Daten und Studien zu „Schlagwörter: Lernerfolg” (25)

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Vorhabenziel [des Projekts] war die neurobiologische Erfassung verbesserter Lernleistungen durch die schlafbezogene Gedächtniskonsolidierung abendlicher Kurz-Replikationen schulischer Lerninhalte anhand einer sechswöchigen Elternintervention bei Schulkindern. [Zunächst wurde hierfür] die Hälfte der Eltern von zwei mal 15 Kölner Viertklässlern über sechs Wochen so geschult, dass sie vor dem abendlichen Lichtlöschen eine positive Intervention durchführen sollten [in Form von] Vorlesen und der Kurz ... Vorhabenziel [des Projekts] war die neurobiologische Erfassung verbesserter Lernleistungen durch die schlafbezogene Gedächtniskonsolidierung abendlicher Kurz-Replikationen schulischer Lerninhalte anhand einer sechswöchigen Elternintervention bei Schulkindern. [Zunächst wurde hierfür] die Hälfte der Eltern von zwei mal 15 Kölner Viertklässlern über sechs Wochen so geschult, dass sie vor dem abendlichen Lichtlöschen eine positive Intervention durchführen sollten [in Form von] Vorlesen und der Kurz-Replikation schulischer Lerninhalte; die andere Gruppe erhielt keine Intervention. Gemessen wurde die Fähigkeit Kurzgeschichten nachzuerzählen, Mathematik-Tests (DEMAT) sowie frontale exekutive Funktionen vor und nach der Interventionsphase. Diese Lernparameter wurden neurobiologisch anhand der urinären Cortisol-Exkretion, der Schlaf-Wach-Rhythmik (Aktigraphie) und der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRI) validiert. Die Untersuchungen fanden in kleineren Gruppen im Frühjahr und Spätsommer statt. Anschließend erfolgte die Auswertung. Die Ergebnisse sollen als Grundlage späterer Feldstudien neurobiologische Parameter ausweisen, die eine verbesserte Lerneffizienz und Lernkompetenz bei Grundschülern widerspiegeln und außerdem zu neurowissenschaftlichen fundierten Informationsmodulen und Trainingseinheiten führen. (DIPF/Projekt)
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Ziel des Projektes war es, das Potenzial der BeFo -Studie (BeFo I) für die Praxis der Sprachdiagnostik und Sprachförderung zu nutzen. Es wurden drei Arbeitsschwerpunkte bearbeitet: Die Erkenntnisse der ersten Förderphase zur Wirksamkeit der beiden Förderansätze wurden durch die Auswertung mündlicher Sprachproben erweitert (A), die Wirkbedingungen der beiden Förderansätze anhand des vorliegenden Videomaterials genauer bestimmt (B) und das in der 1. Projektphase entwickelte Testverfahren zur Erfas ... Ziel des Projektes war es, das Potenzial der BeFo -Studie (BeFo I) für die Praxis der Sprachdiagnostik und Sprachförderung zu nutzen. Es wurden drei Arbeitsschwerpunkte bearbeitet: Die Erkenntnisse der ersten Förderphase zur Wirksamkeit der beiden Förderansätze wurden durch die Auswertung mündlicher Sprachproben erweitert (A), die Wirkbedingungen der beiden Förderansätze anhand des vorliegenden Videomaterials genauer bestimmt (B) und das in der 1. Projektphase entwickelte Testverfahren zur Erfassung grammatikalischer Basiskompetenzen für Kinder deutscher bzw. nicht-deutscher Herkunftssprache der 2. und 3. Jahrgangsstufe normiert. Zur Auswertung der mündlichen Sprachproben wurden Transkripte der Interviews angefertigt und die Äußerungen der Kinder anhand eines Kodierschemas hinsichtlich sprachlicher Richtigkeit kodiert. Zur Bestimmung der Wirkbedingungen der Förderansätze wurden anhand von Unterrichtsvideos kontrastive qualitative Analysen durchgeführt, um Merkmale der Unterrichtsinteraktion zu identifizieren, die mit dem Lerngewinn der Kinder im Zusammenhang stehen. Es wurde ein Kodierschema erarbeitet, mit dem lernrelevante Aspekte der sprachlichen Interaktion erfasst wurden. Für Detailanalysen wurden zudem Transkripte der Videos angefertigt. Zur Normierung des Testverfahrens wurde im Schuljahr 2012/2013 eine überarbeitete und erweiterte Version des vorliegenden Instruments pilotiert. Die Normierungserhebung erfolgte im Schuljahr 2013/14. Die Ergebnisse des Projekts tragen dazu bei, die wirksamen Elemente der Förderansätze und Bedingungen ihrer Wirksamkeit zu identifizieren, um Hinweise für ihre Umsetzung in der Praxis zu erhalten. (DIPF/Projektwebseite)
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IGLU liegt ein Rahmenkonzept zur Erklärung von Leistungsergebnissen zugrunde, das auf die multidimensionalen Verflechtungen von Ursachen und Wirkungen verweist. Neben der Erfassung der Lesekompetenzen werden im Rahmen von IGLU deshalb auch Informationen zu den Rahmenbedingungen des Lesenlernens erhoben. Neben den schulinternen Bedingungen, zu denen Merkmale der Lehrkraft und der Klasse sowie die Qualität des Unterrichts und Merkmale der Schule gehören, weisen auch außerschulische Faktoren - Merk ... IGLU liegt ein Rahmenkonzept zur Erklärung von Leistungsergebnissen zugrunde, das auf die multidimensionalen Verflechtungen von Ursachen und Wirkungen verweist. Neben der Erfassung der Lesekompetenzen werden im Rahmen von IGLU deshalb auch Informationen zu den Rahmenbedingungen des Lesenlernens erhoben. Neben den schulinternen Bedingungen, zu denen Merkmale der Lehrkraft und der Klasse sowie die Qualität des Unterrichts und Merkmale der Schule gehören, weisen auch außerschulische Faktoren - Merkmale des Elternhauses aber auch gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen - einen Zusammenhang mit dem individuellen Lernerfolg auf. Aus diesem Grund wurden neben den Lesetests die relevanten Hintergrundmerkmale mit Hilfe von Fragebögen für die am Lernprozess beteiligten Personengruppen (Schüler, Eltern, Deutschlehrkräfte, Schulleiter) erhoben.
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IGLU liegt ein Rahmenkonzept zur Erklärung von Leistungsergebnissen zugrunde, das auf die multidimensionalen Verflechtungen von Ursachen und Wirkungen verweist. Neben der Erfassung der Lesekompetenzen werden im Rahmen von IGLU deshalb auch Informationen zu den Rahmenbedingungen des Lesenlernens erhoben. Neben den schulinternen Bedingungen, zu denen Merkmale der Lehrkraft und der Klasse sowie die Qualität des Unterrichts und Merkmale der Schule gehören, weisen auch außerschulische Faktoren - Merk ... IGLU liegt ein Rahmenkonzept zur Erklärung von Leistungsergebnissen zugrunde, das auf die multidimensionalen Verflechtungen von Ursachen und Wirkungen verweist. Neben der Erfassung der Lesekompetenzen werden im Rahmen von IGLU deshalb auch Informationen zu den Rahmenbedingungen des Lesenlernens erhoben. Neben den schulinternen Bedingungen, zu denen Merkmale der Lehrkraft und der Klasse sowie die Qualität des Unterrichts und Merkmale der Schule gehören, weisen auch außerschulische Faktoren - Merkmale des Elternhauses aber auch gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen - einen Zusammenhang mit dem individuellen Lernerfolg auf. Aus diesem Grund wurden neben den Lesetests die relevanten Hintergrundmerkmale mit Hilfe von Fragebögen für die am Lernprozess beteiligten Personengruppen (Schüler, Eltern, Deutschlehrkräfte, Schulleiter) erhoben.
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Anknüpfend an die erste Erhebungswelle (KESS 4) an sämtlichen Hamburger Primarschulen wurden in der zweiten Erhebungswelle (KESS 7) an sämtlichen Sekundarschulen Daten erhoben. Dabei wurden Schülerfragebögen, Lehrerfragebögen und Schulleiterfragebögen eingesetzt. Der Schülerfragebogen setzt sich aus einem allgemeinen Teil, aus fachspezifischen Teilen für die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften zusammen. Während der allgemeine Teil allen Schülerinnen und Schülern zur Bear ... Anknüpfend an die erste Erhebungswelle (KESS 4) an sämtlichen Hamburger Primarschulen wurden in der zweiten Erhebungswelle (KESS 7) an sämtlichen Sekundarschulen Daten erhoben. Dabei wurden Schülerfragebögen, Lehrerfragebögen und Schulleiterfragebögen eingesetzt. Der Schülerfragebogen setzt sich aus einem allgemeinen Teil, aus fachspezifischen Teilen für die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften zusammen. Während der allgemeine Teil allen Schülerinnen und Schülern zur Bearbeitung vorlag, wurde der fachspezifische Teil rotiert eingesetzt, so dass jeweils nur ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler einen der fachspezifischen Fragebögen bearbeitet hat. Auch der Lehrerfragebogen gliedert sich in einen allgemeinen Teil und einen fachspezifischen Teil zu den oben genannten Unterrichtsfächern. Die Lehrerinnen und Lehrer wurden gebeten, den allgemeinen Teil nur einmal auszufüllen und den fachspezifischen Teil einmal pro Testklasse in der sie unterrichten. Infolgedessen liegt vom allgemeinen Teil pro Lehrkraft nur ein Fragebogen vor, während es für die fachspezifischen Teile möglich ist, dass eine Lehrkraft diese mehrfach ausgefüllt hat.
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Im Rahmen des Projektes erfolgte zu Beginn des Schuljahrs im Oktober 2005 eine internet-gestützte Erfassung der Leistungen in den Fächern Deutsch und Mathematik. Im Laufe des Schuljahres wurden in allen beteiligten Klassen Videoaufzeichnungen von mindestens einer Deutschstunde sowie einer Mathematikstunde durchgeführt. Am Ende des Schuljahres im Juni 2006 wurde die Leistung in beiden Fächern mit einem Leistungstest erneut erfasst. Außerdem wurden lernrelevante und leistungsrelevante Schülermerkm ... Im Rahmen des Projektes erfolgte zu Beginn des Schuljahrs im Oktober 2005 eine internet-gestützte Erfassung der Leistungen in den Fächern Deutsch und Mathematik. Im Laufe des Schuljahres wurden in allen beteiligten Klassen Videoaufzeichnungen von mindestens einer Deutschstunde sowie einer Mathematikstunde durchgeführt. Am Ende des Schuljahres im Juni 2006 wurde die Leistung in beiden Fächern mit einem Leistungstest erneut erfasst. Außerdem wurden lernrelevante und leistungsrelevante Schülermerkmale (sozialer Hintergrund, Bildungsnähe, motivationale Merkmale, Unterrichtswahrnehmung) erhoben. Zusätzlich wurden die beteiligten Lehrkräfte schriftlich zu ihrem Unterricht und unterrichtsrelevanten Lehrermerkmalen befragt. Bei den untersuchten Klassen handelt sich um eine Teilstichprobe von Klassen, die an dem in Bremen und Rheinland-Pfalz flächendeckend durchgeführten Vergleichsarbeiten-Projekt VERA (Leitung: A. Helmke & Hosenfeld) teilgenommen haben. (Studie)
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In der nationalen Erweiterungsstudie wurde mathematisches Wissen und Können in inner- und außermathematischen Anwendungsfeldern getestet. Ein weiterer Bereich nahm die Kenntnisse und Kompetenzen über Naturphänomene und erste naturwissenschaftliche Konzepte in den Blick. IGLU-E wurde anteilsmäßig von den zwölf Ländern gefördert, die sich daran beteiligten. Die Federführung für die Administration von IGLU-E wurde vom Land Schleswig-Holstein übernommen. In der nationalen Erweiterungsstudie wurde mathematisches Wissen und Können in inner- und außermathematischen Anwendungsfeldern getestet. Ein weiterer Bereich nahm die Kenntnisse und Kompetenzen über Naturphänomene und erste naturwissenschaftliche Konzepte in den Blick. IGLU-E wurde anteilsmäßig von den zwölf Ländern gefördert, die sich daran beteiligten. Die Federführung für die Administration von IGLU-E wurde vom Land Schleswig-Holstein übernommen.
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Zusätzlich zur internationalen Studie wurde in Deutschland eine nationale Erweiterungsstudie (IGLU-E 2006) durchgeführt, die vertiefende Erkenntnisse zu der Schuleingangsphase, zu Ganztagsschulangeboten, zur Nutzung digitaler Medien und zu orthographischen Kompetenzen erbrachte. IGLU-E 2006 wurde von den Kultusministerien der 16 Bundesländer gefördert. Zusätzlich zur internationalen Studie wurde in Deutschland eine nationale Erweiterungsstudie (IGLU-E 2006) durchgeführt, die vertiefende Erkenntnisse zu der Schuleingangsphase, zu Ganztagsschulangeboten, zur Nutzung digitaler Medien und zu orthographischen Kompetenzen erbrachte. IGLU-E 2006 wurde von den Kultusministerien der 16 Bundesländer gefördert.
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Das Verbundvorhaben richtete sich an Gymnasien in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen und verfolgte das Ziel, Diagnosekompetenzen und Förderkompetenzen von Lehrpersonen der Klassenstufe fünf in Bezug auf die lernstrategischen Schlüsselkompetenzen ihrer Schüler zu erfassen und mittels Fortbildungsveranstaltungen zu fördern. Der Erfolg des Projektes zeigte sich zum einen am Kompetenzzuwachs der Lehrpersonen; zum anderen wurde die Kompetenzentwicklung der Schüler nach erfolgter Implem ... Das Verbundvorhaben richtete sich an Gymnasien in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen und verfolgte das Ziel, Diagnosekompetenzen und Förderkompetenzen von Lehrpersonen der Klassenstufe fünf in Bezug auf die lernstrategischen Schlüsselkompetenzen ihrer Schüler zu erfassen und mittels Fortbildungsveranstaltungen zu fördern. Der Erfolg des Projektes zeigte sich zum einen am Kompetenzzuwachs der Lehrpersonen; zum anderen wurde die Kompetenzentwicklung der Schüler nach erfolgter Implementation eines Strategietrainings im Unterricht erfasst. Im Fokus des Trainings standen kognitive Primärstrategien zur Verbesserung des Textleseverständnisses / Bildleseverständnisses und des analytischen Verstehens verbaler Aufgabenstellungen sowie metakognitive und motivationale Stützstrategien zur Regulation des Lernprozesses. Die insgesamt 31 teilnehmenden Schulen wurden auf zwei Gruppen verteilt. Die erste Gruppe nahm am Interventionsprogramm im Schuljahr 2010/11, die zweite Gruppe im Schuljahr 2011/12 teil. Zur Erfassung der Wirkungen der Intervention konnte ein komplexes quasiexperimentelles Wartekontrollgruppendesign umgesetzt werden, das Vergleiche zwischen trainierten und (noch) nicht trainierten Schülern ermöglichte. Hierfür wurden in allen drei Bundesländern Fragebögen zur Strategienutzung und zum Strategiewissen eingesetzt sowie handlungsnahe Messungen der tatsächlichen Nutzung und Qualität der Strategien mit Hilfe von Lernstrategietests durchgeführt. In Nordrhein-Westfalen wurden zudem leitfadengestützte Interviews mit den teilnehmenden Lehrern sowie Gruppengespräche mit ausgewählten Schülern durchgeführt. Im Teilprojekt mit dem lern- und instruktionspsychologischen Schwerpunkt wurden die Effekte des Lernstrategietrainings auf Lernstrategieeinsatz und Lernerfolg der Schüler sowie der Kompetenzzuwachs der Lehrkräfte unter Verwendung quantitativer Auswertungsmethoden untersucht. (...) Das Strategietraining zeigte sich in vielen Bereichen als erfolgreich für die Entwicklung des Lernverhaltens der Schüler. (...) Ebenso hatte das Strategietraining einen positiven Effekt auf die Lernstrategienutzung der Schüler. (...) Hinsichtlich der motivationalen Strategienutzung wurde kein positiver Trainingseffekt gefunden. (DIPF/Projektträger)
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Insgesamt wurden in dieser Untersuchung zu zwei Messzeitpunkten (je nach Gruppe) Daten erhoben. Dabei wurden leitfadengestützte Interviews mit den zehn schulinternen Projektleitungen (Lehrpersonen) aus Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Insgesamt wurden in dieser Untersuchung zu zwei Messzeitpunkten (je nach Gruppe) Daten erhoben. Dabei wurden leitfadengestützte Interviews mit den zehn schulinternen Projektleitungen (Lehrpersonen) aus Nordrhein-Westfalen durchgeführt.
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Die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) untersucht in Deutschland seit 2001 die Fähigkeiten von Kindern im Leseverständnis am Ende der vierten Jahrgangsstufe. IGLU wird weltweit von der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) unter der Bezeichnung Progress in International Reading Literacy Study (PIRLS) durchgeführt. Hauptanliegen der im Abstand von fünf Jahren durchgeführten Studie ist hierbei, zuverlässige Informationen über den Wissensstand ... Die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) untersucht in Deutschland seit 2001 die Fähigkeiten von Kindern im Leseverständnis am Ende der vierten Jahrgangsstufe. IGLU wird weltweit von der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) unter der Bezeichnung Progress in International Reading Literacy Study (PIRLS) durchgeführt. Hauptanliegen der im Abstand von fünf Jahren durchgeführten Studie ist hierbei, zuverlässige Informationen über den Wissensstand und Fertigkeitsstand der Schüler in den teilnehmenden Staaten zu erlangen. Damit wird das Ziel einer dauerhaften Verbesserung der Qualität von Schule und Unterricht verfolgt, wobei IGLU-PIRLS dazu beitragen soll, konkrete Handlungsempfehlungen zur Unterstützung und Optimierung von Schulen formulieren zu können. In Deutschland erfolgte die Haupterhebung im Frühsommer 2011 in allen 16 Bundesländern. 2011 fiel der Erhebungszeitpunkt von IGLU-PIRLS erstmalig mit TIMSS (Trends in International Mathematics and Science Study), ebenfalls eine Studie der IEA, zusammen. In Deutschland wurden beide Studien mit einer gemeinsamen Stichprobe durchgeführt und so für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler Leistungswerte in drei Kompetenzdomänen ermittelt. IGLU liegt ein Rahmenkonzept zur Erklärung von Leistungsergebnissen zugrunde, das auf die multidimensionalen Verflechtungen von Ursachen und Wirkungen verweist. Neben der Erfassung der Lesekompetenzen werden im Rahmen von IGLU deshalb auch Informationen zu den Rahmenbedingungen des Lesenlernens erhoben. Neben den schulinternen Bedingungen, zu denen Merkmale der Lehrkraft und der Klasse sowie die Qualität des Unterrichts und Merkmale der Schule gehören, weisen auch außerschulische Faktoren - Merkmale des Elternhauses aber auch gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen - einen Zusammenhang mit dem individuellen Lernerfolg auf. Aus diesem Grund wurden neben den Lesetests die relevanten Hintergrundmerkmale mit Hilfe von Fragebögen für die am Lernprozess beteiligten Personengruppen (Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleiter) erhoben. (IQB/Projekt)
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In der Studie wurde die psychosoziale und schriftsprachliche Kompetenzentwicklung von lernbeeinträchtigten Schülerinnen und Schülern über den Zeitraum von der dritten bis zur fünften Klasse hinweg in Abhängigkeit von drei Grundmodellen sonderpädagogischer Versorgung (exklusiv: Förderschule; inklusiv: Gemeinsamer Unterricht und Unterstützung durch ein Kompetenzzentrum) analysiert. (...) Die Längsschnittstudie ist quasi-experimentell angelegt. Für die Ausgangsstichprobe wurden gezielt drei Teilgru ... In der Studie wurde die psychosoziale und schriftsprachliche Kompetenzentwicklung von lernbeeinträchtigten Schülerinnen und Schülern über den Zeitraum von der dritten bis zur fünften Klasse hinweg in Abhängigkeit von drei Grundmodellen sonderpädagogischer Versorgung (exklusiv: Förderschule; inklusiv: Gemeinsamer Unterricht und Unterstützung durch ein Kompetenzzentrum) analysiert. (...) Die Längsschnittstudie ist quasi-experimentell angelegt. Für die Ausgangsstichprobe wurden gezielt drei Teilgruppen von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf im Förderschwerpunkt Lernen differenziert: An Förderschulen, an Grundschulen mit Gemeinsamen Unterricht sowie an Grundschulen, die durch ein Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung unterstützt wurden. (Projekt)
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Das Projekt richtete sich mit zwei zentralen Fragen auf die Programme "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi) in Nordrhein-Westfalen und Hamburg: (1) Welche Gründe gibt es bei Kindern und Eltern für die Teilnahme bzw. Nicht-Teilnahme am JeKi-Programm in Nordrhein-Westfalen? Wird der Instrumentalunterricht auch nach Ausscheiden aus dem Programm fortgesetzt? (2) Welche Voraussetzungen und Inszenierungsmuster zeichnen den Gruppeninstrumentalunterricht am spezifischen Lernort Grundschule aus? (...) Zur B ... Das Projekt richtete sich mit zwei zentralen Fragen auf die Programme "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi) in Nordrhein-Westfalen und Hamburg: (1) Welche Gründe gibt es bei Kindern und Eltern für die Teilnahme bzw. Nicht-Teilnahme am JeKi-Programm in Nordrhein-Westfalen? Wird der Instrumentalunterricht auch nach Ausscheiden aus dem Programm fortgesetzt? (2) Welche Voraussetzungen und Inszenierungsmuster zeichnen den Gruppeninstrumentalunterricht am spezifischen Lernort Grundschule aus? (...) Zur Beantwortung dieser Fragen nahmen in den Jahren 2009 bis 2013 insgesamt über 1200 Grundschulkinder in Nordrhein-Westfalen und Hamburg sowie deren Eltern und Lehrende von Beginn des Instrumentalunterrichts bis zur 5. Klasse an jährlichen Fragebogenerhebungen teil. Außerdem wurden Kontextdaten von Klassenlehrern und Schulleitungen erhoben. (...) Im Längsschnittdesign sollten exemplarisch die Bedingungen und Wirkungen des instrumentalen Gruppenunterrichts untersucht und Gründe für einen Drop-Out bestimmt werden. Dabei wurde ein Vergleich gezogen im Hinblick auf die unterschiedlichen Konzepte in Hamburg und Nordrhein-Westfalen. Grundlage der repräsentativen Evaluation war eine geclusterte Panelstichprobe mit anschließender jährlicher Auswertung unter Berücksichtigung der Panelstruktur mit gesonderter Analyse der Drop-Out-Individuen. (...) Die statistische Auswertung erfolgte unter Einsatz multivariater Verfahren. Darüber hinaus wurde der Unterricht von insgesamt 17 Instrumentalgruppen über drei Jahre mithilfe videobasierter Methoden analysiert. (...) Die Erkenntnisse, die in der Evaluation gewonnen wurden, können und konnten als empirische Basis zur Programmentwicklung der JeKi-Projekte in Nordrhein-Westfalen und Hamburg genutzt werden, indem sie Aufschluss geben über die Bedingungen und Ergebnisse des instrumentalen Gruppenunterrichts in Grundschulen und Faktoren bestimmen, die zu einer erfolgreichen Teilnahme am Programm beitragen können. (DIPF/Projektträger)
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Ziel des Projekts war es zu untersuchen, ob und wenn ja in welchem Maße die im Projekt entwickelten Diabetes mellitus-Comics einen positiven Effekt auf das Lernen und die Lernmotivation von Gesundheitsopflegeschüler und Krankenpflegeschüler haben. Dazu wurden drei Studien durchgeführt: Studie 1 umfasste die Entwicklung eines medizindidaktischen Ansatzes zur Instruktion von Lerninhalten anhand einer kognitiven Anforderungsanalyse und Inhaltsanalyse des Kompetenzbereiches "Diabetes mellitus" und e ... Ziel des Projekts war es zu untersuchen, ob und wenn ja in welchem Maße die im Projekt entwickelten Diabetes mellitus-Comics einen positiven Effekt auf das Lernen und die Lernmotivation von Gesundheitsopflegeschüler und Krankenpflegeschüler haben. Dazu wurden drei Studien durchgeführt: Studie 1 umfasste die Entwicklung eines medizindidaktischen Ansatzes zur Instruktion von Lerninhalten anhand einer kognitiven Anforderungsanalyse und Inhaltsanalyse des Kompetenzbereiches "Diabetes mellitus" und eine Arbeitsweltanalyse zur Pflege von Diabetikern. Dazu wurde ein Pretest und Posttest entwickelt und empirisch getestet. In Studie 2 wurden ein Pre- und Post-Motivationsfragebogen adaptiert und ebenfalls empirisch getestet. In Studie 3 wurden folgende inhaltsgleiche Lernmaterialien unter Berücksichtigung des medizinisch-didaktischen Ansatzes, der kognitiven Anforderungs- und Inhaltsanalyse sowie der Arbeitsweltanalyse erstellt: (a) Comics, (b) Lerngeschichte (Comicgeschichte als Text, ohne Comicbilder), (c) Lehrbuchtext (Vorlage: typisches Lehrbuch für Krankenpflege). Auf dieser Grundlage wurden Lerneffekte und Motivationseffekte von Lehr-Comics versus Lehrtexten mittels der in Studie 1 und 2 entwickelten Instrumente untersucht. (DIPF/Projektträger)
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Überprüft wurden Zusammenhänge zwischen motivationalen Komponenten und Leistungsdaten beim frühen naturwissenschaftlichen Lernen. (Projekt) Überprüft wurden Zusammenhänge zwischen motivationalen Komponenten und Leistungsdaten beim frühen naturwissenschaftlichen Lernen. (Projekt)
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Für die im Prä-Posttest-Design konzipierte Untersuchung wurde ein eigener Test entwickelt. Erfasst wurden naturwissenschaftliches Wissen und Wissenschaftsverständnis (Multiple Choice) sowie Komponenten der Lernmotivation und Leistungsmotivation (4-stufige Likertskala). (DIPF/Projekt) Für die im Prä-Posttest-Design konzipierte Untersuchung wurde ein eigener Test entwickelt. Erfasst wurden naturwissenschaftliches Wissen und Wissenschaftsverständnis (Multiple Choice) sowie Komponenten der Lernmotivation und Leistungsmotivation (4-stufige Likertskala). (DIPF/Projekt)
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