Daten und Studien zu „Datenhaltende Einrichtung: Forschungsdatenzentrum Bildung am DIPF” (82)

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Der computerbasierte EVON-Test wurde im Auftrag des Erasmus+ Projekts ILO (Information Literacy Online, https://informationliteracy.eu/) in sechs Sprachen entwickelt (EN, DE, ES, CA, HR, SL). Seitdem wird er im multilingualen Massive Open Online Course (MOOC) von ILO als Self-Assessment-Instrument eingesetzt. Der EVON-Test umfasst acht Items und ein Tutorial, die eine Suchmaschinenumgebung simulieren. Testteilnehmende werden bei der Bearbeitung der Items gebeten, für eine vorgegebene Suchaufgabe ... Der computerbasierte EVON-Test wurde im Auftrag des Erasmus+ Projekts ILO (Information Literacy Online, https://informationliteracy.eu/) in sechs Sprachen entwickelt (EN, DE, ES, CA, HR, SL). Seitdem wird er im multilingualen Massive Open Online Course (MOOC) von ILO als Self-Assessment-Instrument eingesetzt. Der EVON-Test umfasst acht Items und ein Tutorial, die eine Suchmaschinenumgebung simulieren. Testteilnehmende werden bei der Bearbeitung der Items gebeten, für eine vorgegebene Suchaufgabe den Link bzw. die Webseite zu identifizieren, die sowohl relevante als auch vertrauenswürdige Informationen zur Lösung der Suchaufgabe enthalten. Über den EVON-Test werden somit Bewertungsfähigkeiten im Umgang mit Online-Informationen abgebildet. Das gleichnamige Projekt EVON ist eine Zusatzstudie, die das Projekt ILO erweitert und zur Pilotierung und ersten Validierung des deutschsprachigen Instruments durchgeführt wurde. Das Projekt umfasst Daten aus einer etwa halbstündigen Online-Testung mit Studierenden. Dabei wurden sowohl die Testergebnisse der Teilnehmenden (Ergebnisdaten) als auch ihre Interaktionen mit dem Testsystem als Klickdaten mit Zeitstempeln aufgezeichnet (Logdaten). Anhand dieser Daten wurde die deutschsprachige Version des EVON-Tests skaliert und die Skalierungsergebnisse wurden zusammen mit einer ersten Validierung open access veröffentlicht.
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Die Forschungsgruppe „Selbstregulation beim Lernen, Fördern und Instruieren“ (SeLFI) untersucht die Selbstregulation von Schüler*innen beim Lernen sowie die unterstützende Rolle von Eltern und Lehrkräften. Die Motivation und Organisation von Lernprozessen in unterschiedlichen Lernsituationen sowie die Unterschiede in den Kompetenzniveaus der Selbstregulation sind zentrale Forschungsgegenstände. Hinsichtlich der unterstützenden Rolle von Eltern und Lehrkräften wird untersucht, wie sie die Lernend ... Die Forschungsgruppe „Selbstregulation beim Lernen, Fördern und Instruieren“ (SeLFI) untersucht die Selbstregulation von Schüler*innen beim Lernen sowie die unterstützende Rolle von Eltern und Lehrkräften. Die Motivation und Organisation von Lernprozessen in unterschiedlichen Lernsituationen sowie die Unterschiede in den Kompetenzniveaus der Selbstregulation sind zentrale Forschungsgegenstände. Hinsichtlich der unterstützenden Rolle von Eltern und Lehrkräften wird untersucht, wie sie die Lernenden in ihren Lernprozessen gezielt fördern können und wie sie selbst die Selbstregulation beim Lernen bewerten. Ein besonderes Interesse gilt dabei auch Lern- und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten. Ziel der Forschergruppe ist es, Hinweise darauf zu finden, wie Selbstregulationsstrategien angeeignet und eingesetzt werden, um auf diesen Erkenntnissen basierend digitale Erklärvideos für Familien und Schulklassen zu entwickeln und zu testen. Diese Forschungsinteressen wurden in verschiedenen Projekten im Zeitraum von 2008 bis 2019 im Bundesland Hessen untersucht und über verschiedene (Teil-)Studien operationalisiert. Als Untersuchungsmethoden wurden dabei unter anderem videobasierte Trainings und Instruktionsvideos für die Schüler*innen, sowie technologie-basierte Interventionsstudien für Lehramtsstudierende und Lehrkräfte eingesetzt.
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