Daten und Studien zu „Datentyp: Skalenkollektion” (37)

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Die videobasierte Unterrichtsstudie bildete den Schwerpunkt der im Projekt geleisteten Forschungsarbeit und untersuchte die Bedeutung unterrichtlicher und außerunterrichtlicher Variablen für die Leistungsentwicklung und Interessenentwicklung im Mathematikunterricht. Anknüpfend an die Ergebnisse der internationalen Schulleistungsstudien TIMSS und PISA sollte zudem ein Beitrag zur Klärung der Frage geleistet werden, wodurch sich der Leistungsvorsprung von Schweizer Schülerinnen und Schülern erklär ... Die videobasierte Unterrichtsstudie bildete den Schwerpunkt der im Projekt geleisteten Forschungsarbeit und untersuchte die Bedeutung unterrichtlicher und außerunterrichtlicher Variablen für die Leistungsentwicklung und Interessenentwicklung im Mathematikunterricht. Anknüpfend an die Ergebnisse der internationalen Schulleistungsstudien TIMSS und PISA sollte zudem ein Beitrag zur Klärung der Frage geleistet werden, wodurch sich der Leistungsvorsprung von Schweizer Schülerinnen und Schülern erklären lässt. Für die Studie wurde neben Leistungstests und Fragebögen für Schülerinnen und Schülern der Unterricht aus der Videoperspektive erfasst (Modul "Einführung in die Satzgruppe des Pythagoras" und Modul "Umgang mit Textaufgaben") sowie schriftliche und mündliche Befragungen mit Lehrkräften durchgeführt. Aufgrund der unterschiedlichen Curricula in Deutschland und der Schweiz (ausschlaggebend war die Einbettung des Themas "Pythagoras" in das lokale Curriculum) wurden in den beiden Ländern unterschiedliche Jahrgangsstufen untersucht. (Studie)
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In der DESI-Studie wurde eine Zweipunktmessung der Deutschleistungen und Englischleistungen in 440 Schulklassen in 220 Schulen aller Schularten der 9. Klassenstufe (Messzeitpunkt 1: Herbst 2003; Messzeitpunkt 2: Sommer 2004) durchgeführt. Zwischen beiden Messzeitpunkten wurde in 105 ausgewählten Klassen der Englischunterricht videografiert. In der DESI-Studie wurde eine Zweipunktmessung der Deutschleistungen und Englischleistungen in 440 Schulklassen in 220 Schulen aller Schularten der 9. Klassenstufe (Messzeitpunkt 1: Herbst 2003; Messzeitpunkt 2: Sommer 2004) durchgeführt. Zwischen beiden Messzeitpunkten wurde in 105 ausgewählten Klassen der Englischunterricht videografiert.
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Bei dem Modellprogramm handelte es sich um ein Schulentwicklungsprogramm, bei dem Bund und Länder im Rahmen der BLK (Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung) zusammenwirkten. Das Ziel bestand darin, die demokratiepädagogischen Möglichkeiten von Schule neu zu erkunden und zu erweitern. Im Zentrum des Programms standen deshalb die Förderung von demokratieförderlichen Haltungen und Verhaltensweisen [bzw. die Förderung von demokratischer Handlungskompetenz] sowie die Entwi ... Bei dem Modellprogramm handelte es sich um ein Schulentwicklungsprogramm, bei dem Bund und Länder im Rahmen der BLK (Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung) zusammenwirkten. Das Ziel bestand darin, die demokratiepädagogischen Möglichkeiten von Schule neu zu erkunden und zu erweitern. Im Zentrum des Programms standen deshalb die Förderung von demokratieförderlichen Haltungen und Verhaltensweisen [bzw. die Förderung von demokratischer Handlungskompetenz] sowie die Entwicklung einer demokratischen Schulkultur. In 13 Bundesländern beteiligten sich insgesamt rund 200 allgemeinbildende und berufliche Schulen. Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) führte die externe Evaluation des Programms durch. Kern der Evaluation waren zwei Haupterhebungen, die jeweils im Frühsommer 2003 und 2006 durchgeführt wurden. (DIPF/Projekt)
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Das Projekt war im Bereich der Evaluation von Bildungsinstitutionen (Schulen, Staatliche Schulämter sowie Studienseminare) und der Erforschung ihrer Entwicklungsprozesse beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) angesiedelt. Seit 1998 wurden sogenannte Arbeitsplatzuntersuchungen an zahlreichen Schulen in Hessen und anderen Bundesländern durchgeführt. Der Ansatz wurde zu mehrperspektivischen "Pädagogischen Entwicklungsbilanzen" weiterentwickelt, die seit 2004 auch z ... Das Projekt war im Bereich der Evaluation von Bildungsinstitutionen (Schulen, Staatliche Schulämter sowie Studienseminare) und der Erforschung ihrer Entwicklungsprozesse beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) angesiedelt. Seit 1998 wurden sogenannte Arbeitsplatzuntersuchungen an zahlreichen Schulen in Hessen und anderen Bundesländern durchgeführt. Der Ansatz wurde zu mehrperspektivischen "Pädagogischen Entwicklungsbilanzen" weiterentwickelt, die seit 2004 auch zur systematischen Evaluation von Staatlichen Schulämtern und Studienseminaren verwendet wurden. Bis 2010 wurden diese Evaluationen in der Form von „Pädagogischen EntwicklungsBilanzen mit Studienseminaren“ (PEB-Sem) in Hessen wiederholt. Ziele von PEB-Sem waren die Unterstützung des institutionellen Reflexionsprozesses in den Studienseminaren und die vergleichenden Analysen zwischen der ersten und zweiten Welle der Evaluationen. Im Vordergrund standen die Qualität der Organisation in Studienseminaren, die Beurteilung und Ergebnisse der Ausbildung, das professionelle Selbstverständnis, die Kooperation der unterschiedlichen Akteure und die Berufsfähigkeit für eigenverantwortliche Schulen. Die Erhebungen erfolgten per Fragebogen. (DIPF/Projekt)
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Die Befragungen der Erhebungszeitpunkte 1a und 1b fanden im Zeitraum von Ende Juni bis Mitte Juli 2000 statt, während die Befragung für Erhebungszeitpunkt 2 im Zeitraum von Mitte Dezember 2000 bis Ende Januar 2001 statt fand. Die postalische Nachbefragung zu Erhebungszeitpunkt 2 (hier als „Erhebungszeitpunkt 3 - Postalische Befragung“ bezeichnet) fand im Zeitraum von Ende Juni bis Ende August 2001 statt. Die Befragungen der Erhebungszeitpunkte 1a und 1b fanden im Zeitraum von Ende Juni bis Mitte Juli 2000 statt, während die Befragung für Erhebungszeitpunkt 2 im Zeitraum von Mitte Dezember 2000 bis Ende Januar 2001 statt fand. Die postalische Nachbefragung zu Erhebungszeitpunkt 2 (hier als „Erhebungszeitpunkt 3 - Postalische Befragung“ bezeichnet) fand im Zeitraum von Ende Juni bis Ende August 2001 statt.
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IGLU liegt ein Rahmenkonzept zur Erklärung von Leistungsergebnissen zugrunde, das auf die multidimensionalen Verflechtungen von Ursachen und Wirkungen verweist. Neben der Erfassung der Lesekompetenzen werden im Rahmen von IGLU deshalb auch Informationen zu den Rahmenbedingungen des Lesenlernens erhoben. Neben den schulinternen Bedingungen, zu denen Merkmale der Lehrkraft und der Klasse sowie die Qualität des Unterrichts und Merkmale der Schule gehören, weisen auch außerschulische Faktoren - Merk ... IGLU liegt ein Rahmenkonzept zur Erklärung von Leistungsergebnissen zugrunde, das auf die multidimensionalen Verflechtungen von Ursachen und Wirkungen verweist. Neben der Erfassung der Lesekompetenzen werden im Rahmen von IGLU deshalb auch Informationen zu den Rahmenbedingungen des Lesenlernens erhoben. Neben den schulinternen Bedingungen, zu denen Merkmale der Lehrkraft und der Klasse sowie die Qualität des Unterrichts und Merkmale der Schule gehören, weisen auch außerschulische Faktoren - Merkmale des Elternhauses aber auch gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen - einen Zusammenhang mit dem individuellen Lernerfolg auf. Aus diesem Grund wurden neben den Lesetests die relevanten Hintergrundmerkmale mit Hilfe von Fragebögen für die am Lernprozess beteiligten Personengruppen (Schüler, Eltern, Deutschlehrkräfte, Schulleiter) erhoben.
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Bei TIMSS handelt es sich um eine international vergleichende Schulleistungsstudie der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA), einem unabhängigen internationalen Zusammenschluss von Forschungseinrichtungen, Wissenschaftlern und Regierungsstellen. Die Studie wird seit 1995 weltweit in einem vierjährigen Zyklus durchgeführt und untersucht die Schülerleistung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich unter Berücksichtigung curricularer Vorgaben und ander ... Bei TIMSS handelt es sich um eine international vergleichende Schulleistungsstudie der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA), einem unabhängigen internationalen Zusammenschluss von Forschungseinrichtungen, Wissenschaftlern und Regierungsstellen. Die Studie wird seit 1995 weltweit in einem vierjährigen Zyklus durchgeführt und untersucht die Schülerleistung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich unter Berücksichtigung curricularer Vorgaben und anderer zentraler Rahmenbedingungen der schulischen Lernumgebung. Ziel ist es, mehr über die Einflussfaktoren und somit über Möglichkeiten der Verbesserungen schulischer Förderung in Erfahrung zu bringen. 2007 nahm Deutschland erstmalig an einem grundständigen internationalen Vergleich der Grundschulen in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften teil. Untersucht wurde eine für Deutschland repräsentative Stichprobe von Schülerinnen und Schülern aus ca. 275 Grundschulen und Förderschulen. Die Schulen bzw. die teilnehmenden Klassen wurden nach dem Zufallsprinzip bestimmt. (DIPF/Projekt)
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Die PISA-Studie erfasst seit 2000 weltweit Schülerleistungen und vergleicht diese international. Initiator des Programms ist die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Die Studie wird jeweils im Abstand von drei Jahren durchgeführt und untersucht dabei die Leistungen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. In jedem Durchgang wird der Schwerpunkt auf einen dieser drei Kompetenzbereiche gelegt. Darüber h ... Die PISA-Studie erfasst seit 2000 weltweit Schülerleistungen und vergleicht diese international. Initiator des Programms ist die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Die Studie wird jeweils im Abstand von drei Jahren durchgeführt und untersucht dabei die Leistungen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. In jedem Durchgang wird der Schwerpunkt auf einen dieser drei Kompetenzbereiche gelegt. Darüber hinaus werden bereichsübergreifende Basiskompetenzen ("cross-curricular competencies"), die für methodisches, selbstreguliertes und kooperatives Lernen bzw. Arbeiten notwendig sind, sowie zentrale motivationale Kennwerte erfasst. Die Ergebnisse werden unter Berücksichtigung soziodemographischer Merkmale von Schülern und Schulen sowie der Lerngelegenheiten und Instruktionsprozesse in Schulen interpretiert. Der inhaltliche Schwerpunkt der PISA-Studie 2000 lag auf der Erfassung der Lesekompetenz, daneben wurden aber auch Leistungen in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften getestet. Die PISA-Studie für den internationalen Vergleich Deutschlands mit anderen Teilnehmerstaaten (PISA-International; PISA-I) wurde im Jahr 2000 um repräsentative Erhebungen auf Länderebene ergänzt (PISA-Ergänzung; PISA-E). Diese Ergänzungen zielten unter anderem darauf ab, Ursachen für interindividuelle Leistungsunterschiede und Ansatzpunkte für konstruktive Interventionsmaßnahmen aufzufinden. Weiterhin wurde mit den Ergänzungen gewährleistet, dass Stoffgebiete und Problemstellungen, die in deutschen Schulen gelehrt werden, aber in den internationalen PISA-Tests nur unzureichend repräsentiert sind, getestet wurden. Schließlich wurde auf Beschluss der Kultusminister der Länder im Rahmen von PISA 2000 erstmalig ein Leistungsvergleich zwischen den Ländern in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. (DIPF/Projekt)
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IGLU liegt ein Rahmenkonzept zur Erklärung von Leistungsergebnissen zugrunde, das auf die multidimensionalen Verflechtungen von Ursachen und Wirkungen verweist. Neben der Erfassung der Lesekompetenzen werden im Rahmen von IGLU deshalb auch Informationen zu den Rahmenbedingungen des Lesenlernens erhoben. Neben den schulinternen Bedingungen, zu denen Merkmale der Lehrkraft und der Klasse sowie die Qualität des Unterrichts und Merkmale der Schule gehören, weisen auch außerschulische Faktoren - Merk ... IGLU liegt ein Rahmenkonzept zur Erklärung von Leistungsergebnissen zugrunde, das auf die multidimensionalen Verflechtungen von Ursachen und Wirkungen verweist. Neben der Erfassung der Lesekompetenzen werden im Rahmen von IGLU deshalb auch Informationen zu den Rahmenbedingungen des Lesenlernens erhoben. Neben den schulinternen Bedingungen, zu denen Merkmale der Lehrkraft und der Klasse sowie die Qualität des Unterrichts und Merkmale der Schule gehören, weisen auch außerschulische Faktoren - Merkmale des Elternhauses aber auch gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen - einen Zusammenhang mit dem individuellen Lernerfolg auf. Aus diesem Grund wurden neben den Lesetests die relevanten Hintergrundmerkmale mit Hilfe von Fragebögen für die am Lernprozess beteiligten Personengruppen (Schüler, Eltern, Deutschlehrkräfte, Schulleiter) erhoben.
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Die erste Teilstudie setzte den internationalen Vergleich nach den Standardregeln um. Die erste Teilstudie setzte den internationalen Vergleich nach den Standardregeln um.
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Anknüpfend an die erste Erhebungswelle (KESS 4) an sämtlichen Hamburger Primarschulen wurden in der zweiten Erhebungswelle (KESS 7) an sämtlichen Sekundarschulen Daten erhoben. Dabei wurden Schülerfragebögen, Lehrerfragebögen und Schulleiterfragebögen eingesetzt. Der Schülerfragebogen setzt sich aus einem allgemeinen Teil, aus fachspezifischen Teilen für die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften zusammen. Während der allgemeine Teil allen Schülerinnen und Schülern zur Bear ... Anknüpfend an die erste Erhebungswelle (KESS 4) an sämtlichen Hamburger Primarschulen wurden in der zweiten Erhebungswelle (KESS 7) an sämtlichen Sekundarschulen Daten erhoben. Dabei wurden Schülerfragebögen, Lehrerfragebögen und Schulleiterfragebögen eingesetzt. Der Schülerfragebogen setzt sich aus einem allgemeinen Teil, aus fachspezifischen Teilen für die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften zusammen. Während der allgemeine Teil allen Schülerinnen und Schülern zur Bearbeitung vorlag, wurde der fachspezifische Teil rotiert eingesetzt, so dass jeweils nur ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler einen der fachspezifischen Fragebögen bearbeitet hat. Auch der Lehrerfragebogen gliedert sich in einen allgemeinen Teil und einen fachspezifischen Teil zu den oben genannten Unterrichtsfächern. Die Lehrerinnen und Lehrer wurden gebeten, den allgemeinen Teil nur einmal auszufüllen und den fachspezifischen Teil einmal pro Testklasse in der sie unterrichten. Infolgedessen liegt vom allgemeinen Teil pro Lehrkraft nur ein Fragebogen vor, während es für die fachspezifischen Teile möglich ist, dass eine Lehrkraft diese mehrfach ausgefüllt hat.
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Im Rahmen des Projekts wurden in Kooperation mit Schulen Methoden und Verfahren der Qualitätssicherung auf der Schulebene und Unterrichtsebene entwickelt und in der Anwendung erprobt. Ziel des Projektes war die Entwicklung und Implementation empirisch und theoretisch fundierter Indikatoren zur Qualität von Schule und Unterricht, die von den Schulen bzw. Lehrkräften selbst als Grundlage zur Aufdeckung und Behebung von Schwächen angewendet werden können. Es wurde auf der Grundlage eines Mehrebenen ... Im Rahmen des Projekts wurden in Kooperation mit Schulen Methoden und Verfahren der Qualitätssicherung auf der Schulebene und Unterrichtsebene entwickelt und in der Anwendung erprobt. Ziel des Projektes war die Entwicklung und Implementation empirisch und theoretisch fundierter Indikatoren zur Qualität von Schule und Unterricht, die von den Schulen bzw. Lehrkräften selbst als Grundlage zur Aufdeckung und Behebung von Schwächen angewendet werden können. Es wurde auf der Grundlage eines Mehrebenenmodells gearbeitet. Die Entwicklung der Erhebungsinstrumente zur Qualität von Schule und Unterricht orientierte sich am QAIT-MACRO-Modell schulischer Qualität (…). In der Untersuchung wurden Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler zur Schule allgemein und bezüglich des fachspezifischen Unterrichts (Deutsch, Mathematik, Englisch) befragt. Bei der Ersterhebung (2000) wurden auch Schulleiterinnen und Schulleiter in die Untersuchung mit einbezogen Im ersten Untersuchungsabschnitt (2000-2002) stand die Entwicklung und Erprobung des Erhebungssystems und Rückmeldesystems im Vordergrund. Im zweiten Abschnitt (bis 2004) lag der Fokus auf der eigentlichen Untersuchung der mit dem Evaluationsansatz einhergehenden Prozesse der Schulentwicklung. (DIPF/Projekt)
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Das Projekt war Teil eines interdisziplinären Forschungsverbundes zum Thema „Desintegrationsprozesse - Stärkung von Integrationspotentialen einer modernen Gesellschaft“. Die Studie verfolgte darin das Ziel, den Zusammenhang von schulischen Anerkennungsbeziehungen und der Herausbildung politischer, insbesondere rechtsorientierter und fremdenfeindlicher sowie gewaltförmiger Orientierungen von Jugendlichen umfassend zu untersuchen. Es verbindet Ansätze der Schulkulturforschung, Rechtsextremismusfor ... Das Projekt war Teil eines interdisziplinären Forschungsverbundes zum Thema „Desintegrationsprozesse - Stärkung von Integrationspotentialen einer modernen Gesellschaft“. Die Studie verfolgte darin das Ziel, den Zusammenhang von schulischen Anerkennungsbeziehungen und der Herausbildung politischer, insbesondere rechtsorientierter und fremdenfeindlicher sowie gewaltförmiger Orientierungen von Jugendlichen umfassend zu untersuchen. Es verbindet Ansätze der Schulkulturforschung, Rechtsextremismusforschung und Gewaltforschung und knüpft an modernisierungstheoretische und sozialisationstheoretische Diskurslinien sowie an den Diskurs von Anerkennung an. Forschungsmethodisch war geplant, eine quantitative und eine qualitative Teilstudie zu verbinden. In einem ersten Schritt wurde eine repräsentative Befragung von 14- bis 16jährigen Schülern an insgesamt etwa 44 Schulen in zwei neuen und zwei alten Bundesländern durchgeführt. An die ersten Erkenntnisse der quantitativen Befragung anknüpfend wurde eine qualitative Teilstudie an je einem Gymnasium sowie an einer Hauptschule bzw. Sekundarschule in den ausgewählten ostdeutschen und westdeutschen Regionen realisiert, die sich auf eine Ethnographie schulischer Anerkennungssituationen, auf Gruppendiskussionen mit rechtsorientierten Schülern und deren Lehrern sowie auf biographische Schülerinterviews stützt. (DIPF/Projekt)
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Absicht der Untersuchung zur "Beanspruchung von Lehrern und Schülern am Gymnasium" soll es sein, die in der bildungspolitischen Diskussion vertretene Behauptung zu überprüfen, dass die im Land Thüringen nur 12jährige Schulzeit bis zum Abitur zu einer erhöhten Beanspruchung von Lehrern und Schülern führt. Eine Besonderheit der Untersuchung liegt darin, dass nicht nur die Belastung und Beanspruchung an sich, sondern Differenzen zwischen Thüringen und anderen Bundesländern (Bayern, Brandenburg) im ... Absicht der Untersuchung zur "Beanspruchung von Lehrern und Schülern am Gymnasium" soll es sein, die in der bildungspolitischen Diskussion vertretene Behauptung zu überprüfen, dass die im Land Thüringen nur 12jährige Schulzeit bis zum Abitur zu einer erhöhten Beanspruchung von Lehrern und Schülern führt. Eine Besonderheit der Untersuchung liegt darin, dass nicht nur die Belastung und Beanspruchung an sich, sondern Differenzen zwischen Thüringen und anderen Bundesländern (Bayern, Brandenburg) im Zentrum der Analyse stehen. Um die spezifische Situation der Beanspruchung an Thüringer Gymnasien zu erfassen, ist der Vergleich mit Gymnasien in einem alten Bundesland mit zentralem Abitur (Bayern) notwendig. Weiterhin wird ein drittes Land (Brandenburg) in die Untersuchung einbezogen, um Thüringen mit einem Land mit 13 Schuljahren und einer ostdeutschen Schultradition zu vergleichen. Die Studie versucht - als Erweiterung zu bislang vorliegenden Studien - alle Aspekte des Belastungs-Beanspruchungs-Zusammenhangs sowohl für Lehrer als auch für Schüler simultan zu erfassen. Die Analyse dieses Belastungs-Beanspruchungs-Zusammenhangs gründet sich auf differenzierte theoretische Konzepte. Diese Konzepte unterscheiden zwischen objektiven Anforderungen als Belastungsfaktoren (z.B. politische und rechtliche Voraussetzungen des Handelns in der Schule) und individuellen Leistungs- und Handlungsvoraussetzungen (z.B. Selbstkonzept, Belastungsfähigkeit, familiale Situation etc.). Vermittelt über subjektive Deutungsprozesse (z.B. subjektive Ansprüche, Einschätzung der Bewältigungsmöglichkeiten) kommt es zu Beanspruchungsreaktionen, die empirisch erfasst werden können, z.B. über Indikatoren der Zufriedenheit, der Überforderung, über Belastungsempfinden und schließlich über psychosomatische Reaktionen.
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Die zentralen Akteure bei der Gestaltung des Unterrichts sind die Lehrkräfte. Sie steuern, welche Ziele im Unterricht verfolgt werden, wie der Unterricht organisatorisch und inhaltlich angelegt ist, und auf welche Weise Schülerinnen und Schüler in ihren Lernprozessen unterstützt werden. Welche Voraussetzungen müssen Lehrkräfte erfüllen, um Unterricht so zu gestalten, dass er Schülerinnen und Schülern Gelegenheiten zu verständnisvollem Lernen bietet? Im Projekt COACTIV wird die Kompetenz von Lehr ... Die zentralen Akteure bei der Gestaltung des Unterrichts sind die Lehrkräfte. Sie steuern, welche Ziele im Unterricht verfolgt werden, wie der Unterricht organisatorisch und inhaltlich angelegt ist, und auf welche Weise Schülerinnen und Schüler in ihren Lernprozessen unterstützt werden. Welche Voraussetzungen müssen Lehrkräfte erfüllen, um Unterricht so zu gestalten, dass er Schülerinnen und Schülern Gelegenheiten zu verständnisvollem Lernen bietet? Im Projekt COACTIV wird die Kompetenz von Lehrkräften als eine wichtige Bedingung für die Unterrichtsqualität am Beispiel des Fachs Mathematik untersucht. Zentrale Fragestellungen des Projekts sind: Welche Aspekte der Lehrerkompetenz lassen sich empirisch identifizieren und welche Beziehungen weisen diese Merkmale untereinander auf? Welche Kompetenzaspekte beeinflussen das unterrichtliche Handeln einer Lehrkraft? Welche direkten und indirekten Einflüsse hat die Kompetenz einer Lehrkraft auf die Lernerfolge ihrer Schülerinnen und Schüler? Warum unterscheiden sich Lehrkräfte in ihrer Kompetenz? Um verschiedene Aspekte der Kompetenz der Lehrkräfte zu erfassen, wurden zum Teil neu entwickelte Instrumente eingesetzt, unter anderem Tests zum fachlichen und fachdidaktischen Wissen. Mithilfe dieser neuen Fragebögen und Tests ist es möglich, zu untersuchen, welche Aspekte der Lehrerkompetenz Bedeutung für ein erfolgreiches Unterrichten haben.
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Im Zentrum des Laborexperimentes stand die Untersuchung verschiedener Feedbackformen und deren Effekte auf die Lernenden. Es wurde die Wirkung von sozialvergleichender, kriterialer und prozessbezogener Rückmeldung auf motivationale, kognitive und metakognitive Variablen erforscht. Zusätzlich wurden moderierende und mediierende Faktoren analysiert. Im Laborexperiment bearbeiteten Realschüler und -schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe einen Mathematiktest und erhielten anschließend, je nach Versuchsb ... Im Zentrum des Laborexperimentes stand die Untersuchung verschiedener Feedbackformen und deren Effekte auf die Lernenden. Es wurde die Wirkung von sozialvergleichender, kriterialer und prozessbezogener Rückmeldung auf motivationale, kognitive und metakognitive Variablen erforscht. Zusätzlich wurden moderierende und mediierende Faktoren analysiert. Im Laborexperiment bearbeiteten Realschüler und -schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe einen Mathematiktest und erhielten anschließend, je nach Versuchsbedingung, Feedback. Die Kontrollgruppe bekam kein Feedback zur erbrachten Leistung im Mathematiktest, sondern stattdessen einen Text zum Lesen. Effekte auf kognitiver Ebene konnten durch den Einsatz eines zweiten Mathematiktests nach Erhalt der Rückmeldung untersucht werden. Um die Wirkung auf motivationale und metakognitive Merkmale der Lernenden zu überprüfen, wurden im Verlauf des Laborexperiments vier Fragebögen (vor und nach Mathematiktest I, nach der Rückmeldung, nach Mathematiktest II) eingesetzt. Darüber hinaus wurden die Mathematiklehrkräfte der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bezüglich ihrer Leistungsbeurteilungs- und Rückmeldepraxis im Mathematikunterricht befragt.
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Zentrales Ziel der Konstanzer Längsschnittstudie „Entwicklung im Jugendalter“ ist die Untersuchung der Problembewältigungskapazität von Judendlichen im Rahmen ihrer konkreten Lebenssituation. Für die im Paneldesign konzipierte Studie wurden im Zeitraum von 1979 bis 1983 jährlich Daten von ca. 2000 Schülerinnen und Schülern sämtlicher deutscher Schulformen (Haupt- und Realschulen, Gymnasien sowie integrierte Gesamtschulen) im Alter von 12 (1979) bis 16 Jahren (1983) erhoben. Aufgaben, die von Jug ... Zentrales Ziel der Konstanzer Längsschnittstudie „Entwicklung im Jugendalter“ ist die Untersuchung der Problembewältigungskapazität von Judendlichen im Rahmen ihrer konkreten Lebenssituation. Für die im Paneldesign konzipierte Studie wurden im Zeitraum von 1979 bis 1983 jährlich Daten von ca. 2000 Schülerinnen und Schülern sämtlicher deutscher Schulformen (Haupt- und Realschulen, Gymnasien sowie integrierte Gesamtschulen) im Alter von 12 (1979) bis 16 Jahren (1983) erhoben. Aufgaben, die von Jugendlichen bspw. zu bewältigen sind: der Aufbau eines angemessenen Selbstbildes, die Bewältigung schulischer Leistungsanforderungen, die Integration in die Gleichaltrigengruppe, die Loslösung vom Elternhaus, die Berufsfindung und die Integration in die Gesellschaft (vgl. z.B. HAVIGHURST, 1972). Der Untersuchung liegt als theoretisches Metakonzept die handelnde Auseinandersetzung mit der gesellschaftlich gestalteten Umwelt (vgl. Hurrlemann, 1983) zugrunde. Drei Fragestellungen bzw. Erkenntnisinteressen sind dabei forschungsleitend: 1. Die längsschnittliche Untersuchung der wechselseitigen Beeinflussung von Kompetenzentwicklung und Problembewältigung 2. Die Beziehung zwischen formal-strukturellen Kompetenzen und inhaltlich-konkreten sozialen Kompetenzen. 3. Untersuchung der entwicklungsfördernden und hemmenden Rolle von Lebenswelten und Sozialisationsbedingungen. Die Studie baut auf dem DFG-Projekt „Sozialisationseffekte unterschiedlicher Schulformen“ (vgl. Fend et al. 1976; Fend, 1977) sowie auf den wissenschaftlichen Begleitstudien zur Gesamtschule für die Kultusministerien der Länder Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen auf.
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Der Hessische Referenzrahmen Schulqualität (HRS) ist keine Studie im eigentlichen Sinne. Er wurde der vom Institut für Qualitätsentwicklung (IQ) vor dem Hintergrund empirischer Befunde und auf der Basis der wissenschaftlichen Diskussion zur Schulqualität erarbeitet und bildet die Grundlage für eine gezielte und nachhaltige Schulentwicklung in Hessen. Der Referenzrahmen dient als internes Evaluationsinstrument und schafft auf dieser Basis die für Schulen notwendige Klarheit darüber, welche Erwart ... Der Hessische Referenzrahmen Schulqualität (HRS) ist keine Studie im eigentlichen Sinne. Er wurde der vom Institut für Qualitätsentwicklung (IQ) vor dem Hintergrund empirischer Befunde und auf der Basis der wissenschaftlichen Diskussion zur Schulqualität erarbeitet und bildet die Grundlage für eine gezielte und nachhaltige Schulentwicklung in Hessen. Der Referenzrahmen dient als internes Evaluationsinstrument und schafft auf dieser Basis die für Schulen notwendige Klarheit darüber, welche Erwartungen und Anforderungen an die Qualität von Schule gestellt werden. Er benennt die schulischen Qualitätsbereiche und erläutert die entsprechenden Qualitätskriterien. Dadurch bietet der Referenzrahmen Schulen die Möglichkeit, die Qualität ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit eigenständig zu überprüfen, zu bewerten und zu verbessern. Bei der Entwicklung des Referenzrahmens sind erprobte Modelle aus dem In- und Ausland berücksichtigt worden. Der Referenzrahmen basiert auf einem Rahmenmodell, in dem sowohl die äußeren Bedingungen und Faktoren für eine erfolgreiche Schule als auch die innerschulischen Prozesse und Organisationsformen sowie die Leistungen der Schule für den Lebenserfolg des einzelnen Schülers bzw. der einzelnen Schülerin und für seine/ihre gesellschaftliche Teilhabe in den Blick genommen werden.
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Im Projekt "jeps" werden die Auswirkungen gemeinnütziger Tätigkeit auf die Persönlichkeitsentwicklung Jugendlicher und deren Bereitschaft zu politischer Partizipation untersucht. Im Zuge des abnehmenden Interesses Jugendlicher an Politik wird in sozialem Engagement im Jugendalter eine Möglichkeit gesehen, dieses politische Interesse zu stärken und gleichzeitig förderlich für die Identitätsentwicklung im Jugendalter zu sein. Aus dem Identitätskonzept von Erikson (1970) und der Theorie gemeinnützi ... Im Projekt "jeps" werden die Auswirkungen gemeinnütziger Tätigkeit auf die Persönlichkeitsentwicklung Jugendlicher und deren Bereitschaft zu politischer Partizipation untersucht. Im Zuge des abnehmenden Interesses Jugendlicher an Politik wird in sozialem Engagement im Jugendalter eine Möglichkeit gesehen, dieses politische Interesse zu stärken und gleichzeitig förderlich für die Identitätsentwicklung im Jugendalter zu sein. Aus dem Identitätskonzept von Erikson (1970) und der Theorie gemeinnütziger Tätigkeit (Youniss & Yates, 1997) werden Hypothesen dazu abgeleitet, ob und unter welchen Bedingungen gemeinnützige Tätigkeit einen positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung im Jugendalter besitzt. Die Kernaussagen sind, - dass Jugendliche sich sukzessive als aktiver Teil „ihrer“ Gesellschaft begreifen, - gemeinnützige Tätigkeit bei diesem Prozess eine entwicklungsunterstützende Rolle spielt und - insbesondere Tätigkeiten in direkter Interaktion mit Bedürftigen förderlich sind, weil sie die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit Weltsichten und das Erleben von Handlungswirksamkeit im sozialen Kontext ermöglichen. Geprüft werden die Annahmen anhand einer Längsschnittstudie bei gemeinnützig tätigen Jugendlichen im Alter von 14 bis 15 Jahren (t1) bzw. 15 bis 16 Jahren (t2), die mit einer nicht engagierten, vergleichbaren Gruppe über einen Zeitraum von einem Jahr verglichen werden. Ziel der Studie ist es, den postulierten Zusammenhang von gemeinnütziger Tätigkeit und Persönlichkeitsentwicklung sowie politischer Partizipationsbereitschaft theoretisch zu modellieren und empirisch zu prüfen. Im Mittelpunkt stehen dabei differenzielle Verläufe von (a) Jugendlichen mit im Vergleich zu Jugendlichen ohne Erfahrungen gemeinnütziger Tätigkeit, (b) Jugendlichen mit unterschiedlichen Tätigkeitsformen sozialen Engagements sowie (c) der Vergleich von Jugendlichen mit stabilem und sich veränderndem Engagement. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, durch die Vergleiche Veränderungen im theoretisch postulierten Transzendierungsprozess empirisch nachzuzeichnen.
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