Daten und Studien zu „Schlagwörter: Bildungsbiografie” (14)

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Ziel des Vorhabens war es, biografische Verläufe erfolgreicher und nicht erfolgreicher Bildungskarrieren männlicher Adoleszenter aus italienischen Migrantenfamilien zu kontrastieren, um Aufschlüsse über die Faktoren zu gewinnen, die die Unterschiede in den Bildungsverläufen bedingen. Den theoretischen Hintergrund des Vorhabens bildete die Annahme, dass Bildungskarrieren entscheidend von der Art und Weise beeinflusst werden, wie Jugendliche mit der doppelten Herausforderung von Adoleszenz und Mig ... Ziel des Vorhabens war es, biografische Verläufe erfolgreicher und nicht erfolgreicher Bildungskarrieren männlicher Adoleszenter aus italienischen Migrantenfamilien zu kontrastieren, um Aufschlüsse über die Faktoren zu gewinnen, die die Unterschiede in den Bildungsverläufen bedingen. Den theoretischen Hintergrund des Vorhabens bildete die Annahme, dass Bildungskarrieren entscheidend von der Art und Weise beeinflusst werden, wie Jugendliche mit der doppelten Herausforderung von Adoleszenz und Migration umgehen. Im Zuge dessen war zu prüfen, wie in den Transformationsprozessen der Adoleszenz der bildungserfolgreichen und weniger erfolgreichen jungen Männer die Erfahrungen in Generationenbeziehungen verarbeitet werden. Die familialen Generationenbeziehungen wurden sowohl aus der Perspektive der Adoleszenten als auch aus der Perspektive der Eltern untersucht. Zugleich sollten die jeweiligen Sichtweisen auf außerfamiliale Bereiche erhoben werden. Durchgeführt wurden Interviews mit jeweils zehn bildungserfolgreichen und weniger erfolgreichen Söhnen sowie deren Eltern (60 Interviews). Nach der Auswertung der Einzelinterviews wurden Familienporträts erstellt, um durch Fallvergleiche zu einer Typologie intergenerationaler Transmissionsweisen und Transformationsweisen unter Berücksichtigung adoleszenter Ablösungsprozesse und Bildungskarrieren zu gelangen. (DIPF/Projektträger)
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In dem Promotionsvorhaben wurde der Einfluss familialer Bedingungen auf den Schulerfolg bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund untersucht. Die Analysen basieren auf Daten der seit 1984 laufenden Längsschnittstudie Sozio-ökonomisches Panel (SOEP). (...) Im Fokus der Auswertungen standen die seit dem Jahr 2000 zusätzlich erhobenen jugendspezifischen Daten in Verbindung mit Angaben aus den Befragungshaushalten sowie Angaben der Eltern. Zunächst erfolgte eine umfassende Beschreibung der familial ... In dem Promotionsvorhaben wurde der Einfluss familialer Bedingungen auf den Schulerfolg bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund untersucht. Die Analysen basieren auf Daten der seit 1984 laufenden Längsschnittstudie Sozio-ökonomisches Panel (SOEP). (...) Im Fokus der Auswertungen standen die seit dem Jahr 2000 zusätzlich erhobenen jugendspezifischen Daten in Verbindung mit Angaben aus den Befragungshaushalten sowie Angaben der Eltern. Zunächst erfolgte eine umfassende Beschreibung der familialen Lebenswelt der Jugendlichen. Im Fokus standen hierbei neben der Soziodemografie der Familie das Familienklima (Erziehungsstil und Streit), Bildungsinteresse der Familie (schulisches Engagement und Unterstützung), wohnräumliche Ressourcen, Integrationsindikatoren (Familiensprache, Beherrschung der deutschen Sprache und Herkunftssprache und Ähnliches. In einem zweiten Auswertungsschritt wurden die einzelnen lebensweltlichen Bereiche auf ihren Einfluss auf den Bildungserfolg überprüft, um in einem letzten Schritt relevante Faktoren in ein Gesamtmodell zu übertragen. Bisherige Analysen konzentrierten sich darauf, Faktoren zu identifizieren, die den Bildungsverlauf von Jugendlichen mit Migrationshintergrund beeinflussen. So überrascht es nicht, dass sich ein hohes Bildungsniveau der Eltern positiv auf den Bildungsverlauf von Kindern und Jugendlichen auswirkt. Interessant sind jedoch in diesem Zusammenhang spezifische Einflussbedingungen familialer Unterstützungsformen bei unterschiedlichen Einwanderergruppen. Um vorhandene (Bildungs-)Ungleichheiten abzubauen, benötigt man Informationen über die Wirkungsweisen ungleichheitsproduzierender Strukturen, ohne dabei jedoch herkunftsgruppenspezifische Besonderheiten außer Acht zu lassen. (DIPF/Projektträger)
3
Schüler (...) sind in ein System sozialer Beziehungen integriert. Sie bilden ein Netzwerk, in dem die Positionen (...) nach sozialer und ethnischer Homophilie strukturiert sind. [In diesem Projekt sollte eruiert werden], inwieweit Unterschiede in der Kapitalausstattung der Netzwerke zu Disparitäten führen, die sich nicht nur auf Schulleistung und Motivation auswirken, sondern zu Pfadabhängigkeiten führen, die über den gesamten Lebenslauf fortwirken. Zentrales Ziel des Projektes war es, die Struk ... Schüler (...) sind in ein System sozialer Beziehungen integriert. Sie bilden ein Netzwerk, in dem die Positionen (...) nach sozialer und ethnischer Homophilie strukturiert sind. [In diesem Projekt sollte eruiert werden], inwieweit Unterschiede in der Kapitalausstattung der Netzwerke zu Disparitäten führen, die sich nicht nur auf Schulleistung und Motivation auswirken, sondern zu Pfadabhängigkeiten führen, die über den gesamten Lebenslauf fortwirken. Zentrales Ziel des Projektes war es, die Struktur der Gesamtnetzwerke von Schülern zu erfassen und relevante Teilgruppen innerhalb des Netzwerkes herauszuarbeiten. Darauf aufbauend wurde die Wirkung dieser Netzwerkstruktur auf die Abiturleistung und die Berufswahl analysiert. Mittels standardisierter Fragebogenerhebungen wurden Schüler der gymnasialen Oberstufe aus Niedersachsen und Bremen befragt. Die Untersuchung fand jährlich in drei Erhebungswellen statt. Der Fragebogen erfasste zentrale Dimensionen der Beziehungen zwischen den Akteuren und setzte diese mit weiteren soziodemografischen, sozioökonomischen und psychologischen Merkmalen in Beziehung. Insgesamt wurden Freundschaftsnetzwerke, Lernnetzwerke und berufliche Austauschnetzwerke von 2100 Schülern kurz vor dem Abitur analysiert. Die Ergebnisse der Befragung wurden sowohl ökonometrisch als auch netzwerkanalytisch ausgewertet. Begleitend wurden qualitative Interviews geführt. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl das Geschlecht als auch der Migrationshintergrund einen starken Einfluss auf die Bildung von Freundschafts-, Lern- und beruflichen Austauschnetzwerken haben. Netzwerke beeinflussen damit nicht nur die Schulleistung, sondern auch den Übergang in den Beruf. Von ihnen hängt beispielsweise ab, ob und inwiefern Jugendliche berufsrelevante soziale Kontakte knüpfen. Außerdem beeinflussen die besten Freundinnen und Freunde die Selbstwirksamkeit: Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wird gestärkt, wenn die besten Freundinnen und Freunde eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung aufweisen. (DIPF/Projektträger)
4
In den Erhebungswellen wurden zunächst im Rahmen einer Ausgangserhebung kognitive, motivationale und volitionale Ressourcen, sozioökonomische Hintergrundfaktoren, Berufsorientierungen und berufliche Interessen sowie Berufseinmündungsstrategien der Jugendlichen erfasst. Ein besonderes Augenmerk der zweiten Erhebung lag dann in der individuellen Kompetenzentwicklung und in der Erfassung der institutionellen Förderkontexte in den Maßnahmen des Übergangssystems. Schließlich sollten in zwei Verbleibs ... In den Erhebungswellen wurden zunächst im Rahmen einer Ausgangserhebung kognitive, motivationale und volitionale Ressourcen, sozioökonomische Hintergrundfaktoren, Berufsorientierungen und berufliche Interessen sowie Berufseinmündungsstrategien der Jugendlichen erfasst. Ein besonderes Augenmerk der zweiten Erhebung lag dann in der individuellen Kompetenzentwicklung und in der Erfassung der institutionellen Förderkontexte in den Maßnahmen des Übergangssystems. Schließlich sollten in zwei Verbleibserhebungen Aufschlüsse über die beruflichen Entwicklungswege der Jugendlichen nach Beenden oder auch nach dem vorzeitigen Verlassen der Maßnahmen des Übergangssystems gewonnen werden. (Projektwebsite)
5
Die Längsschnittstudie wurde in insgesamt drei Befragungswellen durchgeführt: zwei davon waren schriftliche, standardisierte, schulisch betreute Erhebungswellen zu Beginn und am Ende des Schuljahres (Messzeitpunkt 1 und 2). Zum dritten Messzeitpunkt wurde eine standardisierte, telefonische Verbleibsbefragung durchgeführt. Die zweite und dritte Befragung wurden (...) beworben. Als Experimentalgruppe [fungierten] Schülerinnen und Schüler aus dem Übergangssystem Baden-Württemberg. Übergangsmaßnahme ... Die Längsschnittstudie wurde in insgesamt drei Befragungswellen durchgeführt: zwei davon waren schriftliche, standardisierte, schulisch betreute Erhebungswellen zu Beginn und am Ende des Schuljahres (Messzeitpunkt 1 und 2). Zum dritten Messzeitpunkt wurde eine standardisierte, telefonische Verbleibsbefragung durchgeführt. Die zweite und dritte Befragung wurden (...) beworben. Als Experimentalgruppe [fungierten] Schülerinnen und Schüler aus dem Übergangssystem Baden-Württemberg. Übergangsmaßnahmen waren Berufseinstiegsjahr (BEJ), Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) und Vorqualifizierungsjahr Arbeit / Beruf (VAB). Als Kontrollgruppe galt für den Untersuchungsraum Baden-Württemberg die einjährige Berufsfachschule (BFS). Dies liegt daran, dass in Baden-Württemberg die einjährige Berufsfachschule (BFS) von vergleichsweise "erfolgreichen" Ausbildungsbewerbern frequentiert wird, da hier pro forma alle Auszubildenden mit Vorvertrag zu finden sind. (DIPF/Projekt)
6
Das Forschungsprojekt beschäftigte sich mit der Frage, wie junge Migranten im Vergleich zu einheimischen Jugendlichen den Übergang von der Schule in weitere Bildung und Ausbildung bewältigen. Im Fokus standen individuelle Bewältigungsstrategien und deren Einfluss auf den Übergangsverlauf sowie die Wechselbeziehungen zwischen diesen Coping-Strategien, ethnischer Herkunft und den verfügbaren sozialen, kulturellen und ökonomischen Ressourcen. Dabei wurden Jugendliche als handelnde Akteure und Mitge ... Das Forschungsprojekt beschäftigte sich mit der Frage, wie junge Migranten im Vergleich zu einheimischen Jugendlichen den Übergang von der Schule in weitere Bildung und Ausbildung bewältigen. Im Fokus standen individuelle Bewältigungsstrategien und deren Einfluss auf den Übergangsverlauf sowie die Wechselbeziehungen zwischen diesen Coping-Strategien, ethnischer Herkunft und den verfügbaren sozialen, kulturellen und ökonomischen Ressourcen. Dabei wurden Jugendliche als handelnde Akteure und Mitgestalter ihrer Bildungsbiografien und Berufsbiografien verstanden. Die qualitative Studie trug explorativen Charakter und war als Längsschnittbefragung mit drei Untersuchungswellen in den Jahren 2012, 2013 und 2014 konzipiert. Bei der Auswahl der Befragungsteilnehmer wurde auf das Sample einer quantitativen Befragung von Hauptschulabsolventen und Realschulabsolventen (...) in einer westdeutschen Kommune zurückgegriffen. [Dabei wurde berücksichtigt, dass Jugendliche mit unterschiedlichen Merkmalen u.a. hinsichtlich Herkunft und schulischen Voraussetzungen in der Stichprobe vertreten waren.] Die wiederholte Befragung der Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund erfolgte mithilfe problemzentrierter Leitfadeninterviews. Ergänzend zu den persönlichen Interviews mit Jugendlichen wurde einmalig eine Auswahl an Eltern und Peers befragt, um ein umfassenderes Bild von der Rolle sozialen Kapitals bei beruflichen Übergangsprozessen zu gewinnen. (...) Der inhaltliche Schwerpunkt der ersten Interviews lag auf der retrospektiven Erfassung von individuellen Bewältigungsstrategien und Entscheidungsprozessen in der Phase der Berufsorientierung. Die Auswertung der Interviews erfolgte computergestützt mit dem Programm MAXQDA. Als Auswertungsverfahren kamen u. a. Typenbildung, Fallvergleich und Fallkontrastierung zum Einsatz. (...) Im Ergebnis zeigte sich, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund ein ebenso hohes Interesse wie ihre einheimischen Peers haben, den Übergang von der Schule in das Berufsleben zu schaffen und ähnliche Strategien verfolgen. Ihre ungünstigeren Verläufe sind nicht mit migrationsspezifischen Einstellungen oder Handlungsweisen erklärbar. Sie unterscheiden sich aber darin, von welchen Akteuren sie auf welche Weise beim Übergang unterstützt werden. (DIPF/Projekt/Projektträger)
7
Das qualitativ angelegte Verbundvorhaben untersuchte in sechs Jugendverbänden, inwiefern mit verbandstypischen Orientierungen und Praktiken auch Zugänge zu Bildung und Strategien des Bildungserwerbs von Jugendlichen verbunden sind. (...) Ein besonderer Fokus lag dabei auf den milieuspezifischen Verbandskulturen, dem Entstehen von Interessen und den impliziten Förderstrukturen in Jugendverbänden. Die Auswahl der Jugendverbände erfolgte [kontrastierend] unter dem Vorsatz, ein möglichst breites Spe ... Das qualitativ angelegte Verbundvorhaben untersuchte in sechs Jugendverbänden, inwiefern mit verbandstypischen Orientierungen und Praktiken auch Zugänge zu Bildung und Strategien des Bildungserwerbs von Jugendlichen verbunden sind. (...) Ein besonderer Fokus lag dabei auf den milieuspezifischen Verbandskulturen, dem Entstehen von Interessen und den impliziten Förderstrukturen in Jugendverbänden. Die Auswahl der Jugendverbände erfolgte [kontrastierend] unter dem Vorsatz, ein möglichst breites Spektrum (weltanschaulich, thematisch und vor allem in Bezug auf die Milieuzugehörigkeit) von engagierten Jugendlichen abzudecken. [Folgende Bereiche wurden berücksichtigt:] (1) Bund der deutschen Landjugend (Jugendverband aus einer ländlich-bäuerlichen Tradition); (2) Deutsche Jugendfeuerwehr (Jugendverband einer Hilfsorganisation); (3) IG-Metall Jugend (Jugendverband aus der Tradition der Arbeiterbewegung); (4) eine Selbstorganisation von Migranten, die eng mit dem Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt zusammenarbeitet; (5) Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (Jugendverband aus christlich-bürgerlicher Tradition); (6) eine Fußball-Ultras-Gruppe (eher informeller Zusammenschluss ohne ausgeprägte Verbandsstruktur). (...) In diesem Teilprojekt wurde die Interessegenese der Verbandsjugendlichen im Sinne der Ausbildung neuer Bildungsstrategien und die Rolle der Zieheltern hierbei in Leitfadeninterviews mit Zieheltern und Zöglingen erhoben und mit Methoden der Grounded Theory untersucht. (...) Die Forschungsergebnisse zeigen, dass Jugendverbände aufgrund ihrer Traditionen und Verbandskulturen unterschiedliche soziale Milieus ansprechen. (...) Aufgrund dieser Milieubezogenheit stehen Jugendverbände den Alltagswelten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen näher als Institutionen des formalen Bildungssystems. Hierdurch kann die sehr heterogen aufgestellte Jugendverbandsarbeit ein relativ breites Spektrum Jugendlicher und junger Erwachsener ansprechen. Allerdings (...) gibt es soziale Milieus, die nur in geringem Maße angesprochen werden (Milieuverengung) und von den etablierten Verbandskulturen unbeabsichtigt ausgegrenzt werden. Besonders häufig sind es Jugendliche aus benachteiligten Lebenslagen, die in Jugendverbänden unterrepräsentiert sind. (DIPF/Projekt/Projektträger)
8
Das qualitativ angelegte Verbundvorhaben untersuchte in sechs Jugendverbänden, inwiefern mit verbandstypischen Orientierungen und Praktiken auch Zugänge zu Bildung und Strategien des Bildungserwerbs von Jugendlichen verbunden sind. (...) Ein besonderer Fokus lag dabei auf den milieuspezifischen Verbandskulturen, dem Entstehen von Interessen und den impliziten Förderstrukturen in Jugendverbänden. Die Auswahl der Jugendverbände erfolgte [kontrastierend] unter dem Vorsatz, ein möglichst breites Spe ... Das qualitativ angelegte Verbundvorhaben untersuchte in sechs Jugendverbänden, inwiefern mit verbandstypischen Orientierungen und Praktiken auch Zugänge zu Bildung und Strategien des Bildungserwerbs von Jugendlichen verbunden sind. (...) Ein besonderer Fokus lag dabei auf den milieuspezifischen Verbandskulturen, dem Entstehen von Interessen und den impliziten Förderstrukturen in Jugendverbänden. Die Auswahl der Jugendverbände erfolgte [kontrastierend] unter dem Vorsatz, ein möglichst breites Spektrum (weltanschaulich, thematisch und vor allem in Bezug auf die Milieuzugehörigkeit) von engagierten Jugendlichen abzudecken. [Folgende Bereiche wurden berücksichtigt:] (1) Bund der deutschen Landjugend (Jugendverband aus einer ländlich-bäuerlichen Tradition); (2) Deutsche Jugendfeuerwehr (Jugendverband einer Hilfsorganisation); (3) IG-Metall Jugend (Jugendverband aus der Tradition der Arbeiterbewegung); (4) eine Selbstorganisation von Migranten, die eng mit dem Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt zusammenarbeitet; (5) Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (Jugendverband aus christlich-bürgerlicher Tradition); (6) eine Fußball-Ultras-Gruppe (eher informeller Zusammenschluss ohne ausgeprägte Verbandsstruktur). (...) In diesem Teilprojekt wurden die milieuspezifischen Orientierungen und Bildungsstrategien in Form von Gruppenerhebungen habitusanalytisch und milieuanalytisch exploriert. Hierzu wurden Gruppendiskussionen durchgeführt. (...) Die Forschungsergebnisse zeigen, dass Jugendverbände aufgrund ihrer Traditionen und Verbandskulturen unterschiedliche soziale Milieus ansprechen. (...) Aufgrund dieser Milieubezogenheit stehen Jugendverbände den Alltagswelten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen näher als Institutionen des formalen Bildungssystems. Hierdurch kann die sehr heterogen aufgestellte Jugendverbandsarbeit ein relativ breites Spektrum Jugendlicher und junger Erwachsener ansprechen. Allerdings (...) gibt es soziale Milieus, die nur in geringem Maße angesprochen werden (Milieuverengung) und von den etablierten Verbandskulturen unbeabsichtigt ausgegrenzt werden. Besonders häufig sind es Jugendliche aus benachteiligten Lebenslagen, die in Jugendverbänden unterrepräsentiert sind. (DIPF/Projekt/Projektträger)
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Auf Basis der Daten der Erstbefragung (2012) wurden Schülerinnen und Schüler der zweijährigen (Fachoberschule und Berufsfachschule) und dreijährigen (berufliches Gymnasium und Gesamtschulen) Bildungsgänge mit guten Leistungen und unsicherer Studienabsicht identifiziert, bei denen ein besonderer Beratungsbedarf besteht. Diese Schüler bzw. deren Schulen wurden der Interventionsgruppe oder der Kontrollgruppe I, II oder III zugeordnet. Die ausgewählten Gruppen unterschieden sich somit in Bezug auf d ... Auf Basis der Daten der Erstbefragung (2012) wurden Schülerinnen und Schüler der zweijährigen (Fachoberschule und Berufsfachschule) und dreijährigen (berufliches Gymnasium und Gesamtschulen) Bildungsgänge mit guten Leistungen und unsicherer Studienabsicht identifiziert, bei denen ein besonderer Beratungsbedarf besteht. Diese Schüler bzw. deren Schulen wurden der Interventionsgruppe oder der Kontrollgruppe I, II oder III zugeordnet. Die ausgewählten Gruppen unterschieden sich somit in Bezug auf die Auswahlkriterien zu Beginn der Bildungsgänge nicht, so dass die Wirkung der Interventionen in einem Prä-Post-Kontrollgruppendesign geprüft werden konnte. Ziel war es unter anderem herauszufinden, welche Wirkung auf die Bildungsabsichten der Schüler eine speziell konzipierte "Beratung durch Lehrkräfte" in Bildungsgängen, die zur Studienberechtigung führen, hat. (Projekt)
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Mit dem Lehrerfragebogen sollte in erster Linie erfasst werden, inwieweit Lehrkräfte durch ihre Erwartungen, Einstellungen und Verhaltensweisen einen Sozialisationskontext darstellen, der (...) auf die Studienabsicht der Schülerinnen und Schüler wirkt. Die Erwartungen und Einstellungen von Lehrkräften können als bildungsgangspezifische Sozialisationskontexte angesehen werden: So können beispielsweise geringe Lehrererwartungen einen über die Zeit kumulierenden Effekt auf das Fähigkeitsselbstkonze ... Mit dem Lehrerfragebogen sollte in erster Linie erfasst werden, inwieweit Lehrkräfte durch ihre Erwartungen, Einstellungen und Verhaltensweisen einen Sozialisationskontext darstellen, der (...) auf die Studienabsicht der Schülerinnen und Schüler wirkt. Die Erwartungen und Einstellungen von Lehrkräften können als bildungsgangspezifische Sozialisationskontexte angesehen werden: So können beispielsweise geringe Lehrererwartungen einen über die Zeit kumulierenden Effekt auf das Fähigkeitsselbstkonzept von Schülern besitzen, der sich in zunehmenden bildungsgangspezifischen Differenzen auch bei gleichem Ausgangsniveau zeigen kann. Im Vorfeld war von der Annahme ausgegangen worden, dass dies besonders an beruflichen Schulen von Bedeutung ist, da dort ein eher studienaverser Sozialisationskontext vorherrsche. (Projekt)
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Bei der im Längsschnitt angelegten Untersuchung wurden in zwei Befragungsrunden Daten von über 6000 Schülerinnen und Schülern an 39 Berufskollegs, der zweijährigen Fachoberschule und Berufsfachschule sowie der dreijährigen beruflichen Gymnasien und 11 Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen erhoben, um herauszufinden, welche Einflussfaktoren auf die Bildungsentscheidung wirken. Spezieller Fokus wurde auf Herkunft, Geschlecht sowie Werte und Einstellungen der Schüler gelegt. Von Interesse war dabei, ... Bei der im Längsschnitt angelegten Untersuchung wurden in zwei Befragungsrunden Daten von über 6000 Schülerinnen und Schülern an 39 Berufskollegs, der zweijährigen Fachoberschule und Berufsfachschule sowie der dreijährigen beruflichen Gymnasien und 11 Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen erhoben, um herauszufinden, welche Einflussfaktoren auf die Bildungsentscheidung wirken. Spezieller Fokus wurde auf Herkunft, Geschlecht sowie Werte und Einstellungen der Schüler gelegt. Von Interesse war dabei, wie sich letztere über die Zeit verändern. (...) Die Befragungen der Schüler wurde jeweils in Form einer "Klassenraumbefragung" (d.h. klassenweise/kursweise in Anwesenheit von je 1 bis 2 geschulten Interviewern mit schriftlichen Fragebögen) durchgeführt.Die Erstbefragung fand Zu Beginn des Schuljahres 2012 statt. Auf Basis der hierbei gewonnenen Daten wurden Schülerinnen und Schüler mit guten Leistungen und unsicherer Studienabsicht identifiziert, bei denen ein besonderer Beratungsbedarf besteht. Mit ihnen wurde die Interventionsstudie (Beratungssettings) durchgeführt. Nach Ende der Inteventionsstudie erfolgte die zweite Befragungsrunde. 47 von 50 Schulen, die an der t1- Befragungsrunde 2012 teilgenommen hatten, konnten erneut für eine Teilnahme an der t2-Befragung gewonnen werden (94%). Im Rahmen der zweiten Befragungsrunde (t2) wurden 238 Klassen/Kurse mit 4349 Schülern befragt, nämlich die Schüler in zweijährigen Bildungsgängen (Fachoberschulen/Höhere Berufsfachschule) zu Beginn des zweiten Halbjahrs der 12. Klasse (2014) und Schüler dreijähriger Bildungsgänge (Berufliche Gymnasien und Gesamtschulen) am Anfang des 2. Halbjahrs der 13. Klasse (2015). (DIPF/Projekt)
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Im Anschluss an die Erstbefragung der Schülerinnen und Schüler wurde zusätzlich eine Online-Befragung der Schulleiterinnen und Schulleiter durchgeführt, um die Rahmenbedingungen und die Infrastruktur an den Schulen in Bezug auf Beratungstätigkeiten, Angebote zur Berufsorientierung und Kooperationen mit Hochschulen und anderen Akteuren zu erheben. (Projekt) Im Anschluss an die Erstbefragung der Schülerinnen und Schüler wurde zusätzlich eine Online-Befragung der Schulleiterinnen und Schulleiter durchgeführt, um die Rahmenbedingungen und die Infrastruktur an den Schulen in Bezug auf Beratungstätigkeiten, Angebote zur Berufsorientierung und Kooperationen mit Hochschulen und anderen Akteuren zu erheben. (Projekt)
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Dieser Datensatz beruht auf der Fortsetzung von Längsschnittdaten, die im Rahmen der Evaluationsprojekte "Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern 1 (AQB1)" sowie "Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern 2 (AQB2)" und "Vertiefte Berufsorientierung und Praxisbegleitung an Hauptschulen (VBOP)" in Niedersachsen (insgesamt 51 Schulen) erhoben wurden. [Deren Zielsetzung,] Benachteiligungsprozessen von akut abschlussgefährdeten Hauptschülerinnen und Hauptschülern präventiv - das hei ... Dieser Datensatz beruht auf der Fortsetzung von Längsschnittdaten, die im Rahmen der Evaluationsprojekte "Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern 1 (AQB1)" sowie "Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern 2 (AQB2)" und "Vertiefte Berufsorientierung und Praxisbegleitung an Hauptschulen (VBOP)" in Niedersachsen (insgesamt 51 Schulen) erhoben wurden. [Deren Zielsetzung,] Benachteiligungsprozessen von akut abschlussgefährdeten Hauptschülerinnen und Hauptschülern präventiv - das heißt bereits in der Schule - entgegen zu wirken, um deren Chancen auf einen erfolgreichen Hauptschulabschluss und die Einmündung in eine vollqualifizierende berufliche Ausbildung zu erhöhen, [wurde weiterverfolgt]. (...) In dieser Studie wurden die [damals befragten] Jugendlichen bis zu fünf weitere Mal nach ihrem Bildungsweg befragt. Die Panelerhebungen, die im Abstand von sechs Monaten durchgeführt wurden, dienten der Abfrage des aktuellen Status sowie der retrospektiven Erfassung von Statuswechseln, so dass umfangreiche Informationen zu den Bildungsverläufen der Jugendlichen vorliegen. (DIPF/Projekt)
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Für die Betriebsbefragung wurden die Jugendlichen in der ersten CATI-Befragung, im Oktober 2011, gebeten die Namen und Kontaktdaten derjenigen Betriebe anzugeben, bei denen sie sich erfolgreich oder erfolglos um einen Ausbildungsplatz bzw. Praktikumsplatz beworben hatten. (...) Im Herbst 2011 wurden 1477 Jugendliche befragt. Im Vorfeld dieser Befragung wurden die Jugendlichen per Post darüber informiert, dass im Zuge der kommenden Befragung Betriebsadressen erhoben würden. Insgesamt konnten 1603 ... Für die Betriebsbefragung wurden die Jugendlichen in der ersten CATI-Befragung, im Oktober 2011, gebeten die Namen und Kontaktdaten derjenigen Betriebe anzugeben, bei denen sie sich erfolgreich oder erfolglos um einen Ausbildungsplatz bzw. Praktikumsplatz beworben hatten. (...) Im Herbst 2011 wurden 1477 Jugendliche befragt. Im Vorfeld dieser Befragung wurden die Jugendlichen per Post darüber informiert, dass im Zuge der kommenden Befragung Betriebsadressen erhoben würden. Insgesamt konnten 1603 Betriebsadressen erfasst werden. Dies entspricht durchschnittlich etwa einer Betriebsadresse pro Jugendlichem. Ursprünglich wurden zwei Adressen pro Jugendlichem erwartet. Diese geringe Anzahl angegebener Betriebsadressen ist zum einen auf die Befürchtung, die Betriebe würden diese Nennung ihrer Adressen nicht gutheißen, und zum anderen auf das geringe Bewerbungsverhalten der Jugendlichen zurückzuführen. Von den 622 Jugendlichen, die in der Befragung im Herbst 2011 keine Ausbildung aufwiesen, gaben 217 an, sich noch gar nicht beworben zu haben. Manche Betriebe wurden von mehreren Jugendlichen angegeben, so dass 1387 unterschiedliche Betriebsadressen vorliegen. (Projekt)
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