Daten und Studien zu „Erhebungsverfahren: Leistungs- und Kompetenztests” (206)

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Fragestellung In vielen Ländern der Bundesrepublik vollziehen sich derzeit Änderungen in Struktur und Inhalt der gymnasialen Oberstufe, beispielsweise durch die Verkürzung der Gymnasialzeit von 9 Jahren (G9) auf 8 Jahre (G8). Eine derartige Reform, verbunden mit einer Umorientierung der Lehrsteuerung, wurde 2004 auch in Baden-Württemberg umgesetzt. Im Rahmen dieser Teilstudie des NEPS wurden diese Änderungen gezielt untersucht und ihre Effekte dokumentiert. Es wurde geprüft, welche Auswirkungen ... Fragestellung In vielen Ländern der Bundesrepublik vollziehen sich derzeit Änderungen in Struktur und Inhalt der gymnasialen Oberstufe, beispielsweise durch die Verkürzung der Gymnasialzeit von 9 Jahren (G9) auf 8 Jahre (G8). Eine derartige Reform, verbunden mit einer Umorientierung der Lehrsteuerung, wurde 2004 auch in Baden-Württemberg umgesetzt. Im Rahmen dieser Teilstudie des NEPS wurden diese Änderungen gezielt untersucht und ihre Effekte dokumentiert. Es wurde geprüft, welche Auswirkungen die Einführung der auf acht Jahre verkürzten Gymnasialzeit auf den Leistungsstand und die Motivation der Schülerinnen und Schüler hatte. Im Herbst 2003 traten die letzten Schülerinnen und Schüler in den G9-Zug mit Lehrplan-Steuerung ein, im Herbst 2004 die ersten in den G8-Zug mit Bildungsstandard-Steuerung. Diese beiden Jahrgänge machten gleichzeitig im Jahr 2012 das Abitur und wurden in der Kursstufe (also den letzten zwei Schuljahren) gemeinsam unterrichtet. Das Design der Studie zur G8-Reform in Baden-Württemberg sah drei Querschnittswellen vor; es handelte sich hierbei also um keine Panelbefragung. In den drei Erhebungswellen wurden jeweils die Abschlussjahrgänge getestet und befragt. In den drei Erhebungswellen werden jeweils die Abschlussjahrgänge getestet und befragt: (1) der Abiturjahrgang 2010/11, in dem fast alle Abiturientinnen und Abiturienten 13 Jahre lang die Schule besucht haben. (Ausnahme ist eine Minderheit von ca. 15 Prozent der Schülerinnen und Schüler, die freiwillig schon vor der offiziellen Einführung des G8 eine verkürzte Gymnasialzeit wählen konnten.) (2) der Abiturjahrgang 2011/12, in dem sowohl G8- als auch G9-Schülerinnen und -Schüler das Abitur machen ("Doppeljahrgang"); (3) der Abiturjahrgang 2012/13, in dem sich erstmals nur Schülerinnen und Schüler befinden, die nach 12 Jahren das Abitur erlangen. Zusätzlich zur Befragung der Schülerinnen und Schüler werden Kompetenztests in den Fächern Englisch, Mathematik, Biologie und Physik eingesetzt. Zur Erfassung der kognitiven Fähigkeiten wird auf einen spezifisch für NEPS entwickelten Test zurückgegriffen. Außerdem werden am Schuljahresende die Noten der Kursstufe sowie die Abiturprüfungsnoten in den Schulen erfragt. In Ergänzung zur Befragung und Testung der Schülerinnen und Schüler werden auch die Fachleiterinnen und Fachleiter der Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch sowie die Schulleitungen befragt, um Informationen zur Lernumwelt und zu strukturellen Rahmenbedingungen zu erhalten.
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Fragestellung Viele Bundesländer reformieren gegenwärtig das Curriculum und die Organisation der gymnasialen Oberstufe. Im Allgemeinen zielen diese Veränderungen auf eine stärkere Betonung der Allgemeinbildung und eine Einschränkung der Differenzierung (Konsolidierung) des Leistungskurs-Grundkurs-Systems in den beiden letzten Oberstufenjahren. Die Untersuchung zur Reform des Leistungskurs-Grundkurs-Systems im Rahmen des Nationalen Bildungspanels erfolgte in Thüringen an Absolventenjahrgängen in ... Fragestellung Viele Bundesländer reformieren gegenwärtig das Curriculum und die Organisation der gymnasialen Oberstufe. Im Allgemeinen zielen diese Veränderungen auf eine stärkere Betonung der Allgemeinbildung und eine Einschränkung der Differenzierung (Konsolidierung) des Leistungskurs-Grundkurs-Systems in den beiden letzten Oberstufenjahren. Die Untersuchung zur Reform des Leistungskurs-Grundkurs-Systems im Rahmen des Nationalen Bildungspanels erfolgte in Thüringen an Absolventenjahrgängen in den Jahren 2010 (letzter Jahrgang, der nicht von der Reform betroffen ist) und 2011 (erster reformierter Jahrgang). Die Studie zur organisatorischen Reform der gymnasialen Oberstufe in Thüringen fand an 32 Schulen der Sekundarstufe II statt. In den ausgewählten Schulen wurden alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 (entsprechende Einverständniserklärung vorausgesetzt) einmal getestet und befragt. Es handelt sich hierbei also um keine Panelbefragung. Zum Einsatz kamen Fachleistungstests in den Bereichen Mathematik, Physik, Biologie und Englisch, Fragen zum sozialen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler, ein Test zu kognitiven Fähigkeiten sowie Fragebogeninstrumente zur Erfassung möglicher Auswirkungen der Reform. Zusätzlich wurden die Eltern und die Fachlehrkräfte der Jahrgangsstufe 12 in die Untersuchung eingebunden.
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Fragestellung Ziel dieser Teilstudie ist der Aufbau einer Längsschnittkohorte, die mit Säuglingen im ersten Lebensjahr startet. Die Familien werden zu Hause besucht. Es werden umfangreiche, theoriegeleitete Erhebungen mit den Kindern (als Zielpersonen) und ihren Eltern sowie außerhäuslichen Betreuungspersonen (Gruppenleiter der Kinderkrippe oder des Kindergartens, Tagesmütter oder -väter) durchgeführt. Mit den daraus gewonnen Daten wird es möglich sein, Bildungsprozesse, Bildungsverläufe und Ko ... Fragestellung Ziel dieser Teilstudie ist der Aufbau einer Längsschnittkohorte, die mit Säuglingen im ersten Lebensjahr startet. Die Familien werden zu Hause besucht. Es werden umfangreiche, theoriegeleitete Erhebungen mit den Kindern (als Zielpersonen) und ihren Eltern sowie außerhäuslichen Betreuungspersonen (Gruppenleiter der Kinderkrippe oder des Kindergartens, Tagesmütter oder -väter) durchgeführt. Mit den daraus gewonnen Daten wird es möglich sein, Bildungsprozesse, Bildungsverläufe und Kompetenzentwicklung zu beschreiben und zu analysieren. Leitende Forschungsfragen: ? Wie entwickeln sich bildungsrelevante frühe Fähigkeiten und Fertigkeiten von Kindern unter vier Jahren und wie werden Entwicklungs- und Bildungsprozesse in familialen und außerfamilialen Betreuungs- und Bildungssettings gefördert? ? Wie interagieren familiale und außerfamiliale Settings? ? Ab welchem Alter werden außerfamiliale Betreuungs- und Bildungssettings genutzt und inwiefern hängt die Nutzung ab vom Entwicklungsstand des Kindes und/oder dem familialen Hintergrund, einschließlich der familialen Lernumwelt, elterlichen Bedürfnissen und Orientierungen?
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Fragestellung Im Rahmen dieser Teilstudie werden Bildungs- und Erwerbsverläufe sowie die Kompetenzentwicklung im Lebensverlauf von Erwachsenen erhoben. Um Bildung im Erwachsenenalter untersuchen zu können, wird die ganze Bandbreite von Bildungsaktivitäten und Lernprozessen (formale, nicht-formale und informelle Bildung), Entscheidungen, die zu ihrer Beteiligung führen und der bisherige Lebensverlauf der Befragten (insbesondere die Bildungs- und Erwerbsgeschichte, Partnerschaften sowie Kinder) d ... Fragestellung Im Rahmen dieser Teilstudie werden Bildungs- und Erwerbsverläufe sowie die Kompetenzentwicklung im Lebensverlauf von Erwachsenen erhoben. Um Bildung im Erwachsenenalter untersuchen zu können, wird die ganze Bandbreite von Bildungsaktivitäten und Lernprozessen (formale, nicht-formale und informelle Bildung), Entscheidungen, die zu ihrer Beteiligung führen und der bisherige Lebensverlauf der Befragten (insbesondere die Bildungs- und Erwerbsgeschichte, Partnerschaften sowie Kinder) detailliert erfasst. Ebenso wie das Wissen über Erwachsenenbildung in Deutschland ist auch das Wissen über Kompetenzausstattung und -veränderung nach der Schullaufbahn sehr gering. Deshalb werden im Rahmen dieser Teilstudie Lese-, Mathematik-, naturwissenschaftliche und ICT-Kompetenzen sowie nicht-kognitive Fähigkeiten (wie Persönlichkeit, Motivation und soziale Kompetenzen) erhoben. Inhaltlich ermöglichen die erhobenen Daten, ? die Bildungsverläufe von Erwachsenen über ihren Lebensverlauf hinweg, insbesondere über ihre Erwerbsgeschichte, nachzuzeichnen und die Bildungs- und Erwerbsverläufe jüngerer Kohorten nach dem Eintritt ins Erwerbsleben weiterzuverfolgen; ? die Determinanten für Entscheidungen, an formalen oder nicht-formalen Lernaktivitäten nach der Erstausbildung teilzunehmen oder nicht teilzunehmen, zu identifizieren; ? die Kompetenzausstattung unterschiedlicher Gruppen von Erwachsenen in Deutschland zu beschreiben und die Kompetenzentwicklung im Erwachsenenalter sowie die Rolle, die die Erwerbssituation dabei spielt, zu erklären; ? die Wirkungen spezifischer Bildungskontexte im Erwachsenenalter, vor allem der Erwerbssituation und der Familienkonstellation, auf Bildungsentscheidungen und die Weiterbildungsbeteiligung zu analysieren; ? die Erträge von formalen Qualifikationen, Kompetenzen und Erwerbserfahrung in Form von Löhnen, Erwerbskarrieren und anderen Lebensbereichen wie z.B. dem Wohlbefinden oder dem sozialem Engagement zu bestimmen; ? empirische Ergebnisse zur Kompetenzausstattung von Migranten, zu ihren Ressourcen, ihrer Weiterbildungsbeteiligung und zu deren Erträgen zu generieren; ? Gelegenheiten und Hindernisse für Lernprozesse und Bildung im höheren Erwachsenenalter zu identifizieren. Diese Teilstudie startete bereits im Jahr 2007, also vor der Gründung des Nationalen Bildungspanels (NEPS). Die Erwachsenenbefragung 2007/08 (Welle 1) wurde unter dem Namen ?Arbeiten und Lernen im Wandel? (ALWA) vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführt. Aufbauend auf ALWA wurde die erste Haupterhebung der Erwachsenenbefragung im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS) von November 2009 bis Juni 2010 (Welle 2) durchgeführt. Darauf folgten Wiederholungsbefragungen im jährlichen Abstand. In der 4. Befragungswelle 2011/12 wurde die Stichprobe einmalig um neue Befragte aufgefrischt.
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Das Anliegen des Projekts „BilWiss-UV“ war es, einen Test zur Erfassung des bildungswissenschaftlichen Wissens zu optimieren und zweitens durch eine Reihe an Validierungsstudien seine Einsatzmöglichkeiten für Forschung und Bildungsmonitoring zu überprüfen. Damit baut das Vorhaben auf die beiden Vorgängerprojekte „Bildungswissenschaftliches Wissen und der Erwerb professioneller Kompetenz in der Lehramtsausbildung“ (BilWiss; BMBF-Förderkennzeichen 01JH0910) sowie „Die Bedeutung des bildungswisse ... Das Anliegen des Projekts „BilWiss-UV“ war es, einen Test zur Erfassung des bildungswissenschaftlichen Wissens zu optimieren und zweitens durch eine Reihe an Validierungsstudien seine Einsatzmöglichkeiten für Forschung und Bildungsmonitoring zu überprüfen. Damit baut das Vorhaben auf die beiden Vorgängerprojekte „Bildungswissenschaftliches Wissen und der Erwerb professioneller Kompetenz in der Lehramtsausbildung“ (BilWiss; BMBF-Förderkennzeichen 01JH0910) sowie „Die Bedeutung des bildungswissenschaftlichen Hochschulwissens für den Berufseinstieg von Lehrkräften“ (BilWiss-Beruf; BMBF-Förderkennzeichen 01PK11007) auf. In diesen Projekten wurde ein Wissenstest entwickelt, der das bildungswissenschaftliche Wissen von Lehramtsstudierenden und -absolvent(inn)en mit den 6 Dimensionen Unterrichtsgestaltung, Lernen und Entwicklung, Diagnostik und Evaluation, Bildungstheorie, Schule als Bildungsinstitution und Lehrerberuf als Profession erfasst.
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Vorausgehend: Anwendung eines Propensity Score Matchings zur Auswahl einer Stichprobe von Kitas, die entweder keine zusätzliche Förderung erhalten haben (Kontrollkitas), die einen Zuschuss aus der Sprachförderlinie erhalten haben (Treat1) oder die zusätzlich zum Zuschuss aus der Sprachförderlinie einen Zuschuss für plusKITAs erhalten haben (Treat2). Für eine detaillierte Beschreibung vgl. Bihler et al. (2020). (Projekt/IQB ) Vorausgehend: Anwendung eines Propensity Score Matchings zur Auswahl einer Stichprobe von Kitas, die entweder keine zusätzliche Förderung erhalten haben (Kontrollkitas), die einen Zuschuss aus der Sprachförderlinie erhalten haben (Treat1) oder die zusätzlich zum Zuschuss aus der Sprachförderlinie einen Zuschuss für plusKITAs erhalten haben (Treat2). Für eine detaillierte Beschreibung vgl. Bihler et al. (2020). (Projekt/IQB )
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Die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung/Progress in International Reading Literach Study (IGLU/PIRLS 2016) erfasste unter Berücksichtigung curricularer Vorgaben und zentraler Rahmenbedingungen schulischer Lernumgebungen das Leseverständnis von Schülern am Ende der vierten Jahrgangsstufe. Die Studie wird alle fünf Jahre wiederholt. Deutschland hat sich an allen Erhebungen in den Jahren 2001, 2006, 2011 und 2016 beteiligt und wird auch am Zyklus 2021 teilnehmen. (IQB) Die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung/Progress in International Reading Literach Study (IGLU/PIRLS 2016) erfasste unter Berücksichtigung curricularer Vorgaben und zentraler Rahmenbedingungen schulischer Lernumgebungen das Leseverständnis von Schülern am Ende der vierten Jahrgangsstufe. Die Studie wird alle fünf Jahre wiederholt. Deutschland hat sich an allen Erhebungen in den Jahren 2001, 2006, 2011 und 2016 beteiligt und wird auch am Zyklus 2021 teilnehmen. (IQB)
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Die "LISA 6"-Studie war der sechste Erhebungszeitpunkt der Studie "LISA - Lesen in der Sekundarstufe". Den ursprünglichen Schwerpunkt der Studie bildeten das verkehrssprachliche Leseverstehen und die Lesemotivation sowie die Gestaltung schulischer Lernumwelten. Ab Jahrgangsstufe 8 ("Lisa 3") wurden zusätzlich Lese- und Hörverstehensleistungen in der ersten Fremdsprache Englisch berücksichtigt. Bis einschließlich der Jahrgangsstufe 11 ("LISA 5") wurden in LISA Schulformen des allgemeinbildenden S ... Die "LISA 6"-Studie war der sechste Erhebungszeitpunkt der Studie "LISA - Lesen in der Sekundarstufe". Den ursprünglichen Schwerpunkt der Studie bildeten das verkehrssprachliche Leseverstehen und die Lesemotivation sowie die Gestaltung schulischer Lernumwelten. Ab Jahrgangsstufe 8 ("Lisa 3") wurden zusätzlich Lese- und Hörverstehensleistungen in der ersten Fremdsprache Englisch berücksichtigt. Bis einschließlich der Jahrgangsstufe 11 ("LISA 5") wurden in LISA Schulformen des allgemeinbildenden Systems (Haupt-, Real-, Gesamtschule und Gymnasium) betrachtet. Mit "LISA 6" wurde der Fokus der Studie deutlich erweitert. Neben den verbliebenen LISA-Schülern aus dem allgemeinbildenden System (zu 95 Prozent an Gymnasien) wurden Schüler an beruflichen Gymnasien untersucht. "LISA 6" betrachtete erstens Leistungen unmittelbar vor Erreichen der Hochschulreife. Berücksichtigt wurden Mathematikleistungen, naturwissenschaftliche Kompetenzen, Lesen, Hören und Sprachverständnis in der ersten Fremdsprache Englisch, verkehrssprachliches Lesen und berufsbezogene Kompetenzen. "LISA 6" fokussierte auf eine Beschreibung der Abiturienten an allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien in Schleswig-Holstein (z. B. zurückliegende schulische Karrieren, soziale Herkunft, lernrelevante Merkmale des Elternhauses) sowie auf Perspektiven für die Zeit nach dem Abitur (z. B. Aufnahme von Berufsausbildung oder Studium). Mit Blick auf diese Themenkomplexe können die Ergebnisse von "LISA 6" geeignet sein, die durch TOSCA oder TOSCA-REPEAT für Baden-Württemberg sowie LAU-13 für Hamburg vorgelegten Befunde um ein drittes Bundesland zu erweitern. Als dritte, für "LISA 6" spezifische Fragestellung, resultiert innerhalb des Längsschnitts an allgemeinbildenden Gymnasien die Möglichkeit, die Leistungsentwicklung in Deutsch und Englisch im Verlauf der Sekundarstufe II zu untersuchen und auf inner- und außerschulische Lerngelegenheiten zurückzuführen. (IQB/Projekt)
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Das Projekt nahm für die Abschlussjahrgänge der Berliner Schulen für Lernbehinderte in Form eines Large-Scale-Assessment Fragen zur Situation von Schülern vor dem Übergang in berufsqualifizierende Maßnahmen in den Blick. Das Projekt zielte im Hinblick auf ausgewählte arbeitsrelevante Basiskompetenzen (vgl. Duismann 2002) darauf, in systemischer Perspektive Informationen über die besondere Situation von Schülern gegen Ende ihrer Schulzeit an Schulen für Lernbehinderte bereit zu stellen. Das Pr ... Das Projekt nahm für die Abschlussjahrgänge der Berliner Schulen für Lernbehinderte in Form eines Large-Scale-Assessment Fragen zur Situation von Schülern vor dem Übergang in berufsqualifizierende Maßnahmen in den Blick. Das Projekt zielte im Hinblick auf ausgewählte arbeitsrelevante Basiskompetenzen (vgl. Duismann 2002) darauf, in systemischer Perspektive Informationen über die besondere Situation von Schülern gegen Ende ihrer Schulzeit an Schulen für Lernbehinderte bereit zu stellen. Das Projekt hatte fünf zentrale Zielstellungen: 1. die Bilanzierung erreichter Lernstände der Schüler in der Oberstufe der Schulen für Lernbehinderte in Berlin (Jahrgangsstufen 8-10) in ausgewählten schulischen Fachgebieten, namentlich sprachlicher Art (Wortkenntnis und Leseverständnis), im Umgang mit diskontinuierlichen Texten (Karten, Tabellen und Diagrammen) und in der Mathematik als Schlüsselkompetenzen zur Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen, und zwar insbesondere am Erwerbsleben, 2. die Beschreibung von Einstellungen derselben Schüler hinsichtlich ihrer Zukunftsorientierung in den Bereichen Lernen und Arbeit, 3. die Erfassung der fächerübergreifenden Kompetenz Problemlösen, gemessen über Aufgaben mit offener Problemstruktur in einer Teilstichprobe von Schülern, 4. eine Differenzierung der bilanzierten Lernstände und Einstellungen nach Bezirken, Schulen, Klassenstufen und Klassen innerhalb Berlins und schließlich 5. das Aufdecken von Zusammenhängen zwischen erreichten Lernständen und entwickelten Einstellungen auf der einen Seite und individuellen Schülermerkmalen (Alter, Geschlecht, Herkunftssprache, kognitive Voraussetzungen, Schullaufbahndaten) sowie spezifischen schulischen Angebotsstrukturen (Praktika und insbesondere Schülerfirmen) auf der anderen. (IQB/Projekt)
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Dieser Datensatz enthält Kompetenzwerte (plausible values) für die befragten Personen in den Bereichen - Lesekompetenz - alltagsmathematische Kompetenz - technologiebasiertes Problemlösen sowie Hintergrundinformationen zu den Befragten. Der Hintergrundfragebogen für CiLL ist identisch mit dem Hintergrundfragebogen für PIAAC und ist in folgende Themen untergliedert: A: Allgemeine Informationen wie Alter und Geschlecht; B: Bildung wie der höchste Bildungsabschluss, gegenwärtige Ausbildun ... Dieser Datensatz enthält Kompetenzwerte (plausible values) für die befragten Personen in den Bereichen - Lesekompetenz - alltagsmathematische Kompetenz - technologiebasiertes Problemlösen sowie Hintergrundinformationen zu den Befragten. Der Hintergrundfragebogen für CiLL ist identisch mit dem Hintergrundfragebogen für PIAAC und ist in folgende Themen untergliedert: A: Allgemeine Informationen wie Alter und Geschlecht; B: Bildung wie der höchste Bildungsabschluss, gegenwärtige Ausbildung, Teilnahme an Weiterbildung; C: Erwerbsstatus und Werdegang wie die bezahlte Tätigkeit und unbezahlte Tätigkeit für einen Familienbetrieb, Informationen zur Arbeitssuche; D: Informationen zur derzeitigen Erwerbstätigkeit wie Beruf, Selbstständigkeit und Einkommen; E: Informationen zur letzten Erwerbstätigkeit wie Beruf, Selbstständigkeit, Grund des Ausscheidens; F: Bei der Arbeit eingesetzte Fertigkeiten wie Einflussnahme und körperliche Fertigkeiten; G: Lesen, Schreiben etc. während der Arbeit; H: Lesen, Schreiben etc. im Alltag; I: Einstellung und Selbsteinschätzung zu z. B. Lernen und ehrenamtlichem Engagement; J: Hintergrundinformationen wie Geburtsland, Staatsangehörigkeit, Sprache, Berufe der Eltern. Zusätzlich enthält der Datensatz weitere abgeleitete Hintergrundvariablen, Informationen zur Kompetenzmessung, Informationen zum Sampling und zur Gewichtung, eingeschränkte Regionaldaten sowie Zeitangaben zum Interview.
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In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt ?Studie zum Zusammenhang von Kompetenzen und Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten in Deutschland? (Fördernummer PLI3061) wurden die Kompetenzen und Arbeitsmarktchancen 26- bis 55-jähriger Personen in Deutschland näher untersucht. Dabei handelt es sich um eine Altersgruppe, die sich in der aktiven Erwerbsphase befindet und ihre Ausbildungsphase in der Regel beendet hat. Um belastbare Aussagen über diese Gruppe mac ... In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt ?Studie zum Zusammenhang von Kompetenzen und Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten in Deutschland? (Fördernummer PLI3061) wurden die Kompetenzen und Arbeitsmarktchancen 26- bis 55-jähriger Personen in Deutschland näher untersucht. Dabei handelt es sich um eine Altersgruppe, die sich in der aktiven Erwerbsphase befindet und ihre Ausbildungsphase in der Regel beendet hat. Um belastbare Aussagen über diese Gruppe machen zu können, wurde zeitgleich mit der Ziehung der PIAAC-Stichprobe eine Aufstockungsstichprobe von 26- bis 55-jährigen, in Ostdeutschland lebenden Personen, gezogen. Die 560 zusätzlich erhobenen Fälle sind nicht Bestandteil der Hauptstichprobe in den PIAAC-Public- und Scientific-Use-Files (ZA 5845), wurden aber zu einem späteren Zeitpunkt mit den Nettofällen der PIAAC-Hauptstichprobe (im Alter von 26 bis 55 Jahre) in dem vorliegenden Datensatz vereint. Der vorliegende Datensatz umfasst somit die Aufstockungs-/Ergänzungsstichprobe für Ostdeutschland sowie die 26 bis 55-Jährigen Befragten aus der Hauptstichprobe (Studiennummer ZA 5845). Für diese Personen liegen Kompetenzwerte (plausible values) in den Bereichen - Lesekompetenz - alltagsmathematische Kompetenz - technologiebasiertes Problemlösen sowie Hintergrundinformationen vor. 26 bis 55-Jährige Befragte aus der PIAAC-Hauptstichprobe können im vorliegenden Datensatz in einigen Variablen geringfügig andere Werte aufweisen. Dies betrifft unter anderem die Kompetenz-, Einkommens- und Gewichtungsvariablen. Der Grund dafür ist, dass die Imputations- und Skalierungsprozeduren für diese Variablen für beide Datensätze getrennt durchgeführt wurden, um eine maximale interne Konsistenz der jeweiligen Datensätze zu gewährleisten. Der Hintergrundfragebogen für PIAAC ist in folgende Themen untergliedert: A: Allgemeine Informationen wie Alter und Geschlecht B: Bildung wie der höchste Bildungsabschluss, gegenwärtige Ausbildung, Teilnahme an Weiterbildung C: Erwerbsstatus und Werdegang wie die bezahlte Tätigkeit und unbezahlte Tätigkeit für einen Familienbetrieb, Informationen zur Arbeitssuche D: Informationen zur derzeitigen Erwerbstätigkeit wie Beruf, Selbstständigkeit und Einkommen E: Informationen zur letzten Erwerbstätigkeit wie Beruf, Selbstständigkeit, Grund des Ausscheidens F: Bei der Arbeit eingesetzte Fertigkeiten wie Einflussnahme und körperliche Fertigkeiten G: Lesen, Schreiben etc. während der Arbeit H: Lesen, Schreiben etc. im Alltag I: Einstellung und Selbsteinschätzung zu z. B. Lernen und ehrenamtlichem Engagement J: Hintergrundinformationen wie Geburtsland, Staatsangehörigkeit, Sprache, Berufe der Eltern Zusätzlich enthält der Datensatz weitere abgeleitete Hintergrundvariablen, Informationen zur Kompetenzmessung, Informationen zum Sampling und zur Gewichtung, eingeschränkte Regionaldaten sowie Zeitangaben zum Interview. Aus Datenschutzgründen sind die Angaben zur Gemeindegrößenklasse eingeschränkt verfügbar. Weiterhin wurden die Angaben zum Herkunftsland, zur Staatsangehörigkeit und zum Land, in dem der höchste Schulabschluss erreicht wurde, vergröbert. Die Kategorisierung dieser Angaben erfolgte in Anlehnung an den Mikrozensus.
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Dieser Datensatz enthält Kompetenzwerte (plausible values) für die befragten Personen in den Bereichen - Lesekompetenz - alltagsmathematische Kompetenz - technologiebasiertes Problemlösen sowie Hintergrundinformationen zu den Befragten. Er enthält detailliertere Hintergrundangaben zu den Befragten in Deutschland als der von der OECD angebotene Public-Use-File (erhältlich unter http://www.oecd.org/site/piaac/publicdataandanalysis.htm). Der Hintergrundfragebogen für PIAAC ist in fol ... Dieser Datensatz enthält Kompetenzwerte (plausible values) für die befragten Personen in den Bereichen - Lesekompetenz - alltagsmathematische Kompetenz - technologiebasiertes Problemlösen sowie Hintergrundinformationen zu den Befragten. Er enthält detailliertere Hintergrundangaben zu den Befragten in Deutschland als der von der OECD angebotene Public-Use-File (erhältlich unter http://www.oecd.org/site/piaac/publicdataandanalysis.htm). Der Hintergrundfragebogen für PIAAC ist in folgende Themen untergliedert: A: Allgemeine Informationen wie Alter und Geschlecht; B: Bildung wie der höchste Bildungsabschluss, gegenwärtige Ausbildung, Teilnahme an Weiterbildung; C: Erwerbsstatus und Werdegang wie die bezahlte Tätigkeit und unbezahlte Tätigkeit für einen Familienbetrieb, Informationen zur Arbeitssuche; D: Informationen zur derzeitigen Erwerbstätigkeit wie Beruf, Selbstständigkeit und Einkommen; E: Informationen zur letzten Erwerbstätigkeit wie Beruf, Selbstständigkeit, Grund des Ausscheidens; F: Bei der Arbeit eingesetzte Fertigkeiten wie Einflussnahme und körperliche Fertigkeite; G: Lesen, Schreiben etc. während der Arbeit; H: Lesen, Schreiben etc. im Alltag; I: Einstellung und Selbsteinschätzung zu z. B. Lernen und ehrenamtlichem Engagement; J: Hintergrundinformationen wie Geburtsland, Staatsangehörigkeit, Sprache, Berufe der Eltern. Zusätzlich enthält der Datensatz weitere abgeleitete Hintergrundvariablen, Informationen zur Kompetenzmessung, Informationen zum Sampling und zur Gewichtung, eingeschränkte Regionaldaten sowie Zeitangaben zum Interview.
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Das Ziel der Studie war die Kalibrierung eines Itempools zur Entwicklung einer computerbasierten, kriteriumsorientierten adaptiven Hochschulklausur zur Vorlesung ?Statistik? im Bachelor-Studiengang Erziehungswissenschaft an der FSU Jena. Primäres Ziel dabei war die Itemparameterschätzung (Rasch-Modell) in einem prototypischen Setting. Die Herausforderung hierbei war die geringe Stichprobengröße an der FSU Jena. Daher wurden in dieser Studie verschiedene Universitätsstandorte nach eingehender Tes ... Das Ziel der Studie war die Kalibrierung eines Itempools zur Entwicklung einer computerbasierten, kriteriumsorientierten adaptiven Hochschulklausur zur Vorlesung ?Statistik? im Bachelor-Studiengang Erziehungswissenschaft an der FSU Jena. Primäres Ziel dabei war die Itemparameterschätzung (Rasch-Modell) in einem prototypischen Setting. Die Herausforderung hierbei war die geringe Stichprobengröße an der FSU Jena. Daher wurden in dieser Studie verschiedene Universitätsstandorte nach eingehender Testung für die gemeinsame Kalibrierung genutzt. Die Datenerhebung wurde an drei Standorten durchgeführt. Die Stichproben umfassten N=69 an der FSU Jena, N=27 an der RU Bochum und N=43 an der Universität Ulm. In Jena handelte es sich um eine computerbasierte Präsenzklausur, in Bochum und Ulm um eine Online-Probeklausur kurz vor dem eigentlichen Klausurtermin. Insgesamt kamen 45 Items, davon 30 Items pro Universitätsstandort mit einer Schnittmenge von 15 Items zum Einsatz. (IQB/ Projekt)
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In der Hochschulbildung wird zunehmend gefordert, Fragen der Nachhaltigkeit systematisch in die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kompetenzen bei Studierenden der BWL zu integrieren. In dem Verbundprojekt Ko-NaMa wurde ein theoretisch begründetes und empirisch herausgearbeitetes Kompetenzstrukturmodell für das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement in der wirtschafts-wissenschaftlichen Hochschulbildung validiert. Dazu wurden bereits vorliegende Instrumente zur Kompetenzmessung um technologieb ... In der Hochschulbildung wird zunehmend gefordert, Fragen der Nachhaltigkeit systematisch in die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kompetenzen bei Studierenden der BWL zu integrieren. In dem Verbundprojekt Ko-NaMa wurde ein theoretisch begründetes und empirisch herausgearbeitetes Kompetenzstrukturmodell für das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement in der wirtschafts-wissenschaftlichen Hochschulbildung validiert. Dazu wurden bereits vorliegende Instrumente zur Kompetenzmessung um technologiebasierte Testformate erweitert. Damit konnten über authentische Unternehmenssituationen auch Dispositionen zur Interpretation von Situationen, Perspektivenübernahme und Entscheidungsfindung erfasst werden. In den Validierungsstudien standen folgende Aspekte im Zentrum: die curriculare Validität über Analysen von Studienmaterialien und eine Hochschullehrer- und Studierendenbefragung sowie die externe Validität über eine Unternehmensbefragung zur Angemessenheit der Testinhalte und die Konstruktvalidität. Für die Überprüfung der Konstruktvalidität wurden die verschiedenen Wissensbereiche (allgemeines Wissen über Nachhaltigkeit, deklaratives betriebswirtschaftliches Wissen und Begründungswissen sowie strategisches Wissen im betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagement) konfirmatorisch auf konvergente und divergente Validität geprüft. Um die Interpretation der Testwerte als Learning Outcomes der Hochschulausbildung zu validieren, wurden Analysen zur Instruktionssensitivität der verschiedenen Dimensionen durchgeführt. Die Testpopulation waren Studierende der Wirtschaftswissenschaften ab dem 3. Bachelorsemester.(IQB/Projekt)
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Im Rahmen der OECD-Studie Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) wurden in 2011/2012 die Kompetenzen Erwachsener im internationalen Vergleich untersucht. Mit dem Projekt PIAAC-Longitudinal (PIAAC-L: Kooperative längsschnittliche Weiterverfolgung der PIAAC-Studie in Deutschland) wird die deutsche Stichprobe längsschnittlich mit einem erweiterten Spektrum an Fragestellungen weiter verfolgt. Mit dem Projekt soll eine inhaltlich und im Längsschnitt erweiterte Datenb ... Im Rahmen der OECD-Studie Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) wurden in 2011/2012 die Kompetenzen Erwachsener im internationalen Vergleich untersucht. Mit dem Projekt PIAAC-Longitudinal (PIAAC-L: Kooperative längsschnittliche Weiterverfolgung der PIAAC-Studie in Deutschland) wird die deutsche Stichprobe längsschnittlich mit einem erweiterten Spektrum an Fragestellungen weiter verfolgt. Mit dem Projekt soll eine inhaltlich und im Längsschnitt erweiterte Datenbasis etabliert und damit das Analysepotential der deutschen PIAAC-Daten erheblich erweitert werden. Dieses Vorhaben führt GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e.V. (LIfBi) durch. Das Projekt umfasst drei Erhebungswellen (2014, 2015, 2016) mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Hierbei kommen hauptsächlich Kerninstrumente des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), aber auch Teile des PIAAC-Fragebogens sowie weitere Fragen zum persönlichen Hintergrund der Befragten (sowohl aus anderen Studien als auch z.T. neue Fragen) zum Einsatz. Darüber hinaus werden PIAAC-Instrumente zur Kompetenzmessung und Kompetenztests des Nationalen Bildungspanels (NEPS) eingesetzt. Ausgangsbasis für PIAAC-L sind die Befragten aus PIAAC 2012 in Deutschland, die einer möglichen Wiederbefragung zugestimmt haben (Ankerpersonen). Um weitere Kontextinformationen über diese Ankerpersonen zu erhalten, werden neben ihnen auch deren Haushaltsmitglieder ab 18 Jahren befragt sowie ein umfassender Haushaltsfragebogen administriert (in Welle 1 und 3). In 2014 (Welle 1) kamen SOEP-Kerninstrumente (für Personen und Haushalte) zum Einsatz. In 2015 (Welle 2) erfolgte nach einem ausführlichen Hintergrundfragebogen (mit Fragen aus PIAAC, NEPS, SOEP und anderen Studien) sowohl für die Ankerpersonen als auch ihre im Haushalt lebenden Partnerinnen bzw. Partner eine Kompetenzmessung. Verwendet wurden hierbei Kompetenzaufgaben aus PIAAC und NEPS. In 2016 (Welle 3) fand wiederum eine Befragung aller im Haushalt der PIAAC-Ankerperson lebenden Erwachsenen unter Einsatz von SOEP-Kerninstrumenten statt. Das SOEP-Fragenprogramm wurde hierbei um neue Fragen erweitert (z.B. zum Thema Weiterbildung). Darüber hinaus haben die Befragten auch die im SOEP eingesetzten Kurzskalen zu kognitiven Grundfähigkeiten bearbeitet. Darüber hinaus wurden kognitive Zahlenreihenaufgaben des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) als Zusatzmodul administriert. Welle 2014 Für Welle 2014 sind SOEP-Kerninstrumente zum Einsatz gekommen. Der Haushaltsfragebogen umfasst folgende Themengebiete: - Verschiedenes rund ums Wohnen und zu Wohnkosten, Haushaltsausstattung - Haushaltsbezogene Einkünfte, Haushaltseinkommen, Sozialleistungen, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, Kapitalvermögen - Angaben zu Kindern und pflegebedürftigen Personen im Haushalt Der Personenfragebogen deckt folgende Themengebiete ab: - Herkunft und familiäre Situation - Lebenslauf - Formale Bildung (schulische und berufliche Bildung), berufliche Weiterbildung - Erwerbstätigkeit und berufliche Stellung - Einkommen und Zusatzleistungen - Gesundheit, Einstellungen, Persönlichkeitseigenschaften, Meinungen, Zufriedenheit - Zeitverwendung und Freizeitaktivitäten Welle 2015 In Welle 2015 wurden ein Personeninterview (CAPI) sowie eine Kompetenzmessung mit PIAAC- und NEPS-Instrumenten durchgeführt. Für den Personenfragebogen sind Fragen aus verschiedenen Studien (z.B. PIAAC 2012, SOEP, NEPS, AES oder auch PISA) zum Einsatz gekommen, die folgende Themengebiete umfassen: - Schulische und berufliche Bildung - Derzeitiger Status und Erwerbstätigkeit, Einkommen - Nutzung von Fertigkeiten bei der Arbeit (Skill Use) - Computernutzung - Muttersprache(n) und Fremdsprachenkenntnisse - Selbsteinschätzung alltagsmathematische Kompetenz und Lesekompetenz - Gesundheit, Freizeit, Freunde - Familiäre Situation und Partnerschaft - Persönliche Hintergrundinformationen (z.B. zu den Eltern, Staatsangehörigkeit) - Zufriedenheit Für die Kompetenzmessung kamen folgende Instrumente zum Einsatz: - PIAAC Lesekompetenz - PIAAC Alltagsmathematische Kompetenz - NEPS Schnelles Lesen - NEPS Lesen - NEPS Rechnen Analog zu PIAAC 2012 wurden die PIAAC-Aufgaben computergestützt durchgeführt. Für Personen, die die Aufgaben nicht am Computer bearbeiten konnten oder wollten, standen Aufgabenhefte zur Verfügung. Die NEPS-Aufgaben wurden, wie im NEPS üblich, ausschließlich papierbasiert administriert. Das Design für die Kompetenzmessung unterscheidet sich für Ankerpersonen und deren Partner. Für Ankerpersonen gab es acht verschiedene Bedingungen: Zwei mit nur NEPS-Aufgaben, zwei mit nur PIAAC-Aufgaben und vier gemischte Bedingungen mit Aufgaben sowohl aus PIAAC als auch NEPS. Partner der Ankerpersonen haben ausschließlich NEPS-Aufgaben bearbeitet (zwei Bedingungen). Welle 2016 Für Welle 2016 sind SOEP-Kerninstrumente, ergänzt um einige Erweiterungen, zum Einsatz gekommen. Zusätzlich wurden einige kognitive Aufgaben administriert. Der Haushaltsfragebogen umfasst folgende Themengebiete: - Verschiedenes rund ums Wohnen und zu Wohnkosten - Haushaltsbezogene Einkünfte, Haushaltseinkommen, Sozialleistungen, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung - Ausstattung des Haushaltes, Gewohnheiten - Angaben zu Kindern Der Personenfragebogen deckt folgende Themengebiete ab: - Herkunft und familiäre Situation, Kindheit, kulturelle Identität - Lebenslauf - Formale Bildung (schulische und berufliche Bildung) - Weiterbildung (beruflich und allgemein) [neues Modul] - Erwerbstätigkeit und berufliche Stellung, Skill Mismatch - Einkommen und Zusatzleistungen - Gesundheit, Zufriedenheit, Einstellungen - Zeitverwendung und Freizeitaktivitäten - Lebensereignisse Die nachfolgend aufgeführten kognitiven Grundskalen (aus dem SOEP) wurden durchgeführt: - Tiere-Nennen-Test - Wortschatztest - Zeichen-Zahlen-Test Zusatzmodul: Eine Teilgruppe an Ankerpersonen hat Zahlenreihenaufgaben (number series) bearbeitet, welche im Rahmen einer Studie des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) durchgeführt wurden. Dieses Zusatzmodul resultiert aus einer Kooperation des PIAAC-L Projekts mit dem PIAAC Leibniz-Netzwerk. Die Zahlreihenaufgaben sind Bestandteil eines DIPF-Forschungsprojekts im PIAAC Leibniz-Netzwerk (PIAAC-LN) und gefördert durch die Leibniz-Gemeinschaft (Bewilligungsnummer SAW-2015-GESIS-2) sowie das Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB; Bewilligungsnummer ZIB2016). Dieses Vorhaben liefert ein Maß für schlussfolgerndes Denken, welches eine wichtige Ergänzung der PIAAC-L Daten darstellt. Unter der Studiennummer sind mehrere Datensätze verfügbar: Persons (2014) Einheiten: Alle PIAAC-L 2014 Teilnehmer (Ankerpersonen und Haushaltsmitglieder 18+ mit Teilnahme an der Befragung 2014) Inhalte: Daten der Personenbefragung plus generierte Variablen Household (2014) Einheiten: Alle PIAAC-L Haushalte 2014 Inhalte: Daten der Haushaltsbefragung plus generierte Variablen Weights (2014) Einheiten: Ankerpersonen 2014 Inhalte: Bleibe- und Hochrechnungsfaktoren Persons (2015) Einheiten: Alle PIAAC-L 2015 Teilnehmer (Ankerpersonen sowie im Haushalt lebende Partnerinnen oder Partner mit Teilnahme an der Befragung 2015) Inhalte: Daten der Personenbefragung, generierte Variablen, Daten der kognitiven Kompetenzmessung und Kompetenzmaße (Plausible Values für PIAAC Lesekompetenz und PIAAC alltagsmathematische Kompetenz; Punktschätzer (WLE) für NEPS Lesen und NEPS Rechnen); Punktschätzer (WLE) für PIAAC Lesekompetenz und PIAAC alltagsmathematische Kompetenz Weights (2015) Einheiten: Ankerpersonen 2015 Inhalte: Bleibe- und Hochrechnungsfaktoren Persons (2016) Einheiten: Alle PIAAC-L 2016 Teilnehmer (Ankerpersonen und Haushaltsmitglieder 18+ mit Teilnahme an der Befragung 2016) Inhalte: Daten der Personenbefragung plus generierte Variablen Cognit (2016) Einheiten: Alle PIAAC-L 2016 Teilnehmer (Ankerpersonen und Haushaltsmitglieder 18+ mit Teilnahme an der Befragung 2016) Inhalte: Daten aus drei kurzen kognitiven Tests NumberSeries (2016) Einheiten: Vorausgewählte Ankerpersonen in 2016 Inhalte: Daten der Zahlenreihenaufgaben Household (2016) Einheiten: Alle PIAAC-L Haushalte 2016 Inhalte: Daten der Haushaltsbefragung plus generierte Variablen Weights (2016) Einheiten: Ankerpersonen 2016 Inhalte: Bleibe- und Hochrechnungsfaktoren Calendar Einheiten: Alle PIAAC-L 2014 und 2016 Teilnehmer (Ankerpersonen und Haushaltsmitglieder 18+ mit Teilnahme an der Befragung 2014 und/oder 2016) Inhalte: Kalendarium, Spelldaten; inkrementell wachsender Datensatz Registry Einheiten: Alle Personen, die jemals für PIAAC-L erfasst wurden Inhalte: Basisinformationen zur Teilnahme an den verschiedenen Befragungswellen; es handelt sich um einen inkrementell wachsenden Datensatz, der in jeder Welle um neue Informationen ergänzt wurde Aus Datenschutzgründen sind einige Variablen unterdrückt oder vergröbert.
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Dieser Datensatz enthält Kontextinformationen, die entweder den Haushalt oder das nähere Umfeld der Befragten beschreiben und im regulären PIAAC Scientific-Use-File (SUF) ?PIAAC, Germany - Reduzierte Version? (ZA5845) aus Datenschutzgründen nicht enthalten sind. Die kleinräumigen Daten stammen von microm Micromarketing-Systeme und Consult GmbH. Über eine Identifizierungsnummer des Befragten werden die entsprechenden Informationen dem SUF zugespielt und im Secure-Data-Center in Köln zur Verfügung ... Dieser Datensatz enthält Kontextinformationen, die entweder den Haushalt oder das nähere Umfeld der Befragten beschreiben und im regulären PIAAC Scientific-Use-File (SUF) ?PIAAC, Germany - Reduzierte Version? (ZA5845) aus Datenschutzgründen nicht enthalten sind. Die kleinräumigen Daten stammen von microm Micromarketing-Systeme und Consult GmbH. Über eine Identifizierungsnummer des Befragten werden die entsprechenden Informationen dem SUF zugespielt und im Secure-Data-Center in Köln zur Verfügung gestellt. Die hier zur Verfügung stehenden microm-Indikatoren umfassen über 100 Variablen aus den Bereichen Soziodemografie und -ökonomie, Konsumentenverhalten, Lage- und Standortdaten und strategische Zielgruppenmodelle. Unter anderem liefern diese Indikatoren nähere Informationen zu: - Typus der Wohngegend, Art der Bebauung, Anzahl der privaten Haushalte und Gewerbebetriebe; - Sozioökonomische Charakteristika mit Bezug auf das Statusniveau, die Arbeitslosigkeit, Familienstruktur, Anzahl der Kinder, Lebensphasen- und Altersstruktur sowie Konfessionen, den Ausländeranteil oder die ethnische Zusammensetzung; - Mobilität der Bewohner in der Nachbarschaft mit Bezug auf Umzugsvolumen, Umzugssaldo, Fluktuation, Nahumzugsquote und Fernumzugsvolumen; - Sinus Geo-Milieus ®; - Kaufkraft auf Straßenabschnittsebene. Eine genauere Beschreibung der Geo- und Marktdaten findet sich auf der microm-Homepage sowie im Codebuch.
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Ziel der Studie "Motivationsförderung im Mathematikunterricht" (MoMa 1.0) war die Überprüfung der Wirksamkeit einer Intervention zur Steigerung der wahrgenommenen Relevanz von Mathematik im Klassenkontext, die auf Grundlage der Erwartungs-Wert-Theorie von Eccles und Kollegen (1983) entwickelt wurde. An der Studie nahmen insgesamt 1978 Schülerinnen und Schüler aus 82 neunten Klassen von 25 Gymnasien in Baden-Württemberg teil. Die teilnehmenden Lehrkräfteund ihre Klassen wurden vor der ersten Date ... Ziel der Studie "Motivationsförderung im Mathematikunterricht" (MoMa 1.0) war die Überprüfung der Wirksamkeit einer Intervention zur Steigerung der wahrgenommenen Relevanz von Mathematik im Klassenkontext, die auf Grundlage der Erwartungs-Wert-Theorie von Eccles und Kollegen (1983) entwickelt wurde. An der Studie nahmen insgesamt 1978 Schülerinnen und Schüler aus 82 neunten Klassen von 25 Gymnasien in Baden-Württemberg teil. Die teilnehmenden Lehrkräfteund ihre Klassen wurden vor der ersten Datenerhebung innerhalb der Schulen zufällig einer von zwei Interventionsbedingungen oder einer Wartekontrollbedingung zugewiesen. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiteten zu drei Zeitpunkten Fragebögen: (1) Prätest zu Beginn des Schuljahres, (2) Posttest durchschnittlich 6 Wochen nach der Intervention, und (3) Follow-Up-Erhebung durchschnittlich 5 Monate nach der Intervention (siehe Tabelle 1). Zum Prätest wurden zudem kognitive Fähigkeiten erfasst. Zum Follow-Up bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler außerdem einen Mathematiktest. Über einen Zeitraum von vier Wochen nach der Intervention wurden zudem die Motivation und das Verhalten bei den Mathematikhausaufgaben über ein Hausaufgabentagebuch erfasst. Außerdem wurden die Eltern sowie die Mathematiklehrkräfte zum Prätest befragt. Die Mathematiklehrkräfte schätzten weiterhin die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zu allen Zeitpunkten ein. In den Klassen der beiden Interventionsbedingungen wurde durch Doktorandinnen eine Doppelstunde zur Relevanz der Mathematik im regulären Unterricht durchgeführt (für mehr Details siehe Brisson et al., 2017; Gaspard et al., 2015). (Projekt/IQB)
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Es ist eine Verlinkung der Englisch-Kompetenztests mit dem LISA 6-Datensatz möglich. Weitere längsschnittliche Verlinkung für Kompetenztests sind nicht möglich. Es können einzelne Konstrukte des Schülerfragebogens über den Längsschnitt betrachtet werden. Es ist eine Verlinkung der Englisch-Kompetenztests mit dem LISA 6-Datensatz möglich. Weitere längsschnittliche Verlinkung für Kompetenztests sind nicht möglich. Es können einzelne Konstrukte des Schülerfragebogens über den Längsschnitt betrachtet werden.
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