Daten und Studien zu „Schlagwörter: Deutsch als Zweitsprache” (14)

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Ziel des Projektes war es, das Potenzial der BeFo -Studie (BeFo I) für die Praxis der Sprachdiagnostik und Sprachförderung zu nutzen. Es wurden drei Arbeitsschwerpunkte bearbeitet: Die Erkenntnisse der ersten Förderphase zur Wirksamkeit der beiden Förderansätze wurden durch die Auswertung mündlicher Sprachproben erweitert (A), die Wirkbedingungen der beiden Förderansätze anhand des vorliegenden Videomaterials genauer bestimmt (B) und das in der 1. Projektphase entwickelte Testverfahren zur Erfas ... Ziel des Projektes war es, das Potenzial der BeFo -Studie (BeFo I) für die Praxis der Sprachdiagnostik und Sprachförderung zu nutzen. Es wurden drei Arbeitsschwerpunkte bearbeitet: Die Erkenntnisse der ersten Förderphase zur Wirksamkeit der beiden Förderansätze wurden durch die Auswertung mündlicher Sprachproben erweitert (A), die Wirkbedingungen der beiden Förderansätze anhand des vorliegenden Videomaterials genauer bestimmt (B) und das in der 1. Projektphase entwickelte Testverfahren zur Erfassung grammatikalischer Basiskompetenzen für Kinder deutscher bzw. nicht-deutscher Herkunftssprache der 2. und 3. Jahrgangsstufe normiert. Zur Auswertung der mündlichen Sprachproben wurden Transkripte der Interviews angefertigt und die Äußerungen der Kinder anhand eines Kodierschemas hinsichtlich sprachlicher Richtigkeit kodiert. Zur Bestimmung der Wirkbedingungen der Förderansätze wurden anhand von Unterrichtsvideos kontrastive qualitative Analysen durchgeführt, um Merkmale der Unterrichtsinteraktion zu identifizieren, die mit dem Lerngewinn der Kinder im Zusammenhang stehen. Es wurde ein Kodierschema erarbeitet, mit dem lernrelevante Aspekte der sprachlichen Interaktion erfasst wurden. Für Detailanalysen wurden zudem Transkripte der Videos angefertigt. Zur Normierung des Testverfahrens wurde im Schuljahr 2012/2013 eine überarbeitete und erweiterte Version des vorliegenden Instruments pilotiert. Die Normierungserhebung erfolgte im Schuljahr 2013/14. Die Ergebnisse des Projekts tragen dazu bei, die wirksamen Elemente der Förderansätze und Bedingungen ihrer Wirksamkeit zu identifizieren, um Hinweise für ihre Umsetzung in der Praxis zu erhalten. (DIPF/Projektwebseite)
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Ziel des Projekts war die Prüfung der Niveaubeschreibungen DaZ (Deutsch als Zweitsprache) für die Sekundarstufe auf Einhaltung der Gütekriterien Validität, interne Konsistenz, Interraterreliabilität und Beobachtungsgenauigkeit. Zur Feststellung der Validität wurde im Rahmen des Projekts die Korrelation der Beobachtungsergebnisse von 121 Schülerinnen und Schülern aus 14 verschiedenen Schulen bzw. DaZ-Zentren in Sachsen und Schleswig-Holstein mit einem äußeren Kriteriumswert geprüft (äußere Kriter ... Ziel des Projekts war die Prüfung der Niveaubeschreibungen DaZ (Deutsch als Zweitsprache) für die Sekundarstufe auf Einhaltung der Gütekriterien Validität, interne Konsistenz, Interraterreliabilität und Beobachtungsgenauigkeit. Zur Feststellung der Validität wurde im Rahmen des Projekts die Korrelation der Beobachtungsergebnisse von 121 Schülerinnen und Schülern aus 14 verschiedenen Schulen bzw. DaZ-Zentren in Sachsen und Schleswig-Holstein mit einem äußeren Kriteriumswert geprüft (äußere Kriteriumsvalidität). Für die Prüfung der internen Konsistenz wurde dieselbe Stichprobe herangezogen. In der Prüfung der Beobachterübereinstimmung und Beobachtergenauigkeit wurde mit aus Videomaterial und Textmaterial bestehenden Portraits von Schülern unterschiedlicher Aneignungsstände im Deutschen gearbeitet, wobei das gesamte Kompetenzspektrum der Niveaubeschreibungen abgedeckt wurde. Die Videoportraits wurden aus 26 Unterrichtsstunden Videomitschnitt herausgearbeitet; die Portraits wurden von insgesamt 52 Lehrkräften aus vier Landkreisen in Sachsen und Schleswig-Holstein mit den Niveaubeschreibungen geratet. Die Ergebnisse (...) bescheinigen dem Instrument hinreichende Validität sowie hervorragende interne Konsistenz. Im Hinblick auf Interraterreliabilität und Genauigkeit der Beobachtungsergebnisse zeigte sich jedoch Optimierungsbedarf: Beide sind nicht durchgehend zufriedenstellend und verdeutlichen die Notwendigkeit von Entwicklung und Einsatz einer linguistische Kenntnisse und analytische Fähigkeiten vermittelnden Beobachterschulung. Darüber hinaus ist der Bedarf an kleinen Ergänzungen der Deskriptoren deutlich geworden. (DIPF/Projektträger)
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Im Abstand von sechs Monaten wurden rezeptive und produktive Fähigkeiten von Kindern mit Deutsch als Muttersprache (DaM) und mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) in einem kombinierten Längs- und Querschnittdesign mittels standardisierter Tests, psycholinguistischer Experimente und Spontansprachaufnahmen erfasst. Die Gesamtstichprobe umfasste 323 Kinder. Aus dieser Kohorte nahmen 165 Kinder im Alter von 3;6 bis 6;11 Jahren zum 1. MZP an der längschnittlichen Untersuchung teil (92 DaM, 73 DaZ, 17 si ... Im Abstand von sechs Monaten wurden rezeptive und produktive Fähigkeiten von Kindern mit Deutsch als Muttersprache (DaM) und mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) in einem kombinierten Längs- und Querschnittdesign mittels standardisierter Tests, psycholinguistischer Experimente und Spontansprachaufnahmen erfasst. Die Gesamtstichprobe umfasste 323 Kinder. Aus dieser Kohorte nahmen 165 Kinder im Alter von 3;6 bis 6;11 Jahren zum 1. MZP an der längschnittlichen Untersuchung teil (92 DaM, 73 DaZ, 17 simultan-bilingual). Zusätzlich wurden als altersparallelisierte Kontrollgruppe zu den sprachauffälligen Kindern weitere 141 Kinder (82 DaM, 59 DaZ) im Alter von 6;0 bis 10;11 Jahren im Querschnitt mit verschiedenen Erhebungsverfahren untersucht.
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Das Projekt untersuchte die Kompetenzen sowie die Professionalisierung von pädagogischen Fachkräften im Bereich der Sprachförderung anhand der zentralen Dimensionen Fachwissen und Handlungskompetenz. Die Studie fokussierte hierbei das Fachwissen und die sprachliche Handlungskompetenz von pädagogischen Fachkräften (PFK), die mit Kindern zwischen 0,6 bis 3 Jahren bzw. mit Kindern im Vorschulalter Sprachförderung in Kleingruppen durchführen. Dazu wurden das Fachwissen der PFK über sprachwissenschaf ... Das Projekt untersuchte die Kompetenzen sowie die Professionalisierung von pädagogischen Fachkräften im Bereich der Sprachförderung anhand der zentralen Dimensionen Fachwissen und Handlungskompetenz. Die Studie fokussierte hierbei das Fachwissen und die sprachliche Handlungskompetenz von pädagogischen Fachkräften (PFK), die mit Kindern zwischen 0,6 bis 3 Jahren bzw. mit Kindern im Vorschulalter Sprachförderung in Kleingruppen durchführen. Dazu wurden das Fachwissen der PFK über sprachwissenschaftliche Grundlagen, Erstspracherwerb und Zweitspracherwerb, Sprachstandserhebung und Sprachförderung erhoben und die sprachliche Handlungskompetenz in der Fördersituation erfasst. Für die PFK, die mit Vorschulkindern arbeiten, wurde darüber hinaus die Veränderung des Fachwissens und der Handlungskompetenz im Verlauf einer projektintern konzipierten Fortbildungssequenz erfasst. (DIPF/Projekt)
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Im gemeinsamen Verbundvorhaben untersuchten zwei Interventionsstudien das Potenzial der Muttersprache beim Lernen eines bildungssprachlichen Wortschatzes. Die konkrete Forschungsfrage lautete dabei: Lernen Kinder mit türkischer Familiensprache mehr Wortschatz im Deutschen, wenn sie Texte zunächst auf Türkisch und dann auf Deutsch gelesen bzw. gehört haben, als wenn sie die Texte zweimal auf Deutsch lesen bzw. hören? In dieser Interventionsstudie wurde ein linguistisch ausgerichtetes Förderprogra ... Im gemeinsamen Verbundvorhaben untersuchten zwei Interventionsstudien das Potenzial der Muttersprache beim Lernen eines bildungssprachlichen Wortschatzes. Die konkrete Forschungsfrage lautete dabei: Lernen Kinder mit türkischer Familiensprache mehr Wortschatz im Deutschen, wenn sie Texte zunächst auf Türkisch und dann auf Deutsch gelesen bzw. gehört haben, als wenn sie die Texte zweimal auf Deutsch lesen bzw. hören? In dieser Interventionsstudie wurde ein linguistisch ausgerichtetes Förderprogramm im Elementarbereich (Kindergarten) implementiert und evaluiert (...). Die Wortschatzförderung erfolgte über das Hörverständnis. Die Kinder erhielten in den Interventionssitzungen kurze Hörtexte mit Zielwörtern aus der deutschen Bildungssprache. Der Zielwortschatz wurde im Rahmen von 20 Interventionssitzungen durch Hörspiele übermittelt. Dabei wurden unterschiedliche Untersuchungsbedingungen des Wortschatzlernens miteinander verglichen: Kinder der Gruppe A hörten das Interventionsmaterial erst auf Türkisch und anschließend auf Deutsch; Kinder der Gruppe B hörten das Textmaterial zweimal auf Deutsch, wobei beim ersten Hördurchgang der Zielwortschatz explizit auf Türkisch genannt wurde. Kinder der Gruppe C hörten das Interventionsmaterial zweimal auf Deutsch. Die Kontrollgruppe D erhielt kommerzielle Hörspiele auf Deutsch, in denen der Zielwortschatz nicht vorkommt. Die Kinder wurden randomisiert auf die Untersuchungsbedingungen verteilt. Unmittelbar vor und nach der Interventionsphase erfolgte die Prätestung und Posttestung. Sechs Wochen nach der Intervention fand außerdem ein Follow up-Test statt, um die Nachhaltigkeit des Wortschatzerwerbs zu überprüfen. Neben dem rezeptiven Grundwortschatz im Deutschen und Türkischen wurden kognitive Grundfähigkeiten der Kinder sowie der sozioökonomische Status erfasst. An den Interventionssitzungen nahmen insgesamt 93 Vorschüler mit türkischem Migrationshintergrund teil. Um den Wortschatzzuwachs bei den Kindern bestimmen zu können, wurde zu allen Messzeitpunkten ein Test zum Zielwortschatz eingesetzt. Zur Berechnung von Mittelwertunterschieden der Experimentalgruppen im Vergleich zu den jeweiligen Kontrollgruppen wurden Varianzanalysen mit Messwiederholung sowie Kovarianzanalysen durchgeführt. Des Weiteren erfolgten Regressionsanalysen zur Erfassung der Bedeutsamkeit von Hintergrundvariablen für den Wortschatzzuwachs. (DIPF/Projekt/Projektträger)
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Die bisher erzielten Ergebnisse deuten darauf hin, dass die schriftliche Darbietung des Interventionsmaterials in der Familiensprache keinen Effekt auf den Wortschatzzugewinn türkischer Schüler zeigt. Die türkische Lesekompetenz der Kinder war jedoch recht gering, so dass eine auditive Darbietung des Interventionsmaterials eine erfolgsversprechende Alternative zu den bisher eingesetzten Lesetexten bietet. Um das Potenzial der Familiensprache hinreichend untersuchen zu können, wurde in InterMut-A ... Die bisher erzielten Ergebnisse deuten darauf hin, dass die schriftliche Darbietung des Interventionsmaterials in der Familiensprache keinen Effekt auf den Wortschatzzugewinn türkischer Schüler zeigt. Die türkische Lesekompetenz der Kinder war jedoch recht gering, so dass eine auditive Darbietung des Interventionsmaterials eine erfolgsversprechende Alternative zu den bisher eingesetzten Lesetexten bietet. Um das Potenzial der Familiensprache hinreichend untersuchen zu können, wurde in InterMut-Audio in einem Prä-Posttest-Design mit zwei Gruppen (im Kontext von 17 Schulklassen) mit Hilfe zweier bereits vorliegender Interventionstexte und einem zugehörigen, erprobten Wortschatztestverfahren überprüft, ob sich der Einsatz von auditivem familiensprachlichen Input auf das Wortschatzlernen der türkischsprachigen Schüler auswirkt. Ergebnisse liegen zurzeit noch nicht vor. (DIPF/Projekt)
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Ziel des Forschungsvorhabens war die empirische Erfassung von Möglichkeiten und Problemen beim Aufgreifen von Mehrsprachigkeit in dramapädagogischen und theaterpädagogischen Settings in schulischem Regelunterricht und Projektunterricht (Sekundarstufe I). Ansatzpunkt des Projektes waren didaktische Prinzipien, die in heterogenen Kontexten die Herkunftssprachen als mehrsprachige Ressourcen in den Unterricht einbinden. Berücksichtigung fanden hierbei auch unterschiedliche Arten von Sprachkompetenze ... Ziel des Forschungsvorhabens war die empirische Erfassung von Möglichkeiten und Problemen beim Aufgreifen von Mehrsprachigkeit in dramapädagogischen und theaterpädagogischen Settings in schulischem Regelunterricht und Projektunterricht (Sekundarstufe I). Ansatzpunkt des Projektes waren didaktische Prinzipien, die in heterogenen Kontexten die Herkunftssprachen als mehrsprachige Ressourcen in den Unterricht einbinden. Berücksichtigung fanden hierbei auch unterschiedliche Arten von Sprachkompetenzen: Deutsch als Erstsprache oder Zweitsprache, Deutsch als Zielsprache auf unterschiedlichen Erwerbsständen und mit unterschiedlichen Spracherwerbsverläufen sowie unterschiedliche Ausprägungen von Mehrsprachigkeit. Analyseschwerpunkte waren die Interaktionen bei Umsetzungen von mehrsprachigen Szenarien (wie insbesondere Verständnissicherung, performative Aspekte der Selbstpräsentation und Feedback). Einbezogen wurden auch die Perspektiven der Beteiligten im Hinblick auf Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung von Sprachen und Kulturalität. Um das Interaktionsverhalten von Schülern und Lehrern zu analysieren, wurden die untersuchungsrelevanten Situationen videografisch dokumentiert und transkribiert und nach Prinzipien der angewandten Diskursanalyse ausgewertet. Um die Wahrnehmung und Perspektiven der Beteiligten zu erfassen, stützte sich die Erhebung auf problemzentrierte Interviews sowie Kommentierungen einzelner Interaktionssequenzen. Die Ergebnisse sollen Schulen und anderen Trägern im Bereich der Sprachförderung und der Arbeit mit Jugendlichen in sprachlich und kulturell heterogenen Zusammenhängen zugänglich gemacht werden und im Rahmen von Lehrerausbildungen und Lehrerweiterbildungen genutzt werden können. (DIPF/Projektträger)
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Das Verbundvorhaben ging der Frage nach, wie die deutschen Sprachkompetenzen von Kindern nicht-deutscher Herkunftssprache am besten gefördert werden können. Bei der Zielgruppe des Vorhabens handelte es sich um Drittklässler mit Migrationshintergrund. Das Vorhaben gliedert sich in zwei Teilprojekte, wobei jedes der beiden Teilprojekte jeweils einen der beiden Ansätze, implizite Sprachförderung ("focus on meaning") bzw. explizite Sprachförderung ("focus on form"), auf seine Wirksamkeit untersuchte ... Das Verbundvorhaben ging der Frage nach, wie die deutschen Sprachkompetenzen von Kindern nicht-deutscher Herkunftssprache am besten gefördert werden können. Bei der Zielgruppe des Vorhabens handelte es sich um Drittklässler mit Migrationshintergrund. Das Vorhaben gliedert sich in zwei Teilprojekte, wobei jedes der beiden Teilprojekte jeweils einen der beiden Ansätze, implizite Sprachförderung ("focus on meaning") bzw. explizite Sprachförderung ("focus on form"), auf seine Wirksamkeit untersuchte. Zu diesen beiden Treatmentgruppen gab es eine Kontrollgruppe, welche die zusätzliche Förderung zu einem späteren Zeitpunkt erhalten hat. Im Rahmen des Projektes wurden die Wirksamkeit der Treatments sowie die Nachhaltigkeit der Effekte anhand von Leistungserhebungen zu vier Messzeitpunkten geprüft. Das Teilprojekt aus Berlin war dabei insbesondere für die Weiterentwicklung, Umsetzung und Untersuchung des "focus on meaning"-Ansatzes verantwortlich, welche durch fachbezogenen Unterricht in den Fächern Mathematik und Sachunterricht angewendet wurde. Das Teilprojekt aus Karlsruhe hat sich hingegen insbesondere mit der Weiterentwicklung, Umsetzung und Untersuchung des "focus on form"-Ansatzes auseinandergesetzt. Dieser wurde durch sprachsystematischen Unterricht im Rahmen von "Deutsch als Zweitsprache" (DaZ) durchgeführt. Insgesamt konnten zwei Förderansätze weiterentwickelt und im Feld umgesetzt werden. (...) Die bislang durchgeführten Analysen weisen darauf hin, dass vermutlich nur in einzelnen Bereichen tendenzielle Fördereffekte erzielt werden können. So zeigen die Kinder beider Förderansätze direkt nach Abschluss der Förderung tendenziell bessere Leistungen im Bereich Wortschatz als die nicht geförderten Kinder. Darüber hinaus zeigen die Kinder, die eine fachbezogene Förderung erhalten haben, nach Abschluss der Förderung tendenziell höhere Kompetenzen in Mathematik, nicht jedoch die Kinder der sprachsystematischen Förderung. Für die grammatikalischen Kompetenzen konnte für keinen der beiden Ansätze eine Überlegenheit der Förderkinder im Vergleich zur Kontrollgruppe festgestellt werden. (...) Eine tiefere Analyse der Bedingungen des Fördererfolgs erfolgt in der zweiten Förderphase. (DIPF/Projektträger)
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In der Studie waren zum einen die Pluralverarbeitung anhand von EEG (Elektroenzephalografie) und Reaktionszeitexperimenten bei Erwachsenen Gegenstand der Untersuchung als auch - in einer zweiten Gruppe mit Kindern im Alter von 5 bis 8 Jahren - die Pluralverarbeitung anhand von EEG sowie eine umfassende Erfassung der sprachlichen Fähigkeiten (türkisch und deutsch) sowie des sprachlichen und familiären Hintergrundes. (DIPF/Projekt) In der Studie waren zum einen die Pluralverarbeitung anhand von EEG (Elektroenzephalografie) und Reaktionszeitexperimenten bei Erwachsenen Gegenstand der Untersuchung als auch - in einer zweiten Gruppe mit Kindern im Alter von 5 bis 8 Jahren - die Pluralverarbeitung anhand von EEG sowie eine umfassende Erfassung der sprachlichen Fähigkeiten (türkisch und deutsch) sowie des sprachlichen und familiären Hintergrundes. (DIPF/Projekt)
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Datengrundlage der empirischen Studie waren sprachbezogene Eingangstests zur Auswahl der Probanden, standardisierte Prätests und Posttests zu Darstellungsvernetzungen und zum verständigen Umgang mit Brüchen in Experimentalgruppe und Kontrollgruppe, Videodaten und Transkripte aus den Förderprozessen sowie halboffene Fragebögen zur Sprachbiographie. (Projektwebsite) Datengrundlage der empirischen Studie waren sprachbezogene Eingangstests zur Auswahl der Probanden, standardisierte Prätests und Posttests zu Darstellungsvernetzungen und zum verständigen Umgang mit Brüchen in Experimentalgruppe und Kontrollgruppe, Videodaten und Transkripte aus den Förderprozessen sowie halboffene Fragebögen zur Sprachbiographie. (Projektwebsite)
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Die Interventionsstudie wurde über fünf Monate im Deutschunterricht und Türkischunterricht durchgeführt. Insgesamt wurden sieben Mal Schreibaufgaben, jeweils im Deutsch- und im Türkischunterricht, in Form einer Personenbeschreibung (Fokus: Revision) erhoben. Die Deutschklassen wurden jeweils in vier (balancierte) Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe partizipierte im Deutschunterricht durchgehend an einem Arrangement. Im Türkischunterricht fand keine Intervention statt, sondern ausschließlich Texterhe ... Die Interventionsstudie wurde über fünf Monate im Deutschunterricht und Türkischunterricht durchgeführt. Insgesamt wurden sieben Mal Schreibaufgaben, jeweils im Deutsch- und im Türkischunterricht, in Form einer Personenbeschreibung (Fokus: Revision) erhoben. Die Deutschklassen wurden jeweils in vier (balancierte) Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe partizipierte im Deutschunterricht durchgehend an einem Arrangement. Im Türkischunterricht fand keine Intervention statt, sondern ausschließlich Texterhebungen. Sowohl im Deutsch- als auch im Türkischunterricht wurde die Textproduktionsqualität ausgewertet (Ratings). (DIPF/Projekt)
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In der videobasierten Unterrichtsstudie wurden Unterrichtsfilmdaten und Kontextdaten (Interviews, Informationen zu den Schulen, Klassen, Unterrichtsmaterial etc.) zum Unterricht ausgewählter Expertenlehrkräfte erhoben und insgesamt 32 Zeitstunden Unterricht gefilmt. (Projekt) In der videobasierten Unterrichtsstudie wurden Unterrichtsfilmdaten und Kontextdaten (Interviews, Informationen zu den Schulen, Klassen, Unterrichtsmaterial etc.) zum Unterricht ausgewählter Expertenlehrkräfte erhoben und insgesamt 32 Zeitstunden Unterricht gefilmt. (Projekt)
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Ziel der Erhebung war es, separate Normwerte für monolingual deutschsprachige Kinder, für bilingual aufwachsende Kinder und für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache zu erstellen. Aus diesem Grund wurden Schulen mit einem hohen Anteil an Kindern mit Zuwanderungshintergrund überproportional häufig in die Stichprobe aufgenommen. Der Anteil nicht monolingual deutschsprachiger Kinder ist somit in der Normierungsstichprobe höher als in der Gesamtpopulation. Ziel der Erhebung war es, separate Normwerte für monolingual deutschsprachige Kinder, für bilingual aufwachsende Kinder und für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache zu erstellen. Aus diesem Grund wurden Schulen mit einem hohen Anteil an Kindern mit Zuwanderungshintergrund überproportional häufig in die Stichprobe aufgenommen. Der Anteil nicht monolingual deutschsprachiger Kinder ist somit in der Normierungsstichprobe höher als in der Gesamtpopulation.
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