Daten und Studien zu „Schlagwörter: Entwicklungsstörung” (11)

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Projektziel war die Überprüfung der Differenzierungskriterien des Kindersprachscreenings (KiSS) mit (1) unauffälliger, (2) verzögerter bzw. förderbedürftiger und (3) im Sinne einer Sprachentwicklungsstörung (SES) gravierend gestörter Sprachentwicklung an monolingual deutschen Kindern mit Hilfe ereigniskorrelierter Potentiale des Elektroenzephalogramms (EEG). Da angenommen wurde, dass ein Teil von Sprachdefiziten gestörten auditorischen Verarbeitungsleistungen und Wahrnehmungsleistungen zuzuschre ... Projektziel war die Überprüfung der Differenzierungskriterien des Kindersprachscreenings (KiSS) mit (1) unauffälliger, (2) verzögerter bzw. förderbedürftiger und (3) im Sinne einer Sprachentwicklungsstörung (SES) gravierend gestörter Sprachentwicklung an monolingual deutschen Kindern mit Hilfe ereigniskorrelierter Potentiale des Elektroenzephalogramms (EEG). Da angenommen wurde, dass ein Teil von Sprachdefiziten gestörten auditorischen Verarbeitungsleistungen und Wahrnehmungsleistungen zuzuschreiben ist, sollten zudem die hirnphysiologischen Korrelate auditorischer und phonologischer Verarbeitungsleistungen allgemein bei monolingualen Kindern mit und ohne Spracherwerbsdefiziten anhand auditorischer Diskriminationsleistungen für nichtsprachliche physikalische Geräuschmerkmale, sprachliche Stimuli sowie in der auditorischen Szenenanalyse untersucht werden und mit psychoakustischen Testergebnissen verglichen werden. [60 Kinder im Alter von vier bis viereinhalb Jahren durchliefen in drei Gruppen à 20 Kindern und in Trennung nach ihrem sprachlichen Entwicklungsstand] folgende Messungen: Vergleich der Ergebnisse psychoakustischer sprachfreier und sprachlicher Tests der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung mit denen ereigniskorrelierter Potentiale (mismatch negativity) gleicher Stimuli; Untersuchung des Zusammenhangs zwischen diesen Ergebnissen und den Sprachfähigkeiten der Kinder. (...) Die Ergebnisse der Messung bewusstseinsunabhängiger ereigniskorrelierter Potenziale wiesen auf Lateralisierungsstörungen und Verarbeitungsstörungen sprachlicher und nicht sprachlicher zerebraler Prozesse bei sprachförderbedürftigen bzw. therapiebedürftigen Kindern hin. (DIPF/Projekt/Projektträger)
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Die Motivation für die vergleichende, längsschnittliche Studie beruhte darin, im System von allgemeiner Schule und spezialisierten Förderschulen neue Angebote der inklusiven, gemeinsamen Beschulung auch für Schüler mit Sprachentwicklungsstörungen zu entwickeln und in ihrer Wirksamkeit zu beschreiben. (...) Im Rahmen des Projektes wurde die Entwicklung von drei Gruppen von Kindern über einen Zeitraum von zwei Jahren miteinander verglichen: Kinder mit einer sogenannten spezifischen Sprachentwicklu ... Die Motivation für die vergleichende, längsschnittliche Studie beruhte darin, im System von allgemeiner Schule und spezialisierten Förderschulen neue Angebote der inklusiven, gemeinsamen Beschulung auch für Schüler mit Sprachentwicklungsstörungen zu entwickeln und in ihrer Wirksamkeit zu beschreiben. (...) Im Rahmen des Projektes wurde die Entwicklung von drei Gruppen von Kindern über einen Zeitraum von zwei Jahren miteinander verglichen: Kinder mit einer sogenannten spezifischen Sprachentwicklungsstörung (SSES), die ab dem ersten Schuljahr entweder in der Sprachheilschule oder in einer allgemeinen Grundschule beschult werden, und Kinder ohne Sprachentwicklungsstörung, die eine Grundschule besuchen Bei den Kindern mit Sprachstörungen wurde zum Zeitpunkt der Einschulungsuntersuchung vorab geklärt, ob die Kinder den Einschlusskriterien (u.a. Diagnosekriterien der Sprachentwicklungsstörung) entsprechen. Hierzu wurden die kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten mit verschiedenen standardisierten Testverfahren sowie die Ausgangsleistungen im Bereich der Sprache (Aussprache, Grammatik, Wortschatz) und grundlegender Gedächtnisleistungen und Vorläuferfähigkeiten für Mathematik und Schriftspracherwerb erfasst. Außerdem wurden die Vorstellungen der Kinder über ihre eigenen schulischen Fertigkeiten und das Emotionsverständnis erhoben. (...) Diese und weitere kognitive und vor allem sprachliche Entwicklungsmaße sowie sozio-emotionale Maße wurden bis zum Ende des zweiten Schuljahres weiterverfolgt. Als dritter Bereich wurden die Schulleistungen der Kinder in den Fächern Deutsch und Mathematik jeweils am Ende des ersten und zweiten Schuljahrs erfasst. Mit Hilfe der Eltern aller Kinder wurden verschiedene Aspekte der familiären Rahmenbedingungen einbezogen. Von Lehrkräften sowie von den Eltern wurden auch die Einstellung zur Inklusion sowie Informationen über eventuelle Verhaltensbesonderheiten der Kinder erfragt. Zusätzlich wurden im Halbjahresabstand das unterrichtliche Handeln der Lehrer sowie die schulischen Rahmenbedingungen in allen Schulformen mit Hilfe von Fragebögen erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Leistung von Kindern mit Sprachentwicklungsstörung in allen untersuchten Bereichen durch gezielte Förderung verbessern. Diese Kinder erreichen jedoch insgesamt nicht das Niveau der Kontrollgruppe von Kindern ohne Sprachentwicklungsstörung. Im sprachlichen Entwicklungsbereich werden Aussprachestörungen am deutlichsten überwunden. (DIPF/Projektträger)
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Das Vorhaben soll in Fortführung der ersten Förderphase dazu beitragen, Angaben zur Häufigkeit von umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten, Daten zum Entwicklungsverlauf und zur Therapie sowie neurobiologische Grundlagen zu verknüpfen. In der zweiten Phase des Projektes wurden folgende Hauptziele verfolgt: (1) den natürlichen Entwicklungsverlauf von lese-rechtschreibgestörten und rechengestörten Kindern bis zum Ende der dritten Klasse zu untersuchen, (2) die langfristigen Wi ... Das Vorhaben soll in Fortführung der ersten Förderphase dazu beitragen, Angaben zur Häufigkeit von umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten, Daten zum Entwicklungsverlauf und zur Therapie sowie neurobiologische Grundlagen zu verknüpfen. In der zweiten Phase des Projektes wurden folgende Hauptziele verfolgt: (1) den natürlichen Entwicklungsverlauf von lese-rechtschreibgestörten und rechengestörten Kindern bis zum Ende der dritten Klasse zu untersuchen, (2) die langfristigen Wirkungen vorschulischer Fördermaßnahmen hinsichtlich der Entstehung von Lese-Rechtschreibstörungen und Rechenstörungen zu prüfen, (3) den Langzeitverlauf von Kindern mit umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten von der ersten Klasse bis in die Sekundarstufe zu beschreiben, (4) die Langzeiteffekte des Rechentrainings Calcularis sowie zustandsadaptive Erweiterungen zu bewerten und (5) die strukturelle Mathematikangst im Gehirn von Kindern mit Rechenstörungen zu erforschen. In Kontinuität der Teilprojekte A und B wurde das Längsschnittprojekt weitergeführt und die bereits vorhandene Stichprobe zu zwei weiteren Messzeitpunkten testdiagnostisch untersucht (Teilprojekt A) und die vertiefende Evaluation des Rechentrainings sowie dessen erneute Überprüfung mit bedeutsamen Erweiterungen mittels einer neu zu rekrutierenden Stichprobe durchgeführt (Teilprojekt B). (DIPF/Projektwebseite)
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Das Projekt RABE untersuchte die differentialdiagnostische Relevanz des Arbeitsgedächtnisses für Kinder mit umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten. Eine differenzierte Betrachtung der einzelnen Funktionsbereiche des Arbeitsgedächtnisses im Entwicklungsverlauf und ihrer Einflüsse auf die Entwicklung unterschiedlicher Lernstörungen waren daher das primäre Anliegen des Projektes. In diesem Zusammenhang wurden folgende Fragestellungen bearbeitet: (1) Lassen sich störungsspezifi ... Das Projekt RABE untersuchte die differentialdiagnostische Relevanz des Arbeitsgedächtnisses für Kinder mit umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten. Eine differenzierte Betrachtung der einzelnen Funktionsbereiche des Arbeitsgedächtnisses im Entwicklungsverlauf und ihrer Einflüsse auf die Entwicklung unterschiedlicher Lernstörungen waren daher das primäre Anliegen des Projektes. In diesem Zusammenhang wurden folgende Fragestellungen bearbeitet: (1) Lassen sich störungsspezifische Funktionsdefizite des Arbeitsgedächtnisses identifizieren? (2) Verändern sich die Funktionsdefizite des Arbeitsgedächtnisses bei Kindern mit diagnostizierten Lernstörungen zwischen acht und zwölf Jahren? (3) Lassen sich Unterschiede in der Arbeitsgedächtnisentwicklung zwischen Kindern feststellen, die ihre Lernstörungen erfolgreich überwinden, und solchen, denen dies nicht gelingt? An den drei Projektstandorten Frankfurt, Hildesheim und Oldenburg fanden im Sommer 2011 diagnostische Voruntersuchungen des Lesens, Rechtschreibens und Rechnens sowie eine Überprüfung der allgemeinen Lernfähigkeit (Intelligenz) bei mehr als 2000 Kindern am Ende der zweiten Klassenstufe statt. Basierend auf diesem Screening wurden des Weiteren 465 Kinder, ohne Lernschwierigkeiten (Vergleichsgruppe) und mit unterschiedlichen Lernstörungen und Lernschwächen, für die Längsschnittstudie ausgewählt und seit der dritten Klasse in halbjährlichen Abständen untersucht. Erfasst wurden Schulleistungen, Arbeitsgedächtnisfunktionen und weitere spezifische Prädiktoren von Schulleistungen wie phonologische Bewusstheit und mathematische Basiskompetenzen. (DIPF/Projekt)
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Im Abstand von sechs Monaten wurden rezeptive und produktive Fähigkeiten von Kindern mit Deutsch als Muttersprache (DaM) und mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) in einem kombinierten Längs- und Querschnittdesign mittels standardisierter Tests, psycholinguistischer Experimente und Spontansprachaufnahmen erfasst. Die Gesamtstichprobe umfasste 323 Kinder. Aus dieser Kohorte nahmen 165 Kinder im Alter von 3;6 bis 6;11 Jahren zum 1. MZP an der längschnittlichen Untersuchung teil (92 DaM, 73 DaZ, 17 si ... Im Abstand von sechs Monaten wurden rezeptive und produktive Fähigkeiten von Kindern mit Deutsch als Muttersprache (DaM) und mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) in einem kombinierten Längs- und Querschnittdesign mittels standardisierter Tests, psycholinguistischer Experimente und Spontansprachaufnahmen erfasst. Die Gesamtstichprobe umfasste 323 Kinder. Aus dieser Kohorte nahmen 165 Kinder im Alter von 3;6 bis 6;11 Jahren zum 1. MZP an der längschnittlichen Untersuchung teil (92 DaM, 73 DaZ, 17 simultan-bilingual). Zusätzlich wurden als altersparallelisierte Kontrollgruppe zu den sprachauffälligen Kindern weitere 141 Kinder (82 DaM, 59 DaZ) im Alter von 6;0 bis 10;11 Jahren im Querschnitt mit verschiedenen Erhebungsverfahren untersucht.
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Es wurden im Rahmen der Studie effektive diagnostische Instrumente zur Früherfassung gefährdeter Kinder entwickelt und normiert sowie die Auswirkungen von indizierten Präventionsmaßnahmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und des Zahlenverständnisses und Mengenverständnisses untersucht. Weiterhin wurden Aussagen zur kurzfristigen, schulischen Entwicklung von im Kindergartenalter identifizierten Risikokindern getroffen. Erfasste Kompetenzen (Einzelsetting): Leistungsdiagnostik (Intelli ... Es wurden im Rahmen der Studie effektive diagnostische Instrumente zur Früherfassung gefährdeter Kinder entwickelt und normiert sowie die Auswirkungen von indizierten Präventionsmaßnahmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und des Zahlenverständnisses und Mengenverständnisses untersucht. Weiterhin wurden Aussagen zur kurzfristigen, schulischen Entwicklung von im Kindergartenalter identifizierten Risikokindern getroffen. Erfasste Kompetenzen (Einzelsetting): Leistungsdiagnostik (Intelligenz, phonologische Bewusstheit, Sprache, Zahlen- und Mengenverständnis, Arbeitsgedächtnis, spontane Fokussierung auf Numerositäten, Fingergnosie, Abruf aus dem Langzeitgedächtnis, Lesen, Rechtschreiben). Außerdem wurde von Erziehern und Lehrern ein postalisch zugeschickter Fragebogen zur Einschätzung von Verhaltensauffälligkeiten und Leistungsauffälligkeiten ausgefüllt, von den Eltern ein Fragebogen zu soziodemografischen Angaben. (DIPF/Projekt)
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Die Studie diente der Untersuchung des längerfristigen Verlaufs von Umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (UES) über die Schulzeit. Aufbauend auf dem bereits seit 2005 bestehenden Längsschnittprojekt am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Potsdam wurde [für dieses Projekt] ein dritter Messzeitpunkt realisiert. Die Studiendurchführung erfolgte in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg der Universität Potsdam (DFG-Graduiertenkolleg: Intraper ... Die Studie diente der Untersuchung des längerfristigen Verlaufs von Umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (UES) über die Schulzeit. Aufbauend auf dem bereits seit 2005 bestehenden Längsschnittprojekt am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Potsdam wurde [für dieses Projekt] ein dritter Messzeitpunkt realisiert. Die Studiendurchführung erfolgte in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg der Universität Potsdam (DFG-Graduiertenkolleg: Intrapersonale Entwicklungsrisiken des Kindes- und Jugendalters in längsschnittlicher Sicht). Die Ergebnisse weisen auf hohe Stabilitätsraten der Lese-Rechtschreibstörung und der Rechenstörungen sowie auf eine ungünstige schulische Entwicklung (Klassenwiederholung, weiterführender Schulbesuch) hin. Erfasste Kompetenzen waren: Leistungsdiagnostik (Lese-, Rechtschreib- und Rechenleistungen). Außerdem wurden Daten zu soziodemografischen Angaben (Alter, Klassenstufe, Geschlecht der Kinder, Schulabschluss der Eltern, ausgeübter Beruf der Eltern, Sprache im Haushalt des Kindes) erhoben. (DIPF/Projekt)
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Die ehemalige Teilstudie und mittlerweile assoziiertes Projekt "Neuronale Korrelate der Dyskalkulie und trainingsinduzierte Langzeiteffekte" konzentriert sich auf die neuronalen Korrelate der Rechenschwäche, welche mittels bildgebendem Verfahren im Querschnittvergleich zwischen Kindern mit und ohne Dyskalkulie und im Langzeitverlauf untersucht werden. (...) Ziel war neben der Messung von Hirnfunktionen während der Zahlenverarbeitung bei Kindern mit und ohne Rechenstörung, auch die Untersuchung m ... Die ehemalige Teilstudie und mittlerweile assoziiertes Projekt "Neuronale Korrelate der Dyskalkulie und trainingsinduzierte Langzeiteffekte" konzentriert sich auf die neuronalen Korrelate der Rechenschwäche, welche mittels bildgebendem Verfahren im Querschnittvergleich zwischen Kindern mit und ohne Dyskalkulie und im Langzeitverlauf untersucht werden. (...) Ziel war neben der Messung von Hirnfunktionen während der Zahlenverarbeitung bei Kindern mit und ohne Rechenstörung, auch die Untersuchung möglicher Unterschiede in den Faserverbindungen mittels "Diffusion Tensor Imaging" (DTI) zwischen den Gruppen. Des Weiteren wurde der Einfluss des Dyskalkulie-Trainings "Rette Calcularis" auf Verhaltensparameter und den weiteren Entwicklungsverlauf der Kinder gezielt getestet. Für die Querschnittvergleiche wurden Kinder mit und ohne Rechenschwäche rekrutiert und mittels Magnetresonanztomographie (MRT) und verschiedenen Verhaltenstests untersucht. Erfasste Kompetenzen (Einzelsetting): Leistungsdiagnostik (Numerische, Rechen- und Leseleistungen, Arbeitsgedächtnis, Aufmerksamkeit, Intelligenzmasse). (DIPF/Projekt)
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Die ehemalige Teilstudie und mittlerweile assoziiertes Projekt "Neuronale Korrelate der Dyskalkulie und trainingsinduzierte Langzeiteffekte" konzentriert sich auf die neuronalen Korrelate der Rechenschwäche, welche mittels bildgebendem Verfahren im Querschnittvergleich zwischen Kindern mit und ohne Dyskalkulie und im Langzeitverlauf untersucht werden. (...) Ziel war neben der Messung von Hirnfunktionen während der Zahlenverarbeitung bei Kindern mit und ohne Rechenstörung, auch die Untersuchung m ... Die ehemalige Teilstudie und mittlerweile assoziiertes Projekt "Neuronale Korrelate der Dyskalkulie und trainingsinduzierte Langzeiteffekte" konzentriert sich auf die neuronalen Korrelate der Rechenschwäche, welche mittels bildgebendem Verfahren im Querschnittvergleich zwischen Kindern mit und ohne Dyskalkulie und im Langzeitverlauf untersucht werden. (...) Ziel war neben der Messung von Hirnfunktionen während der Zahlenverarbeitung bei Kindern mit und ohne Rechenstörung, auch die Untersuchung möglicher Unterschiede in den Faserverbindungen mittels "Diffusion Tensor Imaging" (DTI) zwischen den Gruppen. Des Weiteren wurde der Einfluss des Dyskalkulie-Trainings "Rette Calcularis" auf Verhaltensparameter und den weiteren Entwicklungsverlauf der Kinder gezielt getestet. (...) Für die Längschnittvergleiche wurden alle Kinder, welche im Rahmen einer Vorgängerstudie das Training "Rette Calcularis" durchgeführt haben und sowohl detailliert neuropsychologisch als auch mittels Magnetresonanz-Tomographie (MRT) untersucht worden sind, für eine Follow-up-Untersuchung aufgeboten. Erfasste Kompetenzen (Einzelsetting): Leistungsdiagnostik (Numerische, Rechen- und Leseleistungen, Arbeitsgedächtnis, Aufmerksamkeit, Intelligenzmasse). (DIPF/Projekt)
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Es wurden im Rahmen der Studie effektive diagnostische Instrumente zur Früherfassung gefährdeter Kinder entwickelt und normiert sowie die Auswirkungen von indizierten Präventionsmaßnahmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und des Zahlen- und Mengenverständnisses untersucht. Weiterhin wurden Aussagen zur kurzfristigen, schulischen Entwicklung von im Kindergartenalter identifizierten Risikokindern getroffen. (DIPF/Projekt) Es wurden im Rahmen der Studie effektive diagnostische Instrumente zur Früherfassung gefährdeter Kinder entwickelt und normiert sowie die Auswirkungen von indizierten Präventionsmaßnahmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und des Zahlen- und Mengenverständnisses untersucht. Weiterhin wurden Aussagen zur kurzfristigen, schulischen Entwicklung von im Kindergartenalter identifizierten Risikokindern getroffen. (DIPF/Projekt)
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Die Studie befasste sich mit der Weiterentwicklung und Evaluation eines computerisierten Trainings "Calcularis" für Kinder mit Dyskalkulie und komorbiden Störungen. Dieses verknüpft Aufgaben zur Mengenrepräsentation und Zahlenrepräsentation mit Übungen zu den arithmetischen Operationen. Durch den Wechsel zwischen verschiedenen Spielen und der Auswahl der jeweiligen Aufgabenschwierigkeit passt es sich an das individuelle Leistungsniveau des Kindes an. Im Fokus stand die Überprüfung der Wirksamkei ... Die Studie befasste sich mit der Weiterentwicklung und Evaluation eines computerisierten Trainings "Calcularis" für Kinder mit Dyskalkulie und komorbiden Störungen. Dieses verknüpft Aufgaben zur Mengenrepräsentation und Zahlenrepräsentation mit Übungen zu den arithmetischen Operationen. Durch den Wechsel zwischen verschiedenen Spielen und der Auswahl der jeweiligen Aufgabenschwierigkeit passt es sich an das individuelle Leistungsniveau des Kindes an. Im Fokus stand die Überprüfung der Wirksamkeit von "Calcularis". Neben den unmittelbaren Veränderungen in der Rechenleistung sowie im Mengenverständnis sollten langfristige Trainingseffekte untersucht werden. Im Unterschied zur Evaluation der Vorversion dieses Trainings sollten neben Kindern mit reiner Dyskalkulie insbesondere jene mit komorbiden Störungen wie Lese-Rechtschreibstörung und Aufmerksamkeitsstörungen mit bzw. ohne begleitende Hyperaktivität einbezogen werden. Dabei war von Interesse zu überprüfen, ob sich diese spezifische Trainingsmethoden und Therapiemethode in der Behandlung von Kindern mit komplexen Entwicklungsstörungen unter den gegebenen schulischen, sozialen und klinischen Bedingungen bewährt und einen Beitrag zur schulischen Rehabilitation leisten kann. Die Überprüfung der Trainingseffekte erfolgte über ein Kontrollgruppendesign mit drei verschiedenen, zufällig zugewiesenen Bedingungen. Das spezifische Rechentraining "Calcularis" wurde mit einem unspezifischen Rechtschreibtraining "Dybuster" und einer Wartegruppe verglichen. Die Kinder absolvierten an fünf Tagen in der Woche zuhause eine 20-minütige Trainingseinheit über einen Zeitraum von sechs bis max. acht Wochen. Zu vier Messzeitpunkten wurden in einem Zeitraum von sechs Monaten psychometrische Daten erhoben. Dabei wurden standardisierte Tests zur Messungen der Intelligenz, der Aufmerksamkeit, des Arbeitsgedächtnisses, der Lese- und Rechtschreibleistung, der Zahlenraumentwicklung und des Rechnens sowie Verfahren zur Erfassung mathematikbezogener Angst und zum Erleben und Verhalten durchgeführt. (DIPF/Projekt)
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