Daten und Studien zu „Erhebungsverfahren: Eigenständig auszufüllender Fragebogen” (253)

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Die bisher erzielten Ergebnisse deuten darauf hin, dass die schriftliche Darbietung des Interventionsmaterials in der Familiensprache keinen Effekt auf den Wortschatzzugewinn türkischer Schüler zeigt. Die türkische Lesekompetenz der Kinder war jedoch recht gering, so dass eine auditive Darbietung des Interventionsmaterials eine erfolgsversprechende Alternative zu den bisher eingesetzten Lesetexten bietet. Um das Potenzial der Familiensprache hinreichend untersuchen zu können, wurde in InterMut-A ... Die bisher erzielten Ergebnisse deuten darauf hin, dass die schriftliche Darbietung des Interventionsmaterials in der Familiensprache keinen Effekt auf den Wortschatzzugewinn türkischer Schüler zeigt. Die türkische Lesekompetenz der Kinder war jedoch recht gering, so dass eine auditive Darbietung des Interventionsmaterials eine erfolgsversprechende Alternative zu den bisher eingesetzten Lesetexten bietet. Um das Potenzial der Familiensprache hinreichend untersuchen zu können, wurde in InterMut-Audio in einem Prä-Posttest-Design mit zwei Gruppen (im Kontext von 17 Schulklassen) mit Hilfe zweier bereits vorliegender Interventionstexte und einem zugehörigen, erprobten Wortschatztestverfahren überprüft, ob sich der Einsatz von auditivem familiensprachlichen Input auf das Wortschatzlernen der türkischsprachigen Schüler auswirkt. Ergebnisse liegen zurzeit noch nicht vor. (DIPF/Projekt)
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Das Projekt befasste sich mit der Zusammenarbeit von Lehrpersonen und Eltern - vor allem mit der Beratung im Rahmen von Elterngesprächen. In vorausgegangenen Studien hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit von Eltern und Lehrpersonen eine positive Auswirkung auf die Leistungsentwicklung und das Verhalten von Schülerinnen und Schülern hat. Elternberatung ist ein wichtiger Ansatzpunkt zur adaptiven Gestaltung der häuslichen Lernumgebung: Gemeinsam können Strategien besprochen und aufeinander abg ... Das Projekt befasste sich mit der Zusammenarbeit von Lehrpersonen und Eltern - vor allem mit der Beratung im Rahmen von Elterngesprächen. In vorausgegangenen Studien hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit von Eltern und Lehrpersonen eine positive Auswirkung auf die Leistungsentwicklung und das Verhalten von Schülerinnen und Schülern hat. Elternberatung ist ein wichtiger Ansatzpunkt zur adaptiven Gestaltung der häuslichen Lernumgebung: Gemeinsam können Strategien besprochen und aufeinander abgestimmt werden, wie das Kind zu Hause und in der Schule unterstützt werden kann. Das Projekt wollte folgende Forschungsfragen beantworten: 1. Wie ist die aktuelle Beratungspraxis an Grundschulen? 2. Wie lässt sich die Beratungskompetenz von (angehenden) Lehrpersonen durch Professionalisierungsmaßnahmen fördern? 3. Welchen Einfluss haben Professionalisierungsmaßnahmen auf den realen Schulalltag? Wie bewerten Eltern die Beratungsgespräche? Und können diese die Gestaltung der häuslichen Lernumgebungen und die damit einhergehende Entwicklung der Kinder positiv beeinflussen? Die Ergebnisse des Projekts liefern einen wichtigen Beitrag zur Forschung zu Lehrerprofessionalität und zur Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus. (DIPF/Projekt)
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Vor der Durchführung der Hauptstudie (Videostudie) wurde in einer repräsentativen Lehrerbefragung der Frage nachgegangen, ob die unterschiedlichen Schülerleistungen in Deutschland und der Schweiz auch mit Unterschieden in Lehrerkognitionen korrespondieren. Hierfür wurden Mathematiklehrkräfte in ihren unterrichtsbezogenen, selbstbezogenen und belastungsbezogenen sowie in ihren schulumweltbezogenen Kognitionen miteinander verglichen. Zur Erfassung der theoretisch explizierten Facetten professionel ... Vor der Durchführung der Hauptstudie (Videostudie) wurde in einer repräsentativen Lehrerbefragung der Frage nachgegangen, ob die unterschiedlichen Schülerleistungen in Deutschland und der Schweiz auch mit Unterschieden in Lehrerkognitionen korrespondieren. Hierfür wurden Mathematiklehrkräfte in ihren unterrichtsbezogenen, selbstbezogenen und belastungsbezogenen sowie in ihren schulumweltbezogenen Kognitionen miteinander verglichen. Zur Erfassung der theoretisch explizierten Facetten professionellen Lehrerwissens wurde ein Fragebogen entwickelt, der teilweise auf standardisierte, bereits erprobte Verfahren zurückgreift. Anhand zweier Inhaltsbereiche (Satzgruppe des Pythagoras und mathematische Textaufgaben) wurden auch Angaben zur Unterrichtspraxis in der 9. Jahrgangsstufe erfragt. Schließlich wurden schulische Rahmenbedingungen, Selbstwirksamkeitsüberzeugungen sowie Angaben zur Berufsbiographie erhoben. Die postalische Befragung erfolgte in zwei repräsentativen Stichproben Deutschlands und der Schweiz. Sie wurde im Herbst des Jahres 2001 durchgeführt. Die Grundgesamtheit in der Schweiz umfasste dabei alle öffentlichen bzw. staatlich subventionierten Schulen in den Kantonen Bern und Zürich, in Deutschland staatliche und private Schulen aus den Bundesländern Brandenburg, Berlin und Baden-Württemberg. Aus der Gesamtheit aller Schulen wurden in der Schweiz und in Deutschland zwei Zufallsstichproben mit je 250 Schulen gezogen. An die Schulleitungen der zufällig ausgewählten Schulen wurden Schreiben versandt mit der Bitte, den Fragebogen an eine Lehrperson in der Schule weiterzugeben, die im aktuellen Schuljahr in der 8. (Schweiz) bzw. 9. Jahrgangsstufe (Deutschland) Mathematik unterrichtet. (Studie)
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Das Projekt befasste sich mit Lernumgebungen von Kindern im Kindergartenalter. Es ging dabei um die Gestaltung von Lernsettings im Elternhaus sowie um eine sensible, prozessbegleitende Unterstützung in Lernsituationen. Der Fokus des Projekts lag auf der feinfühligen Interaktionsgestaltung als Voraussetzung zur Gestaltung von Lernumgebungen im Elternhaus sowie in Kinderbetreuungseinrichtungen. Das Projekt sollte dazu beitragen, die Entwicklung der Kinder durch adaptive Lernsituationen und funktio ... Das Projekt befasste sich mit Lernumgebungen von Kindern im Kindergartenalter. Es ging dabei um die Gestaltung von Lernsettings im Elternhaus sowie um eine sensible, prozessbegleitende Unterstützung in Lernsituationen. Der Fokus des Projekts lag auf der feinfühligen Interaktionsgestaltung als Voraussetzung zur Gestaltung von Lernumgebungen im Elternhaus sowie in Kinderbetreuungseinrichtungen. Das Projekt sollte dazu beitragen, die Entwicklung der Kinder durch adaptive Lernsituationen und funktionale Interaktionen im Elternhaus sowie abgestimmte Förderangebote im Kindergarten umfassend zu unterstützen und den Übergang in die Grundschule zu erleichtern. Der Fokus lag auf der Unterstützung von Eltern durch die Förderung von Kompetenzen in (1) kognitiver Stimulation (Scaffolding) sowie (2) feinfühliger Beziehungsgestaltung. Zu diesen Strategien wurden vom Projektteam Elterntrainings entwickelt und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Qualität sowie ihres Nutzens untersucht. Hierzu sollte herausgefunden werden, ob Teilnehmer im Rahmen eines Elterntrainings Scaffolding-Kompetenzen erwerben können. Zudem sollte untersucht werden, ob die Umsetzung der Scaffolding-Strategien in Spiel- und Lernsituationen mit dem Kind durch eine zusätzliche Vermittlung von Strategien zur feinfühligen Beziehungsgestaltung nachhaltig verbessert werden kann und ob die Teilnehmer die Strategien in ihrem Alltag - in der Interaktion mit ihren Kindern - anwenden. Ferner interessierte die Frage, welchen persönlichen Nutzen die Teilnehmer von den Kursen haben. (DIPF/Projekt)
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Der Schwerpunkt der Studie war die Prüfung der kurzfristigen und langfristigen Wirksamkeit eines Programms zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und der Buchstaben-Laut-Zuordnung ("Hören, Lauschen, Lernen") bei Vorschülern mit und ohne Migrationshintergrund. Zudem waren detaillierte Analysen zum Trainingserfolg von Kindern mit Migrationshintergrund vorgesehen, die ungünstige sprachliche Voraussetzungen aufwiesen. Es sollte geprüft werden, ob sich Trainingseffekte auch für verschiedene Spr ... Der Schwerpunkt der Studie war die Prüfung der kurzfristigen und langfristigen Wirksamkeit eines Programms zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und der Buchstaben-Laut-Zuordnung ("Hören, Lauschen, Lernen") bei Vorschülern mit und ohne Migrationshintergrund. Zudem waren detaillierte Analysen zum Trainingserfolg von Kindern mit Migrationshintergrund vorgesehen, die ungünstige sprachliche Voraussetzungen aufwiesen. Es sollte geprüft werden, ob sich Trainingseffekte auch für verschiedene Sprachgruppen generalisieren lassen. Ein zusätzliches Ziel bestand in der Untersuchung der Frage, ob eine systematische Schulung hinsichtlich des Trainings sowie die Trainingserfahrung der Erzieherinnen positive Auswirkungen auf die Effektivität des Trainings haben. Schließlich wurde geprüft, ob Unterschiede des Anfangsunterrichts Einfluss auf die langfristige Trainingseffektivität und den Erwerb des Lesens und Schreibens nehmen. Der Studie lag ein Vor-Nachtest-Design mit zwei weiteren Nachuntersuchungen zugrunde, in denen die Entwicklung der sprachlichen, schriftsprachlichen und mathematischen Leistungen von Kindern vom letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der ersten Klasse untersucht wurde. Im Vor- und Nachtest, der unmittelbar vor bzw. nach dem Training stattfand, wurden relevante Leistungen in den benannten Bereichen erfasst, während zu Schuljahresbeginn die Lernausgangslage, zum Schuljahresende die Leistungen der Kinder im Lesen und Schreiben erfasst wurden. Die Kinder der Trainingsgruppe durchliefen unmittelbar nach dem Vortest die Förderung zur phonologischen Bewusstheit, während die Kinder der Kontrollgruppe das übliche Kindergartenprogramm absolvierten. Ein Teil der Erzieherinnen der Trainingsgruppe erhielt eine ausführliche Schulung, während die anderen Erzieherinnen das Programm nach dem Manual durchführten. Zusätzlich zu den beschriebenen Merkmalen wurden Informationen zu demografischen und familiären Aspekten erhoben. Allgemein wurde erneut die kurz- und langfristige Wirksamkeit des Förderprogramms bestätigt. (DIPF/IQB/Projektträger)
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Schüler (...) sind in ein System sozialer Beziehungen integriert. Sie bilden ein Netzwerk, in dem die Positionen (...) nach sozialer und ethnischer Homophilie strukturiert sind. [In diesem Projekt sollte eruiert werden], inwieweit Unterschiede in der Kapitalausstattung der Netzwerke zu Disparitäten führen, die sich nicht nur auf Schulleistung und Motivation auswirken, sondern zu Pfadabhängigkeiten führen, die über den gesamten Lebenslauf fortwirken. Zentrales Ziel des Projektes war es, die Struk ... Schüler (...) sind in ein System sozialer Beziehungen integriert. Sie bilden ein Netzwerk, in dem die Positionen (...) nach sozialer und ethnischer Homophilie strukturiert sind. [In diesem Projekt sollte eruiert werden], inwieweit Unterschiede in der Kapitalausstattung der Netzwerke zu Disparitäten führen, die sich nicht nur auf Schulleistung und Motivation auswirken, sondern zu Pfadabhängigkeiten führen, die über den gesamten Lebenslauf fortwirken. Zentrales Ziel des Projektes war es, die Struktur der Gesamtnetzwerke von Schülern zu erfassen und relevante Teilgruppen innerhalb des Netzwerkes herauszuarbeiten. Darauf aufbauend wurde die Wirkung dieser Netzwerkstruktur auf die Abiturleistung und die Berufswahl analysiert. Mittels standardisierter Fragebogenerhebungen wurden Schüler der gymnasialen Oberstufe aus Niedersachsen und Bremen befragt. Die Untersuchung fand jährlich in drei Erhebungswellen statt. Der Fragebogen erfasste zentrale Dimensionen der Beziehungen zwischen den Akteuren und setzte diese mit weiteren soziodemografischen, sozioökonomischen und psychologischen Merkmalen in Beziehung. Insgesamt wurden Freundschaftsnetzwerke, Lernnetzwerke und berufliche Austauschnetzwerke von 2100 Schülern kurz vor dem Abitur analysiert. Die Ergebnisse der Befragung wurden sowohl ökonometrisch als auch netzwerkanalytisch ausgewertet. Begleitend wurden qualitative Interviews geführt. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl das Geschlecht als auch der Migrationshintergrund einen starken Einfluss auf die Bildung von Freundschafts-, Lern- und beruflichen Austauschnetzwerken haben. Netzwerke beeinflussen damit nicht nur die Schulleistung, sondern auch den Übergang in den Beruf. Von ihnen hängt beispielsweise ab, ob und inwiefern Jugendliche berufsrelevante soziale Kontakte knüpfen. Außerdem beeinflussen die besten Freundinnen und Freunde die Selbstwirksamkeit: Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wird gestärkt, wenn die besten Freundinnen und Freunde eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung aufweisen. (DIPF/Projektträger)
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Die zweite Teilstudie erweiterte den internationalen Vergleich um den Vergleich zwischen den Ländern der Bundesrepublik Deutschland. Hierfür wurde die Stichprobe drastisch erweitert, ergänzt durch ein Oversampling nach Migrationshintergrund. Die zweite Teilstudie erweiterte den internationalen Vergleich um den Vergleich zwischen den Ländern der Bundesrepublik Deutschland. Hierfür wurde die Stichprobe drastisch erweitert, ergänzt durch ein Oversampling nach Migrationshintergrund.
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Die dritte Teilstudie konzentrierte sich auf die kompletten neunten Klassen (aus den Schulen der internationalen Stichprobe). Die Schülerinnen und Schüler bearbeiteten an einem zweiten Testtag zusätzliche Tests, es wurden die Eltern und Lehrkräfte befragt. Diese Studie lieferte somit systematische Informationen über Einflüsse auf den Ebenen Elternhaus, Klasse (auch Klassenlehrkraft Mathematik) und Schule (Kollegium, Schulleitung). Dieselben Schülerinnen und Schüler (bzw. Klassen) wurden 2004 noc ... Die dritte Teilstudie konzentrierte sich auf die kompletten neunten Klassen (aus den Schulen der internationalen Stichprobe). Die Schülerinnen und Schüler bearbeiteten an einem zweiten Testtag zusätzliche Tests, es wurden die Eltern und Lehrkräfte befragt. Diese Studie lieferte somit systematische Informationen über Einflüsse auf den Ebenen Elternhaus, Klasse (auch Klassenlehrkraft Mathematik) und Schule (Kollegium, Schulleitung). Dieselben Schülerinnen und Schüler (bzw. Klassen) wurden 2004 noch einmal getestet, um ihre Kompetenzzuwächse im Verlauf eines Schuljahres messen zu können. In dieser Teilstudie konnte geprüft werden, welche Effekte Einflussgrößen auf den Ebenen Individuum, Elternhaus, Klasse, Lehrkraft und Schule auf die Kompetenzentwicklung im Fach Mathematik haben.
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In der Studie sollten Unterschiede in den Einstellungen deutscher Teilnehmer bezüglich in Deutschland lebender türkischstämmiger Migranten und in der Türkei lebender Türken untersucht werden. Es zeigte sich jedoch, dass die Teilnehmer über sehr wenig Erfahrungen / Interaktionen mit Türken in der Türkei verfügten. Vermutlich übertrugen sie ihr stereotypes Wissen über türkischstämmige Migranten in Deutschland auf Türken in der Türkei, weshalb Unterschiede in der Wahrnehmung der beiden Gruppen nich ... In der Studie sollten Unterschiede in den Einstellungen deutscher Teilnehmer bezüglich in Deutschland lebender türkischstämmiger Migranten und in der Türkei lebender Türken untersucht werden. Es zeigte sich jedoch, dass die Teilnehmer über sehr wenig Erfahrungen / Interaktionen mit Türken in der Türkei verfügten. Vermutlich übertrugen sie ihr stereotypes Wissen über türkischstämmige Migranten in Deutschland auf Türken in der Türkei, weshalb Unterschiede in der Wahrnehmung der beiden Gruppen nicht reliabel untersucht werden konnten.
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In dieser korrelativen Studie wurde ein Fragebogen für türkischstämmige und deutsche Schüler zur Gruppenidentifikation und Public Regard bei türkischstämmigen Migranten und Kontakt zu Deutschen eingesetzt. In dieser korrelativen Studie wurde ein Fragebogen für türkischstämmige und deutsche Schüler zur Gruppenidentifikation und Public Regard bei türkischstämmigen Migranten und Kontakt zu Deutschen eingesetzt.
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In den Erhebungswellen wurden zunächst im Rahmen einer Ausgangserhebung kognitive, motivationale und volitionale Ressourcen, sozioökonomische Hintergrundfaktoren, Berufsorientierungen und berufliche Interessen sowie Berufseinmündungsstrategien der Jugendlichen erfasst. Ein besonderes Augenmerk der zweiten Erhebung lag dann in der individuellen Kompetenzentwicklung und in der Erfassung der institutionellen Förderkontexte in den Maßnahmen des Übergangssystems. Schließlich sollten in zwei Verbleibs ... In den Erhebungswellen wurden zunächst im Rahmen einer Ausgangserhebung kognitive, motivationale und volitionale Ressourcen, sozioökonomische Hintergrundfaktoren, Berufsorientierungen und berufliche Interessen sowie Berufseinmündungsstrategien der Jugendlichen erfasst. Ein besonderes Augenmerk der zweiten Erhebung lag dann in der individuellen Kompetenzentwicklung und in der Erfassung der institutionellen Förderkontexte in den Maßnahmen des Übergangssystems. Schließlich sollten in zwei Verbleibserhebungen Aufschlüsse über die beruflichen Entwicklungswege der Jugendlichen nach Beenden oder auch nach dem vorzeitigen Verlassen der Maßnahmen des Übergangssystems gewonnen werden. (Projektwebsite)
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Die Längsschnittstudie wurde in insgesamt drei Befragungswellen durchgeführt: zwei davon waren schriftliche, standardisierte, schulisch betreute Erhebungswellen zu Beginn und am Ende des Schuljahres (Messzeitpunkt 1 und 2). Zum dritten Messzeitpunkt wurde eine standardisierte, telefonische Verbleibsbefragung durchgeführt. Die zweite und dritte Befragung wurden (...) beworben. Als Experimentalgruppe [fungierten] Schülerinnen und Schüler aus dem Übergangssystem Baden-Württemberg. Übergangsmaßnahme ... Die Längsschnittstudie wurde in insgesamt drei Befragungswellen durchgeführt: zwei davon waren schriftliche, standardisierte, schulisch betreute Erhebungswellen zu Beginn und am Ende des Schuljahres (Messzeitpunkt 1 und 2). Zum dritten Messzeitpunkt wurde eine standardisierte, telefonische Verbleibsbefragung durchgeführt. Die zweite und dritte Befragung wurden (...) beworben. Als Experimentalgruppe [fungierten] Schülerinnen und Schüler aus dem Übergangssystem Baden-Württemberg. Übergangsmaßnahmen waren Berufseinstiegsjahr (BEJ), Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) und Vorqualifizierungsjahr Arbeit / Beruf (VAB). Als Kontrollgruppe galt für den Untersuchungsraum Baden-Württemberg die einjährige Berufsfachschule (BFS). Dies liegt daran, dass in Baden-Württemberg die einjährige Berufsfachschule (BFS) von vergleichsweise "erfolgreichen" Ausbildungsbewerbern frequentiert wird, da hier pro forma alle Auszubildenden mit Vorvertrag zu finden sind. (DIPF/Projekt)
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Im Rahmen eines feldexperimentellen 2x2-Designs mit den Faktoren "Berufserfahrung von Lehrkräften" (gering/hoch) und "Training für die Vermittlung von Feedback" wurde das Wissen von Lehrkräften über Feedback sowie die diagnostische Kompetenz von Lehrkräften bei der Beurteilung von Aufgabenschwierigkeiten und bei der Vermittlung von Feedback erfasst. Hierzu wurden unter anderem Videovignetten als Stimulusmaterial für die Lehrerausbildung und Lehrerweiterbildung entwickelt. Außerdem wurden zwei Tr ... Im Rahmen eines feldexperimentellen 2x2-Designs mit den Faktoren "Berufserfahrung von Lehrkräften" (gering/hoch) und "Training für die Vermittlung von Feedback" wurde das Wissen von Lehrkräften über Feedback sowie die diagnostische Kompetenz von Lehrkräften bei der Beurteilung von Aufgabenschwierigkeiten und bei der Vermittlung von Feedback erfasst. Hierzu wurden unter anderem Videovignetten als Stimulusmaterial für die Lehrerausbildung und Lehrerweiterbildung entwickelt. Außerdem wurden zwei Trainingsvideos für Lehrkräfte zum Thema "Feedback" am Beispiel von Aufgaben zur Text-Bild-Integration erstellt. Dabei wurden zwei Trainingsvarianten realisiert: Nur Scaffolding und Scaffolding mit Modelling. (DIPF/Projekt)
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In einer eigens entwickelten Bürosimulation bearbeiteten die Teilnehmenden drei komplexe Szenarien. Hierfür standen allgemeine und domänenspezfische Software-Funktionen zur Verfügung. Die Auswertung / Kompetenzattribution basierte auf der frei formulierten Antwort (E-Mail), durchgeführten Berechnungen und teilweise auf Logdaten. (Projekt) In einer eigens entwickelten Bürosimulation bearbeiteten die Teilnehmenden drei komplexe Szenarien. Hierfür standen allgemeine und domänenspezfische Software-Funktionen zur Verfügung. Die Auswertung / Kompetenzattribution basierte auf der frei formulierten Antwort (E-Mail), durchgeführten Berechnungen und teilweise auf Logdaten. (Projekt)
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Im Rahmen dieses Teilvorhabens wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Die Erhebung erfolgte im Rotationsdesign. Die Stichprobe setzte sich aus zur Teilnahme bereiten Schulen zusammen. Die Vorabauswahl erfolgte bezogen auf Bundesland und Ausbildungsberuf, Ausbildungsjahr und unter Berücksichtigung testökonomischer Gründe (Schulgröße, Anzahl der Klassen). Das Erhebungsdesign entsprach einem Booklet Design. Zu den eingesetzten Aufgabenformaten zählten offene, halboffene und gesc ... Im Rahmen dieses Teilvorhabens wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Die Erhebung erfolgte im Rotationsdesign. Die Stichprobe setzte sich aus zur Teilnahme bereiten Schulen zusammen. Die Vorabauswahl erfolgte bezogen auf Bundesland und Ausbildungsberuf, Ausbildungsjahr und unter Berücksichtigung testökonomischer Gründe (Schulgröße, Anzahl der Klassen). Das Erhebungsdesign entsprach einem Booklet Design. Zu den eingesetzten Aufgabenformaten zählten offene, halboffene und geschlossene Antwortformate. Fehlende Werte wurden differenziert bewertet. Außerdem wurden Messmodelle der Item Response Theory (IRT) in dem Softwareprogramm Acer Conquest eingesetzt. Erfasst wurde das Konstrukt der kaufmännischen Kompetenz am Beispiel des Ausbildungsberufes Industriekaufmann bzw. Industriekauffrau. Zur Abbildung und Messung der kaufmännischen Kompetenz von Industriekaufleuten wurde ein Kompetenzmodell zugrunde gelegt, welches im Kern zwischen allgemeinen berufsbezogenen Kompetenzen (Konzept der kaufmännischen Literalität) sowie berufsspezifischen Kompetenzen differenziert (Geschäftsprozesskompetenz). Das eingesetzte Testinstrument ist eine Weiterentwicklung der von Achtenhagen und Winther (2008) entwickelten Testplattform ALUSIM. (DIPF/Projekt)
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Im Rahmen dieses Teilvorhabens wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Die Erhebung erfolgte im Rotationsdesign. Die Stichprobe setzte sich aus zur Teilnahme bereiten Schulen zusammen. Die Vorabauswahl erfolgte bezogen auf Bundesland, Ausbildungsberuf und Ausbildungsjahr. Das Erhebungsdesign entsprach einem Booklet Design. Zu den eingesetzten Aufgabenformaten zählten offene, halboffene und geschlossene Antwortformate. Fehlende Werte wurden differenziert bewertet. Außerdem wurd ... Im Rahmen dieses Teilvorhabens wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Die Erhebung erfolgte im Rotationsdesign. Die Stichprobe setzte sich aus zur Teilnahme bereiten Schulen zusammen. Die Vorabauswahl erfolgte bezogen auf Bundesland, Ausbildungsberuf und Ausbildungsjahr. Das Erhebungsdesign entsprach einem Booklet Design. Zu den eingesetzten Aufgabenformaten zählten offene, halboffene und geschlossene Antwortformate. Fehlende Werte wurden differenziert bewertet. Außerdem wurden Messmodelle der Item Response Theory (IRT) in dem Softwareprogramm Acer Conquest eingesetzt. Erfasst wurde das latente Konstrukt der kaufmännischen Kompetenz im Bereich Spedition und Logistik. Das eingesetzte Testinstrument ist eine Weiterentwicklung der von Achtenhagen und Winther (2008) entwickelten Testplattform ALUSIM, welches um den Bereich Spedition und Logistik erweitert wurde. (DIPF/Projekt)
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Im Rahmen der Hauptuntersuchung wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Gemeinsam mit allen Verbundpartnern wurde ein aufwändiges Rotationsdesign zur Messung berufsnaher und beruflicher Kompetenz mit den folgenden Testteilen erarbeitet: SiKofak, Mathematik, Lesen, Geschäftsprozesse (mit 5 Teilbereichen), Logistik, Intrapreneurship (mit zwei Teilbereichen) und Wirtschaftsbürgerliche Kompetenz. Im gesamten CoBALIT-Projekt wurden insgesamt 58 Testhefte mit 5 Testheftblöcken und 2 ... Im Rahmen der Hauptuntersuchung wurden technologiebasierte Assessmentverfahren eingesetzt. Gemeinsam mit allen Verbundpartnern wurde ein aufwändiges Rotationsdesign zur Messung berufsnaher und beruflicher Kompetenz mit den folgenden Testteilen erarbeitet: SiKofak, Mathematik, Lesen, Geschäftsprozesse (mit 5 Teilbereichen), Logistik, Intrapreneurship (mit zwei Teilbereichen) und Wirtschaftsbürgerliche Kompetenz. Im gesamten CoBALIT-Projekt wurden insgesamt 58 Testhefte mit 5 Testheftblöcken und 20 inhaltlichen Variationen sowie Variationen in der Reihenfolge verwendet. Es kamen authentische komplexe Aufgaben im Format "open response", "short response" sowie "multiple choice" zum Einsatz. Außerdem wurden der Item Response Theory zugehörige Messmodelle (einfaches Rasch-Modell; eindimensionales Partial Credit-Modell) zum Einsatz unter Verwendung der Software ConQuest 3.0 genutzt. Auf Basis einer umfangreichen Domänenanalyse wurde zudem ein Kompetenzmodell für Intrapreneurship (IP) entwickelt, wobei theoriebasiert zwei Dimensionen angenommen werden: (1) Generierung von Projektideen; (2) Planung und Umsetzung von IP-Projekten. Ausgehend von diesem Modell erfolgte die Entwicklung authentischer technologiebasierter Testaufgaben zur Abbildung der beiden IP-Facetten. Bei der Stichprobenzusammensetzung wurde eine gleichmäßige Verteilung auf alle Regierungsbezirke sowie auf Stadtschulen und Landschulen und die regionalen Arbeitslosenquoten berücksichtigt. Die Stichprobe setzte sich aus freiwillig teilnehmenden Schulen mit hoher Partizipationsbereitschaft zusammen. (DIPF/Projekt)
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Mittels einer Onlinbefragung wurde erhoben, welche Lernziele Museumsguides ihren Führungen geben und welche Aspekte einer Führung von Museumsguides als lernrelevant angesehen werden. Mittels einer Onlinbefragung wurde erhoben, welche Lernziele Museumsguides ihren Führungen geben und welche Aspekte einer Führung von Museumsguides als lernrelevant angesehen werden.
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