft/Tutor und Erwerbstätigkeit (ohne Hilfskraft Tutor und einschließlich Hilfskraft/Tutor, Studium insgesamt, Studium plus Erwerbstätigkeit (offen und gruppiert); Charakterisierung des Studiums (übersichtliche Kursmöglichkeiten, zeitlich erfüllbare Semestervorgaben, auf Lerninhalte abgestimmtes Prüfungssystem, zu viele Einzelprüfungen pro Semester, zu hoher Lernaufwand für Prüfungen). 3. Lern- und Arbeitsverhalten: Perfektionismus hinsichtlich der Studienleistungen, Sorgen hinsichtlich Studienabschluss, Wichtigkeit guter Prüfungsnoten, größere Anstrengungen nach erstem Scheitern, intensives und konzentriertes Arbeiten, Wichtigkeit eines guten Examens, leichtes Erlernen fachbezogener Inhalte, in Prüfungen vor Aufregung vergesslich, Prüfungsangst, Einteilung des Lernstoffs, rascher Studienabschluss, zu wenig Zeit für andere Dinge, Wunsch nach mehr eigenen Gestaltungsmöglichkeiten und weniger Reglementierung; persönliches Engagement im Fachstudium (Lesen von Fachliteratur über den empfohlenen Umfang hinaus, eigene Interessenschwerpunkte gesetzt, eigene Gedanken zur Problemlösung; Forschungsergebnis erforscht, eigenes Experiment durchgeführt, Anzweifeln von Aussagen in Fachliteratur). 4. Studienerfahrungen und Studienprobleme: Ausmaß persönlicher Schwierigkeiten im Studium; erlebte Studiensituation: ausreichend Ansprechpartner in der Hochschule, viele Informationsmöglichkeiten, reine Leistungsorientierung gefragt, Anonymität des Lehrbetriebs, Untergehen in der Masse der Studierenden; Dringlichkeit ausgewählter Verbesserungsvorschläge für die persönliche Studiensituation (Änderungen im Fachstudiengang, Konzentration der Studieninhalte, Verringerung von Prüfungsanforderungen, stärkerer Praxisbezug, Ausrichtung des Lehrangebotes an verbindlichen Leitvorgaben, kleinere Lehrveranstaltungen und intensivere Betreuung, Tutorien, Erhöhung der BAföG-Sätze bzw. Stipendien, Verbesserung der Arbeitsmarktchancen, Beteiligungsmöglichkeiten an Forschungsprojekten, Brückenkurse, Betreuungsangebote für Studierende mit Kindern, mehr Beratung und Schulung in EDV- und Computernutzung); empfundene fachliche, praktische, soziale und intellektuelle Förderung im Studium; Beurteilung von: Struktur des eigenen Studiengangs, Qualität des Lehrangebots, Art der Durchführung von Lehrveranstaltungen, Betreuung und Beratung durch Lehrende, Mitwirkungsmöglichkeiten, Nutzen der Studienberatung, Möglichkeit von Interessenschwerpunkten, Nutzen von Veranstaltungen zur Studieneinführung im eigenen Studiengang, Raum- und Sachausstattung sowie des Studienertrags insgesamt; Befragter ist gerne Student; Selbsteinschätzung als Vollzeit-, Teilzeit- oder Pro-forma-Student; Ausmaß persönlicher Belastungen im Studium; 5. Studentische Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung (Eltern, Einkommen des Partners, BAföG, Stipendien, Erwerbstätigkeit neben dem Studium, während der Vorlesungszeit bzw. während der Semesterferien, Studienkredit, anderes); Gründe für Erwerbstätigkeit bzw. Jobben; derzeitige bzw. frühere Tätigkeit als studentische Hilfskraft bzw. Tutor; Semesterzahl als studentische Hilfskraft bzw. Tutor. 6. Kontakte und Beratung: Tatsächliche und gewünschte Kontakthäufigkeit zu: Freunden und Bekannten außerhalb der Hochschule, Familienmitgliedern, anderen Studierenden des eigenen Fachs und anderer Fächer, aus dem anderen Teil Deutschlands), Assistenten, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Professoren des eigenen Fachs, Berufstätigen im zukünftigen Berufsfeld sowie zu ausländischen Studierenden; Zufriedenheit mit den Kontakten zu anderen Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitern bzw. Lehrbeauftragten und Professoren des eigenen Fachs; Zufriedenheit mit den Kontakten zu Kommilitonen des eigenen Fachs und anderer Fächer, wissenschaftlichen Mitarbeitern bzw. Lehrbeauftragten und Professoren des eigenen Fachs; Betreuungs- und Beratungsmöglichkeiten durch Lehrende (regelmäßige Sprechstunden, informelle Beratungs- und Betreuungsmöglichkeiten, feste Zuordnung von Studierenden zu Hochschullehrern bei regelmäßiger Beratung, Orientierungsveranstaltungen, Veranstaltungen zur Prüfungsvorbereitung, Beratung durch Lehrende per E-Mail bzw. Internet) und Nutzungshäufigkeit dieser Angebote; Häufigkeit der Inanspruchnahme anderer Beratungsformen (Zentrale Studienberatung, Fachstudienberatung durch Lehrende, studentische Studienberatung, spezielle Fachberatung, Akademisches Auslandsamt, Informationsveranstaltungen des Arbeitsamtes und Beratung durch Berufsberater des Arbeitsamtes) sowie Bewertung des Nutzens dieser Beratungsformen; persönlich wichtige Bereiche der Betreuung und Beratung (allgemeine Studienplanung und Studienaufbau, Wahl der fachlichen Schwerpunkte im Studium, Prüfungsvorbereitung, Erläuterungen zur Studien- und Prüfungsordnung, fachwissenschaftliche Fragen, Abfassen von wissenschaftlichen Texten wie Referate, persönliche Lern- und Arbeitsschwierigkeiten, Rückmeldung von Leistungsergebnissen, soziale Schwierigkeiten im Studium, persönliche Probleme über das Studium hinaus, Hilfe bei der Stellensuche bzw. Berufsfindung); hochschulpolitische Partizipation: Interesse und Partizipation an Aktivitäten ausgewählter Hochschulgruppen (Fachschaften, ASTA, Senat, politische Studentenvereinigungen, informelle Aktionsgruppen, Studentenverbindungen, Studentengemeinde, Sport, Kultur, sonstige Gruppen); Spezifizierung Interesse bzw. Teilnahme an offiziellen Gremien, Studentengruppen und politischen Gremien und Gruppen. 7. Entwicklung der Hochschulen: Forderungen in Bezug auf die Rolle von Frauen an Hochschulen (Frauen sollten aktiv für ihre Interessen kämpfen, Bevorzugung von Frauen bei der Besetzung von Hochschullehrerstellen, solange sie eine Minderheit bilden, speziellen Stipendien für Promotion und Habilitation ohne Altersbegrenzung nach der Familienphase, Einrichtung spezieller Schwerpunkte für Forschung und Lehre über Frauenfragen, Amt der Frauenbeauftragten hauptamtlich mit mehr Kompetenzen); Wichtigkeit ausgewählter Lebensbereiche; Wichtigkeit der Weiterentwicklung von Hochschulen in verschiedenen Bereichen (Abschaffung von Zulassungsbeschränkungen, Erweiterung der Kapazitäten, inhaltliche und hochschuldidaktische Reformen, Beteiligung der Studierenden an der Lehrplangestaltung, Anhebung des Leistungsniveaus, strengere Auswahl bei der Zulassung, verstärkte Förderung begabter Studierender, Einführung Planstudienzeit, Bildung von Forschungsschwerpunkten, stärkerer Wettbewerb unter Hochschulen, Personalaufstockung, bessere Einbindung der vorlesungsfreien Zeit in das Studienprogramm, Auswahlgespräche und Zulassungsprüfungen durch die einzelnen Hochschulen, Errichtung von Privathochschulen, Integration von Studiengängen im Rahmen von Gesamthochschulen, Einführung von Kurzstudiengängen, frühzeitige Eignungsfeststellung im Studienfach, Einrichtung spezieller Studiengänge für Teilzeit-Studenten, Brückenkurse, Verkürzung der Semesterferien, größere Selbständigkeit der Hochschulen bei der Ausgestaltung von Studiengängen, stärkerer Ausbau der Fachhochschulen, Einrichtung von Professional Schools, Weiterqualifizierung nach dem Studium an speziellen Professional Schools, verstärkte Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft, häufigere Anwendung von Multimedia/Internet in der Lehre, studienbegleitende Prüfungen mit anrechenbaren Leistungspunkten (Kredit-Punkt-System), Studienabschluss Bachelor, Masterstudiengänge, Praktikum für jeden Studiengang); Bereitschaft zur Nutzung verschiedener neuer Formen der Studienorganisation an Hochschulen (spezielle Studienorganisationen für Teilzeitstudierende, Mischungen aus Präsenz- und Fernstudium, duales System, Sandwich-Studium, Freischuss-Regelung bei frühzeitiger Meldung zum Examen, virtuelle Hochschule, Studienabschluss als Bachelor, studienbegleitende Prüfungen mit anrechenbaren Leistungspunkten, Kurse in Semesterferien, Besuch Professional School); vordringliche Aufgaben der Studentenvertretung an der Hochschule; Ablehnung und Akzeptanz ausgewählter Möglichkeiten zur Kritik an hochschulpolitischen Entwicklungen. 8. Berufswahl und Berufsvorstellungen: Gewünschter Beruf steht bereits fest; angestrebte dauerhafte Tätigkeitsbereiche und für eine Übergangszeit (im Schulbereich, im Hochschulbereich, im öffentlichen Dienst, in Organisationen ohne Erwerbscharakter, in der Privatwirtschaft, als Selbständiger (Unternehmer oder freiberuflich), in alternativen Arbeitsprojekten, als Freiberufler oder Unternehmer); Wunsch nach dauerhafter bzw. zeitweiser Berufstätigkeit in ausgewählten Regionen (in den neuen Bundesländern, in den alten Bundesländern, im Bereich der Europäischen Gemeinschaft, in Europa außerhalb der EG, im außereuropäischen Ausland, in Deutschland bzw. in Europa); Einschätzung der zukünftigen Arbeitsmarktchancen für Absolventen des eigenen Studiengangs in diesen Regionen; Einschätzung der beruflichen Chancen von Frauen im angestrebten Berufsfeld im Hinblick auf Beschäftigungschancen, Bezahlung, Unterstützung der beruflichen Förderung und Weiterbildung, Karriere und selbständige Tätigkeit; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten nach Studienabschluss (z.B. an der Hochschule bleiben, weiterstudieren zur Verbesserung der Berufschancen, Wohnortwechsel, Ausweichen auf Berufsalternativen, finanzielle Einbußen, etc.); Einschätzung der Berufsaussichten nach Studienabschluss bei der Stellensuche; berufliche Wertvorstellungen. 9. Gesellschaftlich-politische Vorstellungen: Politikinteresse (allgemeines politisches Geschehen, Lokalpolitik, studentische Politik an der eigenen Hochschule, Hochschulpolitik allgemein, Europapolitik und europäische Vereinigung); Links-Rechts-Selbsteinstufung im Vergleich zur Allgemeinheit und zu Kommilitonen; Zustimmung bzw. Ablehnung politscher Positionen (christlich-konservative, grüne-alternative, kommunistisch-marxistische, liberale, national-konservative und sozialdemokratische Position); Einstellung zu politischen Zielen (Bewahren der Familie, harte Bestrafung der Kriminalität, Verwirklichung der vollen Mitbestimmung der Arbeitnehmer, Förderung technologischer Entwicklung, Gleichstellung der Frau, Abschaffung des Privateigentums an Industrieunternehmen und Banken, Sicherung der freien Marktwirtschaft und des privaten Unternehmertums, Priorität des Umweltschutzes vor wirtschaftlichem Wachstum, stärkere finanzielle und personelle Unterstützung der Entwicklungsländer, Stabilität der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse, Festlegung einer Einkommenshöchstgrenze, Erhöhung der Verteidigungskraft und der militärischen Anstrengungen, Überprüfung auf Verfassungstreue im öffentlichen Dienst, verstärkte Nutzung der Kernenergie und Errichtung von Atomkraftwerken, Vollendung der politischen und wirtschaftlichen Integration Europas, Ausstieg aus der Kernenergie und Abschaltung der Atomkraftwerke, Angleichung der Lebensbedingungen in den alten und neuen Bundesländern, Abwehr von kultureller Überfremdung, Begrenzung der Zuwanderung von Ausländern, Beteiligung der Bundeswehr an Einsätzen im Rahmen der UN, Reduzierung des Wohlfahrtsstaates und der sozialen Sicherungssysteme, Garantie des Rechts auf Arbeit für alle); Einstellung zum politischen System in der BRD und zur politischen Partizipation; Beurteilung der sozialen Unterschiede in der BRD; soziale Unterschiede im Land eher gerecht oder ungerecht; Meinung zu ausgewählten Aussagen: Wettbewerb zerstört Solidarität, Chancengleichheit für gesellschaftlichen Aufstieg, ohne Wettbewerb keine Anstrengung, Abschaffen sozialer Unterschiede nicht möglich, leistungsadäquate Bezahlung, Gleichheit vor dem Gesetz existiert nur auf dem Papier, soziale Unterschiede führen zu Spannungen zwischen Oben und Unten, gegenseitiger Wettbewerb nötig für Fortschritt, Einkommensunterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern zu groß); Entwicklung der gesellschaftlichen Aufstiegschancen. 10. Europäischer Hochschulraum (EHR): Perzipierte Umsetzung ausgewählter Ziele zur Gestaltung des Europäischen Hochschulraumes (EHR) und Beurteilung dieser Umsetzung (Umstellung des Studiengangs auf die gestufte Studienstruktur, Teile des Studiums im Ausland, Einführung des Kreditpunktesystems, Modularisierung der Studiengänge, einzelne Lehrveranstaltungen in englischer Sprache, internationale Kooperation mit ausländischen Hochschulen, Qualitätskontrolle und Evaluation der Lehre, Auslandssemester als fester Bestandteil des Studiengangs, studentische Beteiligung an der Umsetzung der Ziele des EHR, Akkreditierung des Studiengangs, Weiterbildungsangebote, Finanzierungshilfen für Auslandsstudium, Anerkennung von Leistungsnachweisen an ausländischen Hochschulen, Doppelabschluss (gleichzeitig deutscher und ausländischer Abschluss); besondere Verantwortung von Hochschulstudenten gegenüber der Allgemeinheit; Pläne für ein Auslandsstudium während bzw. nach dem Abschluss des Studiums. Demographie: Geschlecht; Alter; Familienstand; Kinderzahl; höchster Schulabschluss und beruflicher Abschluss der Eltern; höchster Bildungsabschluss der Eltern (schulisch einschl. Hochschulbildung); berufliche Stellung der Eltern; Bereich der beruflichen Ausbildung der Eltern; Bildungsabschluss der Eltern (kombiniert mit beruflichem Abschluss); Hochschulabschluss der Eltern. Zusätzlich verkodet wurde: Welle; lfd. Nr. aus Einzeldateien; Hochschulart; Bundesländer (alte Länder, neue Länder); Summenscore Demokratische Prinzipien; Demokratische Prinzipien (Summenscore gruppiert).
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Das German Internet Panel (GIP) ist ein Infrastrukturprojekt. Das GIP dient der Erhebung von Daten über individuelle Einstellungen und Präferenzen, die für politische und ökonomische Entscheidungsprozesse relevant sind. Der Fragebogen enthält zahlreiche experimentelle Variationen in den Erhebungsinstrumenten sowie ein fragebogenübergreifendes Experiment. Weitere Informationen finden Sie in der Studiendokumentation. Themen: Wahrnehmung der Bundesregierung als zerstritten oder als geschlossen; ... Das German Internet Panel (GIP) ist ein Infrastrukturprojekt. Das GIP dient der Erhebung von Daten über individuelle Einstellungen und Präferenzen, die für politische und ökonomische Entscheidungsprozesse relevant sind. Der Fragebogen enthält zahlreiche experimentelle Variationen in den Erhebungsinstrumenten sowie ein fragebogenübergreifendes Experiment. Weitere Informationen finden Sie in der Studiendokumentation. Themen: Wahrnehmung der Bundesregierung als zerstritten oder als geschlossen; Zufriedenheits-Skalometer mit den Leistungen der Bundesregierung sowie den Leistungen der Parteien CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke; Bewertung der doppelten Staatsbürgerschaft; Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft eher im Interesse des Koalitionspartners SPD, des Koalitionspartners CDU/CSU, oder eher dazwischen; Bewertung der Durchsetzung dieser Interessen durch die Parteien bei der Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft; Einführung der Mietpreisbremse eher im Interessen von SPD, von CDU/CSU, oder eher dazwischen; Bewertung der Durchsetzung dieser Interessen durch die Parteien bei der Einführung der Mietpreisbremse; gesamte Regierungspolitik der Bundesregierung eher im Interesse von SPD, von CDU/CSU, oder eher dazwischen; Bewertung der Durchsetzung dieser Interessen durch die Parteien hinsichtlich der gesamten Regierungspolitik; Links-Rechts-Selbsteinstufung und Links-Rechts-Einstufung der Parteien CDU/CSU und SPD sowie der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD als Ganzes; Wahrscheinlichkeit der Aufnahme eines Studiums an einer Fachhochschule oder Universität in den nächsten drei Jahren (Befragter und dessen Kind); Anzahl der vor dem 1. Januar 1993 geborenen Kinder; Wahrscheinlichkeit des eigenen Anspruchs und des Anspruchs des Kindes auf BAföG; Geburtsjahr (gruppiert) des jüngsten bzw. einzigen Kindes und des ältesten Kindes; präferiertes Studienfach (erster, zweiter und dritter Studienfachwunsch) für den Befragten selbst und dessen Kind; Hauptgrund für die damalige Aufnahme eines Studiums bzw. gegen ein Studium (Kategorisierung der offenen Angaben); Interesse an der Zusendung eines Überblicks über Lehrinhalten, Zugangsvoraussetzungen, Studienorte, Berufsaussichten etc. hinsichtlich der für sich selbst und für das Kind ausgewählten Studienfächer; Jahr des Berufsanfangs; präferiertes Verhältnis von Inflationsrate und Arbeitslosenrate in Deutschland und im Euroraum, anhand ausgewählter Szenarien; präferierte Höhe der prozentualen Inflationsrate und Arbeitslosenrate; präferierte Höhe des von der Europäischen Zentralbank (EZB) festzulegenden Leitzinses für den Euroraum und des von der deutschen Bundesbank festzulegenden Leitzinses für Deutschland; Leitzins, der für die eigene finanzielle Situation am besten ist; präferierte Gewichtung der Verringerung der Inflation im Verhältnis zur Reduzierung der Arbeitslosenrate im Hinblick auf die Politik der EZB sowie der deutschen Bundesregierung; erwartete Steigerung oder Absenkung der Inflationsrate in den nächsten 12 Monaten (in Prozent). Gesundheit (Update): ärztliche Behandlung wegen ausgewählter Gesundheitsprobleme (hoher Blutdruck, erhöhter Cholesterinspiegel, Diabetes, Herz-, Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, psychische Erkrankung, akute oder chronische Erkrankung der inneren Organe, Erkrankungen der Atemwege oder des Bewegungsapparates z.B. Asthma, Arthritis oder Osteoporose, Krebs, Hautkrebs); zusätzlich aus der letzten Welle: Betroffenheit von Bluthochdruck und Hautkrebs; wegen keiner dieser Krankheiten oder Gesundheitsprobleme in ärztlicher Behandlung; Teilnahme an einer Untersuchung zur Hautkrebsvorsorge in den letzten sechs Monaten und Zeitpunkt dieser Untersuchung (Monat); Grippeerkrankung in den letzten 5 Jahren; Zeitpunkt der letzten Grippeerkrankung (Monat und Jahr); beabsichtigte Grippeschutzimpfung. Experiment: Vorgeschlagene Verteilung von realen Geldbeträgen an zufällig ausgewählte Teilnehmer der Umfrage in verschiedenen Entscheidungssituationen (risikolose und riskante Zuteilung); Vertrauen in die Bundesregierung. Demographie: Geschlecht; Staatsbürgerschaft; Alter (Geburtsjahr gruppiert); Alter (Geburtsjahr) des Kindes; höchster Bildungsabschluss; höchste berufliche Qualifikation; Familienstand; Anzahl der Personen im Haushalt (Haushaltsgröße); Beschäftigungsstatus; private Internetnutzung; Bundesland. Zusätzlich verkodet wurde: Eindeutige ID-Kennung; Haushalts-Kennung und Personen-Kennung innerhalb des Haushalts; Jahr der Rekrutierung; Interviewdatum; Online-Ausstattung zuhause; Aktivierung von Javascript zu Beginn der Befragung; Zuordnung zu einer Hauptgruppe; Randomisierung von Items und Antwortkategorien; Zuteilung zu den Experimentalgruppen; Fragebogenevaluation (interessant, abwechslungsreich, relevant, lang, schwierig, zu persönlich); Beurteilung der Befragung insgesamt.
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Das German Internet Panel (GIP) ist ein Infrastrukturprojekt. Das GIP dient der Erhebung von Daten über individuelle Einstellungen und Präferenzen, die für politische und ökonomische Entscheidungsprozesse relevant sind. Der Fragebogen enthält zahlreiche experimentelle Variationen in den Erhebungsinstrumenten sowie ein fragebogenübergreifendes Experiment. Weitere Informationen finden Sie in der Studiendokumentation. Themen: Meinung zu Umweltzonen in Großstädten; Wahlverhalten bei der letzten ... Das German Internet Panel (GIP) ist ein Infrastrukturprojekt. Das GIP dient der Erhebung von Daten über individuelle Einstellungen und Präferenzen, die für politische und ökonomische Entscheidungsprozesse relevant sind. Der Fragebogen enthält zahlreiche experimentelle Variationen in den Erhebungsinstrumenten sowie ein fragebogenübergreifendes Experiment. Weitere Informationen finden Sie in der Studiendokumentation. Themen: Meinung zu Umweltzonen in Großstädten; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl (Recall Zweitstimme); Politikinteresse; psychologische Selbstcharakterisierung (Big Five: vertrauensvoll, Neigung andere zu kritisieren); Art des Beschäftigungsstatus (ILO) bzw. der beruflichen Aktivitäten; persönliche Fertigkeiten entsprechen den derzeitigen Arbeitserfordernissen; arbeitsbezogene Kenntnisse und Fertigkeiten: Selbsteinschätzung des Wissens, der Fertigkeiten, der Lesefähigkeiten und der mathematischen Fähigkeiten im Vergleich zu den Erfordernissen (11-stufige Skala); Wahrscheinlichkeit der Aufnahme eines Studiums in den nächsten drei Jahren und des BAföG-Anspruchs (Befragter und ältestes Kind); präferierte Studienfächer (Rangfolge) des Befragten und für dessen Kind; gewünschter und erwarteter (weiterer) höchster beruflicher Bildungsabschluss; Bildungsweg des jüngsten Kindes: gewünschter und erwarteter höchster beruflicher Bildungsabschluss für das jüngste Kind; wichtigste Aspekte für die Wahl des Hauptstudiengangs (retrospektiv, falls Befragter studiert hat, bzw. aktuell); Besitz von Mobiltelefon, Computer oder Laptop und Tablet Computer; Smartphone als Mobiltelefon; Smartphone Typ; genutzte Geräte für den Internetzugang; Social Media: Nutzung ausgewählter Anwendungen (z.B. Facebook); Parteipräferenz (Sonntagsfrage); Flüchtlinge: Zustimmung zur Flüchtlingspolitik: Deutschland sollte weiter Flüchtlinge aus Krisengebieten aufnehmen; Deutschland kann Herausforderungen durch Zuzug von Flüchtlingen bewältigen; erwartetes Festhalten der Bundestagsfraktion aus CDU/CSU an ihrer bisherigen Position zur Flüchtlingspolitik; präferierter Umgang von Politikern mit dem Dilemma moralische Verpflichtung zur Flüchtlingshilfe und Sicherheit der deutschen Bevölkerung. Anzahl der innerhalb einer Minute genannten Pflanzenarten; Selbsteinschätzung der Anzahl genannter Pflanzenarten (offen); Einschätzung wie viele von hundert zufällig ausgewählten Befragten weniger Pflanzenarten genannt haben (offen). Choice Experiment: Präferenzen im Hinblick auf die Einwanderung von Personen anhand ausgewählter Attribute hinsichtlich Herkunft (Europa (bzw. Westeuropa, Osteuropa), Afrika, Nordamerika, Südamerika, Asien, Naher Osten), vergleichbarem Bildungsabschluss (keinen, Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, Abitur, Universitätsabschluss); Kenntnisse der deutschen Sprache (fließend Deutsch, gebrochen Deutsch, kein Deutsch), besitzt in Deutschland gesuchte berufliche Qualifikationen, Religionszugehörigkeit (Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, keine), Geschlecht sowie Grund der Einwanderung (politische Verfolgung, religiöse Verfolgung, wirtschaftliche Verbesserung, Familie lebt in Deutschland). Demographie: Geschlecht; Staatsbürgerschaft; Alter (Geburtsjahr gruppiert); höchster Bildungsabschluss; höchste berufliche Qualifikation; Familienstand; Anzahl der Haushaltsmitglieder (Haushaltsgröße); Beschäftigungsstatus; private Internetnutzung; Bundesland. Zusätzlich verkodet wurde: Interviewdatum; Jahr der Rekrutierung; eindeutige ID-Kennung; Haushalts-Kennung und Personen-Kennung innerhalb des Haushalts; Online-Ausstattung zuhause, Stichprobe (erste oder zweite Stichprobe); Zuteilung zu den Experimentalgruppen; JavaScript aktiviert; Attribute Set zum Choice-Experiment; Fragebogenevaluation (interessant, abwechslungsreich, relevant, lang, schwierig, zu persönlich); Beurteilung der Befragung insgesamt.
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