Daten und Studien zu „Erhebungsverfahren: Eigenständig auszufüllender Fragebogen” (253)

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Nationales Bildungsmonitoring: Kohortenvergleich mit IQB-Ländervergleich 2009 möglich Nationales Bildungsmonitoring: Kohortenvergleich mit IQB-Ländervergleich 2009 möglich
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Bei der Studie handelt es sich um eine längsschnittliche Untersuchung zu Aspekten musikalischer Bildungsverläufe in der späten Kindheit. Sie nahm den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule in den Blick und untersuchte die Entwicklung und Bedingtheiten des Instrumentallernens von ehemaligen JeKi (Jedem Kind ein Instrument)-Kindern und Nicht-JeKi-Kindern von der 5. bis zur 7. Klasse. Die Studie untersuchte die Entwicklung des Instrumentallernens, des Übeverhaltens, der Übemotivati ... Bei der Studie handelt es sich um eine längsschnittliche Untersuchung zu Aspekten musikalischer Bildungsverläufe in der späten Kindheit. Sie nahm den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule in den Blick und untersuchte die Entwicklung und Bedingtheiten des Instrumentallernens von ehemaligen JeKi (Jedem Kind ein Instrument)-Kindern und Nicht-JeKi-Kindern von der 5. bis zur 7. Klasse. Die Studie untersuchte die Entwicklung des Instrumentallernens, des Übeverhaltens, der Übemotivation und des musikalischen Selbstkonzepts nach dem Ende des JeKi-Programms und prüfte, welche Faktoren diese Entwicklung beeinflussen. Zudem wurde nach individuellen und institutionellen Anschlussmodellen für Instrumentalunterricht, nach dem Einfluss von Aspekten der Lehrerkompetenz und der Adaptivität der Angebote auf die Teilhabe am Instrumentallernen gefragt. Die Studie verfolgte einerseits die Entwicklung der Schüler weiter, die bereits an der BEGIn-Studie (Bielefelder Evaluationsstudie zum Gruppen-Instrumentalunterricht) teilgenommen hatten, und ermöglichte so eine Sicht auf musikalische Bildungsverläufe von der 1. bis zur 7. Klasse. Zudem wurden aus dieser Kohorte weitere Klassen hinzugenommen, um der erwartbaren Reduktion des Samples zu begegnen. Die quantitative Erhebung umfasste jeweils drei Messzeitpunkte bei Schülern sowie Eltern. (GESIS/Projektträger)
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Das SOEP ist eine repräsentative Wiederholungsbefragung privater Haushalte in Deutschland, die im jährlichen Rhythmus seit 1984 bei denselben Personen und Familien in der Bundesrepublik durchgeführt wird. Bereits im Juni 1990, also noch vor der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion, wurde die Studie auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausgeweitet. Zur adäquaten Erfassung des gesellschaftlichen Wandels in den Jahren 1994/95 wurde die »Zuwanderer-Stichprobe« eingeführt. Seitdem wurden weitere Stic ... Das SOEP ist eine repräsentative Wiederholungsbefragung privater Haushalte in Deutschland, die im jährlichen Rhythmus seit 1984 bei denselben Personen und Familien in der Bundesrepublik durchgeführt wird. Bereits im Juni 1990, also noch vor der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion, wurde die Studie auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausgeweitet. Zur adäquaten Erfassung des gesellschaftlichen Wandels in den Jahren 1994/95 wurde die »Zuwanderer-Stichprobe« eingeführt. Seitdem wurden weitere Stichproben in das Panel integriert, einerseits um besondere Gruppen zu berücksichtigen und andererseits um die Stichprobengrößen zu erhöhen und zu stabilisieren.
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Die Teilstudie Startkohorte Klasse 9 untersucht, welche Ausbildungswege Jugendliche nach Ende der 9. Jahrgangsstufe des allgemeinbildenden Schulsystems einschlagen. Die Wege in und durch die Sekundarstufe II werden im Rahmen der Panelstudie ebenso untersucht wie die Übergänge in das berufliche Bildungssystem, in ein Studium sowie in den Arbeitsmarkt. Die gewonnenen Daten sollen es ermöglichen, unter anderem zentrale Fragestellungen zu folgenden Themen zu bearbeiten: * Welche Faktoren beeinfl ... Die Teilstudie Startkohorte Klasse 9 untersucht, welche Ausbildungswege Jugendliche nach Ende der 9. Jahrgangsstufe des allgemeinbildenden Schulsystems einschlagen. Die Wege in und durch die Sekundarstufe II werden im Rahmen der Panelstudie ebenso untersucht wie die Übergänge in das berufliche Bildungssystem, in ein Studium sowie in den Arbeitsmarkt. Die gewonnenen Daten sollen es ermöglichen, unter anderem zentrale Fragestellungen zu folgenden Themen zu bearbeiten: * Welche Faktoren beeinflussen den Kompetenzerwerb? Wie entwickeln sich Kompetenzen im Laufe der Schulzeit in Abhängigkeit von der besuchten Schulform? * Inwieweit kommt es zu Wechseln der Schulform und wodurch werden diese beeinflusst? * Wie gut gelingt die Vorbereitung auf das Studium im Rahmen der gymnasialen Oberstufe? * Wie erleben Jugendliche den Wechsel von der allgemeinbildenden Schule in das berufliche Bildungssystem? Wodurch wird der Zugang zu beruflicher Bildung beeinflusst? * Welche Erfahrungen werden in berufsvorbereitenden Maßnahmen oder in der Berufsausbildung gesammelt? Welche Determinanten sind maßgeblich für eine erfolgreiche Berufsausbildung? * Aus welchen Gründen wird ein Studium aufgenommen? * Welche Auswirkungen haben Studienbedingungen, die finanzielle Situation und die Studienvoraussetzungen auf den Studienverlauf und den Studienerfolg? * Wie gestaltet sich der Übergang in den Arbeitsmarkt für junge Erwachsene? Die im Jahr 2010 repräsentativ ausgewählten und teilnahmebereiten Zielpersonen werden regelmäßig befragt und in Domänen wie ?Sprache?, ?Mathematik?, ?Naturwissenschaften?, ?ICT? und ?kognitive Problemlösefähigkeiten? getestet. Die erste Erhebung fand im Herbst/Winter 2010 mit Neuntklässlerinnen und Neuntklässlern aller allgemeinbildenden Schultypen in Deutschland statt. Auch deren Kontextpersonen - Eltern, Lehrer und Schulleiter - wurden regelmäßig bis zum Jahr 2014 befragt, solange die Zielpersonen sich noch an einer allgemeinbildenden Schule befanden. Nach dem Schuljahr 2014/2015 wird die gesamte Stichprobe die allgemeine Schulbildung abgeschlossen haben und individuell weiterverfolgt werden.
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Der Sekundarstufe I kommt als Bindeglied zwischen der Grundschule und dem allgemeinbildenden oder beruflichen Sekundarschulbereich II (bzw. dem direkten Eintritt in den Arbeitsmarkt) eine entscheidende Bedeutung zu. Trotzdem konnten wichtige Fragestellungen noch nicht eindeutig und abschließend geklärt werden, da entsprechende Daten fehlen. Dies betrifft beispielsweise die Wahl der Schulform, Schulformwechsel oder Klassenwiederholungen, aber auch den zentralen Themenkomplex der Bildungswege durc ... Der Sekundarstufe I kommt als Bindeglied zwischen der Grundschule und dem allgemeinbildenden oder beruflichen Sekundarschulbereich II (bzw. dem direkten Eintritt in den Arbeitsmarkt) eine entscheidende Bedeutung zu. Trotzdem konnten wichtige Fragestellungen noch nicht eindeutig und abschließend geklärt werden, da entsprechende Daten fehlen. Dies betrifft beispielsweise die Wahl der Schulform, Schulformwechsel oder Klassenwiederholungen, aber auch den zentralen Themenkomplex der Bildungswege durch die Sekundarstufe I und den Übergang in die Sekundarstufe II. An dieser Teilstudie nehmen repräsentativ ausgewählte und teilnahmebereite Schülerinnen und Schüler der Regelschulen sowie Schülerinnen und Schüler einer überrepräsentierten Anzahl Förderschulen mit dem Förderbereich Lernen teil. In den jährlich stattfindenden Erhebungswellen werden die Zielpersonen wiederholt befragt und gebeten, Aufgaben aus verschiedenen Kompetenzbereichen zu bearbeiten. Die erste Erhebung erfolgte im Herbst/Winter 2010 in der Klassenstufe 5. Generell ist vorgesehen, die einzelnen Schülerinnen und Schüler solange innerhalb der ursprünglich besuchten Schule zu begleiten, bis sie diese Schule oder das allgemeinbildende Schulsystem insgesamt verlassen. Danach werden die (dann ggf. ehemaligen) Schülerinnen und Schüler individuell – d. h. außerhalb der Institution Schule – weiterbefragt. Die Einbeziehung von Personen mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Lernen ist dabei eine große Herausforderung, da es sich um eine Schülergruppe mit sehr heterogenen Leistungsprofilen handelt. Die Erhebungen an Förderschulen unterliegen daher einem experimentellen Design. Sie sind Teil einer Serie von Machbarkeitsstudien, in denen empirisch geprüft wird, ob und unter welchen Bedingungen Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischem Förderbedarf Lernen valide und vergleichbar in die längsschnittlichen Erhebungen des NEPS einbezogen werden können. Im Rahmen von Kompetenzerhebungen kommen Aufgaben aus den Bereichen Sprache (Orthografie, Lese- und Hörverstehen im Deutschen, Englisch als Fremdsprache sowie Kenntnisse in der Erstsprache bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund), Mathematik und Naturwissenschaften zum Einsatz. Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler gebeten, Aufgaben zu kognitiven Grundfähigkeiten und Metakompetenzen (ICT-Literacy und Metakognition) zu bearbeiten. Um die Lernumwelten der Schülerinnen und Schüler zu erfassen, werden auch Eltern, Lehrkräfte und Schulleitungen regelmäßig befragt. Leitende Forschungsfragen: Die zentralen Fragen dieser NEPS-Teilstudie thematisieren neben der Entwicklung von Kompetenzen der Schülerinnen und Schülern auch die Bedingungen und Voraussetzungen von Bildungsprozessen, mögliche individuelle Konsequenzen für den weiteren Bildungsverlauf und -erfolg und die Einbindung der Schülerinnen und Schüler in soziale Netzwerke. Die Befragungen der Lehrkräfte und Schulleitungen der teilnehmenden Regel- und Förderschulen thematisieren beispielsweise die Klassengröße, die Zusammensetzung der Schülerschaft, die Ausstattung der Schule, aber auch den Unterricht im Allgemeinen.
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Die Zentrale Forschungsfrage des Teilprojekts lautete, wie erleben und bewerten Nachwuchswissenschaftler Vertrauen im Rahmen ihrer Karriereentwicklung innerhalb der Hochschule, welche persönlichen Bedingungen spielen dabei eine Rolle und welchen Einfluss haben diese auf bildungsbiographische und erwerbsbiographische Entscheidungen bzw. die Gestaltung der persönlichen Biographie genommen? Besonderer Fokus liegt dabei auf den "Statuspassagen" wissenschaftlicher Karriereverläufe von Nachwuchswissen ... Die Zentrale Forschungsfrage des Teilprojekts lautete, wie erleben und bewerten Nachwuchswissenschaftler Vertrauen im Rahmen ihrer Karriereentwicklung innerhalb der Hochschule, welche persönlichen Bedingungen spielen dabei eine Rolle und welchen Einfluss haben diese auf bildungsbiographische und erwerbsbiographische Entscheidungen bzw. die Gestaltung der persönlichen Biographie genommen? Besonderer Fokus liegt dabei auf den "Statuspassagen" wissenschaftlicher Karriereverläufe von Nachwuchswissenschaftlern unter besonderer Berücksichtigung der unterschiedlichen Qualifizierungsstufen und Qualifizierungserfahrungen, der Form der Beschäftigungsverhältnisse und der Bindung an die Hochschulen, der fachwissenschaftlichen Verortung sowie geschlechtsbezogenen Laufbahnmodelle. Erkenntnisziel ist es, neben der grundlagentheoretischen Systematisierung der Bedeutung des Vertrauensbegriffs in Bildungsprozessen und Qualifikationsprozessen, konstitutive Sozialbeziehungen wie auch Institutionen der Nachwuchsförderung im Hochschulkontext unter Berücksichtigung unterschiedlicher fachwissenschaftlicher Karrierekulturen zu identifizieren und diese aus der Perspektive des wissenschaftlichen Nachwuchses im Hinblick auf das Erleben, die Wahrnehmung, Interpretation und Bewertung von Vertrauen zu analysieren. Daneben wird geprüft, ob es einen Zusammenhang zwischen der Verankerung von Vertrauen in universitären Leitbildern und Förderangeboten für Nachwuchswissenschaftler und dem Selbstvertrauen und Kompetenzzuwachs von Nachwuchswissenschaftler gibt. (GESIS/Projekt)
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Im Projekt wurde die Bedeutung von Sprachhintergründen für Mathematikleistungen untersucht. Hierzu wurde der Frage nachgegangen, welche Maßnahmen sprachintegrierter und fachintegrierter Förderung zur Entwicklung des konzeptuellen Verständnisses und der Sprachleistung beitragen können: sind es eher die ganzheitlichen Anregungen zur Kommunikation oder zusätzlich fokussiertere Sprachangebote auf Wortebene und Satzebene? In der Interventionsstudie wurden am Beispiel des Umgangs mit Brüchen zwei Vari ... Im Projekt wurde die Bedeutung von Sprachhintergründen für Mathematikleistungen untersucht. Hierzu wurde der Frage nachgegangen, welche Maßnahmen sprachintegrierter und fachintegrierter Förderung zur Entwicklung des konzeptuellen Verständnisses und der Sprachleistung beitragen können: sind es eher die ganzheitlichen Anregungen zur Kommunikation oder zusätzlich fokussiertere Sprachangebote auf Wortebene und Satzebene? In der Interventionsstudie wurden am Beispiel des Umgangs mit Brüchen zwei Varianten der fach- und sprachintegrierten Förderung verglichen. Im Prä-Post-Follow-up-Design wurden sie bzgl. zweier abhängiger Variablen untersucht: 1. verstehensbezogene Mathematikleistung und 2. themenbezogene Sprachleistung. Verglichen wurden als unabhängige Variable zwei Interventionsformen (plus Kontrollgruppe): ganzheitliche Förderung des konzeptuellen Verständnisses mit ganzheitlicher Kommunikationsanregung und eine Förderung, die zusätzlich fokussierte Erarbeitung der themenbezogenen Sprachmittel auf Wortebene und Satzebene anbot.Die quantitative Untersuchung der Wirksamkeit wurde trianguliert durch qualitative Beforschung der Lernprozesse während der Förderungen. Dabei wurden die situativen Wirkungen einzelner Fördermaßnahmen aus den zwei Förderungen auf die Erweiterung des Repertoires sprachlicher Mittel und auf die Vertiefung der verstehensbezogenen Mathematikleistung interpretativ rekonstruiert. Die quantitativen Befunde und die qualitativen Detailanalysen der Prozesse leisteten je spezifische Beiträge zur Theoriebildung bzgl. fachbezogener Sprachförderung. (Projekt/DIPF)
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Sprachförderung spielt in allen Unterrichtsfächern der Sekundarstufe 1 eine wichtige Rolle. Untersucht wurde in der Studie, exemplarisch in der Mathematik, wie unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit die Förderung von fachlich-konzeptuellem Verständnis und verstehensprozessierendem sprachlichen Handeln integriert werden können, und welchen Einfluss das (mehr-)sprachige Vermögen auf Verstehensprozesse nimmt. Für die quantitative Untersuchung der Wirksamkeit der Intervention wurde ein quasi-exp ... Sprachförderung spielt in allen Unterrichtsfächern der Sekundarstufe 1 eine wichtige Rolle. Untersucht wurde in der Studie, exemplarisch in der Mathematik, wie unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit die Förderung von fachlich-konzeptuellem Verständnis und verstehensprozessierendem sprachlichen Handeln integriert werden können, und welchen Einfluss das (mehr-)sprachige Vermögen auf Verstehensprozesse nimmt. Für die quantitative Untersuchung der Wirksamkeit der Intervention wurde ein quasi-experimentelles Prä-Post-Follow-up-Design gewählt. Abhängige Variable waren die Leistungszuwächse im fachlichkonzeptuellen Verständnis zu Brüchen und in themenbezogenen bildungssprachlichen Leistungen, differenziert nach mehrsprachigen Ressourcen der Lernenden. Die Intervention wurde variiert nach Förderung mit und ohne Einbezug der Erstsprache (unabhängige Variable). Die qualitativen Analysen der Wirkungen nutzten die videographierten Förderprozesse. Im mathematikdidaktischen Teilprojekt Dortmund wurden auf der Basis mathematikdidaktischer Mikroanalysen Fallkontrastierungen nach Interventionsform durchgeführt, insbesondere im Hinblick auf fachlich-konzeptuellles Verständnis, im linguistischen Teilprojekt Hamburg sprachliche Analysen. Als Ertrag leitete sich eine differenzierte Einschätzung ab, wie lohnend die systematische Aktivierung der Erstsprache als verstehens-prozessierende Arbeitssprache ist. Zudem entstanden zwei konkret evaluierte, schulpraktisch nutzbare fachintegrierte und sprachintegrierte Förderkonzepte. (Projekt)
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In dem von 2013 - 2015 geförderten Forschungsverbund WilmA kooperieren [die Universitäten Hamburg und zu Beginn Bremen, dann Hannover] erneut und untersuchen - aufbauend auf SIGrun, [Begleitforschungsprojekt zu JeKi - ?Jedem Kind ein Instrument?], - nun die Wirkungen und langfristigen Effekte musikalischer Angebote wie z.B. JeKi. Das Teilprojekt Transfer wendet sich den Fragestellungen zu, die aus den Forschungsdesideraten aktueller Schul- und Unterrichtsforschung und der Forschung zum Einfluss ... In dem von 2013 - 2015 geförderten Forschungsverbund WilmA kooperieren [die Universitäten Hamburg und zu Beginn Bremen, dann Hannover] erneut und untersuchen - aufbauend auf SIGrun, [Begleitforschungsprojekt zu JeKi - ?Jedem Kind ein Instrument?], - nun die Wirkungen und langfristigen Effekte musikalischer Angebote wie z.B. JeKi. Das Teilprojekt Transfer wendet sich den Fragestellungen zu, die aus den Forschungsdesideraten aktueller Schul- und Unterrichtsforschung und der Forschung zum Einfluss von Musik im schulischen Unterricht beschrieben werden. Im Rahmen des Teilprojekts Transfer werden anhand von Befragungen Informationen gewonnen, die eine Überprüfung der Wirksamkeit der Fördermaßnahmen retrospektiv betrachtet. Neben der Fokussierung auf die Entwicklung von Interessen, Motiven, Sozialverhalten und Selbstkonzepten der Kinder wird insbesondere auch der Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe und die weitere Entwicklung der Kinder bis zum Beginn der siebten Klasse betrachtet. Phase 1 (ab 1/2013): Aufbau der Stichprobe und Identifizierung bzw. Entwicklung neuer Messinstrumente (z.B. zur Geschlechtsidentität und zur Selbsteinschätzung von Persönlichkeit bzw. zu Funktionen von Musik). Phase 2 (ab 9/2013): Durchführung der ersten quantitativen und qualitativen Erhebung, Eingabe der Fragebögen. Transkription, Kodierung und Kategorisierung der Interviews mittels der Software ATLAS/-ti. Phase 3 (ab 4/2014): Datenanalysen sowie Vorbereitung des zweiten Messzeitpunkts. Phase 4 (ab 9/2014): Durchführung der zweiten quantitativen und qualitativen Erhebung. Aufbereitung der Daten zur computergestützten Analyse. Phase 5 (ab 4/2015): Vertiefende Analysen zu den nachhaltigen Wirkungen musisch-kultureller Bildungsangebote. (DIPF/Projektwebseite)
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TIMSS ist eine international vergleichende Schulleistungsuntersuchung. Im Fokus stehen mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen. Ein zentrales Anliegen der Studie ist es, langfristige Entwicklungen in den teilnehmenden Bildungssystemen zu dokumentieren. Mit der Erhebung im Jahr 2015 hat sich Deutschland das dritte Mal mit Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe an TIMSS beteiligt (im Jahr 1995 nahm Deutschla ... TIMSS ist eine international vergleichende Schulleistungsuntersuchung. Im Fokus stehen mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen. Ein zentrales Anliegen der Studie ist es, langfristige Entwicklungen in den teilnehmenden Bildungssystemen zu dokumentieren. Mit der Erhebung im Jahr 2015 hat sich Deutschland das dritte Mal mit Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe an TIMSS beteiligt (im Jahr 1995 nahm Deutschland an der Mittel- und Oberstufenuntersuchung teil). Die Teilnahme Deutschlands erfolgte als Teil der Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring in Deutschland auf Beschluss der KMK und einer Vereinbarung zwischen der KMK und dem BMBF. Die Erhebung fand in Deutschland in allen 16 Bundesländern statt. Untersucht wurde eine für Deutschland repräsentative Stichprobe von ca. 4000 Kindern der vierten Jahrgangsstufe an 200 Grund- und Förderschulen. Die in TIMSS eingesetzten Leistungstests umfassten Aufgaben unterschiedlichen kognitiven Anforderungsgrades (z. B. Problemlösen) aus unterschiedlichen inhaltlichen Bereichen (z. B. Arithmetik oder Biologie). Zusätzlich wurden in TIMSS die teilnehmenden Kinder, ihre Eltern, die unterrichtende Lehrperson in den Fächern Mathematik und Sachunterricht und die Schulleitungen schriftlich befragt. (IQB/Projekt)
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Mündliche und schriftliche Argumentationskompetenz stellt eine zentrale Bedingung für schulischen Erfolg dar. Mit dem Projekt wurden Formen der Eltern-Kind-Interaktion identifiziert, die den Erwerb von Argumentationskompetenz begünstigen. Damit tragen sie sowohl zur Erklärung primärer sozialer Disparitäten als auch zur Aufdeckung von Ressourcen zur Förderung der Argumentationskompetenz in der Familie bei. Diese sind auch in sozial schwächeren Familien mobilisierbar. In dem Projekt wurden die Erk ... Mündliche und schriftliche Argumentationskompetenz stellt eine zentrale Bedingung für schulischen Erfolg dar. Mit dem Projekt wurden Formen der Eltern-Kind-Interaktion identifiziert, die den Erwerb von Argumentationskompetenz begünstigen. Damit tragen sie sowohl zur Erklärung primärer sozialer Disparitäten als auch zur Aufdeckung von Ressourcen zur Förderung der Argumentationskompetenz in der Familie bei. Diese sind auch in sozial schwächeren Familien mobilisierbar. In dem Projekt wurden die Erkenntnisse über den Erwerbsverlauf und -kontext (mündlicher, schriftlichen, rezeptiver und produktiver) argumentativer Kompetenzen von der fünften Klassenstufe bis zum Ende der Pflichtschulzeit beschrieben. Die gewonnenen Erkenntnisse mündeten in die Konzeption, Durchführung und Evaluation eines Elterntrainings, das als eine Präventionsmaßnahme auf die Verbesserung der Lernvoraussetzungen weniger privilegierter Kindern abzielte. (IQB/Projekt)
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Die Schulleistungsstudie ICILS 2013 (International Computer and Information Literacy Study) der IEA untersuchte erstmalig computerbasiert und im internationalen Vergleich die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen (computer and information literacy, CIL) von Schülerinnen und Schülern der achten Jahrgangsstufe sowie die Rahmenbedingungen ihres Erwerbs in 21 Bildungssystemen. Zur Kompetenzmessung wurden erstmalig im internationalen Vergleich computerbasierte Kompetenztests in einer Live-S ... Die Schulleistungsstudie ICILS 2013 (International Computer and Information Literacy Study) der IEA untersuchte erstmalig computerbasiert und im internationalen Vergleich die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen (computer and information literacy, CIL) von Schülerinnen und Schülern der achten Jahrgangsstufe sowie die Rahmenbedingungen ihres Erwerbs in 21 Bildungssystemen. Zur Kompetenzmessung wurden erstmalig im internationalen Vergleich computerbasierte Kompetenztests in einer Live-Software-Umgebung eingesetzt. Die Erfassung von Rahmenbedingungen des Kompetenzerwerbs erfolgte durch den Einsatz von Hintergrundfragebögen für Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen sowie Schulleitungen und IT-Koordinatorinnen bzw. -koordinatoren. (IQB/Projekt)
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Bereitgestellt werden hier die Daten aus der Erhebung der sechsten Erhebungsrunde des "Programme for International Student Assessment" (PISA) im Jahr 2015. Die im Einzelnen bereitgestellten Daten beziehen sich lediglich auf die beiden deutschen Teilstichproben, welche im Rahmen des internationalen Programms gezogen wurden. Bei den fünfzehnjährigen Schülern (PISA-Sample) handelt es sich um eine repräsentative Stichprobe für die deutsche Population. Die Stichprobe der Schüler der neunten Klassen b ... Bereitgestellt werden hier die Daten aus der Erhebung der sechsten Erhebungsrunde des "Programme for International Student Assessment" (PISA) im Jahr 2015. Die im Einzelnen bereitgestellten Daten beziehen sich lediglich auf die beiden deutschen Teilstichproben, welche im Rahmen des internationalen Programms gezogen wurden. Bei den fünfzehnjährigen Schülern (PISA-Sample) handelt es sich um eine repräsentative Stichprobe für die deutsche Population. Die Stichprobe der Schüler der neunten Klassen besteht aus einer zufälligen Auswahl von 15 Schülern einer 9. Klasse der für das ?PISA-Sample? gezogenen Schulen. Darüber hinaus werden Daten für die Lehrer, Eltern und Schulleiter für den Erhebungszeitraum 2015 bereitgestellt. (IQB/ Projekt)
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Der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern in Kindergarten und Grundschule wird aktuell eine sehr hohe gesellschaftliche Bedeutung zugeschrieben. In den öffentlichen Debatten, den Medien und im wissenschaftlichen und politischen Feld werden dabei unterschiedliche Facetten diskutiert: gezielte (Sprach-)Förderung, Kompensation ungleicher Startchancen, frühe Identifikation von sogenannten 'Risikokindern' oder die Bedeutung früher Bildung für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deuts ... Der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern in Kindergarten und Grundschule wird aktuell eine sehr hohe gesellschaftliche Bedeutung zugeschrieben. In den öffentlichen Debatten, den Medien und im wissenschaftlichen und politischen Feld werden dabei unterschiedliche Facetten diskutiert: gezielte (Sprach-)Förderung, Kompensation ungleicher Startchancen, frühe Identifikation von sogenannten 'Risikokindern' oder die Bedeutung früher Bildung für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands. In den entsprechenden (fach-)politischen Berichten und Programmen zur frühen und professionellen Förderung von Kindern werden Leitbilder ‚guter Kindheit‘ konstruiert, die bestimmte Vorstellungen von ‚guter Elternschaft‘, ‚guten Kindergärten‘ und ‚guten Grundschulen‘ transportieren. Gleichzeitig enthalten diese Leitbilder immer auch Handlungsaufforderungen, die sich an die pädagogischen Fachkräfte sowie LehrerInnen, aber auch an die betroffenen Eltern und Kinder richten. Insbesondere für Kinder, Mütter und Väter aus prekären sozialen Milieus und mit Migrationshintergrund, so genannte ‚Bildungsverlierer‘ oder ‚Risikogruppen‘, werden diese Aufforderungen häufig zum Maßstab erhoben. ‚Risikokinder‘ bedürfen, so die allgemeine Annahme, in besonderem Maß einer frühen und professionell organisierten öffentlichen Bildung. Das sozialwissenschaftlich ausgerichtete Projekt analysiert aus zwei theoretischen Perspektiven, einer kindheits- und einer ungleichheitstheoretischen Perspektive, welche Vorstellungen von ‚guter Kindheit‘ bei den beteiligten Akteursgruppen existieren. Von Interesse ist ebenfalls, wie diese Gruppen mit den ‚offiziellen‘, politischen Leitbildern ‚guter‘ Kindheit umgehen und inwiefern dies für die Re-Produktion von Bildungsungleichheiten relevant ist. Im Fokus steht die jeweilige Rolle, die diesen Gruppen bei den meist impliziten Aushandlungsprozessen um eine ‚gute Kindheit‘ zukommt. Hier ist wesentlich, ob und wie sich bei (Nicht-) Übereinstimmungen dieser Vorstellungen, aber auch Haltungen und Praktiken (un-)beabsichtigte aber ungleichheitsrelevante Implikationen ergeben, die zum Beispiel bei Übertrittsentscheidungen in die Primarstufe relevant werden.
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Das Erkenntnisinteresse der Studie richtet sich auf die Einstellungen von Jugendliche der Jahrgangsstufe 8 gegenüber ihrem Musikunterricht. Leitende Fragestellungen für die Datenauswertung sind: • Welche Inhalte werden im Musikunterricht der 8. Jahrgangsstufe aktuell berücksichtigt? Wie intensiv geschieht diese und mit welchen Zugängen? • Welches Interesse haben die befragten Jugendlichen an diesen Inhalten und Zugangsweisen? • Welches Image hat Musikunterricht bei Jugendlichen? • Existiert ein ... Das Erkenntnisinteresse der Studie richtet sich auf die Einstellungen von Jugendliche der Jahrgangsstufe 8 gegenüber ihrem Musikunterricht. Leitende Fragestellungen für die Datenauswertung sind: • Welche Inhalte werden im Musikunterricht der 8. Jahrgangsstufe aktuell berücksichtigt? Wie intensiv geschieht diese und mit welchen Zugängen? • Welches Interesse haben die befragten Jugendlichen an diesen Inhalten und Zugangsweisen? • Welches Image hat Musikunterricht bei Jugendlichen? • Existiert ein Zusammenhang zwischen der Facheinstellung der Jugendlichen und der inhaltlichen und methodischen Ausgestaltung des Unterrichts? • Besteht ein Zusammenhang zwischen Geschlecht und Facheinstellungen? Existiert ein Zusammenhang zwischen dem Geschlechtsrollen-Selbstbild eines Jugendlichen und seiner Facheinstellung? • Besteht ein Zusammenhang zwischen sozialökonomischem Hintergrund und musikpraktischen Aktivitäten in und außerhalb der Schule? Können musikpraktische Unterrichtsformen wie z.B. Streicher- oder Bläserklassen einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit leisten? • Steht das akademische Selbstkonzept für das Fach Musik in einem Zusammenhang mit dem mathematischen oder verbalen akademischen Selbstkonzept der Schülerinnen und Schüler?
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Die erste Erhebung der Messwiederholungsstudie fand im Juni 2014 statt. In der ersten Erhebungsphase wurden sowohl die im Projekt entwickelten Hörverstehens,- Konnektoren- sowie Wortschatzaufgaben als auch bereits etablierte Aufgaben zur Erfassung des allgemeinen Wortschatzes, der Grammatik, der kognitiven Grundfähigkeiten und des phonologischen Arbeitsgedächtnisses eingesetzt. Insgesamt nahmen 1145 Zweit- und Drittklässler an den Erhebungen teil. Zudem wurden die Eltern dieser Schülerinnen und ... Die erste Erhebung der Messwiederholungsstudie fand im Juni 2014 statt. In der ersten Erhebungsphase wurden sowohl die im Projekt entwickelten Hörverstehens,- Konnektoren- sowie Wortschatzaufgaben als auch bereits etablierte Aufgaben zur Erfassung des allgemeinen Wortschatzes, der Grammatik, der kognitiven Grundfähigkeiten und des phonologischen Arbeitsgedächtnisses eingesetzt. Insgesamt nahmen 1145 Zweit- und Drittklässler an den Erhebungen teil. Zudem wurden die Eltern dieser Schülerinnen und Schüler schriftlich u. a. zur Spracherwerbssituation der Kinder und zum sozioökonomischen und bildungsbezogenen Hintergrund der Familie befragt. Den Lehrkräften wurde ebenfalls ein Fragebogen ausgehändigt, mit der Bitte, Fragen zu ihrer Lehrtätigkeit, ihrer Unterrichtsgestaltung sowie der Zusammensetzung ihrer Schülerschaft zu beantworten. Die Erhebungen des zweiten Messzeitpunkts fanden im Juni 2015 statt. Neben den im Projekt entwickelten Aufgaben zum bildungssprachlichen Hörverstehen, zum Verständnis von Satzverbindungen mit Konnektoren und zum bildungssprachlichen Wortschatz wurden zum zweiten Messzeitpunkt auch Aufgaben zum Leseverständnis und zu mathematischen Kompetenzen eingesetzt, um zentrale schulisch vermittelte Kompetenzen zu erfassen. Am zweiten Messzeitpunkt nahmen 1018 Schülerinnen und Schüler teil, von denen 993 bereits zum ersten Messzeitpunkt teilgenommen hatten. Beide Erhebungen wurden durch das IEA DPC durchgeführt. Eltern, die den Elternfragebogen im Vorjahr noch nicht ausgefüllt hatten, bekamen diesen erneut vorgelegt. In Klassen, in denen es zwischen beiden Messzeitpunkten zu einem Lehrer-wechsel gekommen war, wurden auch die neuen Lehrkräfte gebeten, den Lehrerfragebogen auszufüllen. (Projekt/IQB)
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Das Projekt PISA Plus 2012-2013 ergänzt die internationale PISA Haupterhebung aus dem Jahr 2012 um eine Längsschnittkomponente mit einem zweiten Messzeitpunkt. Dieselben Schülerinnen und Schüler wurden bei der regulären Erhebung im Jahr 2012 sowie ein Jahr später in der zehnten Jahrgangsstufe erneut getestet. Im Rahmen des Projektes bietet sich die Möglichkeit, Veränderungen im Verlauf eines Schuljahres abzubilden. Zusätzlich erlaubt diese längsschnittliche Betrachtung die Analyse von Bedingun ... Das Projekt PISA Plus 2012-2013 ergänzt die internationale PISA Haupterhebung aus dem Jahr 2012 um eine Längsschnittkomponente mit einem zweiten Messzeitpunkt. Dieselben Schülerinnen und Schüler wurden bei der regulären Erhebung im Jahr 2012 sowie ein Jahr später in der zehnten Jahrgangsstufe erneut getestet. Im Rahmen des Projektes bietet sich die Möglichkeit, Veränderungen im Verlauf eines Schuljahres abzubilden. Zusätzlich erlaubt diese längsschnittliche Betrachtung die Analyse von Bedingungen, die den Kompetenzerwerb beeinflussen. Die Erweiterung des internationalen PISA-Untersuchungsdesigns um einen zweiten Messzeitpunkt ermöglicht - im Gegensatz zum reinen Querschnitt - die Suche nach kausal bedeutsamen Einflussgrößen und Bedingungsfaktoren der Veränderung.
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In TOSCA-LAU 13 stand der Lernstand und die Studieneignung/Studierneigung zum Zeitpunkt des Abiturs in verschiedenen Bildungsgängen in Hamburg im Fokus. Es handelt sich um die letzte Befragungswelle der Längsschnittstudie LAU, bei der zum Großteil Instrumente aus der Längsschnittstudie LAU zum Einsatz kamen. In TOSCA-LAU 13 stand der Lernstand und die Studieneignung/Studierneigung zum Zeitpunkt des Abiturs in verschiedenen Bildungsgängen in Hamburg im Fokus. Es handelt sich um die letzte Befragungswelle der Längsschnittstudie LAU, bei der zum Großteil Instrumente aus der Längsschnittstudie LAU zum Einsatz kamen.
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Die 18. Sozialerhebung ist Teil der seit 1951 bestehenden Untersuchungsreihe zur wirtschaftlichen und sozialen Situation der Studierenden in Deutschland. Es handelt sich um eine Querschnittserhebung, die meist in dreijährigem Abstand durchgeführt wird. Zum Kernbestand der Sozialerhebung gehören Fragen zum Hochschulzugang, zu Strukturmerkmalen des Studiums und Studienverlaufs, zur sozialen und wirtschaftlichen Lage (Studienfinanzierung, Lebenshaltungskosten, Erwerbstätigkeit, Wohnsituation), zu T ... Die 18. Sozialerhebung ist Teil der seit 1951 bestehenden Untersuchungsreihe zur wirtschaftlichen und sozialen Situation der Studierenden in Deutschland. Es handelt sich um eine Querschnittserhebung, die meist in dreijährigem Abstand durchgeführt wird. Zum Kernbestand der Sozialerhebung gehören Fragen zum Hochschulzugang, zu Strukturmerkmalen des Studiums und Studienverlaufs, zur sozialen und wirtschaftlichen Lage (Studienfinanzierung, Lebenshaltungskosten, Erwerbstätigkeit, Wohnsituation), zu Themen der Tätigkeitsfelder der Studentenwerke sowie zu sozio-demographischen Merkmalen. Die Daten der 18. Sozialerhebung liefern eine Momenataufnahme aus der Hochzeit der Bologna-Reformen, die für die Studierenden vor allem mit der Einführung der gestuften Studienstruktur verbunden war. Gleichzeitig waren in sieben Bundesländern die rechtlichen Voraussetzungen für die Wiedereinführung allgemeiner Studiengebühren geschaffen worden. Mit einem Zusatzfragebogen für Studierende mit Kind wurde deren besondere Lebens- und Studiensituation in den Blick genommen und seit 1991 erstmals wieder in einem Sonderbericht dargestellt.
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Das DZHW-Absolventenpanel 2009 ist Teil der DZHW-Absolventenstudienreihe, in der anhand von standardisierten Befragungen Informationen zu Studium, Berufseintritt, Berufsverlauf und Weiterqualifizierung von Hochschulabsolvent(inn)en erfasst werden. Das erste Absolventenpanel wurde 1989 durchgeführt, seitdem wird jeder vierte Absolvent(inn)enjahrgang (Kohorte) untersucht. Für jede Absolvent(inn)enkohorte werden mehrere Befragungswellen durchgeführt, wobei jede Welle in unterschiedlichem zeitlichen ... Das DZHW-Absolventenpanel 2009 ist Teil der DZHW-Absolventenstudienreihe, in der anhand von standardisierten Befragungen Informationen zu Studium, Berufseintritt, Berufsverlauf und Weiterqualifizierung von Hochschulabsolvent(inn)en erfasst werden. Das erste Absolventenpanel wurde 1989 durchgeführt, seitdem wird jeder vierte Absolvent(inn)enjahrgang (Kohorte) untersucht. Für jede Absolvent(inn)enkohorte werden mehrere Befragungswellen durchgeführt, wobei jede Welle in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zum Studienabschluss stattfindet. Beim Absolventenpanel 2009 handelt es sich um die sechste Absolvent(inn)enkohorte der Studienreihe. Wie bei der Absolvent(inn)enkohorte 2005 ist die Studienphase der Kohorte 2009 durch den Hochschulwandel im Rahmen des Bologna-Prozesses geprägt und die berufliche Einstiegsphase durch die Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2008 gekennzeichnet. Im Unterschied zu vorangegangenen Absolvent(inn)enkohorten weist die Absolvent(inn)enkohorte 2009 jedoch neben Absolvent(inn)en mit traditionellen Abschlüssen auch eine große Anzahl an Bachelorabsolvent(inn)en auf. Eine methodische Neuerung der Absolvent(inn)enkohorte 2009 ist im Vergleich zu den vorangegangen Kohorten außerdem, dass die zweite Befragungswelle erstmals online durchgeführt wurde. Zudem umfasst die zweite Befragungswelle neben einer Hauptbefragung auch zwei Vertiefungsbefragungen zu den Themen ?Promotion? und ?regionale Mobilität?.
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