Daten und Studien zu „Erhebungsverfahren: Computerbasierter Test” (43)

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Das Projekt RABE untersuchte die differentialdiagnostische Relevanz des Arbeitsgedächtnisses für Kinder mit umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten. Eine differenzierte Betrachtung der einzelnen Funktionsbereiche des Arbeitsgedächtnisses im Entwicklungsverlauf und ihrer Einflüsse auf die Entwicklung unterschiedlicher Lernstörungen waren daher das primäre Anliegen des Projektes. In diesem Zusammenhang wurden folgende Fragestellungen bearbeitet: (1) Lassen sich störungsspezifi ... Das Projekt RABE untersuchte die differentialdiagnostische Relevanz des Arbeitsgedächtnisses für Kinder mit umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten. Eine differenzierte Betrachtung der einzelnen Funktionsbereiche des Arbeitsgedächtnisses im Entwicklungsverlauf und ihrer Einflüsse auf die Entwicklung unterschiedlicher Lernstörungen waren daher das primäre Anliegen des Projektes. In diesem Zusammenhang wurden folgende Fragestellungen bearbeitet: (1) Lassen sich störungsspezifische Funktionsdefizite des Arbeitsgedächtnisses identifizieren? (2) Verändern sich die Funktionsdefizite des Arbeitsgedächtnisses bei Kindern mit diagnostizierten Lernstörungen zwischen acht und zwölf Jahren? (3) Lassen sich Unterschiede in der Arbeitsgedächtnisentwicklung zwischen Kindern feststellen, die ihre Lernstörungen erfolgreich überwinden, und solchen, denen dies nicht gelingt? An den drei Projektstandorten Frankfurt, Hildesheim und Oldenburg fanden im Sommer 2011 diagnostische Voruntersuchungen des Lesens, Rechtschreibens und Rechnens sowie eine Überprüfung der allgemeinen Lernfähigkeit (Intelligenz) bei mehr als 2000 Kindern am Ende der zweiten Klassenstufe statt. Basierend auf diesem Screening wurden des Weiteren 465 Kinder, ohne Lernschwierigkeiten (Vergleichsgruppe) und mit unterschiedlichen Lernstörungen und Lernschwächen, für die Längsschnittstudie ausgewählt und seit der dritten Klasse in halbjährlichen Abständen untersucht. Erfasst wurden Schulleistungen, Arbeitsgedächtnisfunktionen und weitere spezifische Prädiktoren von Schulleistungen wie phonologische Bewusstheit und mathematische Basiskompetenzen. (DIPF/Projekt)
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Im Abstand von sechs Monaten wurden rezeptive und produktive Fähigkeiten von Kindern mit Deutsch als Muttersprache (DaM) und mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) in einem kombinierten Längs- und Querschnittdesign mittels standardisierter Tests, psycholinguistischer Experimente und Spontansprachaufnahmen erfasst. Die Gesamtstichprobe umfasste 323 Kinder. Aus dieser Kohorte nahmen 165 Kinder im Alter von 3;6 bis 6;11 Jahren zum 1. MZP an der längschnittlichen Untersuchung teil (92 DaM, 73 DaZ, 17 si ... Im Abstand von sechs Monaten wurden rezeptive und produktive Fähigkeiten von Kindern mit Deutsch als Muttersprache (DaM) und mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) in einem kombinierten Längs- und Querschnittdesign mittels standardisierter Tests, psycholinguistischer Experimente und Spontansprachaufnahmen erfasst. Die Gesamtstichprobe umfasste 323 Kinder. Aus dieser Kohorte nahmen 165 Kinder im Alter von 3;6 bis 6;11 Jahren zum 1. MZP an der längschnittlichen Untersuchung teil (92 DaM, 73 DaZ, 17 simultan-bilingual). Zusätzlich wurden als altersparallelisierte Kontrollgruppe zu den sprachauffälligen Kindern weitere 141 Kinder (82 DaM, 59 DaZ) im Alter von 6;0 bis 10;11 Jahren im Querschnitt mit verschiedenen Erhebungsverfahren untersucht.
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Im Projekt wurde die Leseentwicklung und Rechenentwicklung von Grundschülern mittels entwicklungspsychologischer und neurowissenschaftlicher Methoden (EEG, MRT) über die ersten vier Schuljahre längsschnittlich untersucht. Die Kinder nahmen jährlich an drei Untersuchungen teil: In einer Verhaltensuntersuchung wurde mittels Videoanalyse und Befragung erfasst, welche Strategien Kinder mit verschiedenen Leistungsvorrausetzungen bei der Bearbeitung von Lese- und Rechenaufgaben verschiedener Schwierig ... Im Projekt wurde die Leseentwicklung und Rechenentwicklung von Grundschülern mittels entwicklungspsychologischer und neurowissenschaftlicher Methoden (EEG, MRT) über die ersten vier Schuljahre längsschnittlich untersucht. Die Kinder nahmen jährlich an drei Untersuchungen teil: In einer Verhaltensuntersuchung wurde mittels Videoanalyse und Befragung erfasst, welche Strategien Kinder mit verschiedenen Leistungsvorrausetzungen bei der Bearbeitung von Lese- und Rechenaufgaben verschiedener Schwierigkeit verwenden. In einer zweiten Sitzung wurden die Kinder gebeten, entsprechende Aufgaben zu bearbeiten, während mittels Elektroenzephalographie (EEG) die elektrische Aktivität des Gehirns abgeleitet wurde. So konnte das zeitliche Zusammenspiel neuronaler Systeme bei der Bearbeitung der Lese- und Rechenaufgaben untersucht werden. Ergänzend zu dieser Methode bearbeiteten die Kinder in der dritten Sitzung dieselben Aufgaben in einem Magnetresonanztomographen (MRT), wodurch die Quellen der neuronalen Aktivität räumlich sehr genau bestimmt werden konnten. Zusätzlich konnten Rückschlüsse auf den Zusammenhang zwischen individuellen Lese- und Rechenleistungen bzw. -strategien und dem Aufbau des Gehirns der Kinder ermöglicht werden. (DIPF/Projekt)
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Es handelte sich hier um eine Experimentalstudie mit mehreren Treatment- und Kontrollgruppen im Prätest-Posttest-Follow-up-Kontrollgruppendesign. Vier Untersuchungsgruppen mit jeweils 30 Probanden des dritten Schuljahres, jeweils eine Trainingsgruppe und eine untrainierte Wartekontrollgruppe aus im Lesen und Schreiben unbeeinträchtigten Kindern sowie eine Trainingsgruppe aus Kindern mit Lese-Rechtschreibstörung bzw. isolierter Rechtschreibstörung (unter Erfüllung des doppelten Diskrepanzkriteriu ... Es handelte sich hier um eine Experimentalstudie mit mehreren Treatment- und Kontrollgruppen im Prätest-Posttest-Follow-up-Kontrollgruppendesign. Vier Untersuchungsgruppen mit jeweils 30 Probanden des dritten Schuljahres, jeweils eine Trainingsgruppe und eine untrainierte Wartekontrollgruppe aus im Lesen und Schreiben unbeeinträchtigten Kindern sowie eine Trainingsgruppe aus Kindern mit Lese-Rechtschreibstörung bzw. isolierter Rechtschreibstörung (unter Erfüllung des doppelten Diskrepanzkriteriums) und eine Gruppe aus Kindern mit Lese-Rechtschreibschwäche bzw. isolierter Rechtschreibschwäche (ohne Erfüllung des doppelten Diskrepanzkriteriums) wurden gebildet. Zu allen drei Messzeitpunkten wurden diverse Arbeitsgedächtnismaße sowie zum Prätest und Follow-Up die Schulleistungen (Lesen, Schreiben, Rechnen) und die Intelligenz erhoben. Für die Trainingsgruppen lag zwischen Prä- und Posttest die Trainingsphase.
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Die Studie überprüft das im Verbundprojekt auf Grundlage einer theoretischen Kompetenzmodellierung entwickelte computerbasierte Verfahren zur Feststellung der beruflichen Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen an einer substanziellen Stichprobe von Schülerinnen und Schülern am Ende ihrer dreijährigen Altenpflegeausbildung. Durch die zusätzliche Berücksichtigung einer Stichprobe von Auszubildenden der Gesundheitspflege und Krankenpflege wird daneben der Aufforderung des Projektträgers ... Die Studie überprüft das im Verbundprojekt auf Grundlage einer theoretischen Kompetenzmodellierung entwickelte computerbasierte Verfahren zur Feststellung der beruflichen Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen an einer substanziellen Stichprobe von Schülerinnen und Schülern am Ende ihrer dreijährigen Altenpflegeausbildung. Durch die zusätzliche Berücksichtigung einer Stichprobe von Auszubildenden der Gesundheitspflege und Krankenpflege wird daneben der Aufforderung des Projektträgers und des Fachbeirats zur Erprobung des Testinstruments in diesem Berufsfeld nachgekommen. Individuelle Hintergrundmerkmale und Merkmale der schulischen und betrieblichen Ausbildungsbedingungen werden in Kooperation mit den Ascot-Querschnittsprojekten MaK-adapt und SiKoFak erhoben, um Hinweise auf Bedingungsfaktoren und Korrelate der pflegerischen Handlungskompetenz zu erhalten. (DIPF/Projekt)
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Vier Gruppen wurden im 2 (Mathematikleistung: durchschnittlich - unterdurchschnittlich) mal 2 (Intelligenz: durchschnittlich - leicht unterdurchschnittlich) faktoriellen Design über zwei Jahre hinweg mit Messwiederholung verglichen. Herangezogen wurden hierfür Kinder mit Minderleistungen in Mathematik, die eine Diskrepanz von min. 1.2 SD zur Intelligenz aufwiesen (Rechenstörung). Jene, die keine Diskrepanz aufwiesen (Rechenschwäche), wurden mit zwei Kontrollgruppen hinsichtlich mathematikrelevan ... Vier Gruppen wurden im 2 (Mathematikleistung: durchschnittlich - unterdurchschnittlich) mal 2 (Intelligenz: durchschnittlich - leicht unterdurchschnittlich) faktoriellen Design über zwei Jahre hinweg mit Messwiederholung verglichen. Herangezogen wurden hierfür Kinder mit Minderleistungen in Mathematik, die eine Diskrepanz von min. 1.2 SD zur Intelligenz aufwiesen (Rechenstörung). Jene, die keine Diskrepanz aufwiesen (Rechenschwäche), wurden mit zwei Kontrollgruppen hinsichtlich mathematikrelevanter kognitiver Variablen wie Arbeitsgedächtnisleistungen, Abruf arithmetischer Fakten, symbolischer und nicht-symbolischer Mengenvergleiche sowie Textaufgaben verglichen. (DIPF/Projekt)
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Im gemeinsamen Verbundvorhaben untersuchten zwei Interventionsstudien das Potenzial der Muttersprache beim Lernen eines bildungssprachlichen Wortschatzes. Die konkrete Forschungsfrage lautete dabei: Lernen Kinder mit türkischer Familiensprache mehr Wortschatz im Deutschen, wenn sie Texte zunächst auf Türkisch und dann auf Deutsch gelesen bzw. gehört haben, als wenn sie die Texte zweimal auf Deutsch lesen bzw. hören? In dieser Interventionsstudie wurde ein linguistisch ausgerichtetes Förderprogra ... Im gemeinsamen Verbundvorhaben untersuchten zwei Interventionsstudien das Potenzial der Muttersprache beim Lernen eines bildungssprachlichen Wortschatzes. Die konkrete Forschungsfrage lautete dabei: Lernen Kinder mit türkischer Familiensprache mehr Wortschatz im Deutschen, wenn sie Texte zunächst auf Türkisch und dann auf Deutsch gelesen bzw. gehört haben, als wenn sie die Texte zweimal auf Deutsch lesen bzw. hören? In dieser Interventionsstudie wurde ein linguistisch ausgerichtetes Förderprogramm im Elementarbereich (Kindergarten) implementiert und evaluiert (...). Die Wortschatzförderung erfolgte über das Hörverständnis. Die Kinder erhielten in den Interventionssitzungen kurze Hörtexte mit Zielwörtern aus der deutschen Bildungssprache. Der Zielwortschatz wurde im Rahmen von 20 Interventionssitzungen durch Hörspiele übermittelt. Dabei wurden unterschiedliche Untersuchungsbedingungen des Wortschatzlernens miteinander verglichen: Kinder der Gruppe A hörten das Interventionsmaterial erst auf Türkisch und anschließend auf Deutsch; Kinder der Gruppe B hörten das Textmaterial zweimal auf Deutsch, wobei beim ersten Hördurchgang der Zielwortschatz explizit auf Türkisch genannt wurde. Kinder der Gruppe C hörten das Interventionsmaterial zweimal auf Deutsch. Die Kontrollgruppe D erhielt kommerzielle Hörspiele auf Deutsch, in denen der Zielwortschatz nicht vorkommt. Die Kinder wurden randomisiert auf die Untersuchungsbedingungen verteilt. Unmittelbar vor und nach der Interventionsphase erfolgte die Prätestung und Posttestung. Sechs Wochen nach der Intervention fand außerdem ein Follow up-Test statt, um die Nachhaltigkeit des Wortschatzerwerbs zu überprüfen. Neben dem rezeptiven Grundwortschatz im Deutschen und Türkischen wurden kognitive Grundfähigkeiten der Kinder sowie der sozioökonomische Status erfasst. An den Interventionssitzungen nahmen insgesamt 93 Vorschüler mit türkischem Migrationshintergrund teil. Um den Wortschatzzuwachs bei den Kindern bestimmen zu können, wurde zu allen Messzeitpunkten ein Test zum Zielwortschatz eingesetzt. Zur Berechnung von Mittelwertunterschieden der Experimentalgruppen im Vergleich zu den jeweiligen Kontrollgruppen wurden Varianzanalysen mit Messwiederholung sowie Kovarianzanalysen durchgeführt. Des Weiteren erfolgten Regressionsanalysen zur Erfassung der Bedeutsamkeit von Hintergrundvariablen für den Wortschatzzuwachs. (DIPF/Projekt/Projektträger)
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Der Schwerpunkt der Studie war die Prüfung der kurzfristigen und langfristigen Wirksamkeit eines Programms zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und der Buchstaben-Laut-Zuordnung ("Hören, Lauschen, Lernen") bei Vorschülern mit und ohne Migrationshintergrund. Zudem waren detaillierte Analysen zum Trainingserfolg von Kindern mit Migrationshintergrund vorgesehen, die ungünstige sprachliche Voraussetzungen aufwiesen. Es sollte geprüft werden, ob sich Trainingseffekte auch für verschiedene Spr ... Der Schwerpunkt der Studie war die Prüfung der kurzfristigen und langfristigen Wirksamkeit eines Programms zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und der Buchstaben-Laut-Zuordnung ("Hören, Lauschen, Lernen") bei Vorschülern mit und ohne Migrationshintergrund. Zudem waren detaillierte Analysen zum Trainingserfolg von Kindern mit Migrationshintergrund vorgesehen, die ungünstige sprachliche Voraussetzungen aufwiesen. Es sollte geprüft werden, ob sich Trainingseffekte auch für verschiedene Sprachgruppen generalisieren lassen. Ein zusätzliches Ziel bestand in der Untersuchung der Frage, ob eine systematische Schulung hinsichtlich des Trainings sowie die Trainingserfahrung der Erzieherinnen positive Auswirkungen auf die Effektivität des Trainings haben. Schließlich wurde geprüft, ob Unterschiede des Anfangsunterrichts Einfluss auf die langfristige Trainingseffektivität und den Erwerb des Lesens und Schreibens nehmen. Der Studie lag ein Vor-Nachtest-Design mit zwei weiteren Nachuntersuchungen zugrunde, in denen die Entwicklung der sprachlichen, schriftsprachlichen und mathematischen Leistungen von Kindern vom letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der ersten Klasse untersucht wurde. Im Vor- und Nachtest, der unmittelbar vor bzw. nach dem Training stattfand, wurden relevante Leistungen in den benannten Bereichen erfasst, während zu Schuljahresbeginn die Lernausgangslage, zum Schuljahresende die Leistungen der Kinder im Lesen und Schreiben erfasst wurden. Die Kinder der Trainingsgruppe durchliefen unmittelbar nach dem Vortest die Förderung zur phonologischen Bewusstheit, während die Kinder der Kontrollgruppe das übliche Kindergartenprogramm absolvierten. Ein Teil der Erzieherinnen der Trainingsgruppe erhielt eine ausführliche Schulung, während die anderen Erzieherinnen das Programm nach dem Manual durchführten. Zusätzlich zu den beschriebenen Merkmalen wurden Informationen zu demografischen und familiären Aspekten erhoben. Allgemein wurde erneut die kurz- und langfristige Wirksamkeit des Förderprogramms bestätigt. (DIPF/IQB/Projektträger)
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Im Rahmen des Projekts wurden sowohl für die Beratungskompetenz als auch für die Diagnostische Kompetenz – jeweils bezogen auf die Domäne Selbstreguliertes Lernen – Kompetenzmodelle theoretisch entwickelt und empirisch überprüft, die jeweils verschiedene Kompetenzdimensionen und Prädiktorvariablen der jeweils beschriebenen Kompetenz umfassen. Zur Diagnostik der beiden Kompetenzbereiche wurden verschiedene Instrumentarien entwickelt und validiert. Weiterhin wurden aufbauend auf den entwickelten K ... Im Rahmen des Projekts wurden sowohl für die Beratungskompetenz als auch für die Diagnostische Kompetenz – jeweils bezogen auf die Domäne Selbstreguliertes Lernen – Kompetenzmodelle theoretisch entwickelt und empirisch überprüft, die jeweils verschiedene Kompetenzdimensionen und Prädiktorvariablen der jeweils beschriebenen Kompetenz umfassen. Zur Diagnostik der beiden Kompetenzbereiche wurden verschiedene Instrumentarien entwickelt und validiert. Weiterhin wurden aufbauend auf den entwickelten Kompetenzmodellen in quasiexperimentellen Studien Aus- und Weiterbildungsprogramme für Lehrkräfte im Vorbereitungs- und Schuldienst sowie für Lehramtsstudierende zur Förderung der jeweils spezifischen Kompetenzen entwickelt und durchgeführt. (Projekt)
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In den Erhebungswellen wurden zunächst im Rahmen einer Ausgangserhebung kognitive, motivationale und volitionale Ressourcen, sozioökonomische Hintergrundfaktoren, Berufsorientierungen und berufliche Interessen sowie Berufseinmündungsstrategien der Jugendlichen erfasst. Ein besonderes Augenmerk der zweiten Erhebung lag dann in der individuellen Kompetenzentwicklung und in der Erfassung der institutionellen Förderkontexte in den Maßnahmen des Übergangssystems. Schließlich sollten in zwei Verbleibs ... In den Erhebungswellen wurden zunächst im Rahmen einer Ausgangserhebung kognitive, motivationale und volitionale Ressourcen, sozioökonomische Hintergrundfaktoren, Berufsorientierungen und berufliche Interessen sowie Berufseinmündungsstrategien der Jugendlichen erfasst. Ein besonderes Augenmerk der zweiten Erhebung lag dann in der individuellen Kompetenzentwicklung und in der Erfassung der institutionellen Förderkontexte in den Maßnahmen des Übergangssystems. Schließlich sollten in zwei Verbleibserhebungen Aufschlüsse über die beruflichen Entwicklungswege der Jugendlichen nach Beenden oder auch nach dem vorzeitigen Verlassen der Maßnahmen des Übergangssystems gewonnen werden. (Projektwebsite)
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In einer eigens entwickelten Bürosimulation bearbeiteten die Teilnehmenden drei komplexe Szenarien. Hierfür standen allgemeine und domänenspezfische Software-Funktionen zur Verfügung. Die Auswertung / Kompetenzattribution basierte auf der frei formulierten Antwort (E-Mail), durchgeführten Berechnungen und teilweise auf Logdaten. (Projekt) In einer eigens entwickelten Bürosimulation bearbeiteten die Teilnehmenden drei komplexe Szenarien. Hierfür standen allgemeine und domänenspezfische Software-Funktionen zur Verfügung. Die Auswertung / Kompetenzattribution basierte auf der frei formulierten Antwort (E-Mail), durchgeführten Berechnungen und teilweise auf Logdaten. (Projekt)
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Im Rahmen dieses Teilvorhabens wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Die Erhebung erfolgte im Rotationsdesign. Die Stichprobe setzte sich aus zur Teilnahme bereiten Schulen zusammen. Die Vorabauswahl erfolgte bezogen auf Bundesland und Ausbildungsberuf, Ausbildungsjahr und unter Berücksichtigung testökonomischer Gründe (Schulgröße, Anzahl der Klassen). Das Erhebungsdesign entsprach einem Booklet Design. Zu den eingesetzten Aufgabenformaten zählten offene, halboffene und gesc ... Im Rahmen dieses Teilvorhabens wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Die Erhebung erfolgte im Rotationsdesign. Die Stichprobe setzte sich aus zur Teilnahme bereiten Schulen zusammen. Die Vorabauswahl erfolgte bezogen auf Bundesland und Ausbildungsberuf, Ausbildungsjahr und unter Berücksichtigung testökonomischer Gründe (Schulgröße, Anzahl der Klassen). Das Erhebungsdesign entsprach einem Booklet Design. Zu den eingesetzten Aufgabenformaten zählten offene, halboffene und geschlossene Antwortformate. Fehlende Werte wurden differenziert bewertet. Außerdem wurden Messmodelle der Item Response Theory (IRT) in dem Softwareprogramm Acer Conquest eingesetzt. Erfasst wurde das Konstrukt der kaufmännischen Kompetenz am Beispiel des Ausbildungsberufes Industriekaufmann bzw. Industriekauffrau. Zur Abbildung und Messung der kaufmännischen Kompetenz von Industriekaufleuten wurde ein Kompetenzmodell zugrunde gelegt, welches im Kern zwischen allgemeinen berufsbezogenen Kompetenzen (Konzept der kaufmännischen Literalität) sowie berufsspezifischen Kompetenzen differenziert (Geschäftsprozesskompetenz). Das eingesetzte Testinstrument ist eine Weiterentwicklung der von Achtenhagen und Winther (2008) entwickelten Testplattform ALUSIM. (DIPF/Projekt)
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Im Rahmen dieses Teilvorhabens wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Die Erhebung erfolgte im Rotationsdesign. Die Stichprobe setzte sich aus zur Teilnahme bereiten Schulen zusammen. Die Vorabauswahl erfolgte bezogen auf Bundesland, Ausbildungsberuf und Ausbildungsjahr. Das Erhebungsdesign entsprach einem Booklet Design. Zu den eingesetzten Aufgabenformaten zählten offene, halboffene und geschlossene Antwortformate. Fehlende Werte wurden differenziert bewertet. Außerdem wurd ... Im Rahmen dieses Teilvorhabens wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Die Erhebung erfolgte im Rotationsdesign. Die Stichprobe setzte sich aus zur Teilnahme bereiten Schulen zusammen. Die Vorabauswahl erfolgte bezogen auf Bundesland, Ausbildungsberuf und Ausbildungsjahr. Das Erhebungsdesign entsprach einem Booklet Design. Zu den eingesetzten Aufgabenformaten zählten offene, halboffene und geschlossene Antwortformate. Fehlende Werte wurden differenziert bewertet. Außerdem wurden Messmodelle der Item Response Theory (IRT) in dem Softwareprogramm Acer Conquest eingesetzt. Erfasst wurde das latente Konstrukt der kaufmännischen Kompetenz im Bereich Spedition und Logistik. Das eingesetzte Testinstrument ist eine Weiterentwicklung der von Achtenhagen und Winther (2008) entwickelten Testplattform ALUSIM, welches um den Bereich Spedition und Logistik erweitert wurde. (DIPF/Projekt)
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Im Rahmen der Hauptuntersuchung wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Gemeinsam mit allen Verbundpartnern wurde ein aufwändiges Rotationsdesign zur Messung berufsnaher und beruflicher Kompetenz mit den folgenden Testteilen erarbeitet: SiKofak, Mathematik, Lesen, Geschäftsprozesse (mit 5 Teilbereichen), Logistik, Intrapreneurship (mit zwei Teilbereichen) und Wirtschaftsbürgerliche Kompetenz. Im gesamten CoBALIT-Projekt wurden insgesamt 58 Testhefte mit 5 Testheftblöcken und 2 ... Im Rahmen der Hauptuntersuchung wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Gemeinsam mit allen Verbundpartnern wurde ein aufwändiges Rotationsdesign zur Messung berufsnaher und beruflicher Kompetenz mit den folgenden Testteilen erarbeitet: SiKofak, Mathematik, Lesen, Geschäftsprozesse (mit 5 Teilbereichen), Logistik, Intrapreneurship (mit zwei Teilbereichen) und Wirtschaftsbürgerliche Kompetenz. Im gesamten CoBALIT-Projekt wurden insgesamt 58 Testhefte mit 5 Testheftblöcken und 20 inhaltlichen Variationen sowie Variationen in der Reihenfolge verwendet. Es kamen authentische komplexe Aufgaben im Format "open response", "short response" sowie "multiple choice" zum Einsatz. Außerdem wurden der Item Response Theory zugehörige Messmodelle (einfaches Rasch-Modell; eindimensionales Partial Credit-Modell) zum Einsatz unter Verwendung der Software ConQuest 3.0 genutzt. Auf Basis einer umfangreichen Domänenanalyse wurde zudem ein Kompetenzmodell für Intrapreneurship (IP) entwickelt, wobei theoriebasiert zwei Dimensionen angenommen werden: (1) Generierung von Projektideen; (2) Planung und Umsetzung von IP-Projekten. Ausgehend von diesem Modell erfolgte die Entwicklung authentischer technologiebasierter Testaufgaben zur Abbildung der beiden IP-Facetten. Bei der Stichprobenzusammensetzung wurde eine gleichmäßige Verteilung auf alle Regierungsbezirke sowie auf Stadtschulen und Landschulen und die regionalen Arbeitslosenquoten berücksichtigt. Die Stichprobe setzte sich aus freiwillig teilnehmenden Schulen mit hoher Partizipationsbereitschaft zusammen. (DIPF/Projekt)
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Das Projekt MaK-adapt (Messung allgemeiner Kompetenzen – adaptiv) ist ein Querschnittsprojekt, das im Verbundvorhaben "CoSMed - Competence Measurement based on Simulations and adaptive Testing in Medical Settings" verankert ist und eine Forschungs- und Serviceleistung für alle übrigen ASCOT-Vorhaben innehat. Mak-adapt ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Universitäten Göttingen, Darmstadt und Jena. Ziel dieses Vorhabens war die Entwicklung eines computerbasierten Messinstruments zur Erfassun ... Das Projekt MaK-adapt (Messung allgemeiner Kompetenzen – adaptiv) ist ein Querschnittsprojekt, das im Verbundvorhaben "CoSMed - Competence Measurement based on Simulations and adaptive Testing in Medical Settings" verankert ist und eine Forschungs- und Serviceleistung für alle übrigen ASCOT-Vorhaben innehat. Mak-adapt ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Universitäten Göttingen, Darmstadt und Jena. Ziel dieses Vorhabens war die Entwicklung eines computerbasierten Messinstruments zur Erfassung schulisch erworbenen Kompetenzen, die für berufliches Lernen und eine aktive Gestaltung der Berufsbiografie und des Lebensalltags relevant sind. Im Projekt wurden folgende Kompetenzbereiche einbezogen: Lesekompetenz sowie die mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen. Geeignete Schulen mit MFA-Auszubildendenklassen (Medizinische Fachangestellte) wurden gezielt rekrutiert.(IQB/Projekt)
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In der Studie ging es um die Ermittlung der Fachkompetenz von Auszubildenden zum Medizinischen Fachangestellten mit Hilfe videogestützter und simulationsgestützter Testsequenzen. Für die Auswahl der Stichprobe wurde bei allen in Frage kommenden Berufsschulen im Testgebiet angefragt. Die Erhebung erfolgte in den zusagenden Schulen. (DIPF/Projekt) In der Studie ging es um die Ermittlung der Fachkompetenz von Auszubildenden zum Medizinischen Fachangestellten mit Hilfe videogestützter und simulationsgestützter Testsequenzen. Für die Auswahl der Stichprobe wurde bei allen in Frage kommenden Berufsschulen im Testgebiet angefragt. Die Erhebung erfolgte in den zusagenden Schulen. (DIPF/Projekt)
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In einer Interventionsstudie wurde der Einfluss des fachbezogenen Professionswissens (Fachwissen, fachdidaktisches Wissen) auf die Entwicklung von Systemkompetenz untersucht. Dazu wurde das fachbezogene Professionswissen der teilnehmenden Lehrkräfte über einen Fragebogen vor und nach der Durchführung einer Unterrichtseinheit zum Thema "Ökosystem Wattenmeer mit Schwerpunkt auf Mytilus edulis" (Intervention) im Prä-Post-Testdesign erfasst. Begleitend wurde die Systemkompetenz der Schüler im Prä-Po ... In einer Interventionsstudie wurde der Einfluss des fachbezogenen Professionswissens (Fachwissen, fachdidaktisches Wissen) auf die Entwicklung von Systemkompetenz untersucht. Dazu wurde das fachbezogene Professionswissen der teilnehmenden Lehrkräfte über einen Fragebogen vor und nach der Durchführung einer Unterrichtseinheit zum Thema "Ökosystem Wattenmeer mit Schwerpunkt auf Mytilus edulis" (Intervention) im Prä-Post-Testdesign erfasst. Begleitend wurde die Systemkompetenz der Schüler im Prä-Post-Testdesign über einen Fragebogen und computerbasiert über Concept Maps erhoben. Die Studie wurde mehrebenenanalytisch ausgewertet. Die Analysen zeigen, dass das fachdidaktische Wissen der Lehrkraft prädiktiv ist für die Systemkompetenz der Schüler, während kein signifikanter Zusammenhang zwischen bloßem Fachwissen und Systemkompetenz besteht.
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