Daten und Studien zu „Schlagwörter: Ganztagsschule” (10)

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StEG ist ein Kooperationsprojekt zur Analyse der Entwicklung der deutschen Ganztagsschullandschaft und wird seit 2005 als länderübergreifendes Forschungsprogramm durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, Rahmenbedingungen an Ganztagsschulen und Wirkungen von Ganztagsschulen empirisch über einen längeren Zeitraum hinweg zu erfassen und zu prüfen. Dazu wird die Arbeit an den Ganztagsschulen über mehrere Erhebungszeitpunkte hinweg möglichst umfassend abgebildet, um eine Grundlage für eine zielgericht ... StEG ist ein Kooperationsprojekt zur Analyse der Entwicklung der deutschen Ganztagsschullandschaft und wird seit 2005 als länderübergreifendes Forschungsprogramm durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, Rahmenbedingungen an Ganztagsschulen und Wirkungen von Ganztagsschulen empirisch über einen längeren Zeitraum hinweg zu erfassen und zu prüfen. Dazu wird die Arbeit an den Ganztagsschulen über mehrere Erhebungszeitpunkte hinweg möglichst umfassend abgebildet, um eine Grundlage für eine zielgerichtete Schulentwicklungsarbeit und deren Unterstützung durch die Bildungspolitik zu schaffen. Dabei knüpft StEG an Theorien zur Schuleffektivität und Schulqualität an und berücksichtigt darüber hinaus Ansätze zur Beschreibung der Bildungsqualität und Wirkungen außerschulischer Angebote. In der ersten Förderphase des Projektes fanden im Längsschnitt angelegte Erhebungen mit allen am Ganztag beteiligten Personengruppen statt: Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen, ihre Eltern/Erziehungsberechtigten, Schulleitungen, Lehrkräfte, das weitere pädagogisch tätige Personal und die an den Ganztagsangeboten beteiligten Kooperationspartner. Insgesamt wurden in drei Erhebungswellen – 2005, 2007 und 2009 – mehr als 50.000 Personen von über 300 Schulen wiederholt befragt. (DIPF/Projekt)
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Gemäß eines ethnographischen Zugangs erfolgte 2011/2012 eine erste von zwei Feldphasen, in der durch ein "Eintauchen" der Forscher in das zu untersuchende Feld zunächst eine Sensibilisierung für den Gegenstand der Studie stattfand. Zum Ende dieser ersten Feldphase standen sowohl die Sichtweisen der einzelnen Professionellen als auch deren kollektive Sichtweisen auf Bildungsungerechtigkeit im Fokus, die anhand narrativer Interviews und natürlicher Gespräche untersucht wurden. An diese erste Phase ... Gemäß eines ethnographischen Zugangs erfolgte 2011/2012 eine erste von zwei Feldphasen, in der durch ein "Eintauchen" der Forscher in das zu untersuchende Feld zunächst eine Sensibilisierung für den Gegenstand der Studie stattfand. Zum Ende dieser ersten Feldphase standen sowohl die Sichtweisen der einzelnen Professionellen als auch deren kollektive Sichtweisen auf Bildungsungerechtigkeit im Fokus, die anhand narrativer Interviews und natürlicher Gespräche untersucht wurden. An diese erste Phase schloss nach einer mehrmonatigen Unterbrechung eine zweite Feldphase an, deren Fokus stärker auf die Handlungslogiken der professionellen Akteure gerichtet war: Gemäß der Idee eines "theoretical sampling" konnten Situationen professioneller Praxis gezielt ausgewählt werden, die einerseits durch die in der Zwischenzeit erfolgten sozialwissenschaftlich-hermeneutischen Rekonstruktionen der bis dato vorliegenden protokollierten Daten, andererseits auch durch die Erfahrungen der ersten ethnographischen Phase als aufschlussreich für die forschungsleitenden Fragestellungen erschienen. (DIPF/Projekt)
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Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde eine Qualifizierungsmaßnahme für pädagogische Mitarbeiter, die in der Hausaufgabenbetreuung einer offenen Ganztagsschule (OGS) tätig sind, entwickelt und evaluiert. Inhaltlich gliederte sich das Projekt zum einen in die "KIDS Basis" (Wissensvermittlung und Strategievermittlung für den Umgang mit aufmerksamkeitsgestörten Schülern) mit dem Ziel, das pädagogische Personal in die Lage zu versetzen, über klare Arbeitsregeln und positive Konsequenzen für konzent ... Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde eine Qualifizierungsmaßnahme für pädagogische Mitarbeiter, die in der Hausaufgabenbetreuung einer offenen Ganztagsschule (OGS) tätig sind, entwickelt und evaluiert. Inhaltlich gliederte sich das Projekt zum einen in die "KIDS Basis" (Wissensvermittlung und Strategievermittlung für den Umgang mit aufmerksamkeitsgestörten Schülern) mit dem Ziel, das pädagogische Personal in die Lage zu versetzen, über klare Arbeitsregeln und positive Konsequenzen für konzentriertes Verhalten die Lernzeit und das Arbeitsverhalten aller Schüler insgesamt zu verbessern. Zum anderen diente das "KIDS Zusatz" der gezielten Förderung von Schülern mit Aufmerksamkeitsproblemen. In acht Terminen wurden die pädagogischen Mitarbeiter in der Durchführung des spezifischen Aufmerksamkeitstrainings geschult. Parallel dazu führten die Mitarbeiter das Training mit einer Kleingruppe von vier bis sechs Kindern durch. (...) Eine Überprüfung der Trainingseffekte erfolgte in drei Erhebungswellen über ein Schuljahr: Zu jedem Messzeitpunkt erhielten die Gruppenleiter Fragebögen zur Verhaltensbeurteilung der Schüler, die durch sie als aufmerksamkeitsbeeinträchtigt identifiziert wurden. Zunächst wurde in jeder Welle erhoben, inwieweit sich das Verhalten der Gesamtgruppe durch die "KIDS Basis" verändert hat. Im nächsten Schritt wurde überprüft, ob Kinder mit Aufmerksamkeitsbeeinträchtigungen durch die Kombination aus Basistraining und individueller zusätzlicher Förderung ("KIDS Zusatz") ihre Leistungen an die Leistungen der Gesamtgruppe angleichen können. Zehn offene Ganztagsgrundschulen in Düsseldorf und Köln nahmen jeweils über ein Schuljahr an dem Projekt teil. Computergestützte Aufmerksamkeitstests und standardisierte Aufmerksamkeitsfragebögen zeigten, dass das eingesetzte Screening-Instrument die Zielstichprobe zuverlässig identifizieren konnte. Die Evaluation von "KIDS Basis" und "KIDS Zusatz" an einer Stichprobe von 116 aufmerksamkeitsbeeinträchtigten Kindern ergab deutliche Reduzierungen von oppositionellem Verhalten und Schwierigkeiten mit der Einhaltung von Regeln (...). Allerdings legten die Ergebnisse aus der Wartekontrollgruppe nahe, dass Entwicklungseffekte und Interventionseffekte zusammenfallen. Weitergehende Moderatorenanalysen sollten klären, welche Faktoren einen Interventionserfolg vorhersagen. Als mögliche Einflussfaktoren wurden auf der Ebene der Schulen Ausbildungshintergrund sowie Berufserfahrung der pädagogischen Mitarbeiter und auf der Ebene der Kinder Ausmaß der oppositionellen Verhaltensweisen identifiziert. (DIPF/Projektträger)
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Ethnografische teilnehmende Beobachtung des Alltags in einer Ganztagsschule in zwei aufeinander folgenden Feldphasen mit einer Zwischenauswertungsphase. Ergänzend wurden Experteninterviews (mit der Leitungskraft der Einrichtung) und Gruppendiskussionen (mit Schülern und Lehrern) durchgeführt. Ethnografische teilnehmende Beobachtung des Alltags in einer Ganztagsschule in zwei aufeinander folgenden Feldphasen mit einer Zwischenauswertungsphase. Ergänzend wurden Experteninterviews (mit der Leitungskraft der Einrichtung) und Gruppendiskussionen (mit Schülern und Lehrern) durchgeführt.
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Schwerpunkt der Teilstudie StEG-S war die Frage nach der Qualität und Wirkung von Ganztagsangeboten. Hierbei wurden zum einen Ganztagsangebote betrachtet, von denen erwartet wurde, dass sie die Lesefreude und Lesefähigkeit von Schülern verbessern können. Zum anderen wurden Ganztagsangebote betrachtet, die das soziale Verhalten, das Selbstkonzept, die Selbstwirksamkeitserwartung sowie die Motivation von Schülerinnen und Schülern fördern können. Im Rahmen eines längsschnittlichen Designs beantwort ... Schwerpunkt der Teilstudie StEG-S war die Frage nach der Qualität und Wirkung von Ganztagsangeboten. Hierbei wurden zum einen Ganztagsangebote betrachtet, von denen erwartet wurde, dass sie die Lesefreude und Lesefähigkeit von Schülern verbessern können. Zum anderen wurden Ganztagsangebote betrachtet, die das soziale Verhalten, das Selbstkonzept, die Selbstwirksamkeitserwartung sowie die Motivation von Schülerinnen und Schülern fördern können. Im Rahmen eines längsschnittlichen Designs beantworteten Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse an drei Messzeitpunkten computerbasiert Fragen zur Angebotsqualität und Unterrichtsqualität, zum Leseverhalten und Sozialverhalten, zum Selbstkonzept, zur Selbstwirksamkeitserwartung sowie zur Motivation im Bereich des schulischen Lernens. Zudem wurde eine Reihe von Hintergrundvariablen, wie z. B. das Familienklima, erfasst. Im Sinne einer Erfassung mehrerer Perspektiven bearbeiteten auch die Lehrerkräftw sowie die Leitung bestimmter Ganztagsangebote einen papierbasierten Fragebogen zur Durchführung ihres Angebots bzw. des Unterrichts. (Projekt)
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Bei der Studie handelt es sich um eine quantitative Befragung zu zwei Messzeitpunkt (MZP1 und MZP2) von Lehrkräften, weiterem pädagogischem Personal, Schülern, Eltern und Schulleitungen zur Erfassung der interprofessionellen Kooperation und der Rahmenbedingungen der Arbeit von Lehrkräften und weiterem pädagogischen Personal. Bei der Studie handelt es sich um eine quantitative Befragung zu zwei Messzeitpunkt (MZP1 und MZP2) von Lehrkräften, weiterem pädagogischem Personal, Schülern, Eltern und Schulleitungen zur Erfassung der interprofessionellen Kooperation und der Rahmenbedingungen der Arbeit von Lehrkräften und weiterem pädagogischen Personal.
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Im Rahmen dieser Studie wurde eine qualitative Befragung von Lehrkräften und weiterem pädagogischem Personal zur Erfassung der interprofessionellen Kooperation und der Rahmenbedingungen der Arbeit von Lehrkräften und weiterem pädagogischen Personal durchgeführt. Im Rahmen dieser Studie wurde eine qualitative Befragung von Lehrkräften und weiterem pädagogischem Personal zur Erfassung der interprofessionellen Kooperation und der Rahmenbedingungen der Arbeit von Lehrkräften und weiterem pädagogischen Personal durchgeführt.
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